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Pop

R.I.O.! Rock in Oberfranken

Die Bands für die Club­tour 2021 ste­hen fest

Vier aus­er­wähl­te Musi­kacts haben die Chan­ce, „Ober­fran­kens Band des Jah­res 2021“ zu wer­den. Ink4Ivy wird hier­bei die Regi­on Bam­berg /​Forch­heim bei der Club­tour der vom Bezirk Ober­fran­ken aus­ge­rich­te­ten Ver­an­stal­tung R.I.O.! Rock in Ober­fran­ken ver­tre­ten. Als Spe­cial Guest zeigt Samu Neves sein musi­ka­li­sches Kön­nen auf der Bühne.

„Trotz der der­zei­ti­gen Unge­wiss­heit wol­len wir ver­su­chen ein Live-Event auf die Bei­ne zu stel­len. Wie üblich soll der Ein­tritt frei sein und jedem Gast die Mög­lich­keit gebo­ten wer­den über sei­nen Favo­ri­ten abzu­stim­men“, so Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm.

Eine Vor­ent­schei­dung wur­de die­ses Jahr im Rah­men einer Online-Jury­sit­zung getrof­fen. Die Jury wähl­te je eine Band aus den Regio­nen Coburg/​Kronach/​Lichtenfels, Bamberg/​Forchheim, Kulmbach/​Bayreuth und Hof/​Wunsiedel anhand von Video- und Ton­ma­te­ri­al aus. Samu­el Rauch, Popu­lar­mu­sik­be­auf­trag­ter des Bezirks Ober­fran­ken, ist für die Orga­ni­sa­ti­on zustän­dig: „Die Qua­li­tät der Ein­sen­dun­gen war in die­sem Jahr enorm hoch. Die Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen sich auf wirk­lich star­ke Live­shows freu­en. Jetzt hof­fen wir, dass im Som­mer eine Tour statt­fin­den kann.“

Es ist geplant, im Som­mer die R.I.O.!-Tour mög­li­cher­wei­se auf ober­frän­ki­schen Frei­licht­büh­nen durch­zu­füh­ren. Soll­ten die fünf Kon­zer­te die­ses Jahr nicht statt­fin­den kön­nen, gehen die qua­li­fi­zier­ten Bands im Früh­jahr 2022 auf Tour. Nach jedem Auf­tritt erhal­ten die Musi­ke­rin­nen und Musi­ker pro­fes­sio­nel­les Feed­back und Tipps. Neben der gewon­ne­nen Büh­nen­er­fah­rung und einer Tour­ga­ge kann sich die Sie­ger­band auf ein Preis­geld in Höhe von 1000 Euro freuen.


Die Bands

Die vier­köp­fi­ge Band Ink4Ivy, die die Regi­on Bamberg/​Forchheim ver­tritt, arbei­tet mit Elan und Enga­ge­ment an eige­nen Songs. Geprägt von vie­len ver­schie­de­nen Pop-Rock-Punks Band aus deren Jugend ent­wi­ckelt sich eine Eigen­dy­na­mik, der ein kom­plett eige­ner Sound ent­springt. Es wer­den Ele­men­te von Metal, Rock oder Pop mit dem Grund­ver­ständ­nis von Punk verwoben.

Jack Tor­ran­ce wird die Regi­on Coburg /​Kro­nach /​Lich­ten­fels ver­tre­ten. Jack Tor­ran­ce ist nicht nur eine Band mit Vor­lie­be für Jack Nichol­son und sei­ne Rol­le in „The Shi­ning“, Jack Tor­ran­ce machen Heart­core. Mit einer Sozia­li­sa­ti­on im Hard­core und Punk­rock und allen damit ver­bun­de­nen Wer­ten sowie jah­re­lan­ger Erfah­run­gen in ande­ren Bands ist den Mit­glie­dern von Jack Tor­ran­ce nicht nur klar, was sie nicht wol­len, son­dern vor allem was sie wol­len: Emo­tio­nen aus­le­ben und Emo­tio­nen wecken. Nie­mals halb­her­zig, immer raus mit all dem Herzblut.

Die sie­ben­köp­fi­ge Mit­tel­al­ter­rock­band Cor­vi­dae kommt aus dem Kulm­ba­cher Raum und ver­tritt die Regi­on Kulm­bach /​Bay­reuth. Ihre Lie­der erzäh­len Geschich­ten von Rit­tern, Räu­bern und Pira­ten, schö­nen Prin­zes­sin­nen und üblen Schur­ken. Sie sind meis­tens hei­ter, aber auch mal schwer und laden zum Nach­den­ken und Mit­sin­gen ein. Der ein­zig­ar­ti­ge Sound der Raben ent­steht hier­bei aus 2‑stimmigen Dudel­sä­cken, gepaart mit einer Pri­se kna­cki­gem Bass, ver­fei­nert mit trei­ben­den Gitar­ren­riffs, zer­mal­men­den Drums, kraft­vol­len mehr­stim­mi­gen Gesän­gen und das Gan­ze ange­rich­tet auf einer Por­ti­on Symphonie.

Inspi­riert von Frank Tur­ner, John Allen und ande­ren Singer/​Songwritern, hat Maxi­mi­li­an Adler, der mit sei­ner Band Maxi­mi­li­an Adler & The Spli­der Pha­ser Naked Band die Regi­on Hof /​Wun­sie­del ver­tritt, sei­nen ganz eige­nen Sound gefun­den. Ein von sei­ner Akus­tik­gi­tar­re getra­ge­ner Punk­rock­sound, mit star­ken Fol­k­ein­flüs­sen. Über all­dem thront sei­ne leicht melan­cho­li­sche, dafür umso durch­drin­gen­de­re Stim­me. Mal schnell, laut und ein­gän­gig, mal lei­se und dafür umso ein­dring­li­cher. Zusam­men mit sei­nen Band­kol­le­gen an der Man­do­li­ne, Gei­ge, E‑Gitarre, am Bass und an den Drums ent­steht ein ein­zig­ar­ti­ger Sound.

Der gebür­ti­ge Bra­si­lia­ner Samu­el Neves tritt als Spe­cial Guest auf. Er begann mit 11 Jah­ren Gitar­re zu spie­len und zu sin­gen. Er hat­te bereits zahl­rei­che Auf­trit­te in Coburg sowie auf dem Sam­ba Fes­ti­val. Er beein­druckt mit Rock, Pop, Bos­sa Nova und bra­si­lia­ni­scher Popmusik.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind zu fin­den auf den Social-Media-Kanä­len des Bezirks Ober­fran­ken bei Face­book, Insta­gram und YouTube.

Relax

40 Jah­re und kein biss­chen leise

Sän­ger Peter Volk­mann ist Grün­dungs­mit­glied der Band Relax. Doch mit dem Rück­blick auf eine beweg­te Kar­rie­re gibt sich der Musi­ker nicht zufrie­den. In der neu­en Beset­zung mit Sascha Eibisch (Key­board) und Ste­phan Kreissl (Gitar­re) will Peter Volk­mann an die Erfol­ge der 1980-er Jah­re anknüp­fen. Und im Fern­se­hen sind sie auch wie­der zu Gast: Am 6. Febru­ar kann man das Trio im SWR Fern­se­hen beim „Schla­ger-Spaß mit Andy Borg” erleben.

Du hast mit „SPY“ 1981 zunächst als Schlag­zeu­ger eng­lisch­spra­chi­ge Rock­mu­sik gemacht. Nach­dem Sänger/​Gitarrist Peter Näder aus­stieg, kam es 1982 zur Neu­grün­dung unter dem Namen Relax mit dir als Sänger?

Peter Volk­mann: Ja, genau. Ich über­nahm den Gesang. Und das war auch der Grund für die sti­lis­ti­sche Ver­än­de­rung hin zum baye­ri­schen Mundartrock.


Das Trio wur­de dann rasch zum Quin­tett erwei­tert und konn­te sich deutsch­land­weit eta­blie­ren. Trotz eini­ger Umbe­set­zun­gen hat­ten Relax vor­erst bis Anfang der 1990 Jah­re dau­er­haf­ten Bestand. Wel­che bedeu­ten­den Mei­len­stei­ne mar­kie­ren bis heu­te die­se Jahre?

Peter Volk­mann: Hits wie „Weil i di mog“, A wei­ßes Blattl Papier“, „Du bist genau was i wui“ oder „Ja mei“.


Zwi­schen 1996 und 2006 ruh­ten Relax. Gitar­rist Claus Mathi­as, der von 1982 bis 1998 dabei war, spiel­te zum 25jährigen Band­ju­bi­lä­um mit „Lebens´gfühl“ eine Art Best Of-CD ein. Führ­te das zu Pro­ble­men mit den ursprüng­li­chen Gründungsmitgliedern?

Peter Volk­mann: So etwas führt auf Dau­er immer zu Pro­ble­men, zumal das Recht am Namen Relax allei­ne das mei­ne war und ist. Das hat er aller­dings erst begrif­fen, nach­dem es dann doch recht­li­che Pro­ble­me gab. Als ich dann sei­nen Rechts­bei­stand über die Sach­la­ge auf­klär­te, hielt die­ser die Füße still und hat das öffent­lich auch sei­nem Man­dan­ten ange­ra­ten. Dann war plötz­lich Ruhe von die­ser Sei­te. Er hat es gele­gent­lich das eine oder ande­re Mal wie­der ver­sucht, was aber zu nichts führte.


Seit 2010 dann das Come­back mit dir. Das Album „Immer sche rela­xed bleim“ mar­kier­te den Neu­an­fang. Was hat sich musi­ka­lisch und sti­lis­tisch geändert?

Peter Volk­mann: Gesund­heit­li­che Pro­ble­me zwan­gen mich vor­her zu die­ser län­ge­ren Pau­se. Dann ging ich nach lan­ger Zeit wie­der in ein Stu­dio und schrieb die Songs zum Album. Was sich geän­dert hat? Nun, es ist, für mein Emp­fin­den, ein wenig moder­ner und teil­wei­se rocki­ger geworden.


Rich­tet sich die Band seit 2010 eher auf Live­au­f­trit­te aus und sieht Stu­dio­pro­duk­tio­nen zweitrangig?

Peter Volk­mann: Neue Auf­nah­men sind in Pla­nung. Bedingt durch die Covid-19-Ein­schrän­kun­gen bit­ten wir aber um Geduld, da die Fer­tig­stel­lung län­ger braucht.

Sascha Eibisch: Heu­te sieht das Musik­busi­ness anders aus, da gibt es 200 oder 300 Fern­seh­ka­nä­le, 1000 Pri­vat­ra­di­os bezie­hungs­wei­se Inter­net­sen­der und zig ver­schie­de Strea­ming­diens­te. Das heißt der Ver­kauf von Ton­trä­gern bleibt aus bezie­hungs­wei­se geht so dras­tisch zurück, dass sich der Auf­wand einer Stu­dio­pro­duk­ti­on fast nicht mehr refi­nan­zie­ren lässt. Und die Ver­brei­tungs­we­ge über das Inter­net wer­den in der Musik­bran­che immer stär­ker frequentiert.


Sascha, Du hast mit der Pop­grup­pe The Win­ners Erfah­run­gen gesam­melt und bist dann 2010 zu Relax gesto­ßen. Wie ging das vor sich?

Sascha Eibisch: Ganz ein­fach, ins Auto gesetzt und immer dem Navi gefolgt… Nein Spaß bei­sei­te, ich war nie Mit­glied der Pop­grup­pe Win­ners. Es waren ein­fach die Leu­te, die mich damals in die pro­fes­sio­nel­le Musik­bran­che gebracht haben und mich in den 1980er Jah­ren geför­dert haben. Noch heu­te habe ich eine enge Freund­schaft zu Jen­ny und Gary, die auch öfters in den von mir pro­du­zier­ten Fern­seh­shows dabei waren und für die ich auch Songs geschrie­ben habe. Aber zu Relax sel­ber bin ich dann tat­säch­lich durch einen Anruf bei Peter gekom­men, der sich eigent­lich um ein ganz ande­res The­ma gedreht hat.

Peter Volk­mann: Ich lern­te Sascha bei einem Gesprächs­ter­min bei mir zu Hau­se bezüg­lich Boo­king-Ter­mi­nen ken­nen. Wobei ich ihm auch alle neu­en Songs vor­spiel­te. Dabei haben wir uns auch gleich über eine Band­mit­glied­schaft unter­hal­ten. Wel­che ich ihm antrug. Die er freu­dig annahm.
Etwas spä­ter lern­ten wir, bei einer Auto­gramm­stun­de in Mün­chen bei Saturn dann Ste­phan Kreissl ken­nen, den ich etwas spä­ter bei einem Käff­chen frag­te, ob er sich vor­stel­len könn­te, für und mit Relax zu arbei­ten. Und er konn­te es.


