„Ein wunderbarer Zwischenstand“
Diakonie-Kita Friedrich Oberlin feierte in Bamberg 50-jähriges Jubiläum
„50 Jahre Kita Friedrich Oberlin sind kein Abschluss, sondern ein wunderbarer Zwischenstand!“ Mit diesen Worten beschloss Einrichtungsleiterin Heidi Zillig den offiziellen Teil der Jubiläumsfeier in der Bamberger Diakonie-Kita Friedrich Oberlin. Mit vielen Gästen und neuem Konzept feierte die Diakonie-Kita Friedrich Oberlin in Bamberg ihr 50-jähriges Jubiläum.
Mit einem bunten Gottesdienst hatten die Kita-Kinder und Diakonie-Mitarbeitenden gemeinsam mit Pfarrerin Dorothea Münch von der Erlöserkirche das Fest im Mai 2026 eröffnet: „Alle in dieser Kita erfahren, dass sie sich in ihrer Unterschiedlichkeit ergänzen und in ihrer Vielfalt respektieren“, so Pfarrerin Dorothea Münch. Das sei ein guter Boden für Vertrauen und neue Impulse, wie zum Beispiel das offene Konzept, das seit Beginn dieses Jahres in der Oberlin-Kita umgesetzt werde: „ein Konzept, das so viel Rücksicht auf die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes nimmt, aber auch die Gemeinsamkeiten erfahrbar werden lässt“. Stefanie Roppelt, zuständige Abteilungsleiterin bei der Diakonie Bamberg-Forchheim, begrüßte nicht nur die Festgäste. Sie dankte allen Partner_innen, Förder_innen und den Einrichtungsleitungen, insbesondere Petra Beck, die 36 Jahre lang als Leiterin die Oberlin-Kita wesentlich mitgeprägt hatte und persönlich zum Jubiläum gekommen war. „Kinder brauchen keine perfekten Einrichtungen – sie brauchen verlässliche Erwachsene, die ihnen Sicherheit geben, sie stärken und ihnen mit Aufmerksamkeit begegnen, und verlässliche Rahmenbedingungen“, so Stefanie Roppelt. „Ich wünsche mir deshalb, dass die Bedeutung frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung künftig die Unterstützung und Wertschätzung bekommt, die sie verdient – gesellschaftlich, politisch und ganz praktisch im Alltag.“ Verbunden mit einem großen Dank an Heidi Zillig, ihr Team und die Oberlin-Familien schloss sie weitere Wünsche an: „Ich wünsche der Kita Friedrich Oberlin für die Zukunft, dass sie weiterhin ein lebendiger Ort bleibt: Ein Ort der Vielfalt. Ein Ort der Geborgenheit. Ein Ort, an dem Kinder mutig werden dürfen. Ein Ort, an dem Neues wachsen kann. Und ich wünsche allen, die hier ein- und ausgehen, dass sie auch in Zukunft immer wieder erfahren: Vielfalt ist keine Herausforderung, die wir bewältigen müssen. Vielfalt ist ein Geschenk, das unser Leben reicher macht.“
Von der Kaserne bis zum offenen Konzept
Dass Vielfalt eine große Stärke sei, hätten die Kinder und das Oberlin-Team beeindruckend gezeigt, bestätigte auch Eva Jutzler. Sie hatte beim Jubiläumsfest ihren ersten offiziellen Einsatz als Bambergs 3. Bürgermeisterin und überbrachte die Glückwünsche des Oberbürgermeisters und der Stadt Bamberg: „Sie leisten hier sehr wichtige Arbeit und machen die Diakonie-Kita durch das, was sie den Kindern vorleben, zu einem Ort der Demokratie.“ Das neue offene Konzept ermögliche es den Kindern, die eigene Wirksamkeit zu erfahren, und verwirkliche eine ganzheitliche Pädagogik ganz im Sinne des Namensgebers der Kita Friedrich Oberlin.
Aus der Erlöserkirchengemeinde gab es noch einen Geburtstagsgruß des Kirchenvorstands, der der Diakonie-Kita ein Experimentierspiel schenkte. Außerdem schauten Micki und Mausi, die beiden Kirchenmäuse vorbei, und erzählten den Kita-Kindern über die enge Verbindung zwischen der Kita und der Kirchengemeinde. Ein vom Kita-Team zusammengestellter Film erzählte den Kindern über die Geschichte der Kita: von den Anfängen in der Ulanenkaserne in den 50er Jahren, über den Kindergarten-Bau in der Hans-Böckler-Straße 1976, die Erweiterung um eine Krippengruppe 2011, bis zum Umbau mit Ausweich-Kita im Container von 2015 und Einzug ins sanierte Gebäude 2016 bis zur Umgestaltung im Rahmen des neuen offenen Konzepts 2026.
