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Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Neu­es Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment­sys­tem erwei­tert EMAS um sozia­le und Governance-Aspekte

Uni­ver­si­tät Bam­berg ers­te Hoch­schu­le Deutsch­lands mit We Impact-Zertifizierung

Nach­hal­tig­keit bedeu­tet mehr als Umwelt- und Kli­ma­schutz. Sie umfasst auch sozia­le Aspek­te wie Gesund­heit, Chan­cen­ge­rech­tig­keit oder Fami­li­en­freund­lich­keit. Die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg hat die­sen ganz­heit­li­chen Anspruch nun erst­mals im Rah­men von We Impact prü­fen las­sen, wie die Uni­ver­si­tät mit­teilt. Sie ist damit die ers­te Hoch­schu­le in Deutsch­land mit einer ent­spre­chen­den Zertifizierung.

Nach der wie­der­hol­ten erfolg­rei­chen Reva­li­die­rung ihres Umwelt­ma­nage­ment­sys­tems nach EMAS Anfang 2026 folgt damit der nächs­te Schritt: We Impact baut auf EMAS auf und erwei­tert das Umwelt­ma­nage­ment sys­te­ma­tisch um sozia­le und Governance-Aspekte.

„Mit We Impact machen wir sicht­bar, dass wir Nach­hal­tig­keit ganz­heit­lich ver­ste­hen: öko­lo­gisch, sozi­al, wirt­schaft­lich und kul­tu­rell“, sagt Kanz­le­rin Dr. Dag­mar Steu­er-Flie­ser. „EMAS hat uns gehol­fen, Umwelt­zie­le und Maß­nah­men trans­pa­rent zu steu­ern. We Impact führt die­sen Ansatz wei­ter und nimmt noch stär­ker in den Blick, wie wir Ver­ant­wor­tung für die Men­schen an unse­rer Uni­ver­si­tät über­neh­men – für Stu­die­ren­de, Beschäf­tig­te und kom­men­de Generationen.“


Von EMAS zu We Impact

Der Weg zur We Impact-Zer­ti­fi­zie­rung umfasst meh­re­re Schrit­te: Zunächst ana­ly­siert die Orga­ni­sa­ti­on ihre Struk­tu­ren und iden­ti­fi­ziert zen­tra­le Nach­hal­tig­keits­the­men. Die Durch­füh­rung einer dop­pel­ten Wesent­lich­keits­ana­ly­se inklu­si­ve Risi­ko­ana­ly­se ist ein wesent­li­ches Ele­ment der We Impact-Ein­füh­rung. Dar­auf auf­bau­end ent­wi­ckelt sie Zie­le und Maß­nah­men wei­ter. Abschlie­ßend wird das Sys­tem in einem unab­hän­gi­gen Audit geprüft. Von 11. bis 13. Mai 2026 waren exter­ne Gut­ach­te­rin­nen und Gut­ach­ter vor Ort an der Uni­ver­si­tät Bam­berg: Sie führ­ten Gesprä­che mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern ver­schie­de­ner Berei­che, prüf­ten Doku­men­ta­tio­nen und Pro­zes­se und ver­schaff­ten sich ein Bild davon, wie das Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment in der Pra­xis umge­setzt und wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Dafür mach­te Anto­nia Schott-Bart­ning, die für das Umwelt- und Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment zustän­dig ist, gemein­sam mit den Gut­ach­tern unter ande­rem eine Rad­tour zu den Stand­or­ten der Universität.

„Das bereits imple­men­tier­te, umfas­sen­de Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment­sys­tem baut auf EMAS auf“, erläu­tert der Gut­ach­ter Gün­ther Rau. „Mit We Impact prü­fen wir die Ver­an­ke­rung aller ESG The­men in einem ganz­heit­li­chen, kohä­ren­ten Sys­tem. Ich freue mich über die Vor­rei­ter­rol­le der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bamberg.“

„Die erfolg­rei­che Zer­ti­fi­zie­rung ist für uns ein enorm wich­ti­ger Mei­len­stein“, sagt Dag­mar Steu­er-Flie­ser. „Sie bestä­tigt, dass wir Nach­hal­tig­keit an der Uni­ver­si­tät Bam­berg stra­te­gisch ver­an­kert haben und kon­se­quent wei­ter­ent­wi­ckeln – und sie bestärkt uns dar­in, die­sen Weg mit Über­zeu­gung weiterzugehen.“


Sozia­le Nach­hal­tig­keit im Mittelpunkt

Sozia­le Nach­hal­tig­keit ist an der Uni­ver­si­tät Bam­berg im Leit­bild Nach­hal­tig­keit fest ver­an­kert: Es betont neben dem Schutz der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen aus­drück­lich Men­schen­wür­de, Men­schen­rech­te und Gerech­tig­keit. Wie das in der Pra­xis aus­sieht, zeigt sich in zahl­rei­chen Berei­chen: Das uni­ver­si­tä­re Gesund­heits­ma­nage­ment bei­spiels­wei­se unter­stützt Mit­ar­bei­ten­de mit Ange­bo­ten zu gesun­dem Arbei­ten, Bewe­gung, Ernäh­rung, Bera­tung und psy­cho­so­zia­ler Gesund­heit. Aktu­ell ist auch ein auf drei Jah­re ange­leg­tes Pro­jekt gestar­tet: „Mind Mat­ters“ hat zum Ziel, die men­ta­le Resi­li­enz von Stu­die­ren­den zu stär­ken und lang­fris­tig trag­fä­hi­ge Struk­tu­ren für ein ganz­heit­li­ches Hoch­schul­ge­sund­heits­ma­nage­ment zu schaf­fen. Einen sicht­ba­ren Auf­takt bil­de­te die Akti­ons­wo­che von 4. bis 7. Mai 2026: Mit Work­shops, Mit­ma­ch­an­ge­bo­ten und Aus­tausch­for­ma­ten schuf sie Räu­me für Begeg­nung, Infor­ma­ti­on und Inspi­ra­ti­on rund um men­ta­le Gesund­heit – unter dem Mot­to „Zusam­men sind wir weni­ger allein“.


Viel­falt, Chan­cen­ge­rech­tig­keit und Antidiskriminierung

Auch Fami­li­en­freund­lich­keit und Chan­cen­ge­rech­tig­keit haben einen hohen Stel­len­wert. Seit vie­len Jah­ren ist die Uni­ver­si­tät Bam­berg als fami­li­en­ge­rech­te Hoch­schu­le aus­ge­zeich­net. Ange­bo­te des Fami­li­en­bü­ros, fle­xi­ble Struk­tu­ren und Unter­stüt­zungs­maß­nah­men sol­len Stu­die­ren­den und Beschäf­tig­ten hel­fen, Stu­di­um, Beruf und Fami­li­en­auf­ga­ben bes­ser mit­ein­an­der zu vereinbaren.

Ein wei­te­rer zen­tra­ler Bau­stein ist die Diver­si­ty-Arbeit der Uni­ver­si­tät. Mit der Vize­prä­si­dent­schaft „Diver­si­tät und Inter­na­tio­na­les“ ist das The­ma Diver­si­ty auf Lei­tungs­ebe­ne ver­an­kert. Die Uni­ver­si­tät setzt sich für Chan­cen­gleich­heit, Anti­dis­kri­mi­nie­rung, geleb­te Inter­na­tio­na­li­tät und ein Hoch­schul­um­feld ein, in dem sich alle Uni­ver­si­täts­an­ge­hö­ri­gen will­kom­men füh­len. Dazu tra­gen unter ande­rem die Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le, Gleich­stel­lungs­struk­tu­ren, Bera­tungs­an­ge­bo­te, die Kon­takt­stel­le Stu­di­um und Behin­de­rung sowie wei­te­re Anlauf­stel­len bei.


Nächs­te Schrit­te auf dem Weg zur nach­hal­ti­gen Universität

Die Uni­ver­si­tät Bam­berg ent­wi­ckelt ihre Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie auch über die Zer­ti­fi­zie­rung hin­aus wei­ter: So ist zum Win­ter­se­mes­ter 2026/​/​2027 die Ein­füh­rung des Erwei­te­rungs­stu­di­en­gangs „Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“ geplant, der Lehr­amts­stu­die­ren­de und bereits täti­ge Lehr­kräf­te qua­li­fi­zie­ren soll. Zudem ent­steht im ehe­ma­li­gen Café Kra­nen im Uni­ver­si­täts­ge­bäu­de Am Kra­nen 10 ein „Inno­va­ti­ons­fo­rum Nach­hal­tig­keit“. Im Zusam­men­spiel mit dem Pro­jekt „Bam­ber­ger Kul­tu­ren der Leh­re gemein­sam gestal­ten“ (BaKu­Le) soll dort ein offe­ner Ort für inno­va­ti­ve Lehr­for­ma­te, Pro­jekt­ar­beit, Ver­an­stal­tun­gen sowie den Aus­tausch mit der Stadt­ge­sell­schaft geschaf­fen wer­den. Die­se Ver­net­zung nach außen wird im Rah­men der „Local Green Deals“ wei­ter gestärkt: Gemein­sam mit der Stadt Bam­berg und der Volks­hoch­schu­le enga­giert sich die Uni­ver­si­tät für die För­de­rung der Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung in der Regi­on und trägt dazu bei, Nach­hal­tig­keit über die Uni­ver­si­tät hin­aus sicht­bar und wirk­sam zu machen.

„Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung gelingt nur, wenn öko­lo­gi­sche und sozia­le Ver­ant­wor­tung zusam­men­ge­dacht wer­den“, betont Steu­er-Flie­ser. „Eine Uni­ver­si­tät ist dann zukunfts­fä­hig, wenn sie Res­sour­cen schützt, fai­re Teil­ha­be ermög­licht, Gesund­heit för­dert und Viel­falt als Stär­ke begreift.“

Stu­die­ren­de ver­ge­ben erneut Bestnoten

Spit­zen­er­geb­nis­se im CHE-Ran­king für Bam­ber­ger Wirtschaftsfächer

Bam­ber­ger Stu­die­ren­de ver­ge­ben im aktu­el­len CHE-Ran­king erneut Best­no­ten für Stu­di­um und Leh­re in BWL, VWL und Wirt­schafts­in­for­ma­tik an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bamberg.

Die Stu­die­ren­den der Uni­ver­si­tät Bam­berg stel­len den Stu­di­en­gän­gen Betriebs­wirt­schafts­leh­re (BWL), Volks­wirt­schafts­leh­re (VWL) und Wirt­schafts­in­for­ma­tik (WI) im aktu­el­len CHE-Ran­king erneut ein her­vor­ra­gen­des Zeug­nis aus. Grund­la­ge des Ran­kings sind umfang­rei­che Befra­gun­gen von Stu­die­ren­den zu zen­tra­len Aspek­ten wie Stu­di­en­si­tua­ti­on, Betreu­ung, Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on oder Berufs- und Pra­xis­ori­en­tie­rung. Ergänzt wer­den die­se durch Fak­ten zu Stu­di­um, Leh­re und Forschung.

„Die Ergeb­nis­se des CHE-Ran­kings bestä­ti­gen ein­drucks­voll die hohe Qua­li­tät der Stu­di­en­be­din­gun­gen in Bam­berg“, sagt Prof. Dr. Ste­fan Hör­mann, Vize­prä­si­dent für Leh­re und Stu­die­ren­de. „Beson­ders wich­tig ist uns dabei die Ver­bin­dung von enga­gier­ter Leh­re, per­sön­li­cher Betreu­ung und einem Stu­di­en­um­feld, das opti­ma­le indi­vi­du­el­le Ent­wick­lung ermöglicht.“


Wirt­schafts­in­for­ma­tik behält Spitzenposition

Die Wirt­schafts­in­for­ma­tik knüpft im aktu­el­len CHE-Ran­king an ihre her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­se der ver­gan­ge­nen Jah­re an und erzielt erneut Spit­zen­be­wer­tun­gen in nahe­zu allen abge­frag­ten Berei­chen. So über­zeugt sie unter ande­rem mit breit gefä­cher­ten Mög­lich­kei­ten zur indi­vi­du­el­len Schwer­punkt­set­zung. „Bam­berg ist gemes­sen an der Anzahl an Pro­fes­su­ren und Lehr­stüh­le der größ­te Stand­ort für Wirt­schafts­in­for­ma­tik im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Raum“, sagt Prof. Dr. Thors­ten Staa­ke, Inha­ber des Lehr­stuhls für Wirt­schafts­in­for­ma­tik, ins­be­son­de­re Ener­gie­ef­fi­zi­en­te Sys­te­me. „Das ermög­licht ein außer­ge­wöhn­lich brei­tes und zugleich spe­zia­li­sier­tes Lehr­an­ge­bot, das den Stu­die­ren­den viel­fäl­ti­ge inhalt­li­che Ver­tie­fun­gen eröffnet.“

Auch die Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on erreicht Best­wer­te – ins­be­son­de­re der Zugang zu Lehr­ver­an­stal­tun­gen und die gute Plan­bar­keit des Stu­di­ums wer­den von den Stu­die­ren­den beson­ders geschätzt. Gleich­zei­tig pro­fi­tie­ren die Stu­die­ren­den von einer engen und ver­läss­li­chen Betreu­ung durch die Leh­ren­den. Auch die digi­ta­len Lern­an­ge­bo­te wer­den her­vor­ra­gend bewer­tet und tra­gen zu einem moder­nen und zukunfts­ori­en­tier­ten Stu­di­um bei. Die wie­der­holt äußerst guten Bewer­tun­gen ste­hen dabei auch im Kon­text der aus­ge­präg­ten For­schungs­stär­ke des Fachs: Im aktu­el­len Rese­arch Ran­king der Asso­cia­ti­on for Infor­ma­ti­on Sys­tems (AIS) erreicht die Bam­ber­ger Wirt­schafts­in­for­ma­tik bay­ern­weit Platz 1, deutsch­land­weit Rang 3 sowie euro­pa­weit Platz 4. „Die aus­ge­zeich­ne­te For­schung bil­det eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die Leh­re und trägt zu einem inhalt­lich aktu­el­len und fun­dier­ten Stu­di­en­an­ge­bot bei“, erläu­tert Staake.


VWL erzielt erneut Spitzenergebnisse

Die Bam­ber­ger Volks­wirt­schafts­leh­re bestä­tigt eben­falls ihre aus­ge­spro­chen star­ke Posi­ti­on im bun­des­wei­ten Ver­gleich und führt damit die Erfol­ge aus den ver­gan­ge­nen Stu­die­ren­den­be­fra­gun­gen fort. „Wir freu­en uns sehr, dass unse­re Stu­die­ren­den die Volks­wirt­schafts­leh­re in Bam­berg erneut so posi­tiv bewer­ten. Wie schon bei der letz­ten CHE-Befra­gung bestä­ti­gen die aktu­el­len Ergeb­nis­se ins­be­son­de­re die hohe Qua­li­tät der Betreu­ung, die umfas­sen­de Unter­stüt­zung im Stu­di­um und unse­re star­ke inter­na­tio­na­le Aus­rich­tung“, sagt Prof. Dr. Gui­do Hein­eck, Inha­ber des Lehr­stuhls für Volks­wirt­schafts­leh­re, ins­be­son­de­re Empi­ri­sche Mikroökonomik.

Vor allem die inter­na­tio­na­le Aus­rich­tung zählt zu den Top-Stär­ken der Bam­ber­ger VWL: Ins­be­son­de­re der Bache­lor- und der Mas­ter­stu­di­en­gang Euro­pean Eco­no­mic Stu­dies errei­chen in die­sem Bereich Spit­zen­be­wer­tun­gen. Dazu tra­gen zahl­rei­che inter­na­tio­na­le Koope­ra­tio­nen und Dou­ble-Degree-Pro­gram­me bei. Beson­ders her­vor­ge­ho­ben wer­den zudem die sehr gute Erreich­bar­keit der Leh­ren­den, die umfas­sen­de Infor­ma­ti­on zu orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen sowie die inten­si­ve Beglei­tung bei fach­li­chen Anlie­gen. Seit eini­gen Semes­tern stellt der Bache­lor­stu­di­en­gang Com­pu­ta­tio­nal Eco­no­mics and Poli­tics ein beson­de­res Allein­stel­lungs­merk­mal der Uni­ver­si­tät Bam­berg dar. Er ver­bin­det Per­spek­ti­ven der Volks­wirt­schafts­leh­re und Poli­tik­wis­sen­schaft mit jenen der Wirt­schafts­in­for­ma­tik. Die Stu­die­ren­den pro­fi­tie­ren dabei von den jewei­li­gen fach­li­chen Stär­ken der betei­lig­ten Dis­zi­pli­nen. Zum Win­ter­se­mes­ter 2026/​/​27 star­tet der pas­sen­de Masterstudiengang.


