„Suche den Frieden und jage ihm nach“
Kunigundentag im Erzbistum Bamberg stand im Zeichen der Friedensarbeit
Zum Kunigundentag, dem ökumenischen Frauenfest im Erzbistum Bamberg, haben Erzbischof Herwig Gössl und Sabine Hirschmann, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Bamberg, die starke Strahlkraft von Kaiserin Kunigunde betont.
Erzbischof Herwig Gössl betonte am Samstag im Bamberger Dom, dass die heilige Kunigunde ein leuchtendes Beispiel für gelebte Friedensarbeit und Versöhnung sei. In der aktuellen Zeit voller Unruhe und Konflikte erinnere ihr Werdegang daran, dass wahrer Frieden zuerst im eigenen Herzen entstehe. „Frieden braucht Aufmerksamkeit, Mühe und Anstrengung“, sagte der Erzbischof und rief dazu auf, die nötige Kraft für die Friedensarbeit aus der eigenen Beziehung zu Gott zu schöpfen.
Sabine Hirschmann, Ev.-Luth. Dekanin für den Dekanatsbezirk Bamberg, hob in ihrem Grußwort hervor, dass das Motto des Kunigundentages „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Ps 34,15b) nicht als einmaliger Impuls zu verstehen sei – vielmehr brauche Frieden oft Beharrlichkeit und eine leidenschaftliche Entschlossenheit. Neben der heiligen Kunigunde hätten im Lauf der Jahrhunderte viele Frauen eine solch beharrliche Friedensarbeit geleistet.
Kunigunde, die zu Lebzeiten mit Intrigen und politischen Unruhen konfrontiert war, zeigte durch ihre Friedfertigkeit und ihre Fähigkeit zu vergeben, dass der Weg zu einem stabilen Frieden bei jeder und jedem Einzelnen von uns beginnt, so Gössl in seiner Predigt. Trotz Turbulenzen hielt sie an ihrer tiefen Gottesbeziehung fest und zeigte auf, wie der Glaube als Quelle des Friedens und als Kompass friedlichen Handelns fungiert.
Auch wir erlebten heute eine harte, raue und friedlose Welt, sagte der Erzbischof – „sei es durch die Angriffskriege, die von verschiedenen Seiten wie selbstverständlich vom Zaun gebrochen werden, sei es durch die oft brutalen Kommentare im Netz oder auch die tätlichen Angriffe, denen sich Politiker und andere Menschen in öffentlichen Ämtern ausgesetzt sehen.“ Angesichts dessen seien viele versucht, selbst zu verhärten, sich nichts gefallen zu lassen und es dem Gegenüber mit gleicher Münze heimzuzahlen.
„Frieden lässt sich allerdings nicht durch Bomben gewinnen, sondern nur im eigenen Herzen“, betonte Gössl. Die Welt werde dem Frieden keinen Schritt näherkommen, solange man immer nur versuche, auf die anderen einzuwirken – sei es gewalttätig, drohend, schmeichelnd oder auf welche Weise auch immer. Vielmehr gelte es, dem eigenen Frieden im Inneren nachzujagen, ihn zu suchen und ihn aus der Verbundenheit zu Gott heraus zu finden. Für diesen Prozess der inneren Friedensarbeit sei die heilige Kunigunde „ein Vorbild und eine mächtige Fürsprecherin“, so der Oberhirte.
Das weitere Programm des Kunigundentages stand ebenso im Zeichen des Friedens. Nach einem Vortrag der Theologin und Professorin Sabine Bieberstein zur Kraft biblischer Friedenstexte regten verschiedene Workshops dazu an, sich noch tiefer mit dem Thema Frieden und Friedensarbeit auseinanderzusetzen.
Vorbereitet wurde der Kunigundentag vom „Ökumenischen Team Kunigunde“, in dem zahlreiche Aktive der ökumenischen Frauenarbeit im Erzbistum Bamberg zusammenarbeiten.
Die heilige Kunigunde hat gemeinsam mit ihrem Mann, dem heiligen Kaiser Heinrich, im Jahr 1007 das Bistum Bamberg gegründet. Sie starb am 3. März 1033 und wurde im Jahr 1200 heiliggesprochen. Der Kunigundentag wird in Erinnerung an sie gefeiert.
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Ökumenisches Frauenfest
Kunigundentag beginnt am Samstag um 9.30 Uhr
Am kommenden Samstag, dem 7. März, wird in Bamberg der Kunigundentag als ökumenisches Frauenfest gefeiert. Das Hochfest der heiligen Kunigunde beginnt ab 9.30 Uhr.