Heidi Zillig schließlich bedankte sich noch bei den Kolleg_innen aus dem Seniorenzentrum Wilhelm Löhe, die auf Initiative der Bewohner_innenfürsprecherin Monika Lang einen Frühlingsbasar organisiert und den Erlös der Kita gespendet hatten. Davon waren – auch mit Unterstützung des Trägers – für alle Kinder Jubiläums-T-Shirts angeschafft worden, die das Fest noch bunter machten. Sie dankte allen Kooperationspartnern, der Stadt Bamberg mit dem Stadtjugendamt, den Kita-Familien, dem Elternbeirat, der Diakonie Bamberg-Forchheim, den Einrichtungsleitungs-Kolleg_innen und ihrem „wunderbaren Team“: „Wenn man 50 wird, darf man ruhig ein bisschen stolz sein,“ so Heidi Zillig. „Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt!“
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Statement des Lifbi zum Weltflüchtlingstag
„Integration passiert nicht von allein“ – Wo stehen wir bei der Integration Geflüchteter in Kita und Schule?
Wie gelingt Integration, wenn Tausende geflüchtete Kinder und Jugendliche auf ein Bildungssystem treffen, das auf deren Ankunft kaum vorbereitet ist? Anlässlich des Weltflüchtlingstags der Vereinten Nationen am 20. Juni sprachen die Bildungsforscherinnen Dr. Jutta von Maurice und Dr. Gisela Will vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) über Erfolge, Defizite und Lehren aus fast 10 Jahren Forschung dazu – und erklärten, warum sich die Erfahrungen aus ihren Erhebungen nicht einfach auf die Situation der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland übertragen lassen.
Die Forscherinnen leiten am LIfBi seit 2016 Längsschnittstudien zur Bildungsintegration Geflüchteter in Deutschland. Die Daten von 7 der insgesamt 9 Erhebungen stehen für wissenschaftliche Auswertungen bereits zur Verfügung und bilden eine einzigartige Datenbasis über die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen im deutschen Bildungssystem.
„Die Kitas und Schulen haben sich einer Riesenherausforderung gestellt und heute wissen wir, dass sie Enormes geleistet haben“, sagt Dr. Gisela Will. So besuchen 80 Prozent der geflüchteten Kinder aus der Stichprobe der LIfBi-Studien nach rund zweieinhalb Jahren Aufenthalt in Deutschland eine Kindertageseinrichtung – ein hoher Wert, der aber trotzdem unter dem Durchschnitt anderer Kindergruppen liegt. Der Zugang scheitere häufig schlicht daran, dass Eltern keinen Platz für ihr Kind finden. Auch in der Grundschule sei das Bild gemischt: „Wir sehen, dass knapp 7 Prozent der Kinder separate Klassen für Neuzugewanderte besuchen“, so Will. Eine gezielte Sprachförderung im Vorschulalter sei hingegen nur bei rund 30 Prozent erfolgt – zu wenig, wie sie betont.
Dr. Jutta von Maurice verweist auf die andauernden Defizite im Spracherwerb. Die geflüchteten Kinder holen bei den Deutschkenntnissen zwischen den Testzeitpunkten zwar auf, aber sie schließen zu den einheimischen Kindern nicht auf. „Die Sprachförderung ist definitiv der Knackpunkt“, sagt sie und ergänzt: „Die pädagogischen Fachkräfte in Kindergärten und Schulen müssen gezielt unterstützt werden in den Aufgaben, die wir ihnen als Gesellschaft übertragen.“
Auf die Geflüchteten aus der Ukraine sind die Erkenntnisse aus den LIfBi-Studien jedoch nur bedingt übertragbar. Beispielsweise waren die Bildungsbiografien dieser Gruppe durch die Flucht weniger stark unterbrochen. Gleichzeitig sei das Bildungssystem in Deutschland besser vorbereitet gewesen als es Mitte der 2010er Jahre der Fall war.
Die Forscherinnen fordern, Integration nicht dem Zufall zu überlassen. Von Maurice betont: „Die Gesellschaft in Deutschland wird immer heterogener und dies spiegelt sich auch in den Klassenzimmern und Kindertageseinrichtungen wider. Eine bessere Ausstattung der Bildungseinrichtungen mit gut qualifiziertem Personal würde nicht nur geflüchteten, sondern allen Kindern und Jugendlichen in unserem Land zugutekommen.“
Über das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)
Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg untersucht Bildungsprozesse von der Geburt bis ins hohe Erwachsenenalter. Um die bildungswissenschaftliche Längsschnittforschung in Deutschland zu fördern, stellt das LIfBi eine grundlegende, überregional und international bedeutsame, forschungsbasierte Infrastruktur für die empirische Bildungsforschung zur Verfügung. Kern des Instituts ist das Nationale Bildungspanel (NEPS), das am LIfBi beheimatet ist und die Expertise eines deutschlandweiten, interdisziplinären Exzellenznetzwerks vereint.
