Startschuss für einen neuen Ort der Begegnungen
„PopUpTheuerstadt“ will bis 3. August die Nachbarschaft bereichern
Im Walzertakt ist das Projekt „PopUpTheuerstadt“ mit einem Nachbarschaftsfest am Sonntag gestartet. „Es ist toll, dass unter den schönen Linden temporär ein Begegnungs- und Nachbarschaftsort entsteht“, erklärte Dritter Bürgermeister Wolfang Metzner bei der Eröffnung. Der Platz wurde bereits in den Tagen zuvor gut von Bürgerinnen und Bürgern angenommen, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Sitzmöglichkeiten statt Parkplätze laden zum Verweilen und zum Austausch ein.
Traditionelle Dorflinden fungieren schon seit Jahrzehnten als Ort der Begegnung und der Kommunikation, so nun auch der Theuerstadt-Platz unter den Linden. Dr. Simona von Eyb, die Leiterin des Zentrums Welterbe, betont das Ziel des Projekts, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und mehr Lebensqualität zu schaffen: „Welterbe lebt am besten, wenn Sie es mit Leben und Liebe füllen.“ Projektleiterin Xenia Jakubek dankte allen Unterstützern, der Anwohnerschaft und vor allem dem Bürgerverein Gangolf für die gute und enge Zusammenarbeit: „Nur dadurch war es möglich, dieses PopUp-Projekt in kurzer Zeit umzusetzen.“
Gemütliche Sitzgelegenheiten werden durch eine Tanzfläche, ein PopUp-Café, Grillmöglichkeiten und einen Sandkasten ergänzt. Zum Start wurden Bratwürste und leckere Kuchen angeboten. Die Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e.V. erhofft sich, Bewusstsein für den Platz zu schaffen und eine Wertschätzung für dessen Schönheit. Dafür setzt sich der Verein mit einer Ausstellung zu „Historischen Ansichten und Denkmäler der Theuerstadt“ ein.
Der Platz erhält Aufmerksamkeit
Anwohnerinnen und Anwohner wie Andrea und Alfred Dittrich unterstützen das kommunikationsfördernde Projekt: „Die Stadt schafft hier Lebensraum, denn Bamberg will eine familienfreundliche Stadt sein und das sind die ersten Schritte dazu.“ Auch wünschen sich die beiden dauerhafte Sitz- und Begegnungsmöglichkeiten im Stadtgebiet. Ute Störiko und Margit Eichfelder berichten, dass sie meist mit dem Fahrrad an dem Platz vorbeifahren, aber diesen bis jetzt nie wirklich wahrgenommen haben. Nun können Sie sich gut vorstellen, hier auch Zeit zu verbringen. Für junge Familien besteht ein besonderer Anreiz darin, dass es im Schatten viel Platz zum Spielen gibt.
Ihren Höhepunkt fand die Eröffnung mit einem Walzer. Dargeboten wurde er von Petra Friedrich und Bürgermeister Metzner, der sich gerne an die Zeit erinnert, als er selbst direkt an der Theuerstadt wohnte. Das Paar eröffnete den eigens installierten Tanzboden und lud die Bambergerinnen und Bamberger ein, hier gemeinsam eine angenehme Zeit zu verbringen. Das Projekt „PopUpTheuerstadt“ läuft noch bis zum 3. August 2025. In dieser Zeit kann der Tanzboden, falls er nicht schon vergeben ist, täglich bis 22 Uhr gebucht werden. Zur Terminabstimmung reicht eine E‑Mail an popuptheuerstadt@stadt.bamberg.de oder telefonisch unter 0951/87–1120.
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Stadt Bamberg unterstützt Gedächtnistraining
„Silver Ager“ erhalten neue Sport- und Musikmaterialien
Freude und Bewegung stehen donnerstagvormittags im Mittelpunkt im Stadtteiltreff Bürgerhaus am Rosmarinweg. Dann treffen sich immer die Seniorinnen und Senioren der „Silver Ager“, um ihr Gedächtnis mit Unterstützung von Kursleiterin Moni Lang fit zu halten. Das gelingt jetzt noch besser: Sozialreferent Jonas Glüsenkamp hat gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten Stefanie Hahn neue Sport- und Musikmaterialien an die „Silver Ager“ übergeben, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Es ist uns ein großes Anliegen, Angebote für ältere Menschen zu fördern, die sowohl den Körper als auch den Geist stärken – und das in einer geselligen, offenen Atmosphäre“, sagte Bürgermeister Jonas Glüsenkamp bei der Übergabe der Trainingsmaterialien, bestehend aus Softbällen, Eierrasseln oder Gleichgewichtsbrettern. Seniorenbeauftragte Stefanie Hahn ergänzte: „Mit den neuen Materialien möchten wir die großartige Arbeit der Gruppe noch besser unterstützen und zur Teilhabe älterer Menschen in unserer Stadt beitragen.“
Die Stadtteilmanagerin und Leitung des Bürgerhauses am Rosmarinweg, Janna Wolfschmitt vom Verein iSo e.V., und die ehrenamtliche Kursleiterin Moni Lang freuen sich mit den Seniorinnen und Senioren über das neue Trainingsmaterial: „Zu jedem Gedächtnistraining gehören auch psychomotorische Übungen, hierfür können wir die Materialien super gebrauchen“, sagte Moni Lang, die bei der Übergabe gleich die Materialien mit der Gruppe ausprobiert hat.
