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Steffen Marx

Zwi­schen Auf­bruch, Digi­ta­li­sie­rung und neu­en Per­spek­ti­ven für die Branche

Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken 2026

Wenn sich im Janu­ar 2026 die Türen der bro­se ARENA öff­nen, steht die Regi­on ein­mal mehr im Zei­chen von Immo­bi­li­en, Inno­va­ti­on und Inspi­ra­ti­on. Die 23. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken bringt am 24. und 25. Janu­ar mehr als 150 Aus­stel­ler zusam­men – von Bau­trä­gern und Ener­gie­be­ra­tern bis hin zu Ban­ken, Hand­werks­be­trie­ben und SmartHome-Spezialisten.

Seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten ist die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken eine fes­te Insti­tu­ti­on im frän­ki­schen Ver­an­stal­tungs­ka­len­der und konn­te immer wie­der zahl­rei­che Inter­es­sen­ten begeistern.

Gera­de in einer Zeit, in der die Immo­bi­li­en­bran­che unter ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen steht – so bei­spiels­wei­se stei­gen­de Bau­kos­ten, höhe­re Zin­sen, Unsi­cher­heit bei För­de­run­gen und der­glei­chen – bie­tet die Mes­se eine wert­vol­le Platt­form für einen kon­struk­ti­ven Aus­tausch, all­ge­mei­ne Ori­en­tie­rung inner­halb des Immo­bi­li­en­sek­tors und selbst­ver­ständ­lich auch kon­kre­te Lösun­gen für offe­ne Fragestellungen.


Kon­ti­nui­tät und Aufschwung

„Natür­lich hat sich in den 2020er Jah­ren zunächst die Besu­cher­zahl ver­rin­gert“, erin­nert sich Yan­nick Beulcke, für Mar­ke­ting zustän­dig beim Mes­se­team Bam­berg. Die Coro­na­jah­re hät­ten auch hier deut­li­che Spu­ren hin­ter­las­sen. Doch schon bald nach der Pan­de­mie sei spür­bar gewe­sen, dass das Inter­es­se am The­ma Woh­nen unge­bro­chen ist: „Nach Ende der Covid-19-Pan­de­mie konn­ten wir wie­der Jahr für Jahr eine Stei­ge­rung der Besu­cher­zah­len verzeichnen.“

Für 2026 blickt das Team opti­mis­tisch nach vorn und hofft erneut auf sta­bi­le Besu­cher­zah­len: „Wir ver­su­chen im kom­men­den Jahr wie­der die Ursprungs­zah­len mit über 6000 Besu­chern zu errei­chen – und sind dahin­ge­hend zuver­sicht­lich, dass das gut funk­tio­nie­ren wird“, so Beulcke.

Auch inhalt­lich habe sich die Mes­se ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt: „Wir haben eine star­ke Basis an Stamm­aus­stel­lern, mit denen wir seit vie­len Jah­ren zusam­men­ar­bei­ten. Gleich­zei­tig sto­ßen immer wie­der neue, span­nen­de Unter­neh­men hin­zu – das hält die Ver­an­stal­tung lebendig.“

Ein kla­rer Trend zeich­net sich dabei ab: Der Bereich Sanie­rung gewinnt zuneh­mend an Bedeu­tung: „Das mer­ken wir bei unse­ren Besu­chern deut­lich“, sagt Beulcke und führt fort: „Die­ser The­men­kom­plex wird immer belieb­ter – im Ein­klang mit der all­ge­mei­nen Markt­ent­wick­lung.“ Denn die Zahl der pri­va­ten und öffent­li­chen Bau­ge­neh­mi­gun­gen gehe zurück. Dies habe mit den gestie­ge­nen Zin­sen, der unsi­che­ren wirt­schaft­li­chen Zukunfts­er­war­tung und natür­lich mit hohen Prei­sen zu tun.


Digi­ta­li­sie­rung trifft auf den Wunsch nach per­sön­li­chem Austausch

Die Mes­se 2026 steht unter dem Mot­to „Moder­ni­sie­ren, Reno­vie­ren, In- & Out­door-Living, Ener­gie, Ser­vice Woh­nen, Smar­tHome, Sicher­heit & Ein­bruch­schutz & alter­na­ti­ve Wohn­for­men“. Die­se The­men spie­geln die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen wider, aber bie­ten im Umkehr­schluss auch zahl­rei­che Chan­cen für bei­de Sei­ten: Nach­hal­tig­keit, Ener­gie­ef­fi­zi­enz, digi­ta­le Steue­rungs­sys­te­me und die Suche nach neu­en Wohnkonzepten:

„Natür­lich gibt es in die­sen Berei­chen durch tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen span­nen­de Neue­run­gen“, betont Beulcke. „Unse­re inno­va­ti­ven Aus­stel­ler prä­sen­tie­ren die­se auch auf der Mes­se“, lädt er herz­lich alle Inter­es­sen­ten zur zukunfts­ori­en­tier­ten Mes­se ein.

Auch orga­ni­sa­to­risch hat sich die Mes­se moder­ni­siert: mit einem Online-Ticket­shop, neu­en digi­ta­len Wer­be­ka­nä­len und geziel­ten Social-Media-Akti­vi­tä­ten. Trotz­dem blei­be der per­sön­li­che Kon­takt das Herz­stück der Ver­an­stal­tung: „Das Mes­se­er­leb­nis selbst lebt vom per­sön­li­chen Aus­tausch. Mes­sen sind der Treff­punkt zwi­schen Anbie­ter und Nach­fra­ger, der alle Sin­ne bedient und den es seit Men­schen­ge­den­ken gibt.“

Die Immo­bi­li­en­mes­se bie­tet auch wie­der ein brei­tes Vor­trags­pro­gramm an, Foto: Claus Riegl

Gera­de in einer zuneh­mend digi­ta­len Welt sei es wich­tig, rea­le Begeg­nun­gen zu ermög­li­chen. „Wir möch­ten in die­ser Zeit bewusst einen Kon­trast schaf­fen“, erklärt Beulcke und sagt wei­ter: „Bei der eige­nen Immo­bi­lie spielt Ver­trau­en eine sehr gro­ße Rol­le – und Ver­trau­en ent­steht im per­sön­li­chen Gespräch. Die 23. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken soll erneut eine Platt­form für genau die­sen Aus­tausch sein. Zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen wer­den mehr und mehr digitalisiert.“

Orga­ni­sa­ti­on, Erfah­rung und Begeisterung

Hin­ter einer Mes­se die­ser Grö­ßen­ord­nung steckt enor­me Logis­tik. Die Koor­di­na­ti­on von über 150 Aus­stel­lern, die Pla­nung von Flä­chen, Tech­nik, Wer­bung und Besu­cher­strö­men – all das erfor­dert Rou­ti­ne und Detail­wis­sen: „Gro­ße Ver­an­stal­tun­gen sind mit gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den. Man muss zahl­rei­che Din­ge unter einen Hut brin­gen“, so Yan­nick Beulcke.

Das Mes­se­team Bam­berg sei dabei ein ein­ge­spiel­tes Team: „Wir gehen die Sache sehr rou­ti­niert und struk­tu­riert an. Das ist wich­tig, damit am Ende alle Tei­le zusammenpassen.“

Und die Mühe lohnt sich: „Das Schöns­te ist, wenn am Ende alles funk­tio­niert und man in glück­li­che Gesich­ter blickt, denn wenn wir unse­ren Job gut machen, geht jeder zufrie­den nach Hau­se. Der Besu­cher hat eine Lösung für sein Anlie­gen gefun­den – und auch für die Aus­stel­ler lohnt sich das Gan­ze. Die­ses posi­ti­ve Feed­back zu bekom­men, macht ein­fach Freu­de. Dafür macht man es.“


Regio­na­li­tät als Stärke

Ein beson­de­res Merk­mal der Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken ist ihr star­ker regio­na­ler Bezug. Sie ver­steht sich nicht nur als Bran­chen­treff, son­dern auch als eine Art „Schau­fens­ter“ der regio­na­len Wirt­schafts­kraft. Hier wird Lokal­ko­lo­rit ver­mit­telt: „Der Groß­teil unse­rer Aus­stel­ler kommt aus der Regi­on“, erklärt Beulcke und fügt selbst­be­wusst hin­zu: „Fran­ken ist nach wie vor eine wirt­schafts­star­ke Regi­on – und das gilt auch für die Immobilienbranche.“

Auf der Mes­se las­se sich die­se Viel­falt unmit­tel­bar erle­ben: inno­va­ti­ve Bau­kon­zep­te aus der Regi­on, nach­hal­ti­ge Ener­gie­pro­jek­te aus dem Umland sowie krea­ti­ve Innen- und Außen­raum­ge­stal­tung aus dem Hand­werk. „Wir möch­ten die klei­ne Hür­de auf wie­der über 6000 Besu­cher neh­men und für die 23. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken begeis­tern“, betont Beulcke.


