Mit Sicherheit einen guten Start
Zum Schulbeginn haben alle Einschulkinder an der Martinschule Sicherheitsüberwürfe bekommen
Jedes Jahr zum Schulstart erhalten die Erstklässlerinnen und Erstklässler leuchtend gelbe Sicherheitsüberwürfe. Diese sollen die Kinder auf ihrem täglichen Schulweg sichtbarer machen und so für mehr Sicherheit im Verkehr sorgen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Mit freudiger Erwartung starteten die Schulanfängerinnen und Schulanfänger der Martinschule in Bamberg am Dienstag, dem 16. September, in einen neuen Lebensabschnitt. Stadtrat Christian Hader – in Vertretung von Oberbürgermeister Andreas Starke – und Schulleiterin Inga Dossenbach begrüßten sie zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern des Staatlichen Schulamts, der Verkehrswacht Bamberg, der Polizei Bamberg-Stadt und der AOK Bamberg. Als Willkommensgeschenk hatten sie, passend zu den farbenfrohen Schultüten der Kinder, neongelbe Sicherheitsüberwürfe dabei.
Die von der AOK Bayern und der Landesverkehrswacht Bayern gesponserten Sicherheitsüberwürfe sollen die Kinder gerade in der dunkleren Jahreszeit besser sichtbar für alle Verkehrsteilnehmer machen. „Für die jährliche Übergabe der Sicherheitsüberwürfe braucht es starke Partner“, bedankte sich Christian Hader bei den Verantwortlichen von der AOK und der Verkehrswacht. Auch an die Eltern und Großeltern appellierte er: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich Ihre Kinder im Straßenverkehr gut zurechtfinden. Laufen Sie Wege mehrmals ab, weisen Sie auf mögliche Gefahren hin und verzichten Sie auf das Elterntaxi. Sicherheit geht vor.“
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„Tempo 30“ in der Gaustadter Hauptstraße zwischen Steigerwaldstraße und Mainluststraße
Mehr Schulwegsicherheit in Gaustadt
In der Gaustadter Hauptstraße gilt ab sofort „Tempo 30“ im gesamten Abschnitt zwischen Steigerwaldstraße und Mainluststraße, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Damit heißt es nun auch im Bereich um die Einmündung Breitäckerstraße offiziell „Fuß vom Gas!“
Die Verkehrsbeschilderung wurde in diesen Tagen von Bamberg Service installiert. „Das ist rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres ein wichtiger Beitrag zur Schulwegsicherheit in Gaustadt. Wir setzen damit auch einen guten Antrag aus der Bürgerversammlung erfolgreich um“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke.
Besonders für die Anwohner des neuen Wohngebietes auf dem ehemaligen Megalith-Gelände ist dies eine erfreuliche Nachricht. Denn diese hatten sich für eine Geschwindigkeitsreduzierung eingesetzt, um die Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgänger und Radfahrer im Kindes- und Jugendalter zu erhöhen. Schließlich ist der Straßenabschnitt die einzige Möglichkeit, zu Fuß oder mit dem Rad vom Wohngebiet zur Grund- und Mittelschule Gaustadt oder zu den weiterführenden Schulen im Stadtgebiet zu gelangen. Die bisherigen Regelanforderungen der Straßenverkehrsordnung hatten die Einführung von Tempo 30 allerdings rechtlich nicht zugelassen.
Die Tempo-30-Anordnung wurde durch eine Novellierung der Straßenverkehrsordnung ermöglicht. Umgesetzt werden konnte sie, nachdem auch die entsprechenden Verwaltungsvorschriften dazu veröffentlicht wurden. Demnach kann man im westlichen Bereich der Gaustadter Hauptstraße von einem „hochfrequentierten und gebündelten Schulwegaufkommen“ sprechen, und eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit ist rechtssicher möglich geworden.