BWL erreicht Top­wer­te bei indi­vi­du­el­ler fach­li­cher Schwer­punkt­set­zung und inter­na­tio­na­ler Ausrichtung

Die Betriebs­wirt­schafts­leh­re über­zeugt im aktu­el­len CHE-Ran­king ins­be­son­de­re durch ihre inter­na­tio­na­le Aus­rich­tung, die Unter­stüt­zung der Stu­die­ren­den beim Stu­di­en­start sowie die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten zur indi­vi­du­el­len Schwer­punkt­set­zung. „Unse­re Stu­die­ren­den pro­fi­tie­ren von einem brei­ten und inter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­ten Stu­di­en­an­ge­bot, das ihnen viel­fäl­ti­ge Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten eröff­net“, sagt Prof. Dr. Alex­an­der Flias­ter, Inha­ber des Lehr­stuhls für Betriebs­wirt­schafts­leh­re, ins­be­son­de­re Inno­va­ti­ons­ma­nage­ment. So deckt das Stu­di­um unter­schied­li­che Inter­es­sen und Kar­rie­re­zie­le opti­mal ab. „Gleich­zei­tig legen wir gro­ßen Wert dar­auf, die Stu­die­ren­den von Beginn an gut zu beglei­ten.“ Umfang­rei­che Bera­tungs­an­ge­bo­te erleich­tern den Stu­die­ren­den die Ori­en­tie­rung und tra­gen zu einem gelun­ge­nen Stu­di­en­start bei, wes­halb die Bam­ber­ger BWL hier im deutsch­land­wei­ten Ver­gleich zur Spit­zen­grup­pe zählt. Zur sehr guten Bewer­tung ihrer inter­na­tio­na­len Aus­rich­tung tra­gen unter ande­rem ein umfang­rei­ches Ange­bot an Aus­tausch­mög­lich­kei­ten und die geziel­te Unter­stüt­zung bei der Vor­be­rei­tung des Aus­lands­stu­di­ums bei.

Auch bei der Ver­bin­dung zwi­schen Wis­sen­schaft und Pra­xis kann die Bam­ber­ger BWL punk­ten: Sie gehört zur Spit­zen­grup­pe bei For­schungs­ver­öf­fent­li­chun­gen pro Pro­fes­so­rin bzw. Pro­fes­sor und zeich­net sich zugleich aus der Sicht der Stu­die­ren­den durch hohe Qua­li­tät der Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit Pra­xis­be­zug aus. Die hohe Qua­li­tät der Leh­re spie­gelt sich auch in den Rück­mel­dun­gen der Stu­die­ren­den wider. Eine Per­son gab im Frei­text der Befra­gung an: „Die Pro­fes­so­ren sind sehr kom­pe­tent, in den von ihnen geführ­ten Semi­na­ren teil­zu­neh­men macht viel Freu­de, weil sie einem ihre Erfah­run­gen gut ver­mit­teln können.“

Über alle betrach­te­ten Fächer hin­weg bewer­ten die Stu­die­ren­den die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek sehr posi­tiv. Beson­ders her­vor­ge­ho­ben wer­den die Aktua­li­tät und Ver­füg­bar­keit der für das Stu­di­um benö­tig­ten Lite­ra­tur sowie der Zugang zu elek­tro­ni­schen Zeit­schrif­ten und Büchern. Auch Ser­vice und Bera­tung sowie die Aus­stat­tung der stu­den­ti­schen Arbeits­plät­ze erhal­ten sehr gute Bewertungen.

Das gesam­te CHE-Hoch­schul­ran­king mit den Urtei­len von rund 120.000 befrag­ten Stu­die­ren­den ist online auf Hey­Stu­di­um abruf­bar. 

Bun­des­wei­te Spit­zen­plat­zie­rung wür­digt Füh­rungs­stil des Universitätspräsidenten

Kai Fisch­bach zum Prä­si­den­ten des Jah­res gewählt

Der Prä­si­dent der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg Prof. Dr. Kai Fisch­bach ist vom Deut­schen Hoch­schul­ver­band (DHV) zum Prä­si­den­ten des Jah­res gewählt wor­den, wie die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg mitteilt.

Im bun­des­wei­ten Ran­king erreicht Prof. Fisch­bach den ers­ten Platz und wird damit zum wie­der­hol­ten Mal für sei­ne vor­bild­li­che Amts­füh­rung aus­ge­zeich­net. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat­te der Prä­si­dent im bun­des­wei­ten Ver­gleich bereits vor­de­re Plät­ze belegt – von Rang 6 im Jahr 2024 über Platz 3 im Jahr 2025 bis zur dies­jäh­ri­gen Spitzenposition.

„Die Aus­zeich­nung ist für mich eine Aner­ken­nung unse­rer gemein­sa­men Arbeit an der Uni­ver­si­tät“, sagt Kai Fisch­bach. „Die Uni­ver­si­tät Bam­berg steht in beson­de­rer Wei­se für ein gutes Mit­ein­an­der und für gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en. Die­se Kul­tur ermög­licht exzel­len­te Leis­tun­gen in For­schung, Leh­re und Trans­fer. Mein Dank gilt allen, die mit ihrem Ein­satz und ihrem Team­geist täg­lich dazu bei­tra­gen, dass unse­re Uni­ver­si­tät erfolg­reich arbei­ten und sich wei­ter­ent­wi­ckeln kann. Es ist ein Pri­vi­leg, Teil die­ser Uni­ver­si­täts­ge­mein­schaft zu sein.“ Erst vor weni­gen Wochen wur­de Fisch­bach für eine wei­te­re Amts­zeit als Prä­si­dent der Uni­ver­si­tät Bam­berg wie­der­ge­wählt – zwei Erfol­ge, die die brei­te Aner­ken­nung sei­ner Arbeit inner­halb der Uni­ver­si­tät unterstreichen.


Kai Fisch­bach erhält die Note 1,422

An der Abstim­mung „Rektor/​Präsident des Jah­res“ betei­lig­ten sich bun­des­weit 2.940 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler im Zeit­raum vom 13. Novem­ber bis 12. Dezem­ber 2025. Bewer­tet wur­de, inwie­weit die jewei­li­gen Amts­in­ha­be­rin­nen und Amts­in­ha­ber als geeig­net für die Lei­tung ihrer Hoch­schu­le ange­se­hen wer­den. Die Ein­schät­zung erfolg­te auf einer an Schul­no­ten ori­en­tier­ten Ska­la von „die idea­le Beset­zung“ (Note 1) bis „die denk­bar schlech­tes­te Beset­zung“ (Note 6).

71,1 Pro­zent der Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, die für ihn abge­stimmt haben, sahen in Kai Fisch­bach „die idea­le Beset­zung“ und wei­te­re 22,2 Pro­zent „eine sehr gute Beset­zung“ für das Amt des Prä­si­den­ten. Die erziel­te Durch­schnitts­no­te lag bei 1,422. Im Frei­text­feld wur­de ins­be­son­de­re der wert­schät­zen­de und inte­grie­ren­de Füh­rungs­stil des Prä­si­den­ten hervorgehoben.


Respekt­vol­le und kol­le­gia­le Atmosphäre

„Die Uni­ver­si­tät Bam­berg ist geprägt von einer außer­ge­wöhn­lich respekt­vol­len und kol­le­gia­len Atmo­sphä­re, die auf einem offe­nen Dia­log zwi­schen allen Sta­tus­grup­pen beruht“, sagt Kai Fisch­bach. Er betont, dass nach­hal­ti­ge Hoch­schul­ent­wick­lung nur im engen Aus­tausch mit Fakul­tä­ten, Mit­ar­bei­ten­den und Stu­die­ren­den gelin­gen kann. Die­ser Zusam­men­halt schaf­fe die Vor­aus­set­zun­gen für Leis­tungs­fä­hig­keit, Inno­va­ti­ons­kraft und lang­fris­ti­ge Erfol­ge. Unter sei­ner Lei­tung hat die Uni­ver­si­tät Bam­berg ihr Pro­fil in For­schung, Leh­re und Trans­fer in den ver­gan­ge­nen Jah­ren geschärft und sich zugleich als fami­li­en­freund­li­che und chan­cen­ge­rech­te Arbeit­ge­be­rin posi­tio­niert. Beson­de­res Gewicht legt Fisch­bach auf gute Arbeits­be­din­gun­gen, trans­pa­ren­te Ent­schei­dungs­pro­zes­se sowie auf die För­de­rung von Gleich­stel­lung, Diver­si­tät und Nach­hal­tig­keit – nicht als Zusatz­auf­ga­ben, son­dern als inte­gra­le Bestand­tei­le moder­ner Universitätsführung.

Mit dem ers­ten Platz im bun­des­wei­ten Ran­king erreicht Kai Fisch­bach nun die höchs­te Aner­ken­nung im Ver­gleich der deut­schen Hoch­schul­lei­tun­gen. Die Aus­zeich­nung „Rektor/​Präsident des Jah­res“ wird im Rah­men der Gala der Deut­schen Wis­sen­schaft am 23. März 2026 in Ber­lin verliehen.

