2. Damen Basketball Bundesliga
Zuschauer sehen einen tollen Kampf, aber keinen Sieg für Bamberg
Am Samstag trafen beim Doppelspieltag die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets auf die VIMODROM Baskets Jena. Die Gäste gewannen das Spiel vor 821 Zuschauern mit 53:46.
Die großartige Unterstützung der Kulisse in der BROSE ARENA haben die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets nicht in einen Heimsieg ummünzen können. Im Vorfeld der Herren-Partie der BMA365 Bamberg Baskets gegen Heidelberg unterlagen die Bambergerinnen am 10. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga am Samstagnachmittag den VIMODROM Baskets Jena mit 46:53 (22:28).
Insgesamt war es ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, das die Gäste aus Jena letztlich aufgrund der Extraklasse zweier Einzelspielerinnen (Marta Miscenko 16 Punkte, 13 Rebounds, 4 Steals, 2 Blocks und Cianna Gloster 15 Punkte, 15 Rebounds, 2 Blocks) für sich entscheiden konnten.
Beste Werferin auf Seiten der Medikamente per Klick Bamberg Baskets war Faith Alston mit 13 Punkten.
Spielverlauf
Die Bambergerinnen kamen in der BROSE ARENA gut ins Spiel hinein. Nach Dreiern von Sarah Spiegel und Faith Alston führte man nach nur drei Minuten mit 6:0. Dann aber kamen auch die Gäste so langsam ins Rollen. Vor allem das vor der Partie von Bambergs Head Coach Samuel Gloser bereits angesprochene Duo aus Aufbauspielerin Laila Walker und Centerspielerin Marta Miscenko nahm das Spiel der Thüringerinnen nun in die Hand (6:9/6.). Die hier genommene Bamberger Auszeit zeigte zunächst nur wenig Wirkung (7:13/9.). Vor allem in der Offensive ging bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets in dieser Phase so gut wie nichts zusammen. Kurz vor der ersten Viertelpause kam man nach dem Dreier von Hailey van Roekel dann aber doch wieder heran (12:13). Beim Stand von 14:17 endete der erste Abschnitt.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels tat sich die Bamberger Offensive sehr schwer. Sicherlich auch durch die 196 Zentimeter Körpergröße von Marta Miscenko unter dem Jenaer Korb begründet, bleiben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets in den ersten fast sechs Minuten des zweiten Abschnitts ohne Punkt. Die Verteidigung aber stand hingegen recht solide, weshalb sich die Gäste nicht absetzen konnten. Der erste Korb der zweiten zehn Minuten von Stephanie Sachnovski bedeutete so das 16:21. Hailey von Roekel brachte das Team wenige Sekunden vor der Halbzeitsirene sogar auf 22:26 heran, doch einmal mehr war es Jenas lettische Nationalspielerin, die mit einem Sprungwurf für den 22:28 Pausenstand sorgte.
„Es war eine unfassbare Atmosphäre“
Mit Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets dann in der Verteidigung nochmals an, was bei den Gästen auch Wirkung zeigte. Immer wieder konnte man Fehler im Spiel der Jenaerinnen forcieren und sich so langsam wieder heranarbeiten. Mitte des Viertels glich Stephanie Sachnovski per Korbleger zum 31:31 aus und die Partie war wieder völlig offen. Leider aber schlichen sich ausgerechnet in dieser Phase nun aber auch Unachtsamkeiten ins Bamberger Spiel ein und so konnten sich die Gäste wieder etwas absetzen (33:38/29.). Beim Stand von 35:38 ging es in den Schlussabschnitt.
