Globale Krisen im Fokus
Kurzführung durch die Sonderausstellung im Diözesanmuseum am 18. September
Zu einer halbstündigen Führung durch die Sonderausstellung „Krise. Kunst. Kirche. Kontinente. Visionen von Laudato si‘ “ des Diözesanmuseums auf dem Domberg lädt Museumsleiterin Carola-Marie Schmidt am Donnerstag, 18. September, 12.30 Uhr, ein, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Zehn Jahre nach der Veröffentlichung der wegweisenden Umwelt-Enzyklika „Laudato si‘ “ von Papst Franziskus verbindet diese Ausstellung – eine Kooperation des Fachbereichs Umwelt und Klima, des Referats Weltkirche und des Diözesanmuseums – Kunst und Kirche zu einem eindrucksvollen Appell und lädt alle Interessierten dazu ein, sich mit den aktuellen ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit auseinanderzusetzen.
Die von Museumsleiterin Carola-Marie Schmidt sorgfältig ausgewählten Kunstwerke international anerkannter Künstlerinnen und Künstler sowie mehrere interaktive Stationen beleuchten globale Krisen und die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Umdenkens – inspiriert von den Impulsen der Enzyklika.
Der Freundeskreis der Museen um den Bamberger Dom lädt alle Interessierten zu dieser Kurzführung ein. Treffpunkt ist an der Kasse des Diözesanmuseums, Domplatz 5, Bamberg. Die Teilnahme an der Führung ist frei, es fallen lediglich die regulären Eintrittskosten an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Sonderausstellung
„Spechte – Hör mal, wer da klopft!“ im Steigerwald-Zentrum
Das Steigerwald-Zentrum eröffnet am 17. März die Sonderausstellung „Spechte – Hör mal, wer da klopft!“. Die Schau möchte einen Blick in das Leben der Vogelart werfen.
Wie wenige andere Vogelfamilien stehen Spechte für den Lebensraum Wald. Sie bauen Höhlen in Bäumen und erschließen Nahrungsquellen für zahlreiche andere Tierarten. Gerade deshalb sind sie, so das Steigerwald-Zentrum in einer Mitteilung, ein Paradebeispiel für ökologische Zusammenhänge und tragen zur Artenvielfalt im Wald bei.
Auch sei die Vogelart zu geistigen Hochleistungen fähig und sehr gut an ihr Leben am Baum angepasst. Im Steigerwald kommt neben den bekannteren Spechtarten wie Bunt‑, Grün- oder Schwarzspecht auch der seltenere Mittelspecht vor. Da Spechte eine Schlüsselrolle im Ökosystem Wald spielen, sind alle einheimischen Spechte besonders geschützt. Schwarz‑, Grau- und Mittelspecht gelten sogar als streng geschützt.
Die Sonderausstellung „Spechte – Hör mal, wer da klopft!“ im Steigerwald-Zentrum möchte ihrem Publikum mit ungewöhnlichen Bildern und Texten das Leben der Spechte näherbringen. Sie soll die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Wäldern und Spechten beleuchten u gibt Einblicke in die Überlebensstrategien dieser Vögel geben.
Die Ausstellung wurde von Dr. Norbert Wimmer, Förster, Naturfotograf und Buchautor, gemeinsam mit dem Naturkunde-Museum Coburg konzipiert. Sie läuft vom 17. März bis 9. Oktober.
Das Steigerwald-Zentrum, gelegen am westlichen Rand des Steigerwalds, möchte Nachhaltigkeit am Beispiel von Waldbewirtschaftung und Holzverwendung erlebbar machen. Auf etwa 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Zentrum jeweils eine Dauerausstellung und Wechselausstellungen.