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Rostock Seawolves

Bas­ket­ball Bundesliga

Nach Pokal gewin­nen die Bam­berg Bas­kets auch in der BBL gegen Heidelberg

Nach dem Sieg im Vier­tel­fi­na­le des BBL-Pokals zu Hau­se gegen die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg im Novem­ber gewan­nen die BMA365 Bam­berg Bas­kets ges­tern auch ihr Liga­spiel zu Hau­se gegen den glei­chen Gegner.

Nach dem bis zum Ende knap­pen und hart umkämpf­ten Spiel bei­der Mann­schaf­ten im BBL-Pokal hat­ten vie­le im erneu­ten Auf­ein­an­der­tref­fen eine völ­lig ande­re Par­tie vor­her­ge­sagt. Die­se Exper­ten soll­ten recht behal­ten, denn die Par­tie des 10. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und den MLP Aca­de­mics Hei­del­berg ver­lief dies­mal alles ande­re als knapp. Nach gut 30 Minu­ten führ­te das Team von Head Coach Anton Gavel vor allem dank her­vor­ra­gen­der Ver­tei­di­gung mit 68:41, ehe die Hei­del­ber­ger im letz­ten Abschnitt bis zum End­stand von 80:69 (48:32) den Rück­stand noch­mals deut­lich ver­klei­nern konn­ten. Letzt­lich sahen die 4.747 Zuschau­er in der BROSE ARENA einen über wei­te Stre­cken sehr über­zeu­gen­den Auf­tritt ihres Teams, das am Ende einen hoch­ver­dien­ten Sieg fei­ern durfte.

Mit Mateo Seric (12) und Samuell Wil­liam­son (10) kamen nur zwei Hei­del­ber­ger auf eine zwei­stel­li­ge Punkt­aus­beu­te. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets, ange­führt von Cobe Wil­liams mit 18, waren es fünf Spieler. 


Spiel­ver­lauf

Mit viel Ener­gie und gro­ßem Fokus star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die Par­tie des 10. Spiel­tags. Vor allem Cobe Wil­liams brann­te. Nach knapp drei Minu­ten hat­te der US-Ame­ri­ka­ner beim 7:2 bereits fünf Zäh­ler auf sei­nem Kon­to. Nun aber fan­den auch die Hei­del­ber­ger, die im Ver­gleich zum Pokal-Vier­tel­fi­na­le wie­der auf DJ Hor­ne und Paul Zip­ser zurück­grei­fen konn­ten, zu ihrem Spiel. Micha­el Wea­thers brach­te die Aca­de­mics mit sei­nen Zäh­lern fünf und sechs auf 9:8 (4.) her­an, ehe Kevin McClain per Drei­er für die ers­te Gäs­te-füh­rung sorg­te (9:11/5.). Ibi Wat­son & Co. kon­ter­ten schnell und hol­ten sich die Füh­rung prompt zurück (15:13/8.). Die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung berei­te­tet den Aca­de­mics ein ums ande­re Mal Pro­ble­me, wes­halb die Gäs­te mit sie­ben Ball­ver­lus­ten und einem Rück­stand (20:18) aus dem ers­ten Vier­tel herausgingen.

Im zwei­ten Abschnitt, den Ibi Wat­son mit einem Drei­er zum 23:18 begann, leg­te die Inten­si­tät auf dem Spiel­feld nun noch­mals zu. Doch nicht nur die Phy­sis auf dem Par­kett wur­de spür­ba­rer, auch die „Gesprä­che“ zwi­schen den Spie­lern wur­den hit­zi­ger (25:23/13.). Die Bam­ber­ger behiel­ten aller­dings küh­len Kopf und mit einem 9:1‑Run gin­gen die Gast­ge­ber erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung 34:24 (16.). DJ Hor­ne kon­ter­te den Lauf der Bam­ber­ger mit einem Drei­er, doch Richard Bal­int gab auf der Gegen­sei­te, eben­falls von hin­ter der 6,75-Meter-Linie, sofort die Ant­wort. Mit einem ins­ge­samt sehr stark auf­spie­len­den Zach Ens­min­ger auf der Point Guard Posi­ti­on bau­ten die Bam­ber­ger ihren Vor­sprung wei­ter aus (42:27/19.). 49 Sekun­den vor der Pau­se waren die Hei­del­ber­ger jedoch auf 10 Zäh­ler Abstand wie­der ran (42:32), ehe Anton Gavel noch­mals eine Aus­zeit nahm und sein Team im Anschluss einen End­spurt par excel­lence aufs Par­kett leg­te. Zuerst traf Zach Ens­min­ger für drei, ehe Cobe Wil­liams mit einem Buz­zer­bea­ter von gut zwei Meter hin­ter der Drei­punk­te­li­ne zum 48:32-Halbzeitstand einnetzte.


„Wir haben defen­siv über drei Vier­tel ein sehr gutes Spiel gemacht“

Die zwei­te Halb­zeit begann mit einem der drei Blocks von EJ Onu. Die Ver­tei­di­gung stand also auch wei­ter­hin und auch offen­siv kam man nun immer bes­ser in Schwung. Mit einem wei­te­ren Drei­er warf Cobe Wil­liams sein Team beim 53:32 (22.) erst­mals mit 20 Zäh­lern in Füh­rung. Sym­pto­ma­tisch für das Spiel bis dahin die Sze­ne in der 27. Spiel­mi­nu­te, als der Drei­er von Demar­cus Demo­nia aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke zwar von Osun Osun­niiyi geblockt wur­de, kein Hei­del­ber­ger jedoch zu Stel­le war, um den Ball auf­zu­neh­men, was statt­des­sen Demar­cus Demo­nia dan­kend tat und zum 60:38 abschloss. Bam­berg in den ers­ten drei Vier­teln des Spiels ein­fach gedan­ken­schnel­ler und so auch ver­dient in Füh­rung. Knapp eine Minu­te vor dem Ende des drit­ten Abschnitts wuchs der Vor­sprung dann sogar auf 27 Zäh­ler an (68:41) und nach­dem die Bam­ber­ger Vier­tel zwei und drei in Addi­ti­on mit 50:25 gewon­nen hat­ten, stand es vor dem Schluss­ab­schnitt 70:43.

Eine aus­führ­li­che Schil­de­rung des Schluss­ab­schnitts schen­ken wir uns. Zum einen lief nicht mehr wirk­lich viel zusam­men beim Team von Head Coach Anton Gavel, dass sich im Schluss­vier­tel offen­siv zu häu­fig in Ein­zel­ak­tio­nen ver­strick­te. Bam­bergs Chef­trai­ner war hier­mit über­haupt nicht ein­ver­stan­den, was er die Mann­schaft auch deut­lich wis­sen ließ. Der Vor­sprung nach drei wirk­lich star­ken Vier­teln war jedoch groß genug, so dass am Aus­gang des Spiels kein Zwei­fel bestand und die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Ende einen hoch­ver­dien­ten und ins­ge­samt unge­fähr­de­ten 80:69-Heimsieg gegen Hei­del­berg fei­ern durften.

