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Johann Kalb

Fami­lie Gress

1.000.000. Besu­cher am Baumwipfelpfad

Am ers­ten Geburts­tag ihrer Toch­ter Hei­di besuch­te Fami­lie Gress den Baum­wip­fel­pfad bei Ebrach. Dort war­te­te eine Über­ra­schung auf die Familie.

Am 20. Sep­tem­ber mach­ten sich The­re­sa und Alex­an­der Gress mit ihrer Toch­ter Hei­di auf den Weg nach Ebrach, um den dor­ti­gen Baum­wip­fel­pfad zu erkun­den und Hei­dis ers­ten Geburts­tag zu fei­ern. An der Kas­se erwar­te­te die drei eine klei­ne Dele­ga­ti­on pro­mi­nen­ter Gra­tu­lan­ten. Bam­bergs Land­rat Johann Kalb, Ebrachs Bür­ger­meis­ter Dani­el Vin­zens und die Lei­te­rin des Baum­wip­fel­pfad Ebrach, San­dra Fischer, nah­men Hei­di als die 1‑Millionste Besu­che­rin am Baum­wip­fel­pfad Stei­ger­wald in Emp­fang. Das teil­ten die Ver­ant­wort­li­chen des Baum­wip­fel­pfads am 21. Sep­tem­ber mit.

Nach sei­ner Eröff­nung im März 2016 ver­zeich­ne­te der Baum­wip­fel­pfad jähr­lich hohe Besu­cher­zah­len, bis zum 1.000.000. Besu­cher hat es aber doch ein biss­chen gedau­ert. „Unter nor­ma­len Umstän­den, ohne Pan­de­mie“, sag­te San­dra Fischer, „hät­ten wir die 1‑Millionen Mar­ke sicher schon vor ein bis zwei Jah­ren geknackt. Jetzt ist es eben der Som­mer vor unse­rem 7. Geburts­tag gewor­den. Wir freu­en uns sehr, die klei­ne Hei­di zur glück­li­chen 1‑Millionsten Besu­che­rin küren zu dürfen.“

Mil­lio­nen­mar­ke zeich­ne­te sich ab

Anhand der doku­men­tier­ten Besu­cher­zah­len konn­te das Team des Baum­wip­fel­pfads den Zeit­raum für den anste­hen­den Besu­cher­re­kord gut anvi­sie­ren. „Wir stan­den schon seit ein paar Wochen gut vor­be­rei­tet in den Start­lö­chern, um unse­ren Rekord­be­su­cher wür­dig zu empfangen.“

So konn­te auch Land­rat Johann Kalb recht­zei­tig vor Ort sein. „Der Baum­wip­fel­pfad ist ein Besu­cher­ma­gnet und ein belieb­tes Aus­flugs­ziel bei unse­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern wie auch bei Tou­ris­ten und Wochen­end­aus­flüg­lern. Das zei­gen auch die nach dem Weg­fall der Coro­na-Auf­la­gen ste­tig stei­gen­den Besu­cher­zah­len. Heu­te die 1‑Millionste Besu­che­rin ehren zu dür­fen, unter­streicht die Bedeu­tung und Wich­tig­keit des Baum­wip­fel­pfads für die Regi­on und den Landkreis.“

Für Glück, zur rech­ten Zeit am rech­ten Ort gewe­sen zu sein, ist Fami­lie Gress nun Besit­ze­rin einer Fami­li­en­jah­res­kar­te. „Wir woll­ten eigent­lich schon längst mal wie­der vor­bei­kom­men“, sag­te Alex­an­der Gress, „und haben uns heu­te spon­tan ent­schie­den, Hei­dis Geburts­tag hier zu ver­brin­gen. Dabei den Besu­cher­re­kord zu kna­cken ist eine super Sache. Und mit der Jah­res­kar­te wer­den wir wohl Dau­er­gast am Pfad sein.“

Demo­kra­tie­pfle­ge-Pro­jekt im Landkreis

„Demo­kra­tie leben!“ wird fortgesetzt

Bam­bergs Kreis­aus­schuss folgt dem Vor­schlag von Land­rat Johann Kalb, das Pro­jekt „Demo­kra­tie leben!“ fort­zu­set­zen. So sol­len jun­ge Men­schen auch 2023 und 2024 das Ange­bot der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie wahr­neh­men können.