Interessierte willkommen
Die „Silver Ager“-Gruppe ist für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren geeignet, die geistig und körperlich fit bleiben wollen. Ob nach längerer Inaktivität oder ganz ohne Vorerfahrung – hier ist jeder willkommen. Die Übungen sind so konzipiert, dass sie auch zuhause leicht nachgemacht werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei der gemeinsame Austausch, die Freude an der Bewegung und das Wiederentdecken körperlicher Aktivität in entspannter Atmosphäre.
Derzeit sind in der seit über zehn Jahren bestehenden Gruppe 14 Seniorinnen und Senioren aktiv. Interessierte, die Lust auf Bewegung, Spaß und neue soziale Kontakte haben, können sich direkt bei Janna Wolfschmitt unter Mail janna.wolfschmitt@iso-ev.de oder per Telefon: 0152⁄54928854 melden.
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Abwechslungsreiches Programm
Villacher Schülerinnen und Schüler auf Bamberg-Tour
Die große Hitzewelle Anfang Juli konnte sie kaum bremsen Mit großem Entdeckungsdrang machten sich 25 Schülerinnen und Schüler des Perau-Gymnasiums Villach auf, Villachs Partnerstadt Bamberg zu erkunden, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die Villacher Schülerinnen und Schüler hielten sich für einige Tage im Franz-Ludwig-Gymnasium, der Partnerschule des Perau-Gymnasiums, auf. Groß war die Freude, als die Schülerinnen und Schüler ihre Austauschpartner wiedersahen, die sie im Dezember 2024 in Villach kennenlernten. Seitens der Stadt Bamberg wurden die Villacher von Drittem Bürgermeister Wolfgang Metzner empfangen, der ihnen gleich viel Wissenswertes über Bamberg mit auf den Weg gab. Das abwechslungsreiche Aufenthaltsprogramm sah neben einer Stadtbesichtigung den Besuch von Hainbad und Stadionbad vor. Überdies nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Führung durch die Bamberger Stollen teil und besuchten einen Bierkeller.
Organisiert wird der Austausch von Johannes Hlawon vom Franz-Ludwig-Gymnasium sowie von Paul Kircher und Barbara Karlbauer vom Perau-Gymnasium Villach.
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Die zweite Smarte Woche ist vorbei
Ein buntes Programm machte Digitalisierung in Bamberg-Ost erlebbar
Nachdem Ende März die erste Smarte Woche in Bamberg Südwest ein voller Erfolg war, kam nun auch Bamberg-Ost in den Genuss dieser Veranstaltungsreihe, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Fünf Tage lang konnten sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils über verschiedene Aspekte von Digitalisierung informieren und dazu austauschen. Zusammen mit Einrichtungen vor Ort, nämlich dem Mehrgenerationenhaus Känguruh, dem Familientreff Löwenzahn und dem Quartiersbüro am Tivolischlösschen, gestaltete Smart City Bamberg das Programm.
Starkem Wind und Nieselregen zum Trotz fanden sich bei der Eröffnung vor dem Mehrgenerationenhaus Känguruh über den Nachmittag verteilt gut 25 Personen ein. Nach der Begrüßung durch den Referenten für Wirtschaft, Beteiligungen und Digitalisierung, Dr. Stefan Goller, erklärte der Programmleiter Sascha Götz, warum Bamberg vom Programm Smart City nur profitieren kann: „Wir schaffen Lösungen, die einen wirklichen Mehrwert für Bamberg bringen! Ob das nun die Bamberg-App ist, über die die Menschen in Bamberg einfach und unkompliziert die für sie wichtigen Informationen erhalten. Oder der Digitale Zwilling, der dabei hilft, das einzigartige Welterbe zu bewahren und mehr darüber zu erfahren. Oder unser Drohnenprojekt BaKIM, das Forst- und Grünflächenmitarbeitende dabei unterstützt, die Baumbestände zu bewahren. Direkt oder indirekt wird jeder in Bamberg etwas davon haben!“
Anschließend konnten sich die Besucherinnen und Besucher zu Smart City Bamberg und den Projekten „Bamberg-App“ und „Hier & Jetzt“ austauschen. Auch Unterhaltung für die Kleinen war geboten und bei Eis, Getränken und Gebäck ließ es sich trotz des Wetters gut aushalten.
Vielseitiges Programm für verschiedene Interessensgruppen
Wie auch bei der Smarten Woche in Südwest wurde auch dieses Mal daraufgesetzt, vor allem bestehende Angebote zu nutzen und mit digitalen Inhalten zu bespielen. Höhepunkte waren erneut die innovativen und spannenden Workshops für Kinder und Jugendliche. So konnten im Rahmen des Jugendtreffs am Dienstag Figuren auf Platten gesprüht werden, die anschließend mittels einer Künstlichen Intelligenz (KI) animiert wurden. So wurde allen klar, wie Technik und auch KI Kreativität bereichern kann! Auch nach der Hausaufgabenbetreuung im Känguruh lernten die Kinder am Donnerstag Technik hautnah kennen und löteten unter Anleitung Schneckenhaus-Anhänger mit LEDs.