Zwi­schen Markt­un­si­cher­heit und Aufbruchstimmung

Die Lage auf dem Immo­bi­li­en­markt bleibt trotz guter Ideen und gesun­dem Opti­mis­mus nichts­des­to­trotz ange­spannt: Zin­sen und Bau­kos­ten brem­sen Inves­ti­tio­nen, gleich­zei­tig steigt der Bedarf an Wohn­raum. Den­noch will Beulcke Mut machen: „Es sind her­aus­for­dern­de Zei­ten. Aber das heißt nicht, den Kopf in den Sand zu ste­cken und auf­zu­ge­ben. Her­aus­for­de­run­gen muss man ent­ge­gen­tre­ten – durch Akti­on, nicht Resignation.“

Vie­le Unter­neh­men, die auf der Mes­se ver­tre­ten sind, hät­ten bereits frü­he­re Kri­sen über­stan­den: „Die­se Fir­men sind stark, erfah­ren und ver­läss­lich – und somit gute Ansprech­part­ner, wenn es um Neu­bau­ten, Sanie­run­gen oder auch den Erwerb von Immo­bi­li­en geht.“

Auch die Wün­sche der Käu­fe­rin­nen und Käu­fer hät­ten sich im Lau­fe der Zeit zum Teil deut­lich gewan­delt: „Es ist ganz nor­mal, dass sich mit der Zeit Prio­ri­tä­ten ver­än­dern“, erklärt Beulcke. „Gera­de die The­men rund um Ener­gie­ef­fi­zi­enz sind beson­ders stark nach­ge­fragt, eben­so wie Sanie­run­gen.“ Immer wich­ti­ger wer­de zudem der Aspekt der Aut­ar­kie – also der Wunsch, unab­hän­gi­ger zu wer­den, da die Zukunft auf allen Ebe­nen für immer mehr immer unbe­re­chen­ba­rer wer­de auf­grund ver­schie­dens­ter Din­ge: „Dazu zäh­len span­nen­de Lösun­gen im Ener­gie­be­reich eben­so wie das Hoch­beet im Gar­ten oder Gärt­nern auf dem Balkon.“


Inno­va­tio­nen, För­de­run­gen und poli­ti­sche Weichenstellungen

Wer sich auf der Mes­se umschaut, kann haut­nah erle­ben, wie rasant sich die Bran­che wei­ter­ent­wi­ckelt. In die­ser Bran­che ist es bedeu­tend, immer mit der Zeit zu gehen: „Den neu­es­ten Stand der Tech­nik sieht man bei den Pro­duk­ten der Aus­stel­ler“, erklärt Beulcke. „Ob bei Fens­tern mit bes­se­ren Dämm­wer­ten, höher­wer­ti­gen Sicher­heits­stan­dards, inno­va­ti­ven Bau­stof­fen oder Heiz­sys­te­men mit gestei­ger­ter Effek­ti­vi­tät bei teil­wei­se rück­läu­fi­gen Prei­sen – Fort­schritt ist über­all sichtbar.“

Auch bei der Finan­zie­rung und För­de­rung bleibt die Mes­se ein wich­ti­ger Infor­ma­ti­ons­punkt für alle Betrof­fe­nen und Inter­es­sen­ten: „In eini­gen Tei­len gibt es För­der­mög­lich­kei­ten, in ande­ren spricht man dar­über und hofft auf wei­te­re Pro­gram­me“, so Beulcke. „Letzt­end­lich wer­den die Aus­stel­ler über den jeweils aktu­el­len Stand infor­mie­ren. Nie­mand ist näher dran als diese.“

Doch auch die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen beein­flus­sen die Dyna­mik des Mark­tes, dar­über hin­aus sei­en sta­bi­le wirt­schaft­li­che Per­spek­ti­ven ent­schei­dend. „Wei­te­re För­der­pro­gram­me, etwa für jun­ge Fami­li­en, wären hilf­reich. Und ein sta­bi­ler Arbeits­markt ist wich­tig, damit Men­schen es sich vor­stel­len und leis­ten kön­nen, in eine Immo­bi­lie zu inves­tie­ren und aus einer per­spek­ti­visch pro­spe­rie­ren­den und siche­ren Zukunfts­er­war­tung her­aus Kraft für eine Inves­ti­ti­on die­ser Grö­ßen­ord­nung zu schöpfen.“

Die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken 2026 wird ein­mal mehr zei­gen, dass die Bran­che trotz wirt­schaft­li­cher Unsi­cher­hei­ten vol­ler Ener­gie und Gestal­tungs­wil­len steckt. Zwi­schen Digi­ta­li­sie­rung, Nach­hal­tig­keit und regio­na­ler Stär­ke bleibt sie das, was sie immer war: ein Ort, an dem Ver­trau­en ent­steht, Ideen Gestalt anneh­men und Zukunfts­plä­ne Form gewin­nen – und das am aller­bes­ten, wenn man sich gegen­über­steht und von Ange­sicht zu Ange­sicht kom­mu­ni­zie­ren kann.

Treff­punkt für den nächs­ten Karriereschritt

Erfolg­rei­che Pre­mie­re der Job­mes­se Fran­ken 2025 in Bamberg

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand die Pre­mie­re der Job­mes­se Fran­ken in der bro­se Are­na Bam­berg statt. Die­se Auf­takt­ver­an­stal­tung war sehr erfolg­reich und bescher­te den fast 70 Aus­stel­lern über 2.200 moti­vier­te und qua­li­fi­zier­te Besu­cher aus ganz Fran­ken, wie das ver­an­stal­ten­de Mes­se­team Bam­berg mitteilt.

Am 11. und 12. Okto­ber öff­ne­te die Job­mes­se Fran­ken in der bro­se Are­na Bam­berg erst­mals ihre Türen. Die Mes­se rich­te­te sich vor allem an qua­li­fi­zier­te und moti­vier­te Men­schen, an Quer­ein­stei­ger und alle, die einen neu­en Job suchen, sich infor­mie­ren oder wei­ter­bil­den möch­ten. Somit stell­te sie eine Erwei­te­rung des Bam­ber­ger Mes­se­an­ge­bots dar und unter­schied sich von den bereits eta­blier­ten Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­mes­sen in Bamberg.

Bereits in ihrem Pre­mie­ren­jahr eta­blier­te sich die Job­mes­se Fran­ken als rele­van­te Ver­an­stal­tung für den frän­ki­schen Arbeits­markt und zog über 2.200 Besu­che­rin­nen und Besu­cher an.


Idee und Entstehung

Die Idee zur Job­mes­se ent­stand aus einem kla­ren Bedarf: Sowohl bestehen­de Aus­stel­ler ande­rer Mes­sen des Mes­se­team Bam­berg als auch zahl­rei­che Unter­neh­men aus der Regi­on berich­te­ten über einen Man­gel an qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­ten­den. Um die­sem Man­gel aktiv zu begeg­nen, wur­de die Job­mes­se Fran­ken ins Leben geru­fen. Im Pre­mie­ren­jahr prä­sen­tie­ren sich nun fast 70 Unter­neh­men und set­zen in wirt­schaft­lich her­aus­for­dern­den Zei­ten ein star­kes Signal für den frän­ki­schen Arbeitsmarkt.


Star­ke regio­na­le Partnerschaften

Die Begrü­ßung der gela­de­nen Gäs­te, Schirm­her­ren und Aus­stel­ler über­nahm ein­mal mehr Ali­na Marx, jüngs­te Mit­ar­bei­te­rin im Mes­se­team Bam­berg. In sei­ner Eröff­nungs­re­de beton­te Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer der MTB Mes­se­team Bam­berg GmbH, die Bedeu­tung regio­na­ler Zusam­men­ar­beit: „Ich bedan­ke mich bei der Stadt und dem Land­kreis Bam­berg für die Unter­stüt­zung und enge und gute Zusam­men­ar­beit.“ Die Mes­se pro­fi­tier­te zusätz­lich von der Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Medi­en und auch aus Poli­tik und Ver­wal­tung kam Rücken­wind. Schirm­herr Land­rat Johann Kalb lob­te die „naht­lo­se Zusam­men­ar­beit“ und beton­te: „Wie immer, wenn das Mes­se­team etwas anpackt, ist es ein Erfolg.“ Auch Schirm­herr Jonas Glüsen­kamp, zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Per­so­nal­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, ergänz­te: „Schon vom Park­platz aus, war die vol­le Mes­se­hal­le zu sehen. Die Mes­se tut der Regi­on gut und bie­tet den Unter­neh­men der Regi­on sowie der Stadt Bam­berg eine Rie­sen­chan­ce.“ Außer­dem hob er die Viel­falt der Aus­stel­ler und die Bedeu­tung der Ver­an­stal­tung für die Mes­se­stadt Bam­berg her­vor. „Bereits nach weni­gen Stun­den waren die Hal­len gut gefüllt und es ent­stan­den vie­le inten­si­ve und pro­duk­ti­ve Gespräche.“


