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Weißenfels

Bas­ket­ball Bundesliga

Das Dut­zend ist voll! BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen beim MBC

Mit dem sechs­ten Heim­sieg in Serie hat­ten sich die Wöl­fe des SYNTAINICS MBC am 33. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga von ihren hei­mi­schen Fans im Wolfs­bau ver­ab­schie­den wol­len. Vor 2.800 Zuschau­ern in der Wei­ßen­fel­ser Stadt­hal­le wur­de dar­aus jedoch nichts. Statt­des­sen fei­er­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Frei­tag­abend ihren sechs­ten Sieg in Serie und mach­ten mit dem 99:82 (57:47)-Erfolg schon ein­mal min­des­tens den drit­ten Tabel­len­platz zum Ende der Haupt­run­de fix.

Mit einem Sieg am Sonn­tag im Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr) könn­te das Team von Head Coach Anton Gavel vor dem Start der Play­offs sogar noch den Sprung auf die zwei­te Tabel­len­po­si­ti­on schaf­fen. Hier­für wäre neben einem eige­nen Sieg am letz­ten Spiel­tag gegen die Rhein­län­der aber zudem eine Nie­der­la­ge von ALBA BERLIN im Heim­spiel der Haupt­städ­ter gegen Sci­ence City Jena vonnöten.

Im Ver­gleich zum Spiel­ver­lauf fiel der Bam­ber­ger 99:82-Erfolg in Sach­sen-Anhalt beim nüch­ter­nen Blick auf die Anzei­ge­ta­fel um eini­ges deut­li­cher aus. Wie schon zuletzt prä­sen­tier­ten sich die Wöl­fe erneut stark. Nach­dem die Gast­ge­ber die Anfangs­pha­se des Spiels bestimmt hat­ten, dreh­ten die Bam­ber­ger bin­nen vier Minu­ten die Par­tie und mach­ten aus einem 8‑Punk­te-Rück­stand eine 9‑Punk­te-Füh­rung. Ab hier lagen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar stets in Füh­rung, so rich­tig abschüt­teln konn­te man den MBC bis zum 80:73 (33.) aber nicht. Mit einem 14:5‑Lauf zog man dann aller­dings auf 94:78 davon und ließ sich den ins­ge­samt 12. Aus­wärts­sieg die­ser Sai­son nicht mehr nehmen.

Tops­corer des Spiels war Aus­tin Crow­ley, der 13 sei­ner ins­ge­samt 21 Zäh­ler bereits im ers­ten Vier­tel erzielt hat­te. Neben ihm punk­te­ten Cobe Wil­liams (18), Ibi Wat­son (13), Demar­cus Demo­nia (12), Moritz Krim­mer (12) und EJ Onu (10) zwei­stel­lig. Auch die Sta­tis­tik von Zach Ens­min­ger, der am Ende 9 Punk­te, 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Ste­als auf sei­nem Kon­to ver­bu­chen konn­te, ver­dient an die­ser Stel­le eine Erwäh­nung. Spen­cer Rea­ves war mit 17 Punk­ten der bes­te Scorer der Wöl­fe, in deren Team Jure Pla­ni­nic mit 13 Zäh­lern und 11 Rebounds zudem ein Dou­ble Dou­ble auflegte.

Soll­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die Sai­son auf dem drit­ten Tabel­len­platz been­den, wür­de der Geg­ner in der ers­ten Play­off-Run­de ratio­ph­arm ulm hei­ßen. Die Ulmer haben bereits vor dem letz­ten Spiel­tag Platz sechs und damit die siche­re Play­off-Teil­nah­me fix, eben­so wie die Fit­ness First Würz­burg Bas­kets (5.), die Tele­kom Bas­kets Bonn (4.) und der FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball (1.). Der Kampf um die Play-In-Plät­ze sie­ben bis zehn ist hin­ge­gen nach wie vor hoch span­nend. Laut dem Tabel­len­rech­ner der easy­Cre­dit BBL haben die Teams aus Lud­wigs­burg (7.), Vech­ta (8.), Olden­burg (9.), Chem­nitz (10.), Ros­tock (11.) und Trier (12.) alle­samt noch die Mög­lich­keit, die Sai­son von Platz sie­ben bis Rang 12 zu been­den und sich so einen Platz in den Play-Ins zu ers

Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger began­nen die Par­tie in Wei­ßen­fels dies­mal wie­der mit Ibi Wat­son und so der gewohn­ten Start­for­ma­ti­on. Der zurück­ge­kehr­te Kapi­tän war es dann auch, der in einer ins­ge­samt recht aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se per Drei­er zum 8:8 (3.) traf. Dann aber zogen die Wöl­fe deut­lich an und gin­gen mit einem Zwi­schen­spurt erst­mals etwas deut­li­cher in Füh­rung. Der Drei­er von Col­lin Welp zum 12:20 (6.) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner ers­ten Aus­zeit. Vor allem Aus­tin Crow­ley schien in die­ser Unter­bre­chung den Wor­ten sei­nes Chef­trai­ners beson­ders gut gelauscht zu haben. 13 Zäh­ler mar­kier­te der US-Boy im Anschluss an die­ses Time­out und war so der Haupt­pro­du­zent, wäh­rend eines 23:6‑Runs bis zum Ende des ers­ten Vier­tels, das die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit star­ken vier Minu­ten noch klar zu ihren Guns­ten gestal­ten konn­ten (35:26). 

Mit einem Drei­er (es war der sechs­te Tref­fer im neun­ten Ver­such) sorg­te Richard Bal­int erst­mals für einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung (38:28). Die Wöl­fe aber bis­sen zurück und ver­kürz­ten den Rück­stand bin­nen zwei­ein­halb Minu­ten wie­der auf 38:35 (14.). Mit zwei sehr star­ken Aktio­nen sorg­te Cobe Wil­liams dann aber erneut für etwas mehr Luft (42:35/14). Im Abschieds­spiel von MBC-Geschäfts­füh­rer Mar­tin Geiss­ler hiel­ten die Wöl­fe wei­ter­hin stark dage­gen und Charles Cal­li­son führ­te sei­ne Mann­schaft auf 50:46 (17.) wie­der her­an. Der amtie­ren­de Pokal­sie­ger zeig­te sich aber auch dies­mal wenig erschro­cken und mach­te aus dem 54:47 sogar noch eine zwei­stel­li­ge Pau­sen­füh­rung, nach­dem Demar­cus Demo­nia kurz vor Ablauf der Uhr aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke per Drei­er zum 57:47-Halbzeitstand traf. 


„Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht“

Mit gutem Fokus star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets dann auch in die zwei­te Halb­zeit. Nach dem Drei­er von Khy­ri Tho­mas (59:50/22.) gin­gen die Bam­ber­ger nach vier Punk­ten von Ibi Wat­son wie­der mit mehr als zehn Zäh­lern in Füh­rung. Die­sen Vor­sprung konn­te man dann auch bis zum 67:57 (26.) hal­ten, ehe die Wöl­fe aber­mals zurück­ka­men. Ein Drei­er von Col­lin Welp sowie der Sprung­wurf von Charles Cal­li­son lie­ßen den Abstand in der 30. Minu­te wie­der auf vier Zäh­ler schmel­zen (71:67). Das Vier­tel war aber noch nicht zu Ende! Zunächst traf Moritz Krim­mer, ehe dann auch Cobe Wil­liams noch ein wei­te­res High­light fol­gen ließ. Nach­dem Charles Cal­li­son sie­ben Sekun­den vor dem Vier­tel­en­de bei sei­nem Korb­le­ger­ver­such geschei­tert war, kam der Ball in die Hän­de von Cobe Wil­liams. Der Bam­ber­ger Point Guard check­te die Uhr, drib­bel­te bis kurz hin­ter die Mit­tel­i­nie, von wo er den Ball über Khy­ri Tho­mas hoch in Rich­tung MBC-Korb abdrück­te. Die Sire­ne ertön­te und der Ball schlug zum 76:67 nach 30 Minu­ten im MBC-Korb ein. 

Auch der Schluss­ab­schnitt ver­lief zunächst wie das drit­te Vier­tel. Den Vor­sprung, den sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets nach 30 Minu­ten erspielt hat­ten, hat­te auch 4:48 Minu­ten vor dem Ende noch Bestand (87:78). Nun aber dreh­ten die Bam­ber­ger noch­mals etwas wei­ter auf und zogen 2:43 Minu­ten vor dem Ende nach einem 9:2‑Zwischenspurt auf 96:80 davon. Die Ent­schei­dung in die­sem Spiel war hier­mit gefal­len. 65 Sekun­den vor dem Ende traf Moritz Krim­mer zum 99:82-Endstand, was auch die höchs­te Füh­rung der Bam­ber­ger in der gesam­ten Par­tie bedeutete.

