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Informatik

Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft zeich­net Bam­ber­ger Infor­ma­ti­ke­rin aus

Ute Schmid erhält Com­mu­ni­ca­tor-Preis 2026

Infor­ma­ti­ke­rin Prof. Dr. Ute Schmid wird für ihr umfas­sen­des Enga­ge­ment in der Ver­mitt­lung von KI mit dem Com­mu­ni­ca­tor-Preis 2026 aus­ge­zeich­net, wie die Uni­ver­si­tät Bam­berg mitteilt.

Die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) und der Stif­ter­ver­band zeich­nen die Infor­ma­ti­ke­rin Prof. Dr. Ute Schmid mit dem Com­mu­ni­ca­tor-Preis 2026 aus. Ute Schmid ist Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Kogni­ti­ve Sys­te­me an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg und Geschäfts­füh­ren­de Direk­to­rin des Bam­berg Cen­ter for Arti­fi­ci­al Intel­li­gence (BaCAI). Der mit 50.000 Euro dotier­te Preis gilt als wich­tigs­te Aus­zeich­nung für Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on in Deutsch­land. Die Preis­ver­lei­hung fin­det am 29. Juni 2026 im Rah­men der DFG-Jah­res­ver­samm­lung in Bonn statt.


Brü­cken­baue­rin zwi­schen Wis­sen­schaft und Gesellschaft

Die Jury wür­digt Ute Schmid als „lang­jäh­ri­ge und bestän­di­ge Brü­cken­baue­rin zwi­schen Wis­sen­schaft, Bil­dung, Wirt­schaft und Poli­tik im Bereich der Künst­li­chen Intel­li­genz (KI)“. Die Jury hebt her­vor, dass Ute Schmid nicht erst seit dem brei­ten Anwen­dungs­boom der letz­ten Jah­re, son­dern schon seit den 1990er-Jah­ren mit ihrem kom­mu­ni­ka­ti­ven Enga­ge­ment die Grund­la­gen für eine sach­kun­di­ge Debat­te und eine sou­ve­rä­ne, reflek­tier­te Nut­zung von KI-Anwen­dun­gen gelegt hat.

„Ich freue mich sehr über die­se Aus­zeich­nung“, sagt Ute Schmid. „Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on ist für mich kein Zusatz zur For­schung, son­dern ein zen­tra­ler Teil wis­sen­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung – gera­de bei einem The­ma wie Künst­li­cher Intel­li­genz, das unser Leben, Ler­nen und Arbei­ten in vie­len Berei­chen ver­än­dert.“ Sie ergänzt: „Mir ist wich­tig, Men­schen zu befä­hi­gen, KI-Sys­te­me nicht nur zu nut­zen, son­dern sie auch in ihren Mög­lich­kei­ten und Gren­zen zu ver­ste­hen. Nur auf die­ser Grund­la­ge kön­nen wir als Gesell­schaft sou­ve­rän ent­schei­den, wie wir Künst­li­che Intel­li­genz gestal­ten wollen.“

Ute Schmid ver­bin­det in ihrer Arbeit tech­no­lo­gi­sche Inno­va­ti­on mit Fra­gen der Ver­ant­wor­tung, Teil­ha­be und Bil­dung. Ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Trans­fer­ak­ti­vi­tä­ten zie­len dar­auf, Künst­li­che Intel­li­genz nicht als abs­trak­te Zukunfts­tech­no­lo­gie zu ver­han­deln, son­dern als gestalt­ba­re gesell­schaft­li­che Auf­ga­be ver­ständ­lich und erfahr­bar zu machen. Dabei bringt sie Men­schen aus Wis­sen­schaft, Bil­dung, Wirt­schaft, Poli­tik und Öffent­lich­keit zusam­men und schafft Räu­me für Aus­tausch und fun­dier­te Dis­kus­sio­nen über Chan­cen, Gren­zen und Ein­satz­mög­lich­kei­ten von Künst­li­cher Intelligenz.


Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se in die Unter­neh­mens­pra­xis einbringen

Ein beson­de­rer Schwer­punkt ihrer Arbeit liegt auf dem Trans­fer in Wirt­schaft und Bil­dung. So hat Ute Schmid das vom Frei­staat Bay­ern geför­der­te „KMU-KI-Erfah­rungs­zen­trum“ am Cle­an­tech Inno­va­ti­on Park in Hall­stadt initi­iert. Dort kön­nen ins­be­son­de­re klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men KI-gestütz­te Fer­ti­gungs­pro­zes­se ken­nen­ler­nen, kon­kre­te Anwen­dun­gen erpro­ben und Mit­ar­bei­ten­de qua­li­fi­zie­ren. Auch in gemein­sa­men For­schungs­pro­jek­ten mit Unter­neh­men bringt sie wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se in die Pra­xis ein und gewinnt umge­kehrt Impul­se für neue Forschungsfragen.