EMAS-Über­wa­chungs­au­dit bestä­tigt wirk­sa­mes Umweltmanagement

Nach­hal­tig­keit mit Sys­tem an der Uni­ver­si­tät Bamberg

Wie viel Ener­gie benö­ti­gen die Gebäu­de der Uni­ver­si­tät? Wo las­sen sich Res­sour­cen ein­spa­ren? Wie wird Mobi­li­tät kli­ma­freund­li­cher – und wie kom­men gute Ideen tat­säch­lich in die Umset­zung? Um die­se und wei­te­re Fra­gen sys­te­ma­tisch anzu­ge­hen, arbei­tet die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg seit meh­re­ren Jah­ren mit dem Umwelt­ma­nage­ment­sys­tems EMAS (Eco-Manage­ment and Audit Scheme).

Ziel des­sen ist es, Nach­hal­tig­keit kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Am Mon­tag, 9. Febru­ar 2026, haben unab­hän­gi­ge Gut­ach­te­rin­nen und Gut­ach­ter das Umwelt­ma­nage­ment erneut geprüft – und reva­li­diert. EMAS ist ein frei­wil­li­ges Instru­ment der Euro­päi­schen Uni­on. Es unter­stützt Orga­ni­sa­tio­nen dabei, ihre Umwelt­leis­tung kon­ti­nu­ier­lich zu verbessern.

„Nach­hal­tig­keit braucht ver­läss­li­che Struk­tu­ren – und den Mut, genau hin­zu­schau­en: Was läuft gut, wo müs­sen wir nach­steu­ern? EMAS hilft uns, Zie­le, Maß­nah­men und Fort­schrit­te trans­pa­rent zu machen und uns kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln“, sagt Kanz­le­rin und Nach­hal­tig­keits­be­auf­trag­te der Uni­ver­si­tät Dr. Dag­mar Steu­er-Flie­ser. „Des­halb freut es mich sehr, dass unser Umwelt­ma­nage­ment zum wie­der­hol­ten Mal posi­tiv reva­li­diert wur­de.“ Im EMAS-Über­wa­chungs­au­dit prü­fen die exter­nen Umwelt­gut­ach­te­rin­nen und ‑gut­ach­ter, ob das Umwelt­ma­nage­ment­sys­tem ord­nungs­ge­mäß umge­setzt, wei­ter­ent­wi­ckelt und wirk­sam ange­wen­det wird.


Ers­te staat­li­che Uni­ver­si­tät in Bay­ern mit EMAS

Die Uni­ver­si­tät Bam­berg war 2021 die ers­te staat­li­che Uni­ver­si­tät in Bay­ern, die EMAS ein­ge­führt hat­te. Damit begann sie früh­zei­tig, Nach­hal­tig­keit sys­te­ma­tisch in Struk­tu­ren und Pro­zes­se der Uni­ver­si­tät zu inte­grie­ren. Die­se Ent­schei­dung zahlt sich heu­te aus: Nach­hal­tig­keit ist ein zen­tra­ler Bau­stein in der aktu­el­len Rah­men­ver­ein­ba­rung des Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­ums mit den baye­ri­schen Hoch­schu­len. Kli­ma­bi­lan­zie­rung, Reduk­ti­ons­pfa­de und Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment gehö­ren zu den Anfor­de­run­gen. „Wir kön­nen hier auf eta­blier­te Pro­zes­se auf­bau­en“, so Steuer-Flieser.

Kon­kret bezieht das Umwelt­ma­nage­ment alle Berei­che der Uni­ver­si­tät ein – Leh­re, For­schung und Cam­pus­ma­nage­ment. Ener­gie- und Res­sour­cen­ver­bräu­che der Gebäu­de wer­den zum Bei­spiel sys­te­ma­tisch erfasst und aus­ge­wer­tet; Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen leis­ten einen Bei­trag zur Eigen­strom­erzeu­gung. Auch im Bereich Mobi­li­tät setzt die Uni­ver­si­tät an: Sie för­dert unter ande­rem Home­of­fice, nutzt einen zuneh­mend elek­tri­fi­zier­ten Fuhr­park mit E‑Autos sowie Dienst- und Las­ten­fahr­rä­dern und prio­ri­siert bei Dienst­rei­sen kli­ma­freund­li­che Alter­na­ti­ven. Recy­cling­pa­pier, digi­ta­le Pro­zes­se, Abfall­tren­nung und Was­ser­spar­maß­nah­men ergän­zen den Ansatz eben­so wie die För­de­rung von For­schung zu Nach­hal­tig­keits­the­men. Seit 2025 ver­fügt die Uni­ver­si­tät zudem über eine umfas­sen­de Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie, die öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche und sozia­le Aspek­te bündelt.


Aus­blick: Vali­die­rung nach WeIm­pact im Mai 2026 geplant

Nach dem erfolg­rei­chen Über­wa­chungs­au­dit rich­tet sich der Blick bereits nach vorn: Im Mai 2026 ist die Vali­die­rung nach WeIm­pact geplant. Dabei han­delt es sich um ein inte­grier­tes Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment­sys­tem, das Umwelt‑, Sozi­al- und Gover­nan­ce-Aspek­te sys­te­ma­tisch zusam­men­führt. Es baut auf EMAS auf, erwei­tert es jedoch aus­drück­lich um sozia­le Fragestellungen.

Die Uni­ver­si­tät hat die­ses brei­te­re Ver­ständ­nis bereits in ihrer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie ver­an­kert – und mit kon­kre­ten Struk­tu­ren unter­legt: Dazu zäh­len ein eta­blier­tes betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment, die Zer­ti­fi­zie­rung als Fair­trade Uni­ver­si­ty, Maß­nah­men zur Ver­ein­bar­keit von Fami­lie, Stu­di­um und Beruf im Rah­men der fami­li­en­ge­rech­ten Hoch­schu­le sowie ein Diver­si­ty-Kon­zept. Mit WeIm­pact sol­len die­se Bau­stei­ne künf­tig noch sys­te­ma­ti­scher zusam­men­ge­führt, über­prüft und wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Koope­ra­ti­on zwi­schen Stadt, vhs und Uni Bam­berg gestartet

Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung stär­ker fördern

In einer Koope­ra­ti­on ver­ein­bar­ten die Stadt­ver­wal­tung, die städ­ti­sche Volks­hoch­schu­le und die Uni­ver­si­tät Bam­berg das Ziel, Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung künf­tig stär­ker zu för­dern und Ange­bo­te für brei­te­re Ziel­grup­pen zu öffnen.

Die Stadt Bam­berg gewann kürz­lich im Zuge des euro­päi­schen För­der­pro­gramms „Intel­li­gent City Chall­enge“ einen Preis für ihre „Local Green Deals“, also loka­le nach­hal­ti­ge Vor­ha­ben. Bei die­ser Kon­fe­renz dreh­te sich alles um die Ver­net­zung der Kom­mu­nen und ihrer smar­ten und nach­hal­ti­gen Projekte.

Eine Aus­zeich­nung gab es für den „Deal“ zur Bekämp­fung von Ener­gie­ar­mut: Ziel ist es, ein­kom­mens­schwa­chen Haus­hal­ten zu hel­fen, ihre Ener­gie­kos­ten zu redu­zie­ren. In einer wei­te­ren Koope­ra­ti­on ver­ein­bar­ten die Stadt­ver­wal­tung, die städ­ti­sche Volks­hoch­schu­le und die Uni­ver­si­tät Bam­berg das Ziel, Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung künf­tig stär­ker zu för­dern und Ange­bo­te für brei­te­re Ziel­grup­pen zu öffnen.

Bereits ange­lau­fen sind dem­entspre­chend in der „Dis­kurs­werk­statt Nach­hal­tig­keit“ ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen zum The­ma „Kli­ma­schutz für alle? Hür­den in Poli­tik und Kom­mu­ni­ka­ti­on“. Die nächs­te Dis­kurs­werk­statt beschäf­tigt sich dann mit „Arbeit & Gesund­heit” und fin­det am 22. Janu­ar 2026 um 18 Uhr in der vhs Bam­berg Stadt statt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und die Mög­lich­keit zur Anmel­dung sind hier zu finden. 

Ziel die­ser Betei­li­gungs­for­ma­te ist, dass die Teil­neh­men­den nach einem fach­li­chen Impuls mit loka­len Initia­ti­ven und Akteu­ren ins Gespräch kom­men können.

Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp freut sich, dass durch die gemein­sa­me Orga­ni­sa­ti­on der „Dis­kurs­werk­statt Nach­hal­tig­keit“ die Koope­ra­tio­nen zwi­schen dem Umwelt­amt der Stadt Bam­berg, der vhs Bam­berg Stadt und der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg nun aus­ge­baut wer­den „Ver­an­stal­tun­gen, die das Ver­ständ­nis für loka­le Her­aus­for­de­run­gen ermög­li­chen und einen kon­struk­ti­ven gemein­sa­men Aus­tausch för­dern, sind von beson­de­rer Bedeu­tung“, so Glüsenkamp. 

„Um die aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se aktiv mit­zu­ge­stal­ten, brau­chen wir in der Brei­te der Bevöl­ke­rung die nöti­gen Kom­pe­ten­zen. Dazu wol­len wir als Bil­dungs­ein­rich­tun­gen einen Bei­trag leis­ten“, betont Dr. Anna Scher­baum, Lei­te­rin der vhs Bam­berg Stadt. Die Nach­hal­tig­keits­be­auf­trag­te und Kanz­le­rin der Uni­ver­si­tät Bam­berg, Dr. Dag­mar Steu­er-Flie­ser, ergänzt: „Mit unse­rem Leit­bild Nach­hal­tig­keit und der dazu­ge­hö­ri­gen Stra­te­gie haben wir uns ver­pflich­tet, öko­lo­gi­sche Ver­ant­wor­tung, sozia­le Gerech­tig­keit und kul­tu­rel­le Viel­falt in For­schung, Leh­re, Ver­wal­tung und Cam­pus­be­trieb glei­cher­ma­ßen zu leben. Mit dem Local Green Deal bün­deln wir unse­re Kräf­te mit der Stadt und der Volks­hoch­schu­le, um die­ses Enga­ge­ment auch in das städ­ti­sche Umfeld zu tra­gen. Gemein­sam schaf­fen wir Räu­me für Aus­tausch, Wis­sens­trans­fer und kon­kre­te Pro­jek­te, die eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung fördern.“

„An die­ser Brü­cke von der Wis­sen­schaft in die Stadt­ge­sell­schaft zu bau­en, ist uns ein gro­ßes Anlie­gen, da wir hier ganz kon­kre­te Trans­for­ma­ti­ons­her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen haben – sei­en es Kli­ma, Wirt­schaft oder Digi­ta­li­sie­rung“, erläu­tert Dr. Ste­fan Gol­ler, Refe­rent für Wirt­schaft und Digitalisierung.

Die mit Ric­car­do Schreck neu besetz­te Stel­le für Umwelt­päd­ago­gik im Kli­ma- und Umwelt­amt wird die Zusam­men­ar­beit der Part­ner wei­ter stär­ken. Hier­zu zäh­len neben Koope­ra­ti­ons­pro­jek­ten wie den Dis­kurs­werk­stät­ten auch Vor­trä­ge und gemein­sa­me Veranstaltungen.

Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bamberg

Bam­ber­ger Psy­cho­lo­gie über­zeugt im CHE-Masterranking

Die Bam­ber­ger Psy­cho­lo­gie schnei­det im aktu­el­len CHE Mas­ter­ran­king her­vor­ra­gend ab. Wie schon bei der letz­ten Befra­gung 2022 ver­ge­ben die Mas­ter­stu­die­ren­den Best­no­ten ins­be­son­de­re für die Betreu­ung durch Leh­ren­de sowie für die Unter­stüt­zung im Studium.

Damit bestä­tigt der Fach­be­reich Psy­cho­lo­gie sei­ne her­aus­ra­gen­den Stu­di­en­be­din­gun­gen – sowohl im klas­si­schen Mas­ter­stu­di­en­gang Psy­cho­lo­gie als auch im neu­en Mas­ter Kli­ni­sche Psy­cho­lo­gie und Psychotherapie.

Das CHE-Ran­king gilt als das umfas­sends­te Hoch­schul­ran­king Deutsch­lands. Stu­die­ren­de bewer­ten dar­in unter ande­rem die all­ge­mei­ne Stu­di­en­si­tua­ti­on, das Lehr­an­ge­bot und die Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on. Zusam­men mit Fak­ten zu For­schung und Leh­re ergibt sich ein umfas­sen­der Über­blick über die Stu­di­en­be­din­gun­gen. Die­ser ermög­licht es Bache­lor­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten, eine infor­mier­te Ent­schei­dung für das Mas­ter­stu­di­um zu treffen.


Her­vor­ra­gen­de Betreu­ung – ein Markenzeichen

Die Stu­die­ren­den der Uni­ver­si­tät Bam­berg heben beson­ders die per­sön­li­che und fach­li­che Unter­stüt­zung durch die Leh­ren­den in den Psy­cho­lo­gie­mas­ter­stu­di­en­gän­gen her­vor. Sie loben die gute Erreich­bar­keit, die hilf­rei­che Beglei­tung bei fach­li­chen Fra­gen sowie das posi­ti­ve, respekt­vol­le Mit­ein­an­der. Ein Kom­men­tar aus der Stu­die­ren­den­be­fra­gung ver­deut­licht das: „Von den Dozie­ren­den und von den Hilfs­an­ge­bo­ten habe ich mich wie schon im Bache­lor per­fekt unter­stützt gefühlt. Das ist wirk­lich der gro­ße Vor­teil in Bam­berg.“ Auch die Infor­ma­ti­ons- und Bera­tungs­struk­tu­ren, Lehr­ma­te­ria­li­en und Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten wer­den beson­ders posi­tiv bewer­tet. „Die Ergeb­nis­se zei­gen, dass wir die rich­ti­gen Akzen­te set­zen“, sagt Prof. Dr. Claus H. Cars­ten­sen, der den Mas­ter­stu­di­en­gang Psy­cho­lo­gie betreut. „Seit eini­gen Jah­ren kön­nen wir dank unse­rer Stu­di­en­gang­stu­to­rin­nen und ‑tuto­ren neben der Unter­stüt­zung durch Leh­ren­de auch Hil­fe von Stu­die­ren­den für Stu­die­ren­de anbieten.“

Cars­ten­sen betont zudem, dass aus Insti­tuts­sicht ein guter Dia­log mit den Stu­die­ren­den hohe Prio­ri­tät hat. So ist es nicht ver­wun­der­lich, dass die Stu­die­ren­den auch für die Kri­tik­fä­hig­keit und den Umgang der Dozie­ren­den mit Ände­rungs­vor­schlä­gen äußerst posi­ti­ve Bewer­tun­gen abge­ben. Prof. Dr. Ced­ric Sach­ser, der den Mas­ter­stu­di­en­gang Kli­ni­sche Psy­cho­lo­gie und Psy­cho­the­ra­pie mit­be­treut, betont: „Die Bam­ber­ger Psy­cho­lo­gie zeich­net sich seit Jah­ren durch stu­die­ren­den­freund­li­che Struk­tu­ren aus. Dass der Mas­ter Kli­ni­sche Psy­cho­lo­gie und Psy­cho­the­ra­pie bei den Stu­die­ren­den so gut ankommt und, dass die Bewer­tun­gen unse­res Kon­zepts sehr gut aus­fal­len, freut uns. Unser Ziel ist es, die­ses hohe Niveau zu hal­ten und kon­ti­nu­ier­lich wei­ter auszubauen.“


Brei­tes Lehr­an­ge­bot mit gro­ßen Frei­hei­ten bei der Schwerpunktsetzung

Posi­tiv bewer­tet wird auch die Mög­lich­keit, indi­vi­du­el­le Schwer­punk­te zu set­zen. Die inhalt­li­che Brei­te sowie die Fle­xi­bi­li­tät, eige­ne Inter­es­sen zu ver­tie­fen, zäh­len laut CHE-Aus­wer­tung zu den Stär­ken der Bam­ber­ger Psy­cho­lo­gie. Eben­so über­zeugt die Pra­xis­ori­en­tie­rung. Meh­re­re Neu­be­ru­fun­gen und neu geschaf­fe­ne Lehr­stüh­le seit 2022 erwei­tern das Lehr­an­ge­bot zusätz­lich. „Das stärkt nicht nur die Leh­re, son­dern wird lang­fris­tig auch die For­schungs­leis­tung des Insti­tuts prä­gen“, betont Claus H. Carstensen.

Auch der Über­gang vom Bache­lor ins Mas­ter­stu­di­um bleibt ein Plus­punkt: Aner­ken­nungs­ver­fah­ren und beglei­ten­de Unter­stüt­zung beim Ein­stieg wer­den wei­ter­hin als sehr ver­läss­lich und über­sicht­lich beschrie­ben, was den Start in den Mas­ter­stu­di­en­gang erleichtert.


