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Regierung von Oberfranken

„Ihr seid die Zukunft der Landwirtschaft“

Frei­spre­chungs­fei­er im Beruf Land­wirt /​Land­wir­tin für Ober­fran­ken West

22 jun­ge Män­ner und 10 jun­ge Frau­en aus den Land­krei­sen Bam­berg, Coburg, Forch­heim, Kro­nach, Kulm­bach und Lich­ten­fels haben die Aus­bil­dung zum staat­lich aner­kann­ten Beruf Landwirt/​Landwirtin erfolg­reich abge­schlos­sen. Dar­un­ter waren auch Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten des Bil­dungs­pro­gramms Land­wirt (BiLa), teil­wei­se von außer­halb Ober­fran­kens. Bei einer Fei­er­stun­de im Lich­ten­fel­ser Stadt­teil Trieb erhiel­ten sie ihre Urkun­den von der Regie­rung von Ober­fran­ken, wie die Regie­rung von Ober­fran­ken mitteilt.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der klas­si­schen Aus­bil­dung haben eine drei­jäh­ri­ge dua­le Aus­bil­dung absol­viert, bei der ins­be­son­de­re auch die Pra­xis eine ent­schei­den­de Rol­le spielt. Nach einem Berufs­grund­schul­jahr in Voll­zeit waren sie zwei Jah­re in land­wirt­schaft­li­chen Aus­bil­dungs­be­trie­ben tätig. Wäh­rend die­ser Zeit besuch­ten sie an einem Tag pro Woche die Frei­herr-von-Rast Berufs­schu­le Coburg, um das Wis­sen zu ver­tie­fen. Ergän­zend fan­den Lehr­gän­ge und Schu­lun­gen an Land­ma­schi­nen- und Tier­hal­tungs­schu­len statt.

Mit gro­ßer Freu­de blick­te der stell­ver­tre­ten­de Land­rat des Land­krei­ses Lich­ten­fels, Hel­mut Fischer, auf die Absol­ven­ten: „Wenn wir eine Frei­spre­chungs­fei­er erle­ben, ist es etwas Beson­de­res. Was Sie geschafft haben, ist bemer­kens­wert. Wir brau­chen erfolg­rei­che Betrie­be in unse­ren Land­krei­sen.“ Die Land­wirt­schaft benö­tigt gut aus­ge­bil­de­te Fach­kräf­te, um für die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft gerüs­tet zu sein. Dafür gab Mat­thi­as Dotz­ler von der Regie­rung von Ober­fran­ken den Absol­ven­ten mit auf den Weg: „Ich möch­te Ihnen eines ans Herz legen: Bit­te nut­zen Sie die zahl­rei­chen Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te, denn man lernt nie aus.“


Zeug­nis­über­ga­be und Aus­zeich­nung der Jahrgangsbesten

Zusam­men mit Klaus Rei­nin­ger von der Regie­rung von Ober­fran­ken zeich­ne­te Dotz­ler die fünf Bes­ten des Jahr­gangs aus: Vere­na Kirch­ner, Jonas Stei­ner, Tim Spör­lein Johan­nes Kon­rad und Kon­rad Eich­horn. Sie konn­ten sich über eine DLG-Jah­res­mit­glied­schaft freu­en. Tan­ja Schil­ling, Klas­sen­lei­te­rin an der Frei­herr-von-Rast-Berufs­schu­le Coburg, wür­dig­te Jonas Stei­ner zudem als Schul­bes­ten. Sie zog ein aus­schließ­lich posi­ti­ves Resü­mee die­ses Jahr­gangs: „Für die Schü­ler ist ihr Beruf Lei­den­schaft. Wir hat­ten als Leh­rer Glück, sie unter­rich­ten zu dürfen.“

Micha­el Bien­lein, Kreis­ob­mann des BBV Lich­ten­fels, gab den Absol­ven­ten mit auf dem Weg: „Aus­bil­dung braucht Zeit. Sie haben sich die­se Zeit genom­men. Jetzt kön­nen Sie das Erlern­te in der Pra­xis umset­zen.“ Unter den Gra­tu­lan­ten waren außer­dem Georg Schau­er, Vor­sit­zen­der des vlf Lich­ten­fels und Harald Weber, Behör­den­lei­ter des Amts für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (AELF) Coburg-Kulmbach.