„Wir haben defen­siv über drei Vier­tel ein sehr gutes Spiel gemacht. Auch in der Offen­si­ve war das okay. Dann aber haben wir die­ses Gefühl im letz­ten Vier­tel mit unse­rem eigen­sin­ni­gen und desas­trö­sen Ver­hal­ten vor allem in der Offen­si­ve, aber auch defen­siv, total zer­stört“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir füh­ren mit 27 Punk­ten und gewin­nen am Ende mit 11. Wer weiß, wie uns das am Ende womög­lich noch in den Hin­tern bei­ßen kann.“

Vor dem Weih­nachts­fest sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets noch ein wei­te­res Mal im Ein­satz. Am kom­men­den Sams­tag, 20. Dezem­ber geht es nun aus­wärts in der Spar­kas­sen Are­na in Jena um die nächs­ten Punk­te. Tip-Off zum Gast­spiel bei Sci­ence City Jena ist um 18:30 Uhr. Das nächs­te Heim­spiel steht dann am 27.12. gegen ratio­ph­arm ulm auf dem Pro­gramm. Tip-Off gegen die Ulmer ist um 18:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Dop­pel­spiel­tag Teil 2: BMA365 Bam­berg Bas­kets haben Hei­del­berg zu Gast

Am mor­gi­gen Sams­tag wer­den in der Bro­se Are­na zunächst die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets und anschlie­ßend die Her­ren der Bam­berg Bas­kets ihr Heim­spiel bestrei­ten. Hal­len­öff­nung ist um 14 Uhr, um 15 Uhr star­ten die Damen gegen die VIMODROM Bas­kets aus Jena, um 18:30 Uhr tref­fen die Her­ren auf die MLP Aca­de­mics Heidelberg.

Exakt einen Monat ist es jetzt her, als sich bei­de Mann­schaf­ten am 13. Novem­ber im BBL-Pokal Vier­tel­fi­na­le in der BROSE ARENA in Bam­berg gegen­über­stan­den. 30 Tage spä­ter kommt es nun am 10. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga an glei­cher Stel­le zum erneu­ten Aufeinandertreffen.

„Nach dem letz­ten Heim­spiel gegen Ros­tock haben wir etwas gut­zu­ma­chen. Hei­del­berg ist eine Mann­schaft, die jetzt wie­der in Best­be­set­zung bei uns auf­tre­ten kann. Sie sind eine Mann­schaft mit einem ganz eige­nen Stil, wes­halb es für uns gilt, in jedem Angriff für 24 Sekun­den den Fokus haben zu müs­sen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Das Spiel gegen Ros­tock hat uns gezeigt, dass wir uns im Angriff schwer­tun, wenn wir defen­siv nicht unse­re Leis­tung brin­gen. Wir müs­sen auf jeden Fall bes­ser reboun­den und dür­fen kei­ne zwei­ten Chan­cen zulas­sen. Obwohl wir zuhau­se schon ein paar Spie­le gewin­nen konn­ten, haben wir bis­lang noch kei­ne Glanz­leis­tung abge­lie­fert. Wie in jedem Spiel in die­ser Liga wer­den wir an unse­re Gren­ze gehen müs­sen, um das Spiel gewin­nen zu können.“

In der Tabel­le der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga fin­det man die Hei­del­ber­ger aktu­ell auf Posi­ti­on 16. Zwei Sie­ge und sie­ben Nie­der­la­gen ste­hen zu Buche für das Team von Head Coach Dan­ny Jans­son, das im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf immer wie­der mit Ver­let­zungs­pro­ble­men zu kämp­fen hat­te. Beson­ders glück­lich dürf­te der Chef­trai­ner über die Rück­kehr ins Team von DJ Hor­ne sein. Der US-Ame­ri­ka­ner war neben Micha­el Wea­thers in der Vor­sai­son einer der Eck­pfei­ler des Höhen­flugs der Aca­de­mics, der erst im Play­off-Halb­fi­na­le gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball ein Ende fand.

Mit Hor­ne zurück im Team lie­ßen die Hei­del­ber­ger am letz­ten Spiel­tag auf­hor­chen, als sie die Bas­ket­ball Löwen aus Braun­schweig mit 95:75 klar besieg­ten. Ins­ge­samt steu­er­ten acht Aca­de­mics zwi­schen 6 und 18 Punk­te zu die­ser star­ken Team­leis­tung bei. Ledig­lich Micha­el Wea­thers (fast 26 Minu­ten) kam über 20 Minu­ten Ein­satz­zeit. Mateo Seric folg­te ihm mit 18:43 Minuten.

Neben der Bun­des­li­ga sind die Hei­del­ber­ger in die­ser Sai­son auch in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League unter­wegs. In Grup­pe A lie­gen sie aktu­ell hin­ter Rytas Vil­ni­us, Pro­mi­t­he­as Patras und Legia War­schau zwar auf dem letz­ten Tabel­len­platz, jedoch ist man mit den Grie­chen und den Polen punkt­gleich. Ein Sieg am letz­ten Spiel­tag die­ser Grup­pen­pha­se am kom­men­den Mitt­woch in War­schau wür­de bei einem Sieg der Litau­er in Grie­chen­land zum Wei­ter­kom­men in die Run­de der letz­ten 16 Teams reichen.

Mit im Schnitt 13,9 Punk­ten pro Par­tie ist Micha­el Wea­thers der Tops­corer der Hei­del­ber­ger. Das Spiel in Bam­berg wird die 50. BBL-Par­tie des US-Ame­ri­ka­ners sein, der in nur drei Spie­len in die­ser Sai­son kei­ne zwei­stel­li­ge Punkt­aus­beu­te zusam­men­brach­te. Auch beim Pokal-Vier­tel­fi­na­le in der BROSE ARENA vor einem Monat war er der bes­te Wer­fer der Aca­de­mics. Damals erziel­te er 20 Zähler.

Bes­ter Reboun­der im Team ist Osun Osun­niyi. Der US-Ame­ri­ka­ner stand bereits letz­te Sai­son in Diens­ten der Hei­del­ber­ger, zu denen er nach sei­nem ers­ten Pro­fi­jahr bei Hubo Lim­burg United in Bel­gi­en gesto­ßen war. Osun­niyi schnappt sich im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf durch­schnitt­lich 5,0 Rebounds und ist hier Spit­zen­rei­ter im Team, in dem das Reboun­ding klar auf meh­re­re Schul­tern ver­teilt ist. Sie­ben Spie­ler lie­gen hier mit Durch­schnitts­wer­ten von 5,0 bis 2,8 sehr eng beieinander. 

Auch bei den Assists geht Micha­el Wea­thers vor­an. Der Shoo­ting Guard ver­teilt pro Par­tie 5,2 Vor­la­gen, die zu direk­ten Korb­er­fol­gen füh­ren. Mit einem Wert von 16,3 hat Wea­thers auch die bes­te Effek­ti­vi­tät des Teams.

Hal­len­öff­nung am Sams­tag zum Dop­pel­spiel­tag in Freak City ist um 14:00 Uhr. Spiel­be­ginn für das Damen­spiel ist dann um 15:00 Uhr. Das Match der BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg beginnt um 18:30 Uhr. 

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen zuhau­se gegen Rostock

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihr ers­tes Spiel nach der Län­der­spiel­pau­se ver­lo­ren. Vor 3.865 Zuschau­ern unter­la­gen die Bam­ber­ger am Mon­tag­abend in der BROSE ARENA gegen die ROSTOCK SEAWOLVES mit 74:87 (39:40) und ste­hen nun nach dem 9. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei einer Bilanz von vier Sie­gen und vier Niederlagen.

Die Ost­see­städ­ter domi­nier­ten die Bret­ter und hat­ten bei den Rebounds am Ende mit 53:25 ganz klar die Ober­hand. Auch bei den Wurf­quo­ten aus dem Feld waren die Gäs­te dem Team von Head Coach Anton Gavel an die­sem Abend über­le­gen und gewan­nen das Spiel somit am Ende verdient.

Tops­corer der Ros­to­cker war DeAnd­re Lans­dow­ne mit 17 Punk­ten gefolgt von D’Shawn Schwartz mit 15 Zäh­lern. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets, bei denen am Ende kein Spie­ler eine posi­ti­ve Plus-Minus-Sta­tis­tik vor­wei­sen konn­te, sam­mel­ten Cobe Wil­liams und Aus­tin Crow­ley mit je 12 Zäh­lern die meis­ten Punkte.


