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Landkreis - Page 6

„Bam­ber­ger Schlem­mer­kist­la“ auch 2021 wie­der gefüllt mit regio­na­len Spezialitäten

Das belieb­te Schlem­mer­kist­la ist bereits seit vie­len Jah­ren bekannt und wird ger­ne zu beson­de­ren Anläs­sen ver­schenkt. Die­ser „Geschen­ke-Klas­si­ker“ beinhal­tet vie­le regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten aus unse­rer Regi­on. Wie bei jeder neu­en Auf­la­ge wur­den wie­der neue Pro­duk­te von loka­len Her­stel­lern in das Sor­ti­ment aufgenommen.

Nicht feh­len darf dabei natür­lich eine frän­ki­sche Dosen­wurst von einem hand­werk­lich arbei­ten­den Metz­ger­meis­ter. Dazu passt ein Ori­gi­nal Bam­ber­ger Rauch­bier oder für den Wein­lieb­ha­ber der auf den Hän­gen des Klos­ter Micha­els­berg ange­bau­te Sil­va­ner vom Bam­ber­ger Stifts­gar­ten. Ein inten­siv schme­cken­der Frucht­es­sig, selbst­ge­mach­te Mar­me­la­de, Hanf­öl aus dem Ste­gau­ra­cher Natur­gar­ten und eine Packung Voll­korn-Din­kel­mehl aus Pom­mers­fel­den run­den das Ange­bot ab. Nach­dem Stadt und Land­kreis Bam­berg Mit­glie­der der Fairtra­de-Kam­pa­gne sind, wur­de auch der bio­lo­gisch pro­du­zier­te und fair gehan­del­te Bam­berg-Kaf­fee mit in das Schlem­mer­kist­la integriert.

Dür­fen wir vor­stel­len? Das aktu­el­le Schlem­mer­kist­la für 2021, bestückt mit tol­len regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten aus der Genuss­land­schaft Bam­berg! Prä­sen­tiert wird das Kist­la vor dem Stifts­la­den in der Haupt­wach­stra­ße von Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke (r.), Land­rat Johann Kalb (2.v.r.), Kli­ma- und Umwelt­re­fe­rent Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp (l.), Stif­tungs­ma­na­ge­rin Clau­dia Schel­bert (m.) sowie Tobi­as Eckardt (2.v.l.). Er lei­tet seit Anfang des Jah­res zusam­men mit Nad­ja Kul­pa-Gop­pert den Geschäfts­be­reich Regio­nal­ent­wick­lung am Land­rats­amt Bamberg. 

„Mit dem Kauf des fai­ren-regio­na­len Schlem­mer­kist­la tun Sie nicht nur Ihren Lie­ben etwas Gutes, son­dern unter­stüt­zen neben den regio­na­len Anbie­ter in Ihrer Regi­on auch die Lebens­hil­fe in Bam­berg, die die­ses Schlem­mer­kist­la ver­kaufs­fer­tig packt und lie­be­voll deko­riert“, war­ben Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Land­rat Johann Kalb, Kli­ma- und Umwelt­re­fe­rent Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp sowie Tobi­as Eckardt, Geschäfts­be­reichs­lei­ter „Regio­nal­ent­wick­lung“ am Land­rats­amt, für die neue Auf­la­ge des Schlemmerkistlas.

Noch gibt es in der Regi­on Bam­berg vie­le Spe­zia­li­tä­ten von Direkt­ver­mark­tern, Gärt­nern, Bäckern, Metz­gern und Braue­rei­en vor Ort. Damit die­se auch in Zukunft ange­bo­ten wer­den, gel­te es, die Betrie­be und damit die Regi­on, gera­de in die­ser schwe­ren Zeit, zu unter­stüt­zen und zu stärken.

