2. Damen Basketball Bundesliga
In der Overtime ging den Medikamente per Klick Bamberg Baskets die Luft aus
Sie waren so nahe dran in ihrem Auswärtsspiel am 4. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga ihren nächsten Sieg zu landen. Bei den ungeschlagenen Falcons in Bad Homburg spielte die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser extrem stark mit und musste sich erst nach Verlängerung mit 67:75 (36:40, 66:66) geschlagen geben.
Nachdem man im ersten Abschnitt bereits mit zehn Punkten in Rückstand gelegen hatte, kämpften sich die Bambergerinnen zurück in die Partie. 100 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit lag man mit vier Zählern in Führung und hatte den Ball, doch die Bad Homburgerinnen glichen nochmals aus. Elise Tweedie hätte in der letzten Sekunde noch für ein Happy End sorgen können, doch ihr Sprungwurf ging daneben und das Spiel somit in die Extraspielzeit, in der Gastgeberinnen mit 9:1 den eindeutig längeren Atem hatten und sich den Sieg holten.
Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets dominierten mit 54:42 Rebounds zwar die Bretter, doch 29 Bamberger Ballverluste (Bad Homburg 15) waren am Ende einfach zu viel. Hailey van Roekel (20) und Faith Alston (19) waren Bambergs beste Werferinnen. Bei den Bad Homburgerinnen führte Claire Signatovich (16) ein Quintett an Spielerinnen an, in dem alle zweistellig scorten.
Der Spielverlauf
Die Gastgeberinnen erwischten den deutlich besseren Start. Schnell fanden die bis dato noch ungeschlagenen Falcons ihren Rhythmus und lagen nach gut vier Minuten bereits deutlich in Front. Nun aber kamen auch die Medikamente per Klick Bamberg Baskets besser in Tritt und beim 9:13 (7.) wieder heran. Knapp eine Minute war im ersten Viertel noch zu spielen (14:18/10.), als die Falcons noch einmal zuschlagen und ihre Führung doch noch in den zweistelligen Bereich schrauben konnten (14:24).
Hailey van Roekel eröffnete den zweiten Abschnitt mit zwei erfolgreichen Dreiern und Bamberg war auf 20:24 (12.) wieder dran. Nun übernahm Faith Alston und packte ihr Team auf ihre Schultern. 13 Punkte erzielte die US-Amerikanerin am Stück im zweiten Viertel und beim 33:36 (18.) war die Partie völlig offen. Beim Stand von 36:40 wurden die Seiten gewechselt.
Den ersten Korb der zweiten Hälfte erzielten zwar die Gastgeberinnen (36:42), doch ein 70-Run des Teams von Head Coach Samuel Gloser drehte die Partie (43:42/24.). Beide Teams nun Kopf an Kopf. Mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgte Sarah Spiegel zum Ende des dritten Viertels für eine hauchdünne Bamberger Führung (54:53).
Im Schlussabschnitt legten zunächst die Bambergerinnen vor und dr Jumpshot von Faith Alston bedeutete das 58:53 (34.). Die Falcons schlugen zurück (605937.), doch eine weitere Minute später bei noch 305 Minuten Restspielzeit traf erneut Hailey van Roekel zum 66:59. Den Medikamente per Klick Bamberg Baskets wollte bis zur Schlusssirene allerdings kein weiterer Punkt gelingen und so konnten die Bad Homburgerinnen 8 Sekunden vor dem Ende doch noch ausgleichen. Der letzte Wurf von Elise Tweedie verfehlte das Ziel und die Partie ging in die Verlängerung.
Hier hatten die Falcons nun das Momentum auf ihrer Seite. Isabel Gregor versenkte zwei Korbleger und brachte ihr Team auf die Siegerstraße. Mit 1:9 gaben die Bambergerinnen die Overtime ab und unterlagen trotz starker Leistung und großem Kampf mit 67:75 nach Verlängerung.