Der Spiel­ver­lauf

Gleich in den ers­ten Angrif­fen der Par­tie zeich­ne­te sich ab, dass es an die­sem Abend ein sehr phy­si­sches Spiel wer­den wür­de, wes­halb bei­de Teams doch einen Moment benö­tig­ten, um ein wenig Rhyth­mus auf­neh­men zu kön­nen (4:5/3.). Nach­dem bereits EJ Onu auf Zuspiel von Cobe Wil­liams per Alley-oop erfolg­reich war, drück­te Demar­cus Demo­nia eben­falls auf Zuspiel von Wil­liams den Ball von oben zum 8:7 in den Ros­to­cker Korb (4.). In der Fol­ge­zeit wech­sel­te die Füh­rung nahe­zu in jedem Angriff. 2:47 Minu­ten vor Ende des ers­ten Abschnitts durf­te Moritz Krim­mer nach sei­ner letzt­lich doch lang­wie­ri­gen Fuß­ver­let­zung sein Come­back fei­ern. Nach­dem Adri­an Pet­ko­vić an der Frei­wurf­li­nie zum 22:22 (10.) aus­ge­gli­chen hat­te, traf TJ Cro­ckett auf der Gegen­sei­te per Drei­er zum 22:25 nach dem ers­ten Vier­tel. Vor­aus­ge­gan­gen war hier einer der ins­ge­samt fünf Offen­siv­re­bounds der Ros­to­cker im ers­ten Abschnitt, die mit 14:3 Rebounds nahe­zu an jedem Fehl­wurf die Fin­ger dran hatten.

Nach Tref­fern von TJ Cro­ckett und D’Shawn Schwartz zogen die Gäs­te zum Beginn des zwei­ten Vier­tels nun erst­mals etwas davon (22:30/12.). Bam­bergs Head Coach reagier­te und bat zur Aus­zeit, wor­auf sich sein Team zunächst wie­der struk­tu­rier­ter prä­sen­tier­te und nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Ibi Wat­son auf 30:32 (16.) ver­kür­zen konn­te. Gut zwei Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se glich Demar­cus Demo­nia mit fünf Zäh­lern in Fol­ge auf 37:37 wie­der aus. Wie schon nach den ers­ten zehn Minu­ten so gehör­te aber auch zur Pau­se die Füh­rung den Sea­wol­ves (39:40).


Kom­men­den Sams­tag steht Bam­berg Bas­kets-Dop­pel­spiel­tag an

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel blieb die Par­tie zunächst wei­ter eng. Die Ros­to­cker konn­ten hier stets eine klei­ne Füh­rung behaup­ten, da die Bam­ber­ger gleich meh­re­re Mög­lich­kei­ten selbst in Füh­rung zu gehen immer wie­der lie­gen­lie­ßen. 4:02 Minu­ten waren im drit­ten Abschnitt noch zu spie­len, als es Aus­tin Crow­ley dann aber end­lich doch gelang, sein Team per Korb­le­ger beim 51:50 (26.) wie­der in Front zu wer­fen. Der Füh­rungs­wechs­le beflü­gel­te jetzt aller­dings die Gäs­te, die sich post­wen­dend die Füh­rung zurück­hol­ten (51:52/27.). Damit jedoch noch nicht genug, denn auf ein­mal fie­len die Distanz­wür­fe der Sea­wol­ves. Drei­er von Lans­dow­ne, Schwartz, Cro­ckett und noch­mals Lans­dow­ne sorg­ten nach der zwi­schen­zeit­li­chen Bam­ber­ger Füh­rung für einen 14:2‑Lauf der Ost­see­städ­ter, die so mit einem deut­li­chen Vor­sprung (55:64) ins letz­te Vier­tel gehen konnten.

Inner­halb von nur drei Minu­ten war das Momen­tum zum Ende des drit­ten Vier­tels kom­plett auf die Sei­te der Gäs­te gekippt, die die sich ihnen bie­ten­de Chan­ce nun mit dem Beginn des Schluss­ab­schnitts auch gna­den­los aus­nutz­ten. Mit einem 13:2‑Lauf erhöh­ten sie ihren Vor­sprung auf 20 Zäh­ler (57:77/34.). Spä­tes­tens beim 60:82 (36.) war die Ent­schei­dung in die­ser Par­tie gefal­len, auch wenn sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets bis zum Ende des Spiels red­lich wehr­ten und den Rück­stand bis zum 74:87-Endstand noch­mals etwas ver­rin­gern konnten. 

„Glück­wunsch an Prze­mys­law und sei­ne Mann­schaft zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Offen­siv haben wir heu­te gegen deren Ver­tei­di­gung schlecht aus­ge­se­hen, haben schlech­te Ent­schei­dun­gen getrof­fen, unser 1‑ge­gen1-Ver­hal­ten war nicht gut und auch das Reboun­ding haben wir deut­lich ver­lo­ren“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Kei­ner unse­rer Spie­ler war in der Plus-/Mi­nus-Sta­tis­tik im Plus, was dafür­spricht, dass wir nie­man­den hat­ten, der das Spiel hät­te in unse­re Rich­tung dre­hen kön­nen. Auch das phy­si­sche Spiel hat uns weh getan und wenn man das alles zusam­men­nimmt, dann hat man kei­nen Anspruch auf den Sieg.“

Wei­ter geht es nun am kom­men­den Sams­tag, 13. Dezem­ber, mit einer Pre­mie­re in Freak City! Am Bam­berg Bas­kets-Dop­pel­spiel­tag wer­den direkt nach­ein­an­der sowohl die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets als auch die Her­ren der BMA365 Bam­berg Bas­kets in der BROSE ARENA in Ein­satz sein. Den Start machen um 15:00 Uhr die Frau­en in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gegen die VIMODROM Bas­kets Jena. Im Anschluss emp­fan­gen dann die Bun­des­li­ga-Her­ren in der easy­Cre­dit BBL am 10. Spiel­tag die MLP Aca­de­mics aus Hei­del­berg, Tip-Off ist um 18:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen Ros­tock Seawolves

Mit einem Heim­spiel star­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets nach der Län­der­spiel­pau­se in den Jah­res­end­spurt. Im ers­ten von ins­ge­samt vier Heim­spie­len im Dezem­ber emp­fan­gen die Bam­ber­ger am Mon­tag­abend die Ros­tock Seawolves.

„Es ist nie ein leich­tes Spiel nach so einer lan­gen Pau­se. Bei­de Mann­schaf­ten muss­ten durch die Natio­nal­mann­schaf­ten auf Spie­ler ver­zich­ten. Wir haben Moritz in der Län­der­spiel­pau­se wie­der Stück für Stück ans Team her­an­ge­führt und müs­sen jetzt dann schau­en, ob er schon ein­satz­be­reit sein wird“, so Anton Gavel, Bam­bergs Head Coach. „Ros­tock ist eine Mann­schaft, die uns in der letz­ten Sai­son zwei­mal unglaub­lich weh getan hat und uns aus der Hal­le geschos­sen hat. Sie haben sich mit BBL-erfah­re­nen Spie­lern sehr gut ver­stärkt, sind sehr gut gecoacht und so wird das eine abso­lut schwie­ri­ge Auf­ga­be für uns. Sie sind eine Mann­schaft, die sehr gut von außen trifft. Dar­auf sowie auf den Ball müs­sen wir auf­pas­sen und in der Offen­si­ve klu­ge Ent­schei­dun­gen treffen.“

Neben der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga sind die Ros­to­cker in die­ser Sai­son auch auf euro­päi­schem Par­kett unter­wegs. Im FIBA Euro­pe Cup spie­len die Sea­wol­ves stark auf und ste­hen in Run­de zwei des Wett­be­werbs. In der ers­ten Grup­pen­pha­se hat­te man sich gegen die Teams aus Ant­wer­pen, Por­to und Tar­tu durch­set­zen kön­nen und sich als Grup­pen­sie­ger mit einer Bilanz von fünf Sie­gen und nur einer Nie­der­la­ge für die nächs­te Run­de qua­li­fi­ziert. Hier trifft man nun auf die Mann­schaf­ten aus Mur­cia, Sopot und Szombathely.

