Informationen, Unterhaltung und niedrige Preise
Bezirk Oberfranken: Familienfest in Bayreuth
Am 23. Juni veranstaltet der Bezirk Oberfranken auf dem Gelände der Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth ein Familienfest. Auf dem Programm stehen unter anderem Mitmachaktionen, Informationen zum Umweltschutz und Verpflegung zu niedrigen Preisen.
Einer Mitteilung des Bezirks Oberfranken zufolge wird es am 23. Juni bunt, laut, fröhlich und ein Riesenspaß für Kinder wenn auf dem Gelände der Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth ein Familienfest stattfindet. Auf dem weitläufigen Areal werden von 10 bis 17 Uhr zahlreiche kostenlose Mitmachaktionen und Spielstationen angeboten. Essen und Getränke gibt es wieder zu besonders familienfreundlichen Preisen. So sollen die Preise auch in diesem Jahr niedrig bleiben. Eis, Zuckerwatte und Popcorn sollen erneut gratis sein. Zusätzlich gibt es mehrere Hüpfburgen, einen Kletterturm und einen Sandberg.
„Nachdem wir in den letzten Jahren gesehen haben, wie gut dieses Fest von Familien angenommen wird und wie viel Spaß die Kinder haben, möchten wir es natürlich auch in diesem Jahr anbieten“, wird Bezirkstagspräsident Henry Schramm zitiert. Dabei gäbe es eine Menge zu entdecken. „Die Kinder können hier in unseren Landwirtschaftlichen Lehranstalten spielerisch etwas über Tiere, Natur und Umweltschutz lernen.“
Vom Ponyreiten über das Kühefüttern bis hin zum Tretschlepper-Führerschein oder einer Pflanzstation – viele Angebote haben einen direkten Bezug zu Landwirtschaft und Tieren. In einer Milchaktion präsentieren die Landfrauen den Besucher:innen zudem die Vorteile von Milch aus der Region für die Gesundheit.
Das könnte Sie auch interessieren...
Landwirtschaftliche Lehranstalten Oberfranken
Aktionstag: Tipps für Umgang mit Belastungen in landwirtschaftlichen Betrieben
Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken haben einen Aktionstag zu Belastungen in landwirtschaftlichen Betrieben veranstaltet. Auf dem Programm standen Themen wie technische Hilfsmittel oder psychische Belastungen durch den Beruf.
Eine dauerhaft hohe Arbeitsbelastung in landwirtschaftlichen Betrieben führt laut einer Mitteilung des Bezirks Oberfranken nicht selten zu psychischen Problemen bei Landwirt:innen. Gedanken würden dauerhaft um die Arbeit kreisen, die Finanzen oder die Betriebsnachfolge.
Bei einem Aktionstag in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken in Bayreuth gab es nun Tipps für den Umgang mit den Belastungen, die die Rinderhaltung mit sich bringt. Dazu gehörte auch die ausführliche Vorführung von Technik, die die Arbeit erleichtern könne. „Die Erprobung technischer Helfer im Stall und die Beratung in Fragen der Umsetzung in der Tierhaltung sind eine wichtige Aufgabe der Lehranstalten“, so Bezirkstagspräsident Henry Schramm, der die Teilnehmer:innen begrüßte. Um die Arbeitsbelastung im Betrieb zu reduzieren gebe es mittlerweile hervorragende technische Möglichkeiten.
An fünf Stationen konnten sich die Teilnehmer:innen des Aktionstags informieren und austauschen. Ist es noch sinnvoll, das Futter per Hand mit der Schaufel anzuschieben? Oder wäre es besser, diese Arbeit zu automatisieren? Die technischen Möglichkeiten seien auf jeden Fall gegeben. In einer Vorführung wurde zunächst ein selbstfahrendes Aufsitzgerät gezeigt und auch automatisierte Futteranschieberoboter wurden vorgestellt.
Einstreuroboter, Hanfschäben und psychische Belastungen
Im Viehstall der Landwirtschaftlichen Lehranstalten konnte das Publikum einen Einstreuroboter begutachten. Selbstständig streut dieser die Boxen der Tiere mit Stroh ein. „Hier muss der Menschen nur noch überwachen, der Roboter arbeitet vollkommen autonom und zeitunabhängig“, sagte Felix Wernlein, Organisator des Aktionstages.
Aber auch mit der Auswahl des richtigen Einstreumaterials könne man sich bereits die Arbeit erleichtern. In einem Versuch wurden dazu Boxen mit unterschiedlichen Einstreumaterialien befüllt, um zu sehen, wie gut die Saugleistung der einzelnen Komponenten ist. So wurden zum Beispiel sogenannte Hanfschäben als Alternative zu Stroh vorgestellt. Hanfschäben hätten den Vorteil, dass diese leichter zukaufbar und transportierbar seien, so Wernlein. Weitere Stationen behandelten Themen wie Reinigen der Laufflächen und die Arbeitssicherheit behandelt.
Der Aktionstag richtete aber auch ein Augenmerk auf psychische Belastungen, die der landwirtschaftliche Beruf mit sich bringen kann. Robert Höfer, Präventionsbeauftragter einer Versicherung zeigte in einem Vortrag Hilfsangebote auf, wenn man psychisch aufgrund finanzieller oder arbeitstechnischer Belastungen keine Auswege mehr sieht. Mit Bewegungskursen, Online-Angeboten und Seminaren zu Themen wie Stressmanagement und Betriebsübergabe biete die Versicherung Menschen in grünen Berufen weitere Hilfen an.