„Ich bin sehr stolz, dass wir Bad Homburg heute über 45 Minuten einen starken Kampf geliefert haben. Wir haben ihre Energie van Anfang an gematcht und auf Augenhöhe agiert. Letztendlich haben die Falcons in der Verlängerung die entscheidenden Plays gemacht, was aber die Leistung unseres Teams nicht schmälern soll“, resümierte Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Wir haben gegen den Tabellenführer ein super Spiel gemacht und die Sachen, die wir uns vorgenommen hatten, gut umgesetzt. Man hat gesehen, was für ein Potential in diesem Kader steckt, dass wir gegen die Spitzenmannschaften der Liga und so auch um die Playoffs mitspielen können.“
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets zu Gast in Bad Homburg
Für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets geht es am morgigen Sonntag zu den Falcons nach Bad Homburg, die ihre bisherigen drei Saisonspiele allesamt gewinnen konnten und so gemeinsam mit den USC BasCats Heidelberg noch ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen.
Allein beim Blick auf die Tabelle wird einem klar, dass der nächste Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga eine wahrlich schwere Aufgabe für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets bereithält. Spielbeginn zur Partie des 4. Spieltages zwischen den Falcons und den Bambergerinnen im PRIMODEUS Park in Bad Homburg ist am morgigen Sonntag um 16:30 Uhr.
Nach einem doch recht schwierigen Saisonstart, vor allem, da in den Trainingseinheiten infolge von Verletzungen eigentlich nie wirklich mit der kompletten Mannschaft gearbeitet werden konnte, hat sich die Situation für Head Coach Samuel Gloser in den letzten Tagen nun doch deutlich verbessert. Die Integration von Faith Alston und Elise Tweedie schreitet voran und so konnte man am letzten Wochenende mit dem Heimsieg gegen Freiburg auch die ersten Punkte einfahren.
Bereits drei Siege hat Bambergs kommender Gegner schon auf die Habenseite bringen können. Dem Auftaktsieg in Mainz (64:57) ließ man einen 82:66-Heimsieg gegen die Eisvögel des USC Freiburg 2 folgen. Am vergangenen Wochenende siegte die Mannschaft von Cheftrainer Jay Brown dann auch im Spitzenspiel bei den VIMODROM Baskets Jena dank einer grandiosen ersten Halbzeit (41:19) mit 80:69.
„Mit Bad Homburg wartet auf uns ein sehr starkes Team, das wie schon in der vergangenen Saison zu den Top-Mannschaften der Liga zählt. Sie stehen aktuell bei 3:0 Siegen und haben gezeigt, dass sie sowohl offensiv als auch defensiv schon sehr stabil wirken“, sagt Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Für uns gilt es, von Beginn an mutig zu sein und mit hoher Intensität aufzutreten. Wir müssen in den ersten Minuten mit guter Energie ins Spiel starten, um die Intensität von Bad Homburg sofort zu matchen. Entscheidend wird sein, über die gesamten 40 Minuten unsere Defense konstant zu halten, besonders beim Rebounding und in der Verteidigung des Inside Games. Dort haben die Falcons sich mit zwei neuen Import-Spielerinnen (Signatovich & Kenefick) verstärkt. Wenn wir geschlossen als Team auftreten und unseren Gameplan diszipliniert verfolgen, können wir uns gute Chancen erarbeiten.“
Die produktivste Spielerin im Team der Falcons ist Isabel Gregor (#4). Die 24-Jährige erzielte in den bisherigen Partien im Schnitt 16,0 Punkte, holte 5,3 Rebounds und gab 4,0 Assists und hat einen Effektivitätswert von 25. Besonders beachtlich ist auch die Zahl ihrer durchschnittlichen Ballgewinne. 6,0 Steals pro Partie stehen aktuell in ihrer Statistik. Beim Spiel in Jena holte sie alleine neun der insgesamt 20 Falcons-Ballgewinne. Mit fast 31 Minuten bekommt sie zudem auch die meiste Spielzeit im Team.
Beste Rebounderin bei den Falcons ist Claire Signatovich (#13). Die 24-jährige Kanadierin greift sich pro Spiel im Schnitt 6,7 Rebounds. Zudem trug sie zu den drei Siegen durchschnittlich 11,0 Punkte bei.
Eine weitere wichtige Säule im Spiel der Falcons ist US-Amerikanerin Maghan Kenefick (#32) Die 24-Jährige steuert pro Spiel im Schnitt 13,7 Punkte und 5,0 Rebounds bei und drückte mit 4,3 Dreiern bisher am häufigsten im Team von hinter der 6,75-Meter-Linie ab. Ihre Trefferquote mit einem erfolgreichen Wurf bei 13 Versuchen ist mit 7,7 Prozent jedoch noch ausbaufähig.