Beim Blick auf die Tabel­le heißt es vor dem 9. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga: der Ach­te emp­fängt den Drei­zehn­ten. Dass die­se Zah­len aber nahe­zu nichts aus­sa­gen, wird einem schnell deut­lich, sieht man sich die Bilanz der bei­den Mann­schaf­ten an. Nur ein Sieg trennt der­zeit die Bam­ber­ger (4 Sie­ge, 3 Nie­der­la­gen) von den Ros­to­ckern (3 Sie­ge, 4 Nie­der­la­gen). Ins­ge­samt ist in der Tabel­le wie­der ein­mal alles sehr eng bei­ein­an­der, denn auch die auf Posi­ti­on 15 ste­hen­den Braun­schwei­ger haben schon drei Spie­le gewon­nen. In frem­der Hal­le gin­gen die Ros­to­cker in die­ser Sai­son bis­lang drei Mal als Ver­lie­rer vom Par­kett (78:88 in Trier, 80:87 in Ulm und 71:92 in Braun­schweig). In Würz­burg (75:63) konn­te man hin­ge­gen gewinnen. 


DeAnd­re Lans­dow­ne als Anfüh­rer mit Erfahrung

Mit D’Shawn Schwartz (26 Jah­re – SF – 2,01 m) haben die Ros­to­cker einen ihrer bes­ten Angrei­fer der Vor­sai­son wei­ter­hin an Bord hal­ten kön­nen. Der 26-Jäh­ri­ge bringt es aktu­ell auf einem Mit­tel­wert von 15,3 Zäh­lern pro Par­tie. Beim Heim­sieg der Ros­to­cker gegen Olden­burg gelang ihm mit 26 Zäh­lern sein Sai­son­best­wert. Der aus Texas stam­men­de Small For­ward spiel­te vor sei­ner Zeit an der Ost­see bereits zwei Jah­re in Euro­pa, näm­lich in der Tür­kei und in Frank­reich. Mit Domi­nic Lock­hart (31 Jah­re – SF – 1,99 m), Eli­as Bag­get­te (23 Jah­re – PG – 1,81 m), Robin Amai­ze (31 Jah­re – SF – 1,96 m), Sid-Mar­lon Theis (32 Jah­re – PF – 2,04 m) und Osha­ne Drews (24 Jah­re – SG – 1,98 m) haben die Ros­to­cker auch ihre star­ke deut­sche Ach­se aus dem Vor­jahr gehal­ten. Lei­der aller­dings labo­rie­ren sowohl Domi­nic Lock­hart (ver­letz­te sich Mit­te April die­ses Jah­res im Trai­ning) als auch Robin Amai­ze (ver­letz­te sich am 1. Spiel­tag beim Gast­spiel in Trier) an Achillessehen-Verletzungen.

Ordent­lich an BBL-Erfah­rung brach­ten TJ Cro­ckett und Owen Klas­sen nach Ros­tock. Taron­ta­te de Shawn Cro­ckett (26 Jah­re – SG – 1,87 m) führ­te in der Vor­sai­son die Braun­schwei­ger in der BBL-Tabel­le auf Posi­ti­on drei und damit in die Play­offs. Bereits 230 BBL-Spie­le auf dem Buckel hat Cen­ter Owen Klas­sen (34 Jah­re – C – 2,08 m). Der Deutsch-Kana­di­er kam aus Würz­burg und geht nun bei den Ros­to­ckern in sei­ne bereits 9. BBL-Sai­son. Kas­sim Nichol­son (26 Jah­re – SF – 2,01 m) wur­de nach­ver­pflich­tet, um die Lücke nach der Ver­let­zung von Robin Amai­ze zu schlie­ßen. Der US-Ame­ri­ka­ner spiel­te in der Vor­sai­son in Polen für King Stet­tin, wo er auch Spiel­pra­xis in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League sam­meln konn­te. Mit Luka­sz Kolen­da (26 Jah­re – SG – 1,96 m) haben sich die Ros­to­cker einen pol­ni­schen Natio­nal­spie­ler angeln kön­nen, der als extrem viel­sei­tig gilt. Ros­tocks Head Coach Prze­mys­law Frasun­kie­wicz kennt sei­nen Lands­mann noch aus sei­ner Zeit als pol­ni­scher U20-Natio­nal­coach. Neu ist auch der Bel­gi­er Andy van Vliet (30 Jah­re – C – 2,13 m). Mit bis­he­ri­gen Sta­tio­nen in Frank­reich, Grie­chen­land, Polen, Isra­el und Litau­en ist er schon gut in Euro­pa herumgekommen. 

Kom­plet­tiert wird das Ros­t­er der Ros­to­cker mit Bent Leuch­ten (23 Jah­re – C – 2,14 m), Luis Wulff (21 Jah­re – PG – 1,99 m), Jonas Zilins­kas (19 Jah­re – PF – 2,04 m), Mika Frei­tag (19 Jah­re – SG – 1,88 m), Alan Topic-Volovec (18 Jah­re – SF – 2,00 m), Bru­no Loll (18 Jah­re – C – 2,04 m), Bene­dict Baum­garth (19 Jah­re – PF – 2,13 m) und Matthes Til­sen (19 Jah­re – SF – 1,96 m).

Mit der Ver­pflich­tung von DeAnd­re Lans­dow­ne (36 Jah­re – PG – 1,88 m) ist den Ost­see­städ­tern ein gro­ßer Fang gelun­gen. Der Rou­ti­nier ist der per­fek­te Anfüh­rer, was er in der BBL sowohl wäh­rend sei­ner Zeit in Braun­schweig oder auch in Diens­ten der NINERS Chem­nitz unter Beweis gestellt hat. Mit den Sach­sen gewann der US-Ame­ri­ka­ner, der zudem auch die mada­gas­si­sche Staat­bür­ger­schaft besitzt, 2024 den FIBA Euro­pe Cup. Das Match am Mon­tag­abend in Bam­berg wird Lans­dow­nes 152. BBL-Spiel sein. Im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf steu­er­te er 8,9 Punk­te sowie 4,6 Rebounds und 4,7 Assists bei den Spie­len der Sea­wol­ves bei.

Tip-Off zum Mon­tags­spiel ist um 20:00 Uhr.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren deut­lich in Rostock

Aber­mals mit lee­ren Hän­den müs­sen die Bam­berg Bas­kets auch nach dem drit­ten Aus­wärts­spiel in Fol­ge in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga die Heim­rei­se nach Freak City antre­ten. Am Oster­sonn­tag unter­lag das Team von Head Coach Anton Gavel am 29. BBL-Spiel­tag mit 74:98 bei den ROSTOCK SEAWOLVES und war in der mit 4.150 Zuschau­ern gut gefüll­ten Stadt­Hal­le in Ros­tock bereits zur Pau­se beim Stand von 33:61 auf ver­lo­re­nem Posten.

Gleich in den ers­ten Minu­ten unter­mau­er­ten die Ost­see­städ­ter ihre Play­off-Ansprü­che und führ­ten nach etwas mehr als fünf­ein­halb gespiel­ten Minu­ten bereits zwei­stel­lig. Die Bam­ber­ger, die auf die ver­letz­ten Kyle Lof­ton (Schul­ter) und Ibi Wat­son (Hand) ver­zich­ten muss­ten, fan­den hin­ge­gen in der gesam­ten ers­ten Spiel­hälf­te nie zu ihrem Rhyth­mus und konn­ten den Ros­to­ckern letzt­lich nur zu einem abso­lut ver­dien­ten Sieg gra­tu­lie­ren. Tops­corer der SEAWOLVES war Bryce Hamil­ton mit 21 Punk­ten. Bei den Bam­berg Bas­kets punk­te­ten Ronal­do Segu (17) und Noah Locke (16) am besten.