Dar­über hin­aus enga­giert sich Ute Schmid seit vie­len Jah­ren für KI- und Infor­ma­tik­bil­dung ent­lang der gesam­ten Bil­dungs­ket­te. Mit der For­schungs­stel­le Ele­men­tar­in­for­ma­tik (FELI), Fort­bil­dun­gen für Lehr­kräf­te und Work­shops für Kin­der und Jugend­li­che setzt sie sich dafür ein, digi­ta­le und algo­rith­mi­sche Kom­pe­ten­zen früh­zei­tig zu för­dern. Bei­spiel­haft hier­für steht etwa ein von Ute Schmid kon­zi­pier­tes ana­lo­ges Lern­spiel für Grund­schü­le­rin­nen und ‑schü­ler zum The­ma „Maschi­nel­les Ler­nen“, das von der Spiel­zeug­fir­ma Haba pro­fes­sio­nell umge­setzt wur­de. Mit dem Lehr­buch „Künst­li­che Intel­li­genz sel­ber pro­gram­mie­ren“ bie­tet Schmid Jugend­li­chen einen alters­ge­rech­ten und prak­ti­schen Zugang zu KI.


Enga­ge­ment in Poli­tik­be­ra­tung und öffent­li­chem Diskurs

Auch die brei­te Öffent­lich­keit, Medi­en und poli­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger gehö­ren zu den zen­tra­len Adres­sa­ten ihrer Arbeit. Ute Schmid bringt ihre Exper­ti­se unter ande­rem in den Deut­schen Ethik­rat, die Enquete-Kom­mis­si­on „Künst­li­che Intel­li­genz“ des Deut­schen Bun­des­ta­ges, in den Baye­ri­schen KI-Rat, das Baye­ri­sche For­schungs­in­sti­tut für Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on (bidt), in die Platt­form Ler­nen­de Sys­te­me sowie in zahl­rei­che wei­te­re wis­sen­schaft­li­che Bei­rä­te und Gre­mi­en ein. Als Sach­ver­stän­di­ge und Impuls­ge­be­rin setzt sie sich dafür ein, dass öffent­li­che Debat­ten über KI fak­ten­ba­siert geführt wer­den und Chan­cen wie Risi­ken rea­lis­tisch ein­ge­schätzt wer­den können.

Die Preis-Jury hebt ins­be­son­de­re her­vor, dass Ute Schmid ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten immer ziel­grup­pen­spe­zi­fisch und dia­log­ori­en­tiert gestal­tet. In Vor­trä­gen, Work­shops, Publi­ka­tio­nen und Medi­en­bei­trä­gen leis­tet sie Auf­klä­rungs­ar­beit zu gesell­schaft­lich hoch­re­le­van­ten The­men wie ver­trau­ens­wür­di­ger KI, KI in der Bil­dung, KI-gene­rier­ter Des­in­for­ma­ti­on und der Ver­mensch­li­chung von KI-Systemen.


Über den Communicator-Preis

Der Com­mu­ni­ca­tor-Preis wird seit dem Jahr 2000 von der DFG und dem Stif­ter­ver­band ver­ge­ben. Aus­ge­zeich­net wer­den Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, die ihre For­schung in beson­ders krea­tiv sind, inno­va­ti­ve, auch muti­ge Wege gehen und ihre Ziel­grup­pen auf geeig­ne­te und wirk­sa­me Wei­se anspre­chen. Sie sol­len zudem die gesell­schaft­li­che Dimen­si­on ihrer For­schung erken­nen und ihr Wis­sen in öffent­li­che Debat­ten, Mei­nungs­bil­dungs­pro­zes­se und Ent­schei­dun­gen ein­brin­gen. Das Preis­geld soll die Aus­ge­zeich­ne­ten in ihrem Enga­ge­ment unter­stüt­zen und auch die Umset­zung neu­er Pro­jek­te ermög­li­chen. Die Jury wähl­te die dies­jäh­ri­ge Preis­trä­ge­rin in einem mehr­stu­fi­gen Aus­wahl­pro­zess aus 70 Bewer­bun­gen und Vor­schlä­gen aus. Die Preis­ver­ga­be Ende Juni erfolgt durch DFG-Prä­si­den­tin Pro­fes­so­rin Dr. Kat­ja Becker und Dr. Vol­ker Mey­er-Guckel, Gene­ral­se­kre­tär des Stifterverbandes.