Insgesamt waren die Dreier bislang noch nicht die große Stärke der Bad Homburgerinnen. Nur 17 ihrer insgesamt 74 Versuche fanden das Ziel (23,0%). Auf Bamberger Seite waren es hingegen 30 Treffer bei 86 Versuchen (34,9%). Wie in den Spielen zuvor wird es im Gastspiel in Bad Homburg wieder auf das Rebounding ankommen. Hier haben die Bad Homburgerinnen mit im Schnitt 38 eingesammelten Abprallern (Bamberg: 27) im Vergleich deutlich die Nase vorne.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets feiern ersten Saisonsieg
Am 3. Spieltag in der 2. Damen Basketball Bundesliga hat es für die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Vor 171 Zuschauern in der Graf-Stauffenberg-Halle siegten die Bambergerinnen am Samstagnachmittag gegen die Eisvögel des USC Freiburg 2 mit 76:69 (35:36).
Mit einem sehr starken Schlussviertel (22:9) holte sich das Team von Head Coach Samuel Gloser letztlich den Sieg. Überragend auf Seiten der Gastgeberinnen war Hailey van Roekel mit 21 Punkten, 9 Rebounds, 4 Assists, 3 Steals und einem Effektivitätswert von 25. Erfolgreichste Werferinnen der Freiburgerinnen waren Karla Gergelova mit 17 und Lara Gierlich mit 15 Punkten.
Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase (6:6/3.) kamen die Gäste aus dem Breisgau besser in Schwung und gingen nach einem 7:0‑Run mit 6:13 (6.) in Führung. Diesen Vorsprung konnten die Eisvögel dann auch bis zum Ende des ersten Abschnitts behaupten (9:16).
Auch zu Beginn des zweiten Viertels gaben die Gäste den Ton an. Fünf Minuten waren gespielt, als die Freiburgerinnen erstmals zweistellig in Führung gehen konnten (14:24). Ihre höchste Führung (16:29/16.) schien das Team von Head Coach Samuel Gloser dann aber endlich wachgerüttelt zu haben. Mit einem 19:7‑Run kämpfte man sich bis zur Pause wieder bis auf einen Zähler Rückstand heran (35:36).
„Es war ein umkämpftes Spiel und wir haben gesehen, dass viel Raum für Verbesserung ist“
Mit einem ihrer insgesamt fünf erfolgreichen Dreier in dieser Partie sorgte Hailey van Roekel unmittelbar nach dem Seitenwechsel beim 38:36 (21.) für die erste Bamberger Führung. Bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets lief es nun. Ein weiterer Dreier, diesmal traf Josephine Abbott, baute den Vorsprung auf 49:40 (24.) aus, doch die Eisvögel kamen wieder zurück. Mit einem 10:0‑Run holten sie sich die Führung zurück (49:50/27.) und lagen nach 30 Minuten in Front (54:60).
Zu Beginn des Schlussabschnitts starteten die Bambergerinnen nun erneut einen kleinen Zwischenspurt. Lara Mendls dritter Dreier in der Partie (16 der insgesamt 39 Bamberger Dreier (41 Prozent) fanden an diesem Nachmittag ihr Ziel) brachte nach einem 7:0‑Run die erneute Führung (61:60/33.), die man nun auch erst einmal behaupten konnte. 3:34 Minuten vor dem Ende konnten die Freiburgerinnen zwar nochmals ausgleichen (65:65), doch der Dreier von Hailey van Roekel zum 73:68 sowie der Korbleger von Elise Tweedie 79 Sekunden vor dem Ende zum 75:69 sorgte für die Entscheidung und den ersten Saisonsieg der Medikamente per Klick Bamberg Baskets.
