Shanghai-Fächerranking 2026
Bamberger Soziologie zählt zu den Top 100 weltweit
Drei Fächer der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sind im aktuellen Shanghai Global Ranking of Academic Subjects (GRAS) vertreten. Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie der Universität Bamberg sind international gelistet, die Bamberger Soziologie schafft sogar den Sprung unter die 100 besten Standorte weltweit.
Das internationale Fächerranking vergleicht die Forschungsleistung von Hochschulen weltweit. Einen besonderen Erfolg erzielt die Bamberger Soziologie: Sie schafft den Sprung unter die 100 besten Standorte weltweit. Die Politikwissenschaft bestätigt ihr Ergebnis aus dem Vorjahr und zählt erneut zu den 300 besten weltweit. Auch die Psychologie ist wieder im Ranking vertreten: Nachdem sie zuletzt 2024 gelistet war, gehört sie 2026 zu den 500 besten Standorten weltweit.
Soziologie zählt zur internationalen Spitze
Mit dem Sprung von den Top 150 im Vorjahr unter die besten 100 weltweit verbessert sich die Bamberger Soziologie im Shanghai-Fächerranking deutlich. Deutschlandweit gehört sie damit zur Spitzengruppe: Neben der Humboldt-Universität zu Berlin ist Bamberg die einzige deutsche Universität, die es in der Soziologie unter die Top 100 schafft. Im bayernweiten Vergleich belegt die Universität Bamberg damit den Spitzenplatz.
„Die Platzierungen zeigen, dass zentrale Bereiche unseres Forschungsprofils auch international deutlich sichtbar sind“, sagt Prof. Dr. Thomas Saalfeld, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. „Die Sozialwissenschaften haben in Bamberg eine lange Tradition und sind unter anderem durch unseren Profilschwerpunkt Empirische Sozialforschung zu Bildung und Arbeit, die Bamberg Graduate School of Social Sciences sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe geprägt. Auch die Politikwissenschaft und Psychologie zählen zu den besten 300 bzw. 500 Universitäten, die weltweit gerankt wurden. Die Mitglieder beider Institute sind auch im internationalen Vergleich besonders forschungsstark und erfolgreich sowohl in ihrem Drittmitteleinkommen als auch bei ihren Veröffentlichungen.“
Über das Shanghai-Fächerranking
Das Global Ranking of Academic Subjects wird seit 2009 jährlich von der Shanghai Jiao Tong University veröffentlicht und vergleicht Hochschulen weltweit in 57 Fächern aus den Natur‑, Ingenieur‑, Lebens‑, Medizin- und Sozialwissenschaften. Für das Ranking 2026 wurden weltweit mehr als 2.000 Universitäten aus über 100 Ländern gerankt. Bewertet wird die Forschungsleistung anhand verschiedener Indikatoren. Berücksichtigt werden unter anderem Publikationen in besonders renommierten und häufig zitierten Fachzeitschriften, die Zitationswirkung wissenschaftlicher Veröffentlichungen, internationale Forschungskooperationen sowie international ausgezeichnete und besonders einflussreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Weitere Informationen zum Ranking sind hier zu finden.
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Neues CHE-Hochschulranking der ZEIT zeigt: In Bamberg lässt es sich sehr gut studieren
Spitzenplatzierungen für Bamberger Informatik, Politikwissenschaft und Geographie
Im aktuellen CHE-Hochschulranking schneiden Bamberger Studiengänge erneut hervorragend ab. Das CHE-Ranking ist das detaillierteste und umfassendste Ranking deutscher Universitäten und Fachhochschulen. An der Universität Bamberg wurden 2021 die Fächer Geographie, Informatik und Politikwissenschaft neu bewertet, die in mehreren Kategorien Spitzenplätze belegen konnten.
Für das Ranking befragt das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) Studierende zu Themen wie etwa Lehrangebot, Betreuungs- und Studiensituation oder Auslandsaufenthalte und erhebt Daten zu Lehre und Forschung.
In der Studierendenbefragung sticht besonders die Bamberger Informatik hervor, die in acht Kategorien die Spitzengruppe erreicht. Die Politikwissenschaft punktet vor allem bei der Studienorganisation und erreicht in fünf Kategorien Spitzenplatzierungen. Die Geographie erreicht Spitzenplätze bei den Fakten rund ums Studium. Besonders positiv wird der Kontakt zur Berufspraxis sowie die Unterstützung am Studienanfang bewertet. In allen Fächern wird die Ausstattung der Bibliothek gelobt. „Das CHE-Ranking bestätigt erneut, dass wir in Bamberg ein qualitativ hochwertiges Studienangebot zur Verfügung stellen“, sagt Prof. Dr. Stefan Hörmann, Vizepräsident für Lehre und Studierende. „Wir freuen uns über die zahlreichen positiven Bewertungen und sind sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis.“
Bamberger Informatik deutschlandweit spitze
Das Fach Informatik schneidet bei der Studierendenbefragung exzellent ab und liegt in zwölf von insgesamt 13 Bewertungskategorien über dem deutschlandweiten Durchschnitt. In acht Kategorien erreicht sie die Spitzengruppe und ist damit unter den Universitäten, die deutschlandweit am besten abschneiden. Die Studierenden loben besonders die sehr gute Studienorganisation sowie die Unterstützung im Studium. Maßgeblich trägt zu dieser überaus positiven Bewertung bei, dass die Studiengänge qualitativ hochwertige Informationen zur Organisation des Studiums, aber auch zu Inhalten von Lehrveranstaltungen zur Verfügung stellen. „Es handelt sich bei diesem CHE-Ranking um eine Bewertung des Fachs während der Corona-Pandemie“, sagt Prof. Dr. Daniela Nicklas, Inhaberin des Lehrstuhls für Informatik, insbesondere Mobile Softwaresysteme/Mobilität, sowie Studiendekanin der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI). „In gemeinsamer Anstrengung haben es Lehrende und Studierende geschafft, die Transformation der Lehre in die digitale Welt zu meistern, sodass wir erneut hervorragende Bewertungen durch unsere Studierenden erhalten haben.“ In den kommenden Jahren soll noch einmal verstärkt die Betreuung der Studierenden in den Blick genommen werden. „Der Zuwachs an Professuren in den nächsten zwei Jahren wird die bereits gute Betreuungssituation noch einmal enorm verbessern“, erklärt Nicklas. Die Fakultät WIAI, die bislang aus 16 Lehrstühlen und Professuren besteht, wächst in den nächsten drei Jahren im Rahmen der Hightech Agenda Bayern auf etwa 30 Lehrstühle und Professuren an.
