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Volksfest

Aus Tra­di­ti­on Spaß und Fei­ern garantiert

Cobur­ger Vogel­schie­ßen – 426 Jah­re jung

Das hät­te sich Her­zog Johann Casi­mir sicher nicht träu­men las­sen, als er 1599 das Cobur­ger Vogel­schie­ßen ins Leben rief. Mitt­ler­wei­le fin­det es seit 426 Jah­ren statt und ist eines der ältes­ten, tra­di­ti­ons­reichs­ten und popu­lärs­ten Schüt­zen­fes­te in Deutsch­land. Mor­gen star­tet das dies­jäh­ri­ge Vogelschießen.

Das Volks­fest mit über 60 Schau­stel­lern sorgt wie­der vom 1. August bis zum 10. August non­stop für gute Lau­ne. Bis zu 10.000 Besu­cher wer­den täg­lich zum Fei­ern auf dem Anger erwartet.


Wie­der ein Fest­bier­zelt und Biergarten

„In die­sem Jahr haben wir für unse­re Gäs­te wie­der ein Fest­bier­zelt. Da es bekannt­lich die Mischung macht, kom­bi­nie­ren wir es mit einem urge­müt­li­chen Bier­gar­ten. Nach der gelun­ge­nen Pre­mie­re im letz­ten Jahr mit zwei Fest­wir­ten, direkt aus Coburg, wer­den sie auch heu­er wie­der unse­re Gäs­te begeis­tern. Danie­la und Kai Hof­mann, bekannt vom Pure in der Her­ren­gas­se, und Phil­ipp Bräu­ti­gam ver­wöh­nen Sie dort mit einem herz­er­fri­schen­den Umtrunk der Braue­rei Lei­k­eim, ein Muss für jeden, der eine küh­le Maß Bier als das Maß aller Din­ge zu schät­zen weiß“, so Ober­schüt­zen­meis­ter Ste­fan Stahl. Das süf­fi­ge, gold­gel­be malz­aro­ma­ti­sche Fest­bier mit einer fei­nen Hop­fen­no­te sei exklu­siv für das Vogel­schie­ßen ein­ge­braut wor­den. „Mit einem Bier­preis von 10,40 € ist die Maß um gut ein Drit­tel güns­ti­ger als auf dem Okto­ber­fest und schmeckt dafür aber drei Mal so gut.“

„Ich freue mich schon tie­risch auf unser Vogel­schie­ßen. Wir haben eine gro­ße Fest­kü­che, mit loka­len Lie­fe­ran­ten aus der Regi­on“, sagt dazu Fest­wirt Kai Hof­mann. „Die Spei­sen und Geträn­ke ser­vie­ren wir direkt an den Tisch, man kann sie sich aber auch an der The­ke holen. Da ist für jeden Geschmack was dabei.“ Für die Gäs­te haben die Ver­ant­wort­li­chen vie­le neue Bands enga­giert, ech­te Par­ty­kra­cher aus Fran­ken. Die musi­ka­li­sche Unter­hal­tung ver­teilt sich über Zelt und Bier­gar­ten. Gleich zur Eröff­nung spie­len die Fran­ken­räu­ber. Am Sams­tag­abend, den 9. August, wird die Blech­ban­de auf­tre­ten. „Das Kon­zert des Schö­ne­be­cker Jugend­blas­or­ches­ters aus Essen dann am Sonn­tag ab 12.00 Uhr bie­tet einen musi­ka­li­schen und wir den kuli­na­ri­schen Genuss für Groß und Klein.“

Wich­ti­ge Termine:

1. August: Ein­marsch der Schüt­zen mit Bier­an­stich durch Ober­bür­ger­meis­ter Domi­nik Sau­er­teig im Fest­zelt um 20.00 Uhr – gegen 22.45 Uhr Eröffnungsfeuerwerk

3. August: um 9.30 Uhr Got­tes­dienst im Fest­zelt – 10.45 Uhr gro­ßer Fest­zug mit Kapel­len und Schüt­zen mit abschlie­ßen­dem bun­ten Fah­nen­ein­marsch in das Festbierzelt

4. August: Senio­ren­nach­mit­tag 13.00 Uhr – 16.00 Uhr mit Ron­ny Söllner

6. August: Fami­li­en­tag von 14.00 Uhr – 20:00 Uhr mit ver­güns­tig­ten Preisen,

ab 18.00 Uhr – Straight on im Festbierzelt

7. August: gegen 22.45 Uhr gro­ßes Brilliant-Hoch-Feuerwerk

10. August: 12.00−14.00 Uhr Kon­zert des Schö­ne­be­cker Jugend­blas­or­ches­ters aus Essen

18.00 Uhr im Fest­zelt: Pro­kla­ma­ti­on Schüt­zen- u. Volks­kö­nig mit anschlie­ßen­dem Fest­zug zum Rathaus.


Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie das gesam­te Pro­gramm sind unter www.coburgervogelschiessen.de zu finden.

Bam­bergs größ­tes Volksfest

Sand­ker­wa 2023: 200.000 BesucherInnen

Ges­tern (29. August) ging die Bam­ber­ger Sand­ker­wa 2023 zu Ende. Nun haben die Orga­ni­sa­to­ren der Sand­ker­wa Ver­an­stal­tungs GmbH und des Bür­ger­ver­eins 4. Distrikt Bilanz des reg­ne­ri­schen Fes­tes gezogen.

Trotz reg­ne­ri­schen Wet­ters haben sich auch 2023 zahl­rei­che Men­schen nicht abhal­ten las­sen, ins Sand­ge­biet zur Sand­kirch­weih zu strö­men, um dort gemein­schaft­lich zu trin­ken und zu essen. 200.000 Besu­che­rIn­nen habe dem­ge­mäß die Sand­ker­wa 2023 zwi­schen 24. und 28. August ange­zo­gen, wie die Sand­ker­wa Ver­an­stal­tungs GmbH und der Bür­ger­ver­ein 4. Distrikt mit­teil­ten. Ent­spre­chend zeig­ten sich sowohl die Vor­sit­zen­de des Ver­eins, Simo­ne Fran­ke, als auch die Geschäfts­füh­rer der GmbH, Jür­gen Wirth und Domi­nik Nakic, mit dem Ver­lauf der 73. Aus­ga­be der Ver­an­stal­tung zufrieden.

Mit der tra­di­tio­nel­len Aus­rich­tung habe das Ver­an­stal­tungs­pro­gramm der Sand­ker­wa auch in die­sem Jahr über­zeu­gen kön­nen, eine beson­de­re Attrak­ti­on sei erneut das all­jähr­li­che Fischer­ste­chen gewe­sen. Am Nach­mit­tag des Ker­wa-Sonn­tags stand dann auch der Sie­ger des Wett­be­werbs fest. Bereits zum neun­ten Mal hol­te sich der Bam­ber­ger Domi­nik Kropf den Titel.

Wei­ter­hin, so die Ver­an­stal­ter, habe sich auch das Sicher­heits­kon­zept der Sand­ker­wa wie­der als wirk­sam erwie­sen. Eine hohe Prä­senz von Sicher­heits­kräf­ten, Ein­lass-Kon­trol­len und ein Ver­bot von hoch­pro­zen­ti­gem Alko­hol hät­ten, wie Poli­zei und Rotes Kreuz mel­de­ten, einen ruhi­gen Fest­ver­lauf ohne nen­nens­wer­te Zwi­schen­fäl­le zur Fol­ge gehabt.

Mit einem „atem­be­rau­ben­den Feu­er­werk“, wie die Ver­an­stal­ter fin­den, sei die Sand­ker­wa letzt­lich zu Ende gegan­gen. Vol­ler Vor­freu­de und Enthu­si­as­mus bli­cke man bereits jetzt auf die Kirch­weih im nächs­ten Jahr. So soll die 74. Bam­ber­ger Sand­ker­wa am 22. August 2024 beginnen.