„Glück­wunsch an unse­re Mann­schaft zum Sieg. Wir haben uns min­des­tens den drit­ten Platz gesi­chert – alles ande­re ist nicht mehr in unse­rer Hand. Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht. Es war von unse­rer Sei­te ein Up-and-Down. Wir waren nicht kon­zen­triert, aber gewon­nen ist gewon­nen”, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Schon am Sonn­tag, 10. Mai beschlie­ßen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun die Haupt­run­de mit dem Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Par­tie gegen die Rhein­län­der sind dann alle ein­ge­la­den, beim Jer­sey-Reti­re­ment der Num­mer 9 mit dabei zu sein. Viel Pro­mi­nenz hat ihr Kom­men ange­sagt, um Kars­ten Tad­das gro­ßen Moment gemein­sam mit ihm in der BROSE ARENA zu zelebrieren.

98:86-Sieg in Weißenfels

Bro­se Bam­berg been­det Negativserie

Bro­se Bam­berg konn­te am 14. Spiel­tag der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga sei­ne Serie von zuletzt sechs Nie­der­la­gen in Fol­ge been­den und gewann ges­tern Abend beim SYNTAINICS MBC mit 98:86.

Zwar hat­ten die Gäs­te wie­der eini­ge Schwä­che­pha­sen, in denen sie den Geg­ner nach teil­wei­se zwei­stel­li­gem Vor­sprung zurück ins Spiel kom­men lie­ßen, am Ende aber war Bro­se Bam­berg beim star­ken Debüt von Tomáš Kyz­link – sechs Punk­te, acht Rebounds, vier Assists, ein Ste­al – über die gesam­te Spiel­zeit gese­hen das bes­se­re Team und der ver­dien­te Sieger.

Bam­berg gewann das Rebound­ver­hält­nis mit 46:35, ver­teil­te zudem star­ke 25 Assists, traf 47 Pro­zent sei­ner Wür­fe von jen­seits der Drei­er­li­nie und hat­te sechs Spie­ler, die zwei­stel­lig punk­te­ten. Tops­corer war Chris­ti­an Seng­fel­der mit 26 Zählern.

„Uns war klar: wir kön­nen das Spiel nur über die Ver­tei­di­gung gewin­nen. Sie haben eine star­ke Offen­si­ve, das haben sie in den letz­ten Spie­len immer wie­der bewie­sen. Sicher­lich hat­ten wir wie­der eini­ge schwä­che­re Momen­te, aber alles in allem waren wir in der Defen­se da. Den­noch: wir haben nach wie vor viel Arbeit vor uns, wer­den jetzt sicher­lich nicht in Enthu­si­as­mus ver­fal­len, son­dern mor­gen wie­der in der Trai­nings­hal­le ste­hen und bes­ser wer­den“, so Bro­se Bam­berg-Trai­ner Oren Amiel nach der Partie. 

Wei­ßen­fels erwisch­te zunächst den bes­se­ren Start und lag schnell mit fünf Punk­ten vor­ne. Es dau­er­te gut drei Minu­ten, ehe Bro­se ins Spiel fand, dann aber rich­tig. Ein 7:0‑Lauf sorg­te für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung Mit­te des Abschnitts: 10:8. Und der Vor­sprung behielt, mit einer klei­nen Aus­nah­me (11:12, 6. Minu­te), Gül­tig­keit bis zum Ende der ers­ten zehn Minu­ten: zum einen, weil Bro­se gut ver­tei­dig­te und den Haus­her­ren ein­fa­che Wür­fe weg­neh­men konn­te, zum ande­ren, weil das gesam­te Team offen­si­ven Out­put lie­fer­te: sie­ben Spie­ler stan­den nach zehn Minu­ten auf der Sco­rer­lis­te. Und noch eine Zahl belegt das bis dato star­ke Bam­ber­ger Spiel: die Gäs­te leis­te­ten sich im gesam­ten ers­ten Vier­tel kei­nen ein­zi­gen Ball­ver­lust. Fol­ge­rich­tig hieß es 22:18 nach zehn Minuten.