CHE-Mas­ter­ran­king

Top­no­ten für die Bam­ber­ger Informatik

Die Fach­grup­pen Infor­ma­tik und Ange­wand­te Infor­ma­tik der Uni­ver­si­tät Bam­berg haben Top­no­ten im CHE-Mas­ter­ran­king 2021 erreicht. Das bestä­tigt erneut die her­vor­ra­gen­den Stu­di­en­be­din­gun­gen in den Bam­ber­ger Informatikstudiengängen.

Das CHE-Ran­king ist das detail­lier­tes­te und umfas­sends­te Ran­king deut­scher Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len. Im Ver­gleich der Mas­ter­an­ge­bo­te wer­den je nach Fach bis zu elf ver­schie­de­ne Kri­te­ri­en bewertet.

Die Mas­ter­stu­die­ren­den beur­tei­len unter ande­rem die „All­ge­mei­ne Stu­di­en­si­tua­ti­on“, das „Lehr­an­ge­bot“ und die „Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on“. In der Kate­go­rie „Unter­stüt­zung im Stu­di­um“ erreicht die Bam­ber­ger Infor­ma­tik die Spit­zen­grup­pe. Auch in wei­te­ren Bewer­tungs­kri­te­ri­en, wie etwa der Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät der Lehr­ver­an­stal­tun­gen oder dem Über­gang vom Bache­lor- zum Mas­ter­stu­di­um, erzie­len die Bam­ber­ger Mas­ter­stu­di­en­gän­ge Noten über dem bun­des­deut­schen Durchschnitt.

„Die Ergeb­nis­se zei­gen, dass wir unse­ren Stu­die­ren­den, ins­be­son­de­re durch eine her­vor­ra­gen­de Betreu­ung, sehr gute Vor­aus­set­zun­gen für ein erfolg­rei­ches Stu­di­um bie­ten“, sagt Prof. Dr. Ste­fan Hör­mann, Vize­prä­si­dent für Leh­re und Stu­die­ren­de der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Ins­ge­samt hat die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät drei Infor­ma­tik-Mas­ter­stu­di­en­gän­ge im Pro­gramm: Ange­wand­te Infor­ma­tik, Com­pu­ting in the Huma­ni­ties sowie Inter­na­tio­nal Soft­ware Sys­tems Science.

„Wir freu­en uns über das sehr gute Abschnei­den im Mas­ter­ran­king“, sagt auch Prof. Dr. Danie­la Nick­las, Stu­di­en­de­ka­nin der Fakul­tät Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Ange­wand­te Infor­ma­tik (WIAI). „Beson­ders die Spit­zen­plat­zie­rung, wenn es um die Unter­stüt­zung im Stu­di­um geht, bestä­tigt, dass wir ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Ange­bot für unse­re Stu­die­ren­den bereit­stel­len.“ Die Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten bewer­te­ten in die­ser Kate­go­rie beson­ders posi­tiv die Qua­li­tät der Mate­ria­li­en für das Stu­di­um, wie etwa Skrip­te, sowie die direk­te Unter­stüt­zung durch Lehrende.


Inhalt­li­che Band­brei­te der Lehr­an­ge­bo­te wird sich wei­ter erhöhen

Inner­halb des Lehr­an­ge­bots ste­chen beson­ders die über­aus posi­ti­ven Bewer­tun­gen der inter­dis­zi­pli­nä­ren Bezü­ge sowie der inhalt­li­chen Brei­te der Lehr­ver­an­stal­tun­gen her­aus. „Die­ses Ergeb­nis spie­gelt ein zen­tra­les Cha­rak­te­ris­ti­kum der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät wider“, erklärt Ste­fan Hör­mann, „näm­lich die Zusam­men­ar­beit über Fächer- und Fakul­täts­gren­zen hin­weg sowohl in der For­schung als auch in der Leh­re.“ Die inhalt­li­che Brei­te der Lehr­ver­an­stal­tun­gen wird sich dar­über hin­aus in den kom­men­den Jah­ren noch wei­ter erhö­hen. Denn die Fakul­tät WIAI wird dank der High­tech Agen­da des Frei­staats und des Baye­ri­schen KI-Wett­be­werbs enorm anwach­sen. In den kom­men­den Jah­ren ist die Ein­rich­tung von fast 20 neu­en Lehr­stüh­len und Pro­fes­su­ren an der Fakul­tät geplant, sodass sich die Gesamt­zahl mehr als ver­dop­pelt. „Für die kom­men­den Ran­kings erwar­ten wir in die­sen Punk­ten wei­ter­hin Spit­zen­er­geb­nis­se“, sagt Danie­la Nicklas.

