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TV Rottenburg

(K)ein stil­ler Fei­er­tag für die Volleyballer

CERATONIA Vol­leys Elt­manns emp­fan­gen den unge­schla­ge­nen TV Rottenburg

Nach der deut­li­chen Nie­der­la­ge gegen den amtie­ren­den Meis­ter aus Gotha haben die CERATONIA Vol­leys das spiel­freie Wochen­en­de genutzt, um sich gezielt auf das nächs­te Schwer­ge­wicht der 2. Vol­ley­ball-Bun­des­li­ga vor­zu­be­rei­ten. Am kom­men­den Sams­tag emp­fan­gen Elt­manns Vol­ley­bal­ler mit dem TV Rot­ten­burg das bis­lang ein­zi­ge noch unge­schla­ge­ne Team der Liga.

Ohne den Teu­fel an die Wand malen zu wol­len, weiß man in Unter­fran­ken nach dem ernüch­tern­den Sai­son­start genau, wer als kla­rer Favo­rit in die­ses Duell geht. Auch wenn das Team von Trai­ner Rakic vor der Sai­son zum erwei­ter­ten Favo­ri­ten­kreis gezählt wur­de und vie­le Kon­kur­ren­ten die CERATONIA Vol­leys auf dem Zet­tel gehabt haben dürf­ten, haben die ers­ten sechs Spie­le gezeigt, dass das neu for­mier­te Team noch etwas Zeit benö­tigt, um die­ser Rol­le gerecht zu wer­den. „Wenn man auf die Neu­zu­gän­ge schaut, ver­ste­he ich die hohe Erwar­tungs­hal­tung. Man darf aber auch nicht ver­ges­sen, dass es erfah­rungs­ge­mäß etwas Zeit braucht, um die tak­ti­schen Vor­ga­ben des neu­en Trai­ners umzu­set­zen und als Mann­schaft zusam­men­zu­wach­sen. Ich hat­te mir eben­falls einen bes­se­ren Sai­son­start erhofft, bin aber nach wie vor zuver­sicht­lich, dass wir unse­ren Rhyth­mus noch fin­den wer­den. Das Poten­zi­al ist auf jeden Fall vor­han­den – jetzt braucht es ein­fach Geduld und har­te Arbeit, bis auch die Ergeb­nis­se das enor­me Leis­tungs­ver­mö­gen unse­res Teams wider­spie­geln“, ord­net Vor­stand Rolf Wer­ner den bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf ein.


TV Rot­ten­burg bis­her nicht zu bremsen

Alles ande­re als unzu­frie­den dürf­te man hin­ge­gen in Rot­ten­burg mit dem bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf sein. Der TVR gewann all sei­ne bis­he­ri­gen vier Spie­le ohne Punkt­ver­lust und kann am Wochen­en­de – trotz drei weni­ger absol­vier­ter Par­tien – in der Tabel­le bereits an Elt­mann vor­bei­zie­hen. Beson­ders der kla­re Aus­wärts­sieg beim letzt­jäh­ri­gen Vize­meis­ter TuS Krif­tel sorg­te liga­weit für Auf­se­hen und unter­strich ein­mal mehr die enor­me indi­vi­du­el­le Klas­se im Team von Chef­trai­ner Jan Scheu­er­mann. Wie ernst das Team aus Baden-Würt­tem­berg das Duell mit den CERATONIA Vol­leys nimmt, lässt sich auch auf der Home­page des TVR erken­nen: Dort ruft der Ver­ein zur soge­nann­ten „Edel-Fan­fahrt“ auf, um beim Aus­wärts­spiel in Unter­fran­ken nicht auf die Unter­stüt­zung der eige­nen Fans ver­zich­ten zu müs­sen. „Das wird mal ein Aller­hei­li­gen der ande­ren Art. Wenn ich es rich­tig ver­stan­den habe, haben wir eine Son­der­ge­neh­mi­gung für Sams­tag erhal­ten und dür­fen trotz des stil­len Fei­er­tags ordent­lich Stim­mung machen, die Musik auf­dre­hen und das Team wie gewohnt anfeu­ern. Wir haben jedoch gera­de in den letz­ten Jah­ren schmerz­haft fest­stel­len müs­sen, wie die­ser Fei­er­tag für vie­le Men­schen aus unse­rer Vol­ley­ball­fa­mi­lie an Bedeu­tung gewon­nen hat. Des­halb wol­len wir dem Gan­zen mit dem nöti­gen Respekt und Anstand begeg­nen. Ich bin mir sicher, dass auch die Fans aus Rot­ten­burg ein gutes Gespür für die Situa­ti­on haben wer­den und wir gemein­sam die rich­ti­ge Balan­ce zwi­schen Vol­ley­ball­fest und dem Geden­ken an unse­re Liebs­ten fin­den wer­den“, so Rudolf Werner.

