Open-Air-Kino
Sommerkino in der Kulturgärtnerei
Die IG Aktive Mitte Bamberg und das Lichtspiel-Kino zeigen in der Kulturgärtnerei mehrere Filme beim diesjährigen Sommerkino. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Dokumentarfilm, Komödien, Dramen, ein Bildvortrag und ein Anime-Film.
Entstanden im Jahr 2020 aus dem nachbarschaftlichen Gedanken, mehr Kultur ins Gärtnerviertel zu bringen, veranstalten auch in diesem Jahr die IG Aktive Mitte Bamberg und das Lichtspiel-Kino ein Open-Air-Kino. Per Kopfhörer-Technik gibt es beim Sommerkino erneut anwohnerfreundliche Filmvorführungen im Innenhof der Kulturgärtnerei.
Los geht es am 18. Juli um 20:30 Uhr mit dem Film „Step by step“. Darin beschließt ein Berliner Paar, sich auf Mallorca im Ackerbau zu versuchen. Der Aussteiger-Dokumentarfilm von Valentina Blaumann und Felix Starck zeigt, wie die beiden gelassen alle Rückschläge hinnehmen und ihren Plan mit Optimismus weiterverfolgen.
Am 19. Juli läuft um 20:30 Uhr „Andrea lässt sich scheiden“. Als das Dorf in der Komödie von Josef Hader Polizistin Andrea Vorwürfe für die Scheidung vom beliebten Andy macht, kommt es noch schlimmer: Andy läuft betrunken vor ihr Auto. Um ihren Beruf nicht zu verlieren, verheimlicht Andrea die Tat. Doch Religionslehrer Franz erzählt zu ihrer Überraschung, hinter dem Steuer gesessen zu haben.
Um 20:30 Uhr des 20. Juli steht „Geliebte Köchin“ auf dem Programm des Sommerkinos. Schon 20 Jahre funktioniert die Beziehung zwischen Köchin Eugenie und Gastronom Dodin und die Romanze lässt Eugenie zu kulinarischen Meisterleistungen auflaufen. Diese von Tran Anh Hung inszenierte Liebesgeschichte um die Kunst der Verführung und die Sinnlichkeit des Essens war jüngst französischer Oscarbeitrag.
Hörspiel, Tennis, Milli Vanilli
Am 21. Juli zeigen Lichtspiel und die IG Aktive Mitte Bamberg um 18:30 Uhr „Live mit Nora Gomringer und Redaktion: Die ARD Hörspiel-Collection“. Der ARD-Podcast „100 aus 100 – die Hörspielcollection“ stellt Höhepunkte aus 100 Jahren deutschsprachiger Hörspielgeschichte vor. Live ist das Format gegliedert in einen Talk über Hintergründe zur Produktion mit Jörg Albrecht und Nora Gomringer.
Das Sportdrama „Challengers“ läuft danach, am 21. Juli um 20:30 Uhr. Im Film von Regisseur Luca spielt Zendaya das ehemalige Tennis-Wunderkind Tashi Duncan.
Einen Tag später, am 22. Juli um 20:30 Uhr, zeigt das Sommerkino „Girl you know it’s true“. Vorlage war die wahre Geschichte um den Fall der Band Milli Vanilli.
„Die Herrlichkeit des Lebens“ lautet der Titel der Verfilmung des Romans von Michael Kumpfmüller. Sie erzählt die Geschichte der Liebe von Franz Kafka und Dora Diamant und ist am 23. Juli um 20:30 zu sehen.
Ein Bildvortrag zum Thema „Bamberg um 1900“ steht am 24. Juli um 20:30 Uhr auf dem Programm. Christian Schmitt zeigt darin eine Zeitreise, die sich von den Gründerjahren bis in die Weimarer Republik erstreckt.
Nonnen, Anime, Wanderung
„Das Nonnenrennen“ zeigt das Sommerkino am 25. Juli um 20:30 Uhr. In der Komödie von Laurent Tirard wollen die Nonnen eines Klosters ein Altersheim renovieren. Finanzieren soll das Ganze der Gewinn eines Radrennens.