„Die über­durch­schnitt­li­chen Bewer­tun­gen in der Kate­go­rie „Über­gang zwi­schen Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­um“ sind eben­falls ein Beleg für die sehr gute Unter­stüt­zung, die wir den Stu­die­ren­den bie­ten“, erklärt Prof. Dr. Andre­as Hen­rich, Inha­ber des Lehr­stuhls für Medi­en­in­for­ma­tik. Beson­ders posi­tiv bewer­ten die Stu­die­ren­den hier die Trans­pa­renz und Ein­deu­tig­keit der Zugangs­vor­aus­set­zun­gen zum Mas­ter­stu­di­um, die Unter­stüt­zung der Uni­ver­si­tät hin­sicht­lich der for­ma­len Abläu­fe zu Beginn des Mas­ter­stu­di­ums sowie die Mög­lich­kei­ten zur Wie­der­ho­lung von Inhal­ten aus dem Bachelorstudium.

CHE-Ran­king bie­tet Ori­en­tie­rung für die Studienplatzwahl

Seit Mon­tag, 29. Novem­ber, sind die aktu­el­len Urtei­le der Mas­ter­stu­die­ren­den im CHE-Ran­king auf ZEIT Online ver­öf­fent­licht. Neben der Infor­ma­tik wur­den im dies­jäh­ri­gen Mas­ter­ran­king auch die Fächer Mathe­ma­tik und Phy­sik bewer­tet. Die Mas­ter­stu­die­ren­den bewer­ten ver­schie­de­ne Kri­te­ri­en ihres Stu­di­ums. Zusam­men mit den Fak­ten zu For­schung und Leh­re bie­tet das CHE Hoch­schul­ran­king damit Ori­en­tie­rung für die Stu­di­en­platz­wahl in die­sen Fächern. Eine Aus­wahl der Ergeb­nis­se wird im neu­en Heft des Stu­die­ren­den­ma­ga­zins ZEIT Cam­pus veröffentlicht.

Das Ran­king ist auf ZEIT ONLINE unter https://www.zeit.de/masterranking abrufbar.

Neu­es CHE-Hoch­schul­ran­king der ZEIT zeigt: In Bam­berg lässt es sich sehr gut studieren

Spit­zen­plat­zie­run­gen für Bam­ber­ger Infor­ma­tik, Poli­tik­wis­sen­schaft und Geographie

Im aktu­el­len CHE-Hoch­schul­ran­king schnei­den Bam­ber­ger Stu­di­en­gän­ge erneut her­vor­ra­gend ab. Das CHE-Ran­king ist das detail­lier­tes­te und umfas­sends­te Ran­king deut­scher Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len. An der Uni­ver­si­tät Bam­berg wur­den 2021 die Fächer Geo­gra­phie, Infor­ma­tik und Poli­tik­wis­sen­schaft neu bewer­tet, die in meh­re­ren Kate­go­rien Spit­zen­plät­ze bele­gen konnten.

Für das Ran­king befragt das Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE) Stu­die­ren­de zu The­men wie etwa Lehr­an­ge­bot, Betreu­ungs- und Stu­di­en­si­tua­ti­on oder Aus­lands­auf­ent­hal­te und erhebt Daten zu Leh­re und Forschung.