Das Schlem­mer­kist­la ist ab sofort an fol­gen­den Aus­ga­be­stel­len zum Preis von 30 Euro erhältlich:

  • Cafe GRÜNE OASE, Ohm­stra­ße 1, Bam­berg.
    Falls eine grö­ße­re Men­ge der „Schlem­mer­kist­la“ benö­tigt wird, zum Bei­spiel von Fir­men, die ihren Beschäf­tig­ten oder Kun­den eine Freu­de machen wol­len, emp­fiehlt es sich, kurz vor­her anzu­ru­fen (Tel. 0951//1897–2036 oder auch 0951//1897–2025) und die Bestel­lung auf­zu­ge­ben. Abhol­zei­ten sind Mon­tag bis Frei­tag von 8 Uhr bis 14 Uhr.
  • Stifts­la­den der Bür­ger­spi­tal­stif­tung, Haupt­wach­stra­ße 9, Bam­berg.
    Der Laden liegt zen­tral in der Innen­stadt und ist für den Kun­den gut erreich­bar. Auf­grund der aktu­el­len Inzi­denz­wer­te kann der Laden ab Mitt­woch, 17. März, nur im „click&meet“-Verfahren besucht wer­den (Di, Do, Fr von 13–15 Uhr, Sa 10–13 Uhr nach vor­he­ri­ger Anmel­dung unter 0951//87–2411
    (regu­lä­re Öff­nungs­zei­ten: Mo-Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr; vor­be­halt­lich der wei­te­ren Ent­wick­lung der Inzi­denz­zah­len und damit ver­bun­de­ner Einschränkungen)

Stadt und Land­kreis Bam­berg tref­fen Vorbereitungen 

Drit­te Coro­na-Wel­le im Anmarsch

Der gemein­sa­me Kri­sen­stab von Stadt und Land­kreis Bam­berg hat in sei­ner heu­ti­gen Sit­zung ein Schnell­test-Ange­bot für Kin­der und Jugend­li­che fest­ge­legt. Stand heu­te sol­len am kom­men­den Don­ners­tag rund 44.000 Schnell­tests nach Bam­berg gelie­fert werden.

Die­se sol­len an die Kin­der­arzt­pra­xen in der Stadt Bam­berg aus­ge­lie­fert wer­den, so dass Eltern die Mög­lich­keit haben, Kin­der mit Sym­pto­men wie Hus­ten oder Fie­ber tes­ten zu las­sen. Zudem tes­tet ab sofort die Kin­der­kli­nik am Kli­ni­kum Bru­der­wald Kin­der und Jugend­li­che mit Symptomen.


Rück­kehr der Grund­schu­len in der Stadt zum Wechselunterricht

Der­zeit wird außer­dem an der Gal­gen­fuhr die Ein­rich­tung einer zwei­ten Test­stra­ße für Schnell­tes­tun­gen vor­be­rei­tet. Wann und in wel­chem Umfang mit den Schnell­tests begon­nen wer­den kann, wird noch geson­dert mit­ge­teilt. Das Test­zen­trum in Scheß­litz tes­tet ab sofort täg­lich. Hier gibt es für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger neben den PCR-Tests nun auch das kos­ten­lo­se Schnelltest-Angebot.

Auf­grund der stei­gen­den Inzi­denz in der Stadt Bam­berg hat der Kri­sen­stab zudem beschlos­sen, dass ab dem kom­men­den Don­ners­tag die Grund­schu­len und die Grund­schul­stu­fen der För­der­schu­len wie­der in den Wech­sel­un­ter­richt zurück­keh­ren. Hin­ter­grund: Die 7‑Tage Inzi­denz in der Stadt Bam­berg ist heu­te auf 73,7 gestie­gen, vor einer Woche lag der Wert noch bei 37,5. „Wir sehen in der vor­zei­ti­gen Rück­kehr in den Wech­sel­un­ter­richt an den Grund­schu­len die Chan­ce, der stei­gen­den Inzi­denz­zah­len ent­ge­gen­zu­wir­ken“, betont die Lei­te­rin des Gesund­heits­amts Bam­berg Dr. Susan­ne Paul­mann. Außer­dem sei auch die Anzahl der Infek­tio­nen mit der hoch­an­ste­cken­den Coro­na-Muta­ti­on B.1.1.7 gestie­gen, mitt­ler­wei­le mache der Anteil ca. 40 Pro­zent der Gesamt­in­fek­tio­nen aus. „Daher müs­sen wir umso mehr Vor­sicht wal­ten las­sen“, so Paul­mann weiter.