2015 hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend das Bun­des­pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ aus­ge­schrie­ben. Damit möch­te das Minis­te­ri­um zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment und demo­kra­ti­sches Mit­ein­an­der stär­ken. Städ­te, Land­krei­se und Kom­mu­nen kön­nen sich dabei um För­de­rung für demo­kra­tie­pfle­gen­de Pro­jek­te und Initia­ti­ven bewerben.

Denn jun­ge Men­schen zum demo­kra­ti­schen Den­ken und Han­deln zu befä­hi­gen, sei eine zen­tra­le gesell­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung, zitiert eine Mit­tei­lung des Land­rats­am­tes Land­rat Johann Kalb. „Des­halb füh­ren wir das Pro­jekt „Demo­kra­tie leben!“ in den Jah­ren 2023 und 2024 fort.“

Kalb dank­te den Mit­glie­dern des Kreis­aus­schus­ses dafür, dass das Gre­mi­um sei­nem Vor­schlag folg­te, das Pro­jekt fort­zu­set­zen. „Seit 2019 haben, trotz Pan­de­mie, mehr als 8.000 Men­schen an Pro­jek­ten der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie teil­ge­nom­men“, sag­te Kalb. Dar­aus habe sich zum Bei­spiel der Jugend­kreis­tag, die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Poli­tik zum Anfas­sen“, Demo­kra­tie­kon­fe­ren­zen und Aus­stel­lun­gen entwickelt.

Bis zu 124.000 Euro jähr­lich ste­hen aus dem Bun­des­pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ für Aktio­nen und Initia­ti­ven bereit. Der Land­kreis Bam­berg bringt zehn Pro­zent Eigen­mit­tel auf und trägt die Per­so­nal­kos­ten für eine Halbtageskraft.

Das Stadtecho fragt

Johann Kalb antwortet

In jeder Aus­ga­be des Stadtechos legen wir einer Bam­ber­ger Per­sön­lich­keit einen Fra­ge­bo­gen vor. Dies­mal hat Johann Kalb (CSU), Land­rat des Land­krei­ses Bam­berg, die Fra­gen beantwortet.
Herr Kalb, wel­cher Teil der Arbeit eines Land­rats ist zu Pan­de­mie­zei­ten der schwerste?

Wir tra­gen als Gesund­heits­be­hör­de hier Ver­ant­wor­tung für den Land­kreis und die Stadt Bam­berg mit deut­lich mehr als 220.000 Ein­woh­nern. Dabei ist es die größ­te Her­aus­for­de­rung, die­je­ni­gen Maß­nah­men exakt aus­zu­ta­rie­ren, die für den Schutz der Gesund­heit der Men­schen hier in der Regi­on not­wen­dig sind und die auf der ande­ren Sei­te die Frei­heits­rech­te unse­rer Mit­bür­ger nicht über Gebühr einschränken.

Wer wäre Ihr Favo­rit als Kanz­ler­kan­di­dat: Laschet, Merz, Rött­gen, Spahn oder Söder?

Es wird Zeit, dass ein Fran­ke Kanz­ler wird!

Ist die Lüge ein legi­ti­mes Mit­tel in der Politik?

Nein. Was man sagt, darf nicht unwahr sein.

Was braucht ein guter Politiker?

Ein seriö­ses Wer­te­ge­rüst. Eine gute Aus­bil­dung. Eine gute Kon­sti­tu­ti­on. Gute Nerven.

Wie vie­le Apps sind auf Ihrem Smart­pho­ne? Und wel­che benut­zen Sie am meisten?

Zu vie­le! Täg­lich mehr­fach nut­ze ich die sozia­len Medi­en. Das ist eine Mög­lich­keit, mei­ne Arbeit trans­pa­rent zu machen und direkt ansprech­bar zu sein.

Was ist Ihr größ­ter Wunsch?

Das Euro­päi­sche Kul­tur­er­be-Sie­gel für die Klos­ter­land­schaft der Zis­ter­zi­en­ser und dann den Titel Welterbe.

Wie sieht ein per­fek­ter Tag für Sie aus?

Früh brau­che ich einen Kaf­fee. Tags­über stre­be ich eine erfolg­rei­che Arbeit an. Und am Abend ein Fei­er­abend­bier – wenn mög­lich auf einem Keller.

Haben Sie ein Lieblingsgeräusch?

Das Vio­lin­kon­zert von Tschaikowsky.

Wel­chen Luxus leis­ten Sie sich?

Drei Kin­der.

Wovor haben Sie Angst?

Dass Euro­pa auseinanderbricht.

Wann haben Sie zuletzt geflirtet?