Auch zu Beginn des zwei­ten Abschnitts blie­ben die Gäs­te, die von rund 30 mit­ge­reis­ten Fans laut­stark unter­stützt wur­den, dran und bestimm­ten das Spiel. Ein zügi­ger 9:0‑Run bescher­te die 31:18-Führung nach gut zwölf Minu­ten. Bis Mit­te des Vier­tels nah­men sich die Bam­ber­ger dann aller­dings eine kol­lek­ti­ve Aus­zeit – auf bei­den Sei­ten des Fel­des. Die Fol­ge: Wei­ßen­fels kam wie­der ran und ver­kürz­te nach einem Rebic-Drei­er die Bam­ber­ger Füh­rung auf nur noch einen Punkt (35:34, 16.). Doch Bro­se zeig­te sich nicht geschockt, kam aus dem Loch wie­der her­aus und sorg­te bis zur Pau­se durch ins­ge­samt sechs Drei­er – vier davon in Fol­ge – für einen aber­mals zwei­stel­li­gen Vor­sprung: 53:43.

Nach exakt zwei Minu­ten und 36 Sekun­den aller­dings hat­ten die Haus­her­ren den Bam­ber­ger Vor­sprung durch einen 12:2‑Lauf ega­li­siert: 55:55. In Rück­stand geriet Bro­se jedoch nicht, da nach die­sem kur­zen Schlaf die Mann­schaft wie­der funk­tio­nier­te. Ange­trie­ben von Seng­fel­der und Heck­mann, die vor­ne wie hin­ten stark agier­ten, erspiel­ten sich die Gäs­te wie­der einen Vor­sprung, der nach einem Pre­witt-Drei­er kurz vor Vier­tel­en­de beim 76:66 wie­der zwei­stel­lig ange­wach­sen war. Über­haupt die Distanz­wür­fe: die fie­len bis dato gut auf Bam­ber­ger Sei­te. Nach drei Vier­teln fan­den elf Stück bei 20 Ver­su­chen den Weg in den geg­ne­ri­schen Korb.

Im Schluss­ab­schnitt hieß es jetzt: nicht nach­las­sen. Wie schnell zehn Punk­te ver­spielt sein kön­nen, hat­ten die Bam­ber­ger im Vier­tel zuvor gese­hen. Und tat­säch­lich: Bro­se blieb kon­zen­triert, zwang Wei­ßen­fels nun auch wie­der zu schwe­ren Wür­fen und konn­te sich selbst offen­siv immer wie­der stark in Sze­ne set­zen. Robin­son und Seng­fel­der tra­fen fünf Minu­ten vor Schluss zwei Drei­er in Fol­ge und brach­ten ihr Team mit 88:74 in Front. Den Vor­sprung ver­wal­te­ten die Gäs­te dann auch sicher über die Ziel­li­nie und fei­er­ten nach zuletzt sechs Nie­der­la­gen in Fol­ge end­lich wie­der einen Sieg. Am Ende gewann Bro­se Bam­berg mit 98:86 gegen den SYNTAINICS MBC und kann nun wie­der mit mehr Selbst­ver­trau­en in die nächs­ten Auf­ga­ben gehen.

Bro­se Bam­berg will zurück in die Erfolgsspur

In Wei­ßen­fels soll der Kno­ten platzen

Bro­se Bam­berg ist am 14. Spiel­tag der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga heu­te ab 19 Uhr beim SYNTAINICS MBC in Wei­ßen­fels gefor­dert und hofft, beim Tabel­len­nach­barn wie­der in die Erfolgs­spur zu kommen.

Der SYNTAINICS MBC  hat­te vor gar nicht all­zu lan­ger Zeit ein ähn­li­ches Pro­blem, wie es Bro­se Bam­berg aktu­ell hat: sechs Nie­der­la­gen in Fol­ge stan­den für den der­zeit Tabel­len­d­rei­zehn­ten aus Wei­ßen­fels zu Buche, ehe sie die Nega­tiv­se­rie kurz vor Weih­nach­ten mit einem 89:68-Erfolg in Frank­furt been­den konnten.