Gera­de ein­mal 2:46 Minu­ten war in der Par­tie der Bam­berg Bas­kets bei den ROSTOCK SEAWOLVES gespielt, als Head Coach Anton Gavel bereits sei­ne ers­te Aus­zeit neh­men muss­te (0:7/3.). Wäh­rend die im rosa­far­be­nen Out­fit ange­tre­te­nen Gast­ge­ber mit extrem viel Feu­er in die Par­tie star­te­ten, taten sich die Bam­ber­ger schwer und kamen erst nach 3:12 Minu­ten durch Noah Locke zu ihren ers­ten Punk­ten. Das ers­te Bam­ber­ger Time­out zeig­te jedoch kei­ner­lei Wir­kung und da die Haus­her­ren ihren Lauf naht­los fort­setz­ten, war 2:47 Minu­ten vor dem Ende des ers­ten Abschnitts die zwei­te Bam­ber­ger Aus­zeit unum­gäng­lich (4:19/8.). Mit die­sem 15-Punk­te-Rück­stand ende­te dann auch das ers­te Vier­tel (11:26).

Die ers­ten bei­den Minu­ten des zwei­ten Abschnitts ver­lie­fen aus­ge­gli­chen (17:30), ehe die Ros­to­cker zu ihrem zwei­ten 10:0‑Run in die­sem Spiel ansetz­ten und Mit­te des zwei­ten Vier­tels so noch wei­ter davon­zo­gen (17:40/15.). Zehn der ins­ge­samt 18 Drei­punk­te­wür­fe der Ros­to­cker fan­den in der ers­ten Halb­zeit den Weg in den Korb (bei Bam­berg waren es nur 4 von 12) und da auch die ins­ge­sam­te Tref­fer­quo­te mit 59:39 Pro­zent klar zuguns­ten der Gast­ge­ber aus­fiel, konn­ten die SEAWOLVES ihren Vor­sprung bis zur Pau­se auf 33:61 vergrößern.

„Das Spiel war nach der ers­ten Halb­zeit bereits entschieden“

In der zwei­ten Hälf­te dau­er­te es kei­ne zwei­ein­halb Minu­ten, ehe die Ros­to­cker den Vor­sprung auf 30 Zäh­ler erhöht hat­ten (35:65/23.). Nach­dem Pedro Brad­shaw das Dut­zend der erfolg­rei­chen Ros­to­cker Drei­er beim 44:76 (27.) voll­ge­macht hat­te, sprach wäh­rend der fol­gen­den Bam­ber­ger Aus­zeit ein Blick auf die Spiel­sta­tis­tik Bän­de. 3:19 Minu­ten vor dem Ende des drit­ten Abschnitts lagen die Haus­her­ren mit 32 Zäh­lern vor­ne und führ­ten in der Kate­go­rie Effek­ti­vi­tät mit 100:42! Beim Stand von 51:82 aus Bam­ber­ger Sicht ging es in den Schlussabschnitt.

Die­sen konn­ten die Bam­ber­ger mit 23:16 für sich ent­schei­den und somit auch die zwei­te Halb­zeit der Par­tie mit 41:37 gewin­nen. Am in jeder Hin­sicht sou­ve­rä­nen und völ­lig ver­dien­ten Start-Ziel-Sieg der Ros­to­cker änder­te dies jedoch nichts mehr.

„Glück­wunsch an Prze­mys­law und sei­ne Mann­schaft zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Ich glau­be, dass wir in den Spie­gel schau­en und uns dann fra­gen müs­sen, ob wir heu­te genug Pro­fes­sio­na­li­tät und auch Ein­stel­lung in die­ses Spiel gebracht haben“, resü­mier­te Anton Gavel, Head Coach der Bam­berg Bas­kets. „Nach dem ers­ten Vier­tel mit 11:25 zurück­zu­lie­gen, nur vier Fouls genutzt zu haben – das ist ein­fach eine sof­te Vor­stel­lung, und zwar defen­siv genau­so wie offen­siv. Wir haben es im ers­ten Vier­tel kein ein­zi­ges Mal an die Frei­wurf­li­nie geschafft und sind mit der Phy­sis der Ros­to­cker ein­fach nicht klar­ge­kom­men. Es kann nicht sein, dass eine Mann­schaft, die am Don­ners­tag noch gespielt hat, mehr Ener­gie aufs Feld bringt als wir. Das Spiel heu­te war nach der ers­ten Halb­zeit bereits ent­schie­den und so brau­chen wir über die zwei­te Halb­zeit, in der wir wenigs­ten ein biss­chen was gezeigt haben, nicht mehr zu reden.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets zu Gast in Rostock

Das Oster­fest wer­den die Bam­berg Bas­kets in die­sem Jahr im hohen Nor­den ver­brin­gen. Wie es der Spiel­plan in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga vor­sieht, sind die Bam­ber­ger am Oster­sonn­tag zu Gast bei den Ros­tock SEAWOLVES.

Nach ihrem Over­ti­me-Sieg am Don­ners­tag­abend in ihrer Nach­hol­par­tie des 18. Spiel­ta­ges bei den Sky­li­ners in Frank­furt ste­hen die Ost­see­städ­ter in der Tabel­le aktu­ell auf Platz sechs und wären direkt für die am 17. Mai begin­nen­den Play­offs qua­li­fi­ziert. Spiel­be­ginn am Sonn­tag in der Ros­to­cker Stadt­Hal­le ist um 15:00 Uhr.

Auf dem Weg zum Rekord­spie­ler der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga feh­len Bam­bergs Num­mer 9 nur noch weni­ge Spie­le. Die Par­tie bei den Sea­wol­ves wird für Kars­ten Tad­da das 635. BBL-Spiel sei­ner Kar­rie­re sein. Der Rekord, auf­ge­stellt von Alex King im Tri­kot der Würz­bur­ger in sei­nem letz­ten BBL-Spiel am 1. Mai 2022 beim FC Bay­ern Mün­chen, steht aktu­ell bei 638 BBL-Einsätzen.

Die BBL schrieb damals auf ihrer Home­page: „Mei­len­stein: 638 Spie­le hat Alex King in der easy­Cre­dit BBL absol­viert – damit ist er unan­ge­foch­te­ner Rekord­hal­ter. Von allen noch Akti­ven, die nicht die­sen Som­mer ihre Snea­k­ers an den Nagel hän­gen, hat am ehes­ten Kars­ten Tad­da (538 Spie­le) die Chan­ce an die­se Mar­ke her­an­zu­kom­men.“ – Genau so sieht es aus!


Hin­spiel ging mit 89:75 an die Ros­tock Seawolves

Mit aktu­ell vier Sie­gen in Serie (77:72 in Frank­furt, 84:68 in Vech­ta, 94:89 gegen Lud­wigs­burg, 85:67 gegen Ulm) gehen die Ros­to­cker in die Par­tie gegen die Bam­berg Bas­kets. Wäh­rend den Bam­ber­gern zuletzt bei ihrer Over­ti­me-Nie­der­la­ge in Chem­nitz das Glück fehl­te, hat­ten die Ros­to­cker For­tu­na in ihrem letz­ten Match auf ihrer Sei­te. Nahe­zu auf den Buz­zer der regu­lä­ren Spiel­zeit netz­te Malik Osbor­ne per Drei­er zum 62:62 Aus­gleich ein und mach­te so die Ver­län­ge­rung über­haupt erst mög­lich. Hat­ten die Ros­to­cker im gesam­ten zwei­ten Vier­tel nur neun Punk­te zustan­de gebracht, waren es in der fünf­mi­nü­ti­gen Ver­län­ge­rung gan­ze 15 zum 77:72-Erfolg. Osbor­ne war in die­ser Par­tie mit 17 Punk­ten und 14 Rebounds Ros­tocks Bes­ter. Neben ihm muss­ten auch Bryce Hamil­ton, Pedro Brad­shaw und Nijal Pear­son deut­lich über 32 Minu­ten spie­len. Der kurz vor Jah­res­wechs­le an die Ost­see zurück­ge­kehr­te Point Guard JeQu­an Lewis stand knapp 29 Minu­ten auf dem Parkett.