Stadt und Land­kreis Bam­berg im Inzi­denz­be­reich unter 50

Ein­zel­han­del kann die kom­plet­te Woche öffnen

Das Robert-Koch-Insti­tut weist für den heu­ti­gen Diens­tag 7‑Ta­ges-Inzi­den­zen von 37,5 für die Stadt Bam­berg und für den Land­kreis Bam­berg von 46,9 aus. Des­halb darf der Ein­zel­han­del in Stadt und Land­kreis Bam­berg die gesam­te Woche geöff­net blei­ben. Dar­auf weist das Land­rats­amt Bam­berg hin.

Seit ges­tern dür­fen die Geschäf­te in Stadt und Land­kreis Bam­berg wie­der öff­nen, nach­dem der Frei­staat Bay­ern am Sonn­tag für bei­de Kreis­ver­wal­tun­gen die für Locke­run­gen rele­van­ten Inzi­denz­wer­te von unter 50 fest­ge­stellt hat.

Erlaubt sind ein Kun­de pro 10 Qua­drat­me­tern bis 800 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che, bei grö­ße­ren Ver­kaufs­flä­chen ein Kun­de pro 20 Qua­drat­me­ter. Unter glei­chen Vor­aus­set­zun­gen kön­nen Büche­rei­en, Archi­ve und Biblio­the­ken wie­der geöff­net werden.

Die am heu­ti­gen Diens­tag für aus­ge­wie­se­nen 7‑Ta­ges-Inzi­den­zen des Robert-Koch-Insti­tuts lie­gen bei 37,5 für die Stadt und 46,9 für den Land­kreis Bamberg.

„Damit ist gesi­chert, dass der Ein­zel­han­del für die kom­plet­te Woche bis ein-schließ­lich Sams­tag öff­nen kann“, so Land­rat Johann Kalb am Diens­tag­mor­gen. Land­kreis und Stadt Bam­berg haben ges­tern ver­ein­bart, dass sie ihren Spiel­raum, den sie als Kreis­ver­wal­tun­gen haben, nut­zen wol­len. Die Öff­nung wird also erst am zwei­ten Tag nach einer even­tu­el­len drei­tä­gig durch­ge­hen­den Über­schrei­tung des Inzi­denz­wer­tes von 50 wie­der zurück­ge­nom­men. „Bit­te hal­ten Sie sich wei­ter­hin an Abstand, Mas­ken und gül­ti­ge Kon­takt­be­gren­zun­gen, damit wir die­se Ent­wick­lung auch im Inter­es­se unse­res Ein­zel­han­dels nicht gefähr­den“, so der Land­rat. Glei­ches gel­te für Muse­en et cete­ra und kon­takt­lo­sen Sport.

Nied­ri­ge Inzi­denz­wer­te sind auch für wei­te­re Öff­nun­gen zum Bei­spiel in der Gas­tro­no­mie wichtig.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/

https://corona.rki.de

https://www.stadt.bamberg.de/

Stadt Bam­berg im Inzi­denz­be­reich unter 50

Öff­nung des Ein­zel­han­dels und ers­ter städ­ti­scher Bil­dungs­ein­rich­tun­gen sowie mehr Frei­hei­ten beim Individualsport

Die Geschäf­te in Stadt und Land­kreis Bam­berg dür­fen ab heu­te wie­der öff­nen, nach­dem der Frei­staat Bay­ern am Sonn­tag für bei­de Kreis­ver­wal­tun­gen die für Locke­run­gen rele­van­ten Inzi­denz­wer­te von unter 50 fest­ge­stellt hat. Erlaubt sind ein Kun­de pro 10 Qua­drat­me­tern bis 800 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che, bei grö­ße­ren Ver­kaufs­flä­chen ein Kun­de pro 20 Qua­drat­me­ter. Unter glei­chen Vor­aus­set­zun­gen kön­nen Büche­rei­en, Archi­ve und Biblio­the­ken wie­der geöff­net werden.