Rakic lässt sich nicht in die Kar­ten schau­en Ein gro­ßes Fra­ge­zei­chen dürf­te nicht nur für den TV Rot­ten­burg, son­dern auch für die Elt­man­ner Spie­ler hin­ter der Auf­stel­lung für den kom­men­den Sams­tag ste­hen. In den bis­he­ri­gen sechs Sai­son­spie­len wür­fel­te der Ser­be die Start­auf­stel­lung mehr­mals kräf­tig durch­ein­an­der und gera­de die Außen­an­grei­fer und Libe­ros soll­ten in den nächs­ten Tagen Voll­gas geben, wenn sie sich für Sams­tag emp­feh­len möch­ten. Auch wenn sich mit Mit­tel­blo­cker Melf Urban, Zuspie­ler Jason Lieb und Dia­go­nal­an­g­rei­fer Alex­an­der Dun­can-Thi­bau­lt eine gewis­se Basis erken­nen lässt, bleibt abzu­war­ten, wie Trai­ner Rakic die Rot­ten­bur­ger Vol­ley­bal­ler ärgern möch­te. „Ich habe von Beginn an gesagt, dass jeder bereit sein muss und wer­de dar­an auch nichts ändern. Wenn wir erfolg­reich sein wol­len, brau­chen wir nicht nur sechs oder sie­ben Spie­ler, son­dern den gan­zen Kader. Für mich ent­schei­det schluss­end­lich die Leis­tung im Trai­ning und wenn der ein oder ande­re Spie­ler meint, er hät­te sei­nen Platz sicher, kann ich ihn davor nur war­nen, wenn er am Sams­tag nicht auf der Bank sit­zen möch­te“, so Rakic auf die Fra­ge nach der Start­auf­stel­lung für das Spit­zen­du­ell am kom­men­den Samstag.


Wie­der­se­hen mit alten Bekannten

Zu einem Wie­der­se­hen mit alten Bekann­ten kommt es am Wochen­en­de gleich zwei­mal. Sowohl Timon Schipp­mann als auch Alex­an­der Dun­can-Thi­bau­lt tref­fen auf ihren Ex-Ver­ein. Wäh­rend Schipp­mann in Elt­mann sogar die Meis­ter­schaft fei­ern konn­te, blickt auch Dun­can-Thi­bau­lt auf eine erfolg­rei­che Zeit in Rot­ten­burg zurück, möch­te am kom­men­den Sams­tag aber zumin­dest wäh­rend des Spiels auf sämt­li­che Sym­pa­thien ver­zich­ten. „Auch wenn Rot­ten­burg am Sams­tag der kla­re Favo­rit ist, wer­den wir alles dar­an set­zen, ihnen das Leben so schwer wie mög­lich zu machen. Wenn wir den Geg­ner am Wochen­en­de ärgern wol­len, müs­sen wir den Kampf anneh­men und als Ein­heit auf­tre­ten. Selbst wenn wir am Ende mit lee­ren Hän­den daste­hen soll­ten, ist das eine ande­re Geschich­te – und wir kön­nen uns trotz­dem mit erho­be­nem Haupt bei unse­ren Fans bedan­ken“, so der Kana­di­er. Etwas anders sieht die Stim­mungs­la­ge bei Timon Schipp­mann aus: „Ich freue mich immer, nach Elt­mann zu kom­men. Hier hat­te ich eine tol­le Zeit und wur­de nach dem dama­li­gen Aus­schei­den der VSG Coburg Grub aus der ers­ten Bun­des­li­ga herz­lichst auf­ge­nom­men. Dass wir in dem Fol­ge­jahr dann auch noch die Meis­ter­schaft gewin­nen konn­ten, wird immer in mei­ner Erin­ne­rung blei­ben. Auch wenn sich die Mann­schaft in Elt­mann in den letz­ten Jah­ren immer wie­der ver­än­dert hat, freut es mich, dass heu­te nach wie vor Spie­ler aus mei­ner Zeit in Elt­mann Teil des Teams sind. Ich bin gespannt, wer am Wochen­en­de, dass Duell für sich ent­schei­den kann und freue mich, vie­le bekann­te Gesich­ter wie­der­zu­se­hen“, so Schipp­mann. Anpfiff ist trotz des Fei­er­tags wie gewohnt um 19:30 Uhr in der Georg-Schäfer-Halle.