Bas­ket­ball ist bekannt­lich das Spiel der Zah­len und Sta­tis­ti­ken, doch was kann man aus den gan­zen Daten letzt­lich schlie­ßen? Mit einer Quo­te von 35,7 Pro­zent sind die Ros­to­cker hin­ter Ulm, Frank­furt und dem MBC eines der treff­si­chers­ten Teams in der BBL von jen­seits der 6,75-Meter-Linie. Auch bei den Rebounds lie­gen sie (eben­so wie unse­re Bam­berg Bas­kets mit 38,3) mit durch­schnitt­lich 38,8 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern unter den Top-Teams. Die 14,1 Assists pro Spiel hin­ge­gen sind der zweit­schlech­tes­te Wert in der BBL, eben­so wie die nur 6,2 Ball­ge­win­ne pro Par­tie. Ins­ge­samt resul­tie­ren die Wer­te der Ros­to­cker in eine Team­ef­fek­ti­vi­tät von 87,6. Anton Gavels Mann­schaft hat hier einen Wert von 93,8 und somit emp­fängt in Punk­to Team­ef­fek­ti­vi­tät am Sonn­tag der Sech­zehn­te den Sieb­ten. Beim Blick auf die Tabel­le heißt es jedoch: Der Fünf­zehn­te gas­tiert beim Sechsten.

Am 5. Spiel­tag stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten Mit­te Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res in Freak City gegen­über. Die Ros­to­cker gewan­nen das Hin­spiel mit 89:75.

Nach­dem die Bam­ber­ger in der ers­ten Halb­zeit meist leicht in Füh­rung gele­gen hat­ten, waren die Gäs­te nach der Pau­se wie auf­ge­dreht. Bis auf 18 Punk­te konn­ten sie im drit­ten Vier­tel ihren Vor­sprung aus­bau­en. Zu Beginn des Schluss­ab­schnitts kamen Ronal­do Segu & Co. zwar noch­mals auf unter zehn Zäh­ler Rück­stand her­an, die Ros­to­cker aber erwie­sen sich letzt­lich äußerst abge­zockt und lie­ßen sich den Sieg nicht noch ein­mal strei­tig machen. Tops­corer auf Bam­ber­ger Sei­te im Hin­spiel war Moritz Krim­mer mit 17 Punk­ten. D‘Shawn Schwartz (25) und Bryce Hamil­ton (23) waren die erfolg­reichs­ten Wer­fer der Gäste.

Bam­berg Bas­kets gewin­nen Overtime-Krimi

Ros­to­cker nach furio­sem Start noch besiegt

Nach einem völ­lig ver­patz­ten ers­ten Vier­tel haben die Bam­berg Bas­kets ihre Par­tie des 25. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei den Ros­tock Sea­wol­ves doch noch gewon­nen. Nach Ver­län­ge­rung gab es ein 98:91 gegen die Rostocker.

Lag das Team von Head Coach Arne Wolt­mann nach zehn Minu­ten infol­ge einer, wie es der Chef­trai­ner selbst bezeich­ne­te, „Tief­schlaf­pha­se“ mit 16 Zäh­lern im Hin­ter­tref­fen, figh­te­te man sich in die Par­tie zurück und sieg­te am Ende nach Ver­län­ge­rung mit 98:91 (39:48, 82:82). Wäh­rend die 4.120 Zuschau­er in der Ros­to­cker Stadt­Hal­le die mitt­ler­wei­le 12. Nie­der­la­ge ihres Teams in Serie mit­er­le­ben muss­ten, durf­ten die rund 50 mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Schlach­ten­bumm­ler den 11. Sai­son­sieg ihrer Mann­schaft feiern.

Tops­corer im Team aus Freak City war Zach Cope­land mit 25 Punk­ten, Filip Sta­nić angel­te sich 14 Rebounds. Bei den Ost­see­städ­tern waren Che­vez Good­win und Der­rick Als­ton Jr. mit je 23 Zäh­lern die erfolg­reichs­ten Punktesammler.

Die Ros­to­cker began­nen die Par­tie wie die in sol­chen Situa­tio­nen häu­fig zitier­te Feu­er­wehr. Gera­de das hohe Tem­po, das Bas­kets Head Coach Arne Wolt­mann aus dem Spiel hal­ten woll­te, war ganz zum Geschmack der Sea­wol­ves, die nach dem 6:6 (3.) erst­mals rich­tig auf­dreh­ten. In knapp zwei­ein­halb Minu­ten zogen die Haus­her­ren auf 16:8 (5.) davon und Bam­bergs Chef­trai­ner zog erst­mals die Brem­se in Form einer Aus­zeit. Die Ver­su­che, sei­ne Mann­schaft hier wach­zu­rüt­teln, zeig­ten jedoch auch in den fol­gen­den Minu­ten kei­ne Wir­kung, wes­halb Wolt­mann gera­de ein­mal zwei Minu­ten spä­ter sein Team erneut um sich ver­sam­mel­te (10:26/7.) und hier bereits sei­ne letz­te ihm in der ers­ten Halb­zeit zu Ver­fü­gung ste­hen­de Aus­zeit neh­men muss­te. So lang­sam schie­nen die Bas­kets nun im Spiel ange­kom­men, doch die­ses ers­te Vier­tel ging mit 34:20 klar an die Gastgeber.

Wie schon zum Ende des ers­ten Abschnitts sorg­ten nun auch im zwei­ten Vier­tel die Bam­ber­ger Bank­spie­ler auf dem Par­kett für mehr Struk­tur. Mit vier Punk­ten in Fol­ge führ­te Trey Wood­bu­ry sein Team auf 27:37 (13.) wie­der etwas näher her­an. Kars­ten Tad­das ers­ter Drei­er der Par­tie brach­te den Rück­stand beim 33:42 (16.) in den ein­stel­li­gen Bereich. Exakt die­se neun Zäh­ler lag man dann auch zum Ende der ers­ten Halb­zeit hin­ten, in der die Ros­to­cker aus allen Ent­fer­nun­gen die bes­se­ren Wurf­quo­ten hat­ten. Good­win (16) und Als­ton Jr. (14) waren bis hier die tra­gen­den Säu­len der Ros­to­cker Offensive.


„Viel Herz gezeigt und gekämpft“

Mit Beginn der zwei­ten Halb­zeit mach­ten die Bas­kets nun da wei­ter, wo sie zum Ende der ers­ten Hälf­te auf­ge­hört hat­ten. Über die Ver­tei­di­gung und das Reboun­ding arbei­te­te man sich immer bes­ser in das Spiel hin­ein und kam so bis auf sie­ben Zäh­ler an die SEAWOLVES her­an (44:51/21. – 51:58/24.). Die Gast­ge­ber hat­ten in die­ser Pha­se aller­dings stets eine Ant­wort auf Lager und bau­ten ihren Vor­sprung gut drei Minu­ten vor Ende des drit­ten Abschnitts noch­mals auf 68:57 aus. Schon längst hat­ten die Bas­kets gespürt, dass trotz des desas­trö­sen ers­ten Vier­tels hier noch etwas zu holen war und gaben ihrer­seits zum Ende des drit­ten Abschnitts noch ein­mal Gas. Beim Stand von 65:70 ging es in den Schlussabschnitt.