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Schulbeginn in Oberfranken
Neues Schuljahr 2025//2026 startet mit weiter steigenden Schülerzahlen
Rund 60.000 Schülerinnen und Schüler starten am 16. September 2025 in Oberfranken an Grund‑, Mittel- und Förderschulen in das neue Schuljahr, mehr als 27.500 Schülerinnen und Schüler besuchen oberfränkische berufliche Schulen (ohne Fach- und Berufsoberschulen), wie die Regierung von Oberfranken mitteilt.
38.432 Schülerinnen und Schüler und damit etwas mehr als im Vorjahr (38.112) besuchen im neuen Schuljahr die rund 230 oberfränkischen Grundschulen in 1.776 Grundschulklassen (Vorjahr: 1.758). Die Zahl der Erstklässler sinkt um 51 auf 9.611.
Auch an den knapp 100 oberfränkischen Mittelschulen steigen die Zahlen auf nunmehr 16.581 Schülerinnen und Schüler (Vorjahr: 16.424). Die Zahl der Mittelschulklassen sinkt dagegen von 815 auf 807 leicht, sodass die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse nun bei 20,54 liegt (Vorjahr: 20,15).
Personalsituation an den Grund- und Mittelschulen
Neu eingestellt wurden von der Regierung von Oberfranken 97 Lehrkräfte, 8 Fachlehrkräfte und 5 Förderlehrkräfte. Zusätzlich wurden 58 Lehrkräfte, 8 Fachlehrkräfte und 3 Förderlehrkräfte aus anderen Regierungsbezirken nach Oberfranken versetzt.
Insgesamt ist damit auch im kommenden Schuljahr der Unterricht nach Stundenplan sowie der Wahlpflicht‑, Förder- und besondere Unterricht grundsätzlich gewährleistet. Die bedarfsgerechte Versorgung der kleinen Grundschulen im ländlichen Raum und der kleinen Mittelschulverbünde mit Lehrkräften kann durch eigens dafür bereitgestellte Lehrerstunden sichergestellt werden.
Für die Gesamtversorgung wichtig sind auch Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis. Hier läuft die Personalgewinnung kontinuierlich weiter, insbesondere für die Mobile Reserve und für zusätzliche Unterrichtsangebote.
Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat bereits jetzt zusätzliche Anstellungsmöglichkeiten zur Aufstockung der Mobilen Reserve ab November 2025 und Januar 2026 in Aussicht gestellt.
Angesichts des bundesweiten Lehrkräftemangels sowie aufgrund der Personalfluktuation während des gesamten Schuljahres bleibt es weiterhin eine anspruchsvolle Aufgabe, flächendeckend ausreichend Lehrkräfte, vor allem für Vertretungssituationen, zu finden.
Sprachstandserhebungen an Grundschulen und Einrichtung von Vorkursen „Deutsch 240“ in Oberfranken
In diesem Jahr wurden zum ersten Mal verpflichtende Sprachstandserhebungen für die Kinder durchgeführt, die nach ihrem Alter grundsätzlich für September 2026 zur Einschulung vorgesehen sind. In Oberfranken nahmen von den rund 10.000 Kindern dieser Altersgruppe auf Empfehlung der Kindertagesstätten rund 3.100 an den von der jeweils zuständigen Sprengelgrundschule organisierten Erhebungen teil.
46 Prozent (1.418) davon wurden aufgrund des Erhebungsergebnisses verpflichtet, eine staatlich geförderte Kita mit integriertem Vorkurs „Deutsch 240“ zu besuchen. Davon unabhängig können auch weitere Vorschulkinder auf Empfehlung von Kita und Schule an den Vorkursen teilnehmen.
Den Vorkurs führen Kita und Grundschule gemeinsam durch. Im Schuljahr 2025//2026 stehen den oberfränkischen Grundschulen hierfür 1.080 Lehrerwochenstunden (Vorjahr: 550 Stunden) zur Verfügung. Damit kann ein flächendeckendes Angebot an Vorkursen „Deutsch 240“ eingerichtet werden.