Du bist nicht nur als Musi­ker, son­dern auch als Schau­spie­ler, Autor, Pro­du­zent und Mode­ra­tor bekannt. Wel­che die­ser Kar­rie­re­hö­he­punk­te der letz­ten Jah­re soll­ten unse­re Leser kennenlernen?

Sascha Eibisch: Lass mich kurz überlegen…hm…wo fan­ge ich da an (lach)…also es stimmt, ich habe im Lau­fe der letz­ten über 30 Jah­re vie­le Sta­tio­nen durch­ge­macht. Da gab es Dreh­bü­cher, die ver­filmt wur­den, das gab es Fil­me, in denen ich mit­ge­spielt habe und ich habe eini­ge TV-Sen­dun­gen pro­du­ziert. Irgend­wie hat­te jede Spar­te bestimm­te Höhe­punk­te, inter­es­san­te Begeg­nun­gen und ich habe auch wirk­lich vie­le Erfah­run­gen machen kön­nen. Aktu­ell bin ich jetzt seit vier Jah­ren beim Rund­funk­sen­der Extra Radio also Mode­ra­tor tätig, und da sind mei­ne High­lights, dass ich mitt­ler­wei­le vie­le Per­sön­lich­kei­ten aus der Show‑, Musik- oder Film­welt zu einem per­sön­li­chen Inter­view vor das Mikro­fon bit­ten durf­te. Beson­ders freu­te ich mich da über Peter Weck, Han­si Hin­ter­seer, Hans Sigl (Der Berg­dok­tor), Andrea Berg, aber auch über Welt­stars wie Tony Chris­tie, Albert Ham­mond oder die Bel­l­a­my Brothers.


Relax haben sich seit 2010 weg vom Rock hin zum Pop und Schla­ger ent­wi­ckelt. Wie sieht aktu­ell eure Pla­nung in Sachen Auf­nah­men und Live­au­f­trit­te aus? Arbei­tet ihr kon­kret an neu­en Stü­cken und wenn ja, um wel­che The­men dre­hen sich die­se inhaltlich?

Peter Volk­mann: In die Kate­go­rie Pop wur­den wir schon immer plat­ziert. Und wenn man sich „Immer sche rela­xed bleim” anhört, dann wird man auch schnell fest­stel­len, dass sich auch Jazz­rock-Titel auf dem Album befin­den. Ich habe aber auch kei­ne Pro­ble­me damit, wenn man uns in die Schla­ge­r­ecke ein­ord­net. Über die The­men der neu­en Songs möch­te ich noch nichts sagen.

Sascha Eibisch: Ich kann so viel ver­ra­ten, es wird in die­sem Jahr, so Coro­na will bezie­hungs­wei­se es zulässt, noch eine musi­ka­li­sche Über­ra­schung geben. Jetzt sind wir am 6. Febru­ar im SWR beim Schla­ger-Spaß mit Andy Borg zu Gast. Da darf sich das Publi­kum unter ande­rem erst­ma­lig auf ein Duett freu­en. Und was die Live­au­f­trit­te betrifft, die ste­hen auf dem Plan, auch der Vor­ver­kauf läuft, aber es ist immer noch so ein klei­nes pan­de­mi­sches Pro­blem, das die Plä­ne bestimmt.


Pflegt ihr noch die Kon­tak­te zu euren Fans. Eine Web­sei­te scheint es gera­de nicht zu geben, wie sieht es mit Social Media-Kanä­len aus?

Peter Volk­mann: Natür­lich haben wir noch Kon­tak­te zu unse­ren Fans. Und es wird in Kür­ze auch eine rund­erneu­er­te Web­sei­te geben.

Sascha Eibisch: Wir sind per Face­book mit den Fans ver­bun­den und Ste­phan pflegt auch eine Instagram-Seite.

The show must go on

R.I.O.! Rock in Ober­fran­ken sucht Bands

Das R.I.O.! Rock in Ober­fran­ken-Fes­ti­val fin­det statt, wie der Bezirk Ober­fran­ken mit­teilt, aber die­ses Jahr coro­nabe­dingt anders als sonst. Musi­ke­rin­nen und Musi­ker aus den Spar­ten der popu­lä­ren Musik kön­nen sich mit Ton- und/​oder Video­ma­te­ri­al noch bis zum 31. Janu­ar bewerben.

Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm ruft zur Teil­nah­me auf: „Das Band­för­de­rungs­pro­jekt R.I.O.! wur­de im Jahr 2002 vom Bezirk Ober­fran­ken ins Leben geru­fen. Seit­dem bekom­men ober­frän­ki­sche Nach­wuchs­bands die Chan­ce, sich vor einem gro­ßen Publi­kum zu prä­sen­tie­ren und sich zu ver­net­zen. Bewer­ben lohnt sich, denn neben einer umfas­sen­den Betreu­ung, pro­fes­sio­nel­len Work­shops und Pro­mo­ti­on erhal­ten die Final­bands eine Tour­ga­ge in Höhe von 1.000 Euro. Die Sie­ger­band gewinnt zusätz­lich 1.000 Euro Preisgeld.“

Da die Live-Vor­ent­schei­de lei­der aus­fal­len müs­sen, ent­schei­det für jede Regi­on eine jewei­li­ge Jury, wel­che Künst­le­rin­nen und Künst­ler sich auf der Büh­ne prä­sen­tie­ren kön­nen. Sofern es die Coro­na-Pan­de­mie zulässt, fin­det die R.I.O.!-Clubtour 2021 mit den vier Final­bands im Som­mer bei frei­em Ein­tritt statt. Bei den Kon­zer­ten stimmt das Publi­kum für ihre Lieb­lings­band ab und am Ende wird schließ­lich die „Ober­fran­kens Band des Jah­res“ gekürt. Der Tour­zeit­raum der fünf Kon­zer­te in Ober­fran­ken wird noch bekannt gege­ben. Mög­lich­wei­se wird die Club­tour auf ober­frän­ki­sche Frei­licht­büh­nen verlegt.

Bewer­bun­gen bis Ende Janu­ar möglich

„Bands und Künst­ler soll­ten sich von der aktu­el­len Situa­ti­on um Coro­na nicht von der Bewer­bung abhal­ten las­sen. Je nach­dem, wie sich die Pan­de­mie ent­wi­ckelt, könn­te R.I.O.! eine der ers­ten Mög­lich­kei­ten sein, wie­der live auf­zu­tre­ten”, so Samu­el Rauch, Popu­lar­mu­sik­be­auf­trag­ter des Bezirks Oberfranken.

Bewer­bun­gen mit drei Songs, Band­in­for­ma­ti­on, Fotos und Anmel­de­for­mu­lar sind noch bis zum 31. Janu­ar mög­lich. Min­des­tens die Hälf­te der Band­mit­glie­der muss ihren Haupt­wohn­sitz im Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken haben. Cover­bands sind nicht zugelassen.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen und das Teil­nah­me­for­mu­lar zum R.I.O.!-Festival fin­den sich auf der Home­page des Bezirks unter https://www.bezirk-oberfranken.de/bildung-und-jugend/rock-in-oberfranken/

Musik-Neu­erschei­nung

Axel Fló­vent: You Stay By The Sea

Zum Start ins neue Jahr prä­sen­tie­ren wir Ihnen eine Aus­wahl an neu­erschie­ne­nen Plat­ten. Wei­ter geht es heu­te mit „You Stay By The Sea” von Axel Flóvent.

Ursprüng­lich stammt der Solo­künst­ler Axel Fló­vent aus dem Nor­den Islands und lebt heu­te nach Umwe­gen über Ams­ter­dam und Bris­tol in der islän­di­schen Haupt­stadt Reykja­vik. Dort hat er zusam­men mit Pro­du­zent Ian Grim­ble (The 1975, Mum­ford & Sons) sein Debüt­al­bum „You stay by the sea“ ein­ge­spielt. Zwi­schen „Tonight“ und „You stay by the sea“ prä­sen­tiert Axel Fló­vent über die 12 Titel hin­weg einen anspruchs­vol­len Mix aus Akus­tik­gi­tar­re, Pia­no und elek­tri­schen Sounds, zu dem auch Blas­in­stru­men­te gehö­ren. Sei­ne poe­ti­schen, von fröh­lich bis melan­cho­lisch ange­hauch­ten Tex­te, brin­gen sei­ne Hei­mat­ver­bun­den­heit zum Aus­druck und las­sen auf­hor­chen. Braucht es Anspiel­tipps, so liegt man mit den Titeln „Tou­rist“ (als Sin­gle aus­ge­kop­pelt), „Fire­workks“ und „Dri­ving hours“ genau rich­tig. Fló­vent scheint in Reykja­vik und mit dem Album ange­kom­men. „Es wäre wun­der­schön, wenn mei­ne Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer das füh­len. Ich habe gelernt, dass es nichts Wich­ti­ge­res als das Zuhau­se, die Freun­de und die Fami­lie gibt“, sagt er.