In der Stu­die­ren­den­be­fra­gung sticht beson­ders die Bam­ber­ger Infor­ma­tik her­vor, die in acht Kate­go­rien die Spit­zen­grup­pe erreicht. Die Poli­tik­wis­sen­schaft punk­tet vor allem bei der Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on und erreicht in fünf Kate­go­rien Spit­zen­plat­zie­run­gen. Die Geo­gra­phie erreicht Spit­zen­plät­ze bei den Fak­ten rund ums Stu­di­um. Beson­ders posi­tiv wird der Kon­takt zur Berufs­pra­xis sowie die Unter­stüt­zung am Stu­di­en­an­fang bewer­tet. In allen Fächern wird die Aus­stat­tung der Biblio­thek gelobt. „Das CHE-Ran­king bestä­tigt erneut, dass wir in Bam­berg ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Stu­di­en­an­ge­bot zur Ver­fü­gung stel­len“, sagt Prof. Dr. Ste­fan Hör­mann, Vize­prä­si­dent für Leh­re und Stu­die­ren­de. „Wir freu­en uns über die zahl­rei­chen posi­ti­ven Bewer­tun­gen und sind sehr zufrie­den mit dem Gesamtergebnis.“


Bam­ber­ger Infor­ma­tik deutsch­land­weit spitze

Das Fach Infor­ma­tik schnei­det bei der Stu­die­ren­den­be­fra­gung exzel­lent ab und liegt in zwölf von ins­ge­samt 13 Bewer­tungs­ka­te­go­rien über dem deutsch­land­wei­ten Durch­schnitt. In acht Kate­go­rien erreicht sie die Spit­zen­grup­pe und ist damit unter den Uni­ver­si­tä­ten, die deutsch­land­weit am bes­ten abschnei­den. Die Stu­die­ren­den loben beson­ders die sehr gute Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on sowie die Unter­stüt­zung im Stu­di­um. Maß­geb­lich trägt zu die­ser über­aus posi­ti­ven Bewer­tung bei, dass die Stu­di­en­gän­ge qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Orga­ni­sa­ti­on des Stu­di­ums, aber auch zu Inhal­ten von Lehr­ver­an­stal­tun­gen zur Ver­fü­gung stel­len. „Es han­delt sich bei die­sem CHE-Ran­king um eine Bewer­tung des Fachs wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie“, sagt Prof. Dr. Danie­la Nick­las, Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Infor­ma­tik, ins­be­son­de­re Mobi­le Softwaresysteme/​Mobilität, sowie Stu­di­en­de­ka­nin der Fakul­tät Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Ange­wand­te Infor­ma­tik (WIAI). „In gemein­sa­mer Anstren­gung haben es Leh­ren­de und Stu­die­ren­de geschafft, die Trans­for­ma­ti­on der Leh­re in die digi­ta­le Welt zu meis­tern, sodass wir erneut her­vor­ra­gen­de Bewer­tun­gen durch unse­re Stu­die­ren­den erhal­ten haben.“ In den kom­men­den Jah­ren soll noch ein­mal ver­stärkt die Betreu­ung der Stu­die­ren­den in den Blick genom­men wer­den. „Der Zuwachs an Pro­fes­su­ren in den nächs­ten zwei Jah­ren wird die bereits gute Betreu­ungs­si­tua­ti­on noch ein­mal enorm ver­bes­sern“, erklärt Nick­las. Die Fakul­tät WIAI, die bis­lang aus 16 Lehr­stüh­len und Pro­fes­su­ren besteht, wächst in den nächs­ten drei Jah­ren im Rah­men der High­tech Agen­da Bay­ern auf etwa 30 Lehr­stüh­le und Pro­fes­su­ren an.


Über­durch­schnitt­lich gute Bewer­tun­gen für die Politikwissenschaft

Stu­die­ren­de der Poli­tik­wis­sen­schaft bewer­ten ihr Fach über­durch­schnitt­lich gut. Als „Geheim­tipp unter den Top Powi­unis in Deutsch­land“ bezeich­net eine Per­son ihr Stu­di­en­fach in den offe­nen Fra­gen des Ran­kings. In zehn von zwölf bewer­te­ten Kate­go­rien über­trifft die Bam­ber­ger Poli­tik­wis­sen­schaft den Mit­tel­wert für alle Hoch­schu­len und erreicht in fünf Berei­chen die Spit­zen­grup­pe. Beson­ders zufrie­den sind die Stu­die­ren­den mit der all­ge­mei­nen Stu­di­en­si­tua­ti­on sowie der Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on. Außer­dem bewer­ten sie die Betreu­ung posi­tiv. So geben zum Bei­spiel rund 90 Pro­zent der befrag­ten Per­so­nen an, dass das sozia­le Kli­ma zwi­schen Stu­die­ren­den und Leh­ren­den gut oder sehr gut sei. „Wir freu­en uns über die sehr posi­ti­ve Bewer­tung unse­res Fachs“, sagt Prof. Dr. Moni­ka Heu­pel, Inha­be­rin der Pro­fes­sur für inter­na­tio­na­le und euro­päi­sche Poli­tik. „Auf die gute Betreu­ung unse­rer Stu­die­ren­den legen wir beson­ders viel Wert. Das Ran­king zeigt, dass uns das sehr gut gelingt. Der Trend der ver­gan­ge­nen Ran­kings setzt sich hier fort.“ Trotz der Coro­na-Pan­de­mie mit digi­ta­lem Stu­di­en­start erreicht die Poli­tik­wis­sen­schaft auch beim Indi­ka­tor „Unter­stüt­zung am Stu­di­en­an­fang“ sehr gute Ergeb­nis­se und erreicht die Spit­zen­grup­pe. So bie­tet das Fach bei­spiels­wei­se Bera­tungs­ge­sprä­che, stu­den­ti­sche Men­to­rin­nen und Men­to­ren sowie Erst­se­mes­ter-Tuto­ri­en an.