Wie lan­ge gilt die Öffnung?

Die Öff­nung des Ein­zel­han­dels wird erst dann wie­der ein­ge­schränkt, wenn der Inzi­denz­wert drei Tage in Fol­ge wie­der über 50 liegt. Die Stadt Bam­berg hat dann bin­nen 48 Stun­den eine amt­li­che Bekannt­ma­chung zu erlas­sen, die fest­legt, wann der Öff­nungs­schritt wie­der zurück­ge­nom­men ist. Ein Bei­spiel: Steigt der Inzi­denz­wert für die Stadt Bam­berg am Sams­tag auf über 50 und bleibt auch am Sonn­tag und am Mon­tag über die­sem Wert, erlässt die Stadt spä­tes­tens am Diens­tag eine Bekannt­ma­chung. Die­se bestimmt, dass am nächs­ten Tag, also ab Mitt­woch, die all­ge­mei­ne Öff­nung wie­der auf­ge­ho­ben ist. Dann wür­de ab die­sem Tag im Ein­zel­han­del „click & meet“ gel­ten, also Ein­kauf nur mit Ter­min­ver­ein­ba­rung und Kontakdatenerhebung. 

Bevor dann eine Rück­kehr zur all­ge­mei­nen Öff­nung wie­der mög­lich ist, muss der Inzi­denz­wert wie­der­um drei Tage in Fol­ge unter 50 lie­gen. Dann wird das Pro­ze­de­re ent­spre­chend wiederholt.


Was pas­siert, wenn der Inzi­denz­wert den Schwel­len­wert über-/un­ter­schrei­tet?


Der Wert über­schrei­tet die 50:

Tag 1 > 50

Tag 2 > 50

Tag 3 > 50

Tag 4 → Bekannt­ma­chung Kreisverwaltungsbehörde

Tag 5 Umset­zung der Bekanntmachung


Der Wert unter­schrei­tet die 50:

Tag 1 < 50

Tag 2 < 50

Tag 3 < 50

Tag 4 → Bekannt­ma­chung Kreisverwaltungsbehörde

Tag 5 Umset­zung der Bekanntmachung

Die Inzi­denz­wer­te für die Stadt Bam­berg sind tages­ak­tu­ell auf der städ­ti­schen Inter­net­sei­te (https://www.stadt.bamberg.de/) oder direkt über das RKI unter (https://corona.rki.de) abruf­bar.

Wel­che städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen sind wie­der geöffnet?


Stadt­ar­chiv offen

Das Stadt­ar­chiv hat wie­der zu den gewohn­ten Öff­nungs­zei­ten geöff­net (Mo, Mi 08:00–16:00; Di, Do 08:00–18:00 Uhr, Fr 08:00–14:30 Uhr). Gemäß dem Hygie­nekon­zept (inkl. des Tra­gens einer FFP2-Mas­ke) ist eine tele­fo­ni­sche Vor­anmel­dung für einen der Arbeits­plät­ze im Lese­saal erfor­der­lich. Glei­ches gilt für den Besuch der Aus­stel­lung über die Foto­gra­fin Inge­borg Lim­mer, die bis Ende Mai ver­län­gert ist und eben­falls wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten besucht wer­den kann.