„Ein verdienter Sieg und für uns alle eine gewisse Erleichterung erstmals als Medikamente per Klick Bamberg Baskets aufs Tableau zu kommen. Es war ein umkämpftes Spiel und wir haben gesehen, dass viel Raum für Verbesserung ist“, resümierte Bambergs Head Coach Samuel Gloser nach dem Spiel. „Wir sind schwach im ersten Viertel gestartet. Die Freiburgerinnen hatten hier mehr Energie und so sind wir da auch erst einmal in Rückstand geraten. Wir haben dann in der Halbzeitpause nochmals darüber gesprochen, wie wir spielen müssen und dann auch in der zweiten Hälfte konstant gescoret und uns mit einem konstanten Energie-Level Stück für Stück, das erarbeitet, dass wir heute den ersten Sieg feiern könne. Das ist mega und ein wichtiger Schritt, auf dem wir weiter aufbauen müssen.“
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets fehlte in Dillingen am Ende das Glück
Quasi auf der Zielgerade haben sich die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets am 2. Spieltag in der 2. Damen Basketball Bundesliga geschlagen geben müssen. Im Gastspiel bei den Dillingen Diamonds unterlagen die Bamberginnen am Samstagabend mit 68:75 (33:35).
Knapp fünf Minuten vor dem Ende lag Bamberg mit den Gastgeberinnen noch gleichauf (62:62), ehe ein 9:0‑Run der Dillingreinnen innerhalb von nur 59 Sekunden für die Entscheidung sorgte. Erfolgreichste Punktesammlerinnen im Team von Head Coach Samuel Gloser waren Faith Alston und Elise Tweedie mit je 18 Punkten. Riley Hayes erzielte 23 Zähler für die Diamonds, bei denen Myrielle Platte-Behnke mit 22 Punkten und 12 Rebounds zudem ein weiteres Double Double auflegte.
Die Bambergerinnen, die erneut mit Personalproblemen zu kämpfen hatten, starteten gut in die Partie. Elise Tweedie, die ihr erstes Spiel für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets absolvierte, brachte ihr Team nach knapp dreieinhalb Minuten mit 11:7 in Front. Auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts lag man zunächst weiterhin in Front (16:10/7.). Die Schlussphase des ersten Viertels gehörte dann jedoch den Gastgeberinnen, die bis zur Viertelpause wieder auf 22:22 ausgleichen konnten.
Im zweiten Viertel gingen die Trefferquoten auf beiden Seiten dann etwas herunter und die Partie blieb über die gesamten zehn Minuten ein One-Possesion-Game. Hatten die Damen aus Freak City gut drei Minuten vor der Pause nach dem Layup von Marisa Köhler die Nase vorne (32:29/17.) waren es dann aber doch die Diamonds, die mit einer knappen Führung in die Kabine gehen konnten (33:35).
„Im dritten Viertel hatten wir dann das Momentum“
In den ersten beiden Minuten nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst nicht viel (33:37/22.). Dann aber hatten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre beste Phase und gingen nach einem 12:3‑Run mit 45:40 in Führung (24.). Die Diamonds schlugen jedoch prompt zurück und Viktoria Suveyzdis sorgte 26 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts mit ihrem Dreier zum 50:51 für den erneuten Führungswechsel. Marisa Köhler und Lara Mendl hatten aber ebenfalls eine Antwort auf Lager und dank ihrer beiden erfolgreichen Würfe lagen die Bambergerinnen doch noch mit 55:51 vor dem Schlussviertel vorne.
Gut zwei Minuten waren im letzten Abschnitt gespielt, da war nach dem Dreier von Riley Hayes der Vorsprung schon wieder weg (57:59/33.). Die Partie spitzte sich immer weiter zu und beide Teams kämpften verbissen, für ihren ersten Saisonsieg. Bei den Dillingerinnen war es immer wieder Aufbauspielerin Riley Hayes, die ihr Team mit erfolgreichen Distanzwürfen im Rennen hielt. Beim 63:66 (38.) leitete ihr bereits vierter Dreier (insgesamt sieben erfolgreiche Dreier bei 11 Versuchen) im Schlussabschnitt die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeberinnen ein. Innerhalb von 59 Sekunden zogen die Dillingerinnen mit einem 9:0‑Lauf zum 63:75 (39.) davon und holten sich so den Sieg.