Cera­to­nia Vol­leys kom­men nicht über einen Satz­ge­winn hinaus

Elt­mann schnup­pert in Rot­ten­burg am Punktgewinn

Es scheint, als könn­ten die Cera­to­nia Vol­leys in der Zwei­ten Vol­ley­ball Bun­des­li­ga ein­fach nicht mehr gewin­nen. Gegen den ehe­ma­li­gen Bun­des­li­gis­ten TV Rot­ten­burg kam der Vor­jah­res­meis­ter nicht über einen Satz­ge­winn hin­aus und stand am Ende des Tages mal wie­der mit lee­ren Hän­den da.

Auch wenn es vie­le Licht­bli­cke gab, hin­ter­lässt vor allem die Leis­tung im zwei­ten Satz gro­ße Fra­ge­zei­chen. „Wir haben am Sams­tag mal wie­der gese­hen, dass wir auch in der aktu­el­len Kon­stel­la­ti­on gegen jedes Team der Liga mit­hal­ten kön­nen. Lei­der fehlt uns nach wie vor die Kon­stanz und wir schaf­fen es ein­fach nicht, uns für die enga­gier­te Leis­tung im Trai­ning zu beloh­nen. Für den zwei­ten Satz kön­nen wir uns bei den Fans ledig­lich ent­schul­di­gen und gelo­ben Bes­se­rung. So etwas darf uns ein­fach nicht pas­sie­ren und ich ver­ste­he jeden, der nach die­sem Satz den Stream been­det hat“, sieht Kapi­tän Johan­nes Engel viel Licht und Schat­ten im Spiel sei­ner Mannschaft.