Samm­lung Lud­wig ab 9. März

Die Samm­lung Lud­wig Bam­berg im Alten Rat­haus öff­net ab Diens­tag, 9. März, von 10 bis 16.30 Uhr wie­der ihre Pfor­ten und prä­sen­tiert die Son­der­aus­stel­lung „Lud­wig unter der Lupe – 25 Jah­re Samm­lung Lud­wig in Bam­berg“. Das His­to­ri­sche Muse­um ist noch in der Win­ter­pau­se und beab­sich­tigt die Öff­nung zum 27. März. Glei­ches gilt für das Welt­erbe­be­su­cher­zen­trum. Die Stadt­ga­le­rie Bam­berg Vil­la Des­sau­er will am 24. April starten.


Stadt­bü­che­rei Bam­berg öff­net ab Mittwoch

Die Haupt­stel­le im Deut­schen Haus und die drei Zweig­stel­len sind ab 10. März wie­der zu den gewohn­ten Öff­nungs­zei­ten für die Bam­ber­ger Leser und Lese­rin­nen da. Im Deut­schen Haus dür­fen sich maxi­mal 40 Per­so­nen gleich­zei­tig auf­hal­ten, in den Zweig­stel­len ist die Besu­cher­zahl auf jeweils 5 Per­so­nen begrenzt. Die maxi­ma­le Auf­ent­halts­dau­er beträgt 30 Minuten.


VHS Bam­berg Stadt

Die VHS Bam­berg Stadt hat den Semes­ter­start auf Mon­tag, 12.04.2021, nach den Oster­fe­ri­en ver­scho­ben. Das Pro­gramm erscheint kom­men­de Woche. Schrift­li­che und Online-Anmel­dun­gen sind ab dem 19.03. mög­lich; tele­fo­ni­sche Anmel­dun­gen für das neue Semes­ter wer­den ab dem 23.03. entgegengenommen.


Wel­che Rege­lun­gen sind noch neu?

Die Mög­lich­keit zu pri­va­ten Zusam­men­künf­ten mit Freun­den, Ver­wand­ten und Bekann­ten wur­de zum 8. März 2021 in gerin­gem Umfang erwei­tert: Es sind nun­mehr pri­va­te Zusam­men­künf­te des eige­nen Haus­halts mit einem wei­te­ren Haus­halt mög­lich, jedoch auf maxi­mal fünf Per­so­nen beschränkt (Kin­der unter 14 Jah­ren zäh­len dabei nicht mit).

Kon­takt­frei­er Indi­vi­du­al­sport im Außen­be­reich ist mit maxi­mal 10 Per­so­nen oder in Grup­pen von bis zu 20 Kin­dern unter 14 Jah­ren möglich.

Coro­na

Imp­fun­gen für Kita-Per­so­nal und Lehr­kräf­te beginnen

Der gemein­sa­me Kri­sen­stab von Stadt und Land­kreis Bam­berg hat sich in sei­ner heu­ti­gen Sit­zung vor allem mit dem Infek­ti­ons­ver­lauf in Stadt und Land­kreis Bam­berg und der Erwei­te­rung der Impf­ka­pa­zi­tä­ten befasst. Erfreu­lich sei­en der leicht fal­len­de Ver­lauf des Infek­ti­ons­ge­sche­hens und die geplan­ten Imp­fun­gen von Lehr­kräf­ten und Erzie­he­rin­nen und Erzie­hern mit Astra­Ze­ne­ca-Impf­stoff, wie Stadt und Land­kreis Bam­berg mitteilen.