Mit­tei­lung der Regie­rung von Oberfranken

Trotz Bor­ken­kä­fer: Ober­fran­kens Wäl­der wer­den vielfältiger

Trotz Bor­ken­kä­fer, Hit­ze und Tro­cken­heit hal­ten sich in vie­len Regio­nen Ober­fran­kens die nega­ti­ven Ent­wick­lun­gen in Gren­zen. Über den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk gese­hen, wer­den die Wäl­der viel­fäl­ti­ger, natur­nä­her und wei­sen mehr Laub­bäu­me auf. Das zeig­ten die regio­na­li­sier­ten Aus­wer­tun­gen der Bun­des­wald­in­ven­tur (BWI), die die Baye­ri­sche Lan­des­an­stalt für Wald und Forst­wirt­schaft (LWF) gemein­sam mit Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid in einem Wald­stück bei Hum­mel­tal vor­ge­stellt hat.

Der Anteil der Laub­bäu­me im Kro­nen­dach sei in den letz­ten zehn Jah­ren von 31 Pro­zent auf 33 Pro­zent ange­stie­gen. Was sich zunächst nach nicht viel anhört, sei in abso­lu­ten Zah­len enorm: 5.400 Hekt­ar Laub­holz kamen in Ober­fran­ken hin­zu. Der Anstieg des Laub­hol­zes ging ins­be­son­de­re zulas­ten der Fich­ten­flä­che. Zuge­nom­men haben hin­ge­gen Buchen und Eichen. Damit ent­wi­ckeln sich die ober­frän­ki­schen Wäl­der wei­ter in Rich­tung mehr Natur­nä­he und Kli­ma­to­le­ranz. „Die­se Zah­len bele­gen die erfolg­rei­chen Bemü­hun­gen der ober­frän­ki­schen Wald­be­sit­ze­rin­nen und Wald­be­sit­zer, ihre oft nadel­holz­be­ton­ten Wäl­der in sta­bi­le­re Misch­wäl­der umzu­bau­en”, unter­strich Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid. “Das ist wich­tig, denn unse­re Wäl­der sind unver­zicht­bar für den Trink­was­ser­schutz, die Erho­lung und die Bio­di­ver­si­tät. Zudem lie­fern sie den nach­wach­sen­den und kli­ma­freund­li­chen Roh­stoff Holz.”


Holz­vor­rä­te leicht gestiegen

Ober­fran­ken habe wei­ter­hin die zweit­höchs­ten Nadel­holz­an­tei­le aller baye­ri­schen Regie­rungs­be­zir­ke. In der zurück­lie­gen­den Inven­tur­pe­ri­ode wuch­sen in Ober­fran­ken jähr­lich rund 3 Mil­lio­nen Fest­me­ter Holz nach. Dies ist der Grund dafür, dass im gesam­ten Regie­rungs­be­zirk – trotz der dra­ma­ti­schen Wald- und Holz­ver­lus­te im Fran­ken­wald – die Holz­vor­rä­te leicht gestie­gen sind. Aber in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels löst die­se Nach­richt bei Exper­ten gemisch­te Gefüh­le aus: „Der rasan­te Kli­ma­wan­del zwingt uns, den lau­fen­den Wald­um­bau noch zu ver­stär­ken. Wir müs­sen in Ober­fran­ken drin­gend unse­re Baum­ar­ten­viel­falt wei­ter erhö­hen. Die dra­ma­ti­sche Bor­ken­kä­fer­ent­wick­lung im Fran­ken­wald soll­te für Ober­fran­ken und dar­über hin­aus für ganz Bay­ern eine deut­li­che War­nung sein”, warnt LWF-Vize­prä­si­den­tin Dr. Ruth Dirsch.

Ins­be­son­de­re in den Land­krei­sen Kro­nach, Hof und Kulm­bach habe der Kli­ma­wan­del deut­li­che Spu­ren in der Land­schaft hin­ter­las­sen. Begin­nend mit dem Tro­cken­jahr 2018 sind bis heu­te mehr als 10.000 Hekt­ar Fich­ten­wald abge­stor­ben. Dort muss­ten die Wald­be­sit­zen­den erheb­li­che öko­no­mi­sche Ein­bu­ßen hin­neh­men, da die hohen Vor­rä­te ein­ge­schla­gen wur­den als die Holz­prei­se sehr nied­rig waren.