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Projekt stärkt heimische Erzeuger
Mehr regionales Essen in Kitas und kommunalen Kantinen in der Metropolregion
Mit der Übergabe eines Förderbescheids durch die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber startet das innovative Projekt „Entwicklungsagentur für regionale und bio-regionale Beschaffung in der Metropolregion Nürnberg“. Ziel ist es, den Anteil von regionalen Produkten in den Kantinen der Kommunen und Unternehmen zu steigern sowie Angebot und Nachfrage entsprechender Produkte zu stärken.
Die Metropolregion möchte mit dem Projekt ein Zeichen für nachhaltige und regionale Lebensmittel setzen.
Die regionale und bio-regionale Beschaffung bietet Vorteile für Kommunen, Unternehmen und Verbraucher in der Region: Sie unterstützt regionale Landwirte und Produzenten, reduziert Transportwege und damit CO2-Emissionen. Zudem sorgt sie für mehr Transparenz in der Lebensmittelversorgung und verbessert die Qualität in den Kantinen durch frische, saisonale Produkte. Darüber hinaus stärkt sie die regionale Wirtschaft durch die Förderung und Vernetzung lokaler Anbieter und schafft Arbeitsplätze in der nachhaltigen Landwirtschaft und Verarbeitung.
Staatsministerin Michaela Kaniber übergab den Förderbescheid in Höhe von rund 546.000 Euro auf der Messe BioFach in Nürnberg. „Die Metropolregion Nürnberg ist für uns ein wichtiger Partner, um kommunale Beschlüsse für mehr regionale Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung voranzubringen“, sagte Ministerin Kaniber bei der Übergabe.
„Wir haben in der Metropolregion eine unglaublich vielfältige Ernährungswirtschaft. Diese wollen wir für die Zukunft erhalten und die Menschen mit gesunden, regionalen und bio-regionalen Lebensmitteln versorgen“, ergänzt Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg und stellvertretender Ratsvorsitzender der Metropolregion als politischer Sprecher für das Vorhaben.
Geplante Maßnahmen
Das Projekt setzt auf vier zentrale Maßnahmen:
- Durch den Aufbau eines Monitorings- und Controllingsystems soll die regionale und bio-regionale Beschaffung in Kommunen, kommunalen Einrichtungen und Unternehmen messbar werden.
- Mit einem gemeinsamen Pakt bekunden die Kommunen aus der Metropolregion ihren Willen, in diesem Bereich aktiv zu werden.
- In Marktdialogen mit Anbietern und der Nachfrager-Seite geht es darum herauszufinden, welche regionalen Produkte in welcher Menge und Qualität benötigt werden und welche einzelnen Anbieter oder Zusammenschlüsse von Erzeugern diese liefern können.
- Informationen werden gebündelt und zielgruppenspezifisch aufbereitet. Dabei werden Erfahrungswerte aus der Entwicklungsagentur Faire Metropolregion genutzt, die Beratung und Vernetzung für Fairtrade-Produkte umgesetzt hat.
Vorhandene Strukturen in der Metropolregion nutzen
Das Projekt baut auf Erfolgen bestehender Initiativen auf. Die Entwicklungsagentur Faire Metropolregion hat bereits nachhaltige Beschaffungsmodelle etabliert, während „Original Regional“ seit Jahren erfolgreich regionale Produkte bewirbt und vertreibt. Diese positiven Erfahrungen und Strukturen fließen in das neue Projekt ein, um den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Lebensmittelversorgung weiter voranzutreiben. Dass die Metropolregion einen besonderen Schatz an regionalen Produkten und regionaler Wertschätzung zu bieten hat, zeigt sich auch an der geplanten Bewerbung als Welt-Agrarkulturerbe bei der Welternährungsorganisation.
Beim Thema regionale Ernährung sind viele Akteure und Institutionen engagiert: Einrichtungen des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) – darunter Heimatagenturen, das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn), acht Öko-Modellregionen und die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Entwicklungsagentur für regionale und bio-regionale Beschaffung will diese Kompetenzen für die Kommunen zugänglich machen.