Das ökumenische Frauenfest zu Ehren der Bistumspatronin beginnt um 9.30 Uhr mit einem Pontifikalgottesdienst, den Erzbischof Herwig Gössl im Bamberger Dom feiern wird.
Anschließend besteht im Dompfarrheim die Möglichkeit, bei einer kleinen Agape ins Gespräch zu kommen. Suche den Frieden und jage ihm nach (Ps 34,15b) – Der Tag steht ganz im Zeichen des Friedens. In einer Welt voller Unruhe und Ungerechtigkeit erinnert der Psalm daran: Frieden geschieht nicht von selbst. Wir müssen ihn suchen. Frauen setzen dabei oft wichtige Zeichen. Sie leben Glauben, schaffen Gemeinschaft, vermitteln, stärken und tragen.
Nach Mittagessen, Kaffee und Kuchen ab 12 Uhr im Stephanshof startet der Festnachmittag um 13.15 Uhr mit einem Festvortrag von Prof. Sabine Bieberstein (Eichstätt/Bamberg) zum Thema „Gerechtigkeit und Friede küssen einander (Ps 85,11). Die Kraft biblischer Friedenstexte“. Im Anschluss starten verschiedene Workshops, die dazu anregen, sich mit dem Thema des Festvortrags auseinanderzusetzen.
Um 15.40 Uhr endet der Kunigundentag mit einer liturgischen Abschlussfeier.
Der Kunigundentag wird vorbereitet vom „Ökumenischen Team Kunigunde“, in dem zahlreiche Aktive der ökumenischen Frauenarbeit im Erzbistum Bamberg zusammenarbeiten.
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Dialogpredigt zum ökumenischen Frauenfest
Kunigundentag unter dem Motto „Frauen.Macht.Veränderung.“
Zum Kunigundentag am Samstag haben der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl und Sabine Hirschmann, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Bamberg, in einer Dialogpredigt im Bamberger Dom die starke Strahlkraft von Kaiserin Kunigunde betont, die heute wie früher ein leuchtendes Vorbild für gelebten Glauben, soziale Gerechtigkeit und den Einsatz für ein solidarisches Miteinander darstelle.
In Gesellschaft wie auch Kirche sei aktuell immer mehr Zerrissenheit zu erkennen, deshalb brauche es mehr Menschen, „die sich wie Kunigunde dafür einsetzen, dass vorhandene Risse nicht weiter vertieft, sondern vielmehr repariert werden“, sagte Erzbischof Gössl. Genau das habe Kaiserin Kunigunde immer wieder getan: „Sie hat aus ihrem Glauben heraus Lichtpunkte gesetzt in einer oft ungerechten und ungleichen Welt.“ Laut Überlieferungen habe sie sich unter anderem hartnäckig für eine gerechte Entlohnung der Arbeitskräfte beim Bau der Kirchengebäude in und um Bamberg eingesetzt.
Dekanin Hirschmann griff diesen Gedanken auf und würdigte Kunigunde als eine Frau, die trotz Gegenwind konsequent für ihre Überzeugungen eintrat: „In einer Zeit, in der die Rolle der Frau meist darin bestand, im Hintergrund zu bleiben und eben nicht im Rampenlicht zu stehen, leuchtete Kunigunde aus sich, aus ihrem Glauben und aus ihrem Einsatz heraus“, so die Dekanin. Auf diese Weise habe Kunigunde Kirchengeschichte geprägt, womit sie stellvertretend stehe für die vielen Frauen, die Kirche seit jeher tragen.
Workshops rund um das Motto „Frauen.Macht.Veränderung.“
Als einen zentralen Schlüssel für ihr hohes Maß an Selbstbestimmung nannte Hirschmann den Bildungsstand der Kaiserin. Schon als junges Mädchen sei Kunigunde unterrichtet worden und besaß überdurchschnittliches Wissen. Das habe ihr Selbstbewusstsein verschafft und letztendlich den Mut gegeben, für ihre eigenen Werte einzustehen. Umso wichtiger sei es, am Kunigundentag und dem zeitgleich begangenen Interationalen Frauentag darauf hinzuweisen, dass Frauen weltweit noch immer stark benachteiligt seien. Viele hätten „kein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, keinen Zugang zu Bildung und damit auch keine Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen“, was sich dringen ändern müsse.
