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Polizei

Ein Tag vol­ler Ent­de­ckun­gen für die gan­ze Familie

Welt­kin­der­tag auf dem Dom­berg am 20. September

Zu einem bun­ten, leben­di­gen und span­nen­den Welt­kin­der­tag am Sams­tag, 20. Sep­tem­ber, laden die Neue Resi­denz und die Alte Hof­hal­tung auf dem Dom­berg ein.

Fami­li­en mit Kin­dern sind herz­lich will­kom­men, gemein­sam auf Ent­de­ckungs­tour zu gehen, zu ler­nen, zu bas­teln und sich von his­to­ri­schen Schau­plät­zen inspi­rie­ren zu las­sen. Ob klei­ne Ent­de­cke­rin­nen oder gro­ße Geschichts-Fans – hier kom­men alle auf ihre Kosten.

Die Fami­li­en­füh­rung „Lich­ter­glanz und war­mes Zuhau­se? Wie war das damals?“ in der Neu­en Resi­denz rich­tet sich an Kin­der ab sechs Jah­ren und lädt zu einer Ent­de­ckungs- und Zeit­rei­se ein. Im His­to­ri­schen Muse­um Bam­berg gibt es nicht nur Ent­de­cker­bo­gen und Mit­mach­sta­tio­nen rund um die Aus­stel­lung „Bil­der­spa­zier­gang“, son­dern auch den Work­shop „Demo­kra­tie braucht Kunst!“, in dem gemein­sam mit den Künst­le­rin­nen Simo­na Sac­coc­cia und Judith Sie­ders­ber­ger Stoff­beu­tel bedruckt wer­den. Die Info­stand- und Mit­mach­sta­ti­on „Hand­pan­mu­sik“ eröff­net Klang­wel­ten mit der Hand­pan, die Jung und Alt in ihren Bann zie­hen. Beim Work­shop „Lehm ist bunt“ mit „Lebens­Lehm“ kön­nen Baum­rin­den­mo­bi­le mit aus­wasch­ba­ren Lehm­far­ben bemalt wer­den. Wei­ter­hin kön­nen bei der Mit­mach­ak­ti­on „Bun­te But­tons“ eige­ne, ein­zig­ar­ti­ge But­ton gestal­tet wer­den. Zusätz­lich infor­miert der Info­stand der „Omas gegen Rechts Bam­berg“ über deren Arbeit und bie­tet ein Glücks­rad. Schließ­lich führt die Fami­li­en­füh­rung „Aben­teu­er Geschich­te – auf den Spu­ren der Fürst­bi­schö­fe“ vom Mit­tel­al­ter bis zum Barock: Vom geheim­nis­vol­len Kir­chen­schim­mer in der Tho­mas­ka­pel­le bis zum prunk­vol­len Glanz der Neu­en Resi­denz kön­nen Kin­der mit ihren Eltern eine span­nen­de Zeit­rei­se erleben.

Alle Pro­gramm­punk­te sind fami­li­en­freund­lich gestal­tet; wei­te­re Details zu Zei­ten und Treff­punk­ten unter http://www.domberg-bamberg.de 

Poli­zei und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen haben erfolg­reich die Zusam­men­ar­beit trainiert

Amok­la­ge im Sta­di­on: Ein­satz­kräf­te üben in Bam­berg den Ernstfall

Als gegen 12 Uhr Übungs­lei­ter Chris­ti­an Seitz „Übungs­en­de“ über die Funk­ge­rä­te ver­kün­det, lie­gen drei inten­si­ve Stun­den hin­ter den rund 350 Ein­satz­kräf­ten sowie 130 Sta­tis­tin­nen und Sta­tis­ten. Poli­zei, Ret­tungs­dienst, Kata­stro­phen­schutz und Feu­er­wehr haben am Sams­tag, 13. Sep­tem­ber 2025, im Zusam­men­spiel mit den Kli­ni­ken Bam­berg, Bur­ge­brach und Scheß­litz sowie der Inte­grier­ten Leit­stel­le Bam­berg-Forch­heim für den abso­lu­ten Ernst­fall trai­niert: Bei einem Fuß­ball­spiel im Fuchs-Park-Sta­di­on greift ein frus­trier­ter ehe­ma­li­ger Mit­ar­bei­ter eines Fuß­ball­ver­eins im psy­chi­schen Aus­nah­me­zu­stand wahl­los mit einem Mes­ser Men­schen im VIP-Bereich der Tri­bü­ne an.