„Wie erwartet war es eine eng umkämpfte Partie. In der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft signifikant absetzen. Es ging hin und her und wir lagen zur Pause knapp zurück. Im dritten Viertel hatten wir dann das Momentum. Mit Elise Tweedie, die ihre körperlichen Vorteile gut ausnutzen konnte, haben wir hier im Zwei-Punkt-Bereich sehr effizient gescoret. Leider aber konnten wir das Momentum nicht auf unserer Seite halten und den Sack so dann auch zumachen. So lief auf Seiten der Dillingerinnen Riley Hayes im letzten Viertel heiß und hat mit ihren Dreipunktewürfen letztlich den Unterschied gemacht“, resümierte Bambergs Head Coach Samuel Gloser.
Kommenden Samstag um 14 Uhr geht es für die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets weiter, dann zu Hause gegen die zweite Mannschaft der Eisvögel Freiburg.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets zu Gast in Dillingen
Nach zwei Heimspielen zum Start der neuen Saison sind die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets an diesem Wochenende nun auch erstmals auswärts im Einsatz. Am 2. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga geht es für das Team von Head Coach Samuel Gloser am morgigen Samstag zu den Diamonds Dillingen.
Wie auch die Bambergerinnen haben die Dillingerinnen ihre beiden ersten Saisonspiele verloren. In der zweiten Runde des DBBL-Pokals gab es zum Saisonauftakt eine richtige Packung. Gegen die Falcons aus Bad Homburg unterlag man auf eigenem Parkett mit 29:98.
Zum Bundesliga-Auftakt ging es für die Saarländerinnen am vergangenen Wochenende nach Freiburg, wo man ebenfalls klar mit 43:89 das Nachsehen hatte. Bis zur Pause lagen die Diamonds bei den Eisvögeln noch gut im Rennen (27:36). Nach dem Seitenwechsel aber lief nicht mehr viel zusammen (16:53) und die Gastgeberinnen kamen zu einem ungefährdeten Erfolg.
„Am kommenden Wochenende treffen wir auswärts auf Dillingen. Nach einem holprigen Start in die Saison wollen wir uns nun endlich unseren ersten Sieg erarbeiten. Verletzungen haben uns bislang zurückgeworfen, dennoch bin ich überzeugt, dass unsere Mannschaft mehr Potenzial besitzt, als sie bisher zeigen konnte“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. Positiv sei dass Elise Tweedie wieder im Aufgebot stehen wird und uns so wieder mehr Präsenz unter dem Korb geben wird. „Die Diamonds haben ebenfalls ihre ersten zwei Partien deutlich verloren und sind damit in einer ähnlichen Situation wie wir. Uns ist bewusst, dass dies jedoch kein einfaches Spiel wird. In Dillingen ist es aufgrund der längeren Anfahrt und deren physischer Spielweise immer schwierig zu spielen. Mit einer neuen Guard-Spielerin Riley Hayes, die letzte Woche zum ersten Mal zum Einsatz kam, sowie der erfahrenen Myrielle Platte-Behnke, die seit vielen Jahren wichtige Akzente setzt, kann Dillingen auch weiterhin immer für Überraschungen sorgen. Hinzu kommt Trainer Ruven Behnke, der gemeinsam mit Janet Fowler-Michel im Sommer die deutsche U18-Nationalmannschaft betreute und somit viel Erfahrung mitbringt.“
Danach Heimspiel gegen Eisvögel Freiburg
In den beiden bisher absolvierten Spielen der Diamonds war Myrielle Platte-Behnke mit Abstand die Auffälligste. Gegen Freiburg legte die 31-Jährige ein Double Double auf. Am Ende standen für sie 13 Punkte und 11 Rebounds auf dem Statistikbogen. Im Pokalspiel war sie mit 14 Punkten (8 Rebounds) Topscorerin ihres Teams. Mit Riley Lynn Hayes haben die Diamonds eine junge US-amerikanische Aufbauspielerin im Team. Die 22-Jährige gab letztes Wochenende ihr Debut für die Dillingerinnen und steuerte am Ende 8 Punkte und 3 Assists bei.
Nach dem Auswärtsspiel an diesem Wochenende haben die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets am Samstag, dem 11. Oktober, wieder Heimrecht. Zu Gast in der Graf-Stauffenberg-Halle ist dann die 2. Mannschaft der Eisvögel Freiburg.
