Mobile Konstruktionen verschönern Bamberger Schul- und Kita-Höfe
Holzmodule für Schulen und Kitas
Im Rahmen des Förderprojektes MitMachKlima ging 2024 eine sogenannte Wanderbaumalle auf Tour, deren Module jetzt eine neue Verwendung finden.
Im Rahmen des Förderprojektes MitMachKlima ging im Jahr 2024 unter gemeinsamer Initiative von machbar Bamberg e.V. und Bund Naturschutz Bamberg e.V. eine sogenannte Wanderbaumalle im Stadtgebiet Bamberg auf Tour. Die dafür eigens hergestellten Holzmodule brachten frisches Grün in versiegelte Straßenräume, schufen neue Aufenthaltsorte und stärkten das nachbarschaftliche Miteinander. Nachdem die Wanderbäume bereits im Herbst 2024 dauerhaft an verschiedenen Orten in der Stadt eingepflanzt wurden, erhalten die Module nun eine neue und langfristige Verwendung an Schulen und Kindertagesstätten.
„Die Initiative trägt nicht nur zur Verschönerung der Schul- und Kita-Umfelder bei, sondern stärkt auch das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz im Alltag“, so Bürgermeister Jonas Glüsenkamp. Verschiedene Schulen und Kitas aus Bamberg bekamen die Gelegenheit, ihre Schul- und Pausenhöfe sowie Außenbereiche mithilfe der bepflanzbaren Module aufzuwerten und zu begrünen. Ob als Hochbeet, Sitzbank oder Kräutergarten – die Möglichkeiten sind vielfältig. Kinder und Jugendliche entscheiden gemeinsam, ob die Holzkonstruktionen künftig als grüner Aufenthaltsort, summende Bienenweide oder dekorative Bepflanzung genutzt werden. Die hölzernen Module wurden direkt an die Einrichtungen geliefert und können nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen gestaltet und bepflanzt werden. Die Material- und Pflanzkosten übernahm das Projekt MitMachKlima.
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Stadt und Landkreis Bamberg
Distanzunterricht und Notbetreuung werden fortgeführt
In Schulen und Kitas in Stadt und Landkreis Bamberg gilt auch für die kommende Woche Distanzunterricht und Notbetreuung. Darauf hat sich die gemeinsame Koordinierungsgruppe am heutigen Freitag verständigt.
Die 7‑Tagesinzidenz für den Landkreis Bamberg liegt mit 127,1 nun schon den fünften Tag in Folge über der 100er-Marke. „Damit gibt es für den Landkreis Bamberg keinen Entscheidungsspielraum“, so Landrat Johann Kalb.
Die Inzidenz für die Stadt Bamberg lag von Dienstag bis Donnerstag über 100, und am heutigen Freitag mit 94,3 knapp darunter. „Wir bleiben bei der Entscheidung von letzter Woche, um nicht mitten in der kommenden Woche die Notbremse ziehen zu müssen und Planbarkeit für die Eltern und Schulen zu gewährleisten“, so Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp. Deshalb hat sich auch die Stadt Bamberg nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden, die bereits bestehende Regelung fortzuführen.
Schwer absehbar, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickelt
Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Tatsache, dass alle Nachbarlandkreise Bambergs bei einer Inzidenz von über 100 liegen. Für das Gesundheitsamt ist es schwer absehbar, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickelt. „Die Situation hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verbessert“, so die Leiterin des Fachbereiches, Dr. Susanne Paulmann. Außerdem liegt den Mitgliedern des Krisenstabes daran, allen Beteiligten – soweit möglich – für die kommende Woche Klarheit über die Situation an Schulen und Kitas zu geben.
„Stadt und Landkreis arbeiten als Bildungsregion zusammen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, insbesondere an den weiterführenden Schulen in der Stadt, kommen aus dem Umland“, sprach sich Bildungsreferent Dr. Matthias Pfeufer für ein gemeinsames Vorgehen aus.
Alle Abschlussklassen, die vierten Klassen der Grundschulen sowie die elften Klassen von Gymnasien und Fachoberschulen sind auch künftig unabhängig von der Inzidenz im Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht.