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Veranstaltungsprogramm

Ver­an­stal­tungs­pro­gramm

Natur- und Wald­er­leb­nis­se im Steigerwald-Zentrum

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Das Stei­ger­wald-Zen­trum im unter­frän­ki­schen Ober­schwarz­ach hat sein Pro­gramm für die nächs­ten Mona­te ver­öf­fent­licht. Wie immer ste­hen Natur- und Wald­er­leb­nis­sen sowie die The­men Wald und Nach­hal­tig­keit im Fokus.

Das Stei­ger­wald-Zen­trum ver­sucht, Nach­hal­tig­keit am Bei­spiel natur­na­her Wald­be­wirt­schaf­tung und Holz­ver­wen­dung erleb­bar gemacht. Auf 600 Qua­drat­me­tern Aus­stel­lungs­flä­che infor­mie­ren sich jähr­lich etwa 25.000 Besucher:innen in einer Dau­er­aus­stel­lung und the­ma­tisch abwechs­lungs­rei­chen Wech­sel­aus­stel­lun­gen. Im Gebäu­de nahe des unter­frän­ki­schen Ortes Hand­thal ist ein Holz­bau wird auch Nach­hal­tig­keit ver­mit­telt, ein wei­te­res Ziel besteht dar­in, die Regi­on Stei­ger­wald mit ihren natür­li­chen Res­sour­cen zu erhal­ten und weiterzuentwickeln.

Nun hat das Zen­trum sein Ver­an­stal­tungs­pro­gramm für die kom­men­den Mona­te ver­öf­fent­licht. Dar­in ent­hal­ten sind Wald­füh­run­gen, bei denen jeweils ein bestimm­ter Schwer­punkt gesetzt wird. Zum Bei­spiel kön­nen Fami­li­en bei der Füh­rung „Mit­tel­specht & Co.“ die Vogel­art näher ken­nen­ler­nen. Ein Förs­ter beleuch­tet zudem die Fra­ge „Der Stei­ger­wald – Holz­fa­brik oder Natur­oa­se?“ und dis­ku­tiert die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels auf den Wald bei einem Waldbegang.

Die Füh­rung „Früh­lings­wun­der im Natur­wald Böhl­grund“ erkun­det ein Wald­schutz­ge­biet und „Wald mal anders“ erlaubt unge­wohn­te per­sön­li­che Wald­erfah­run­gen. Für Fahrradfahrer:innen bie­tet Förs­ter Tobi­as Hah­ner zwei geführ­te Rad­tou­ren durch die Wäl­der an.

Kin­der kön­nen auf Kos­ten kom­men, wenn sie die Mär­chen­er­zäh­le­rin des Stei­ger­wald-Zen­trums im Wald unter­wegs sind. Bereits am Oster­mon­tag (1. April) kann man sich der Mär­chen­frau auf einem Spa­zier­gang durch den Wald anschlie­ßen. Wei­te­re Aktio­nen wie Baum­klet­tern und Wald­rät­sel ste­hen zudem für Kin­der auf dem Programm.

In jedem Monat ver­mit­teln Kräu­ter­se­mi­na­re und ‑füh­run­gen außer­dem Wis­sen rund um die Ver­wen­dung von hei­mi­schen Kräu­tern und Früch­ten als Heil‑, Pfle­ge- und Genuss­mit­tel. Den Anfang macht „Der Wald­meis­ter“ im April.

Das voll­stän­di­ge Pro­gramm hat das Zen­trum auf sei­ner Home­page veröffentlicht.

Herbst­pro­gramm

Demenz, Öku­me­ne, Gesund­heit: Ver­an­stal­tun­gen an der Uni­ver­si­tät Bamberg

Die Uni­ver­si­tät Bam­berg bie­tet in den nächs­ten Wochen ein abwechs­lungs­rei­ches Ver­an­stal­tungs­pro­gramm. The­ma­ti­sche Schwer­punk­te sind dabei Demenz, Öku­me­ne und der Zusam­men­hang zwi­schen dem Schutz des Öko­sys­tems und Gesundheitsschutz.

Los geht es mit dem Herbst­pro­gramm der Uni­ver­si­tät Bam­berg am 23. Sep­tem­ber in der Hain­stra­ße 10. Im Rah­men der Baye­ri­schen Demenzwo­chen ver­an­stal­tet das Living Lab Demenz der Hoch­schu­le einen Tag der offe­nen Tür. Miri­am Kunz von der Uni­ver­si­tät Augs­burg und Ste­fan Lau­ten­ba­cher von der Uni­ver­si­tät Bam­berg infor­mie­ren über Ver­hal­tens­pro­ble­me wie Unru­he, moto­ri­sche Stö­run­gen, Aggres­si­vi­tät, Antriebs­lo­sig­keit oder Schmerz, die oft mit Demenz ein­her­ge­hen und die All­tags­fä­hig­keit stö­ren kön­nen. Dabei soll auch erklärt wer­den, was das Living Lab Demenz zur Unter­su­chung die­ser Pro­ble­me leis­ten kann. Die Uni­ver­si­tät bit­tet um zeit­na­he Anmel­dung über ihre Home­page.

Öku­me­ne und Gesundheit

Das ers­te Öku­me­ni­sche Kon­zil von Niz­äa von 325 stellt eine Beson­der­heit in der Kir­chen­ge­schich­te dar. Wäh­rend die Bekennt­nis­se und Syn­oden vor Beginn des 4. Jahr­hun­derts zumeist ört­li­chen oder eher pro­vin­zi­el­len Cha­rak­ter besa­ßen, war die Syn­ode von Niz­äa eine von Kai­ser Kon­stan­tin ein­be­ru­fe­ne Gesamt­syn­ode von Bischö­fen des Römi­schen Reiches.

Im Fokus eines Sym­po­si­ons, das der Lehr­stuhl für Kir­chen­ge­schich­te und Pat­ro­lo­gie der Uni­ver­si­tät Bam­berg am 25. und 26. Sep­tem­ber, An der Uni­ver­si­tät 2, ver­an­stal­tet, steht ins­be­son­de­re die Rezep­ti­on und Wir­kungs­ge­schich­te die­ses Kon­zils. Auch hier­bei bit­tet die Uni­ver­si­tät um Anmel­dung.

„Gesund­heit – Umwelt – Gesell­schaft: Umwelt- und Gesund­heits­so­zio­lo­gie im Gespräch“ lau­tet der Titel eines wei­te­ren Sym­po­si­ums der Uni­ver­si­tät, das am 5. und 6. Okto­ber statt­fin­det (Mar­kus­stra­ße 8a).

Aktu­el­le Kri­sen wie die Coro­na-Pan­de­mie und der Kli­ma­wan­del zei­gen, wie sehr Gesund­heit von einer intak­ten Umwelt abhängt. Aber wäh­rend Gesell­schaf­ten beim aku­ten direk­ten Gesund­heits­schutz ver­su­chen, erfolg­reich zu agie­ren, sind sie bis­her nicht in der Lage, die erfor­der­li­chen Maß­nah­men zum Schutz des Öko­sys­tems und damit der lang­fris­ti­gen eige­nen Gesund­heit umzu­set­zen. Die Deut­sche Gesell­schaft für Sozio­lo­gie möch­te im Rah­men ihrer Herbst­ta­gung die­sem Pro­blem auf den Grund gehen und Per­spek­ti­ven für For­schung und Poli­tik ent­wi­ckeln. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und die Anmel­de­frist fin­den sich hier.