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Kinder-Uni

Vor­le­sun­gen für jun­ge For­sche­rin­nen und Forscher

Anmel­dung zur Bam­ber­ger Kin­der-Uni ab sofort möglich

Bei der Kin­der-Uni an der Uni­ver­si­tät Bam­berg wer­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu jun­gen For­sche­rin­nen und For­schern. An drei Sams­ta­gen fin­det die­se im Win­ter­se­mes­ter wie­der an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg statt.

War­um ist Tay­lor Swift so erfolg­reich? Was pas­siert durch den Kli­ma­wan­del mit der Umwelt? Und was ver­ra­ten archäo­lo­gi­sche Fun­de über die Kul­tur des Mit­tel­al­ters? Die­se drei The­men­ge­bie­te erfor­schen Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler im Alter von 9 bis 12 Jah­ren im Rah­men der Kin­der-Uni. Sie fin­det im Win­ter­se­mes­ter 2025/​/​26 an drei Sams­ta­gen an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg statt.


Mega-Star Tay­lor Swift – War­um ist sie so erfolgreich?

In der ers­ten Vor­le­sung am Sams­tag, 8. Novem­ber 2025, beschäf­ti­gen sich die jun­gen For­sche­rin­nen und For­scher gemein­sam mit Prof. Dr. Jörn Gla­sen­app vom Lehr­stuhl für Lite­ra­tur und Medi­en mit der Fra­ge, war­um die Sän­ge­rin Tay­lor Swift so erfolg­reich ist. Ist es ihre Stim­me? Sind es ihre Melo­dien? Oder ist es ihr Image? Die­sen Fra­gen gehen sie in der Vor­le­sung gemein­sam mit dem Swift-Exper­ten und Swif­tie Prof. Dr. Jörn Gla­sen­app auf den Grund. Zudem erwar­ten die jun­gen For­schen­den Erkennt­nis­se dar­über, wie die Musik­in­dus­trie funk­tio­niert und was es bedeu­tet, ein Mega-Star zu sein. Die Ver­an­stal­tung fin­det von 11 bis 12 Uhr im Hör­saal U7 /​/​01.05, An der Uni­ver­si­tät 7, statt.


Der Kli­ma­wan­del und wir – Was mit unse­rer Umwelt pas­siert und was wir ändern müssen

Alle reden über den Kli­ma­wan­del. Man­che fin­den Kli­ma­schutz wich­tig und ande­re sagen, das ist über­trie­ben. Aber was steckt eigent­lich dahin­ter? War­um wird es auf der Erde immer wär­mer, und wel­che Fol­gen hat das für Men­schen, Tie­re und Pflan­zen? Prof. Dr. Ras­mus Hoff­mann, Lehr­stuhl für Sozio­lo­gie, ins­be­son­de­re Sozia­le Ungleich­heit, gestal­tet am Sams­tag, 15. Novem­ber 2025, die zwei­te Vor­le­sung der Kin­der-Uni. Gemein­sam wird erforscht, wie die Erd­er­wär­mung ent­steht und was getan wer­den muss, um auch in Zukunft gut auf der Erde und von der Natur leben zu kön­nen. Dabei geht es nicht nur um Umwelt und Kli­ma, son­dern auch um mehr Gerech­tig­keit: Denn rei­che Men­schen scha­den dem Kli­ma viel mehr als Arme, aber lei­den viel weni­ger unter den Fol­gen. In die­ser Vor­le­sung wird gezeigt, wie Armut und Reich­tum mit dem Kli­ma­wan­del zusam­men­hän­gen. Außer­dem wird gemein­sam über­legt, was man selbst gegen den Kli­ma­wan­del tun kann. Die Ver­an­stal­tung fin­det von 11 bis 12 Uhr im Hör­saal U7 /​/​01.05, An der Uni­ver­si­tät 7, statt.


Von Rit­tern und Bam­ber­ger Bür­gern – Was archäo­lo­gi­sche Fun­de über die (Tisch-)Kultur des Mit­tel­al­ters verraten

Die drit­te Vor­le­sung fin­det am Sams­tag, 22. Novem­ber 2025, statt. Brit­ta Zieg­ler vom Lehr­stuhl für Archäo­lo­gie des Mit­tel­al­ters und der Neu­zeit erklärt, was Archäo­lo­gin­nen und Archäo­lo­gen durch Aus­gra­bun­gen alles erfah­ren kön­nen. Wenn bei­spiels­wei­se eine alte Kera­mik­scher­be gefun­den wird, kann die­se Scher­be ver­ra­ten, wie eine Burg ein­ge­rich­tet war oder ob die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner eines Hau­ses arm oder reich waren. Außer­dem geben sol­che Fun­de Aus­kunft dar­über, wel­che Werk­zeu­ge und Tech­ni­ken die Men­schen frü­her bereits kann­ten. Die Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler haben die Mög­lich­keit, 500 Jah­re alte Ori­gi­nal­fun­de ken­nen­zu­ler­nen, den Umgang mit ihnen zu erler­nen und die Geheim­nis­se über das Leben von damals zu erfah­ren. Die Ver­an­stal­tung fin­det zwei Mal statt, von 10 bis 11 Uhr und von 11.30 bis 12.30 Uhr im Raum KR14 /​/​00.06, Am Kra­nen 14. Bei die­ser Vor­le­sung ist die Teil­neh­men­den­zahl auf 20 Kin­der begrenzt.