CHE-Mas­ter­ran­king bei HeyStudium

Das voll­stän­di­ge CHE-Mas­ter­ran­king ist ab sofort bei Hey­Stu­di­um auf ZEIT ONLINE abruf­bar. Seit 2015 lie­fert das Ran­king Infor­ma­tio­nen zu ver­schie­de­nen Stu­di­en­fä­chern und kom­bi­niert Fak­ten zu Stu­di­um, Leh­re und For­schung mit Stu­die­ren­den­ur­tei­len. In die­sem Jahr stan­den neben Psy­cho­lo­gie die Fächer Bau- und Umwelt­in­ge­nieur­we­sen, Elek­tro­tech­nik und Infor­ma­ti­ons­tech­nik, Maschi­nen­bau, Mate­ri­al-/Werk­stoff- und Pro­zes­s­in­ge­nieur­we­sen (Uni­ver­si­tä­ten) bezie­hungs­wei­se Maschinenbau/​Werkstofftechnik (HAW/​Duale Hoch­schu­len) im Zen­trum der Erhe­bung. Betei­ligt haben sich mehr als 8.000 Studierende.

Nach­hal­tig­keit fei­ern und gestalten

Uni­ver­si­tät Bam­berg lädt zum Nach­hal­tig­keits­fest ein

Die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg öff­net von Don­ners­tag, 13. Novem­ber, bis Sams­tag, 15. Novem­ber 2025, ihre Türen für das Nach­hal­tig­keits­fest 2025. Alle inter­es­sier­ten Per­so­nen erwar­tet ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm aus Vor­trä­gen, Work­shops und inter­ak­ti­ven Aktio­nen, wie die Uni­ver­si­tät mitteilt.

Ziel ist es, Nach­hal­tig­keit nicht nur theo­re­tisch zu dis­ku­tie­ren, son­dern sie erfahr­bar zu machen. Das Fest steht unter dem Mot­to „Mehr als 1,5 Grün­de“, bezo­gen auf das zen­tra­le Kli­ma­ziel aus dem Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men, das die Erd­er­wär­mung auf maxi­mal 1,5 Grad Cel­si­us im Ver­gleich zum vor­in­dus­tri­el­len Niveau begren­zen soll.

Neu: Pro­fil­in­itia­ti­ve „Mensch und Umwelt“

„Nach­hal­tig­keit ist ein zen­tra­ler Bestand­teil unse­res Selbst­ver­ständ­nis­ses als Uni­ver­si­tät“, betont Dr. Dag­mar Steu­er-Flie­ser, Kanz­le­rin und Nach­hal­tig­keits­be­auf­trag­te der Uni­ver­si­tät Bam­berg. „Mit unse­rem Fest möch­ten wir zei­gen, wie viel­fäl­tig Nach­hal­tig­keit bei uns gelebt wird – von For­schung über Leh­re bis hin zu gesell­schaft­li­chem Enga­ge­ment.“ Die Uni­ver­si­tät Bam­berg enga­giert sich seit vie­len Jah­ren im Bereich Nach­hal­tig­keit. Mitt­ler­wei­le ori­en­tiert sie sich dabei an einer umfas­sen­den Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie, die öko­lo­gi­sche, sozia­le, wirt­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Dimen­sio­nen mit­ein­an­der ver­bin­det. Ob in der Leh­re, in der For­schung oder im Cam­pus­be­trieb – das Ziel ist ein nach­hal­ti­ger, ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Res­sour­cen und ein Bei­trag zur gesell­schaft­li­chen Transformation.

So wur­de jüngst die Pro­fil­in­itia­ti­ve „Mensch und Umwelt“ ins Leben geru­fen, die auch beim Nach­hal­tig­keits­fest am Frei­tag­mit­tag offi­zi­ell vor­ge­stellt wird. Sie bün­delt die For­schung an der Uni­ver­si­tät Bam­berg zu sozia­len, wirt­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Dimen­sio­nen von Nach­hal­tig­keit sowie der städ­ti­schen Raum­pla­nung. Die Initia­ti­ve ver­bin­det bewusst ver­schie­de­ne For­schungs­be­rei­che, um Syn­er­gien zu schaf­fen und die Geschwin­dig­keit der Trans­for­ma­ti­on hin zu einer nach­hal­ti­gen Lebens­wei­se moder­ner Gesell­schaf­ten zu erhöhen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Pro­fil­in­itia­ti­ve „Mensch und Umwelt“ sind hier zu finden.


Pro­gramm des Nachhaltigkeitsfests 

Am Don­ners­tag, 13. Novem­ber, beginnt das Nach­hal­tig­keits­fest gleich mor­gens mit ver­schie­de­nen Work­shops und Semi­na­ren, zum Bei­spiel mit einem Früh­stück von und mit dem Gleich­stel­lungs­bü­ro Wis­sen­schaft. Um 18 Uhr folgt die offi­zi­el­le Eröff­nung, unter ande­rem mit einem Sci­ence Slam.

Am Frei­tag, 14. Novem­ber, geht es ganz­tä­gig wei­ter mit Work­shops und Exkur­sio­nen, etwa zu nach­hal­ti­ger Geld­an­la­ge und Vogel­schutz. Von 12.15 bis 15.45 Uhr fin­det ein Aus­tausch- und Ver­net­zungs­fo­rum „For­schung zu Mensch und Umwelt“ statt, bei dem die neue Pro­fil­in­itia­ti­ve vor­ge­stellt wird. Ab 18 Uhr folgt ein kul­tu­rel­ler Abend mit Kurz­fil­men von den Bam­ber­ger Kurz­film­ta­gen und Livemusik.

Am Sams­tag, 15. Novem­ber, erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher von 10 bis 14 Uhr ein Markt der Mög­lich­kei­ten mit ver­schie­de­nen Stän­den, Mit­mach­ak­tio­nen und einer Tom­bo­la, gefolgt von einem Spie­le­nach­mit­tag bis 18 Uhr. Von 11 bis 12 Uhr fin­det zudem die Kin­der­uni statt. Sozio­lo­ge Prof. Dr. Ras­mus Hoff­mann bringt den jun­gen Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern fol­gen­des The­ma näher: „Der Kli­ma­wan­del und wir. Was mit unse­rer Umwelt pas­siert und was wir ändern müssen“.

Das voll­stän­di­ge Pro­gramm des Nach­hal­tig­keits­fests 2025 ist hier zu finden. 


Mit­ma­chen, erle­ben, gestal­ten – beim Nach­hal­tig­keits­fest und der Diskurswerkstatt

Das Nach­hal­tig­keits­fest an der Uni­ver­si­tät Bam­berg ist offen für alle Inter­es­sier­ten – Stu­die­ren­de, For­schen­de, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Regi­on. Das Pro­gramm bie­tet Mög­lich­kei­ten zum Mit­ma­chen, Dis­ku­tie­ren und Ler­nen und lädt dazu ein, Nach­hal­tig­keit als gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung zu erle­ben. Und wer nach dem Nach­hal­tig­keits­fest noch mehr will: Zum zwei­ten Mal fin­det im Win­ter­se­mes­ter 202526 die „Dis­kurs­werk­statt: Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung inter­dis­zi­pli­när“ statt. Heu­er in Koope­ra­ti­on mit der Stadt und vhs Bam­berg. Am Don­ners­tag, 20. Novem­ber 2025, geht es um „Kli­ma­schutz für alle? Hür­den in der Poli­tik und Kom­mu­ni­ka­ti­on“ und am Don­ners­tag, 22. Janu­ar 2025, um „Arbeit und Gesundheit“.

Die Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie der Uni­ver­si­tät Bam­berg gibt es hier. 

Alle Ter­mi­ne der Dis­kurs­werk­statt sind hier zu finden.

Tan­dem-Rei­he “Wis­sen­schaft & Pra­xis” beschäf­tigt sich mit Nach­hal­tig­keit in der Betriebsführung

Bringt es Vor­tei­le, sich mit Nach­hal­tig­keit im Unter­neh­men zu beschäf­ti­gen? Vor wel­chen Her­aus­for­de­run­gen ste­hen Betrie­be dabei? Die Tan­dem-Rei­he „Wis­sen­schaft & Pra­xis“ von Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg, IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth und Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken gab bei der Dis­kus­si­on unter dem Titel „Daten, Druck und Durch­blick – Unter­neh­me­ri­sche Nach­hal­tig­keit zwi­schen Anspruch und All­tag“ allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern einen Ein­blick in ver­schie­de­ne Her­an­ge­hens­wei­sen, Erfah­run­gen und grund­sätz­li­che Fragen.