Nach­wach­sen­der Baumbestand

Sehr erfreu­lich sei hin­ge­gen, dass die nächs­te Wald­ge­ne­ra­ti­on oft­mals schon in den Start­lö­chern steht: Auf gut einem Drit­tel der Wald­flä­che wach­sen unter dem Schutz des Alt­be­stan­des bereits jun­ge Bäu­me. Die­se Ver­jün­gung besteht zu 56 Pro­zent aus Laub­bäu­men. Aller­dings sind auch die Fich­ten­an­tei­le in der Ver­jün­gung mit 38 Pro­zent sehr hoch. Um die Mischung vie­ler Baum­ar­ten zu erhal­ten, ist daher eine geziel­te Pfle­ge durch die Wald­be­sit­zer not­wen­dig. Genau­so wich­tig ist die Unter­stüt­zung durch die Jäger­schaft. “Auch die Jagd spielt eine ent­schei­den­de Rol­le”, so Dirsch. „Wald­an­ge­pass­te Wild­be­stän­de sind die ent­schei­den­de Vor­aus­set­zung, damit sich die Ver­jün­gung auch gut ent­wi­ckeln kann.”

Auch in Sachen Bio­di­ver­si­tät haben die ober­frän­ki­schen Wäl­der in den letz­ten zehn Jah­ren erheb­lich zuge­legt: Die Vor­rä­te an Tot­holz sind deut­lich ange­stie­gen, auch wenn sie mit rund 25 Fest­me­tern pro Hekt­ar noch immer unter dem baye­ri­schen Durch­schnitt lie­gen. Anders als der Name ver­mu­ten lässt, ist Tot­holz alles ande­re als tot. Es besitzt viel­fäl­ti­ge Struk­tu­ren, die die Lebens­be­dürf­nis­se zahl­rei­cher Arten erfüllen.

Die Bun­des­wald­in­ven­tur lie­fert im zehn­jäh­ri­gen Tur­nus fun­dier­te Daten zur Ent­wick­lung und zum Zustand der Wäl­der in ganz Deutsch­land. Für die aktu­el­le Erhe­bung haben Förs­te­rin­nen und Förs­ter in Bay­ern an rund 8.000 Auf­nah­me­punk­ten rund 100.000 Bäu­me ver­mes­sen und Infor­ma­tio­nen zur Wald­ent­wick­lung erhoben.

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net erneut Luft­be­ob­ach­tung an

Auf­grund des anhal­ten­den tro­cke­nen, sehr hei­ßen Wet­ters und der damit ver­bun­de­nen hohen Wald­brand­ge­fahr für beson­ders gefähr­de­te Wald­ge­bie­te ord­net die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Frei­tag, 15. August 2025, bis Sonn­tag, 17. August 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken an.

Zwar weist der Wald­brand­ge­fah­ren­in­dex für das Wochen­en­de der­zeit nur Wald­brand­stu­fe 3 (mitt­le­re Gefahr) aus. Es ist jedoch davon aus­zu­ge­hen, dass die even­tu­ell auf­tre­ten­den Nie­der­schlä­ge nur punk­tu­ell zu einer Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on bei­tra­gen wer­den und des­halb in wei­ten Tei­len der Regi­on die Gefahr hoch bleibt.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders groß ist. Die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. stellt die Luft­fahr­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. Die Flug­zeu­ge der Stütz­punk­te Bam­berg-Brei­ten­au und Bay­reuth-Bind­lach sind mit Pilo­ten und aus­ge­bil­de­ten Luft­be­ob­ach­tern an Bord im Ein­satz, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußers­te Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, mel­det die­sen bit­te umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 112.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung fin­den Sie auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken unter Wald­brand­über­wa­chung; Infor­ma­tio­nen zur Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung – Regie­rung von Oberfranken.

Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Mit­tel­schu­len in Ober­fran­ken haben ihre Abschluss­prü­fun­gen absolviert

Regie­rung von Ober­fran­ken ehrt die bes­ten Absol­ven­tin­nen und Absolventen

Auf Initia­ti­ve der Regie­rung von Ober­fran­ken wur­den 59 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der Mit­tel­schu­le für ihre her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen im Qua­li­fi­zie­ren­den Abschluss und für den bes­ten Mitt­le­ren Schul­ab­schluss ausgezeichnet.