Ges­tern mit mei­ner Frau.

Wann und war­um hat­ten Sie zum letz­ten Mal Ärger mit der Polizei?

Hat­te ich nicht. Die Poli­zei ist für mich Freund und Helfer!

Wel­che Dro­gen soll­ten Ihrer Mei­nung nach lega­li­siert werden?

Gar kei­ne.

Wür­den Sie ger­ne öfter Fahr­rad fahren?

Durch­aus. Seit ich jedoch ein E‑Bike besit­ze, fah­re ich öfter mal.

Zah­len Sie gern Rundfunkgebühren?

Nein. Das macht mei­ne Frau.

Töten Sie Insekten?

Nur, wenn sie unfreund­lich zu mir sind.

Was war der schöns­te Moment Ihrer poli­ti­schen Lauf­bahn? Wel­cher der Schlimmste?

Der schöns­te: Die Wahl zum Land­rat des Land­krei­ses Bam­berg. Einen schlimms­ten Moment kann ich nicht definieren.

Auf wel­chen Moment Ihrer Lauf­bahn waren Sie am schlech­tes­ten vorbereitet?

Als ich völ­lig über­ra­schend zum Bür­ger­meis­ter der Gemein­de But­ten­heim gewählt wurde.

Mit wel­chem gro­ßen Poli­ti­ker kön­nen Sie gar nichts anfangen?

Donald Trump.

Was ist Ihr Lieblingsschimpfwort?

Ein anstän­di­ger Poli­ti­ker schimpft nie!

Bei wel­chem his­to­ri­schen Ereig­nis wären Sie gern dabei gewesen?

Bei der Grenzöffnung.

Was ist Ihre schlech­tes­te Angewohnheit?

Unge­duld. Ich wür­de bei vie­len Pro­jek­ten ger­ne schnel­ler vorankommen.

Ihre Lieb­lings­tu­gend?

Pünkt­lich­keit. Ich ver­su­che, immer pünkt­lich zu sein, weil ich nicht möch­te, dass ande­re wegen mir ihre Zeit verschwenden.

Ihr Haupt­cha­rak­ter­zug?

Da müss­ten Sie ande­re fragen.

Was mögen Sie an sich gar nicht?

Die Unge­duld.

Haben Sie ein Vorbild?

Franz von Assisi.

Wofür sind Sie dankbar?

Für mei­ne Frau.

Was lesen Sie gerade?

„Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit“ von Yuval Noah Harari.

Was ist Ihr Lieb­lings­buch, Lieb­lings­al­bum, Lieblingsfilm?

Ich kann nur einen ech­ten Lieb­lings­film benen­nen: High Noon.

Was ist Ihr liebs­tes Smalltalk-Thema?

Das leib­li­che Wohl. Vom guten Essen, das ich gern selbst zube­rei­te, bis zum pas­sen­den Wein dazu. Und natür­lich Fußball.

Was zeigt das letz­te Foto, das Sie mit Ihrem Han­dy auf­ge­nom­men haben?

Die neue Levi-Strauss-Sta­tue vor dem Muse­um in Buttenheim.

Mit wem wür­den Sie ger­ne eine Nacht durchzechen?

Egal, es wird auf jeden Fall lustig!

Wovon haben Sie über­haupt kei­ne Ahnung?

Tech­nik.

Was fin­den Sie langweilig?

Tech­nik.

Sie sind in einer Bar. Wel­ches Lied wür­de Sie dazu brin­gen zu gehen?

Kei­nes.

Was ist Ihre Vor­stel­lung von Hölle?

Tem­pe­ra­tur: heiß – Far­be: rot – Bekann­te: viele :-).

Gibt es etwas, das Ihnen das Gefühl gibt, klein zu sein?

Die Bas­ket­ball­spie­ler von Bro­se Bamberg.

Ich kann nicht leben ohne…

Har­mo­nie.

Sind Sie Tän­zer oder Steher?

Je nach Situation.

Stel­len Sie sich vor, Sie könn­ten wäh­len – was für ein Tier wären Sie gerne?

Adler – er hat die Sicht von oben, einen schar­fen Blick, den Blick aufs Gan­ze, das Auge fürs Detail.

Was war die größ­te Unwahr­heit, die Sie je über sich gele­sen haben?

Ich gehe davon aus, dass alles wahr ist, was über mich geschrie­ben wurde.

Das Stadtecho gibt eine Run­de aus. Was trin­ken Sie?

Was gibt es zu essen?