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Mülltrennung

Rich­ti­ge Müll­tren­nung ist entscheidend

Bun­des­wei­te Akti­on „Deutsch­land trennt.“ macht Sta­ti­on in Bamberg

Eine rie­si­ge Ver­pa­ckung auf dem Max­platz? Damit macht der Bereich Abfall­wirt­schaft der Stadt Bam­berg auf ein wich­ti­ges The­ma auf­merk­sam: die rich­ti­ge Müll­tren­nung. Die Abfall­be­ra­te­rin­nen des Kli­ma- und Umwelt­amts und die dua­len Sys­te­me infor­mie­ren dar­über beim Live-Event der Akti­on „Deutsch­land trennt.“ am 9. Juni 2026, von 10 Uhr bis 13.30 Uhr, auf dem Max­platz, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Als Part­ner der bun­des­wei­ten Auf­klä­rungs­ak­ti­on wol­len die Abfall­be­ra­te­rin­nen der Stadt Bam­berg Men­schen in der Regi­on zu bes­se­rer Müll­tren­nung moti­vie­ren. Sie ist ent­schei­dend für mehr Recy­cling und eine nach­hal­ti­ge Kreislaufwirtschaft.

Win­deln, Staub­sauger­beu­tel, Lebens­mit­tel­res­te: Rund 30 Pro­zent der Abfäl­le, die in den Gel­ben Säcken oder Gel­ben Ton­nen gesam­melt wer­den, gehö­ren dort gar nicht hin­ein. Sie erschwe­ren oder ver­hin­dern das Recy­cling gebrauch­ter Ver­pa­ckun­gen. Grün­de für die soge­nann­ten Fehl­wür­fe sind oft Unsi­cher­heit oder Vor­ur­tei­le über Müll­tren­nung. Das will die Abfall­wirt­schaft der Stadt Bam­berg ändern: Gemein­sam mit den dua­len Sys­te­men infor­miert sie am 9. Juni 2026 auf dem Max­platz, von 10 Uhr bis 13.30 Uhr, über das rich­ti­ge Tren­nen von Ver­pa­ckungs­ab­fäl­len. Rund um die über­di­men­sio­na­le Ver­pa­ckung beant­wor­ten die Teams aus Fach­leu­ten per­sön­lich alle Fra­gen zu rich­ti­ger Müll­tren­nung, Irr­tü­mern oder loka­len Beson­der­hei­ten. „Wir wol­len, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Bam­berg zu Müll­trenn-Pro­fis wer­den. Denn dadurch kön­nen mehr Ver­pa­ckun­gen recy­celt wer­den. So tra­gen wir hier alle gemein­sam zu Umwelt- und Kli­ma­schutz bei und hel­fen, wich­ti­ge Roh­stof­fe ein­zu­spa­ren“, so Jonas Glüsen­kamp, Kli­ma- und Umwelt­re­fe­rent und Zwei­ter Bür­ger­meis­ter der Stadt Bamberg.


Wie gut ken­nen sich die Bam­ber­ger aus?

Das kön­nen die Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Akti­on auf dem Max­platz selbst her­aus­fin­den: In ihrem Show­truck brin­gen die Teams der dua­len Sys­te­me ihr Mas­kott­chen, den „TRENN-BÄR“ mit. Als fröh­li­cher Eis­bär in Arbeits­klei­dung eines Müll­wer­kers lädt er mit sei­nem Fra­gen­rad dazu ein, das Wis­sen über Müll­tren­nung gleich vor Ort zu tes­ten. Kin­der und auch Erwach­se­ne ent­de­cken mit dem „TRENN-BÄR“ spie­le­risch, wie ein­fach sie Abfäl­le im All­tag rich­tig tren­nen und damit einen Bei­trag zum Umwelt­schutz leisten.

„Das Recy­cling von Ver­pa­ckun­gen bie­tet wert­vol­les Poten­zi­al für den Schutz von Roh­stof­fen, der Umwelt und des Kli­mas. Mit der Akti­on „Deutsch­land trennt.“ wol­len wir im bis­her ein­zig­ar­ti­gen Akti­ons­bünd­nis gemein­sam die Men­schen in ganz Deutsch­land für mehr und bes­se­re Müll­tren­nung gewin­nen“, erklärt Axel Sub­klew, Spre­cher der Initia­ti­ve „Müll­tren­nung wirkt“. 2024 wur­de die anschlie­ßend aus­ge­zeich­ne­te Auf­klä­rungs­ak­ti­on erst­mals umge­setzt. Dass Ver­pa­ckungs­re­cy­cling hilft, wert­vol­le Roh­stof­fe ein­zu­spa­ren und die Umwelt zu scho­nen, belegt eine Stu­die des Öko-Insti­tuts: Über vier Mil­lio­nen Ton­nen Sekun­där­roh­stof­fe wer­den in Deutsch­land durch Ver­pa­ckungs­re­cy­cling im Jahr erzeugt. Sie sind eine wich­ti­ge Roh­stoff­quel­le für die Her­stel­lung neu­er Ver­pa­ckun­gen und Produkte.


