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„sprungbrett AzubiMentoring“

Bros­sardt: „Jury hat Wert der Tan­dem-Idee für Arbeits­kräf­te- und Fach­kräf­te­si­che­rung erkannt“

Pro­jekt ‚sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring‘ erhält Preis für inno­va­ti­ven Ansatz zur Arbeitsmarktintegration

Das Pro­jekt „sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring“ hat sich für sei­nen inno­va­ti­ven Ansatz, geflüch­te­ten und zuge­wan­der­ten Jugend­li­chen in Aus­bil­dung erfah­re­ne Azu­bis als Men­to­ren zur Sei­te zu stel­len, die Aus­zeich­nung im Wett­be­werb ‚Zusam­men wach­sen – Gute Ideen für Inte­gra­ti­on am Arbeits­markt‘ gesichert.

Der Preis wird getra­gen von der Initia­ti­ve „Deutsch­land – Land der Ideen“ der Ber­tels­mann Stif­tung, dem Bun­des­ver­band der Deut­schen Indus­trie und der Stif­tung Mer­ca­tor. Gewür­digt wur­den ins­ge­samt 50 her­aus­ra­gen­de Ideen für die Inte­gra­ti­on inter­na­tio­na­ler Fach- und Arbeits­kräf­te in den deut­schen Arbeits­markt. Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie unter­stüt­zen “sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring” als Haupt­för­de­rer. Umge­setzt wird das Pro­jekt vom Bil­dungs­werk der Baye­ri­schen Wirt­schaft (bbw) e. V.

Anläss­lich der Preis­ver­lei­hung in Ber­lin fand vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt loben­de Wor­te: „Wir freu­en uns sehr, dass sich das Pro­jekt im Wett­be­werb durch­set­zen konn­te – die Jury hat den Wert des Tan­dem-Ansat­zes für die Inte­gra­ti­on erkannt. Indem es im lau­fen­den Betrieb erfah­re­ne Nach­wuchs­kräf­te und neue Azu­bis mit Migra­ti­ons- und Flucht­hin­ter­grund zusam­men­bringt, schafft es Syn­er­gie­ef­fek­te für alle Betei­lig­ten. Die Men­to­ren pro­fi­tie­ren für ihre per­sön­li­che Ent­wick­lung, den aus­län­di­schen Azu­bis wie­der­um erleich­tert das Tan­dem die Inte­gra­ti­on in ihren Aus­bil­dungs­be­trieb. Die Unter­neh­men erhal­ten die Chan­ce, ihren Nach­wuchs zu för­dern. Davon kön­nen sie lang­fris­tig auch für die eige­ne Arbeits- und Fach­kräf­te­si­che­rung profitieren.”

Die vbw star­te­te das Pro­jekt im ver­gan­ge­nen Jahr, um Jugend­li­che mit Flucht- und Zuwan­de­rungs­hin­ter­grund dabei zu unter­stüt­zen, sprach­li­che und kul­tu­rel­le Hür­den zu über­win­den und ihnen einen erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schluss zu ermög­li­chen. Bros­sardt erklär­te das Kon­zept: „In zwei Durch­läu­fen wur­den die teil­neh­men­den Unter­neh­men dabei unter­stützt, ein eige­nes Men­to­ren­pro­gramm in ihrem Betrieb auf­zu­bau­en. Im Mit­tel­punkt stand, die Aus­zu­bil­den­den aus höhe­ren Lehr­jah­ren auf ihre Men­to­ren­rol­le vor­zu­be­rei­ten. Mit­hil­fe einer fünf­tei­li­gen digi­ta­len Work­shop­rei­he übten sie Soft-Skills wie Selbst­re­fle­xi­on, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit und Kul­tur­kom­pe­tenz. Die Per­so­nal- und Aus­bil­dungs­ver­ant­wort­li­chen erhiel­ten außer­dem Input zum The­ma ‚Diver­si­ty Management‘.”