Bay­erns Innen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann, der selbst vor Ort die Übung ver­folgt, betont die Wich­tig­keit solch groß ange­leg­ter Test­läu­fe: „Durch rea­li­täts­na­he Sze­na­ri­en kann die orga­ni­sa­ti­ons­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit aller Blau­licht­or­ga­ni­sa­tio­nen im Ernst­fall geübt und wei­ter ver­bes­sert wer­den. Neben der guten Zusam­men­ar­beit von Baye­ri­scher Poli­zei, Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr kommt es im Bevöl­ke­rungs­schutz auf ver­läss­li­che Pla­nung, gute Vor­be­rei­tung und die Ver­net­zung aller rele­van­ten Akteu­re an. Die akti­ve Betei­li­gung der drei Kli­ni­ken in Stadt und Land­kreis Bam­berg an der Übung begrü­ße ich daher aus­drück­lich.“ Auch Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, die Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp und Wolf­gang Metz­ner sowie wei­te­re Ehren­gäs­te aus Poli­tik und von Sicher­heits­be­hör­den sind anwe­send, als es gegen 9 Uhr los­geht. Der Sani­täts­dienst im Sta­di­on ver­mu­tet zunächst eine Schlä­ge­rei und alar­miert die Poli­zei. Schon wenig spä­ter tref­fen die ers­ten Kräf­te ein. Sie fin­den eine unüber­sicht­li­che Lage vor: eine vol­le Tri­bü­ne mit einer zu die­sem Zeit­punkt unkla­ren Anzahl an Ver­letz­ten und einem Täter, der sich noch im Sta­di­on befin­det. Die­ser flüch­tet und ver­schanzt sich in einem benach­bar­ten Con­tai­ner­dorf. Die Ein­satz­kräf­te erhö­hen die Alarm­stu­fe, nach­dem klar wird, was vor­ge­fal­len ist. Wenig spä­ter tref­fen ein Groß­auf­ge­bot an Poli­zei­kräf­ten und der alar­mier­te Ret­tungs­dienst sowie Kräf­te des Kata­stro­phen­schut­zes ein. Das Sze­na­rio hält noch mehr bereit: Rauch steigt im Bereich des Con­tai­ner­dorfs auf. Der Täter hat ein Feu­er gelegt.


Ver­trau­ter Übungsort

„Wir wol­len auf alle Fäl­le vor­be­rei­tet sein: Die Groß­übung dient dazu, bei einer Poli­zei­la­ge das Zusam­men­spiel aller betei­lig­ten Blau­licht-Orga­ni­sa­tio­nen zu trai­nie­ren und zu ver­bes­sern“, betont Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. „Der Übungs­ort wur­de bewusst gewählt, da er allen an der Übung Betei­lig­ten auch aus der Pra­xis bes­tens bekannt ist. Damit ist es mög­lich, in siche­rer Umge­bung Neu­es zu erpro­ben und bestehen­de Pla­nun­gen auf Aktua­li­tät und Umsetz­bar­keit zu prü­fen“, erklärt Chris­ti­an Seitz, Lei­ter des Amtes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz der Stadt Bam­berg. Der städ­ti­sche Kata­stro­phen­schutz­be­auf­trag­te Micha­el Hoh hat die Übung feder­füh­rend orga­ni­siert und dafür eine Viel­zahl an Sta­tis­ten vor allem von der Poli­zei und aus der Stadt­ver­wal­tung gewonnen.

„Jede Sekun­de zählt! Den Täter hand­lungs­un­fä­hig zu machen, Ret­tungs­diens­ten ohne Eigen­ge­fähr­dung ihren Ein­satz zu ermög­li­chen und die Bevöl­ke­rung zu schüt­zen, lässt kei­nen Zeit­ver­zug zu. Wir sind dank­bar für die­se Übung, ist doch die Bewäl­ti­gung lebens­be­droh­li­cher Ein­satz­la­gen kein Zufalls­pro­dukt, son­dern das Ergeb­nis inten­si­ver Pla­nung und Abstim­mung. Zu einer guten Vor­be­rei­tung gehört, dass man defi­nier­te Hand­lungs­ab­läu­fe rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen trai­niert und gege­be­nen­falls ver­bes­sert. Das ist auf­wän­dig, lohnt sich aber. Ich dan­ke allen Betei­lig­ten für ihr gro­ßes Enga­ge­ment“, betont Poli­zei­vi­ze­prä­si­dent der Poli­zei Ober­fran­ken Ulrich Rothdauscher.