Zufrie­de­ne Aussteller

Aus­stel­ler und Besu­cher zeig­ten sich durch­weg begeis­tert: Unter­neh­men freu­ten sich über die Mög­lich­keit, qua­li­fi­zier­te Kan­di­da­ten direkt ken­nen­zu­ler­nen und beton­ten, dass sich die Besu­cher beson­ders enga­giert zeig­ten. Die Besu­cher vor Ort schätz­ten die Gele­gen­heit, meh­re­re Arbeit­ge­ber an einem Ort zu tref­fen und direkt in Kon­takt mit Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen zu tre­ten. Isa­bell Bren­del aus dem Per­so­nal­ma­nage­ment der Frän­ki­schen Rohr­wer­ke beton­te, dass sie bereits „eini­ge spe­zia­li­sier­te Fach­kräf­te ken­nen­ler­nen konn­te“. Zudem hät­ten sich „meh­re­re Fach­ar­bei­ter für eine Bewer­bung inter­es­siert“. Robin Volk von Volk Coa­ching zeig­te sich beson­ders von der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung über­zeugt: „Das Team hat sich um jedes Pro­blem sofort geküm­mert.“ Außer­dem hob er die Bedeu­tung des Vor­trags­pro­gramms her­vor: „Die Vor­trä­ge waren defi­ni­tiv eine gute Ergän­zung zur Mes­se. Danach konn­ten wir mit eini­gen Inter­es­sier­ten am Stand tol­le und inten­si­ve Gesprä­che führen.“

Auch Flo­ri­an Probst von Bam­berg Ser­vice zog ein posi­ti­ves Fazit: „In Sum­me gab es vie­le inter­es­san­te Gesprä­che, und wir freu­en uns dar­auf, unser Bewer­ber­por­tal in den nächs­ten Tagen genau zu beobachten.“

Cice­ro Men­sah von der Lupp Faci­li­ty Manage­ment GmbH ergänz­te: „Das Net­wor­king hier auf der Mes­se mit den ande­ren Aus­stel­lern gefällt mir sehr gut.“ Zudem freu­te er sich über die „viel­fäl­ti­gen und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Gesprä­che“. Arnd Schleu­ter, ope­ra­ti­ver Stand­ort­lei­ter von Simon Hege­le, resü­mier­te nach drei Stun­den: „Wenn die Mes­se jetzt been­det wäre, hät­te es sich bereits gelohnt.“ Wei­ter führ­te er aus: „Wir konn­ten in kur­zer Zeit vie­le wirk­li­che Inter­es­sen­ten tref­fen und zu allen Berei­chen Gesprä­che mit hoher Qua­li­tät füh­ren. Außer­dem haben wir in nur drei Stun­den Bewer­ber für kom­ple­xe Stel­len gespro­chen, für die wir sonst ver­mut­lich drei Mona­te gebraucht hätten.“


Vor­trä­ge

Ein High­light der Mes­se war das viel­sei­ti­ge Vor­trags­pro­gramm im MGO-Vor­trags­fo­rum. Neben span­nen­den Ein­bli­cken in ver­schie­de­ne Berufs­bil­der stan­den The­men wie Kar­rie­re­pla­nung, Wei­ter­bil­dung und die Zukunft des Arbeits­markts im Mit­tel­punkt. Zahl­rei­che Besu­cher nutz­ten die Gele­gen­heit, sich gezielt zu infor­mie­ren und wert­vol­le Impul­se für ihre beruf­li­che Ent­wick­lung mitzunehmen.

Das Mes­se­team Bam­berg blickt gespannt in die Zukunft. Stef­fen Marx merk­te abschlie­ßend an: „Wir haben das Ziel, die Mes­se wei­ter aus­zu­bau­en und noch mehr Kon­tak­te zwi­schen enga­gier­ten Arbeits­su­chen­den und der loka­len Wirt­schaft zu ermög­li­chen.“ 2026 soll die Mes­se dann im Sep­tem­ber statt­fin­den. Bil­der, Vide­os und wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Web­site www.jobmesse-franken.de

Treff­punkt für den nächs­ten Karriereschritt

Job­mes­se Franken

Aktu­ell lau­fen die Vor­be­rei­tun­gen für die neue Job­mes­se Fran­ken, die Unter­neh­men aus der Regi­on hel­fen soll, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer des ver­an­stal­ten­den Mes­se­teams Bam­berg, stand uns Rede und Antwort.

Die Job­mes­se Fran­ken am 11. und 12. Okto­ber wird von der MTB Mes­se­team Bam­berg GmbH orga­ni­siert, die seit mehr als 20 Jah­ren erfolg­reich Mes­sen wie die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken und die Gesund­heits­mes­se Fran­ken aktiv und vital aus­rich­tet. Sie fin­det in der bro­se Are­na Bam­berg statt, in der Stef­fen Marx, Wolf­gang Heyder und ihr Team vor rund zwei Jahr­zehn­ten erst­mals die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken auf die Bei­ne stell­ten. „Im Rück­blick ist die Zeit schnell ver­gan­gen“, denkt Stef­fen Marx an die Anfän­ge zurück. „Bei der Immo­bi­li­en­mes­se war das 10jährige Bestehen – aktu­ell haben wir bereits die 23. Mes­se – etwas Beson­de­res. Wir haben damals zusätz­lich ein 1.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Zelt im Außen­be­reich auf­ge­baut und wei­te­re Aus­stel­ler gehabt, inklu­si­ve vor­aus­schau­end dem The­ma E‑Mobilität. Nun steht bei der Gesund­heits­mes­se das 20. Jubi­lä­um an. Und mit der Job­mes­se star­tet ein wei­te­res Projekt.“

Bei die­ser koope­riert das Mes­se­team mit star­ken Part­nern aus dem Medi­en­be­reich und gro­ßen Netz­wer­ken aus dem Wirt­schafts­be­reich, von denen es tol­le Unter­stüt­zung gab, eben­so wie von Stadt und Land­kreis Bam­berg, wie Stef­fen Marx betont. Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, zugleich Per­so­nal­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, und Land­rat Johann Kalb fun­gie­ren auch als Schirm­her­ren. Das Ziel ist es, mit die­ser Mes­se regio­na­le frän­ki­sche Fir­men im Kampf gegen den Fach­kräf­te­man­gel zu unter­stüt­zen und Ein­woh­nern zu hel­fen, den pas­sen­den Arbeits­platz zu fin­den oder auch sich über Wei­ter­bil­dung zu infor­mie­ren. Die Job­mes­se Fran­ken fin­det am Sams­tag und Sonn­tag jeweils ganz­tä­gig von 10 bis 18 Uhr statt – ein Kon­zept, das sich bei den bei­den ande­ren Mes­sen des Mes­se­teams eta­bliert hat.

Die Job­mes­se Fran­ken bie­tet auch neben den Gesprä­chen an den Mes­se­stän­den wert­vol­le Net­wor­king-Mög­lich­kei­ten. Sowohl Bewer­ber als auch Unter­neh­men kön­nen in ent­spann­ter Atmo­sphä­re Kon­tak­te knüp­fen, Part­ner­schaf­ten auf­bau­en oder bran­chen­spe­zi­fi­sche Trends und Ent­wick­lun­gen dis­ku­tie­ren. „Für Unter­neh­men ist dies eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit, nicht nur pas­sen­de Mit­ar­bei­ter zu fin­den, son­dern auch ihre Arbeit­ge­ber­mar­ke zu stär­ken und sich als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber zu prä­sen­tie­ren“, so Marx.

Qua­li­fi­zier­te, moti­vier­te und ver­füg­ba­re Arbeits­su­chen­de, Wech­sel­wil­li­ge, Quer­ein­stei­ger, Fach- und Füh­rungs­kräf­te in Voll- und Teil­zeit sowie an Wei­ter­bil­dung inter­es­sier­te Men­schen aus ganz Fran­ken kön­nen als Besu­cher der Mes­se ent­spre­chen­de Kon­tak­te knüp­fen. Wie Marx betont, wer­de das übli­che Bewer­bungs­ver­fah­ren umge­kehrt. Anstel­le erst eine Bewer­bung zu schrei­ben, ent­ste­he hier zunächst der per­sön­li­che Kon­takt, was in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re direkt ein Gefühl in fach­li­cher Hin­sicht auf bei­den Sei­ten ver­mit­teln kann, aber auch dahin­ge­hend, ob die Che­mie stimmt. Für die Besu­cher rät er im Vor­feld sich zu infor­mie­ren, wel­che Fir­men und Insti­tu­tio­nen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kom­men möch­te, um so die fach­li­che Rich­tung schon für sich auszuloten.

