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Vorträge

201 neue Aus­zu­bil­den­de star­ten in der Stadt­ver­wal­tung und ihren ange­glie­der­ten Fir­men ins Berufsleben

Will­kom­men bei der Stadt Bamberg!

Zum 1. Sep­tem­ber haben bei der Stadt Bam­berg und ihren Toch­ter­fir­men 201 neue Aus­zu­bil­den­de und Beam­ten­an­wär­te­rin­nen und –anwär­ter begon­nen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Davon wer­den 21 bei der Stadt Bam­berg, fünf bei den Stadt­wer­ken Bam­berg, einer in der BAB Bam­berg Are­na Betriebs­ge­sell­schaft mbH und eine Aus­zu­bil­den­de bei der Stadt­bau GmbH Bam­berg arbei­ten. Bei der Sozi­al­stif­tung Bam­berg star­ten im Ver­lauf die­ses Jah­res ins­ge­samt 245 Aus­zu­bil­den­de in ver­schie­de­nen Berufs­spar­ten, davon 173 zum 1. Sep­tem­ber. Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er bezeich­ne­te in sei­ner Begrü­ßung den neu­en Lebens­ab­schnitt als „wun­der­bar prä­gen­de Zeit. Sie wer­den hier Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen tref­fen, die den glei­chen Weg wie Sie beschrei­ten. Das schweißt zusam­men. Ich hei­ße Sie alle herz­lich willkommen!“

Die Viel­falt der städ­ti­schen Auf­ga­ben zeigt sich auch in der Band­brei­te der ins­ge­samt neun Aus­bil­dungs­be­ru­fe in der Stadt­ver­wal­tung. Im aktu­el­len Aus­bil­dungs­jahr­gang erler­nen 13 Aus­zu­bil­den­de im Tarif­be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis und acht Beam­ten­an­wär­te­rin­nen und Beam­ten­an­wär­ter die fol­gen­den Berufe:

Sekretäranwärter:in

Inspektoranwärter:in

Verwaltungsfachangestellte:r

Kauf­frau für IT-System-Management

Fach­an­ge­stell­te für Medi­en- und Infor­ma­ti­ons­diens­te – Fach­rich­tung Bibliothek

Fach­kraft für Veranstaltungstechnik

Stra­ßen­bau­er bei Bam­berg Service

Gärt­ner Gar­ten- und Land­schafts­bau bei Bam­berg Service

Elek­tro­ni­ker für Betriebs­tech­nik beim Zweck­ver­band Müll­heiz­kraft­werk Stadt und Land­kreis Bamberg

Das Alter der neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter liegt bei durch­schnitt­lich 21 Jah­ren, die Alters­span­ne reicht von 15 bis 40 Jah­re. Eini­ge unter ihnen brin­gen bereits beruf­li­che Erfah­run­gen aus vor­an­ge­gan­ge­nen Beru­fen mit.

Ins­ge­samt hat­te es 222 Bewer­bun­gen für die städ­ti­schen Aus­bil­dungs­be­ru­fe gegeben.


Am ers­ten Aus­bil­dungs­tag ging es in der Stadt­ver­wal­tung vor allem ums Ken­nen­ler­nen: Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er sowie Per­so­nal­amts­lei­te­rin Manue­la Gel­ker und zahl­rei­che Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter des Sach­ge­biets Aus- und Fort­bil­dung begrüß­ten die Neu­an­kömm­lin­ge aufs Herz­lichs­te. Auch die Per­so­nal­ver­tre­tung und Gleich­stel­lungs­stel­le waren vor Ort. Nach dem offi­zi­el­len Teil begab sich die Grup­pe auf einen Spa­zier­gang zur Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el mit einer Füh­rung in der frisch sanier­ten Abtei­kir­che. Noch im Sep­tem­ber star­tet eine Azu­bi-Work­shop-Rei­he, in der es z.B. um Busi­ness-Knig­ge, Team­ar­beit, Ser­vice­ori­en­tie­rung und Prä­sen­ta­ti­ons­tech­ni­ken gehen wird. Das betrieb­li­che Gesund­heits­ma­nage­ment wird außer­dem durch den Kurs „Stress­ma­nage­ment“ führen.