Die Jahr­gangs­bes­ten in den neun Schul­amts­be­zir­ken erhiel­ten im Bei­sein von Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken, der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) für Ober­fran­ken Bay­reuth und der IHK zu Coburg, der loka­len Poli­tik sowie wei­te­rer Gäs­te aus den Hän­den der Schul­auf­sicht vor Ort ihre Urkunden.


Schul­amts­be­zirk Bayreuth

Regie­rungs­prä­si­dent von Ober­fran­ken Flo­ri­an Luder­schmid gra­tu­lier­te im Land­rats­amt Bay­reuth den Bes­ten des Schul­amts­be­zirks Bay­reuth. In sei­nem Gruß­wort ging er auf schu­li­sche und beruf­li­che Erfolgs­fak­to­ren ein: „Herz­li­chen Glück­wunsch zu Ihren her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen! Die Ehrung haben Sie sich mehr als ver­dient. Sie wür­digt nicht nur die schu­li­schen Erfol­ge, son­dern auch die Anstren­gungs­be­reit­schaft und die Fähig­keit, sich jeden Tag aufs Neue zum Ler­nen zu moti­vie­ren. Die­se Tugen­den wer­den auch im Über­gang von der Schu­le in die Berufs­aus­bil­dung hilf­reich sein, gilt es doch, neue Struk­tu­ren, Abläu­fe und Erwar­tun­gen zu bewäl­ti­gen. Auch zukünf­tig wer­den Fami­lie, Freun­de, Lehr­kräf­te sowie Aus­bil­de­rin­nen und Aus­bil­der mit Rat und Tat zur Sei­te ste­hen. Für Ihren wei­te­ren Weg wün­sche ich Ihnen alles erdenk­lich Gute!”


Schul­amts­be­zirk Coburg

Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel über­brach­te im Schul­amts­be­zirk Coburg bei der Fei­er­stun­de an der Grund- und Mit­tel­schu­le Ebers­dorf die Glück­wün­sche an die Jahr­gangs­bes­ten: „Sie dür­fen stolz auf sich sein und ich bin mir sicher, Ihre Fami­li­en und auch die Lehr­kräf­te, die Sie bis hier­hin beglei­tet haben, sind es auch. Für den wei­te­ren Weg ist auch das enge Zusam­men­wir­ken von Schu­len, Unter­neh­men und Kam­mern, zum Bei­spiel über Bil­dungs­part­ner­schaf­ten, mit­ent­schei­dend, um jun­gen Men­schen best­mög­li­che Chan­cen bie­ten zu können.”


Schul­amts­be­zir­ke Forch­heim und Kulmbach

Ste­fan Kuen, Bereichs­lei­ter Schu­len der Regie­rung von Ober­fran­ken, gra­tu­lier­te in der Gere­on­ka­pel­le in Forch­heim den erfolg­rei­chen Schü­le­rin­nen und Schü­lern. In Kulm­bach wür­dig­te Alex­an­der Wunsch, Lei­ter des Sach­ge­bie­tes 40.1 an der Regie­rung von Ober­fran­ken die Leis­tun­gen der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten. Bei­de appel­lier­ten an die jun­gen Men­schen, nicht nur für die eige­ne beruf­li­che Zukunft, son­dern auch für die All­ge­mein­heit Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und durch sozia­les Enga­ge­ment und Ehren­amt das gesell­schaft­li­che Leben mitzugestalten.

In den übri­gen Schul­amts­be­zir­ken wur­de die Ehrung durch die jewei­li­gen Schul­amts­di­rek­to­rin­nen und ‑direk­to­ren vorgenommen.

Abschluss des Lehr­gangs „Geprüf­te/-r Natur- und Land­schafts­pfle­ger/-in“

Zeug­nis­se fei­er­lich überreicht

Für ins­ge­samt 40 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer zwei­er Lehr­gän­ge zum Geprüf­ten Natur- und Land­schafts­pfle­ger /​zur Geprüf­ten Natur- und Land­schafts­pfle­ge­rin sind 17 Lehr­gangs­wo­chen erfolg­reich zu Ende gegan­gen. Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid hat die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten in der Regie­rung von Ober­fran­ken in Bay­reuth nun fei­er­lich ent­las­sen und ihnen die Abschluss­zeug­nis­se ausgehändigt.