Am 26. Juli läuft um 20:30 Uhr „Der Junge und der Reiher“. Der Anime-Film von Regisseur Hayao Miyazaki erschafft eine Fantasie über Leben, Schöpfung und den Wert von Freundschaft.
Den Abschluss des diesjährigen Sommerkinos macht am 27. Juli um 20:30 Uhr „Auf dem Weg“ von Denis Imbert. Im Kinoerfolg aus Frankreich spielt Oscarpreisträger Jean Dujardin („The Artist”) den Schriftsteller und Forscher Pierre, der aus dem Koma erwacht. Noch im Krankenbett liegend, schmiedet er große Pläne: Er will Frankreich zu Fuß durchqueren.
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Kopfhörerkino
Silent-Open-Air-Kino in der Kulturgärtnerei
In Kooperation mit der IG Aktive Mitte zeigt das Lichtspiel-Kino an neun Juli-Abenden unter freiem Himmel „Silent-Open-Air-Kino“ im Innenhof der Kulturgärtnerei. „Silent“ bedeutet dabei, dass das Publikum den Ton der Filme über Funk-Kopfhörer empfängt.
Den Beginn des Silent-Open-Air-Kinos im Innenhof der Kulturgärtnerei macht übermorgen (13. Juli) die Premiere des Filmes „Das Kombinat“. Passend zum fünfjährigen Bestehen der „Solawi Bamberg“ (solidarische Landwirtschaft) zeichnet die Dokumentation den Weg der Solawi München zur größten solidarischen Landwirtschaft Deutschlands nach.
Am 15. Juli steht der Film „Der Gesang der Flusskrebse“ an. Darin geht es um die junge Frau Kya, die Ende der 1960er allein im Marschland von North Carolina lebt und eines Mordes beschuldigt wird.
Die französische Komödie „Die Rumba-Therapie“ läuft am 16. Juli beim Silent-Open-Air-Kino. Tony, ein Schulbusfahrer in den 1950ern, lebt allein, seit er vor 20 Jahren seine Familie verlassen hat. Nach einem Herzanfall findet er den Mut, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Er meldet sich in einem Tanzkurs an, den seine Tochter, die er nie kennengelernt hat, leitet.
Auch der Montag des 17. Juli bietet eine Komödie. „Der Pfau“ handelt von Investmentbankerin Linda und einem Teambuilding-Seminar in Schottland. Eine schlechte Jahresbilanz und die eigenwilligen Methoden der Seminarleiterin verderben allerdings die Stimmung. Als dann noch der Lieblingspfau eines Lords verschwindet, nimmt das Geschehen absurde Züge an.
„Triangle of Sadness“ gewann für die Gesellschaftskritik, die ihm zugerechnet wurde, die Goldene Palme in Cannes und den europäischen Filmpreis. Er wirft einen Blick auf die Welt eines Kreuzfahrtschiffs und läuft in der Kulturgärtnerei am 18. Juli.
„Silent-Open-Air-Kino“ ab 19. Juli
„Was man von hier aus sehen kann“ (19. Juli) heißt die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Mariana Leky. Die groteske Liebesgeschichte handelt von Luise, deren Großmutter den Tod voraussehen kann. Immer wenn sie von einem Okapi träumt, stirbt bald darauf jemand.
Am 20. Juli steht „Acht Berge“ auf dem Programm. Die Geschichte handelt von zwei Freunden in einer Berggemeinde, die ein erfülltes Leben suchen.
Einen Tag später (21. Juli) können Kinder auf ihre Kosten kommen, wenn „Arielle, die kleine Meerjungfrau“ läuft. Die Realverfilmung des Zeichentrick-Klassikers zeigt das Leben von Meerjungfrau Arielle, ihrem Vater König Triton und ihrem Schwarm Prinz Eric, einem Menschen.
Den Abschluss des Silent-Open-Air-Kinos macht am 22. Juli „Die Eiche – mein Zuhause“. Diese Dokumentation kommt ohne Worte aus und erzählt von einem riesigen Baum und all dem tierischen Leben, das auf ihm und um ihn herum existiert.