Die städ­ti­schen Toch­ter­be­trie­be ver­an­stal­te­ten ihren eige­nen Azubi-Willkommenstag.


Aus der Regi­on und dar­über hinaus

Die Aus­zu­bil­den­den im gesam­ten „Kon­zern Stadt“ kom­men aus der Stadt Bam­berg und den Land­krei­sen Bam­berg, Lich­ten­fels, Coburg, Forch­heim, Kro­nach, Haß­ber­ge, Erlan­gen-Höchstadt, Stadt Erlan­gen, Mün­chen, Nürn­berg und Schwabach.

Ein Aus­zu­bil­den­der stammt aus Baden-Würt­tem­berg und eine Aus­zu­bil­den­de aus Kiew in der Ukraine.

Füh­run­gen, Vor­trä­ge und Ein­bli­cke am 13. September

Tag des offe­nen Denk­mals 2026: Eröff­nung mit Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el und Rat­haus am Maxplatz

Mit der bun­des­wei­ten Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals® am 13. Sep­tem­ber 2026 fällt in der UNESCO-Welt­erbe­stadt Bam­berg der offi­zi­el­le Start­schuss für Deutsch­lands größ­tes Kul­tur­event. Die Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el ist dabei einer von meh­re­ren Stand­or­ten der Eröff­nungs­ver­an­stal­tung, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Auch im Innen­hof des Rat­hau­ses am Max­platz erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher ein Pro­gramm­punkt. Die Stadt Bam­berg und die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz als bun­des­wei­te Koor­di­na­to­rin des Tags des offe­nen Denk­mals® geben an ver­schie­de­nen Orten Ein­bli­cke in bedeu­ten­de Bau­wer­ke und aktu­el­le Pro­jek­te der Denkmalpflege.


Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el: Füh­run­gen und Vorträge

Von 11 bis 16 Uhr ste­hen in der Klos­ter­an­la­ge meh­re­re Füh­run­gen und Vor­trä­ge auf dem Pro­gramm. Im Mit­tel­punkt ste­hen die Kir­che St. Micha­el sowie die Schau­bau­stel­le „Kai­ser-Hein­rich-Por­tal“. Besu­che­rin­nen und Besu­cher erhal­ten dabei Ein­bli­cke in die Geschich­te und Bedeu­tung der Klos­ter­an­la­ge sowie in die aktu­el­len denk­mal­pfle­ge­ri­schen Arbeiten.

Beglei­tet wird das Pro­gramm unter ande­rem von Fach­leu­ten des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Denk­mal­pfle­ge und der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz, die ihr Fach­wis­sen zu den his­to­ri­schen Bau­wer­ken und ihrer Erhal­tung vermitteln.

Für die ein­zel­nen Pro­gramm­punk­te gilt eine Anmel­dung direkt vor Ort am Ver­an­stal­tungs­tag. Vor­zei­ti­ge Anmel­dun­gen per Tele­fon, E‑Mail oder auf ande­rem Wege kön­nen nicht berück­sich­tigt wer­den. Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 20 Per­so­nen pro Pro­gramm­punkt begrenzt.


Rat­haus am Max­platz: Ein­bli­cke in die geplan­te Sanierung

Ein wei­te­res Ange­bot der Eröff­nungs­ver­an­stal­tung gibt es im Innen­hof des Rat­hau­ses am Max­platz: Dort kön­nen sich Inter­es­sier­te über die Pla­nun­gen zur Sanie­rung rund um das QuaM (Quar­tier am Max­platz) infor­mie­ren. Eine Aus­stel­lung ver­mit­telt Hin­ter­grün­de und gibt Ein­bli­cke in die vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men und die wei­te­re Ent­wick­lung des Are­als. Der Zugang Innen­hof des Rat­hau­ses am Max­platz ist frei und ohne Anmel­dung möglich.


Bun­des­wei­te Eröff­nung in Bamberg

Von his­to­ri­schen Bau­wer­ken wie der Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el bis hin zu aktu­el­len Sanie­rungs- und Pla­nungs­pro­jek­ten erhal­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher die Mög­lich­keit, sich unmit­tel­bar vor Ort mit dem bau­kul­tu­rel­len Erbe und sei­ner Zukunft aus­ein­an­der­zu­set­zen. Die bun­des­wei­te Eröff­nung in Bam­berg steht dabei stell­ver­tre­tend für die tau­sen­den Denk­ma­le, die am zwei­ten Sep­tem­ber­wo­chen­en­de deutsch­land­weit ihre Türen öffnen.