Für Menschen, die weniger digital-affin sind, gab es gleich mehrere Angebote. So standen etwa am Dienstag Mitarbeitende von Smart City Bamberg beim Generationencafé im Löwenzahn bereit, über das Programm zu informieren. Am selben Tag wurde das Format „Fit im Kopf“ im Tivolischlösschen dafür genutzt, sich spielerisch mit digitalen Themen zu befassen und gleichzeitig das Gedächtnis zu trainieren.
Am Mittwoch bot ein Workshop der Universität Bamberg im Tivolischlösschen Gelegenheit, sich über Datenschutzbestimmungen auszutauschen. Auch die Teilnehmenden der Englisch- und Deutschkurse im Känguruh lernten die passenden Vokabeln, um sich über Digitalisierung und Smart City zu informieren. Und bei einer Gesprächsrunde am Mittwochabend wurde im Löwenzahn zusammen überlegt, wie das Projekt „Unterstützung für Menschen mit Demenz“ aufgebaut sein muss, damit Ehrenamtliche sich darin engagieren.
Spannend war auch der Smart Talk zum Thema „Digitale (Un-) Abhängigkeit“ am Donnerstag im Löwenzahn: Bei einer Podiumsdiskussion teilten Frau Carla Holtgrave von der Suchtberatung Bamberg-Forchheim und Prof. Dr. Christian Schicha von der FAU Erlangen-Nürnberg ihre Einschätzungen zu den negativen Auswirkungen eines ausufernden Digitalkonsums. Die Aufnahme des Smart Talks wird auf dem Youtube-Kanal von Smart City Bamberg veröffentlicht.
Der Abschluss der Smarten Woche Bamberg-Ost wurde im Rahmen des Nachbarschaftsfest am Löwenzahn begangen: Kinder konnten beim Glücksrad kleine Preise gewinnen oder bei einem Smart City-Memory gegeneinander (oder wahlweise gegen Mitarbeitende von Smart City) antreten. Erwachsene konnten auf einer analogen Version des Projekts „Hier & Jetzt“ ihre Geheimtipps zu Bamberg-Ost teilen oder sich einfach nur mit dem Team zu den Projekten austauschen.
Auch in Bamberg-Ost kam die Smarte Woche gut an
Insgesamt kamen rund 200 Personen zu den verschiedenen Veranstaltungen. Für das Team von Smart City Bamberg bestätigt das, wie wichtig es ist, zu den Menschen in die verschiedenen Quartiere Bambergs zu gehen. „Wir freuen uns immer, mit den Menschen in Bamberg in direkten Austausch zu treten. Die Smarte Woche zeigt, dass da viel Gesprächsbedarf ist – ganz gleich, wie eine Person zu Digitalisierung steht“, so Adele Wecker, die die Smart Woche Ost organisiert hatte.
Das Datum für die nächste Smarte Woche steht bereits fest: vom 20. bis 24. Oktober soll es nach Gereuth-Wunderburg gehen – man darf gespannt bleiben!
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Riesenerfolg für die Städtische Musikschule
Dritter Bundespreis für das Junge Kammerorchester Bamberg
Das Junge Kammerorchester Bamberg der Städtischen Musikschule Bamberg hatte sich für das Finale des Deutschen Orchesterwettbewerbs qualifiziert und war auch bei diesem erfolgreich. Wie die Stadt Bamberg mitteilt, erhielt das junge Bamberger Orchester einen dritten Bundespreis.
Das Junge Kammerorchester Bamberg der Städtischen Musikschule Bamberg hatte sich bei der bayerischen Vorentscheidung, dem Bayerischen Orchesterwettbewerb, im vergangenen Herbst für das Finale des Deutschen Orchesterwettbewerbs qualifiziert. Acht Junge Kammerorchester aus Hamburg, Hannover, Montabaur, Müritz, Potsdam, Puchheim Stuttgart und eben Bamberg stellten sich den gestrengen Ohren der Jury. Mit großem Erfolg für das Bamberger Kammerorchester: Das junge Bamberger Orchester erhielt einen dritten Bundespreis.
Man könnte ihn als deutsche Meisterschaft der nichtprofessionellen Orchester bezeichnen, den Deutschen Orchesterwettbewerb (DOW), der vom Deutschen Musikrat (DMR) im olympischen Abstand von vier Jahren veranstaltet wird. Teilnehmen können Amateur-Orchester in insgesamt 17 Kategorien, darunter neben den klassischen Besetzungen u.a. auch Blasorchester, Zupforchester, Akkordeonorchester, Posaunenchöre und Big Bands. Am diesjährigen DOW in Wiesbaden, Mainz und Ingelheim nahmen insgesamt 96 Amateurorchester mit über 4.000 Musikerinnen und Musikern teil.