Um zu beur­tei­len, was gut läuft, und was noch bes­ser lau­fen muss, sind rund 50 Übungs­be­ob­ach­ter der ein­zel­nen Orga­ni­sa­tio­nen mit einem stren­gen Auge dabei. „Übung macht den Meis­ter – das gilt auch und gera­de für Sze­na­ri­en, von denen wir uns alle wün­schen, dass sie am bes­ten nie ein­tre­ten mögen“, betont Bam­bergs Poli­zei­chef Flo­ri­an May­er. „Gemein­sa­me Übun­gen mit ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen ermög­li­chen uns, das Vor­ge­hen unse­rer Part­ner noch bes­ser ken­nen­zu­ler­nen und ohne­hin bestehen­de Koope­ra­tio­nen ver­tie­fen und noch opti­mie­ren zu kön­nen. Ein gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis ist gera­de für stress­be­las­te­te Situa­tio­nen von enor­mem Mehr­wert“, so Mayer.


Her­aus­for­dern­des Szenario

Denn das Sze­na­rio birgt eini­ge Her­aus­for­de­run­gen und viel Abstim­mungs­be­darf für die Ein­satz­kräf­te: „Bei Groß­scha­dens­la­gen kommt der haupt­be­ruf­li­che Ret­tungs­dienst mit der nor­ma­len Fahr­zeug­vor­hal­tung schnell an sei­ne Gren­zen, daher kom­men immer dann ehren­amt­lich besetz­te Kata­stro­phen­schutz­ein­hei­ten zum Ein­satz“, betont Kata­stro­phen­schutz­be­auf­trag­ter Micha­el Hör­mann vom BRK-Kreis­ver­band Bam­berg. Durch die gro­ße Anzahl an Ver­letz­ten sind das Baye­ri­sche Rote Kreuz, die Johan­ni­ter-Unfall-Hil­fe und der Mal­te­ser Hilfs­dienst mit ins­ge­samt knapp 100 Ein­satz­kräf­ten im Ein­satz. Bevor die Ret­tungs­diens­te tätig wer­den kön­nen, muss die Poli­zei die Tri­bü­ne aber zunächst sichern und frei­ge­ben. Par­al­lel wer­den die Kli­ni­ken in Alarm­be­reit­schaft ver­setzt und akti­vie­ren ent­spre­chend ihrer Kon­zep­te zusätz­lich erfor­der­li­ches Personal.

In der Zwi­schen­zeit berei­tet im Con­tai­ner­dorf die Poli­zei den Zugriff vor. Auf­grund des durch den Angrei­fer geleg­ten Bran­des im Con­tai­ner­dorf wird die Feu­er­wehr zu dem Brand­er­eig­nis nach­alar­miert. Bei der Fest­nah­me wird der Täter so schwer ver­letzt, dass er spä­ter ver­stirbt – so sieht es das Dreh­buch vor. Erst nach der gesi­cher­ten Frei­ga­be des Con­tai­ner­dor­fes durch die Poli­zei darf und kann die Feu­er­wehr mit den Lösch- und Ein­satz­maß­nah­men begin­nen. „Die Sicher­heit und der Eigen­schutz aller Ein­satz­kräf­te, dies gilt auf für unse­re Ein­satz­mann­schaf­ten, ste­hen stets im Vor­der­grund. Nie­mand darf in Gefahr gera­ten oder ange­grif­fen wer­den“, betont Stadt­brand­in­spek­tor Ewald Pfän­der. Was sich dage­gen nie aus­schlie­ßen lässt: Im Sze­na­rio ver­letzt sich bei den Lösch­ar­bei­ten ein Feu­er­wehr­mann. Die­ser muss durch sei­ne Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den geret­tet werden.

Ins­ge­samt wer­den 25 Per­so­nen inklu­si­ve Täter ver­letzt und müs­sen sta­tio­när in den Kli­ni­ken Bam­berg, Bur­ge­brach und Scheß­litz ver­sorgt wer­den. Wäh­rend­des­sen nimmt vor Ort die Psy­cho­so­zia­le Not­fall­ver­sor­gung für Betrof­fe­ne (PSNV‑B), bestehend aus Per­so­nal der Poli­zei und der Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, ihre Arbeit auf.