Ohne die ver­letz­ten Stamm­kräf­te Melf Urban und Gav­ra Medu­ric reis­te der VC Elt­mann am Sams­tag­nach­mit­tag nach Rot­ten­burg. Nach­dem in den letz­ten Spie­len eine posi­ti­ve Ent­wick­lung im Spiel der Unter­fran­ken zu erken­nen war, hoff­te nicht nur Mana­ger Felix Resch­ke sehn­süch­tig auf die ers­ten Punk­te seit dem Heim­sieg gegen das Tabel­len­schluss­licht aus Lan­gen. „Auch wenn wir auf Melf und Gav­ra ver­zich­ten muss­ten, habe ich ins­ge­heim ein gutes Gefühl gehabt und dach­te, dass wir uns end­lich mit einem Punkt­ge­winn für die gute Leis­tung unter der Woche beloh­nen kön­nen. Natür­lich müs­sen wir den zwei­ten Satz dabei kom­plett aus­klam­mern, auf den ich hier auch gar nicht wei­ter ein­ge­hen möch­te. Am Schluss ist es dann eben auch das feh­len­de Selbst­ver­trau­en und ein biss­chen feh­len­des Spiel­glück in der ein oder ande­ren Situa­ti­on, die dann dar­über ent­schei­den, ob wir zumin­dest mal wie­der einen Punkt mit nach Hau­se neh­men kön­nen“, so der sicht­lich ent­täusch­te Resch­ke nach Spie­len­de. In der gut besuch­ten Volks­bank-Are­na star­te­te Trai­ner Kar­lo­vic mit Lieb, Bier­wisch, Urban, Nowak, Rich­ter, Engel und Wer­ner in die Par­tie. Nach einem soli­den Start und eini­gen sehens­wer­ten Ball­wech­seln, muss­te man zur Satz­mit­te lei­der zuse­hen, wie sich der Gast­ge­ber Punkt für Punkt abset­zen konn­te. Auch wenn man kurz vor Schluss noch­mal am Aus­gleich schnup­per­te, ließ sich Rot­ten­burg die But­ter nicht mehr vom Brot neh­men und ent­schied den ers­ten Satz schluss­end­lich unge­fähr­det für sich. Wie bereits von Engel und Resch­ke ange­spro­chen, folg­te dann ein Satz zum Ver­ges­sen, in dem wirk­lich gar nichts funk­tio­nier­te und der Geg­ner zudem zu abso­lu­ter Höchst­form auf­lief. Nach gera­de ein­mal zwan­zig Minu­ten staun­ten Spie­ler und Trai­ner nicht schlecht und auch die Fans vor den TV-Gerä­ten konn­ten beim Blick auf die Anzei­ge­ta­fel ihren Augen kaum trau­en, als die­se auf 259 umsprang. „Das macht ja kei­ner mit Absicht und ich will hier auch nie­man­den per­sön­lich in die Kri­tik neh­men oder öffent­lich man­geln­de Moti­va­ti­on vor­wer­fen. Wenn man die Spie­ler, die aktu­el­le Situa­ti­on und die gesam­ten Umstän­de nicht kennt, kann ich den ein oder ande­ren Zuschau­er ver­ste­hen, der dem Team hier Arbeits­ver­wei­ge­rung vor­wer­fen möch­te“, so Maxi­mi­li­an Kol­be, der kurz­zei­tig nicht schlecht staun­te, als er auf sei­nem Han­dy eine ungläu­bi­ge Nach­richt sei­ner Mut­ter vor­fand. „Sie war schon ziem­lich über­rascht und hat­te gefragt, ob der Spiel­stand denn stim­men wür­de und was da los sei. Ich habe sie dann aber in der zehn­mi­nü­ti­gen Pau­se beru­hi­gen kön­nen und dar­um gebe­ten, doch etwas nach­sich­tig zu sein und habe ihr ver­spro­chen, dass wir uns nach der Pau­se noch­mal rich­tig anstren­gen wer­den“, so Kol­be wei­ter. Mit die­sem Ver­spre­chen soll­te sich Kol­be nicht zu weit aus dem Fens­ter gelehnt haben. Nach einer moti­vie­ren­den Anspra­che von Trai­ner Kar­lo­vic prä­sen­tier­te sich sein Team wie aus­ge­wech­selt, kämpf­te sich noch­mal zurück ins Match und konn­te sich wenig spä­ter sogar über den Satz­ge­winn freu­en. Dank dem nöti­gen Selbst­ver­trau­en und einer kon­zen­trier­ten Leis­tung, sah es auch im vier­ten Satz lan­ge so aus, als kön­ne man sich für die kämp­fe­ri­sche Leis­tung beloh­nen. Eini­ge leicht­sin­ni­ge Feh­ler und eine star­ke Auf­schlag­se­rie der Rot­ten­bur­ger mach­ten den Unter­fran­ken dann aller­dings doch noch einen Strich durch die Rech­nung und am Ende war es mal wie­der der star­ke Rot­ten­bur­ger Block, der das Spiel ent­schied und für lan­ge Gesich­ter auf den Sei­ten der Elt­man­ner Vol­ley­bal­ler sorg­te. „Wir waren wirk­lich so knapp davor, end­lich mal wie­der einen Punkt zu holen. Ich bin stolz dar­auf, wie wir nach der Pau­se zurück­ge­kom­men sind. Das zeugt von Cha­rak­ter und auch wenn es am Ende nicht für den Punkt­ge­winn oder einen Sieg gereicht hat, kann ich so wenigs­tens mit ruhi­gen Gewis­sen ein­schla­fen. Wir hof­fen, dass Melf und Gav­ra jetzt wie­der so schnell wie mög­lich zurück­kom­men und wie gegen Gra­fing wie­der in Best­be­set­zung antre­ten kön­nen. Wir haben jetzt noch drei Spie­le und wer­den alles dar­an­set­zen, die Sai­son mit einem posi­ti­ven Gefühl zu been­den“, so MVP Jason Lieb.

Die nächs­te Mög­lich­keit, sich mit einem Sieg für die Mühen zu beloh­nen, gibt es bereits am kom­men­den Sams­tag, wo man im Nach­hol­spiel auf den baye­ri­schen Kon­kur­ren­ten aus Gra­fing trifft. Nach einer knap­pen 32-Nie­der­la­ge im Hin­spiel will man sich in Elt­mann für die bit­te­re Plei­te revan­chie­ren und zumin­dest vor­über­ge­hend in der Tabel­le an den Gra­fin­ger vor­bei­zie­hen. „Ich ver­spre­che, dass ich mich die­ses Mal bes­ser im Griff haben wer­de und kei­nen Ball durch die Gegend faus­ten wer­de. Wenn ich als Vor­bild vor­an­ge­he bin ich mir sicher, dass wir am Wochen­en­de end­lich mal wie­der einen Grund zum Fei­ern haben wer­den“, so der selbst­kri­ti­sche Kapi­tän Johan­nes Engel, der im Hin­spiel noch die rote Kar­te gese­hen hatte.

Regio­nal­sport

Vol­ley­ball: VC Elt­mann besiegt TV Rottenburg

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Der VC Elt­mann hat das Spit­zen­spiel der 2. Vol­ley­ball-Bun­des­li­ga Süd gegen den TV Rot­ten­burg über­ra­schend klar mit 3:1 gewon­nen. Trotz eines Rück­schlags im drit­ten Satz ließ Elt­mann dem Geg­ner letzt­lich kaum eine Chance.

Am Sams­tag (10. Febru­ar) tra­fen der Tabel­len­ers­te der 2. Vol­ley­ball-Bun­des­li­ga Süd aus Elt­mann und der Tabel­len­vier­te, der TV Rot­ten­burg, vor etwa 640 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern auf­ein­an­der. Vor hei­mi­scher Kulis­se star­te­te Elt­mann per­so­nell unver­än­dert in das Match. Mit Lieb, Hopt, Urban, Nowak, Engel sowie Sta­nic und Wer­ner ver­trau­te Trai­ner Kranz den­sel­ben Spie­lern wie beim Sieg gegen Dres­den ver­gan­ge­ne Woche.

In einem aus­ge­gli­che­nem ers­ten Satz konn­ten sich die Rot­ten­bur­ger Gäs­te aller­dings Punkt für Punkt abset­zen. Kurz vor Ende des Abschnitts sahen sie bereits wie der siche­re Sie­ger aus. Wie so oft in der Sai­son schaff­te es der VCE dann aller­dings, sei­ne Leis­tung zu stei­gern und auf­zu­ho­len. Ein­ge­lei­tet durch einen kra­chen­den Block von Sta­nic kämpf­te sich die Mann­schaft an Rot­ten­burg her­an und gewann wenig spä­ter über­ra­schend den Satz.

„Dass wir die­sen Satz noch gewon­nen haben“, sag­te Elt­manns Außen­an­grei­fer Sebas­ti­an Rich­ter nach dem Spiel, „ist natür­lich eine Sen­sa­ti­on und zeigt mal wie­der, dass die Ein­stel­lung stimmt und wir zu kei­nem Punkt auf­hö­ren, an uns zu glauben.“

Dem­ge­mäß konn­te der VC Elt­mann dann auch den zwei­ten Satz gestal­ten. Durch eine über­zeu­gen­de spie­le­ri­sche Leis­tung, wenig Feh­ler und ein kon­zen­trier­tes Auf­tre­ten setz­te man den Geg­ner immer wie­der unter Druck und zwang Rot­ten­burg immer wie­der zu eige­nen Fehlern.

Fast unauf­halt­sam steu­er­te das Team von Trai­ner Kranz auf den nächs­ten Satz­ge­winn zu. Und auch wenn man beim Stan­de von 24:20 noch­mal eine Aus­zeit neh­men muss­te, ließ Leis­tungs­trä­ger Peri­ca Sta­nic nur wenig spä­ter kei­ne Zwei­fel mehr auf­kom­men und ver­wan­del­te mit einem Rück­raum­an­griff den Satz­ball zum 25:20.

Rot­ten­burg kommt zurück

Nach der zehn­mi­nü­ti­gen Satz­pau­se folg­te dann aller­dings, was man auf Elt­man­ner Sei­te nur zu gern ver­hin­dert hät­te. Der TV Rot­ten­burg kam immer bes­ser in die Par­tie und der VCE schaff­te es nicht, das Niveau des zwei­ten Sat­zes zu hal­ten. Auch wenn sich Elt­mann immer wie­der her­an­kämp­fen konn­te, war es die­ses Mal zu spät und die Gäs­te aus Baden-Würt­tem­berg gewan­nen den drit­ten Satz ver­dient mit 25:20.

„Die Pau­se war natür­lich Gift für unser Spiel“, sag­te Elt­manns MVP Jan­nis Hopt. „Lei­der konn­ten wir danach nicht da anknüp­fen, wo wir zuvor auf­ge­hört hat­ten. Und am Ende geht der Satz­ge­winn für Rot­ten­burg natür­lich völ­lig in Ordnung.“

Nach einer kra­chen­den Anspra­che von Coach Kranz fokus­sier­te sich der Gast­ge­ber dann aller­dings wie­der und star­te­te ful­mi­nant in den letz­ten Abschnitt. Eine sehens­wer­tes Auf­schlag­spiel von Zuspie­ler Lieb sorg­te schon zu Beginn für die Vor­ent­schei­dung und der VCE konn­te sich schnell eine 6:0 Füh­rung erspielen.

Die­se Füh­rung lie­ßen sich die Elt­man­ner dann auch nicht mehr neh­men, sodass es am Ende 25:15 für den Tabel­len­füh­rer aus Unter­fran­ken hieß. „Ich konn­te mei­nen Augen kaum trau­en, als ich auf die Anzei­ge­ta­fel geschaut habe“, sag­te Mit­tel­blo­cker Mar­ko Knau­er. „Und ich glau­be, das war die mit Abstand bes­te Leis­tung, die ich die­se Sai­son von uns gese­hen habe.“