HWK und Universität Bamberg
Tandem-Reihe zu Fachkräften der Zukunft
Wissenschaft und Praxis diskutieren bei einer Tandem-Reihe am 26. Juni über Nachhaltigkeit in der betrieblichen Ausbildung. Dabei geht es unter anderem um die Frage, welche Erwartungen junge Menschen an einen sinnstiftenden Beruf haben.
Die Aufgabe, Fachkräfte zu finden und an das Unternehmen zu binden, bleibt laut einer Mitteilung der Handwerkskammer für Oberfranken ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Betriebe. Daher soll sich eine wissenschaftlich-praktisch Tandem-Reihe am 26. Juni (18 Uhr, AULA Universität Bamberg) der Nachhaltigkeit in der betrieblichen Ausbildung widmen.
Nach einer Einführung von Prof. Dr. Silvia Annen, Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, zu „Weiterentwicklung der Ausbildung – Unternehmen in der Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung“, folgt eine Talkrunde mit Vertreter:innen von Betrieben. Dabei sollen unter anderem Fragen erörtert werden wie „Welche Erwartungen hat die junge Generation an eine nachhaltige und sinnstiftende Berufstätigkeit? Welche Bedeutung hat die berufliche Ausbildung für den unternehmerischen Wandel? Und inwiefern verändern sich die Anforderungen an das betriebliche Bildungspersonal durch die Ausrichtung an einem nachhaltigen Wirtschaften?
Die Tandem-Reihe ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Bamberg, der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken Bayreuth und der Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken, bei der die Erkenntnisse der Wissenschaft mit den Erfahrungen aus der Praxis gekoppelt werden sollen. Auch soll ein bei dem themenspezifischen Forum ein Ideenaustausch entstehen, von dem Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen profitieren sollen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldemodalitäten hat die HWK online hinterlegt.
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Gemeinsam stärker
Oberfränkische Regionalinitiativen wollen noch enger zusammenarbeiten
Mehr zusammenarbeiten für zukunftsweisende Aufgaben möchten zahlreiche oberfränkische Regionalinitiativen. Zu einem virtuellen Meeting des IHK-Fachausschusses “Standort Oberfranken”, dessen Vorsitzender hat IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger eingeladen.
Oberfranken ist ein starker Wirtschaftsstandort. Zahlreiche private und öffentliche Initiativen arbeiten daran, die Region nach vorne zu bringen und Einheimische wie Außenstehende von den Vorzügen Oberfrankens zu überzeugen. Im Meeting wurden die Tätigkeiten der verschiedenen Organisationen eruiert und der Frage nachgegangen, wie einzelne von der Arbeit anderer profitieren können.
„Wir wollten Erfahrungen austauschen, weil wir überzeugt sind, dass man in Kooperation mit Partnern mehr erreichen kann als allein”, so Lichtenegger. Regional- und Standortmarketinginitiativen, Fördervereine und organisierte Netzwerke nutzten die Gelegenheit, über ihre Aufgaben, Ziele und aktuellen Projekte zu berichten, verbunden jeweils mit der Einladung zur Vernetzung und Zusammenarbeit.
Und so präsentierten sich aus dem Osten des Regierungsbezirks das BayernLab Wunsiedel, die Entwicklungsagentur “Freiraum für Macher”, die Künstlerkolonie Fichtelgebirge und der Förderverein Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge. Aus dem Süden das Wirtschaftsband A9 Fränkische Schweiz, die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim und die Initiative Rund um die Neubürg. Auch die Regionalmanagements des Landkreises Kronach, aus Stadt und Landkreis Bayreuth sowie Kronach Creativ konnten sich vorstellen. Fachliche Themen brachten das Kunststoffnetzwerk Franken, das Kfz-Zulieferernetzwerk “OfraCar” und der Marketing-Club Oberfranken ein. Das Coburger Designforum Oberfranken, die Genussregion Oberfranken und natürlich die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv rundeten das eindrucksvolle Initiativen-Potpourri ab.
Mehr zusammenarbeiten für zukunftsweisende Aufgaben
Der Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, Frank Ebert, warb für eine intensivere Zusammenarbeit mit seiner “Dachorganisation”. Schließlich sei eine der Kernaufgaben von Oberfranken Offensiv, zukunftsweisende Vorhaben, Projekte und Events für und in Oberfranken zu fördern. „Wir verbinden regionale Engagements gesamtoberfränkisch über unser Netzwerk. Je enger wir zusammenarbeiten umso besser”, so Ebert. Die vielen positiven Ansätze in den Teilregionen, in denen sich die Identität der Oberfrankens widerspiegle, wolle man beflügeln und nicht etwa „zudecken oder gar schlucken”.
Große Bedeutung kommt dabei laut Ebert dem Projekt “Imagepakt und Imagekampagne Oberfranken” zu, das von Oberfranken Offensiv derzeit im Rahmen eines Förderprogramms zur Stärkung regionaler Identitäten im Freistaat Bayern umgesetzt wird. „Mit diesem Projekt wollen wir das Ziel das Image Oberfrankens, sowohl im Innenverhältnis als auch von außen betrachtet, weiter verbessern”, betonte Ebert. Nach strategischen Entscheidungen will man dazu nun in die Umsetzungsphase mit einer Marketing- und Kommunikationsstrategie eintreten – und dafür neue Partner gewinnen.
Künftig regelmäßiger Austausch
„Ein überaus gelungener Austausch und ein durch die Bank positives Feedback der Regionalinitiativen”, so IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger. „Die Gemeinsamkeit zwischen den Initiativen wird ausgebaut, unsere Zusammenarbeit vertieft.” IHK, HWK und Oberfranken Offensiv haben sich spontan bereiterklärt, derartige Treffen künftig regelmäßig in Präsenz zu organisieren. So will man auch die Perspektive der regionalen Wirtschaft in den Initiativen noch stärker verankern und aufzeigen, wo Unternehmen von der Arbeit der lokalen Institutionen profitieren können.