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Pflichtspielauftakt der Bamberger Damen
Medikamente per Klick Bamberg Baskets verlieren Pokalspiel gegen Würzburg
Im DBBL-Pokal ist für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets bereits nach dem ersten Spiel Endstation. Vor 586 Zuschauern unterlag das Team von Head Coach Samuel Gloser am Sonntagnachmittag in der Graf-Stauffenberg-Halle gegen die QOOL Sharks Würzburg mit 42:74 (24:29).
Die Entscheidung zugunsten der Unterfranken fiel im dritten Viertel, das die Gäste mit 29:11 für sich entscheiden konnten. 14 ihrer 18 Zähler erzielte Würzburgs Topscorerin Johanna Michel im dritten Viertel und führte ihr Team hier auf die Siegerstraße. Erfolgreichste Punktesammlerin auf Bamberger Seite war Emma Rettinger mit 13 Zählern.
„Verletzt hier nur von der Bank zuschauen zu können war schon hart. In der zweiten Halbzeit hat man einfach gemerkt, dass wir doch einige verletzte Spielerinnen haben und uns damit Personal und so letztlich auch Kraft gefehlt hat“, sagte die Bambergerin Elise Tweedie. „Natürlich ist es nicht schön, aus dem Pokal ausgeschieden zu sein. Auf der anderen Seite haben wir so jetzt mehr Zeit, um im Training noch mehr daran zu arbeiten eine starke Einheit als Mannschaft zu werden.“
Vor einer wahrlich prächtigen Kulisse in der Blauen war es Emma Rettinger vorbehalten, für die Medikament per Klick Bamberg Baskets die ersten Punkte der neuen Saison zu erzielen. Die 17-Jährige traf zum 3:4 (2.) von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Besonders in der Anfangsphase taten sich die Bambergerinnen aber sichtlich schwer, gegen den Druck der Gäste den Ball kontrolliert nach vorne zu bringen. Mehrere Ballverluste führten so zum 6:11-Zwischenstand (8.), den Laura Mendl per Dreier zum 9:11 wieder etwas eindampfen konnte. Insgesamt sahen die Zuschauer viele Fehler und wenig Spielfluss auf beiden Seiten. Auch Trefferquoten beider Teams waren durchaus ausbaufähig und so stand es nur 9:13 nach den ersten zehn Minuten.
Die ersten Punkte der Gastgeberinnen im zweiten Abschnitt kamen erneut aus der Distanz. Linda Rosiwal versenkte einen der insgesamt 19 Dreierversuche der Medikamente per Klick Bamberg Baskets in der ersten Hälfte zum 12:15 im Korb (12.). Dieser Korberfolg blieb jedoch das einzig Zählbare in der ersten Hälfte des zweiten Viertels und beim Stand von 12:21 musste Head Coach Samule Gloser sein zweites Timeout nehmen. Sein Team kämpfte sich nach dem 12:23 im Anschluss wieder heran. Der nächste Dreier zum 19:25 zog nun auch eine Auszeit der Gäste (18.) nach sich. Insgesamt leistet sich beide Teams je 11 Ballverluste in der ersten Halbzeit, was sich gemeinsam mit den schwachen Wurfquoten auf beiden Seiten im Halbzeitstand von 24:29 widerspiegelte.
Wie verwandelt kamen die Würzburgerinnen dann jedoch aus der Umkleidekabine. Allen voran drehte nun Johanna Michel auf. Bis zum 27:40 (24.) steuerte sie allein 9 Punkte für ihr Team bei. Mit fünf weiteren Zählern brachte sie die Haie bis auf 30:47 in Front (27.), ehe Elina Timoschenko per Dreier für eine 20-Punkte-Führung sorgte. Mit 29:11 gewannen die Gäste den dritten Abschnitt und lagen so nach 30 Minuten mit 35:58 vorne.
Im Schlussabschnitt verteilten beide Coaches die Spielzeit nun auf alle Spielerinnen. Die Partie war längst entschieden. Über 40:60 (32.) kamen die QOOL Sharks letztlich zu einem souveränen Auswärtssieg und zogen nach dem 42:74 verdient in die nächste Pokalrunde ein.
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Medikamente per Klick Bamberg Baskets
Saisonauftakt der Damen im Pokal gegen Würzburg
Der Basketball-Spielbetrieb in Freak City geht wieder los! Den Auftakt machen in diesem Jahr die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets, die am morgigen Sonntag um 16:30 Uhr in ihrem ersten Pflichtspiel im DBBL-Pokal in eigener Halle auf die QOOL Sharks Würzburg treffen.