Kli­ni­ken über­prü­fen Abläufe

In den Kli­ni­ken geht es eben­so dar­um, die Abläu­fe für einen sol­chen Mas­sen­an­fall an Ver­letz­ten zu über­prü­fen. Für die Not­auf­nah­me des Kli­ni­kums am Bru­der­wald steht bei der Übung die soge­nann­te Tria­ge, also die medi­zi­ni­sche Erst­ein­schät­zung und Prio­ri­sie­rung von zehn gleich­zei­tig ein­ge­lie­fer­ten Ver­letz­ten nach Dring­lich­keit im Mit­tel­punkt. Die­ser Pro­zess ist ent­schei­dend, um im Ernst­fall schnell die best­mög­li­che medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung zu gewähr­leis­ten. Das Kli­ni­kum Bam­berg nutzt die Übung auch dazu, sei­ne inter­ne Alar­mie­rungs­ket­te zu tes­ten. Bei der Übung kom­men 15 zusätz­li­che Mit­ar­bei­ten­de zum Ein­satz, so dass der regu­lä­re Betrieb der Not­auf­nah­me eben­falls gewähr­leis­tet bleibt und für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kei­ne Beein­träch­ti­gung besteht. Auch in der Stei­ger­wald­kli­nik Bur­ge­brach und der Jura­kli­nik Scheß­litz wer­den inner­halb kür­zes­ter Zeit schlag­kräf­ti­ge inter­dis­zi­pli­nä­re Behand­lungs­teams zusam­men­ge­stellt, um der Kri­sen­si­tua­ti­on opti­mal zu begegnen.

Anfra­ge der Land­tags-Grü­nen zeigt erschre­cken­des Ausmaß

Schluss mit dem gigan­ti­schen Über­stun­den­berg bei der Poli­zei in Oberfranken

Die Land­tags-Grü­nen for­dern nach einer Anfra­ge ein Ende des Über­stun­den­bergs bei der Poli­zei in Ober­fran­ken. „Der gigan­ti­sche Über­stun­den­berg bei der Poli­zei ist ein Armuts­zeug­nis für die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung – Inne­re Sicher­heit braucht aus­rei­chen­de Finan­zie­rung. Dafür hat die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung zu sor­gen“, sagt die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Land­tags-Grü­nen, Katha­ri­na Schulze.

Ursu­la Sowa, Land­tags­ab­ge­ord­ne­te für Ober­fran­ken, kri­ti­siert: „Bei uns im Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken­lie­gen pro Kopf 83 Über­stun­den an – und das seit Jah­ren. Das sind in Sum­me 200.572 Über­stun­den allein im Jahr 2024. Wer so wei­ter­macht, ris­kiert die Gesund­heit der Beam­tin­nen und Beam­ten und die Sicher­heit im Land.“

Hin­ter­grund ist die Aus­wer­tung der Ant­wort auf eine Grü­ne Anfra­ge zu Mehr­ar­beits­stun­den 2022 bis 2024: Der Gesamt­be­stand bleibt dau­er­haft hoch, in eini­gen Prä­si­di­en stei­gen die Über­stun­den sogar wei­ter. Gleich­zei­tig hat die Staats­re­gie­rung die Aus­zah­lung dras­tisch gekürzt – von 6,5 % der Stun­den im Jahr 2022 auf nur noch 3 % im Jahr 2024. „Damit spa­ren sich CSU und Freie Wäh­ler auf dem Rücken der Poli­zei über 60 Mil­lio­nen Euro an aus­ste­hen­den Über­stun­den­ver­gü­tun­gen – in vie­len Fäl­len liegt die Aus­zah­lung für die Über­stun­de sogar unter dem regu­lä­ren Stun­den­lohn. Das ist ein Skan­dal!“, so Flo­ri­an Siek­mann, Spre­cher für Inneres.

Ursu­la Sowa MdL: „Unse­re Poli­zei leis­tet unglaub­lich viel, ob klein ob groß, ob Volks­fest oder inter­na­tio­na­le Ver­samm­lung. Hier bei uns vor Ort wäre die Sand­ker­wa, wie sie jetzt gera­de statt­fin­det, ansons­ten nicht vorstellbar.“


„End­lich für Ent­las­tung sor­gen und fai­re Bezah­lung garan­tie­ren. Alles ande­re gefähr­det auf Dau­er unse­re Sicherheit.“

Die Land­tags-Grü­nen fordern:

  • Son­der-Aus­zah­lungs­pro­gramm für Über­stun­den mit 20 % Zuschlag auf die Stun­den­sät­ze (jähr­lich 25 Mio. Euro 2026–2029)

  • Ver­bind­li­che Abbau­zie­le für alle Polizeipräsidien

  • Kei­ne Alt­stun­de darf ver­fal­len – vol­le Aus­zah­lung oder Frei­zeit­aus­gleich bis 2029 garantieren

  • Poli­zei von fach­frem­den Auf­ga­ben befrei­en: Vor­führ­diens­te an die Jus­tiz, Pass­ersatz­be­schaf­fung an Aus­län­der­be­hör­den, Grenz­po­li­zei auf Schlei­er­fahn­dung konzentrieren