„Wir möch­ten den baye­ri­schen Unter­neh­men das Hand­werks­zeug mit­ge­ben, um ihre eige­nen Pro­gram­me auf­zu­bau­en und sie nach ihren Bedürf­nis­sen zu gestal­ten. Hier­für stel­len wir ihnen seit Dezem­ber 2025 das ‘Schu­lungs­set für zukünf­ti­ge Men­to­ren’ zur Ver­fü­gung, das wir auf Basis der Erkennt­nis­se aus dem sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring erstellt haben. Damit kön­nen die Betrie­be Schritt für Schritt selb­stän­dig Men­to­ren­pro­gram­me wie die­ses auf­bau­en und umset­zen. So stei­gern sie die Erfol­ge der Azu­bis und ver­bes­sern die Zufrie­den­heit der Jugend­li­chen wäh­rend der Aus­bil­dungs­zeit. Lang­fris­tig gewin­nen sie als Arbeit­ge­ber an Attrak­ti­vi­tät und qua­li­fi­zier­tem Fachkräftenachwuchs.“

„sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring“ – Inte­gra­ti­on durch Aus­bil­dung stärken

Pro­gramm für geflüch­te­te und zuge­wan­der­te Azu­bis star­tet in zwei­te Runde

Zum Start des zwei­ten Pro­jekt­durch­laufs von „sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring“ betont die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. die Vor­tei­le für die erfah­re­nen Aus­zu­bil­den­den, die im Pro­jekt eine Men­to­ren­rol­le einnehmen.

„Unse­re Unter­neh­men sind für die Siche­rung des Fach­kräf­te­be­darfs auf gut qua­li­fi­zier­te und enga­gier­te jun­ge Nach­wuchs­kräf­te ange­wie­sen. Neben sprach­li­chen und mathe­ma­ti­schen Basis­kom­pe­ten­zen spie­len dabei auch die ‚soft skills‘ der Jugend­li­chen eine ent­schei­den­de Rol­le, also etwa Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, die Fähig­keit zur Selbst­re­fle­xi­on, Kon­flikt- und Kul­tur­kom­pe­tenz“, führt vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt aus. Indem sie sich im Pro­gramm als Men­to­rin­nen und Men­to­ren für Azu­bis mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund enga­gie­ren, schul­ten sie die­se Fähig­kei­ten und erhöh­ten dadurch lang­fris­tig ihre Chan­cen, im Unter­neh­men eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Rol­le ein­zu­neh­men. Gleich­zei­tig tra­ge das Men­to­ring­pro­gramm dazu bei, die Inte­gra­ti­on der geflüch­te­ten und zuge­wan­der­ten Azu­bis in den Betrieb zu erleich­tern. Von die­sen Syn­er­gie­ef­fek­ten pro­fi­tier­ten alle Beteiligten.

Die vbw star­te­te das Pro­jekt im ver­gan­ge­nen Jahr, um Jugend­li­che mit Flucht- und Zuwan­de­rungs­hin­ter­grund dabei zu unter­stüt­zen, sprach­li­che und kul­tu­rel­le Hür­den zu über­win­den und ihnen einen erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schluss zu ermög­li­chen. Dabei wer­den den Jugend­li­chen wäh­rend ihrer Aus­bil­dung erfah­re­ne Azu­bis zur Sei­te gestellt, die sie beglei­ten und bera­ten. „Die Aus­zu­bil­den­den aus höhe­ren Lehr­jah­ren wer­den auf ihre Men­to­ren­rol­le ent­spre­chend vor­be­rei­tet und dafür qua­li­fi­ziert. Mit­hil­fe einer fünf­tei­li­gen digi­ta­len Work­shop­rei­he wer­den sie dabei unter­stützt, in ihre Rol­le zu fin­den, sodass sie den neu­en Azu­bi ent­spre­chend an die Hand neh­men kön­nen“, erklärt Bros­sardt das Kon­zept. Die Unter­neh­men selbst sei­en eben­falls eng in das Pro­gramm ein­ge­bun­den. So fän­den in den Betrie­ben wäh­rend der zwei­jäh­ri­gen Pro­jekt­lauf­zeit ins­ge­samt zwei Durch­läu­fe statt.

