vbw zu den bayerischen Tourismuszahlen 2025
Aufwärtstrend im Tourismus setzt sich fort
Anlässlich der vom Bayerischen Landesamt für Statistik veröffentlichten Tourismuszahlen für 2025 sieht die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. den Aufwärtstrend in der Branche bestätigt.
Demnach erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte um knapp ein Prozent auf 41 Millionen, die Zahl der Übernachtungen stieg ebenfalls um 0,2 Prozent auf 103 Millionen. „Bayern bleibt mit Abstand Tourismusland Nummer eins in Deutschland. Die Zahlen zeigen, dass sich der bayerische Tourismus aus der Krise der Corona-Jahre herausgearbeitet hat“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Er ist eine der zentralen Säulen der bayerischen Wirtschaft. Neben dem Bewirtungs- und Beherbergungsgewerbe bieten viele weitere Branchen touristische Dienstleistungen an, etwa das Beförderungsgewerbe, der Einzelhandel oder Freizeit- und Kultureinrichtungen. Bayernweit, vor allem im ländlichen Raum, leistet die Branche dabei einen starken Beitrag zu Wirtschaftskraft und Beschäftigung.“
Unter den Regierungsbezirken verzeichnet 2025 die Oberpfalz die höchsten Zuwächse sowohl bei den Gästeankünften (+2,7 Prozent) als auch bei den Übernachtungen (+1,1 Prozent). Das höchste absolute Gästeaufkommen unter den sieben bayerischen Regierungsbezirken hatte 2025 erwartungsgemäß Oberbayern mit rund 19,6 Millionen Gästeankünften und etwa 46,4 Millionen Übernachtungen.
Für alle Unternehmen der Tourismuswirtschaft gilt aus Sicht der vbw Sie sind auf gute Rahmenbedingungen angewiesen, um die Herausforderungen bestehen zu können und langfristig erfolgreich zu sein. „Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Speisen schafft dringend benötigte Planbarkeit und erhält notwendige Liquidität“, so Brossardt. Die Betriebe bleiben aber gefordert, die massiv gestiegenen Preise, die wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie deren Auswirkungen auf das Urlaubsbudget der Gäste zu bewältigen. Gleichzeitig müssen die Unternehmen ihren Transformationsprozess mit Blick auf Klimaschutz und Klimawandel gestalten. Darüber hinaus leidet die Branche enorm unter bürokratischen Lasten und dem Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel. „Die gesetzliche Verankerung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden anstelle einer täglichen Betrachtungsweise würde einen wichtigen Beitrag zur weiteren Gesundung der Tourismuswirtschaft leisten“, appellierte Brossardt an die Regierungskoalition im Bund.
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Bayerisches Landesamt für Statistik
Positive Bilanz im März: Tourismuszahlen in Bayern gestiegen
Das Bayerische Landesamt für Statistik bescheinigt den bayerischen Tourismuszahlen für den zurückliegenden März eine positive Bilanz. Sowohl die Zahl der Gästeankünfte als auch die der Übernachtungen stiegen deutlich.
Mit dem März 2023 und den in diesem Monat für den Tourismus gemeldeten rund 2,5 Millionen Gästeankünften, eine Zunahme von 44,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, und knapp 6,4 Millionen Übernachtungen (+25,6 Prozent) sind die bayerischen Tourismuszahlen für das erste Viertel des Jahres 2023 positive. Dies teilte das Bayerische Landesamt für Statistik mit.
Der Anteil der Gäste aus dem Inland belief sich im März 2023 auf 79,5 Prozent. 80,7 Prozent der Übernachtungszahlen machten inländische Gäste aus. Die Anteile von Gästen aus dem Ausland beliefen sich auf 20,5 Prozent bei den Gästeankünften, beziehungsweise 19,3 Prozent bei den Übernachtungen.
In den ersten drei Monaten des Jahres 2023 kamen etwa 6,7 Millionen Gäste für knapp 17,7 Millionen Übernachtungen in den Freistaat. Somit stiegen die Gästeankünfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte – 54,0 Prozent.
Der Zuwachs bei den Übernachtungen lag in diesem Zeitraum mit 34,3 Prozent nicht ganz so hoch. Die überwiegende Anzahl der Gäste aus dem Ausland kamen im ersten Vierteljahr aus den Niederlanden (rund 194.000), Österreich (rund 168.000), den Vereinigten Staaten (rund 117.000) und der Schweiz (rund 101.000).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten lediglich Campingplätze im März 2023 gesunkene Zahlen (-13,6 Prozent) und Übernachtungen (-18,7 Prozent). Die größte Zunahme von Ankünften und Übernachtungen ist mit 117,4 Prozent beziehungsweise 95,1 Prozent bei Jugendherbergen und Hütten sichtbar. Auch alle anderen Betriebsarten liegen über den Werten des Vorjahres und dies sowohl bei den Gästeankünften, als auch bei den Übernachtungen.
Ein ähnliches Bild zeige sich bei der Auswertung der Tourismuszahlen der Regierungsbezirke. Sowohl im März 2023, als auch im ersten Vierteljahr, lagen alle sieben Regierungsbezirke Bayerns über den Vorjahreswerten. Mittelfranken verzeichnet im Vergleich zu März 2022 die höchsten Zuwächse bei Ankünften (+ 59,1 Prozent) und Übernachtungen (+50,0 Prozent).