„Statt sich in Inter­views über angeb­lich zu wenig Arbeits­mo­ral in Deutsch­land zu beschwe­ren, soll­ten Mar­kus Söder und sei­ne CSU erst­mal vor der eige­nen Tür keh­ren“, so Katha­ri­na Schul­ze, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de. „Es ist ein Hohn, mehr Arbeit zu pre­di­gen, wäh­rend man es nicht schafft, den Über­stun­den­berg bei den eige­nen Staats­be­diens­te­ten abzubauen.“

Ursu­la Sowa ergänzt: „Wer die­se Leis­tung erhal­ten will, muss end­lich für Ent­las­tung sor­gen und fai­re Bezah­lung garan­tie­ren. Alles ande­re gefähr­det auf Dau­er unse­re Sicherheit.“

Inter­net: Hun­dert­pro­zen­ti­ge Sicher­heit gibt es nicht

Wirt­schafts­kam­mern und Poli­zei: Cyber­si­cher­heit wich­ti­ger denn je zuvor

Die Gefah­ren für Unter­neh­men durch Cyber­kri­mi­na­li­tät stan­den im Fokus der Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung “Zehn Jah­re Cyber-Inci­dent-Respon­se-Team (CIRT) Ober­fran­ken” im Schloss Thur­n­au mit rund 200 Teil­neh­mern. Meh­re­re Unter­neh­mer schil­dern ein­drucks­voll, was ein Cyber­an­griff auf ein Unter­neh­men aus­lö­sen kann, wie die IHK für Ober­fran­ken mitteilt.

Der Zusam­men­schluss der drei ober­frän­ki­schen Wirt­schafts­kam­mern IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth, IHK zu Coburg, Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken sowie der ober­frän­ki­schen Poli­zei zielt dar­auf ab, den Unter­neh­men im Regie­rungs­be­zirk prä­ven­tiv, infor­ma­tiv und bera­tend zur Sei­te zu ste­hen. Im Scha­dens­fall soll es vor allem dar­um gehen, als Netz­werk zu agie­ren und für das betrof­fe­ne Unter­neh­men schnell den rich­ti­gen Ansprech­part­ner zu finden.

Was so ein Cyber­an­griff anrich­ten kann, schil­der­ten bei der Ver­an­stal­tung in Thur­n­au ein­drucks­voll Kili­an Stür­mer vom gleich­na­mi­gen Unter­neh­men in Hall­stadt, Phil­ipp Her­pich von Start­punkt Digi­tal (Hof) und Micha­el Zie­bis von der Kon­zept­bau GmbH aus Bay­reuth. “Es fühlt sich fürch­ter­lich an“, so Stür­mer. Alles habe still­ge­stan­den, 300 Mit­ar­bei­ter hät­ten nichts mehr tun kön­nen. In Her­pichs Unter­neh­men sei schnell klar gewe­sen, dass es sich um einen Sicher­heits­vor­fall han­de­le. Doch wie die Angrei­fer ins Sys­tem gekom­men sind, das sei bis heu­te nicht hun­dert­pro­zen­tig geklärt. Auch Micha­el Zie­bis bestä­tig­te: “Alle Daten waren ver­schlüs­selt, wir konn­ten nichts retten.“

Wie Angrei­fer ins Sys­tem kom­men, führ­te Mar­co di Filip­po vom IT-Unter­neh­men white­list­ha­ckers GmbH aus Bam­berg live vor. Er ist seit über 20 Jah­ren im IT-Con­sul­ting tätig, sein Spe­zi­al­ge­biet sind orga­ni­sa­to­ri­sche und tech­ni­sche IT-Sicher­heits­prü­fun­gen und ‑kon­zep­te. “Eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Sicher­heit gibt es nicht, aber ich kann es dem Angrei­fer schwer machen”, ver­si­cher­te er. Di Filip­po gab zu beden­ken, dass die Kri­mi­nel­len nicht gezielt nach Unter­neh­men, son­dern gezielt nach Sicher­heits­lü­cken suchen. Di Filip­po: “Des­halb kann es auch jeden treffen.”

Die Wahr­schein­lich­keit, Opfer eines Cyber­an­griffs zu wer­den, bezif­fer­te di Filip­po auf 1:2. Dem­ge­gen­über ste­he die Wahr­schein­lich­keit, vom Blitz getrof­fen zu wer­den bei 1:250.000. Kon­kret warn­te der Fach­mann davor, Pass­wör­ter mehr­fach zu benut­zen und über Jah­re unver­än­dert zu las­sen. Drei von vier Nut­zern mach­ten aber genau die­sen Fehler.