„Lang­fris­tig möch­ten wir den Unter­neh­men mit Initia­ti­ven wie die­ser das Hand­werks­zeug mit­ge­ben, um ihre eige­nen Pro­gram­me auf­zu­bau­en und sie nach ihren Bedürf­nis­sen zu gestal­ten. Hier­für stel­len wir Ihnen ab Dezem­ber 2025 eine Hand­rei­chung zur Ver­fü­gung, die wir auf Basis der Erkennt­nis­se aus dem sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring erstellt haben“, betont Bros­sardt abschlie­ßend. Mit Hil­fe die­ser Schritt-für-Schritt Anlei­tung könn­ten die Betrie­be mit gerin­gem Auf­wand selbst­stän­dig Men­to­ren­pro­gram­me wie die­ses auf­bau­en. So stei­ger­ten sie die Erfol­ge der Azu­bis, ver­bes­ser­ten die Zufrie­den­heit der Jugend­li­chen wäh­rend der Aus­bil­dungs­zeit und gewän­nen lang­fris­tig als Arbeit­ge­ber an Attraktivität.

Haupt­för­de­rer des Pro­jek­tes sind die vbw sowie das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie. Pro­jekt­trä­ger ist SCHULEWIRTSCHAFT Bay­ern im Bil­dungs­werk der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt sind hier zu finden.

„Pro­jekt stärkt Inte­gra­ti­on der Jugend­li­chen in All­tag und Beruf“

„sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring“ – Inte­gra­ti­on durch Aus­bil­dung stärken

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. betont die zen­tra­le Bedeu­tung der beruf­li­chen Aus­bil­dung für die Inte­gra­ti­on jun­ger Men­schen mit Zuwan­de­rungs- oder Flucht­hin­ter­grund. Mit dem Pro­gramm “sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring” wer­den gezielt Hür­den beim Ein­stieg in Aus­bil­dung und Arbeit abge­baut, um den Jugend­li­chen nach­hal­ti­ge Inte­gra­ti­on zu ermöglichen.

„Beruf­li­che Tätig­keit ist ein zen­tra­ler Bestand­teil für gesell­schaft­li­che Teil­ha­be. Sie schafft Struk­tur, Sinn und Ori­en­tie­rung und ist damit grund­le­gend für die Inte­gra­ti­on. Beson­ders zu Beginn des Aus­bil­dungs­wegs ste­hen jun­ge Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund vor sprach­li­chen und kul­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen. Hier setzt das Pro­gramm ‚sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring‘ ziel­ge­rich­tet an“, erklärt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt anläss­lich des bevor­ste­hen­den nächs­ten Programmdurchlaufs.

In den teil­neh­men­den baye­ri­schen Unter­neh­men über­neh­men erfah­re­ne Aus­zu­bil­den­de eine Men­to­ren­rol­le und beglei­ten ihre jün­ge­ren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund durch die ers­ten Aus­bil­dungs­jah­re. „In digi­ta­len Work­shops wer­den sie gezielt auf die­se Auf­ga­be vor­be­rei­tet. So ent­steht ein pra­xis­na­hes Unter­stüt­zungs­netz­werk, das Aus­bil­dungs­ab­brü­chen vor­beugt und die Bin­dung der Jugend­li­chen an den Betrieb stärkt. Wir schaf­fen damit ein Modell, das nicht nur Geflüch­te­ten und Zuge­wan­der­ten hilft, son­dern auch die Men­to­rin­nen und Men­to­ren in ihrer sozia­len Kom­pe­tenz stärkt. Für die Inte­gra­ti­on sind Sprach­kom­pe­tenz und sozia­le Bin­dung ein Schlüs­sel zum Erfolg. Bei­des wird durch das Men­to­ring­pro­gramm in der täg­li­chen Arbeit ver­mit­telt und den jun­gen Geflüch­te­ten und Zuge­wan­der­ten wird der Weg in ihren neu­en All­tag so ver­ein­facht“, so Bros­sardt weiter.

Der nächs­te Pro­gramm­durch­lauf star­tet Anfang Okto­ber 2025. Zusätz­lich wird im Dezem­ber 2025 ein Umset­zungs­kon­zept ver­öf­fent­licht, das Unter­neh­men eine eigen­stän­di­ge Orga­ni­sa­ti­on des Men­to­ring­pro­gramms ermög­licht. Ziel ist es, erfolg­rei­che Aus­bil­dung mit geziel­ter Inte­gra­ti­on zu ver­bin­den – zum Nut­zen aller Beteiligten.

Haupt­för­de­rer des Pro­jek­tes sind die vbw sowie das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie. Pro­jekt­trä­ger ist SCHULEWIRTSCHAFT Bay­ern im Bil­dungs­werk der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt sind hier zu finden.