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Neuauflage in der KulturGärtnerei
2. Silent Kino-Open-Air mitten im Gärtnerviertel
Eine richtig gute Idee, die im letzten Jahr aus der Krise geboren wurde, bleibt. Weil es so schön war, haben sich die Veranstalter, das Lichtspiel-Kino und die Interessengemeinschaft Aktive Mitte, zu einer zweiten Auflage des Silent Kino-Open-Airs im Bamberger Gärtnerviertel entschlossen. Vergangenes Wochenende wurden die ersten drei Filme gezeigt, ab dem morgigen Donnerstagabend folgen weitere drei.
In einem Nachbarschafts-Plausch zwischen Diana Linz vom Lichtspiel-Kino und Sandra Trunk von der IG Aktive Mitte wurde überlegt, wie man – trotz der Pandemie – ein Event in und für das Gärtnerviertel veranstalten könnte. Auf der einen Seite wollte die Aktive Mitte dem „Kino im Kiez“ in dieser Zeit pragmatisch helfen, auf der anderen Seite konnte die KulturGärtnerei somit für Anwohner*innen und Kulturinteressierte eine weitere Veranstaltung für alle bieten. So wurde die Idee des Sommerkinos unter freiem Sternenhimmel im Gärtnerviertel geboren: nachbarschaftsfreundlich über Kopfhörer, mitten im Wohngebiet. Silent-Kino – etwas, was es in Bamberg vorher so noch nicht gegeben hatte.
Durch finanzielle Unterstützung der Sparkasse Bamberg konnten die nötigen Funk-Kopfhörer angeschafft werden, das Gartenamt kam mit der Fläche, dem späteren Spielplatz, entgegen, die IG Aktive Mitte unterstützte die Organisation mit den Anwohner*innen und übernahm in der KulturGärtnerei den Kino-Kiosk. Viele Nachbar*innen halfen tatkräftig mit und hatten auf Wunsch bei den Vorstellungen die Logenplätze, direkt vom Balkon aus.
Weil es allen so gut gefiel, Besucher*innen, Nachbar*innen und Helfer*innen richtig Spaß hatten, wurde vom Lichtspiel-Kino und der Aktiven Mitte entschieden, in diesem Jahr das 2. Silent-Open-Air-Kino an der Kulturgärtnerei zu veranstalten, welches vergangenen Freitag begann.
Am morgigen Donnerstag geht es weiter mit „NOMADLAND“, am Freitag folgt „DER RAUSCH“ und am Samstag „MINARI – WO WIR WURZELN SCHLAGEN“. Der Sonntag ist als Ausweichtag gedacht.
Einlass ist jeweils um 20.30 Uhr über das rote Eingangstor Färbergasse 28, Beginn der Filme bei Dämmerung, ohne Pause. Die IG Aktive Mitte bietet Getränke und Snacks an, das Lichtspiel-Kino sorgt für beste Filmauswahl mit aktuellen Kinofilmen in Lichtspiel-Qualität. Der Eingangsbereich bietet mit toller Fotoausstellung von Jürgen Schabel in dieser zweiten Woche zusätzlichen Kunstgenuss.
Infos zu den Filmen und Tickets gibt es online unter https://www.lichtspielkino.de und https://www.facebook.com/lichtspielkino.
2. Silent Kino-Open-Air
KulturGärtnerei
Färbergasse 28, Bamberg
Kinoprogramm
Donnerstag, 22. Juli: NOMADLAND.