Unter ihnen auch das an der Städtischen Musikschule ansässige Junge Kammerorchester Bamberg. Es hatte sich bei der bayerischen Vorentscheidung, dem Bayerischen Orchesterwettbewerb Mitte November 2024 in München, für das Finale qualifiziert. Am Ende erhielt das von Cezar Salem engagiert geleitete Junge Kammerorchester Bamberg mit Werken von Sibelius, Britten, Tschaikowsky und Peixe einen dritten Bundespreis, über den sich die 19 jugendlichen Mitglieder und ihr Leiter Cezar Salem sehr gefreut haben. Anders als bei „Jugend musiziert“ werden beim DOW die Preise nur je einmal vergeben. Zudem gibt es ein Preisgeld.
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Auszeichnung für besonderes Engagement zum Wohl der Stadtgesellschaft
Acht Persönlichkeiten erhalten Bamberger Stadtmedaille
Acht Persönlichkeiten wurden mit der Bamberger Stadtmedaille geehrt, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 29. Januar 2025 die Aushändigung der Auszeichnung an diese acht Persönlichkeiten einstimmig beschlossen.
Mit der Bamberger Stadtmedaille werden seit 1989 Persönlichkeiten geehrt, die „allgemeines Ansehen genießen und sich durch besondere Leistungen um das Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger besondere Verdienste erworben haben“, so der Satzungstext für die Verleihung der Stadtmedaille. „Sie dient als Zeichen des Dankes, der persönlichen Wertschätzung und der öffentlichen Anerkennung“, so Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke in seiner Laudatio.
Marianne Benz
Sie ist seit 35 Jahren erste Vorsitzende des Jazzclubs Bamberg. Im Jahr 1974 gegründet, gehört der Jazzclub Bamberg mittlerweile zu den etablierten und großen Jazzclubs in Deutschland. Er zählt über 500 Mitglieder und feierte im Jahr 2024 sein 50-jähriges Bestehen. „Ohne Marianne Benz wäre der Jazzclub nicht das, was er geworden ist: ein wichtiger Leuchtturm in der Bamberger Musikwelt, anerkannt und berühmt in der Jazz-Szene“ so Oberbürgermeister Starke in seiner Laudatio. Unter dem Vorsitz von Marianne Benz fanden in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten weit mehr als 1000 Konzerte statt. Neben lokalen und regionalen Künstlern wurden im Laufe der Zeit zahlreiche internationale Stars der Jazzszene nach Bamberg gelockt zum Beispiel Jimmy Cobb, Till Brönner, Don Menza und viele andere. Seit dem Jahr 2021 engagiert sich Marianne Benz zudem als Sachverständige in der Kulturkommission der Stadt Bamberg, ein wichtiges Begleitgremium der Kulturentwicklungsplanung.
Martine Bringuier
Martine Bringuier ist eine der Initiatoren des Schüleraustausches zwischen Bamberg und Rodez. Im Jahr 1974 kam sie in diesem Zusammenhang zum 1. Mal nach Bamberg und seither engagiert sie sich leidenschaftlich für diese besondere Städtepartnerschaft. Als Hauptverantwortliche des Schüleraustausches begleitet sie die Gruppen im jährlichen Wechsel nach Bamberg. Sie nimmt an verschiedenen und zahlreichen Veranstaltungen und Treffen der beiden Städte teil. Als Übersetzerin sorgt sie stets für das gute Verständnis untereinander. Die Partnerschaft zwischen Bamberg und Rodez besteht seit 55 Jahren und ist damit die älteste der sechs Städtepartnerschaften und auch dank des außergewöhnlichen Engagements von Martine Bringuier so erfolgreich. Seit 1974 ist sie Mitglied im Partnerschaftskomitee in Rodez. Im Jahr 2012 hat sie dort als Präsidentin den Vorsitz übernommen.
Reiner Dietz
Er ist ehemaliger und langjähriger Vorsitzender des Bürgervereins Bamberg Mitte. 1905 gegründet, ist dies einer der ältesten Bürgervereine der Stadt. Von 2008 bis 2012 war Reiner Dietz zunächst Schatzmeister, dann von 2012 bis 2018 zweiter Vorsitzender und schließlich von 2018 bis 2023 erster Vorsitzender. Zu Beginn seiner ehrenamtlichen Tätigkeit war die Hauptaktivität dieses Bürgervereins noch der Antikmarkt. Unter der Führung von Reiner Dietz wurden die Aktivitäten des Bürgervereins kontinuierlich ausgeweitet. Größere Projekte waren beispielsweise die Fußgängerfähre an der Villa Concordia, das Quartier an der Stadtmauer oder die Realisierung des Hexendenkmals vor Schloss Geyerswörth. Auch das Magazin „Inselrundschau“ trägt die Handschrift von Reiner Dietz. Während seiner Amtszeit steigerte sich die Mitgliederzahl des Bürgervereins von anfangs 160 auf mehr als 630.