Kri­mi­na­li­tät der Zukunft

Die Poli­zei sei fest ent­schlos­sen, digi­ta­le Bedro­hun­gen nicht nur zu erken­nen, son­dern auch zu bekämp­fen, so der ober­frän­ki­sche Poli­zei­vi­ze­prä­si­dent Ulrich Rothdau­scher. Dazu hat­te er eigens das mobi­le digi­ta­le Foren­sik-Labor “PALADIN” zur Ver­an­stal­tung mit­ge­bracht. Das Fahr­zeug, ein auf den ers­ten Blick unschein­ba­rer Mer­ce­des Sprin­ter, kommt vor Ort zum Ein­satz, um Spu­ren und Hin­wei­se bei Com­pu­tern schnel­ler zu verwerten.

Der Poli­zei­vi­ze­prä­si­dent rief dazu auf, die Mit­ar­bei­ter in den Betrie­ben zu sen­si­bi­li­sie­ren und ein Bewusst­sein für die Gefah­ren zu schaf­fen. Längst nicht mehr nur gro­ße Unter­neh­men sei­en betrof­fen. Es kön­ne jedes Unter­neh­men in jeder Bran­che tref­fen. “Cyber­an­grif­fe sind die Kri­mi­na­li­tät der Zukunft. Unser Ziel ist es, den Blick für die­se Bedro­hun­gen zu schär­fen“, so Rothdau­scher. “Die Fra­ge ist nicht ob, son­dern wann es einen trifft.“

Einen kon­kre­ten Tipp hat­te Kili­an Stür­mer von Stür­mer Maschi­nen­bau noch für alle Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer: Er setzt auf die 3–2‑1-Regelung. Das bedeu­tet: Drei Kopien soll­te es von sämt­li­chen Daten geben, auf zwei unter­schied­li­che Medi­en, von denen eine außer Haus auf­be­wahrt wird.

Damit der Nach­wuchs sicher unter­wegs ist

Schü­le­rin­nen und Schü­ler üben bei der Verkehrssicherheitswoche

Die­se Akti­ons­ta­ge zum Schul­start haben Tra­di­ti­on: Grund­schü­le­rin­nen und ‑schü­ler ler­nen auf den gro­ßen Park­plät­zen hin­ter der Bro­se-Are­na, wor­auf im Stra­ßen­ver­kehr zu ach­ten ist. Es gilt einen Fahr­rad­par­cours zu bewäl­ti­gen, den toten Win­kel ein­zu­schät­zen und ein Bus­fahr­trai­ning zu absolvieren.

Der Start an der Bus-Sta­ti­on macht direkt Ein­druck auf die war­ten­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Denn Stadt­wer­ke-Bus­fah­rer Harald Wes­se­ly lenkt das gro­ße Gefährt beim Brem­sen vor der Hal­te­stel­le ein, und dabei macht der Bus ein Hüt­chen platt. Die Schul­kin­der haben nun mit eige­nen Augen gese­hen, war­um man nicht direkt am Bord­stein oder Stra­ßen­rand ste­hen soll­te. Außer­dem ler­nen die Zweit­kläss­le­rin­nen und Zweit­kläss­ler, wie man am bes­ten ein- und aus­stei­gen soll­te, die Schul­ta­sche im Ste­hen und Sit­zen depo­niert wird oder wie man sich beim War­ten an der Hal­te­stel­le so auf­stellt, dass die oder der nächs­te nicht die Schul­ta­sche ins Gesicht bekommt.


Die Tücken des „toten Winkels“


Die Kin­der der drit­ten Klas­sen „wackeln“ wäh­rend­des­sen auf ihren Fahr­rä­dern durch einen Par­cours. Denn das „Schne­cken­ren­nen“ gewinnt, wer es am lang­sams­ten schafft, ohne abzu­set­zen. „Das ist eine gute Vor­be­rei­tung für die Fahr­rad­prü­fung in der vier­ten Klas­se“, erklärt Klaus Fuß, Ver­kehrs­er­zie­her bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt. Eine Sta­ti­on wei­ter ler­nen die gro­ßen Grund­schul­kin­der der vier­ten Klas­sen, was ein „toter Win­kel“ ist und war­um die­ser so tückisch sein kann.

Bam­bergs Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp nahm sich Zeit und schau­te bei einem Orts­ter­min vor­bei. „Die Ver­kehrs­si­cher­heits­wo­che ist ein tol­les und wich­ti­ges Koope­ra­ti­ons­pro­jekt. Ich wün­sche mir, dass auch die Erwach­se­nen gera­de in den ers­ten Schul­wo­chen beson­ders auf­merk­sam im Stra­ßen­ver­kehr sind und Rück­sicht nehmen.“

Ins­ge­samt 20 Klas­sen je Jahr­gangs­stu­fe neh­men 2021 an der Akti­ons­wo­che teil, die die­ses Jahr zum 12. Mal statt­fin­det. Orga­ni­siert wur­de sie vom städ­ti­schen Amt für Bil­dung, Schu­len und Sport gemein­sam mit den Stadt­wer­ken Bam­berg und der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt. Außer­dem betei­li­gen sich die Kreis­ver­kehrs­wacht Bam­berg, die Spar­kas­se Bam­berg, das Bus­un­ter­neh­men Basel, die Fahr­schu­le Lisow­ski und die Bro­se Arena.