Bam­ber­ger Geo­gra­phie punk­tet mit gutem Kon­takt zur Berufspraxis

Das Fach Geo­gra­phie schnei­det ins­be­son­de­re bei den Fak­ten zum Stu­di­um sehr gut ab. „Wir sehen uns mit dem Ergeb­nis in unse­rem Kurs bestä­tigt, in den ver­gan­ge­nen Jah­ren einen kon­ti­nu­ier­li­chen Pro­zess in der Ver­bes­se­rung der Stu­di­en­be­din­gun­gen und Leh­re ins­be­son­de­re in den Mas­ter­stu­di­en­gän­gen ange­sto­ßen zu haben“, sagt Prof. Dr. Marc Rede­pen­ning, Inha­ber des Lehr­stuhls für Kul­tur­geo­gra­phie. Die Mas­ter­stu­di­en­gän­ge „Sozi­al- und Bevöl­ke­rungs­geo­gra­phie“ sowie „His­to­ri­sche Geo­gra­phie“ bie­ten einen über­durch­schnitt­lich guten Kon­takt zur Berufs­pra­xis. Hier liegt die Bam­ber­ger Geo­gra­phie in der Spit­zen­grup­pe. Dass vie­le Abschluss­ar­bei­ten im Aus­tausch mit der Pra­xis durch­ge­führt wer­den und mehr als 25 Pro­zent der Leh­re durch exter­ne Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­ker über­nom­men wird, wirkt sich hier beson­ders posi­tiv aus. „In Koope­ra­ti­on mit Gemein­den, Städ­ten und Kom­mu­nen bie­ten wir zum Bei­spiel ein ein­jäh­ri­ges For­schungs­se­mi­nar an, das den Stu­die­ren­den einer­seits For­schungs­pra­xis, aber auch Kon­takt zu Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­kern ermög­licht“, erklärt Rede­pen­ning. Außer­dem unter­stützt die Geo­gra­phie ihre Stu­di­en­an­fän­ge­rin­nen und ‑anfän­ger beson­ders gut und belegt auch hier einen Platz in der Spit­zen­grup­pe. „In den kom­men­den Jah­ren wer­den wir vor allem unse­re Bache­lor- und Lehr­amts­stu­di­en­gän­ge bei der Qua­li­täts­ent­wick­lung noch stär­ker in den Blick neh­men“, sagt Rede­pen­ning. „Im Bereich der Dritt­mit­te­lein­wer­bun­gen und Publi­ka­tio­nen erwar­ten wir im nächs­ten Ran­king noch­mal eine deut­li­che Ver­bes­se­rung, da vier grö­ße­re For­schungs­pro­jek­te gestar­tet sind, die in das aktu­el­le Ran­king noch nicht ein­ge­flos­sen sind.“

Das Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung bewer­tet jähr­lich ein Drit­tel der unter­such­ten Fächer neu. Im Jahr 2021 wur­den die Fächer Bio­che­mie, Bio­lo­gie /​Bio­wis­sen­schaf­ten, Che­mie, Geo­gra­fie, Geo­wis­sen­schaf­ten, Infor­ma­tik, Mathe­ma­tik, Medi­zin, Pfle­ge­wis­sen­schaft, Phar­ma­zie, Phy­sik, Poli­tik­wis­sen­schaft, Sport /​Sport­wis­sen­schaft und Zahn­me­di­zin untersucht.

Die voll­stän­di­gen Ergeb­nis­se des CHE-Hoch­schul­ran­kings sind zu fin­den unter https://www.zeit.de/che-ranking