„Sie haben nicht nur fun­dier­te Kennt­nis­se in Theo­rie und Pra­xis erwor­ben, son­dern auch Ver­ant­wor­tung über­nom­men: für unse­re Umwelt, für kom­men­de Gene­ra­tio­nen und für die Wei­ter­ga­be Ihres Wis­sens – sei es im direk­ten Ein­satz vor Ort oder in der Umwelt­bil­dung und Öffent­lich­keits­ar­beit“, wür­dig­te Regie­rungs­prä­si­dent Luder­schmid das Enga­ge­ment der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. „Ich bin über­zeugt, dass Sie die­sen Auf­trag ernst nehmen.“

Auch Lehr­gangs­lei­te­rin Iris Prey von der Regie­rung von Ober­fran­ken beton­te den hohen Wert der Fort­bil­dung: Neben dem fach­li­chen Wis­sen sei ein star­kes Netz­werk ent­stan­den, das für die beruf­li­che Zukunft der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten von gro­ßer Bedeu­tung sei. Die Teil­neh­men­den kamen in die­sem Jahr nicht nur aus ganz Bay­ern, son­dern auch aus Baden-Würt­tem­berg, Ber­lin, Hes­sen, Nie­der­sach­sen, Rhein­land-Pfalz und Thüringen.


Breit gefä­cher­tes Fach­wis­sen – pra­xis­nah vermittelt

In ins­ge­samt 17 Lehr­gangs­wo­chen befass­ten sich die Teil­neh­men­den mit den Grund­la­gen des Natur­schut­zes, der Land­schafts­pfle­ge, der Umwelt­bil­dung und Öffent­lich­keits­ar­beit. Ergänzt wur­de das Lehr­pro­gramm durch recht­li­che und wirt­schaft­li­che Inhal­te wie Gewer­be- und Steu­er­recht, Arbeits- und Sozi­al­recht sowie durch Infor­ma­tio­nen zu rele­van­ten Förderprogrammen.

Ziel der Fort­bil­dung ist es, qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus­zu­bil­den, die in Kom­mu­nen, Natur­par­ken, im land­wirt­schaft­li­chen Bereich oder in der Pri­vat­wirt­schaft aktiv zur Erhal­tung der bio­lo­gi­schen Viel­falt und zum Schutz der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen bei­tra­gen. Die Natur- und Land­schafts­pfle­ge ist Schnitt­stel­le und Bestand­teil der Landwirtschaft.


Akti­ver Bei­trag zum Natur- und Umweltschutz

Natur- und Land­schafts­pfle­ger ken­nen die öko­lo­gi­schen Zusam­men­hän­ge, wis­sen um die Schutz­be­dürf­tig­keit hei­mi­scher Arten und Lebens­räu­me – vom Mager­ra­sen über Streu­obst­wie­sen bis hin zu gefähr­de­ten Vogel­ar­ten. Durch geziel­te Pfle­ge von Hecken, Sträu­chern und Gebü­schen för­dern sie Bio­di­ver­si­tät und gestal­ten Lebens­räu­me aktiv mit.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten tra­gen mit ihrer Arbeit dazu bei, den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels und dem Ver­lust bio­lo­gi­scher Viel­falt ent­ge­gen­zu­wir­ken. Der von der Regie­rung von Ober­fran­ken orga­ni­sier­te Lehr­gang ver­mit­telt ihnen dafür sowohl fun­dier­tes Fach­wis­sen als auch den prak­ti­schen Umgang mit Werk­zeu­gen und Techniken.

Pres­se­state­ment des Sozi­al­ver­bands VdK Bayern

Baye­ri­sches Kin­der­start­geld: „Kür­zung und klei­ne Gieß­kan­ne für alle“

Die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung hat die Ein­füh­rung eines Kin­der­start­gelds ab dem kom­men­den Jahr beschlos­sen. Es wird für alle Kin­der, die ab dem 1. Janu­ar 2025 gebo­ren sind, ein­ge­führt und beträgt ein­ma­lig 3000 Euro pro Kind. Im Gegen­zug streicht der Frei­staat ande­re Fami­li­en­leis­tun­gen, so dass deut­lich weni­ger bei den Betrof­fe­nen ankommt, wie der Sozi­al­ver­band VdK Bay­ern e.V. mitteilt.