Hier drehten die Jenaerinnen nun auf. Mit einem 7:0‑Lauf bauten sie ihren Vorsprung wieder zweistellig aus (35:45/33.). Mit der Unterstützung von 821 Zuschauern in der BROSE ARENA im Rücken kämpfte sich das Team von Head Coach Samuel Gloser aber nochmals in die Partie. 4:55 Minuten waren noch zu spielen, als Faith Alston ihre Mannschaft mit zwei erfolgreichen Freiwürfen wieder in Schlagdistanz brachte (45:47/36.). Es folgte eine hektische und von Fehlern und Fehlwürfen geprägte Schlussphase, in der die Thüringerinnen letztlich die etwas bessern Nerven hatten. Der Sprungwurf von Laila Walker, 36 Sekunden vor dem Ende zum 46:51, bedeutete die Entscheidung in einem Spiel zweier Teams absolut auf Augenhöhe.
„Zunächst einmal bin ich sehr stolz auf mein Team. Es war toll, dass ein Damenteam hier erstmals in der BROSE ARENA gespielt hat. Es war eine unfassbare Atmosphäre und man hat das auch auf dem Spielfelg gespürt und die Mädels haben gefightet“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Die Ringe hier in der Arena sind dann doch ein wenig anders, der Ball prallt hier doch etwas häufiger ab und so sind die Würfe einfach nicht gefallen und es war insgesamt ein Low-Scoring-Game. Gegen Marta Miscenko haben wir physisch agiert und sie gut unter Druck gesetzt. Natürlich hat sie dennoch ihre Aktionen unter dem Korb gehabt, aber wir konnten mit unserer aggressiven Verteidigung eigene Runs kreieren und letztlich hat es nicht ganz gereicht, da wir zwei, drei Plays am Ende nicht gemacht haben. Auf die Leistung insgesamt können wir aber weiter aufbauen und nun müssen wir in Stuttgart nochmals richtig angreifen, bevor wir in die Weihnachtspause gehen.“
Vor der Weihnachtspause müssen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nun noch einmal auswärts ran. Am kommenden Samstag ist man in Stuttgart zu Gast beim Lou’s FOODTRUCK MTV, der in der Tabelle nach diesem Spieltag mit sechs Siegen und vier Niederlagen auf Tabellenposition sechs steht. Tip-Off in Stuttgart ist um 17:00 Uhr.
Das könnte Sie auch interessieren...
2. Damen Basketball Bundesliga
Doppelspieltag Teil 1: Medikamente per Klick Bamberg Baskets treffen auf Jena
Eine besondere Premiere gibt es am Samstag in der Brose Arena, wenn zunächst die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets und anschließend die Herren der Bamberg Baskets ihr Heimspiel bestreiten. Hallenöffnung ist um 14 Uhr, um 15 Uhr starten die Damen gegen die VIMODROM Baskets aus Jena.
Der 10. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga wird für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ein ganz besonderer werden. Das Team von Head Coach Samuel Gloser wird sein Heimspiel am Samstag nämlich nicht wie bisher in der Graf-Stauffenberg-Halle austragen. Diesmal laufen die Bambergerinnen exakt da auf, wo dreieinhalb Stunden später dann auch die Bundesliga-Männer der BMA365 Bamberg Baskets spielen werden. Gegen den Tabellenvierten aus Jena spielen Faith Alston & Co. am Samstag ab 15:00 Uhr erstmals auf dem Parkett der BROSE ARENA und geben damit den Startschuss für ein bislang in Freak City noch nie dagewesenes Event: einen Doppelspieltag in der Arena mit Partien der Frauen und Männer direkt hintereinander.
Die Thüringerinnen kommen mit einer Bilanz von 6 Siegen und 3 Niederlagen nach Freak City. Nach dem Sieg am letzten Spieltag (74:46) gegen Ulm liegt die Mannschaft von Chef-Trainerin Sandra Rosanke aktuell auf Tabellenposition vier. Vier ihrer bisherigen fünf Heimspiele konnten die VIMODROM Baskets gewinnen. In fremden Hallen ist die Bilanz mit 2:2 ausgeglichen. Niederlagen kassierten die Jenaerinnen in Würzburg (58:65) und in Freiburg (54:81).