Auch wenn die Bam­ber­ger zu Beginn der letz­ten zehn Minu­ten noch­mals näher­ka­men (68:70/32.), blie­ben die Han­sea­ten erst ein­mal in Füh­rung. 74:68 (34.) lag das Team von Head Coach Chris­ti­an Held in Front, als plötz­lich kein Wurf mehr fal­len woll­te. Ins­ge­samt sechs Minu­ten soll­ten die Ros­to­cker nun ohne Punk­te blei­ben und so war es Bas­kets-Kapi­tän Kars­ten Tad­da, der bei noch 5:07 Minu­ten Rest­spiel­zeit mit sei­nem zwei­ten Drei­er die Füh­rung wie­der zurück­er­ober­te (75:74). Mit einem 12:0‑Lauf setz­ten sich die Bas­kets 58 Sekun­den vor dem Ende mit 80:74 ab und schie­nen das Spiel auf ihre Sei­te gebo­gen zu haben. Da Zach Cope­land an der Frei­wurf­li­nie jedoch nur zwei von ins­ge­samt fünf Ver­su­chen ver­wer­ten konn­te und auf der Gegen­sei­te sowohl Eric Lockett als auch Tyler Nel­son von jen­seits der 6,75-Meter-Linie tra­fen, stand es vier Sekun­den vor dem Ende 82:82. Ein Fall für Zach Cope­land, doch der Wurf des Shoo­ting Guards ging nicht durch den Ring. Statt­des­sen ging das Spiel in die Verlängerung.

Dort aber traf Zach Cope­land, und zwar gleich zwei­mal für drei Punk­te und so führ­te Bam­berg mit 90:84 (43.). Als Malik John­son, eben­falls per Drei­er, 85 Sekun­den vor dem Ende auf 95:86 erhöh­te, war die Ent­schei­dung gefal­len. Auch wenn die bei­den US-Ame­ri­ka­ner zusam­men 13 der 16 Bam­ber­ger Punk­te in der Ver­län­ge­rung erziel­ten, war es ins­ge­samt eine erneut geschlos­se­ne Teamleistung.

„Wenn wir schon im ers­ten Vier­tel in der Hal­le gewe­sen wären, dann hät­ten wir das Gan­ze sicher­lich bes­ser star­ten kön­nen. Wir haben dann aber viel Herz gezeigt und gekämpft“, resü­mier­te Bam­berg Bas­kets-Head­coach Arne Wolt­mann. „Am Ende muss­ten wir etwas unglück­lich noch in die Ver­län­ge­rung, aber dort haben wir dann sehr stark gespielt. Ins­ge­samt haben wir ein Vier­tel ver­lo­ren, alle ande­ren samt Over­ti­me haben wir gewon­nen, von daher wür­de ich sagen, dass es ein gerecht­fer­tig­ter Sieg ist.“

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets zu Gast an der Ostsee

Mor­gen Abend führt der 25. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga die Bam­berg Bas­kets nach Meck­len­burg-Vor­pom­mern. An der Ost­see geht es für die Mann­schaft bei den Ros­tock Sea­wol­ves um wich­ti­ge Punk­te im Ren­nen um die Play-in-Plätze.

Nach einer aktu­ell andau­ern­den Nie­der­la­gen­se­rie von elf Spie­len in Fol­ge und der Posi­ti­on auf dem 15 Tabel­len­platz ste­hen die Ros­tock Sea­wol­ves und ihr Chef­trai­ner Chris­ti­an Held mor­gen Abend (22. März) gegen die Bam­berg Bas­kets unter Druck. Denn die Mann­schaft von der Ost­see braucht im Kampf um den Klas­sen­er­halt jeden Sieg. Nur weni­ge Punk­te ist Ros­tock noch von den Hei­del­ber­gern (Platz 17) ent­fernt, bei denen sie am letz­ten Spiel­tag mit 86:88 den Kür­ze­ren zogen. Die Bam­berg Bas­kets haben ihr letz­tes Spiel gegen Chem­nitz ver­lo­ren und ste­hen auf Platz 12 etwas bes­ser als Rostock.

Somit ist der zehn­te Platz für Bam­berg in Reich­wei­te. Die­ser ist neben dem sieb­ten, ach­ten und neun­ten Platz einer der vier Tabel­len­po­si­tio­nen, die zur Teil­nah­me an den Play-ins qua­li­fi­zie­ren. Die­sen neu­en Modus lässt die BBL seit die­ser Sai­son aus­spie­len. Nur die Plät­ze eins bis sechs garan­tie­ren noch die Teil­nah­me an den Play-offs. Die bei­den wei­te­ren Teams, die an der End­run­de teil­neh­men, wer­den in den Play-ins ermittelt.

Tops­corer in den Griff bekommen

Bam­bergs Coach Arne Wolt­mann sag­te vor der Par­tie: „In Ros­tock tref­fen wir auf die Mann­schaft mit der aktu­ell längs­ten Nega­tiv­se­rie der gesam­ten BBL. Somit könn­te man beim ers­ten Blick von einer ein­fach zu lösen­den Auf­ga­be aus­ge­hen. Das wird aber mit­nich­ten so sein, denn zum einen ste­hen die Ros­to­cker nun schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand und zum ande­ren haben sie ihre letz­ten drei Spie­le zwar alle­samt ver­lo­ren, aber sowohl in Hei­del­berg, beim MBC als auch gegen Ber­lin war es sehr knapp und sie hät­ten jedes die­ser Spie­le durch­aus auch gewin­nen kön­nen. Ins­ge­samt ist Ros­tock zudem eine sehr offen­siv­star­ke Mann­schaft und des­halb darf man es nicht dar­auf ankom­men las­sen, dass das Spiel ein Shoo­tout wird.“

Um dem zuvor­zu­kom­men, hat sich Wolt­mann für das Spiel und für sei­ne Mann­schaft vor­ge­nom­men, den Geg­ner defen­siv im Griff zu haben und dabei vor allem Ros­tocks Tops­corer Als­ton Jr., Nel­son und Good­win ein­zu­schrän­ken. „Das soll­te unse­re Chan­cen deut­lich erhö­hen, aber wir müs­sen gewarnt sein, denn wie viel Poten­ti­al in die­ser Mann­schaft steckt, zeigt allein die Tat­sa­che, dass sie Ber­lin am Ran­de einer Nie­der­la­ge hatten.“

Das Hin­spiel, eine Nach­hol­par­tie des 3. Spiel­tags, konn­ten die Bam­berg Bas­kets Ende Novem­ber vor hei­mi­schem Publi­kum mit 93:83 gewin­nen. Vor allem im zwei­ten Vier­tel leg­te Bam­berg dabei den Grund­stein für den spä­te­ren Sieg. Zwar konn­ten die Ros­to­cker die Abschnit­te eins, drei und vier gewin­nen, das zwei­te Vier­tel ging jedoch mit 25:6 klar an die Bamberger.

Bas­ket­ball

Gegen die Ros­tock Sea­wol­ves: Zwei­ter Sieg für die Bas­kets in drei Tagen

Die Bam­berg Bas­kets haben ihre Nach­hol­par­tie des 3. Spiel­tags in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga gewon­nen und so ihren zwei­ten Sieg inner­halb von drei Tagen ein­ge­fah­ren. Nach dem Erfolg gegen Braun­schweig besieg­te die Mann­schaft Diens­tag­abend (28. Novem­ber) zuhau­se auch die Ros­tock Seawolves.

93:83 hieß es am Ende vor knapp 3.500 Zuschaue­rIn­nen in der Bro­se Are­na im Spiel der Bam­berg Bas­kets gegen die Ros­tock Sea­wol­ves. Vor allem der Ver­lauf des zwei­ten Vier­tels war bestim­mend für den Spielausgang.