Für die Bambergerinnen ist das Pokalspiel gegen Würzburg gleich ein echter Härtetest. Verletzungsbedingt musste das Team in der Vorbereitung immer wieder auf Leistungsträgerinnen wie die US-amerikanische Aufbauspielerin Faith Alston und Mannschaftskapitänin Elise Tweedie verzichten und konnte sich so noch nicht wirklich richtig einspielen. Auch zum Saisonstart am Sonntag gegen Würzburg werden die Damen noch nicht in voller Besetzung antreten können.
„Unsere Vorbereitung war in diesem Jahr ein großer Fortschritt im Vergleich zur vergangenen Saison, in der wir kein einziges Testspiel bestreiten konnten. Durch mehrere Partien hatten wir nun die Möglichkeit, intensiv an unseren Inhalten zu arbeiten und ein Gefühl dafür zu bekommen, auf welches Niveau wir uns steigern müssen, um unsere Ziele in der Liga zu erreichen“, sagt Head Coach Samuel Gloser. „Mit Würzburg erwartet uns zum Auftakt ein sehr starker Gegner. Das Team belegte in der vergangenen Saison den dritten Platz in der 2. DBBL und gehört auch in dieser Spielzeit zu den Favoriten. Die Mannschaft ist nahezu unverändert geblieben und hat sich mit der ehemaligen Bambergerin Kate Hill auf der Import Position nochmals verstärkt. Wir wissen, dass wir Würzburg über 40 Minuten fordern können. Das haben wir im letzten direkten Duell gesehen, welches wir mit elf Punkten Differenz verloren haben. Unser Ziel ist es, mit intensiver Verteidigung ihren Rhythmus zu brechen und deren schnelles Offensivspiel zu unterbinden. Mein Wunsch, die Blaue so voll wie möglich zu sehen, ist mit bereits über 500 verkauften Tickets schon in Erfüllung gegangen. Sollten wir es schaffen, die Halle bis an ihre Kapazitätsgrenze von 750 Plätzen zu füllen, wäre das ein unglaubliches Gefühl.“
Das Team der QOOL Sharks Würzburg
In der Pre-Season lief es bei den Würzburgerinnen schon richtig rund. Wenig verwunderlich, denn Cheftrainerin Janet Fowler-Michel hat insgesamt 10 Spielerinnen aus der Vorsaison nach wie vor an Bord. Insgesamt kann die ehemalige kanadische Nationalspielerin auf einen bunten Mix aus jungen und sehr talentierten sowie gestandenen und sehr erfahrenen Bundesliga-Spielerinnen zurückgreifen. Moescha Bakam, die erstmals dem erweiterten Bundesliga-Kader angehört, ist gerade einem 15 Jahre alt. Alexandra Daub geht mit ihren 28 Jahren bereits in ihre 11. Spielzeit.
Beste Werferin der Würzburgerinnen in der Vorsaison war Power Forward Johanna Michel. Die 26-jährige Tochter der Cheftrainerin erzielte in 22 Spielen in knapp 30 Minuten Einsatzzeit pro Partie im Schnitt 16,3 Punkte.
Neu ins Team gekommen ist Kathleen Hill. Die kanadische Aufbauspielerin kam vom Ligakonkurrenten aus Wasserburg, wo sie in der letzten Saison überragende Statistiken auflegte. 15,0 Punkte, 5,3 Assists und 1,3 Steals pro Partie brachte die 27-Jährige im Schnitt auf den Statistikzettel.
Wozu das Würzburger Team im Stande sind, hat es nicht nur in der letzten Saison mit Platz drei im Final 4 gezeigt, wo den Sharks im Finalturnier mit einer 63:70-Niederlage im Halbfinale gegen die AstroLadies Bochum der Aufstieg in die 1. DBBL nur knapp verwehrt blieb.
Beim eigenen Vorbereitungsturnier am vergangenen Wochenende konnte man eben jene Bochumerinnen schlagen (72:66). Auch gegen die Nordzweitligisten aus Braunschweig (60:52) und die Talents BonnRhöndorf (51:47) ging man als Sieger vom Parkett und gewann in der Arena Kitzingen das eigene Turnier.