Gut besucht war auch im Janu­ar wie­der die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken, Foto: Claus Riegl

Anstel­le erst eine Bewer­bung zu schrei­ben, ent­ste­he hier zunächst der per­sön­li­che Kon­takt, was in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re direkt ein Gefühl in fach­li­cher Hin­sicht auf bei­den Sei­ten ver­mit­teln kann, aber auch dahin­ge­hend, ob die Che­mie stimmt. Für die Besu­cher rät er im Vor­feld sich zu infor­mie­ren, wel­che Fir­men und Insti­tu­tio­nen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kom­men möch­te, um so die fach­li­che Rich­tung schon für sich auszuloten.

Hohe Bran­chen­viel­falt und Fachvorträge

Denn die Job­mes­se Fran­ken kann bereits bei ihrer Pre­mie­re eine hohe Bran­chen­viel­falt auf­wei­sen. An der Mes­se betei­li­gen sich bei­spiels­wei­se Unter­neh­men aus den Berei­chen Bau, Hand­werk, Gesund­heit, Han­del und Dienst­leis­tung sowie dem öffent­li­chen Dienst. Auch Bil­dungs­trä­ger, Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tu­te und Dach­ver­bän­de wer­den vor Ort sein, die den Dia­log zu neu­en Bewer­bern und unter­schied­lichs­ten Mit­ar­bei­ter­ty­pen suchen. „Damit gibt es für fast jeden Besu­cher einen poten­zi­ell pas­sen­den Arbeit­ge­ber, und es ent­ste­hen zahl­rei­che Chan­cen für Quer­ein­stei­ger“, erklärt Marx.

Auch Inklu­si­on, ein The­ma das immer wich­ti­ger wird, ist auf der Mes­se gut prä­sent. Das The­ma spielt nicht nur bei Neu­ein­stel­lun­gen eine Rol­le. Denn einen Groß­teil der Behin­de­run­gen machen erwor­be­ne Behin­de­run­gen aus, dem­zu­fol­ge kön­nen auch bestehen­de Arbeits­ver­hält­nis­se im Lau­fe der Jah­re davon betrof­fen sein. Und da ist es hilf­reich, wenn die Unter­neh­men in Sachen Inklu­si­on bereits vor­be­rei­tet sind. Bei der Job­mes­se Fran­ken wer­den, wie Marx betont, meh­re­re Aus­stel­ler die Chan­ce, die die Inte­gra­ti­on von Men­schen mit Behin­de­rung bie­tet, aufzeigen.

Im Vor­trags­fo­rum sor­gen dar­über hin­aus kom­pe­ten­te Refe­ren­ten für ein abwechs­lungs­rei­ches und infor­ma­ti­ves Vor­trags­pro­gramm. An bei­den Mes­se­ta­gen fin­den zahl­rei­che Fach­vor­trä­ge zu ver­schie­de­nen beruf­li­chen Mög­lich­kei­ten, Fort- und Wei­ter­bil­dung, Wegen in die Selbst­stän­dig­keit sowie Unter­neh­mens­vor­stel­lun­gen statt.

Trotz der gro­ßen Bran­chen­viel­falt liegt der Fokus der Mes­se klar auf frän­ki­schen Unter­neh­men, betont Marx. Damit sol­len die loka­le Wirt­schaft gestärkt und talen­tier­te, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter aus der Regi­on mit span­nen­den Arbeit­ge­bern zusam­men­ge­bracht wer­den. „Dies trägt aktiv dazu bei, dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken.“ Da die räum­li­che Nähe zum Arbeit­ge­ber für vie­le Bewer­ber ein wich­ti­ger Fak­tor bei der Berufs­wahl ist, erhö­hen sich die Chan­cen auf erfolg­rei­che Gesprä­che. Dies stei­gert den Mehr­wert der Ver­an­stal­tung für alle Beteiligten.

„Vor etwa andert­halb Jah­ren haben wir kon­zep­tio­nell begon­nen, vor etwa einem Jahr dann mit der Aus­stel­ler­su­che und Anspra­che. Und nun pla­nen wir die Durch­füh­rung der ers­ten Mes­se“, ist Marx selbst gespannt und vol­ler Vor­freu­de. Rund 2.000 Fir­men wur­den ange­spro­chen, ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Mix an Aus­stel­lern ist dar­aus ent­stan­den, von Behör­den bis zum Hid­den Cham­pi­on aus der Regi­on. Für die Fol­ge­jah­re ergibt sich aus Stef­fen Marx´ Erfah­rung nach erst­ma­li­ger Durch­füh­rung ein Poten­zi­al, die Mes­se auch in Sachen Aus­stel­ler-Anzahl deut­lich aus­zu­bau­en. Die bro­se Are­na bie­te auch im Ver­gleich zu den zunächst beleg­ten noch deut­lich mehr Flä­chen, wie die Immo­bi­li­en­mes­se und die Gesund­heits­mes­se zeig­ten. Marx denkt beim Ver­gleich auch an High­lights zurück, wie an das 10jährige Immo­bi­li­en­mes­se-Jubi­lä­um „mit gro­ßem Zelt im Außen­be­reich zusätz­lich und ein Aus­stel­ler hat tat­säch­lich außen ein Holz­haus auf­ge­baut. Auch die Erwei­te­rung der bro­se Are­na war span­nend und hat inten­siv in unse­re Mes­sen eingegriffen.“

Auch für Wiss­be­gie­ri­ge und an Selbst­stän­dig­keit Inter­es­sier­te dürf­te die Mes­se ein inter­es­san­ter Ter­min wer­den. Neben zahl­rei­chen Unter­neh­men sind auch Bil­dungs­trä­ger und Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tu­te auf der Mes­se ver­tre­ten. „Wenn Men­schen kom­men, die qua­li­fi­ziert und moti­viert sind, ernst­haft einen Job suchen, weil sie sich ver­än­dern möch­ten oder weil sie den nächs­ten Kar­rie­re­schritt pla­nen, umzie­hen oder nicht mehr pen­deln möch­ten, dann sind das die Wunsch­be­su­cher“, sagt Stef­fen Marx. „Aber auch alle die sich für Wei­ter­bil­dung inter­es­sie­ren sind herz­lich will­kom­men und fin­den vie­le gute Infos.“

Der direk­te Ansprech­part­ner direkt vor Ort

Die Job­mes­se Fran­ken kann so als Mes­se zu einem neu­en, zen­tra­len Treff­punkt für Unter­neh­men, Poli­tik und Fach­kräf­te in der Regi­on wer­den, die Arbeit­ge­bern eine star­ke Platt­form zur Gewin­nung von Arbeits­kräf­ten bie­ten und Besu­che­rin­nen und Besu­chern viel­fäl­ti­ge Kar­rie­re­chan­cen eröff­nen kann. Für die Besu­cher ist die Job­mes­se eine Chan­ce, die Fil­ter der Bewer­ber­aus­wahl zu umge­hen, betont Marx. „Das per­sön­li­che Gespräch zum Job wird in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung immer sel­te­ner. Durch den Aus­tausch an den Mes­se­stän­den kön­nen jedoch direkt Ter­mi­ne für wei­ter­füh­ren­de Gesprä­che ver­ein­bart wer­den. So müs­sen Inter­es­sier­te weni­ger Geduld auf­brin­gen als bei lang­wie­ri­gen Online-Bewerbungen.“ 

Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer des ver­an­stal­ten­den Mes­se­teams Bam­berg. Foto: Mes­se­team Bam­berg GmbH

Außer­dem lern­ten Inter­es­sier­te den direk­ten Ansprech­part­ner im Bewer­bungs­pro­zess ken­nen, der sofort auf deren Fra­gen ein­ge­hen und sie auf per­sön­li­cher Ebe­ne ken­nen­ler­nen kön­ne. „Und das Gan­ze in die­sem Fall bei einer Viel­zahl an Unter­neh­men, statt Wochen mit der Durch­sicht von Stel­len­an­zei­gen zu ver­brin­gen und auf Ant­wor­ten zu warten.“

19. Gesund­heits­mes­se Fran­ken Aktiv & Vital

Psy­chi­sche Gesund­heit, Wege zur Selbst­ver­sor­gung und Prä­ven­ti­on sind Schwer­punk­te, mit denen die 19. Gesund­heits­mes­se Fran­ken Aktiv & Vital auf­war­tet. Am 29. und 30. März kann das Publi­kum in der Bro­se Are­na mit zahl­rei­chen Aus­stel­lern ins Gespräch kom­men und sich vie­le Fach­vor­trä­ge rund um Gesund­heit anhören.