„Deutsch­land trennt.“ und „Müll­tren­nung wirkt“

Die Akti­on „Deutsch­land trennt.“ wird initi­iert und orga­ni­siert von „Müll­tren­nung wirkt“, einer Initia­ti­ve der dua­len Sys­te­me. Vom 6. bis 21. Juni 2026 klä­ren die dua­len Sys­te­me gemein­sam mit kom­mu­na­len Abfall­be­ra­tun­gen, Abfall- und Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men und dem Han­del mit über 500 Live-Events und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen in ganz Deutsch­land über rich­ti­ge Müll­tren­nung auf. Die 13 Han­dels­part­ner aus den Berei­chen Lebens­mit­tel, Bau­markt, Dro­ge­rie und Bio­han­del infor­mie­ren gleich­zei­tig in rund 13.700 Märk­ten bun­des­weit über die rich­ti­ge Ent­sor­gung gebrauch­ter Verpackungen.

„Müll­tren­nung wirkt“ bie­tet auch eige­ne Modu­le für Kitas, Schu­len und Unter­neh­men an. Auf der Sei­te www.mülltrennung.wirkt.de kön­nen sich Inter­es­sier­te mit Infor­ma­ti­ons- und Lehr­ma­te­ri­al über rich­ti­ge Müll­tren­nung infor­mie­ren und herunterladen.

XXL-Ver­pa­ckun­gen in Bamberg

Akti­on am 5. Juni soll über rich­ti­ge Müll­tren­nung aufklären

Bam­berg betei­ligt sich an der bun­des­wei­ten Akti­on „Deutsch­land trennt. Du auch?“. Eine Ver­an­stal­tung mit über­gro­ßen Ver­pa­ckun­gen soll mehr Men­schen zu rich­ti­ger Müll­tren­nung motivieren.

Ein drei Meter hoher Joghurt­be­cher am Max­platz? Am 5. Juni 2024 sol­len laut einer Mit­tei­lung des Rat­hau­ses auf­fäl­li­ge XXL-Ver­pa­ckun­gen auf ein wich­ti­ges The­ma der Stadt auf­merk­sam: rich­ti­ge Müll­tren­nung. Dann will das Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt als Part­ner der Akti­on „Deutsch­land trennt. Du auch?“ über das rich­ti­ge Tren­nen von Ver­pa­ckungs­ab­fäl­len infor­mie­ren. Ziel der bun­des­wei­ten Akti­on ist es, so vie­le Men­schen wie mög­lich zu mehr und bes­se­rer Müll­tren­nung zu motivieren.

„Wer Joghurt­be­cher, Milch­tü­te und Co. rich­tig ent­sorgt, erleich­tert nicht nur den Mit­ar­bei­tern in der Sor­tier­an­la­ge die Arbeit, son­dern schützt vor allem unse­re Natur. Wir laden als Part­ner der Akti­on „Deutsch­land trennt. Du auch?“ alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein, sich am Max­platz zu infor­mie­ren“, sagt Bam­bergs Kli­ma- und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsenkamp.

Denn rich­ti­ge Müll­tren­nung sei Vor­aus­set­zung, so die Mit­tei­lung wei­ter, für effi­zi­en­tes Ver­pa­ckungs­re­cy­cling und damit für den Schutz wich­ti­ger Roh­stof­fe, des Kli­mas und der Umwelt.

Auch in Bam­berg sind bei­spiels­wei­se gebrauch­te Win­deln, Lebens­mit­tel­res­te oder Bat­te­rien noch immer belieb­te Fehl­wür­fe in den Gel­ben Sack. Sie gehö­ren dort aber nicht hin­ein und kön­nen das Recy­cling gebrauch­ter Ver­pa­ckun­gen ver­hin­dern. Bei der Müll­tren­nungs-Ver­an­stal­tung mit XXL-Ver­pa­ckung am 5. Juni beant­wor­tet das Team der Abfall­be­ra­tung daher per­sön­lich alle Fra­gen der Bürger:innen rund um rich­ti­ge Müll­tren­nung. Es infor­miert direkt vor Ort über loka­le Beson­der­hei­ten und räumt auf mit Müll­my­then und Vorurteilen.