Alle Infor­ma­tio­nen sowie eine Info­bro­schü­re sind hier zu finden. 

Autor liest in Bam­berg erst­mals aus sei­nem noch nicht ver­öf­fent­lich­ten neu­en Roman

Erin­ne­rung, Wahr­heit, Wahr­neh­mung: Ingo Schul­ze star­tet Poetikprofessur

Im voll­be­setz­ten ETA-Hoff­mann-Thea­ter begann am Mitt­woch die Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur 2026. Zum zwei­ten Mal luden die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät und die Stadt gemein­sam zu der belieb­ten Vor­le­sungs­rei­he ein, die heu­er bereits ihr 40. Jubi­lä­um fei­ert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Zahl­rei­che Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­te waren gekom­men, um den Schrift­stel­ler und Essay­is­ten Ingo Schul­ze zu erle­ben, der in die­sem Jahr als Poe­tik­pro­fes­sor in Bam­berg auf­tritt. Er stell­te erst­mals Aus­zü­ge aus sei­nem noch nicht erschie­nen Roman „Das Was­ser im August“ vor.

Thea­ter­in­ten­dant John von Düf­fel, selbst einst Poe­tik­pro­fes­sor in Bam­berg, begrüß­te die Gäs­te in sei­nem Haus und hob die beson­de­re Bedeu­tung des Abends her­vor: „Wir erle­ben heu­te eine ganz beson­de­re Lesung aus einem Buch, das noch nie vor­her gele­sen wurde.“

Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Prof. Dr. Kai Fisch­bach unter­strich die enge Ver­bin­dung zwi­schen Uni­ver­si­tät und Stadt­ge­sell­schaft. „Uni­ver­si­tät in der Stadt zu sein, das ist für uns nicht nur unser Wahl­spruch, son­dern auch unse­re Her­zens­an­ge­le­gen­heit“, sag­te Fisch­bach. Ver­an­stal­tun­gen wie die Poe­tik­pro­fes­sur sei­en eine Ein­la­dung an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, mit der Uni­ver­si­tät in Kon­takt zu kom­men und im Aus­tausch zu bleiben.

Auch der frisch ver­ei­dig­te Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er wür­dig­te die Bedeu­tung der Ver­an­stal­tungs­rei­he für Bam­berg. „Lite­ra­tur spie­gelt nicht nur unse­re gesell­schaft­li­chen Debat­ten wider, son­dern stärkt die Viel­falt der Mei­nun­gen und för­dert somit das kri­ti­sche Bewusst­sein – ein wesent­li­cher Bau­stein für eine leben­di­ge Demo­kra­tie“, erklär­te Nie­der­mai­er. Die Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur ver­ste­he sich als offe­nes Forum des Aus­tauschs zwi­schen Öffent­lich­keit, Lite­ra­tur und Wis­sen­schaft. Nie­der­mai­er lud die Stadt­ge­sell­schaft ein, die Chan­ce zum kri­ti­schen Dis­kurs zu nutzen.


Die Vor­aus­set­zun­gen des Erzählens

Im anschlie­ßen­den Gespräch mit Prof. Dr. Fried­helm Marx, dem Lehr­stuhl­in­ha­ber für Neue­re Deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft in Bam­berg und Orga­ni­sa­tor der Poe­tik­pro­fes­sur, gab Ingo Schul­ze ers­te Ein­bli­cke in „Das Was­ser im August“, der im Som­mer erschei­nen wird. Schul­ze schil­der­te dabei auch sei­nen lite­ra­ri­schen Ansatz: „Ich woll­te ver­su­chen, ein­fach mal zu zei­gen, wie so etwas ent­steht.“ Die Poe­tik­vor­le­sun­gen wür­den des­halb nicht nur vom Schrei­ben selbst, son­dern auch von den Vor­aus­set­zun­gen und Hin­ter­grün­den des Erzäh­lens handeln.