Gesund, fit, und vital sein – wer möch­te das nicht. Die Gesund­heits­mes­se Fran­ken Aktiv & Vital zeigt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten auf, dies zu errei­chen. Schon seit der ers­ten Durch­füh­rung vor fast zwan­zig Jah­ren baut das Mes­se­team an die aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Bedürf­nis­se ange­passt wech­seln­de Fokus­the­men ein, die eine zusätz­li­che, spe­zi­ell inter­es­sier­te Kli­en­tel anspre­chen und durch wech­seln­de Schwer­punk­te einen wei­te­ren Besu­cher­an­reiz liefern.

„Der Ter­min Ende März macht Stim­mung und gute Lau­ne, fit ins Früh­jahr und in den Som­mer durch­zu­star­ten“, sagt der Geschäfts­füh­rer des ver­an­stal­ten­den Mes­se­teams Bam­berg, Stef­fen Marx, im Hin­blick auf die dies­jäh­ri­ge Ver­an­stal­tung am letz­ten März-Wochenende.

Die Gesund­heits­mes­se Fran­ken Aktiv & Vital hat sich im Lau­fe der Jah­re zu einer der wich­tigs­ten baye­ri­schen Infor­ma­ti­ons­platt­for­men die­ser Art ent­wi­ckelt und ist für vie­le Gesund­heits­in­ter­es­sier­te, für Fami­li­en sowie Frei­zeit- und Rei­se­lieb­ha­ber zu einer Pflicht­ver­an­stal­tung geworden.

Gesund­heits­the­men des gesam­ten Lebens wer­den erör­tert, in die­sem Jahr wer­den auch die Schwer­punk­te Out­door, Fami­lie und Frei­zeit bespielt. Erwar­tet wer­den etwa 100 Aus­stel­ler, die ein eta­blier­tes Fach­fo­rum und wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen in allen Berei­chen rund um das höchs­te Gut des Lebens anbie­ten.
Mit an Bord als Aus­stel­ler sind auch wie­der die Sozi­al­stif­tung Bam­berg und die Land­kreis­kli­ni­ken Jura­kli­nik und Stei­ger­wald­kli­nik sowie das Uni­kli­ni­kum Erlan­gen.
Alle die­se gro­ßen Gesund­heits­an­bie­ter wer­den neben ihrer medi­zi­ni­schen Exper­ti­se in Form inter­es­san­ter Mes­se­auf­trit­te auch aktu­ells­te medi­zi­ni­sche Fach­vor­trä­ge ein­brin­gen, eben­so vie­le wei­te­re der Aus­stel­ler aus dem gesam­ten Spek­trum. Zu psy­chi­scher Gesund­heit, Ernäh­rung, Frei­zeit­ge­stal­tung oder inno­va­ti­ven Hei­lungs­an­sät­zen fin­den zahl­rei­che Fach­vor­trä­ge statt und tra­gen so zum Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot auf der Mes­se bei.


Spek­trum von Vor­sor­ge bis Erholung

Die Viel­falt an Aus­stel­lern reicht in die­sem Jahr von Ange­bo­ten der Vor­sor­ge bis zu denen der Erho­lung. Psy­chi­sche Gesund­heit, Prä­ven­ti­on und Selbst­ver­sor­gung betont die Mes­se in die­sem Jahr als Schwer­punk­te. Anbie­ter von gesun­der Ernäh­rung, Sport und Frei­zeit­ge­stal­tung fin­den sich an den Stän­den, zum Teil gehen auch ver­schie­de­ne The­men inein­an­der über.

So ist gesun­de und gute Ernäh­rung ein Fak­tor für ein gutes Immun­sys­tem, wel­ches wie­der­um der Resi­li­enz dient und somit auch dem Vor­beu­gen psy­chi­scher Erkran­kun­gen. Für die es in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit zuneh­mend äuße­re Ein­fluss­fak­to­ren gab. „Bereits seit Jah­ren nimmt die Anzahl psy­chi­scher Erkran­kun­gen immer wei­ter zu. Kri­sen­zei­ten, Krieg sowie Sor­gen vor Infla­ti­on und Armut befeu­ern die­se Erkran­kun­gen immer wei­ter“, betont Stef­fen Marx zur Auf­nah­me als Schwer­punkt­the­ma. Hier gel­te es, auf der Gesund­heits­mes­se Fran­ken Aktiv & Vital nicht nur Auf­merk­sam­keit zu schaf­fen, son­dern auch den Weg zu Hil­fe auf­zu­zei­gen sowie All­tags­stra­te­gien zur Erken­nung die­ser Erkran­kun­gen bei sich selbst und Mit­men­schen zu vermitteln.

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de auf der Mes­se die Wich­tig­keit von Prä­ven­ti­on betont. Nicht zu erkran­ken, bleibt die bes­te Mög­lich­keit, um gesund zu sein. Durch The­men wie Vor­sor­gen­un­ter­su­chun­gen, Ernäh­rung und Sport wer­den die Aus­stel­ler auch in die­sem Jahr Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men auf­zei­gen und Stra­te­gien ver­mit­teln, lang­fris­tig und dau­er­haft Krank­hei­ten zu vermeiden.

Dem ele­men­ta­ren Bestand­teil des gesun­den Essens wid­met sich die Mes­se und greift das Son­der­the­ma des Vor­jahrs „Wege zur Selbst­ver­sor­gung“ wie­der auf. „Frei nach dem Mot­to „Du bist, was du isst“ wer­den unse­re Aus­stel­ler auf­zei­gen, wie in der heu­ti­gen Zeit auch mit klei­nem Mit­teln eige­ne Lebens­mit­tel ange­baut wer­den kön­nen“, so Stef­fen Marx. „Das spart nicht nur Geld, auch kön­nen Sie so selbst kon­trol­lie­ren, wie Ihre Lebens­mit­tel bear­bei­tet wer­den und Ver­ant­wor­tung für Ihre Ernäh­rung übernehmen.“

Die schöns­te Zeit ist die, die wir mit unse­ren Liebs­ten ver­brin­gen. Des­we­gen wer­den auch ver­schie­dens­te Frei­zeit­an­ge­bo­te für die gesam­te Fami­lie auf der Fran­ken Aktiv & Vital gebo­ten sein. Wohin soll der lang ersehn­te Urlaub gehen? Was machen wir nächs­tes Wochen­en­de? Wel­che tol­len Fami­li­en­an­ge­bo­te gibt es in der Umge­bung? Auf all die­se Fra­gen und noch vie­le mehr wer­den die Aus­stel­ler span­nen­de Ant­wor­ten geben. Auch die neu­es­ten Trends und Ent­wick­lun­gen aus der Welt des Sports haben Ihren Platz auf unse­rer Messe.

Ein Aus­flug in die Natur tut Kör­per und Geist gut. Den Stress der Stadt hin­ter sich zu las­sen und in der frei­en Natur zu ent­span­nen funk­tio­niert aller­dings nur mit dem rich­ti­gen Equip­ment. Ob Zel­te, Wan­der­schu­he oder Rake­ten­öfen. Auch aus die­sem Bereich wer­den Aus­stel­ler vor Ort sein und Neue­run­gen für den nächs­ten Trip in die Natur zei­gen.
Beim The­ma der Selbst­ver­sor­gung wie auch bei der Nah­erho­lung wird neben­bei durch kür­ze­re Lie­fer­we­ge bezie­hungs­wei­se kür­ze­re Urlaubs­rei­sen auch noch dem The­ma Ener­gie­spa­ren Rech­nung getragen.

Immo­bi­li­en bau­en, kau­fen oder sanieren

22. Immo­bi­li­en­mes­se Franken

Am mor­gi­gen Sams­tag, dem 25., und am Sonn­tag, dem 26. Janu­ar, fin­det zum 22. Mal die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken statt. Wie immer kann man sich über die Immo­bi­li­en­bran­che infor­mie­ren oder sich zu Kauf- und Sanie­rungs­ent­schei­dun­gen bera­ten lassen.

Auf der Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken (IMF) prä­sen­tie­ren die Immobilien‑, Bau‑, Sanie­rungs- und Moder­ni­sie­rungs­bran­chen jedes Jahr ihre Pro­duk­te und Diens­te. Die Mes­se rich­tet sich ent­spre­chend an all die­je­ni­gen, die Immo­bi­li­en bau­en, kau­fen oder auf den neus­ten bau­li­chen Stand brin­gen wol­len.
Neben Fach­leu­ten zur Reno­vie­rung, Sanie­rung und Moder­ni­sie­rung ste­hen dem Publi­kum auch Archi­tek­tur- und Mak­ler­bü­ros, Bau­trä­ger, Fer­tig­haus­her­stel­ler oder Bau­fi­nan­zie­rer mit ihren Ange­bo­ten und Dienst­leis­tun­gen zur Ver­fü­gung. Dar­über hin­aus kann man sich in Vor­trä­gen zu Son­der­the­men wie Ener­gie­aus­stat­tung, Ein­bruchs­schutz oder alter­na­ti­ve Wohn­for­men informieren.