Wie schon am Sams­tag gegen Braun­schweig began­nen die Bam­berg Bas­kets auch gegen die Sea­wol­ves stark. Ein ums ande­re Mal fand die Mann­schaft von Oren Amiel in der Offen­si­ve der Anfangs­pha­se den rich­ti­gen Mix und führ­te, unter ande­rem durch Drei­er von Gray, Tad­da und Nel­son, nach nur fünf Minu­ten mit 17:7.

Unnö­ti­ge Bam­ber­ger Ball­ver­lus­te brach­ten danach jedoch die nord­deut­schen Gäs­te ins Lau­fen und ermög­lich­ten den Ros­to­ckern teils ein­fa­che Korb­er­fol­ge. Knapp drei Minu­ten vor Ende des ers­ten Abschnitts hat­ten sich die Sea­wol­ves wie­der her­an­ge­spielt (22:19, 8. Minu­te). Und nach­dem Matt Brad­ley zum 24:24 aus­ge­gli­chen hat­te, erziel­te Wes Clark per Drei­er sogar die Gäs­te-Füh­rung nach den ers­ten zehn Minu­ten (24:27).

Noch nicht ganz zwei Minu­ten waren im zwei­ten Vier­tel gespielt, als aller­dings Kevin Wohl­rath die Bam­ber­ger Füh­rung wie­der zurück­er­ober­te (30:29). Die Gast­ge­ber waren in die­ser Pha­se domi­nant beim Rebound und plötz­lich kom­plett im Flow. Wäh­rend den Ros­to­cker bis zur Pau­se nur noch wei­te­re vier Zäh­ler gelan­gen, waren es auf Bam­ber­ger Sei­te 19. Dar­un­ter befan­den sich mit einem Alley-Oop von EJ Onu und einem Dunk von Trey Wood­bu­ry auch zwei beson­ders sehens­wer­te Tref­fer. Mit 25:6 gewan­nen die Bas­kets das zwei­te Vier­tel und gin­gen so mit einer 49:33-Führung in die Pause.

Zwei Aus­zei­ten mit den rich­ti­gen Worten

Mit dem Start der zwei­ten Hälf­te bau­ten die Bas­kets ihre Füh­rung zunächst wei­ter aus. Nach einem unsport­li­chen Foul von Wes Clark erhöh­te Jus­tin Gray den Vor­sprung an der Frei­wurf­li­nie erst­mals auf 20 Punk­te (53:33, 21. Minute).

Fünf schnel­le Ros­to­cker Zäh­ler ver­an­lass­ten Oren Amiel dann aber, eine Aus­zeit zu neh­men. Die­se schien zu fruch­ten: Den Bas­kets gelang in der Fol­ge mit einem 6:0‑Lauf ihre höchs­te Füh­rung des Abends (59:38, 24. Minu­te). Die Mann­schaft von Gäs­te-Coach Chris­ti­an Held gab sich aber des­we­gen nicht auf. Bis zum Ende des Vier­tels konn­ten die Sea­wol­ves den Rück­stand wie­der bis auf 13 Zäh­ler ver­rin­gern (70:57).

Nach zwei Drei­ern von Tyler Nel­son stand es in der 33. Minu­te plötz­lich sogar nur noch 70:63. Erneut rief Oren Amiel sein Team zur Aus­zeit zusam­men und auch dies­mal gab er ihnen die rich­ti­gen Wor­te mit auf den Weg. Trey Wood­bu­ry sorg­te per Drei­er zum 73:63 im fol­gen­den Angriff erst ein­mal wie­der für etwas Abstand. Der bis hier­hin doch eher ruhi­ge Zach Cope­land sorg­te fünf Minu­ten vor dem Ende der Par­tie dann für die Ent­schei­dung. Mit drei Drei­ern stell­te er das Ergeb­nis inner­halb von nur 65 Sekun­den von 76:65 auf 85:66. Bis zur Schluss­si­re­ne kämpf­ten sich die Gäs­te zwar noch­mals her­an, der ins­ge­samt ver­dien­te Bam­ber­ger 93:83-Sieg kam aber nicht mehr in Gefahr.

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets gegen Ros­tock Seawolves

Heu­te Abend emp­fan­gen die Bam­berg Bas­kets zuhau­se die Ros­tock Sea­wol­ves. Gelingt der Mann­schaft von Oren Amiel der zwei­te Heim­sieg der Saison?

Drei Tage nach dem Spiel gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig, das im ers­ten Heim­sieg der Sai­son ende­te, spie­len die Bam­berg Bas­kets heu­te Abend in eige­ner Hal­le gegen die Ros­tock Sea­wol­ves. Bei der Par­tie han­delt es sich um ein Nach­hol­spiel, das Anfang Okto­ber auf­grund der Teil­nah­me der Ros­to­cker an der Qua­li­fi­ka­ti­on für den FIBA Euro­pe Cup ver­scho­ben wer­den musste.

Wie auch die Bam­ber­ger konn­ten die Sea­wol­ves ihre Par­tie am letz­ten Spiel­tag gewin­nen. Zuhau­se bezwan­gen sie die BG Göt­tin­gen mit 96:92, ihr drit­ter Sieg in die­ser Sai­son. Der Wil­le, das Spiel unbe­dingt gewin­nen zu wol­len, gab letzt­lich den Aus­schlag, sag­te Ros­tocks Coach Chris­ti­an Held nach dem Spiel. Vor allem Cen­ter Che­vez Good­win ging in die­ser Hin­sicht wie­der ein­mal vor­an. Zehn sei­ner ins­ge­samt 14 Rebounds erkämpf­te sich der 26-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner am offen­si­ven Brett. Dane­ben erziel­te er 19 Punk­te und zähl­te mit Der­rick Als­ton Jr. (24) und Tyler Nel­son (15) zu den bes­ten Wer­fern sei­nes Teams.

Ihre bis­he­ri­gen drei Sai­son­sie­ge hol­ten die Ros­to­cker alle­samt in eige­ner Hal­le. Gegen Hei­del­berg sieg­ten sie am zwei­ten Spiel­tag nach zwei­fa­cher Ver­län­ge­rung mit 122:113. Und auch gegen Tübin­gen hat­te die Mann­schaft nach Ver­län­ge­rung mit 108:103 knapp die Nase vor­ne. In frem­den Hal­len hin­ge­gen muss­ten sich die Ros­to­cker bis­lang immer geschla­gen geben: in Crails­heim, Olden­burg, Lud­wigs­burg und in Chem­nitz. Nun bele­gen sie mit der iden­ti­schen Bilanz wie die Bam­berg Bas­kets (drei Sie­ge und fünf Nie­der­la­gen) Tabel­len­platz 11.

Gelingt Bam­berg der zwei­te Heimsieg?

Wie schon gegen Braun­schweig wird es für die Bam­berg Bas­kets auch gegen die Ros­tock Sea­wol­ves beson­ders dar­auf ankom­men, gut zu ver­tei­di­gen. Hier sind die Sea­wol­ves sogar noch ein wenig stär­ker ein­zu­schät­zen als zuletzt die Nie­der­sach­sen. Mit im Schnitt 40,1 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern pro Par­tie sind die Sea­wol­ves im Moment sogar das bes­te Rebound-Team der Liga.

Bam­bergs Cen­ter Filip Sta­nic sag­te vor dem Spiel: „Wie zuletzt Braun­schweig ist auch Ros­tock extrem stark beim Rebound. Wir müs­sen schau­en, dass wir gleich von Beginn an unter den Kör­ben da sind und ihnen kei­ne zwei­ten Chan­cen geben. Zudem spie­len sie sehr schnell und erzie­len im Schnitt fast 92 Punk­te. Inso­fern ist klar, dass der Weg zum Sieg in ers­ter Linie über unse­re Ver­tei­di­gung füh­ren wird. Wenn wir zudem offen­siv unser Spiel spie­len und uns die Zuschau­er wie­der so toll unter­stüt­zen wie gegen Braun­schweig, dann soll­te uns unser nächs­ter Heim­sieg gelingen.“

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