„Mit der ‚Heimat für Regionalprodukte‘ hat der Rat einen Aktionsplan verabschiedet, der zehn strategische Projekte für eine zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft in der Metropolregion enthält. Die Entwicklungsagentur für regionale und bio-regionale Beschaffung ist hierbei von besonderer Relevanz“, sagt Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister der Stadt Schwabach.
Das Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus fördert die Entwicklungsagentur in den Jahren 2025 und 2026 mit insgesamt rund 546.000 Euro.
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Gegen Fachkräftemangel
Diözesan-Caritasverband fordert Bundesqualitätsgesetz für Kitas
Ein Bundesqualitätsgesetz für Kindertageseinrichtungen fordert der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg im Einklang mit zahlreichen anderen Organisationen. Das Gesetz soll länderübergreifend Standards festlegen. Die Unterstützer der Forderung sehen darin eine wichtige Maßnahme gegen den Fachkräftemangel in den Erziehungsberufen.
„Wie wichtig Kindertagesstätten sind, wurde in der Corona-Pandemie deutlich. Ohne Kinderbetreuung können Eltern ihrem Beruf nicht nachgehen“, sagt Hildegard Thoma, Referentin für Kindertagesbetreuung beim Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg. „Eltern benötigen daher dringend eine verlässliche, qualitativ hochwertige Kindertagesbetreuung mit ausreichendem und gut qualifiziertem Personal.“
Ein Problem besteht freilich darin, dass die Qualität der Betreuung regional schwankt. „In einem Bundesqualitätsgesetz würden für alle Länder Standards verbindlich geregelt, die wissenschaftlich begründet und unabhängig von der Haushaltslage definiert sind“, erläutert Thoma. „Qualität braucht einen fixen Rahmen und kostet Geld. Hier sind wir auf eine verlässliche und dauerhafte Unterstützung des Bundes angewiesen.“
Verbessertes Fachkraft-Kind-Verhältnis
Hildegard Thoma weist darauf hin, dass die Bürokratisierung und damit die Leitungsaufgaben in der Kindertagesbetreuung zugenommen haben: „Die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, das Managen von Krisen, die Entwicklung, Fortschreibung und Implementierung pädagogischer Konzepte, die Entwicklung der Qualität im Team, das Personalmanagement – all dies benötigt zunehmend mehr Zeit. Daher muss ein ausreichendes Zeitkontingent gesetzlich festgeschrieben werden.“ Daher fordert ein Positionspapier 20 Stunden pro Woche ausschließlich für Leitungsaufgaben und ein verbessertes Fachkraft-Kind-Verhältnis. Dieser Schlüssel soll 1:2 für unter Einjährige, 1:3 für Ein- bis Dreijährige, 1:8 für Dreijährige bis Kinder zum Schuleintritt und 1:10 für Kinder ab sechs Jahren betragen.
Das Positionspapier verfasst haben der Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder, die Arbeiterwohlfahrt und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg sieht in einem Kita-Bundesqualitätsgesetz auch ein Mittel, dem wachsenden Fachkräftemangel zu begegnen. „Auch in unserer Diözese gibt es mittlerweile Kindertagesstätten, die die täglichen Öffnungszeiten reduzieren müssen, weil Personal fehlt“, sagt Hildegard Thoma. Der Zeitbedarf für Personalgewinnung habe enorm zugenommen. „Der Markt ist zu einem Markt der Bewerber geworden.“
Als Gründe sieht sie zu einem, dass die Fachkräfte der geburtenstarken Jahrgänge jetzt in Rente gehen. Davor habe die Politik die Augen verschlossen. Ein anderer wesentlicher Faktor sei, dass die Fachkräfte zu wenig Zeit für mittelbare Aufgaben haben: um die pädagogische Arbeit vor- und nachzubereiten, die Entwicklung der Kinder zu beobachten, die Arbeit zu dokumentieren, mit den Eltern zu sprechen und zusammenzuarbeiten, Kinder mit besonderen Bedürfnissen wie Sprachbarrieren oder drohender Behinderung zu betreuen. Auch für Fortbildung bleibe zu wenig Raum. „Das führt dazu, dass junge Beschäftigte die Kitas bald wieder verlassen und Fachkräfte in einen anderen Beruf wechseln oder deutlich vor Eintritt des Rentenalters aus dem Beruf ausscheiden“, hält Hildegard Thoma fest.
Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg fordert daher in Einklang mit den Verfassern des Positionspapiers, dass die Verabschiedung eines Bundesqualitätsgesetzes in der Koalitionsvereinbarung der neuen Bundesregierung verabredet wird.
Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg vertritt die Interessen von 240 Kindertagesstätten in Ober- und Mittelfranken.