Elfriede Eichfelder
Elfriede Eichfelder engagiert sich seit Jahrzehnten vor allem im sozialen und kirchlichen Bereich. Besonders am Herzen liegt ihr das Frauenhaus. Seit der Gründung im Jahr 1986 ist sie dieser Einrichtung sehr verbunden. Auch in der Kommunalpolitik hat sie Spuren hinterlassen: Von 2002 bis 2020 war Elfriede Eichfelder Stadträtin und setzte sich vor allem für die Senioren‑, Frauen‑, Kinder- und Familienpolitik ein. Als Mitglied im Seniorenbeirat ist sie bis heute tatkräftig dabei, um die Interessen und Anliegen der älteren Menschen Bambergs zur Geltung zu bringen. In der Wunderburg, aber nicht nur dort, wo sie die Kampagne „Bamberg nimmt Rücksicht“ maßgeblich unterstützt hat, weiß man um die Bedeutung der Leistungen von Elfriede Eichfelder. Bereits seit 2001 unterstützt diese engagierte Bamberger Persönlichkeit zudem als Kirchenpflegerin die Pfarrei Maria Hilf.
Konrad Göller
Konrad Göller gilt als besonnener und effektiver Gestalter der Hospizbewegung. Er war Mitbegründer des Hospizvereins Bamberg am 16.01.1990 und prägte diesen viele Jahre als Ideengeber und Organisator. Ohne Konrad Göller gäbe es die Hospizakademie nicht. Göller war die treibende und entscheidende Kraft für den Bau und die konzeptionelle Ausgestaltung des Hospizhauses Bamberg und setzte sich nachhaltig auch für das Kinderhospiz ein. Das „Christine Denzler-Labisch Haus, Hospiz- und Palliativzentrum“ ist untrennbar mit ihm verbunden. Im Jahr 2009, nach Christine Denzler-Labischs Tod, wurde Herr Göller auf ihren ausdrücklichen Wusch hin zum Ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt. Zuvor hatte er als Stellvertreter zahlreiche und neue Projekte für den Hospizverein angeschoben und mitgestaltet. Nach 15 Jahren als erster Vorsitzender übergab er das verantwortungsvolle Amt an seinen Nachfolger. Bis heute arbeitet er in der Hospizakademie mit. „Man kann ihn mit Fug und Recht als Visionär der Hospizbewegung bezeichnen. Mittlerweile ist das Bamberger Modell mit seiner ehrenamtlichen Einsatzleitung als Alternative und Vorbild überall anerkannt“, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke bei der Verleihung der Stadtmedaille.
Dr. Barbara Kahle
15 Jahre war Dr. Barbara Kahle das Gesicht und die Seele des Kunstvereins Bamberg. Sie konzentrierte sich insbesondere auf die Förderung zeitgenössischer Kunst, suchte stets die interessierte Öffentlichkeit und legte großen Wert auf die Qualität der künstlerischen Werke. Ihre wortgewaltigen Beiträge machten jede Ausstellungseröffnung zu einem besonderen Erlebnis. Der Kunstverein konnte im Jahr 2023 sein 200-jähriges Bestehen feiern. Im April 2025 hat sich Frau Dr. Kahle nach 15-jährigem Vorsitz aus der Vorstandschaft des Kunstvereins zurückgezogen. Aber sie und ihr Ehemann bleiben dem Kunstverein Bamberg weiterhin eng verbunden. Sie ist zudem Mitglied der Jury für die Verleihung des Volker-Hinniger-Preises, Mitglied im Gremium Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) und Teil der Initiative „Kunstraum JETZT!“. Ebenfalls Unterstützerin der „Lüpertz-Fenster für St. Elisabeth“. Als Sachverständige für den Bereich Bildende Kunst in der Kulturkommission der Stadt Bamberg bringt sie ihre Kompetenz weiterhin ein.
Heiner Kemmer
Seit Jahrzehnten bringt sich Heiner Kemmer, ehemaliger Geschäftsführer der Stadtbau GmbH, in besonderer Weise als gewähltes Mitglied der Kirchenverwaltung der Kirchenstiftung „Unserer Lieben Frau“ ein. Einst war er das jüngste Mitglied dieses Gremiums und war seitdem in viele Vorhaben eingebunden. Etwa in die umfangreiche Sanierung der Oberen Pfarre oder den notwendigen und umfangreichen Neubau des Kindergartens St. Johannes. Wegen seiner besonderen Nähe zur gestaltenden Kunst hat Heiner Kemmer den Theaterverein mitgegründet und ist seit 2008 dessen stellvertretender Vorsitzender. Der Verein, und eben auch Heiner Kemmer, war eine treibende Kraft für die geglückte Theatersanierung. Im Jahr 2002 trat er dem Rotary-Club Bamberg-Domreiter bei und wurde für die Amtszeit 2007//2008 dessen Präsident. Während seiner Präsidentschaft wurde das überregional beachtete Projekt BasKIDball ins Leben gerufen. Heiner Kemmer war 2007 mit Dirk Nowitzki und Holger Gschwindner einer der Erfinder und Gründer von „BasKIDball“ und leistete damit einen großen Beitrag zur Jugendhilfe und zur sozialen Entwicklung in der Gereuth. Seit 2011 ist er in der Vorstandschaft des Fördervereins Soziale Stadt tätig. Von 2015 bis 2024 war Heiner Kemmer außerdem Vorsitzender des Vereins „Freunde der Bamberger Symphoniker e.V.“ Schließlich war der neue Träger der Stadtmedaille treibende Kraft hinter der Landesgartenschau 2012 in Bamberg sowie der Ansiedlung der Universität auf der Erba-Insel.