Seit 2003 prä­sen­tie­ren Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler jedes Jahr The­men aus ihren For­schungs­ge­bie­ten in Vor­le­sun­gen, die sie spe­zi­ell für Kin­der hal­ten. Erwach­se­ne Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer sind des­halb bei den Vor­le­sun­gen nicht zuge­las­sen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind unter www.uni-bamberg.de/kinderuni zu fin­den, eben­so die Anmeldemöglichkeit.

Uni­ver­si­tät Bamberg

Kin­der-Uni: Vor­le­sun­gen für jun­ge Forschende

War­um essen wir, was wir essen? Wie ver­nünf­tig ist die Fan­ta­sie? Und wie sieht die Schu­le der Zukunft aus? Die­se drei The­men kön­nen Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und ‑wis­sen­schaft­lern im Alter von neun bis 12 Jah­ren an drei Sams­ta­gen im Win­ter­se­mes­ter 2024 /​/​2025 an der Uni­ver­si­tät Bam­berg bei der Kin­der-Uni erforschen.

Seit 2003 prä­sen­tie­ren Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler bei der Kin­der-Uni jedes Jahr The­men aus ihren For­schungs­ge­bie­ten in Vor­le­sun­gen, die sie spe­zi­ell für Kin­der hal­ten. Erwach­se­nes Publi­kum ist des­halb bei den Vor­le­sun­gen nicht zugelassen.

In die­sem Win­ter­se­mes­ter beginnt die Kin­der-Uni am 9. Novem­ber mit einer Vor­le­sung von Prof. Dr. Bar­ba­ra Witt­mann, Juni­or­pro­fes­so­rin für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie. Witt­mann beschäf­tigt sich mit der Fra­ge, war­um wir essen, was wir essen und wel­chen Ein­fluss die Kul­tur dar­auf hat. Die Ver­an­stal­tung fin­det von 11 bis 12 Uhr im Hör­saal U7/01.05, An der Uni­ver­si­tät 7 statt.

„Wie wird das Den­ken von Ver­nunft und Fan­ta­sie bestimmt?“, fragt Dr. Jens Wim­mers, Mit­ar­bei­ter am Lehr­stuhl für Phi­lo­so­phie II, in der zwei­ten Vor­le­sung der Kin­der-Uni. Am 16. Novem­ber (11 Uhr, Hör­saal U5/00.24, An der Uni­ver­si­tät 5) kön­nen sich jun­ge For­sche­rin­nen und For­scher mit der Fra­ge­stel­lung beschäf­ti­gen, wie ver­nünf­tig die Fan­ta­sie ist. Die Ver­nunft sagt dem Men­schen, was rich­tig und wahr ist. Die Fan­ta­sie stellt sich vor, wie schön es wäre, wenn die Wirk­lich­keit anders ist. Viel­leicht sind Fan­ta­sie und Ver­nunft aber gar kei­ne Gegen­sät­ze, viel­leicht kön­nen sie sich sogar gegen­sei­tig hel­fen. Die­ser Ver­mu­tung geht die­se Vor­le­sung eben­falls nach.

Die drit­te Vor­le­sung fin­det am 23. Novem­ber statt (11 Uhr, Hör­saal U7/01.05, An der Uni­ver­si­tät 7) statt. Prof. Dr. Miri­am Hess, Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Grund­schul­päd­ago­gik und Grund­schul­di­dak­tik, und Sarah Dah­nen vom Büro für Inno­va­ti­on und Grün­dung möch­ten mit den Nach­wuchs­for­schen­den die Lern­welt von mor­gen und die Schu­le der Zukunft gestal­ten. Wie könn­te die Schu­le im Jahr 2050 aus­se­hen? Wel­che Rol­le spie­len dabei die Schü­le­rin­nen und Schü­ler? Gemein­sam wer­den eige­ne Ideen ent­wi­ckelt, wie eine Schu­le aus­se­hen könn­te, in der man ger­ne lernt und sich wohl­fühlt. Die Ideen für die Schu­le der Zukunft aus der Mit­mach-Vor­le­sung kön­nen die Kin­der mit nach Hau­se neh­men und sie anschlie­ßend im eige­nen Schul­all­tag weiterdenken.