Freitag, 23. Juli: DER RAUSCH
Samstag, 24. Juli: MINARI – WO WIR WURZELN SCHLAGEN
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Das Gärtnerviertel wächst zusammen
Kulturgärtnerei in der Rostscheune
Im urigen Gemäuer der Rostscheune in der Färbergasse soll der Grundstein für die Kulturgärtnerei und damit für ein neues Stück Kultur gelegt werden. „Wir wollen nicht nur das Welterbe erhalten, sondern auch mit Kulturnutzung verbinden“, erklärte Oberbürgermeister Andreas Starke im März. Seminare, Kochkurse, kulturelle Veranstaltungen, eine Bar: All das soll sich in der Rostscheune wiederfinden. Die alte Gärtnerei Rost, datiert auf Anno 1862, wo seit Jahrzehnten keine dauerhafte Nutzung mehr stattfand, hatte Glück. So ist das traditionelle Gärtnerviertel vom Zug der Zeit in den 60er Jahren verschont geblieben und wurde nicht durch Abrisse vermeintlich autofreundlich umgestaltet. Seit 2017 ist das Gebäude in der Hand der Stadtbau GmbH und hat eine dreijährige Sanierung hinter sich.
„Es ist gut, dass die Stadtbau GmbH das Gebäude für den Einzug der Kulturgärtnerei entwickelt hat, denn Kultur ist kommunale Daseinsfürsorge“, sagt Michael Schmitt, der seit Jahren im Kontakt-Team engagiert ist. Seine Mitstreiterin Renate Schlipf ergänzt: „Allerdings sind im Gebäude nicht alle Kulturnutzungen möglich.“ Dass ein Kulturort im Wohngebiet entstanden sei, bewerten beide positiv.
Das Ehepaar Serg schaut sich derweil im weiträumigen Obergeschoss um. Seit ein paar Jahren wohnen sie in direkter Nachbarschaft und genießen das Flair des verwinkelten Stadtviertels und seiner Kulturveranstaltungen wie die des Theaters im Gärtnerviertel. „Wir sind optimistisch, dass sich dieses Projekt gut entwickeln wird“, stimmt das Paar überein. Ein älterer Herr, der ebenfalls Teil der Nachbarschaft ist, blickt weniger froh in die Zukunft: „Mal schauen, was daraus wird“, meint er in kritischem Ton. Manche fürchten um die abendliche Ruhe.
Treffpunkt für die Nachbarschaft
Der neugeschaffene Quartiersmittelpunkt “Kulturgärtnerei” ist aber nicht erst seit kurzem Basis für kulturelle Nutzung. Dass sich im Bereich zwischen Königstraße, Memmelsdorfer Straße und Luitpoldstraße etwas bewegt, ist nicht zuletzt der Verdienst der Interessengemeinschaft Aktive Mitte.
Die IG, welche seit 2007 als wichtiger Teil des Sanierungsplanes fungiert, schaut mit ihren rund 100 Mitgliedern auf eine aktive Zeit zurück: Die „Lichthöfe“, welche neun Jahre lang, immer kurz vor dem Advent, das Viertel mit seinen gemütlichen Vor- und Hinterhöfen erwärmt und erleuchtet haben, sind nur ein Beispiel der Aktivitäten, das traditionelle Mittelstraßenfest, welches seit 2018 durch die Initiative der Aktiven Mitte wieder neu gefeiert wird und im Sommer vor allem die Gärtner und die Nachbarschaft gemeinsam an den Tisch gebracht hat, ist ein weiteres. Und auch die Initiative „Kultur im Leerstand“, in dessen Rahmen unter anderem die Rostscheune eine wichtige Rolle spielte, gehört dazu.
Eine Frau, die seit 10 Jahren aktiv das Programm koordiniert und in Kommunikation mit Mitgliedern und Mitwirkenden steht, ist Straßenmanagerin Sandra Trunk. Für sie scheint der Ausbau der Rostscheune ein Glücksfall: „Es ist einfach spektakulär. Das ist ein guter Ort mit einer Superatmosphäre“, sagt sie. Die Rostscheune wurde im Rahmen der Lichthöfe als Veranstaltungsort erkundet, woraus die Idee entstand, etwas Dauerhaftes daraus zu machen. Die Vision hatte rund sechs Jahre Zeit zu reifen. „Für die Interessengemeinschaft stellten sich die Fragen: Wie bekommen wir die Nachbarschaft, die Gärtnerfamilien und auch Besucher unter einen Hut? Wie etablieren wir im guten Einvernehmen mit unseren Nachbarn einen kulturellen Treffpunkt im Viertel?“
Gespräche mit Stadt und Stadtbau folgten. „Es ist die Erwartung entstanden, dass wir hier eine Begegnungsstätte schaffen“ erklärt der zweite Vorsitzende der IG, Harald Quinger, die Entwicklungen. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Sprich: Wie schafft man die Verbindung zwischen der Begegnungsstätte und einem Ort der Kultur? Damals tauchte erstmals das Wort „Kulturgärtnerei“ auf. So sollten der Eingangsbereich und der Nebenraum unter der Verwaltung der Interessensgemeinschaft stehen, um an Interessierte und Initiativen untervermietet zu werden. Eine Aufgabe, welche die zeitlichen und personellen Ressourcen, wie auch die Ausrichtung und die Ziele der IG Aktive Mitte sehr strapaziert hätte.