„Wir haben bereits in der Preseason gegen Jena gespielt und dabei gut gesehen, welche Qualitäten diese Mannschaft mitbringt. Die Schlüsselpositionen sind 1 und 5, wo sie mit Laila Walker und Marta Miscenko zwei sehr konstante Spielerinnen in ihren Reihen haben. Besonders im Pick & Roll müssen wir gegen beide äußerst aufmerksam sein, früh Druck aufbauen und ihre Entscheidungsfindung stören“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Unsere mannschaftliche Geschlossenheit hat in den letzten beiden Spielen den Unterschied gemacht und wird ein wichtiger Anker sein, um die Siegesserie fortzuführen. Auch gegen Jena wird es entscheidend sein, physisch zu rebounden und offensiv mit hohem Tempo zu agieren. Als Klub haben wir das Damen-Projekt im Laufe der letzten Saison gestartet und meine Vision war es immer, eines Tages in der Brose Arena zu spielen. Dass dieser Traum nun Realität wird, ist unglaublich und zugleich das Ergebnis harter Arbeit vieler Menschen, die täglich für diese Organisation alles geben. Diesen historisch bedeutenden Tag wollen wir genießen und gleichzeitig zeigen, welches Potenzial in dieser Mannschaft und in diesem Projekt steckt.“
Allein mit ihrer Größe sticht Marta Miscenko schon heraus. Sie misst stattliche 1,96 Meter und ist die wohl wichtigste Spielerin im Team der Gäste. Die lettische Nationalspielerin schnappt sich pro Partie 12,4 Rebounds, gibt 2,8 Assists, stiehlt dem Gegner im Schnitt 1,6‑mal den Ball und blockt 1,4 Würfe. Mit zudem im Schnitt 18,9 Zählern pro Partie (zweitbester Wert in der Liga) bei einer Feldwurfquote von 61,8 Prozent ist die 30-Jährige Centerin die effektivste Spielerin der Liga (26,9). Beim Heimspiel gegen Dillingen sammelte sie 20 Abpraller ein. Will man etwas Negatives in ihrer Statistik finden, dann wären es vielleicht die 3,0 Ballverluste pro Spiel, die sich bei einer Einsatzzeit von im Schnitt 34:18 Minute jedoch schnell wieder relativieren.
Insgesamt kommen die Jenaerinnen auf 50,1 Rebounds pro Partie und führen damit die Liga an. Marta Miscenko wird mit ihrem Schnitt sogar noch von einer Teamkollegin übertroffen. Cianna Gloster (#20) kommt pro Begegnung auf 12,7 Rebounds, Ligaspitze! Die 23-jährige US-Amerikanerin ist zwar nur 1,80 Meter groß, hat aber ein unglaubliches Gespür dafür, wo die Bälle wieder herunterkommen. In sechs der neun Spielen hat sie zweistellig gereboundet, in sieben zweistellig gescoret (in drei Spielen sogar 20 oder mehr Punkte). Ihr Punkteschnitt liegt aktuell bei 15,2 Zählern pro Partie, ihre Effektivität bei 19,9.
Aufbauspielerin Laila Walker (#2) steht wie ihre bereits erwähnten Mitspielerinnen ebenfalls deutlich über 30 Minuten pro Partie auf dem Parkett (34:31 Minuten). Mit 11,9 Punkten, 4,6 Assists und 4,4 Rebounds pro Spiel ist auch sie eine wichtige Säule im Spiel der Thüringerinnen. Die nur 1,65 Meter große US-Amerikanerin klaut ihren Gegenspielerinnen 3,1‑mal pro Partie den Ball. Trotz dieser echt starken Werte kommt die 23-Jährige allerdings nur auf eine Effektivität von 7,6. Grund hierfür sind ihre schwachen Wurfquoten sowie die 4,8 Ballverluste, die sie sich pro Begegnung erlaubt.