Im Mit­tel­punkt des Abends stand schließ­lich eine ers­te öffent­li­che Lesung aus dem noch unver­öf­fent­lich­ten Roman. Die Zuhö­ren­den erhiel­ten exklu­si­ve Ein­bli­cke in eine viel­schich­ti­ge Erzäh­lung über Erin­ne­rung, Wahr­heit und Wahr­neh­mung. Schul­ze las Pas­sa­gen, in denen sich Gegen­wart und Ver­gan­gen­heit über­la­gern und die Fra­ge nach der Zuver­läs­sig­keit des Erzäh­lens immer wie­der neu gestellt wird.


Wei­te­re öffent­li­che Vorträge

Die Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur wird in den kom­men­den Wochen mit drei öffent­li­chen Vor­trä­gen an der Uni­ver­si­tät Bam­berg fort­ge­setzt. Unter dem Titel „Drei Rei­sen mit einem Manu­skript“ spricht Ingo Schul­ze am 20. Mai über „Im Wes­ten – Lon­don“, am 10. Juni über „Im Osten – Chi­na“ sowie am 24. Juni über „Im Süden – Indi­en“. Die Vor­trä­ge begin­nen jeweils um 18 Uhr im Hör­saal U2/00.25 (An der Uni­ver­si­tät 2). Der Ein­tritt ist frei.

Den Abschluss bil­det am 25. und 26. Juni 2026 ein inter­na­tio­na­les For­schungs­kol­lo­qui­um mit Ingo Schul­ze im Inter­na­tio­na­len Künst­ler­haus Vil­la Concordia.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind hier zu finden.

Stadt Bam­berg und Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät laden zu Lesung und Vorträgen

Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur mit Ingo Schul­ze star­tet im Theater

Mit einer öffent­li­chen Auf­takt­le­sung star­tet am mor­gi­gen Mitt­woch, dem 6. Mai 2026, die Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur in ihre 39. Auf­la­ge. Zum zwei­ten Mal wird die renom­mier­te Rei­he gemein­sam von der Stadt Bam­berg und der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg aus­ge­rich­tet. Poe­tik­pro­fes­sor im Som­mer­se­mes­ter 2026 ist der viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Schrift­stel­ler Ingo Schulze.

Den Auf­takt bil­det am mor­gi­gen Mitt­woch um 19 Uhr eine Lesung mit anschlie­ßen­dem Gespräch im ETA-Hoff­mann-Thea­ter. Ingo Schul­ze stellt dabei im Aus­tausch mit Prof. Dr. Fried­helm Marx sei­nen neu­en Roman „Das Was­ser im August“ vor. Im Anschluss lädt die Stadt Bam­berg zu einem Emp­fang ein. Kos­ten­lo­se Platz­kar­ten sind an der Thea­ter­kas­se erhältlich.

Unter dem Titel „Drei Rei­sen mit einem Manu­skript“ fol­gen drei öffent­li­che Poe­tik­vor­trä­ge an der Uni­ver­si­tät Bamberg:

Mitt­woch, 20. Mai 2026, 18 Uhr: „Im Wes­ten – London“

Mitt­woch, 10. Juni 2026, 18 Uhr: „Im Osten – China“

Mitt­woch, 24. Juni 2026, 18 Uhr: „Im Süden – Indien“

Die Vor­trä­ge fin­den im Hör­saal U2/00.25 (An der Uni­ver­si­tät 2) statt und sind kos­ten­frei zugäng­lich. Den Abschluss der Poe­tik­pro­fes­sur bil­det ein inter­na­tio­na­les For­schungs­kol­lo­qui­um am 25. Und 26. Juni 2026 im Inter­na­tio­na­len Künst­ler­haus Vil­la Con­cor­dia, an dem Ingo Schul­ze teil­neh­men wird. Alle Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger sind herz­lich zu den Ver­an­stal­tun­gen eingeladen.


Die Bam­ber­ger Poe­tik­pro­fes­sur zählt zu den bedeu­tends­ten Poe­tik­do­zen­tu­ren im deutsch­spra­chi­gen Raum. In die­sem Jahr fei­ert sie zudem ihren 40. Geburts­tag an der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Zu den bis­he­ri­gen Gäs­ten zäh­len unter ande­rem Jen­ny Erpen­beck, Peter Stamm, Cle­mens Setz, Jan Wag­ner, Yoko Tawa­da, Lutz Sei­ler und Ali­na Bron­sky. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es hier.