End­lich mit Rol­la­tor Busfahren

Kurs für Senio­ren sorgt für mehr Sicher­heit im Straßenverkehr

15 Damen und Her­ren haben das Ange­bot des Senio­ren­bü­ros der Stadt Bam­berg, der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt und wei­te­rer Akteu­re begeis­tert ange­nom­men. Die Kurs­teil­neh­me­rin­nen und Kurs­teil­neh­mer füh­len sich dank ver­schie­de­ner Übun­gen nun siche­rer im Umgang mit dem Rollator.

Das Strah­len der Dame Ende 70 ist trotz Mas­ke unüber­seh­bar: „Ist das toll, heu­te habe ich viel Neu­es gelernt. Zum Bei­spiel, dass ich kei­ne Angst haben muss, dass der Bus ein­fach los­fährt, obwohl ich noch nicht ganz drin bin.“ Harald Wes­se­ly, Fah­rer bei den Stadt­wer­ken Bam­berg, nickt. Gemein­sam mit Franz Wer­ner, Ver­kehrs­er­zie­her bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt, stellt er direkt die Situa­ti­on nach: Der Poli­zist steht mit Rol­la­tor in der hin­te­ren Bus­tür, der Bus­fah­rer drückt den Knopf – die Türen wol­len schlie­ßen, sprin­gen aber sofort wie­der auf, als sie den Rol­la­tor berüh­ren. Die Bot­schaft: Hier wird nie­mand eingeklemmt.


„Nie­mals mit dem Rol­la­tor vor­aus aussteigen!“


Natür­lich wird beim Kurs „Sicher unter­wegs mit Geh­hil­fe, Rol­la­tor und zu Fuß“ nicht in ers­ter Linie zuge­schaut, son­dern geübt. Gemein­sam mit sei­nem Kol­le­gen Klaus Fuß erklärt Ver­kehrs­er­zie­her Franz Wer­ner, was beim Bus­fah­ren mit Rol­la­tor zu beach­ten ist. „Nie­mals mit dem Rol­la­tor vor­aus aus­stei­gen! Da besteht die Gefahr, vor­ne über zu stür­zen.“ Statt­des­sen: Rück­wärts aus­stei­gen, vor­wärts ein­stei­gen. Wie das genau geht, darf jeder selbst üben. Ste­fa­nie Hahn, Senio­ren­be­auf­trag­te der Stadt Bam­berg, merkt an: „Wir krie­gen von den Stadt­wer­ken die Rück­mel­dung, dass im Real­be­trieb ein Unter­schied erkenn­bar ist. Dort sieht man, wer das siche­re Ein- und Aus­stei­gen gelernt hat.“

Apro­pos Sicher­heit: Bei den Gleich­ge­wichts­übun­gen mit den Fach­leu­ten von Salu­dis, Zen­trum für reha­bi­li­ta­ti­ve Medi­zin der Sozi­al­stif­tung, kann es schon mal ein biss­chen wacke­lig wer­den. Doch genau dar­um geht es – den Gleich­ge­wichts­sinn trai­nie­ren, ohne die eige­nen Gren­zen zu über­schrei­ten. Zum Bei­spiel, um mit ein paar Schrit­ten zum Rol­la­tor zu gehen. Die­sen konn­ten die Senio­rin­nen und Senio­ren am Ser­vice­wa­gen vom Medi­team durch­che­cken las­sen. Ist die Höhe rich­tig ein­ge­stellt? Wie lässt sich die Geh­hil­fe am bes­ten auf­klap­pen? Und war­um sind Klin­gel und Reflek­to­ren sinnvoll?

Bam­bergs Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent, Jonas Glüsen­kamp, zeig­te sich ange­tan und rief gleich­zei­tig auf: „Das ist ein wirk­lich tol­les Ange­bot. Haben Sie kei­ne Scham, sich zu mel­den! Wir füh­ren bereits eine War­te­lis­te.“ Denn der zwei­te Kurs­ter­min im Okto­ber ist bereits aus­ge­bucht. Doch das Orga­ni­sa­ti­ons­team prüft gera­de, ob sich ein wei­te­res Trai­ning rea­li­sie­ren lässt. Bis dahin darf man ruhig auch mal sei­ne Mit­men­schen ein­bin­den: „Es fin­det sich im Bus immer jemand, der Hil­fe anbie­tet“, stellt eine Senio­rin fest.