Gemein­sam ver­tra­ten die Dis­ku­tie­ren­den die Hal­tung, dass Nach­hal­tig­keit im Betrieb vie­le posi­ti­ve Effek­te für die zukunfts­ori­en­tier­te Aus­rich­tung von Unter­neh­men und Betrie­ben bie­ten kann. Wich­tig sei nur, die ers­ten Schrit­te zu wagen. Auf dem Podi­um waren Prof. Dr. Frank Schie­mann, Inha­ber des Lehr­stuhls für BWL, ins­be­son­de­re Con­trol­ling an der Uni­ver­si­tät Bam­berg, Schrei­ner­meis­ter Johan­nes Lan­ge, Geschäfts­füh­rer der HANNESLANGE GmbH & Co. KG aus Eber­mann­stadt, Nico­le Wag­ner, Cor­po­ra­te Social Respon­si­bi­li­ty Mana­ge­rin bei der GREIFF Mode GmbH & Co. KG aus Bam­berg sowie Dr. Ser­gio Dra­wert, Tech­ni­scher Lei­ter bei RZB Rudolf Zim­mer­mann Bam­berg GmbH, vertreten.

Als Basis der Dis­kus­si­on dien­te eine Umfra­ge unter den Besu­che­rin­nen und Besu­chern der TAN­DEM-Rei­he 61 Pro­zent der Teil­neh­men­den an der Ver­an­stal­tung wären mit einer ver­pflich­ten­den Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung für Betrieb und Unter­neh­men ein­ver­stan­den. Immer­hin mes­sen und steu­ern 39 Pro­zent Nach­hal­tig­keit bereits intern. Sie ver­bin­den den Begriff „Nach­hal­tig­keit“ in ers­ter Linie mit Ver­ant­wor­tung, Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Zukunft. Die Pra­xis­part­ner in der Dis­kus­si­ons­run­de sind da in ihren Betrie­ben schon ein Stück wei­ter, haben nach­hal­ti­ge Ele­men­te längst in ihre Unter­neh­mens­stra­te­gie integriert.

Für Schrei­ner­meis­ter Johan­nes Lan­ge steckt die Nach­hal­tig­keit auto­ma­tisch in der DNA des Hand­werks. Trotz­dem sieht er sich als „Über­zeu­gungs­tä­ter“ und hat in sei­nem Betrieb schon vie­le nach­hal­ti­ge Pro­jek­te rea­li­siert bei der Ener­gie­ver­sor­gung und Ener­gie­ein­spa­rung, der Abfall­ent­sor­gung, der Nut­zung regio­na­ler Wert­schöp­fungs­ket­ten und bei der Reduk­ti­on von „grau­er Ener­gie“ beim Bau. Sein Cre­do „Nach­hal­tig­keit ist eine Her­aus­for­de­rung, die sich ren­tiert. Wenn man am The­ma dran­bleibt, kommt am Ende auch etwas Gutes her­aus.“ Zudem sieht er einen wei­te­ren Nut­zen für sei­ne Schrei­ne­rei „Unse­re Kun­den erle­ben unse­re nach­hal­ti­ge Arbeit direkt in der Werk­statt, sehen sie auf unse­rer Home­page und in den Social-Media-Kanä­len. Auch dadurch ent­wi­ckelt sich Ver­trau­en zum Betrieb.“ Eine Pflicht zur Bericht­erstat­tung sieht er den­noch kri­tisch „Für klei­ne Betrie­be ist der Auf­wand per­so­nell nicht machbar.“

Laut Nico­le Wag­ner habe sich die GREIFF Mode GmbH & Co. KG für ihre Nach­hal­tig­keits­rei­se ent­schie­den, um die vor­han­de­nen Unter­neh­mens­wer­te wei­ter zu stär­ken. „Wir arbei­ten seit 2014 sys­te­ma­tisch an unse­rer nach­hal­ti­gen Aus­rich­tung, aller­dings ohne exakt aus­ge­ar­bei­te­ten Leit­fa­den. Nach­dem wir inter­na­tio­na­le Zulie­fe­rer haben, spielt die sozia­le Ver­ant­wor­tung zu den welt­wei­ten Part­nern eine Schlüs­sel­rol­le.“ So habe man die eige­nen Stan­dards auf ein gutes Niveau gebracht. Beson­ders bei der Trans­pa­renz der Lie­fer­ket­ten müs­se man sich stän­dig wei­ter­ent­wi­ckeln. Das Tex­til­un­ter­neh­men erstellt ein­mal im Jahr einen Social Report. „Zur Nach­hal­tig­keit gehört aber auf jeden Fall auch das Ver­trau­en von Kun­den“, unter­streicht Wag­ner. Klar sei zudem: Mit oder ohne Leit­fa­den müs­se man Nach­hal­tig­keit immer neu den­ken und an die eige­nen Her­aus­for­de­run­gen anpassen.

Beim Leuch­ten­her­stel­ler RZB Rudolf Zim­mer­mann, Bam­berg GmbH ist Nach­hal­tig­keit längst zur Chef­sa­che gewor­den. Der Tech­ni­sche Lei­ter Dr. Ser­gio Dra­wert schil­dert den Ein­stieg: „Für uns war es anfangs eine Über­ra­schung, was wir in Sachen Nach­hal­tig­keit schon alles tun.“ Einer Pflicht-Bericht­erstat­tung steht er zwar posi­tiv gegen­über, weist aber dar­auf hin, dass man auch das Per­so­nal dafür haben muss. Für sein Unter­neh­men sei die Erstel­lung aber ohne­hin alter­na­tiv­los, „denn gera­de Groß­kun­den for­dern die­sen Nach­weis aktiv ein und sor­tie­ren Zulie­fe­rer auch hin und wie­der aus, wenn sie nicht nach­hal­tig genug auf­ge­stellt sind.“ Sein Tipp für die ers­ten Schrit­te: „Ein­fach mal anfan­gen! Bes­ser mit wenig Inhal­ten star­ten als gar nicht.“

Die Tan­dem-Rei­he „Wis­sen­schaft & Pra­xis“ för­dert den beid­sei­ti­gen Trans­fer aus der Wis­sen­schaft in die Betriebs­pra­xis und umge­kehrt. Des­halb beur­teil­te Prof. Dr. Frank Schie­mann die genann­ten Pra­xis­bei­spie­le anschlie­ßend aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht, ging auf die Vor­tei­le einer nach­hal­ti­gen Unter­neh­mens­aus­rich­tung ein und räum­te auch eini­ge Mythen zu dem The­ma aus. „Für eine nach­hal­ti­ge Aus­rich­tung spre­chen der leich­te­re Zugang zu Finan­zie­run­gen, eine ver­bes­ser­te Repu­ta­ti­on und der lang­fris­ti­ge Nut­zen bei der stra­te­gi­schen Aus­rich­tung“, so der BWL-Pro­fes­sor. Zudem hel­fe der Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ke beim früh­zei­ti­gen Erken­nen von Risi­ken. Laut Schie­mann heißt Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung nicht gleich mehr Büro­kra­tie, wenn man das Kos­ten-Nut­zen-Ver­hält­nis im Auge behält. Und zuletzt: „Nach­hal­tig­keit im Unter­neh­men gefähr­det nicht den Wirt­schafts­stand­ort, son­dern ist ein Teil der akti­ven Zukunfts­si­che­rung für Betriebe.“


Tan­dem-Rei­he “Wis­sen­schaft & Praxis”

Die Tan­dem­rei­he ist eine Gemein­schafts­in­itia­ti­ve der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg, der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth und der Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken. Sie bringt ein­mal pro Jahr Wis­sen­schaft und Wirt­schaft zusam­men. Ziel ist es, den Aus­tausch unter­ein­an­der zu för­dern und den beid­sei­ti­gen Trans­fer von Wis­sen anzuregen.

Wei­te­re, stän­dig aktua­li­sier­te Infor­ma­tio­nen zu der Ver­an­stal­tungs­rei­he sind hier zu fin­den. 

Welt­wei­ter Akti­ons­tag gegen Gewalt an Frauen

„One Bil­li­on Rising“ 2025 in Bamberg

„One Bil­li­on Rising“ ist ein welt­wei­ter Akti­ons­tag für ein Ende der Gewalt an Frau­en und Mäd­chen sowie für welt­wei­te Soli­da­ri­tät und gegen Unter­drü­ckung und Aus­beu­tung. Am 14. Febru­ar um 14.25 Uhr tan­zen auch in Bam­berg wie­der Frau­en, Jugend­li­che und soli­da­ri­sche Män­ner auf dem Max­platz für ein selbst­be­stimm­tes und gewalt­frei­es Leben von Frau­en und Mäd­chen über­all auf der Erde.

Die Zah­len sind immer wie­der auf­rüt­telnd und erschre­ckend: Jede drit­te Frau wird im Lau­fe ihres Lebens ver­ge­wal­tigt oder geschla­gen, und dies meist in ihrem nahen Umfeld, oft in der Part­ner­schaft oder Fami­lie. Jede drit­te Frau. Das sind bei einer Welt­be­völ­ke­rung von der­zeit über sie­ben Mil­li­ar­den Men­schen, von der etwa die Hälf­te Frau­en sind, über eine Mil­li­ar­de Frau­en, auf Eng­lisch „one billion“.