Die Zei­ten, um Wohn­raum zu bau­en oder zu kau­fen, könn­ten in der wirt­schaft­lich der­zeit ange­spann­ten Lage aller­dings bes­ser sein. Wir haben mit Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer des Mes­se­teams Bam­berg, das die IMF aus­rich­tet, über die Ver­an­stal­tung und den Zustand der Bran­che gesprochen.


Herr Marx, wie geht es der Immobilienbranche?

Stef­fen Marx: Sehr gemischt. Es gibt Berei­che, die ganz gut funk­tio­nie­ren, und es gibt Berei­che, die sehr stark gebremst sind oder sich gar im Still­stand befin­den. Bei­spie­le wären Tei­le des Ener­gie­be­reichs. Die Leu­te sind etwas ver­un­si­chert, wel­ches Heiz­sys­tem sie sich ein­bau­en sol­len. Auch der Neu­bau­sek­tor ist im Moment ver­hal­ten. Und hin­ten dran hän­gen ja immer auch Fer­tig­haus­her­stel­ler, Bau­trä­ger und Bau­stoff­han­del – die sind zur­zeit eben­falls alle etwas gebremst. Bes­ser läuft es hin­ge­gen bei bestimm­ten Gewer­ken wie Solar- oder Pho­to­vol­ta­ik-Her­stel­lern oder Moder­ni­sie­rungs- oder Sanie­rungs­an­bie­tern. Auch der Immo­bi­li­en­markt erlebt der­zeit leich­te Ver­bes­se­run­gen. Dort hofft man, dass sich die Zins­ent­wick­lung verbessert.


Wie stellt sich die För­der­la­ge durch Ban­ken aktu­ell dar?

Stef­fen Marx: Hier gibt es bis zu 70 Pro­zent weni­ger Bau­fi­nan­zie­run­gen und ent­spre­chend weni­ger Bau­an­trä­ge. Die Ban­ken machen also schär­fe­re Vor­ga­ben. Und was man auch immer wie­der hört, ist, dass sich die Bear­bei­tungs­zei­ten bei Finan­zie­rungs­an­fra­gen ver­län­gert haben. Zusätz­lich wird im Moment stär­ker gefor­dert, einen Eigen­ka­pi­tal­an­teil bei Bau­pro­jek­ten ein­zu­brin­gen. Das macht das Bau­en nicht leich­ter, weil die Prei­se ins­ge­samt noch weit oben sind.


Ist es eine gute oder ris­kan­te Zeit, um zu bau­en oder zu kaufen?

Stef­fen Marx: Um zu bau­en oder zu kau­fen muss man der­zeit mehr Eigen­ka­pi­tal inves­tie­ren. Das muss man wol­len und kön­nen. Alter­na­tiv kann man ver­su­chen, Anbie­ter zu fin­den, die klei­ne­re Prei­se ver­lan­gen. Es gibt Bau­trä­ger, die die gän­gi­ge Grö­ße eines Hau­ses von 140 Qua­drat­me­tern auf 100 Qua­drat­me­ter redu­ziert haben. So kann man sei­tens der Kund­schaft auto­ma­tisch mit einem klei­ne­ren Grund­stück und weni­ger Geld zurecht­kom­men. Die Anbie­ter ver­su­chen also durch­aus, sich an die aktu­el­le Situa­ti­on anzu­pas­sen. Es muss bezahl­bar sein und man muss es sich zutrau­en. Als Bei­spiel: Wenn jemand für ein 140-Qua­drat­me­ter-Haus kei­ne 500.000 Euro zah­len kann, geht es viel­leicht mit 350.000 für 100 Quadratmeter.


Wie hat sich seit letz­tem Jahr der Per­so­nal­man­gel entwickelt?

Stef­fen Marx: Ich höre immer noch von vie­len Fir­men, dass sie Mit­ar­bei­ter suchen. Von allem im Hand­werk scheint Per­so­nal­man­gel zu herrschen.


Wie ist trotz alle­dem die Kund­schaft drauf? Abwar­tend oder kauf- und bauwillig?

Stef­fen Marx: Die Leu­te wol­len – die Immo­bi­lie ist des Deut­schen liebs­tes Kind. Sie ist eine Kapi­tal­an­la­ge, sie ist der Ort, wo man ger­ne sein möch­te. Aber man muss es sich zur­zeit leis­ten können.


Müss­te es gesetz­li­che Ände­run­gen geben?

Stef­fen Marx: Ja, man könn­te vor allem im Ener­gie­be­reich Anrei­ze und Sicher­heit schaf­fen und ich glau­be, wor­an es im Moment vie­len Leu­ten man­gelt, ist eine klar ein­zu­schät­zen­de Per­spek­ti­ve. Ein­mal heißt es, man sol­le die­ses Heiz­sys­tem ein­bau­en, dann heißt es, man sol­le jenes ein­bau­en. Dann wird das geför­dert, dann nicht mehr. Es fehlt eine kla­re Aussage.


Sie spre­chen von der Wär­me­pum­pe. Wie schlägt sich die Ver­un­si­che­rung, die mona­te­lan­ge Kam­pa­gnen der Uni­ons­par­tei­en und der fos­si­len Lob­by gegen die Wär­me­pum­pe erzeugt haben, bei den Her­stel­lern die­ser Sys­te­me nieder?

Stef­fen Marx: Vor eini­ger Zeit gab es einen Run auf Wär­me­pum­pen. Dann wur­de die Nach­fra­ge wegen der öffent­li­chen Dar­stel­lung der Pum­pe ruhi­ger. Wie es im Moment aus­sieht, kann ich nicht genau sagen, aber ich habe schon von vie­len Her­stel­lern gehört, dass sie hohe Lager­be­stän­de haben und nur wenig Käu­fer für ihre Pro­duk­te finden.


Wie groß ist die Bereit­schaft der Aus­stel­ler, sich auf der Mes­se zu prä­sen­tie­ren, sprich man­geln­des Per­so­nal abzustellen?

Stef­fen Marx: Wir haben Stand Anfang Novem­ber eine schon sehr gut aus­ge­las­te­te Mes­se vor­be­rei­tet und von den etwa 150 zur Ver­fü­gung ste­hen­den Aus­stel­ler­plät­zen sind nur noch etwa zehn nicht belegt. Natür­lich gibt es ein paar Fir­men, die die­ses Jahr nicht kom­men, es gab ein paar Insol­ven­zen und sozu­sa­gen Berei­ni­gun­gen auf dem Markt, aber dafür prä­sen­tie­ren ande­re. Die Fir­men wol­len auf die Mes­se, weil sie wis­sen, dass sie dort Geschäf­te machen kön­nen. Denn wenn die 4000 oder 5000 Besu­cher kom­men, mit denen wir rech­nen, sind das meis­tens Leu­te, die irgend­wel­che Pla­nun­gen zum Bau oder zum Moder­ni­sie­ren haben. Wer sich sei­tens der Fir­men da nicht auf der Mes­se prä­sen­tiert, wird bei die­sen Besu­chern weni­ger berücksichtigt.


Sowohl im Aus­stel­lungs- als auch im Vor­trags­be­reich haben Sie den The­men­schwer­punkt „Ener­gie“ gewählt. Warum?

Stef­fen Marx: Ja, da sind wir ganz stark und haben Her­stel­ler von Ener­gie­spar­häu­sern, Solar­tech­nik, Pho­to­vol­ta­ik oder Wär­me­pum­pen. Auch bei der Ent­wick­lung aktu­el­ler Fens­ter- oder Bau­ma­te­ri­al­tech­nik pas­siert eini­ges. Da kann man zum Bei­spiel den Wär­me­ver­lust ver­klei­nern. All das sind aber auch The­men des Zeit­geis­tes. Wir haben in vie­len Berei­chen hohe Ener­gie­kos­ten und es wird pro­gnos­ti­ziert, dass die­se auch in Zukunft eine wesent­li­che Rol­le spie­len und noch wei­ter stei­gen wer­den. Dem­entspre­chend schau­en die Unter­neh­men, die in der Moder­ni­sie­rung tätig sind, der­zeit sehr genau, wel­che ener­ge­ti­schen Ver­än­de­run­gen sie bei zum Bei­spiel einem Moder­ni­sie­rungs­pro­jekt für am sinn­volls­ten hal­ten. Und die weni­gen, die im Moment bau­en, schau­en auch, dass sie eine Tech­no­lo­gie ver­wen­den, die für die Zukunft hält, was sie in Sachen Ener­gie­ge­win­nung ver­spricht und dass sie güns­ti­ger ist als ande­re Tech­no­lo­gien. Nicht umsonst wer­den die Ener­gie­kos­ten der­zeit als zwei­te Mie­te bezeichnet.


Ein wei­te­res Son­der­the­ma ist „Innen­ein­rich­tung und Gar­ten“. Ist das auch der Ver­hal­ten­heit im Neu­bau geschuldet?