Hans Lyer
Pfarrer Hans Lyer ist weit über die Stadtgrenzen hinaus als ein den Menschen zugewandter, beliebter, weil unkonventioneller katholischer Priester, bekannt. Während seiner langjährigen Tätigkeit in der Gefängnisseelsorge ermutigte er gestrauchelte Menschen, neue Perspektiven für ihr Leben zu finden. Hans Lyer hat Häftlinge ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet, bemühte sich um eine erfolgreiche Wiedereingliederung und Resozialisierung. Darüber hinaus hat er in seiner Zeit als Gefängnisseelsorger in Ebrach und Bamberg beachtliche Kunst- und Kulturprojekte durchgeführt. Sie waren vor allem für jugendliche Strafgefangene gedacht. Die Motivation von Hans Lyer war immer dieselbe: Den Jugendlichen Mut machen, Selbstbewusstsein vermitteln und neue Ansichten und Hoffnungen zu eröffnen. Als ehemaliger Pfarrer der Gemeinde von St. Elisabeth kämpfte er zudem für die Initiative „Glasfenster Markus Lüpertz“. Zu Beginn des Ukraine-Krieges fand außerdem am dritten Adventssonntag 2022 auf Einladung der katholischen und der evangelischen Kirche unter dem Motto „Mache Dich auf und werde Licht – ein Friedensfeuer zum Advent“ eine Veranstaltung vor Klein Venedig statt. Initiator und Organisator der Aktion war Pfarrer Hans Lyer.
Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, Zweiter Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp sowie Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner dankten den acht neuen Trägerinnen und Trägern der Stadtmedaille von Herzen und überreichten feierlich die Auszeichnung. Die Geehrten trugen sich außerdem ins Goldene Buch der Stadt Bamberg ein.
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Förderung des Umweltministeriums für Bicycle Liberation Front Bamberg
Unterstützung für nachhaltige Bamberger Fahrradkultur
Eine gute Nachricht für alle, die lieber selbst zum Werkzeug greifen, als ihr Fahrrad in die Werkstatt zu bringen: Die Bicycle Liberation Front (BLF) Bamberg hat vor kurzem einen Förderbescheid in Höhe von 2000 Euro vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, überreicht bekommen. Bei einem Besuch in den Räumlichkeiten der BLF würdigte der Minister das langjährige Engagement der Initiative für nachhaltige Mobilität, Ressourcenschonung und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Förderung ist ein weiterer Meilenstein für die ehrenamtlich betriebene Fahrradwerkstatt, die seit 2012 in Bamberg aktiv ist – ganz ohne kommerzielle Interessen. Hinter der BLF steht ein einfaches, aber starkes Konzept: Hilfe zur Selbsthilfe. Jeden Mittwochabend, bis auf den letzten Mittwoch im Monat, öffnet die Werkstatt ihre Tore für alle, die lernen wollen, ihr Fahrrad selbst zu reparieren, zu pflegen oder zu verbessern. Von 18 bis 22 Uhr hat die Werkstatt geöffnet. Statt „abgeben und abholen“ setzt die BLF auf gemeinsames Schrauben, Teilen von Wissen und gegenseitige Unterstützung.
Was mit ein paar Werkzeugen und viel Idealismus begann, ist über die Jahre zu einem festen Bestandteil der Bamberger DIY-Szene geworden. Die offene Werkstatt mit fünf Arbeitsplätzen und einem gut sortierten Ersatzteillager ist längst mehr als nur ein Ort zum Reparieren – sie ist Treffpunkt, Bildungsort und Anlaufstelle für Menschen, die Mobilität selbst in die Hand nehmen wollen.
Mit dem frisch überreichten Förderbescheid kann die BLF nun neue Projekte anstoßen, ihre Ausstattung verbessern und noch mehr Menschen erreichen. Besonders erfreulich: Seit Frühjahr 2025 ist die BLF auch offiziell ein eingetragener Verein – mit der Möglichkeit, Fördermitglied zu werden. Eine Entwicklung, die den Grundstein für langfristige Stabilität und noch mehr Wirkung legt.
Büro für Nachhaltigkeit als Schnittstelle
Staatsminister Thorsten Glauber zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt vom Engagement der Ehrenamtlichen und der lebendigen Werkstattkultur, die dort gepflegt wird. „Wir wollen die Idee der Repair-Cafés noch bekannter machen. Ich bin ein großer Freund davon, die Repair-Cafés zu unterstützen – mit Werkzeug, mit Hilfe, damit die Rahmenbedingungen passen. Das Reparieren ist ein unverzichtbarer Baustein der Zukunft, um Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und – so wie hier – auch miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagte Glauber. „Und wenn man hier die Community erlebt, sieht man einfach, dass das Geld wunderbar angelegt ist.“
Die Förderung kam auch durch einen Hinweis des Büros für Nachhaltigkeit der Stadt Bamberg zustande. Als Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden, Interessengemeinschaften und Bildungseinrichtungen werden über das Büro Informationen über Fördermöglichkeiten regional weitergetragen. Damit können ehrenamtlich getragene Strukturen in der Stadt gestärkt werden.