Am Valen­tins­tag 2012 wur­de die Kam­pa­gne „One Bil­li­on Rising“ von Eve Ens­s­ler ins Leben geru­fen und am 14. Febru­ar 2013 fand „One Bil­li­on Rising“ zum ers­ten Mal welt­weit statt. In die­sem Rah­men erhe­ben sich min­des­tens eben­so vie­le Frau­en, Mäd­chen und auch unter­stüt­zen­de Män­ner, in vie­len Län­dern der Erde, um ein Zei­chen zu set­zen gegen die­se Gewalt. Ihre gemein­sa­men Zie­le sind, ein Bewusst­sein zu schaf­fen für die schmerz­vol­le Rea­li­tät vie­ler Frau­en und Mäd­chen, ein welt­wei­tes Netz der Soli­da­ri­tät zu knüp­fen und Ver­än­de­run­gen der jet­zi­gen Zustän­de zu bewirken.

Die Tän­ze­rin­nen und Tän­zer drü­cken gleich­zei­tig ihren Pro­test aus und brin­gen ihre Kraft, Ener­gie und Leben­dig­keit zum Aus­druck. Alle Inter­es­sier­ten sind ein­ge­la­den, am 14. Febru­ar 2025 um 14.25 Uhr auf dem Max­platz mit­zu­tan­zen.
„One Bil­li­on Rising“ Bam­berg wird unter­stützt von den Gleich­stel­lungs­stel­len der Stadt, des Land­krei­ses und der Uni Bam­berg, dem Kän­gu­ruh e.V. und dem Chris­to­pher Street Day Bam­berg e.V.

Im Vor­feld der Akti­on „One Bil­li­on Rising“ in Bam­berg wer­den Übungs­ter­mi­ne für den Tanz kos­ten­frei angeboten:

  • 23. Janu­ar 2025, 19 Uhr, Dis­tel, Kuni­gun­den­ruh­stra­ße 8

  • 26. Janu­ar 2025, 14 Uhr, Blaue Frie­da – Zen­trum für inter­kul­tu­rel­le Begeg­nung, Schüt­zen­stra­ße 2a

  • 28. Janu­ar 2025, 19 Uhr, Bal­tha­sar, Bal­tha­s­ar­gäss­chen 1

  • 1. Febru­ar 2025, 14.30 Uhr, Body & Soul, Kro­nacher Stra­ße 61

  • 3. Febru­ar 2025, 15.30 Uhr, Kufa, Ohm­stra­ße 3

  • 12. Febru­ar 2025, 18 Uhr, Jugend­zen­trum Bam­berg, Mar­ga­re­ten­damm 12a

Fest­akt zum Abschluss von „Kom­mu­nal? Digital!“

Bam­berg begeis­tert mit smar­tem Projekt

Sie sind Vor­rei­ter in Sachen Digi­ta­li­sie­rung: Zehn baye­ri­sche Kom­mu­nen erhiel­ten als Preis­trä­ger des Ideen­wett­be­werbs „Kom­mu­nal? Digi­tal! – Nach­hal­ti­ge Digi­tal­pro­jek­te für smar­te baye­ri­sche Kom­mu­nen“ eine För­de­rung für ihre inno­va­ti­ven Smart City-Pro­jek­te. Bam­berg stell­te das Erfolgs­pro­jekt BaK­IM vor. Die Stadt Bam­berg koope­riert in die­sem mit der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bamberg.

Auf der gro­ßen Abschluss­ver­an­stal­tung in Mün­chen wur­de mit rund 200 inter­es­sier­ten Besu­che­rin­nen und Besu­chern Bilanz gezo­gen. Bam­berg konn­te mit sei­nem Pro­jekt BaK­IM begeis­tern. „Die Gewin­ner des Ideen­wett­be­werbs ‚Kom­mu­nal? Digi­tal!‘ wei­sen den Weg in die digi­ta­le Zukunft des moder­nen Staa­tes“, so Staats­mi­nis­ter Dr. Fabi­an Meh­ring anläss­lich der Abschluss­ver­an­stal­tung sei­nes Minis­te­ri­ums. „Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on und Nach­hal­tig­keit sind die bei­den Mega­the­men unse­rer Zeit. Wir dür­fen sie nicht gegen­ein­an­der aus­spie­len, son­dern müs­sen sie gemein­sam den­ken. Genau die­ser Brü­cken­schlag ist uns mit unse­rem Erfolgs­pro­gramm ‚Kom­mu­nal? Digi­tal!‘ gelun­gen. Nun sol­len Kom­mu­nen in ganz Bay­ern von die­sen Lösun­gen profitieren.“

Im Bam­ber­ger Pro­jekt BaK­IM hilft eine Künst­li­che Intel­li­genz (KI) dabei, Droh­nen­bil­der von Bam­ber­ger Wäl­dern aus­zu­wer­ten. So kann die Gesund­heit der Bäu­me ana­ly­siert wer­den, um die Baum­pfle­ge­rin­nen und Baum­pfle­gern bei ihrer wich­ti­gen Arbeit zu unter­stüt­zen. Johan­nes Höl­zel, Pro­jekt­lei­ter von BaK­IM und Lei­ter der städ­ti­schen Forst­ver­wal­tung, betont: „Durch BaK­IM erlan­gen wir Wis­sen über unse­re Baum­be­stän­de, das nor­ma­ler­wei­se in müh­sa­mer Kleinst­ar­beit von Baum­pfle­ge­rin­nen und Baum­pfle­gern erar­bei­tet wer­den muss. So kön­nen wir schnel­ler und ziel­ge­rich­te­ter agie­ren und unse­re Baum­be­stän­de bes­ser pflegen.“

Auch Dr. Ste­fan Gol­ler, Refe­rent für Wirt­schaft und Digi­ta­li­sie­rung, bestä­tigt: „Das Pro­jekt BaK­IM ist ein Vor­bild­pro­jekt, was Digi­ta­li­sie­rung in der Stadt­ver­wal­tung angeht. Zusätz­lich hilft es uns, aktu­el­len Kli­ma­her­aus­for­de­run­gen mit digi­ta­len Mit­teln und Künst­li­cher Intel­li­genz zu begeg­nen. Des­we­gen füh­ren wir das Pro­jekt auch im Rah­men des För­der­pro­gramms Smart City Bam­berg wei­ter. Denn es gibt noch viel zu tun!“


Digi­ta­le Tech­no­lo­gien helfen

Gemein­sam ist den baye­ri­schen Leucht­turm­pro­jek­ten eines: Die Kom­mu­nen nut­zen moderns­te digi­ta­le Tech­no­lo­gien, um mit ihnen aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen rund um die Mega­the­men Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz zu bewäl­ti­gen – im Sin­ne ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort. Dafür erhiel­ten die Gewin­ner des Ideen­wett­be­werbs jeweils bis zu 500.000 Euro. Digi­tal­mi­nis­ter Meh­ring bestä­tigt: „Das För­der­vo­lu­men von rund vier Mil­lio­nen Euro wur­de bes­tens in die Zukunft Bay­erns investiert.“

Par­al­lel zur Abschluss­ver­an­stal­tung von „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ wur­den Steck­brie­fe zu den ein­zel­nen Pro­jek­ten ver­öf­fent­licht, die einen Trans­fer der Modell­pro­jek­te in ande­re Kom­mu­nen unter­stüt­zen sol­len. „Digi­ta­le Inno­va­tio­nen zei­gen die größ­te Wir­kung, wenn sie vor Ort und mit Blick auf ganz prak­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen ent­wi­ckelt wer­den – so wie bei den zehn Gewin­ner­pro­jek­ten von ‚Kom­mu­nal? Digi­tal!‘“, sagt Meh­ring. „Das Bes­te ist: Ab heu­te muss nicht jede baye­ri­sche Kom­mu­ne das Rad neu erfin­den. Statt­des­sen sor­gen wir mit unse­ren Pro­jekt­steck­brie­fen dafür, dass ab sofort alle baye­ri­schen Kom­mu­nen von den zehn prä­mier­ten Leucht­turm­pro­jek­ten pro­fi­tie­ren und deren Mehr­wert über­all in Bay­ern aus­rol­len kön­nen – so geht klu­ge Digi­ta­li­sie­rung im engen Schul­ter­schluss zwi­schen Frei­staat und kom­mu­na­ler Fami­lie.“
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ideen­wett­be­werb und den zehn Leucht­turm­pro­jek­ten sind hier zu fin­den.

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