Stef­fen Marx: Sanie­rung, also innen und außen, ist das, was zur­zeit gut geht. Fir­men, die das anbie­ten, kom­men gut zurecht. Ent­spre­chend sind nicht nur Fir­men aus dem Sanie­rungs­be­reich auf der Mes­se anwe­send, son­dern auch aus dem Gar­ten- und Land­schafts­bau und dem Innen­ein­rich­tungs­be­reich. Auch stel­len Möbel­schrei­ner aus, die Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de pro­du­zie­ren oder Carports.


Was ver­birgt sich hin­ter dem The­ma „alter­na­ti­ve Wohnformen“?

Stef­fen Marx: Auch das ist ein Trend des Zeit­geis­tes – die­ser hängt mit dem demo­gra­fi­schen Wan­del zusam­men. Dabei geht es um soge­nann­tes Ser­vice-Woh­nen für Senio­ren oder Pfle­ge­be­dürf­ti­ge. Man kauft oder mie­tet eine Woh­nung und kann dann auf inbe­grif­fe­ne Dienst­leis­tun­gen zugrei­fen. In Brei­ten­güß­bach wur­den jüngst sol­che Objek­te gebaut. Und je nach­dem, was man an Ser­vice möch­te oder je nach Pfle­ge­grad braucht, kann man zum Bei­spiel einen Ein­kaufs­dienst oder Haus­halts­un­ter­stüt­zung dazu buchen. Zum The­ma der alter­na­ti­ven Wohn­for­men gehö­ren auch Anbie­ter, die bar­rie­re­frei und behin­der­ten­ge­recht bau­en. Das sind Eigen­schaf­ten, die außer­dem über den zukünf­ti­gen Wert von Immo­bi­li­en ent­schei­den. Wenn man eine Woh­nung im elf­ten Stock hat, ohne Auf­zug, wird man die­se auf Dau­er nicht mehr so gewinn­brin­gend ver­mie­ten kön­nen wie eine bar­rie­re­freie Woh­nung. Die Kun­den for­dern sol­che Aus­stat­tung mitt­ler­wei­le ent­spre­chend immer öfter.


Stel­len Sie sich bei der Mes­se also eher auf ein gesetz­te­res Publi­kum ein?

Stef­fen Marx: Nein, wir wer­den auch die­ses Jahr ein gemisch­tes Publi­kum haben. Zumal älte­re Kund­schaft oft ja schon aus­ge­stat­tet ist mit Immo­bi­li­en. Jun­ge Fami­li­en sind die, die auf der Suche sind.


Wel­che Neu­ig­kei­ten wird es auf der Mes­se geben?

Stef­fen Marx: Im Außen­be­reich haben wir ein Schwimm­bad ste­hen von einem Pool-Her­stel­ler, auch wenn man im Janu­ar natür­lich nicht schwim­men kann. Auch wird neu sein: Wir zei­gen soge­nann­te Eco­flows. Das sind mobi­le Ener­gie­sta­tio­nen oder Solar­ge­na­ra­to­ren, die aus dem Cam­ping­be­reich stam­men. Die­se kann man als Bal­kon­kraft­werk benut­zen oder um unter­wegs mit auf­klapp­ba­ren Solar­mo­du­len Strom zu erzeu­gen. Man kann Ener­gie also mit in den Urlaub neh­men. Ansons­ten gibt es in vie­len Berei­chen Neue­run­gen. So gut wie alle Her­stel­ler arbei­ten auf mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz hin und es fin­den per­ma­nen­te Ver­bes­se­run­gen der Pro­duk­te statt. Außer­dem haben wir zwei Vor­trags­räu­me in die­sem Jahr, weil wir viel Wis­sens­wer­tes zu trans­por­tie­ren haben.


Wann ist die Mes­se ein Erfolg?

Stef­fen Marx: Die Mes­se wird dann ein Erfolg, wenn es uns gelingt, die rich­ti­gen Leu­te anzu­lo­cken. Damit mei­ne ich nicht nur mög­lichst vie­le Besu­cher, son­dern mög­lichst vie­le an einem Geschäft inter­es­sier­te Besu­cher. Die Sei­te der Ver­an­stal­tung, die wir vom Mes­se­team beein­flus­sen kön­nen, also die Sei­te, dass wir vie­le gute, leis­tungs­fä­hi­ge Aus­stel­ler prä­sen­tie­ren, haben wir, glau­be ich, bereits gut zusammengestellt.

27. bis 28. Januar

21. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken: Umwelt­ver­träg­lich bau­en, kau­fen und sanieren

Am letz­ten Janu­ar-Wochen­en­de fin­det in der Bro­se Are­na zum 21. Mal die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken statt. Mehr als 130 Aus­stel­ler zei­gen auch dies­mal ihre Ange­bo­te, Dienst­leis­tun­gen und Waren rund um die The­men des kli­ma­ge­rech­ten Neu­baus, Kaufs oder der Sanie­rung von Immo­bi­li­en – zusätz­lich infor­miert ein Vor­trags­pro­gramm. Das Spe­zi­al­the­ma ist die­ses Jahr „Wege zur Autarkie“.

Ende Janu­ar heißt es zwei Tage lang the­ma­tisch „Ener­gie, In- und Out­door Living, alters­ge­recht Bau­en und Sanie­ren, Sicher­heit und Ein­bruch­schutz“, wenn die 21. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken am 27. und 28. Janu­ar in der Bro­se Are­na vonstattengeht.

Den Schwer­punkt der Ange­bo­te der mehr als 130 Aus­stel­ler und des Vor­trags­pro­gramms berei­ten die­ses Jahr vor allem Bran­chen der Umwelt­ver­träg­lich­keit wie Solar­tech­nik oder Pho­to­vol­ta­ik, Wär­me­pum­pen und ande­rer Heiz­sys­te­me. Aber auch etli­che Haus­an­bie­ter, Bau­trä­ger und Fer­tig­haus­her­stel­ler zei­gen ihre Ange­bo­te. Ein wei­te­res Spe­zi­al­the­ma die­ses Jahr heißt „Wege zur Autarkie“.

Stef­fen Marx ist Geschäfts­füh­rer des Bam­ber­ger Mes­se­teams, das die Ver­an­stal­tung aus­rich­tet. Wir haben mit ihm über die Immo­bi­li­en­mes­se und ihre The­men gesprochen.

Herr Marx, wie geht es der Immo­bi­li­en­bran­che in Zei­ten von Teue­run­gen und Preissteigerungen?

Stef­fen Marx: Wie in fast allen ande­ren Bran­chen auch, gibt es vie­le Fir­men, die unter Per­so­nal­man­gel lei­den. Wie es der Immo­bi­li­en­bran­che aber im All­ge­mei­nen geht, lässt sich nur schwer pau­schal sagen – dafür ist sie zu groß. Wenn wir sie aber in grund­le­gen­de Tei­le wie Neu­bau- und Sanie­rungs­sek­tor ein­tei­len, kön­nen wir sagen, dass Sanie­run­gen der­zeit stär­ker gefragt sind. Die­je­ni­gen, die schon etwas haben, pfle­gen oder moder­ni­sie­ren es. Immo­bi­li­en neu zu bau­en, ist hin­ge­gen ein wenig schwie­ri­ger gewor­den, weil Ban­ken und Bau­trä­ger wegen der aktu­el­len Teue­run­gen vor­sich­ti­ger sind. Die Zahl der Bau­ge­neh­mi­gun­gen ist ent­spre­chend rückläufig.

Wie pas­sen sich Bau­trä­ger an?

Stef­fen Marx: Ein Teil der Prei­se im Bau­be­reich ist durch­aus nied­ri­ger gewor­den, ein Teil ist aber hoch geblie­ben. Die Bau­trä­ger ver­su­chen, poten­zi­el­ler Kund­schaft ver­nünf­ti­ge Prei­sen zu machen, denn sie wis­sen, dass die Leu­te nur dann bau­en wer­den, wenn man ihnen einen sol­chen, akzep­ta­blen Preis anbie­tet. Und auch Ban­ken wer­den nur dann finan­zie­ren, wenn das jewei­li­ge Bau­pro­jekt in sich schlüs­sig ist. Ande­rer­seits lässt sich aber zum Bei­spiel auch beob­ach­ten: Wenn man lan­ge Zeit stei­gen­de Immo­bi­li­en­prei­se hat­te, sich ein sol­cher Trend dann aber zu ändern beginnt und die Prei­se anfan­gen zu sin­ken, sit­zen die Ver­käu­fer oft immer noch der Vor­stel­lung auf, vor­he­ri­ge, höhe­re Prei­se ver­lan­gen und bekom­men zu kön­nen. Die poten­zi­el­len Käu­fer sind dann aber nicht mehr bereit, die­se Prei­se zu bezah­len. Dann mer­ken die Ver­käu­fer, dass sie mit ihren Prei­sen nicht mehr zurecht­kom­men und ein neu­er Markt ent­steht, mit einem neu­en Markt­gleich­ge­wicht. In solch einer Pha­se, in der sich Ange­bot und Nach­fra­ge wie­der anzu­glei­chen begin­nen, befin­den wir uns ver­mut­lich derzeit.