Betrieb läuft weiter über Spenden
Die BLF bleibt ihrem solidarischen Prinzip treu: Der Betrieb finanziert sich auch weiterhin durch Spenden. Wer das Projekt unterstützen möchte, ist eingeladen, an einem Mittwochabend vorbeizuschauen – zum Schrauben, Lernen oder auf einen Plausch unter Gleichgesinnten.
Und wer es mal etwas entspannter angehen möchte, ist herzlich zum „Bike & Chill“-Abend eingeladen: Jeden zweiten Samstag im Monat ab 18.30 Uhr verwandelt sich die Werkstatt in einen Raum für Austausch, Begegnung und gute Gespräche. Ganz ohne Werkzeug – dafür mit Geschichten von der letzten Ausfahrt, Ideen für kommende Touren und der Freude am Radfahren. Einfach vorbeikommen, Gleichgesinnte treffen und Teil der Fahrrad-Community werden. Weitere Informationen sind hier zu finden.
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Stadtverwaltung wird prüfen, wie Abstimmungsverhalten nachvollziehbar gemacht werden kann
Grün setzt erfolgreich auf Transparenz
Der Bamberger Stadtrat wagt einen weiteren Schritt zu mehr Transparenz. Mit einem Prüfauftrag soll sich die Stadtverwaltung zunächst in anderen Städten nach Möglichkeiten erkundigen, wie das Abstimmungsverhalten bei Stadtratssitzungen von Bürger:innen nachvollzogen werden kann. Die Stadtratsfraktion Grünes Bamberg griff damit einen Antrag aus der Bürgerversammlung auf.
Dieser hatte allerdings beantragt, jede einzelne Abstimmung namentlich zu protokollieren. Das würde einen relativ großen Aufwand während und nach jeder Sitzung mit sich bringen, ist laut Bayerischer Gemeindeordnung so nicht vorgesehen, und wurde daher von der Stadtverwaltung in der Beschlussvorlage für die Vollsitzung abgelehnt.
„Doch das Anliegen ist ja berechtigt“, sagt Grünen-Fraktionsvorsitzender Christian Hader dazu, „die Bürger:innen haben offenbar ein Interesse daran und zweifellos ein Recht darauf, zu erfahren, wie die von ihnen gewählten Mandatsträger:innen entscheiden und abstimmen.“ Deshalb reichten die Grünen einen Änderungsantrag ein, demzufolge im Rathaus nun immerhin geprüft wird, welche Methoden andere Städte für mehr Transparenz nutzen und auf Bamberg übertragbar sein könnten.
Der grüne Antrag fand eine Mehrheit zusammen mit SPD, CSU und anderen, wofür Christian Hader ausdrücklich dankte. Gegen den Antrag stimmten die neun Stadtratsmitglieder von BUB, AfD, BBB und BM.
Als Möglichkeit sehen die Grünen vor allem eine elektronische beziehungsweise digitale Abstimmungsform. Eine solche wird nach ihrer Information bei dem jetzt schon von der Stadt genutzten digitalen Rats- und Bürgerinformationssystem Allris angeboten, könnte als zusätzliches Modul leicht gebucht werden und würde die Abstimmungen für den Sitzungsdienst sogar wesentlich erleichtern. Oder es könnte eine namentlich protokollierte Abstimmung in der Geschäftsordnung verankert werden, wenn diese von einer Mindestzahl von Stadtratsmitgliedern bei bestimmten Tagesordnungspunkten beantragt wird.
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Projekt des BUND Naturschutz wurde eröffnet.
Ein Weltacker in Bamberg
Der Weltacker basiert auf der Idee, dass jedem Menschen bei einer gerechten Verteilung der weltweiten Ackerfläche etwa 2000 Quadratmeter zur Verfügung stehen würden. Das heißt: Hier muss alles wachsen, was ein Mensch zum Leben braucht, von Getreide über Obst und Gemüse bis hin zur Baumwolle für die Kleidung. Nun gibt es diese deutschlandweite Projektidee auch in Bamberg – auf einem Feld in der Südflur.
Der Weltacker in Bamberg ist ein Projekt des BUND Naturschutz in Kooperation mit der Solawi, das mit Unterstützung der Stadt Bamberg nun erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die Projektleitung Christine Hertrich dankte an der offiziellen Eröffnung allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren sowie den vielen helfenden Händen.
In der anschließenden Talkrunde mit Isabella Hirsch (Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Franken), Jasper Jordan (Internationaler Koordinator der Weltacker-Bewegung) und Jonas Glüsenkamp (Zweiter Bürgermeister und Umweltreferent der Stadt Bamberg) wurden die vielen Herausforderungen aber auch Chancen, die mit dem Projekt Weltacker aufkommen diskutiert. Die Runde wurde von Mirjam Elsel moderiert, die betonte, dass sich der Weltacker weniger als reines Ackerbauprojekt, sondern vielmehr als Bildungsprojekt sieht. Wichtig sei es, ein Bewusstsein für die begrenzten Ressourcen und den Umgang damit, über alle Bildungs- und Gesellschaftsgruppen hinweg zu schaffen.