Gesellschaftliche Herausforderungen wie diese wirkten auf uns Menschen häufig wie gigantische Mammutaufgaben, „an denen man ununterbrochen, rund um die Uhr und Tag für Tag arbeiten könnte“, entgegnete Erzbischof Gössl in seinem Schlusswort. Er erinnerte daran, dass auch in dieser Hinsicht von Kaiserin Kunigunde gelernt werden könne. Bei allem Eifer habe sie als fromme Frau Gott stets einen großen Raum in ihrem Leben eingeräumt. Sie sei offen gewesen für Gott und nur so konnte sie Licht bringen in die Dunkelheit ihrer Zeit.
Nach dem Festgottesdienst im Bamberger Dom fand der zweite Teil des Kunigundentages in der Bamberger Stephanskirche und dem zugehörigen Stephanshof statt. Das Ökumenische Team Kunigunde hatte ein vielseitiges Nachmittagsprogramm zusammengestellt, das musikalisch von der „Kuni-Band“ der Werkstatt Christliche Popularmusik begleitet wurde. Nach einem Mittagessen konnten die zahlreich erschienenen Frauen an verschiedenen Workshops rund um das Motto „Frauen.Macht.Veränderung.“ teilnehmen – unter anderem gab es einen kritischen Rückblick auf die Geschichte der Frauenrechte, einen Überblick über Chancen und Herausforderungen für geflüchtete Frauen und eine Auseinandersetzung mit der unbezahlten Sorge- und Care-Arbeit von Frauen.
Den Abschluss des Festprogramms bildete eine szenische Lesung der Schauspielern Ursula Gumbsch. Unter dem Titel „Pfeif auf den Märchenprinzen!“ setzte sie sich auf ebenso nachdenkliche wie humorvolle Weise mit traditionellen Geschlechterrollen und den daraus resultierenden Irrungen und Wirrungen auseinander.
Am Ende des Tages wurden den Teilnehmerinnen mit der Bitte um Gottes Beistand ermutigt, sich nach ihren Möglichkeiten weiterhin solidarisch für ihre eigenen Rechte und die aller Diskriminierten weltweit einzusetzen.
Die heilige Kunigunde hat gemeinsam mit ihrem Mann, dem heiligen Kaiser Heinrich, das Bistum Bamberg im Jahr 1007 gegründet. Sie starb am 3. März 1033 und wurde im Jahr 1200 heiliggesprochen. Der Kunigundentag wird in Erinnerung an sie gefeiert – seit einigen Jahren in Form eines ökumenischen Frauenfestes. Veranstalter sind das Erzbistum Bamberg und das Evangelisch-Lutherische Dekanat Bamberg. Dieses Jahr viel der Kunigundentag passenderweise auf das Datum des Internationalen Frauentages am 8. März.
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Frauen.Macht.Veränderung
Kunigundentag beginnt am Samstag um 9.30 Uhr
Am kommenden Samstag, 8. März, wird in Bamberg der Kunigundentag als ökumenisches Frauenfest zum Internationalen Frauentag gefeiert. Das Hochfest der heiligen Kunigunde beginnt ab 9.30 Uhr.
Der Kunigundentag zu Ehren der Bistumspatronin steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frauen.Macht.Veränderung“ und beginnt um 9.30 Uhr mit einem Pontifikalgottesdienst, den Erzbischof Herwig Gössl im Bamberger Dom feiern wird. Anschließend besteht im Hof/Saal des Dompfarrheims die Möglichkeit, bei einer kleinen Agape ins Gespräch zu kommen.
Ab 12 Uhr wird in den Stephanshof (Stephansplatz 5/Bamberg) zu Mittagessen, Kaffee und Kuchen eingeladen.
Der Festnachmittag startet dann um 14 Uhr mit verschiedenen Workshops. Höhepunkt am Nachmittag ist eine szenische Lesung mit Ursula Gumbsch unter dem Titel “Pfeif auf den Märchenprinzen”.
Der Kunigundentag wird vorbereitet vom „Ökumenischen Team Kunigunde“, in dem zahlreiche Aktive der ökumenischen Frauenarbeit im Erzbistum Bamberg zusammenarbeiten
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Predigt zum Kunigundentag
Weihbischof Gössl: „Wer nicht vergeben kann, bleibt Gefangener des Unrechts“
Mit einem Festgottesdienst im Dom hat das Erzbistum Bamberg am gestrigen Samstag den Kunigundentag als Diözesantag der Frauen gefeiert. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto „Was Frauen tragen“.