Platz für Ideen
„Ich bin zuversichtlich, dass es nicht laufen wird wie mit der Alten Seilerei“, erklärt der erste Vorsitzende der IG Benedikt Dümig. Für ihn ist die Einweihung der Rostscheune ein Meilenstein in der Geschichte der IG Aktive Mitte. In der Mischung mit den anderen Mitmietern sieht er gute Synergieeffekte. Und auch die allgemeinen Anfragen für die Räumlichkeiten häufen sich. Ebenfalls wichtig: Die gute Erreichbarkeit per Fahrrad und entsprechende Stellplätze schaffen zusätzliche Akzeptanz.
Apropos Zusammenarbeit: Jetzt da die Corona-Maßnahmen gelockert werden und die Planungen für Veranstaltungen greifbarer machen, ergeben sich neue Chancen. So könnten vielleicht Wochenend-Veranstaltungen vonseiten der Kulturgärtnerei mit Führungen des Gärtner- und Häckermuseums kombiniert werden.
„Außerdem gibt es die Idee, zusammen mit dem Lichtspielkino ein Open-Air Kino zu machen“, sagt Straßenmanagerin Trunk. Um die gute Nachbarschaft zu bewahren, könnte das Format ähnlich einer „Silent Disco“ mit Kopfhörern stattfinden. Platz wäre genug da und es könnten somit mehr als nur eine begrenzte Anzahl von Kinofans in einen der Säle dürfen. „Bevor wir aber in die konkrete Planung gehen, möchten wir die Meinungen aus der Nachbarschaft einholen“, versichert Trunk.
Jede Veranstaltung soll einen Kulturschwerpunkt einbeziehen. Für den 27. und 28. Juni finden sich die ersten Veranstaltungen im Kalender. „Am 27. wird ab 14 Uhr Heike Kettner von der Solidarischen Landwirtschaft Infos zum Thema Urban Gardening geben“, sagt Sandra Trunk. Nachdem das Gartengerät zur Seite wandert, gibt es Kaffee und Kuchen. Am Tag darauf steht ab 11 Uhr ein Kulturprogramm ins Haus: eine Ausstellung, vielleicht ein Viertel-Flohmarkt und möglicherweise kommt noch spontan ein Live-Act dazu. Der Lautstärke wegen immer am liebsten akustisch. Aber auch generell ist mit
Heavy Metal-Konzerten eher nicht zu rechnen. Schließlich will man die gute Nachbarschaft auch noch nach der Probephase bis Ende 2021 beibehalten. Möglicherweise wird sich am 26. Juli sogar das traditionelle Mittelstraßenfest – mit einem „coronatauglichen Format“ – wieder im Veranstaltungsrepertoire der Interessensgemeinschaft finden. So gehegt kann der Setzling der IG Aktive Mitte langfristig starke Wurzeln schlagen. Und das ist es auch, was sich die Städtebauförderung, die das Projekt finanziell unterstützt hat, wünscht.
Programmideen Kulturgärtnerei
Samstag 27. Juni: Gardening-Cafe – ab 14 Uhr
Sonntag, 28. Juni: KulturCafé – ab 11 Uhr
Sonntag, 26. Juli: Mittelstraßenfest (light)