Bür­ger­meis­ter Glü­sen­kamp mach­te gleich zu Beginn deut­lich: „Es ist ein gro­ßer Gewinn, dass Erzie­he­rin­nen und Erzie­her, Leh­re­rin­nen und Leh­rer nun in der Prio-Grup­pe 2 geimpft wer­den kön­nen, denn der Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca bie­tet einen nahe­zu hun­dert­pro­zen­ti­gen Schutz gegen schwe­re und töd­li­che Ver­läu­fe einer Coro­na-Erkran­kung.“ Posi­tiv sei auch, dass der ers­te dezen­tra­le Impf­ter­min in einer Land­kreis­ge­mein­de bereits in der nächs­ten Woche statt­fin­den sol­le.
Auch wenn der Febru­ar weni­ger Tage habe als der Janu­ar, so sei­en die gemel­de­ten Neu­in­fek­tio­nen gegen­über dem Vor­mo­nat rück­läu­fig. Ins­ge­samt so hieß es, sei das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Hei­men und Gemein­schafts­un­ter­künf­ten ruhig bezie­hungs­wei­se am Abklin­gen, so dass die 138 neu­en Infek­ti­ons­fäl­le der ver­gan­ge­nen Woche zu 60 Pro­zent auf Ein­zel­per­so­nen und 26 Pro­zent auf Haus­hal­te zurück­zu­füh­ren sei­en.
„Das son­ni­ge mil­de Früh­lings­wet­ter darf uns des­halb nicht davon abhal­ten, wei­ter­hin ver­ant­wor­tungs­voll mit­ein­an­der umzu­ge­hen: Abstand hal­ten, Lüf­ten, Mas­ke tra­gen und Men­schen­an­samm­lun­gen mei­den“, dar­an erin­ner­te Dr. Susan­ne Paul­mann, Lei­te­rin des Fach­be­reichs Gesund­heits­we­sen beim Land­rats­amt Bam­berg. Der Ver­tre­ter der Bam­ber­ger Poli­zei im Kri­sen­stab wies in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass wei­ter­hin alle Ver­stö­ße gegen die Mas­ken­pflicht und das Alko­hol­kon­sum­ver­bot in den aus­ge­wie­se­nen Berei­chen der Bam­ber­ger Innen­stadt streng mit Anzei­gen geahn­det wür­den. Die­se könn­ten Geld­bu­ßen von 250 bis 500 Euro nach sich ziehen.


Mög­li­cher Start für Imp­fun­gen von über 80-Jäh­ri­gen zuhau­se Anfang April

Dr. Tobi­as Pfaf­fen­dorf von der Sozi­al­stif­tung Bam­berg berich­te­te, dass die Pla­nun­gen für das dezen­tra­le Imp­fen in den defi­nier­ten sechs Spren­geln im Land­kreis Bam­berg auf Hoch­tou­ren lie­fen. Bereits nächs­te Woche könn­te es den ers­ten Impf­tag im Land­kreis geben. Ziel des dezen­tra­len Imp­fens ist es, den Impf­stoff mög­lichst zu den Men­schen zu brin­gen. Die Kapa­zi­tät des gemein­sa­men Impf­zen­trums von Stadt und Land­kreis Bam­berg kann dadurch deut­lich erwei­tert wer­den. Es sei zu erwar­ten, dass die Lie­fer­men­gen stei­gen wer­den, so dass auch die täg­li­chen Impf­zah­len mit dem zusätz­li­chen dezen­tra­len Kon­zept wei­ter erhöht wer­den könn­ten. Land­rat Kalb begrüß­te die­se Ent­wick­lung: „Es wird in den sechs Spren­geln Koor­di­na­to­ren geben, die zusam­men mit dem Impf­zen­trum die Impf­ter­mi­ne in unse­ren Land­kreis­ge­mein­den vor­be­rei­ten. Wir kom­men mit dem Impf­stoff zu den Men­schen vor Ort.“
Zudem gin­ge laut Dr. Pfaf­fen­dorf die Koor­di­na­ti­on mit den Haus­ärz­te­ver­bän­den für die Imp­fun­gen von bett­lä­ge­ri­gen Pati­en­ten in deren Zuhau­se kon­struk­tiv vor­an. Hier hät­ten wei­ter­ge­hen­de Stu­di­en des Her­stel­lers Bio­n­tech-Pfi­zer gezeigt, dass sowohl ein vor­sich­ti­ger Trans­port als auch die Ent­nah­me von Ein­zel­do­sen nun gesi­chert mög­lich sei­en. Ein mög­li­cher Start für Imp­fun­gen von über 80-Jäh­ri­gen zuhau­se könn­te schon Anfang April mög­lich sein.

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