Musik-Neu­erschei­nung

Catt: Why, why

Zum Start ins neue Jahr prä­sen­tie­ren wir Ihnen eine Aus­wahl an neu­erschie­ne­nen Plat­ten. Heu­te geht es wei­ter mit „Why, why” von Catt.

Mit den ins­ge­samt 12 eng­lisch­spra­chi­gen Stü­cken zwi­schen „Again“ und „How can I beco­me“ debü­tiert die Sän­ge­rin und Song­wri­te­rin CATT auf Alb­um­län­ge. Das Ergeb­nis hat sie im Allein­gang in Ham­burg ein­ge­spielt, ver­öf­fent­licht wur­de es auf dem Ber­li­ner Indie-Label Lis­ten­re­cords. Die 25-jäh­ri­ge Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­tin ist Musi­ke­rin durch und durch. Als Sti­pen­dia­tin der Roger Wil­lem­sen Stif­tung hat Catha­ri­na Schor­ling ihr Kön­nen bereits unter Beweis gestellt und war unter ande­rem mit Sarah Con­nor und Judith Holo­fer­nes auf Tour­nee. Ihr klas­si­scher Back­ground und ein Stu­di­um der Musik­pro­duk­ti­on sor­gen für die fun­dier­te Basis ihrer erfolg­rei­chen Kar­rie­re. Was am Pia­no sei­nen Anfang nahm, funk­tio­niert mitt­ler­wei­le auch im Band­kon­text zwi­schen Pop und Elek­tro­nik. Mit „Cur­ve a line“ und „Wil­low tree“ lie­fert CATT zudem fein­sin­ni­ge Anspiel­tipps, zu denen pas­sen­de Video­clips gedreht wur­den. Nicht wei­ter ver­wun­der­lich, dass sie auch in text­li­cher Hin­sicht über­zeugt. CATT über­rascht, berührt und es bleibt das, was in die­ser Zeit wich­ti­ger nicht sein könn­te: Hoffnung.

Musik-Neu­erschei­nung

Star Femi­ni­ne Band: Star Femi­ni­ne Band

Für die stil­len Tage prä­sen­tie­ren wir Ihnen eine Aus­wahl an neu­erschie­ne­nen Plat­ten. Heu­te geht es wei­ter mit der Star Femi­ni­ne Band.

Das fran­zö­sisch­spra­chi­ge Land Benin in West­afri­ka ist hier­zu­lan­de bis auf Angé­li­que Kid­jo musi­ka­lisch bis­her kaum in Erschei­nung getre­ten. Das könn­te sich durch die Star Femi­ni­ne Band ändern. Die sie­ben­köp­fi­ge Grup­pe jun­ger Frau­en wur­de von Musi­ker André Bale­gue­mon gegrün­det, der zunächst kos­ten­lo­se Musik­stun­den in der Stadt Nati­t­in­gou anbot. Sei­ne Schü­le­rin­nen hat­ten zum Teil Instru­men­te wie ein Key­board noch nie gese­hen. Aber nach den ers­ten viel­ver­spre­chen­den Pro­ben wur­de rasch eine fes­te Band­be­set­zung gefun­den, die auf ihrem Debüt­al­bum vol­ler Ener­gie Pop, Rock und tra­di­tio­nel­le Musik ihrer Hei­mat mischt.
Mit den acht Titeln, dar­un­ter dem hit­ver­däch­ti­gen „Femme afri­cai­ne“, ver­su­chen die Band­mit­glie­der, der Stel­lung der Frau in der afri­ka­ni­schen Gesell­schaft mehr Bedeu­tung zu ver­schaf­fen. Vor allem singt die Star Femi­ni­ne Band in loka­len Spra­chen des Benin. Über den fran­zö­si­schen Ton­in­ge­nieur wur­de die Album-Ver­öf­fent­li­chung ange­scho­ben. Es bleibt zu hof­fen, dass die afri­ka­ni­sche Pro­vinz durch die All Girl-Band lang­fris­tig an Bedeu­tung gewinnt.