Überdurchschnittlich gute Bewertungen für die Politikwissenschaft
Studierende der Politikwissenschaft bewerten ihr Fach überdurchschnittlich gut. Als „Geheimtipp unter den Top Powiunis in Deutschland“ bezeichnet eine Person ihr Studienfach in den offenen Fragen des Rankings. In zehn von zwölf bewerteten Kategorien übertrifft die Bamberger Politikwissenschaft den Mittelwert für alle Hochschulen und erreicht in fünf Bereichen die Spitzengruppe. Besonders zufrieden sind die Studierenden mit der allgemeinen Studiensituation sowie der Studienorganisation. Außerdem bewerten sie die Betreuung positiv. So geben zum Beispiel rund 90 Prozent der befragten Personen an, dass das soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden gut oder sehr gut sei. „Wir freuen uns über die sehr positive Bewertung unseres Fachs“, sagt Prof. Dr. Monika Heupel, Inhaberin der Professur für internationale und europäische Politik. „Auf die gute Betreuung unserer Studierenden legen wir besonders viel Wert. Das Ranking zeigt, dass uns das sehr gut gelingt. Der Trend der vergangenen Rankings setzt sich hier fort.“ Trotz der Corona-Pandemie mit digitalem Studienstart erreicht die Politikwissenschaft auch beim Indikator „Unterstützung am Studienanfang“ sehr gute Ergebnisse und erreicht die Spitzengruppe. So bietet das Fach beispielsweise Beratungsgespräche, studentische Mentorinnen und Mentoren sowie Erstsemester-Tutorien an.
Bamberger Geographie punktet mit gutem Kontakt zur Berufspraxis
Das Fach Geographie schneidet insbesondere bei den Fakten zum Studium sehr gut ab. „Wir sehen uns mit dem Ergebnis in unserem Kurs bestätigt, in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Prozess in der Verbesserung der Studienbedingungen und Lehre insbesondere in den Masterstudiengängen angestoßen zu haben“, sagt Prof. Dr. Marc Redepenning, Inhaber des Lehrstuhls für Kulturgeographie. Die Masterstudiengänge „Sozial- und Bevölkerungsgeographie“ sowie „Historische Geographie“ bieten einen überdurchschnittlich guten Kontakt zur Berufspraxis. Hier liegt die Bamberger Geographie in der Spitzengruppe. Dass viele Abschlussarbeiten im Austausch mit der Praxis durchgeführt werden und mehr als 25 Prozent der Lehre durch externe Praktikerinnen und Praktiker übernommen wird, wirkt sich hier besonders positiv aus. „In Kooperation mit Gemeinden, Städten und Kommunen bieten wir zum Beispiel ein einjähriges Forschungsseminar an, das den Studierenden einerseits Forschungspraxis, aber auch Kontakt zu Praktikerinnen und Praktikern ermöglicht“, erklärt Redepenning. Außerdem unterstützt die Geographie ihre Studienanfängerinnen und ‑anfänger besonders gut und belegt auch hier einen Platz in der Spitzengruppe. „In den kommenden Jahren werden wir vor allem unsere Bachelor- und Lehramtsstudiengänge bei der Qualitätsentwicklung noch stärker in den Blick nehmen“, sagt Redepenning. „Im Bereich der Drittmitteleinwerbungen und Publikationen erwarten wir im nächsten Ranking nochmal eine deutliche Verbesserung, da vier größere Forschungsprojekte gestartet sind, die in das aktuelle Ranking noch nicht eingeflossen sind.“
Das Centrum für Hochschulentwicklung bewertet jährlich ein Drittel der untersuchten Fächer neu. Im Jahr 2021 wurden die Fächer Biochemie, Biologie /Biowissenschaften, Chemie, Geografie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Medizin, Pflegewissenschaft, Pharmazie, Physik, Politikwissenschaft, Sport /Sportwissenschaft und Zahnmedizin untersucht.
Die vollständigen Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings sind zu finden unter https://www.zeit.de/che-ranking