Drei Ster­ne für das Eichendorff-Gymnasium

Aus­zeich­nung als „Umwelt­schu­le in Euro­pa /​Inter­na­tio­na­le Nachhaltigkeitsschule“

Oran­ge ist die „Schul­far­be“ des Bam­ber­ger Eichen­dorff-Gym­na­si­ums. Dass sich das her­vor­ra­gend mit Grün ver­trägt, haben jetzt die Schü­le­rin­nen des Wahl­fachs „Umwelt­grup­pe“ gemein­sam mit der gesam­ten Schul­fa­mi­lie unter Beweis gestellt: Dank ihres öko­lo­gi­schen Ideen­reich­tums konn­te sich das Eichen­dorff-Gym­na­si­um erst­ma­lig den Titel „Umwelt­schu­le in Europa/​Inter­na­tio­na­le Nach­hal­tig­keits­schu­le“ in der höchs­ten Qua­li­täts­stu­fe mit drei Ster­nen sichern.

Kli­ma- und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp und Schul­re­fe­rent Dr. Mat­thi­as Pfeu­fer besuch­ten zur Über­ga­be der ent­spre­chen­den Urkun­de das städ­ti­sche Mäd­chen­gym­na­si­um in der Klos­ter-Lang­heim-Stra­ße und beglück­wünsch­ten das Team des Wahl­fachs „Umwelt­grup­pe“ um die Leh­re­rin­nen Ste­fa­nie Gröh­ling und Isa­bel Bono­ra zu die­sem Erfolg.

„Die­ses Enga­ge­ment ist umso höher zu bewer­ten, da die bei­den letz­ten Schul­jah­re pan­de­mie­be­dingt von vie­len Unwäg­bar­kei­ten, Hin­der­nis­sen und Schwie­rig­kei­ten geprägt waren“, beton­te Bür­ger­meis­ter Glüsen­kamp. „Den­noch haben die EG-Schü­le­rin­nen haben den­noch mit Ideen­reich­tum etli­che Pro­jek­te und Aktio­nen In den bei­den Hand­lungs­fel­dern Maß­nah­men zum Kli­ma­schutz und Bio­lo­gi­sche Viel­falt in der Schul­um­ge­bung umge­setzt.“ So wur­den zusam­men mit den in den Klas­sen gewähl­ten Umwelt­spre­che­rin­nen kon­kre­te Kon­zep­te zur Müll­tren­nung und Müll­ver­mei­dung im Schul­haus erar­bei­tet – bei­spiels­wei­se gibt es in der Men­sa kei­ne Ein­weg­löf­fel oder Plas­tik­be­cher mehr. Auch gibt es in der gesam­ten Schu­le nur noch Umwelt­pa­pier. Bei einer groß ange­leg­ten Baum­pflanz­ak­ti­on wur­den 600 Nadel­bäu­me gesetzt und zusam­men mit vie­len enga­gier­ten Eltern die Bepflan­zung des Schul­gar­tens in Koope­ra­ti­on mit dem Bil­dungs­pro­gramm „Gemü­se­acker­de­mie“ umge­setzt. Schü­le­rin­nen der Unter­stu­fe betei­lig­ten sich an einer Sam­mel­ak­ti­on des Lan­des­bun­des für Vogel­schutz. Auf dem Schul­ge­län­de instal­lier­ten die Schü­le­rin­nen außer­dem von der Stadt Bam­berg gespon­ser­te Vogel­nist­käs­ten und selbst­ge­bau­te Insek­ten­ho­tels. Ein groß ange­leg­ter Umwelt­pro­jekt­tag konn­te auf­grund der Schul­schlie­ßun­gen im ver­gan­ge­nen Jahr dann lei­der nur noch geplant, aber nicht mehr ver­wirk­licht werden.

Die EG-Schü­le­rin­nen haben mit ihren Leis­tun­gen die Jury, bestand aus Ver­tre­tern des Umwelt­mi­nis­te­ri­ums, des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums, der Aka­de­mie für Leh­rer­fort­bil­dung (ALP) und des Lan­des­bunds für Vogel­schutz (LBV), voll­auf über­zeugt. Mit der Prä­mie­rung wer­den jähr­lich aus­ge­wähl­te Schu­len bedacht, die in beson­de­rer Wei­se Umwelt­be­wusst­sein ver­mit­teln, sich um eine ins­ge­samt nach­hal­ti­ge Schul­ent­wick­lung bemü­hen und kon­kre­te Umwelt­schutz­maß­nah­men in die Pra­xis umsetzen.

„Wir alle freu­en uns über die­se tol­le Aus­zeich­nung und wol­len gemein­sam wei­ter dazu bei­tra­gen, dass der jähr­lich neu zu erwer­ben­de Titel ‚Umwelt­schu­le in Euro­pa‘ auch künf­tig geführt wer­den kann“, so Ste­fa­nie Gröhling.