Soll­te man bei Bedarf zur Zeit also bes­ser Immo­bi­li­en kau­fen, anstatt zu bauen?

Stef­fen Marx: In eini­gen Berei­chen haben sich die Prei­se für Immo­bi­li­en wie­der ver­min­dert, nach­dem sie zuletzt gestie­gen waren. Ob das aller­dings schon das Ende der Preis­ent­wick­lung ist, kann ich aber nicht sagen. Es hängt auch immer von Immo­bi­li­en in der Stadt oder auf dem Land ab. In vie­len Berei­chen herrscht wegen aktu­el­ler hoher Zin­sen oder neu­er Gesetz­ge­bun­gen aber noch Ver­un­si­che­rung und man weiß nicht in allen Berei­chen genau, was man tun muss, um für die Zukunft das Rich­ti­ge zu tun. Es pas­siert zur Zeit ein gewis­ser Umbruch.

Bie­tet die Immo­bi­li­en­mes­se Vor­trä­ge zu Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und Gesetzgebung?

Stef­fen Marx: Ja, wir haben Finan­zie­rungs­the­men und Vor­trä­ge zu den Mög­lich­kei­ten, För­der­mit­tel zu bean­tra­gen. Zum Bei­spiel Fami­li­en, die bau­en wol­len, kön­nen aktu­ell För­de­run­gen beantragen.

Wie groß ist die Bereit­schaft der Aus­stel­ler, sich auf der Mes­se zu prä­sen­tie­ren, sprich man­geln­des Per­so­nal abzustellen?

Stef­fen Marx: Für die kom­men­de Mes­se sind wir fast schon voll aus­ge­bucht und haben eine sehr gute Aus­las­tung. Mes­sen lau­fen ohne­hin all­ge­mein gut, was man so hört. Aber das Per­so­nal­the­ma, bezie­hungs­wei­se der Per­so­nal­man­gel, spie­len, wie gesagt, über­all eine Rol­le. Aber zum Bei­spiel Fer­tig­haus­her­stel­ler oder ande­re gro­ße Fir­men, die das Geschäft ja auch brau­chen, schaf­fen es schon, jeman­den abzustellen.

Wie­viel Publi­kum erwar­ten Sie?

Stef­fen Marx: Ich gehe davon aus, dass wir wie­der an die Zah­len von vor der Pan­de­mie anknüp­fen kön­nen, und neh­me an, dass etwa 5.000 plus Leu­te kom­men wer­den. Wäh­rend Coro­na gin­gen die Zah­len auf 2.500 run­ter, letz­tes Mal stie­gen sie wie­der auf 4.000. Wobei die­se Zah­len nicht so wich­tig sind wie die Zah­len derer, die sich aktu­ell zutrau­en zu bau­en, zu kau­fen oder zu moder­ni­sie­ren. Mit denen wer­den und wol­len wir arbeiten.

Ein Son­der­the­ma der dies­jäh­ri­gen Immo­bi­li­en­mes­se ist „Ener­gie“. Warum?

Stef­fen Marx: In die­sen Berei­chen ist zur Zeit sehr viel Bewe­gung und sie machen gera­de den größ­ten Markt aus – Stich­wort Wär­me­pum­pen bezie­hungs­wei­se Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz. Auf der Mes­se hat man die Chan­ce, sich mit den Her­stel­lern direkt über die­se Din­ge zu unter­hal­ten, um dann Preis- oder Ange­bots­ver­glei­che anstel­len zu kön­nen. Ent­spre­chend haben wir sehr vie­le Anbie­ter und Her­stel­ler von Wär­me­pum­pen und Pho­to­vol­ta­ik und Solar. Hin­zu kommt Energiespeichertechnik.

Ein ande­res Schwer­punkt­the­ma ist „Kli­ma“.

Stef­fen Marx: Die Kli­mathe­men gehen zum Bei­spiel in die Rich­tung, das eige­ne Heim kli­ma­fest zu machen oder aus Holz zu bau­en. Hier­zu gehört auch das Wohn­kli­ma unter Gesichts­punk­ten wie Kli­ma­ti­sie­rung der Wohn­luft. Dabei kommt es auf die rich­ti­ge Däm­mung aber auch auf rich­ti­ge Lüf­tungs­mög­lich­kei­ten an.

Ent­wi­ckelt sich die Bran­che frei­wil­lig und aus Ein­sicht in eine umwelt­ver­träg­li­che­re Rich­tung oder wegen Zwang durch poli­ti­sche Vor­ga­ben wie das Gebäudeenergiegesetz?

Stef­fen Marx: Sowohl als auch. Es gab immer die­je­ni­gen, die gesagt haben, in dem Moment, in dem die Tech­nik soweit fort­ge­schrit­ten ist, dass man sich Solar­an­la­gen aufs Dach bau­en und damit auch Ener­gie spei­chern kann, genau das zu tun. Die­se Leu­te han­deln aus Ver­nunft­grün­den. Was die­se Ent­wick­lung nun aber deut­lich beschleu­nigt, sind tat­säch­lich die neu­en Geset­zes­vor­ga­ben wie das GEG. Da beob­ach­ten wir zur Zeit einen mas­si­ven Run.

Um was geht es beim The­ma „In- und Out­door­li­ving“ genau?

Stef­fen Marx: Bei Indoor­li­ving geht es um Ein­rich­tung des Wohn­be­reichs. Wir haben Aus­stel­ler zu Küchen­de­sign oder Böden und Möbel. Es geht hier um Geschmack und Wohl­füh­len. Out­door­li­ving bezieht sich mehr auf Land­schafts­bau, Gar­ten­pfle­ge, Car­ports mit Solar­an­la­ge auf dem Dach oder Außen­sauna, Whirl­pool und Hochbeete.

Heißt das, Sie bie­ten Stil­be­ra­tung für die Ein­rich­tung an?

Stef­fen Marx: Stil­be­ra­tung wür­de ich nicht sagen, da haben alle ja ihre eige­nen Vor­stel­lun­gen. Aber in ande­ren Berei­chen wie Gar­ten­pla­nung wer­den wir ein ähn­li­ches Ange­bot haben.

Zum ers­ten Mal stellt die Mes­se auch zum The­ma „Wege zur Aut­ar­kie“ aus. Ist das ein Ange­bot für Aussteiger?

Stef­fen Marx: Nein, nein, das nicht. Aber was wur­de uns letz­tes Jahr poli­tisch und medi­al nicht alles dar­über gesagt, dass es über den Win­ter kei­nen Strom gibt und so wei­ter? Da haben Leu­te ange­fan­gen, sich Mög­lich­kei­ten zu suchen, wie man zum Bei­spiel mit Feu­er­holz, also Kami­nen hei­zen kann. Frü­her haben die Leu­te außer­dem noch gewusst, wie man gewis­se Din­ge anpflanzt. Heu­te könn­te man das auch machen, zum Bei­spiel mit einem Hoch­beet im Gar­ten oder auf dem Bal­kon. Hier spielt auch das so genann­te Bal­kon­kraft­werk – am Gelän­der ange­brach­te Solar­pa­nele – eine Rol­le. Damit kann man dann etwa sei­nen Kühl­schrank betrei­ben, unab­hän­gig von ande­ren Ener­gie­quel­len. Mobi­le Spei­cher­tech­nik von Ener­gie, das kommt aus dem Cam­ping­be­reich, wird auch immer belieb­ter. Sol­che Din­ge ermög­li­chen ein Stück weit Autarkie.

Han­delt es sich bei die­sem The­ma um eine eige­ne Idee oder haben Sie es wegen star­ker Nach­fra­ge im Ange­bot der Mes­se untergebracht?

Stef­fen Marx: Das war eine eige­ne Idee. Ich den­ke näm­lich schon, dass es wich­tig ist, den Leu­ten sol­che Din­ge wie­der ein biss­chen bei­zu­brin­gen. Es ist kein Pro­blem, auf dem Bal­kon ein paar Kräu­ter zu ziehen.

Wann ist die Mes­se ein Erfolg?

Stef­fen Marx: Wenn genug Besu­che­rin­nen und Besu­cher kom­men, also genug im Sin­ne von, genug an den Ange­bo­ten Inter­es­sier­te. Und das wer­den wir auch errei­chen. Das kann ich an der Mischung der Aus­stel­ler erken­nen. Es wer­den genug Leu­te kom­men und die Aus­stel­ler wer­den ihre Geschäf­te machen. Die Mischung des Ange­bots und der The­men passt ein­fach. Es ist für alle, die bau­en, kau­fen oder sanie­ren möch­ten, etwas dabei.