Kur­se des Senio­ren­bü­ros und der Polizei 

Sicher unter­wegs mit Geh­hil­fe, Rol­la­tor und zu Fuß

Sich trotz Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen sicher im Stra­ßen­ver­kehr bewe­gen, das ist manch­mal gar nicht so ein­fach. Das Senio­ren­bü­ro der Stadt Bam­berg und die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt bie­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die auf Rol­la­to­ren oder Geh­hil­fen ange­wie­sen sind, im Sep­tem­ber und Okto­ber jeweils einen Kurs an, um den rich­ti­gen Umgang mit sol­chen Hilfs­ge­rä­ten zu erlernen.

Ein Rol­la­tor oder eine Geh­hil­fe machen Men­schen im täg­li­chen Leben mobi­ler und stel­len so eine gro­ße Stüt­ze dar. Aller­dings birgt ihr unsach­ge­mä­ßer Umgang auch eini­ge Gefah­ren. Was ist beim Betre­ten oder Ver­las­sen eines Bus­ses zu beach­ten? Wel­che Tech­nik ist dabei am sichers­ten und ein­fachs­ten? Oder: Wel­che Funk­tio­nen hat ein Rol­la­tor bezie­hungs­wei­se wie ver­wen­de ich eine Geh­hil­fe sach­ge­recht? Wie bewe­ge ich mich am sichers­ten mit mei­ner Geh­hil­fe oder mei­nem Rol­la­tor im Stra­ßen­ver­kehr? Die­se und wei­te­re Fra­gen beant­wor­ten die Ver­an­stal­ter in den bei­den Kur­sen. Dazu haben sie kom­pe­ten­te Unter­stüt­zung orga­ni­siert: medi­team bie­tet mit sei­nem Ser­vice­mo­bil einen Ein­blick in die ver­schie­de­nen Arten von Rol­la­to­ren und Geh­hil­fen und führt vor Ort einen Sicher­heits­check durch. Funk­tio­niert die Brem­se ord­nungs­ge­mäß? Ist der Rol­la­tor oder die Geh­hil­fe für die jewei­li­ge Grö­ße rich­tig? All das wird geprüft. Die Stadt­wer­ke sind mit einem so genann­ten Nie­der­flur­bus mit von der Par­tie – hier kann das kor­rek­te Ein- und Aus­stei­gen geübt wer­den. Mit einem Gleich­ge­wichts­trai­ning betei­ligt sich salu­dis an dem Kurs­an­ge­bot. Und die Sicher­heits­schu­lung über­neh­men die Ver­kehrs­er­zie­her der Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt.

Kurs 1 fin­det am Mitt­woch, 15. Sep­tem­ber, statt (Anmel­de­schluss 10. Sep­tem­ber), Kurs 2 am Mitt­woch, 6. Okto­ber (Anmel­de­schluss 24. Sep­tem­ber). Kurs­be­ginn ist jeweils um 14 Uhr in der Jugend­ver­kehrs­schu­le, Pes­ta­loz­zi­stra­ße 12 in Bam­berg. Die Teil­nah­me ist kostenfrei.

Die Stadt kün­digt auch an, das Nütz­li­che mit dem Schö­nen ver­bin­den zu wol­len und dass des­halb die Senio­ren­be­auf­trag­te Ste­fa­nie Hahn die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer an den Kurs­nach­mit­ta­gen mit Kaf­fee und Kuchen ver­wöh­nen wird.

Auf­grund der pan­de­mi­schen Situa­ti­on gel­ten die zum Zeit­punkt der Schu­lun­gen aktu­el­len Hygie­ne- und Abstands­re­geln. Um die Sicher­heit der Teil­neh­men­den zu gewähr­leis­ten, fin­den die Kur­se in Klein­grup­pen statt.

Infor­ma­tio­nen und Anmeldung

Die Jugend­ver­kehrs­schu­le in der Pes­ta­loz­zi­stra­ße 12 ist per Bus am schnells­ten mit der Linie 901 zu errei­chen. Bei Bedarf kön­nen Inter­es­sier­te von der Bus­hal­te­stel­le oder von zu Hau­se abge­holt wer­den. Unter der Tele­fon­num­mer 0951//87–1514 vor­mit­tags oder per E‑Mail an seniorenbuero@stadt.bamberg.de sind wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhält­lich und die Anmel­dung möglich.