Weihbischof Herwig Gössl griff in seiner Predigt das Motto auf und stellte einen Bezug zum Apostel Paulus her, der geschrieben hat: „Bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld.“ Wer im bildlichen Sinne diese Kleidung trage und entsprechend innere Haltung zeige, sei ein angenehmer Zeitgenosse, sagte Gössl und betonte: „Wie dringend bräuchten wir heute mehr Menschen, die der Härte und Kälte unserer Zeit etwas entgegensetzen, die in aller Gnadenlosigkeit und Unbarmherzigkeit andere Signale setzen.“ Es wäre so wichtig, dass mehr aufrichtiges Erbarmen, mehr Güte, Demut und Milde das Zusammenleben prägen. „Diese Haltung müssten wir anziehen wie ein Gewand, damit wir die Welt zum Besseren verändern“, sagte der ernannte Erzbischof. „Oft sind es Frauen, die genau diese Haltungen an den Tag legen, und die dadurch ihren Mitmenschen Lichtblicke schenken.“
Die heilige Kaiserin Kunigunde sei eine solche Frau gewesen. „Sie trug nicht nur die Krone und sicher auch eine Menge kostbarer Gewänder, sondern sie trug vor allem den Habitus der Güte, der Demut, der Geduld. Sie war in der Lage zu verzeihen, auch als sie ungerecht beschuldigt wurde, und auf diese Weise Frieden zu vermitteln“, sagte Gössl. „Wer nicht vergeben kann, der bleibt immer Gefangener des Unrechts, das ihn getroffen hat, der wird misstrauisch gegenüber anderen Menschen und missmutig gegenüber sich selbst.“ Liebe dagegen verzeihe und heile. „Sie führt zusammen und nicht auseinander; sie setzt einen starken Impuls gegen die selbstbezogenen und spalterischen Tendenzen, die wir gerade heute so deutlich wahrnehmen. So kann Friede wachsen und bewahrt bleiben.“
Kunigunde und alles, was sie in ihrem Leben getragen und ertragen habe, könne heute als Vorbild dienen, das Mut mache und Orientierung gebe. „An ihr können wir dankbar ablesen, was Frauen tragen, die im Glauben fest verwurzelt sind“, schloss Bischof Gössl seine Predigt.
Nach dem Gottesdienst und dem gemeinsamen Mittagessen im Stephanshof stand ein Festnachmittag mit Musik und Gesprächen auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein ökumenischer Wortgottesdienst. Der Kunigundentag wurde vorbereitet vom „Ökumenischen Team Kunigunde“, in dem sich zahlreiche Aktive der ökumenischen Frauenarbeit engagieren.
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Predigt zum Kunigundentag
„Von Kunigunde zum Frieden inspirieren lassen“
Erzbischof Ludwig Schick ruft dazu auf, sich von der heiligen Kunigunde als Friedensstifterin inspirieren zu lassen. Sie inspiriere auch zur Hoffnung, dass das Gebet um den Frieden und das Wirken für den Frieden Frucht bringt, auch wenn es manchmal aussichtslos und sinnlos erscheine.
„Kunigunde liebte den Frieden und suchte ihn zu bewahren oder wiederherzustellen“, sagte Schick am Samstag in seiner Predigt zum Kunigundentag im Bamberger Dom. Ihr Ehemann Kaiser Heinrich habe auch Krieg geführt, worunter sie sehr gelitten habe. „Sie wusste, dass die Friedens- und Versöhnungsbotschaft Jesu Frieden bringt und Krieg verhindert“, betonte der Erzbischof. „Lassen wir uns von der heiligen Kunigunde inspirieren und zu Werkzeugen des Friedens machen.“
Tugenden wie Gerechtigkeit und Barmherzigkeit auch künftig nötig
Erzbischof Schick zeigte sich auch angetan und gerührt von der Hilfsbereitschaft, die sich in Bamberg und der gesamten Diözese für die Notleidenden in der Ukraine und die, die auf der Flucht sind, entwickelt hat.
Die heilige Bistumspatronin inspiriere auch zur Hoffnung, dass das Gebet um den Frieden und das Wirken für den Frieden Frucht bringt, auch wenn es manchmal aussichtslos und sinnlos erscheine. „Kunigunde war eine Frau der Hoffnung, aus der sie Kraft schöpfte für ihren Einsatz.“ Sie habe sich auch durch Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ausgezeichnet. Diese Tugenden würden in nächster Zukunft gebraucht, wenn ukrainische Flüchtlinge ankommen. „Sie sollen wohlwollend aufgenommen werden. Es soll alles möglich gemacht werden, was ihnen hilft zu leben und zu überleben.“
Das Motto des ökumenischen Frauenfests lautet in diesem Jahr „Hanna betete: Meine Macht ist erhöht durch Gott“. Für den Festvortrag wurde die Direktorin des Katholischen Bibelwerks, Katrin Brockmöller, eingeladen.