Auch Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp zeigte sich sehr erfreut, dass nun nach vielen Jahren der Planungen und vorangegangenen Projekten, wie die Selbsterntegärten „Essbare Stadt“ und „Solawi“ und Bildungsprojekte wie „Vom Acker zum Teller“, der Weltacker in Bamberg seine Tore öffnen konnte: „Das Thema Landwirtschaft ist auch für Stadt Bamberg ein wichtiges Thema, vor allen Dingen aber eine Herausforderung wegen der stark begrenzten Flächen. Umso dankbarer bin ich, dass der Weltacker hier nun neben der Solawi seinen Platz gefunden hat.“
Glüsenkamp überreichte zudem für das Projekt einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro – eine Förderung des Projektes MitMachKlima des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
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So viele Teams wie noch nie dabei
STADTRADELN in Stadt und Landkreis Bamberg gestartet
Schon zum Start des STADTRADELN 2025 kann ein Rekord vermeldet werden: Insgesamt über 450 Teams, so viele wie noch nie, haben sich beim Wettbewerb in Stadt Bamberg und Landkreis Bamberg angemeldet, wie beide in einer gemeinsamen Meldung mitteilen. Mit diesem Rekord im Rücken haben Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb am Montag den offiziellen Startschuss auf dem Maxplatz gegeben.
„Wir freuen uns, dass sich wieder so viele Radlerinnen und Radler beim STADTRADELN in Stadt und Landkreis Bamberg angemeldet haben. Der Wettbewerb erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Unsere Region ist gemeinsam aktiv, ein tolles Zeichen!“, werden Andreas Starke und Johann Kalb zitiert. Rund 50 Radlerinnen und Radler waren zum Auftakt zum Maxplatz gekommen, um zu einer gemeinsamen Tour aufzubrechen. In einer langen Fahrradkolonne ging es in den Hain, wo ein Horizontaltiefbrunnen zur Wassergewinnung vorgestellt wurde. Eine weitere Station war am Wasserwerk der Stadtwerke Bamberg. Anschließend führte die Tour durch den Stadtwald zur erfrischenden Einkehr nach Wernsdorf zum Gasthof Schiller.
Das diesjährige STADTRADELN in Stadt und Landkreis Bamberg läuft noch bis 13. Juli unter dem Motto „Fahr mit, bleib fit!“. Im Team gilt es, während des Aktionszeitraums möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und diese im Online-Kilometer-Buch einzutragen oder mit der STADTRADELN-App zu sammeln. Eine Anmeldung ist jederzeit bis zum letzten der 21-Aktionstage ganz einfach möglich unter www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg (Teilnehmende aus dem Landkreis) und www.stadtradeln.de/bamberg (Teilnehmende aus der Stadt). Es gibt auch dank vieler Unterstützer wieder tolle Preise zu gewinnen!
STADTRADELN-Star und „Radellöwe“ sind wieder dabei
Mit gutem Beispiel voran geht wieder Bambergs Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner. Er tritt erneut als STADTRADELN-Star der Stadt Bamberg an und muss während des STADTRADELN-Zeitraums komplett aufs Autofahren verzichten. In einem Blog auf www.stadtradeln.de/bamberg berichtet er über seine Erfahrungen.
Im Landkreis Bamberg ist erneut der „Radellöwe“ als Maskottchen im Einsatz. Auch er wird aufs Autofahren verzichten und im Blog auf www.stadtradeln/landkreis-bamberg von seinen Erlebnissen während des STADTRADELN berichten. Auch in diesem Jahr gibt es eine Fotoaktion im Landkreis: Dazu hängen in vielen Gemeinden STADTRADELN-Banner. Wer mindestens fünf davon mitsamt seinem Fahrrad fotografiert und die Bilder bis zum 13. Juli 2025 an stadtradeln-aktion@lra-ba.bayern.de sendet, nimmt an einer zusätzlichen Preisverleihung teil.
Bis zum 13. Juli ist in Stadt und Landkreis ein vielfältiges Programm rund ums STADTRADELN geboten. Unter anderem starten mehrere Feierabendtouren des ADFC in Stadt und Landkreis. Der Landkreis feiert in diesem Jahr sein 10. STADTRADELN und bietet dazu zehn besondere Touren an. Unter anderem wird am 28. Juni eine Sternfahrt zum ehemaligen Zisterzienserkloster Schlüsselau führen. Am 11. Juli können wieder günstige Fahrräder bei der Fundfahrradversteigerung der Stadt Bamberg erstanden werden. Zum Abschluss des STADTRADELN am 13. Juli geht es mit dem Rad vom Landratsamt Bamberg zu Schloss Seehof, wo eine barocke Überraschung in den Gartenanlagen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartet. Das gesamte Programm, Infos zu Anmeldung und Beitritt zu einem Team, Kilometer-Buch und vieles mehr gibt es unter www.stadtradeln.de/bamberg und www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg .