„Ihr seid die Zukunft der Landwirtschaft“
Freisprechungsfeier im Beruf Landwirt /Landwirtin für Oberfranken West
22 junge Männer und 10 junge Frauen aus den Landkreisen Bamberg, Coburg, Forchheim, Kronach, Kulmbach und Lichtenfels haben die Ausbildung zum staatlich anerkannten Beruf Landwirt/Landwirtin erfolgreich abgeschlossen. Darunter waren auch Absolventinnen und Absolventen des Bildungsprogramms Landwirt (BiLa), teilweise von außerhalb Oberfrankens. Bei einer Feierstunde im Lichtenfelser Stadtteil Trieb erhielten sie ihre Urkunden von der Regierung von Oberfranken, wie die Regierung von Oberfranken mitteilt.
Die Absolventinnen und Absolventen der klassischen Ausbildung haben eine dreijährige duale Ausbildung absolviert, bei der insbesondere auch die Praxis eine entscheidende Rolle spielt. Nach einem Berufsgrundschuljahr in Vollzeit waren sie zwei Jahre in landwirtschaftlichen Ausbildungsbetrieben tätig. Während dieser Zeit besuchten sie an einem Tag pro Woche die Freiherr-von-Rast Berufsschule Coburg, um das Wissen zu vertiefen. Ergänzend fanden Lehrgänge und Schulungen an Landmaschinen- und Tierhaltungsschulen statt.
Mit großer Freude blickte der stellvertretende Landrat des Landkreises Lichtenfels, Helmut Fischer, auf die Absolventen: „Wenn wir eine Freisprechungsfeier erleben, ist es etwas Besonderes. Was Sie geschafft haben, ist bemerkenswert. Wir brauchen erfolgreiche Betriebe in unseren Landkreisen.“ Die Landwirtschaft benötigt gut ausgebildete Fachkräfte, um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Dafür gab Matthias Dotzler von der Regierung von Oberfranken den Absolventen mit auf den Weg: „Ich möchte Ihnen eines ans Herz legen: Bitte nutzen Sie die zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangebote, denn man lernt nie aus.“
Zeugnisübergabe und Auszeichnung der Jahrgangsbesten
Zusammen mit Klaus Reininger von der Regierung von Oberfranken zeichnete Dotzler die fünf Besten des Jahrgangs aus: Verena Kirchner, Jonas Steiner, Tim Spörlein Johannes Konrad und Konrad Eichhorn. Sie konnten sich über eine DLG-Jahresmitgliedschaft freuen. Tanja Schilling, Klassenleiterin an der Freiherr-von-Rast-Berufsschule Coburg, würdigte Jonas Steiner zudem als Schulbesten. Sie zog ein ausschließlich positives Resümee dieses Jahrgangs: „Für die Schüler ist ihr Beruf Leidenschaft. Wir hatten als Lehrer Glück, sie unterrichten zu dürfen.“
Michael Bienlein, Kreisobmann des BBV Lichtenfels, gab den Absolventen mit auf dem Weg: „Ausbildung braucht Zeit. Sie haben sich diese Zeit genommen. Jetzt können Sie das Erlernte in der Praxis umsetzen.“ Unter den Gratulanten waren außerdem Georg Schauer, Vorsitzender des vlf Lichtenfels und Harald Weber, Behördenleiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Coburg-Kulmbach.
Das könnte Sie auch interessieren...
Mitteilung der Regierung von Oberfranken
Trotz Borkenkäfer: Oberfrankens Wälder werden vielfältiger
Trotz Borkenkäfer, Hitze und Trockenheit halten sich in vielen Regionen Oberfrankens die negativen Entwicklungen in Grenzen. Über den gesamten Regierungsbezirk gesehen, werden die Wälder vielfältiger, naturnäher und weisen mehr Laubbäume auf. Das zeigten die regionalisierten Auswertungen der Bundeswaldinventur (BWI), die die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) gemeinsam mit Regierungspräsident Florian Luderschmid in einem Waldstück bei Hummeltal vorgestellt hat.
Der Anteil der Laubbäume im Kronendach sei in den letzten zehn Jahren von 31 Prozent auf 33 Prozent angestiegen. Was sich zunächst nach nicht viel anhört, sei in absoluten Zahlen enorm: 5.400 Hektar Laubholz kamen in Oberfranken hinzu. Der Anstieg des Laubholzes ging insbesondere zulasten der Fichtenfläche. Zugenommen haben hingegen Buchen und Eichen. Damit entwickeln sich die oberfränkischen Wälder weiter in Richtung mehr Naturnähe und Klimatoleranz. „Diese Zahlen belegen die erfolgreichen Bemühungen der oberfränkischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, ihre oft nadelholzbetonten Wälder in stabilere Mischwälder umzubauen”, unterstrich Regierungspräsident Florian Luderschmid. “Das ist wichtig, denn unsere Wälder sind unverzichtbar für den Trinkwasserschutz, die Erholung und die Biodiversität. Zudem liefern sie den nachwachsenden und klimafreundlichen Rohstoff Holz.”
Holzvorräte leicht gestiegen
Oberfranken habe weiterhin die zweithöchsten Nadelholzanteile aller bayerischen Regierungsbezirke. In der zurückliegenden Inventurperiode wuchsen in Oberfranken jährlich rund 3 Millionen Festmeter Holz nach. Dies ist der Grund dafür, dass im gesamten Regierungsbezirk – trotz der dramatischen Wald- und Holzverluste im Frankenwald – die Holzvorräte leicht gestiegen sind. Aber in Zeiten des Klimawandels löst diese Nachricht bei Experten gemischte Gefühle aus: „Der rasante Klimawandel zwingt uns, den laufenden Waldumbau noch zu verstärken. Wir müssen in Oberfranken dringend unsere Baumartenvielfalt weiter erhöhen. Die dramatische Borkenkäferentwicklung im Frankenwald sollte für Oberfranken und darüber hinaus für ganz Bayern eine deutliche Warnung sein”, warnt LWF-Vizepräsidentin Dr. Ruth Dirsch.
Insbesondere in den Landkreisen Kronach, Hof und Kulmbach habe der Klimawandel deutliche Spuren in der Landschaft hinterlassen. Beginnend mit dem Trockenjahr 2018 sind bis heute mehr als 10.000 Hektar Fichtenwald abgestorben. Dort mussten die Waldbesitzenden erhebliche ökonomische Einbußen hinnehmen, da die hohen Vorräte eingeschlagen wurden als die Holzpreise sehr niedrig waren.
Nachwachsender Baumbestand
Sehr erfreulich sei hingegen, dass die nächste Waldgeneration oftmals schon in den Startlöchern steht: Auf gut einem Drittel der Waldfläche wachsen unter dem Schutz des Altbestandes bereits junge Bäume. Diese Verjüngung besteht zu 56 Prozent aus Laubbäumen. Allerdings sind auch die Fichtenanteile in der Verjüngung mit 38 Prozent sehr hoch. Um die Mischung vieler Baumarten zu erhalten, ist daher eine gezielte Pflege durch die Waldbesitzer notwendig. Genauso wichtig ist die Unterstützung durch die Jägerschaft. “Auch die Jagd spielt eine entscheidende Rolle”, so Dirsch. „Waldangepasste Wildbestände sind die entscheidende Voraussetzung, damit sich die Verjüngung auch gut entwickeln kann.”
Auch in Sachen Biodiversität haben die oberfränkischen Wälder in den letzten zehn Jahren erheblich zugelegt: Die Vorräte an Totholz sind deutlich angestiegen, auch wenn sie mit rund 25 Festmetern pro Hektar noch immer unter dem bayerischen Durchschnitt liegen. Anders als der Name vermuten lässt, ist Totholz alles andere als tot. Es besitzt vielfältige Strukturen, die die Lebensbedürfnisse zahlreicher Arten erfüllen.
Die Bundeswaldinventur liefert im zehnjährigen Turnus fundierte Daten zur Entwicklung und zum Zustand der Wälder in ganz Deutschland. Für die aktuelle Erhebung haben Försterinnen und Förster in Bayern an rund 8.000 Aufnahmepunkten rund 100.000 Bäume vermessen und Informationen zur Waldentwicklung erhoben.
Das könnte Sie auch interessieren...
Hohe Waldbrandgefahr
Regierung von Oberfranken ordnet erneut Luftbeobachtung an
Aufgrund des anhaltenden trockenen, sehr heißen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete ordnet die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg von Freitag, 15. August 2025, bis Sonntag, 17. August 2025, Luftbeobachtungsflüge als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken an.
Zwar weist der Waldbrandgefahrenindex für das Wochenende derzeit nur Waldbrandstufe 3 (mittlere Gefahr) aus. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die eventuell auftretenden Niederschläge nur punktuell zu einer Verbesserung der Situation beitragen werden und deshalb in weiten Teilen der Region die Gefahr hoch bleibt.
Die Flüge finden nachmittags statt, wenn die Waldbrandgefahr wegen der steigenden Temperaturen und der Freizeitaktivitäten der Bevölkerung besonders groß ist. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Luftfahrzeuge und die Piloten zur Verfügung. Die Flugzeuge der Stützpunkte Bamberg-Breitenau und Bayreuth-Bindlach sind mit Piloten und ausgebildeten Luftbeobachtern an Bord im Einsatz, die die Wälder aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst.
Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucherinnen und Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.
Wer einen Waldbrand entdeckt, meldet diesen bitte umgehend der Feuerwehr unter Notruf 112.
Weitere Informationen zur Waldbrandüberwachung und Organisation der Luftbeobachtung finden Sie auf der Webseite der Regierung von Oberfranken unter Waldbrandüberwachung; Informationen zur Organisation der Luftbeobachtung – Regierung von Oberfranken.
Das könnte Sie auch interessieren...
Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen in Oberfranken haben ihre Abschlussprüfungen absolviert
Regierung von Oberfranken ehrt die besten Absolventinnen und Absolventen
Auf Initiative der Regierung von Oberfranken wurden 59 Absolventinnen und Absolventen der Mittelschule für ihre herausragenden Leistungen im Qualifizierenden Abschluss und für den besten Mittleren Schulabschluss ausgezeichnet.
Die Jahrgangsbesten in den neun Schulamtsbezirken erhielten im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Handwerkskammer für Oberfranken, der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken Bayreuth und der IHK zu Coburg, der lokalen Politik sowie weiterer Gäste aus den Händen der Schulaufsicht vor Ort ihre Urkunden.
Schulamtsbezirk Bayreuth
Regierungspräsident von Oberfranken Florian Luderschmid gratulierte im Landratsamt Bayreuth den Besten des Schulamtsbezirks Bayreuth. In seinem Grußwort ging er auf schulische und berufliche Erfolgsfaktoren ein: „Herzlichen Glückwunsch zu Ihren herausragenden Leistungen! Die Ehrung haben Sie sich mehr als verdient. Sie würdigt nicht nur die schulischen Erfolge, sondern auch die Anstrengungsbereitschaft und die Fähigkeit, sich jeden Tag aufs Neue zum Lernen zu motivieren. Diese Tugenden werden auch im Übergang von der Schule in die Berufsausbildung hilfreich sein, gilt es doch, neue Strukturen, Abläufe und Erwartungen zu bewältigen. Auch zukünftig werden Familie, Freunde, Lehrkräfte sowie Ausbilderinnen und Ausbilder mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für Ihren weiteren Weg wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute!”
Schulamtsbezirk Coburg
Regierungsvizepräsident Thomas Engel überbrachte im Schulamtsbezirk Coburg bei der Feierstunde an der Grund- und Mittelschule Ebersdorf die Glückwünsche an die Jahrgangsbesten: „Sie dürfen stolz auf sich sein und ich bin mir sicher, Ihre Familien und auch die Lehrkräfte, die Sie bis hierhin begleitet haben, sind es auch. Für den weiteren Weg ist auch das enge Zusammenwirken von Schulen, Unternehmen und Kammern, zum Beispiel über Bildungspartnerschaften, mitentscheidend, um jungen Menschen bestmögliche Chancen bieten zu können.”
Schulamtsbezirke Forchheim und Kulmbach
Stefan Kuen, Bereichsleiter Schulen der Regierung von Oberfranken, gratulierte in der Gereonkapelle in Forchheim den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern. In Kulmbach würdigte Alexander Wunsch, Leiter des Sachgebietes 40.1 an der Regierung von Oberfranken die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Beide appellierten an die jungen Menschen, nicht nur für die eigene berufliche Zukunft, sondern auch für die Allgemeinheit Verantwortung zu übernehmen und durch soziales Engagement und Ehrenamt das gesellschaftliche Leben mitzugestalten.
In den übrigen Schulamtsbezirken wurde die Ehrung durch die jeweiligen Schulamtsdirektorinnen und ‑direktoren vorgenommen.
Abschluss des Lehrgangs „Geprüfte/-r Natur- und Landschaftspfleger/-in“
Zeugnisse feierlich überreicht
Für insgesamt 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zweier Lehrgänge zum Geprüften Natur- und Landschaftspfleger /zur Geprüften Natur- und Landschaftspflegerin sind 17 Lehrgangswochen erfolgreich zu Ende gegangen. Regierungspräsident Florian Luderschmid hat die Absolventinnen und Absolventen in der Regierung von Oberfranken in Bayreuth nun feierlich entlassen und ihnen die Abschlusszeugnisse ausgehändigt.
„Sie haben nicht nur fundierte Kenntnisse in Theorie und Praxis erworben, sondern auch Verantwortung übernommen: für unsere Umwelt, für kommende Generationen und für die Weitergabe Ihres Wissens – sei es im direkten Einsatz vor Ort oder in der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit“, würdigte Regierungspräsident Luderschmid das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich bin überzeugt, dass Sie diesen Auftrag ernst nehmen.“
Auch Lehrgangsleiterin Iris Prey von der Regierung von Oberfranken betonte den hohen Wert der Fortbildung: Neben dem fachlichen Wissen sei ein starkes Netzwerk entstanden, das für die berufliche Zukunft der Absolventinnen und Absolventen von großer Bedeutung sei. Die Teilnehmenden kamen in diesem Jahr nicht nur aus ganz Bayern, sondern auch aus Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.
Breit gefächertes Fachwissen – praxisnah vermittelt
In insgesamt 17 Lehrgangswochen befassten sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen des Naturschutzes, der Landschaftspflege, der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Ergänzt wurde das Lehrprogramm durch rechtliche und wirtschaftliche Inhalte wie Gewerbe- und Steuerrecht, Arbeits- und Sozialrecht sowie durch Informationen zu relevanten Förderprogrammen.
Ziel der Fortbildung ist es, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, die in Kommunen, Naturparken, im landwirtschaftlichen Bereich oder in der Privatwirtschaft aktiv zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen beitragen. Die Natur- und Landschaftspflege ist Schnittstelle und Bestandteil der Landwirtschaft.
Aktiver Beitrag zum Natur- und Umweltschutz
Natur- und Landschaftspfleger kennen die ökologischen Zusammenhänge, wissen um die Schutzbedürftigkeit heimischer Arten und Lebensräume – vom Magerrasen über Streuobstwiesen bis hin zu gefährdeten Vogelarten. Durch gezielte Pflege von Hecken, Sträuchern und Gebüschen fördern sie Biodiversität und gestalten Lebensräume aktiv mit.
Die Absolventinnen und Absolventen tragen mit ihrer Arbeit dazu bei, den Folgen des Klimawandels und dem Verlust biologischer Vielfalt entgegenzuwirken. Der von der Regierung von Oberfranken organisierte Lehrgang vermittelt ihnen dafür sowohl fundiertes Fachwissen als auch den praktischen Umgang mit Werkzeugen und Techniken.
Das könnte Sie auch interessieren...
Pressestatement des Sozialverbands VdK Bayern
Bayerisches Kinderstartgeld: „Kürzung und kleine Gießkanne für alle“
Die bayerische Staatsregierung hat die Einführung eines Kinderstartgelds ab dem kommenden Jahr beschlossen. Es wird für alle Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren sind, eingeführt und beträgt einmalig 3000 Euro pro Kind. Im Gegenzug streicht der Freistaat andere Familienleistungen, so dass deutlich weniger bei den Betroffenen ankommt, wie der Sozialverband VdK Bayern e.V. mitteilt.
„Natürlich ist es gut, dass der Freistaat eine freiwillige Leistung für Kinder auszahlt. Leider hat die Staatsregierung jedoch die Schaffung eines sozialen Ausgleichs verpasst. Das neue Kinderstartgeld in Bayern ist die kleine Gießkanne für alle. Für Familien mit niedrigen Einkommen bedeutet es eine Kürzung um 5400 Euro im Vergleich zu den bisherigen Leistungen“, so Verena Bentele, die Landesvorsitzende des VdK Bayern. „Die Einmalzahlung berücksichtigt die alltäglichen Bedürfnisse der Kinder nicht. Darunter leiden werden die frühkindliche Förderung, die Versorgung mit hochwertigen Nahrungsmitteln und die Betreuung. Ob das damit eingesparte Geld in naher Zukunft tatsächlich zu einem spürbaren Ausbau von Kinderbetreuung führen wird, bleibt fraglich.“
Bisher bekommen Familien für das erste und zweite Kind in zwei Jahren insgesamt 6000 Euro Familiengeld. Zusätzlich gibt es das einkommensabhängige Krippengeld in Höhe von bis zu 2400 Euro in zwei Jahren zur Entlastung bei den Elternbeiträgen. Wer Anspruch auf diese Leistung hat, bekommt künftig also 3000 Euro statt bis zu 8400 Euro.
Seit der Einführung des Familiengelds hat der Freistaat die freiwillige Leistung für mehr als eine Million Kinder gewährt – insgesamt eine Summe von mehr als 4,6 Milliarden Euro. Von 2020 bis März 2024 hatten mehr als 140.000 Kinder vom Krippengeld profitiert. 174 Millionen Euro wurden insgesamt ausgezahlt.
Deutscher Wetterdienst erhöht Warnstufe
Sehr hohe Waldbrandgefahr in der Region Bamberg
Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der starken Hitze stuft der Deutsche Wetterdienst die Region Bamberg ab dem morgigen Dienstag, 1. Juli 2025, von der Kategorie „hohe Waldbrandgefahr“ in die höchste Kategorie „sehr hohe Gefahr“ ein, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Gleichzeitig finden Luftbeobachtungsflüge statt.
Die Regierung von Oberfranken hat zudem in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg erneut eine Luftbeobachtung angeordnet – sie läuft bereits seit Samstag, 28. Juni 2025, und wird nun bis Donnerstag, 3. Juli 2025, verlängert. Der Fokus liegt auf besonders gefährdeten Waldgebieten und wird durch die Lufthelferstaffeln der Standorte Bayreuth und Bamberg bedient. Überwachungsschwerpunkte sind insbesondere Kiefern- und Fichtenwälder der Jurahochfläche, der Hauptsmoorwald, die Waldgebiete zwischen Bamberg und Forchheim, die „Untere Mark“ westlich von Forchheim, der Langheimer Forst bei Lichtenfels sowie Wälder im Coburger Land.
Aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr weist das Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Bamberg auf wichtige Verhaltensregeln hin:
- Rauchen und offenes Feuer sind im Wald strikt verboten.
- Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden.
- Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können.
- Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten.
- Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden. Meldende werden gebeten, eine möglichst genaue Orts- beziehungsweise Anfahrtsbeschreibung anzugeben; sofern möglich, gern auch mit den GPS-Koordinaten aus Ihrem Smartphone oder mittels Hilfsapps wie „what3words“.
- Falls notwendig, wird gebeten, die ersten Einheiten der anrückenden Feuerwehr einzuweisen, damit der Brandherd schneller bekämpft werden kann.
- Sollten im Wald umgelegte Verkehrspylonen gefunden werden, wird gebeten, diese nicht wieder aufzustellen oder wegzuräumen. Diese können als Wegweiser für die Feuerwehr vorgesehen sein.
- Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten.
Das könnte Sie auch interessieren...
Hohe Waldbrandgefahr
Regierung von Oberfranken ordnet erneut Luftbeobachtung an
Obwohl der Waldbrandgefahrenindex für den kommenden Samstag derzeit nur die Stufen 2 und 3 ausweist, wird aufgrund der vorhergesagten hohen Temperaturen dennoch von einer deutlich erhöhten Waldbrandgefahr ausgegangen. Daher ordnet die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg von Samstag, 28. Juni 2025, bis Dienstag, 1. Juli 2025, Luftbeobachtungsflüge als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung an.
Die Flüge finden nachmittags statt, wenn die Waldbrandgefahr wegen der steigenden Temperaturen und der Freizeitaktivitäten der Bevölkerung besonders hoch ist. Die Regierung von Oberfranken bittet weiterhin, in den Wäldern äußerst vorsichtig zu agieren und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.
Wer einen Waldbrand entdeckt, wird gebeten, diesen umgehend der Feuerwehr unter Notruf 1 12 zu melden. Weitere Informationen zur Waldbrandüberwachung und Organisation der Luftbeobachtung sind auf der Webseite der Regierung von Oberfranken zu finden.
Das könnte Sie auch interessieren...
Hohe Waldbrandgefahr
Regierung von Oberfranken ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an
Aufgrund des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete ordnet die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg von Samstag, 21. Juni 2025, bis Sonntag, 22. Juni 2025, Luftbeobachtungsflüge als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken an.
Die Flüge finden nachmittags statt, wenn die Waldbrandgefahr wegen der steigenden Temperaturen und der Freizeitaktivitäten der Bevölkerung besonders hoch ist. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Luftfahrzeuge und die Piloten zur Verfügung. Die Flugzeuge der Stützpunkte Bamberg-Breitenau und Bayreuth-Bindlach sind mit Piloten und ausgebildeten Luftbeobachtern an Bord im Einsatz, die die Wälder aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst.
Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucherinnen und Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.
Wer einen Waldbrand entdeckt, wird gebeten, diesen umgehend der Feuerwehr unter Notruf 112 zu melden. Weitere Informationen zur Waldbrandüberwachung und Organisation der Luftbeobachtung sind auf der Webseite der Regierung von Oberfranken zu finden.
Das könnte Sie auch interessieren...
Hohe Waldbrandgefahr
Regierung von Oberfranken ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und fehlender Niederschläge besteht in weiten Teilen Oberfrankens eine hohe Waldbrandgefahr. Die Regierung von Oberfranken ordnet daher im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg von Donnerstag, 1. Mai 2025, bis Sonntag, 4. Mai 2025, Luftbeobachtungsflüge als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken an.
Die Flüge finden nachmittags statt, wenn die Waldbrandgefahr wegen der steigenden Temperaturen und der Freizeitaktivitäten der Bevölkerung besonders hoch ist. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Luftfahrzeuge und die Piloten zur Verfügung. Die Flugzeuge der Stützpunkte Bamberg-Breitenau und Bayreuth-Bindlach sind mit Piloten und ausgebildeten Luftbeobachtern an Bord im Einsatz, die die Wälder aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst.
Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucherinnen und Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.
Wer einen Waldbrand entdeckt, wird gebeten, diesen umgehend der Feuerwehr unter Notruf 112 zu melden. Weitere Informationen zur Waldbrandüberwachung und Organisation der Luftbeobachtung sind auf der Webseite der Regierung von Oberfranken zu finden.