„Natür­lich ist es gut, dass der Frei­staat eine frei­wil­li­ge Leis­tung für Kin­der aus­zahlt. Lei­der hat die Staats­re­gie­rung jedoch die Schaf­fung eines sozia­len Aus­gleichs ver­passt. Das neue Kin­der­start­geld in Bay­ern ist die klei­ne Gieß­kan­ne für alle. Für Fami­li­en mit nied­ri­gen Ein­kom­men bedeu­tet es eine Kür­zung um 5400 Euro im Ver­gleich zu den bis­he­ri­gen Leis­tun­gen“, so Vere­na Ben­te­le, die Lan­des­vor­sit­zen­de des VdK Bay­ern. „Die Ein­mal­zah­lung berück­sich­tigt die all­täg­li­chen Bedürf­nis­se der Kin­der nicht. Dar­un­ter lei­den wer­den die früh­kind­li­che För­de­rung, die Ver­sor­gung mit hoch­wer­ti­gen Nah­rungs­mit­teln und die Betreu­ung. Ob das damit ein­ge­spar­te Geld in naher Zukunft tat­säch­lich zu einem spür­ba­ren Aus­bau von Kin­der­be­treu­ung füh­ren wird, bleibt fraglich.“

Bis­her bekom­men Fami­li­en für das ers­te und zwei­te Kind in zwei Jah­ren ins­ge­samt 6000 Euro Fami­li­en­geld. Zusätz­lich gibt es das ein­kom­mens­ab­hän­gi­ge Krip­pen­geld in Höhe von bis zu 2400 Euro in zwei Jah­ren zur Ent­las­tung bei den Eltern­bei­trä­gen. Wer Anspruch auf die­se Leis­tung hat, bekommt künf­tig also 3000 Euro statt bis zu 8400 Euro.

Seit der Ein­füh­rung des Fami­li­en­gelds hat der Frei­staat die frei­wil­li­ge Leis­tung für mehr als eine Mil­li­on Kin­der gewährt – ins­ge­samt eine Sum­me von mehr als 4,6 Mil­li­ar­den Euro. Von 2020 bis März 2024 hat­ten mehr als 140.000 Kin­der vom Krip­pen­geld pro­fi­tiert. 174 Mil­lio­nen Euro wur­den ins­ge­samt ausgezahlt.

Deut­scher Wet­ter­dienst erhöht Warnstufe

Sehr hohe Wald­brand­ge­fahr in der Regi­on Bamberg

Wegen des anhal­ten­den tro­cke­nen Wet­ters und der star­ken Hit­ze stuft der Deut­sche Wet­ter­dienst die Regi­on Bam­berg ab dem mor­gi­gen Diens­tag, 1. Juli 2025, von der Kate­go­rie „hohe Wald­brand­ge­fahr“ in die höchs­te Kate­go­rie „sehr hohe Gefahr“ ein, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Gleich­zei­tig fin­den Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge statt.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken hat zudem in Abstim­mung mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg erneut eine Luft­be­ob­ach­tung ange­ord­net – sie läuft bereits seit Sams­tag, 28. Juni 2025, und wird nun bis Don­ners­tag, 3. Juli 2025, ver­län­gert. Der Fokus liegt auf beson­ders gefähr­de­ten Wald­ge­bie­ten und wird durch die Luft­hel­fer­staf­feln der Stand­or­te Bay­reuth und Bam­berg bedient. Über­wa­chungs­schwer­punk­te sind ins­be­son­de­re Kie­fern- und Fich­ten­wäl­der der Jura­hoch­flä­che, der Hauptsmoor­wald, die Wald­ge­bie­te zwi­schen Bam­berg und Forch­heim, die „Unte­re Mark“ west­lich von Forch­heim, der Lang­hei­mer Forst bei Lich­ten­fels sowie Wäl­der im Cobur­ger Land.

Auf­grund der erhöh­ten Wald­brand­ge­fahr weist das Amt für Brand- und Kata­stro­phen­schutz der Stadt Bam­berg auf wich­ti­ge Ver­hal­tens­re­geln hin:

  • Rau­chen und offe­nes Feu­er sind im Wald strikt verboten.
  • Abge­sperr­te Wäl­der dür­fen kei­nes­falls betre­ten werden.
  • Auto­fah­rer sol­len nur aus­ge­wie­se­ne Park­plät­ze benut­zen, da hei­ße Kata­ly­sa­to­ren jeder­zeit tro­cke­nes Gras unter dem Auto ent­zün­den können.
  • Im Übri­gen ist auch außer­halb der Wäl­der, wo offe­nes Feu­er nicht ver­bo­ten ist, beim Gril­len und bei Lager­feu­ern aller­höchs­te Vor­sicht geboten.
  • Brän­de und Rauch­ent­wick­lung müs­sen sofort unter der Ruf­num­mer 112 gemel­det wer­den. Mel­den­de wer­den gebe­ten, eine mög­lichst genaue Orts- bezie­hungs­wei­se Anfahrts­be­schrei­bung anzu­ge­ben; sofern mög­lich, gern auch mit den GPS-Koor­di­na­ten aus Ihrem Smart­phone oder mit­tels Hilfs­ap­ps wie „what3words“.
  • Falls not­wen­dig, wird gebe­ten, die ers­ten Ein­hei­ten der anrü­cken­den Feu­er­wehr ein­zu­wei­sen, damit der Brand­herd schnel­ler bekämpft wer­den kann.
  • Soll­ten im Wald umge­leg­te Ver­kehrs­py­lo­nen gefun­den wer­den, wird gebe­ten, die­se nicht wie­der auf­zu­stel­len oder weg­zu­räu­men. Die­se kön­nen als Weg­wei­ser für die Feu­er­wehr vor­ge­se­hen sein.
  • Wald­zu­fahr­ten sind unbe­dingt für Feu­er­wehr-Ein­satz­fahr­zeu­ge freizuhalten.

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net erneut Luft­be­ob­ach­tung an

Obwohl der Wald­brand­ge­fah­ren­in­dex für den kom­men­den Sams­tag der­zeit nur die Stu­fen 2 und 3 aus­weist, wird auf­grund der vor­her­ge­sag­ten hohen Tem­pe­ra­tu­ren den­noch von einer deut­lich erhöh­ten Wald­brand­ge­fahr aus­ge­gan­gen. Daher ord­net die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Sams­tag, 28. Juni 2025, bis Diens­tag, 1. Juli 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung an.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders hoch ist. Die Regie­rung von Ober­fran­ken bit­tet wei­ter­hin, in den Wäl­dern äußerst vor­sich­tig zu agie­ren und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, wird gebe­ten, die­sen umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 1 12 zu mel­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung sind auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken zu finden.

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net vor­sorg­li­che Luft­be­ob­ach­tung an

Auf­grund des anhal­ten­den tro­cke­nen Wet­ters und der damit ver­bun­de­nen hohen Wald­brand­ge­fahr für beson­ders gefähr­de­te Wald­ge­bie­te ord­net die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Sams­tag, 21. Juni 2025, bis Sonn­tag, 22. Juni 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken an.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders hoch ist. Die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. stellt die Luft­fahr­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. Die Flug­zeu­ge der Stütz­punk­te Bam­berg-Brei­ten­au und Bay­reuth-Bind­lach sind mit Pilo­ten und aus­ge­bil­de­ten Luft­be­ob­ach­tern an Bord im Ein­satz, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußers­te Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, wird gebe­ten, die­sen umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 112 zu mel­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung sind auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken zu finden.

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net vor­sorg­li­che Luft­be­ob­ach­tung an

Auf­grund der anhal­ten­den Tro­cken­heit und feh­len­der Nie­der­schlä­ge besteht in wei­ten Tei­len Ober­fran­kens eine hohe Wald­brand­ge­fahr. Die Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net daher im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Don­ners­tag, 1. Mai 2025, bis Sonn­tag, 4. Mai 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken an.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders hoch ist. Die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. stellt die Luft­fahr­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. Die Flug­zeu­ge der Stütz­punk­te Bam­berg-Brei­ten­au und Bay­reuth-Bind­lach sind mit Pilo­ten und aus­ge­bil­de­ten Luft­be­ob­ach­tern an Bord im Ein­satz, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußers­te Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, wird gebe­ten, die­sen umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 112 zu mel­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung sind auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken zu finden.

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