Aller­dings setz­te es am zwei­ten Weih­nachts­fei­er­tag beim 90:115 in Bonn die nächs­te und damit ach­te Nie­der­la­ge der Sai­son. Es war dabei bereits das fünf­te Mal, dass die Man­nen von Coach Igor Jovo­vic 100 Punk­te oder mehr kas­siert haben. Die Defen­si­ve ist daher auch das bis­her größ­te Man­ko der Sach­sen-Anhal­ti­ner. Im Schnitt las­sen sie ihren Geg­ner 92,2 Punk­te erzie­len, das ist der schlech­tes­te Wert aller BBL-Teams. Offen­siv hin­ge­gen ist es mehr als soli­de, was das Team um den Ex-Bam­ber­ger Jamel Mor­ris (17,1 Punk­te) bis­lang ablie­fert. Neben dem Tops­corer punk­ten mit Hus­kic (12,4), Rebic (12,2), Cof­fey (12,0), Gar­bacz (11,9) und Yakhcha­li (10,6) gleich fünf wei­te­re Spie­ler zwei­stel­lig. Die­ses Sex­tett wur­de vor kur­zem um einen neu­en Akteur erwei­tert. Kost­ja Mus­hi­di wech­sel­te vor eini­gen Wochen nach Wei­ßen­fels und füg­te sich in sei­nen ers­ten vier Spie­len mit im Schnitt erziel­ten 13,0 Punk­ten naht­los in die star­ke Offen­si­ve ein. So irri­tiert es nicht, dass der SYNTAINICS MBC mit durch­schnitt­lich 85,8 Zäh­lern das viert­bes­te Offen­siv­team der Liga ist. Dabei sind die Wöl­fe vor allem aus dem Zwei­er­be­reich soli­de unter­wegs, tra­fen bis­her rund 58 Pro­zent ihrer Wurf­ver­su­che aus der Nah- und Mitteldistanz.


Die letz­ten 18 Ver­glei­che gewann Brose

Im Gegen­satz zum Geg­ner war­tet Bro­se Bam­berg noch auf den befrei­en­den Sieg nach zuletzt sechs Nie­der­la­gen in Serie. Gegen Lud­wigs­burg zeig­te sich das Team von Oren Amiel zwar teil­wei­se stark ver­bes­sert, am Ende aber reich­te es beim 81:88 wie­der nicht, da es Bro­se nicht schaff­te, in den ent­schei­den­den Situa­tio­nen vor­ne wie hin­ten einen küh­len Kopf zu bewah­ren. Und den­noch: vie­les des Gezeig­ten lässt hof­fen, dass der Kno­ten – der sich natür­lich nach solch einer Nie­der­la­gen­se­rie auch im Kopf bil­det – bald­mög­lichst zer­schla­gen wer­den kann. Man­ko gegen die Schwa­ben war zum einen eine mie­se Anfangs­pha­se, zum ande­ren die Drei­er­ver­tei­di­gung, die oft­mals zu lang­sam war und den Lud­wigs­bur­gern so 16 erfolg­rei­che Distanz­wür­fe erlaub­te. Offen­siv war es hin­ge­gen ein­mal mehr eine soli­de Vor­stel­lung der Bam­ber­ger, die gleich vier Spie­ler in ihren Rei­hen hat­ten, die zwei­stel­lig punk­ten konn­ten. Posi­tiv auch: Bro­se gab sich nie auf, kam immer wie­der zurück, kämpf­te bis zum Schluss – auch das ist ein Aspekt, den die Mann­schaft mit nach Wei­ßen­fels neh­men kann und wird. Ob dort bereits Neu­zu­gang Thomáš Kyz­link mit­wir­ken kann, wird sich erst kurz­fris­tig ent­schei­den, da aktu­ell noch nicht abzu­se­hen ist, ob die Spiel­be­rech­ti­gung pünkt­lich vom tsche­chi­schen Ver­band – der sich im Weih­nachts- und Neu­jahrs­ur­laub befin­det – ein­tref­fen wird. Und auch wenn man sich nicht auf Sta­tis­ti­ken ver­las­sen soll­te, so ist eine doch zumin­dest erwäh­nens­wert: die letz­te Nie­der­la­ge gegen Wei­ßen­fels datiert vom 4. Novem­ber 2009. Die ver­gan­ge­nen 18 Spie­le wur­den alle­samt gewonnen. 

Chris­ti­an Seng­fel­der: „Wir machen Fort­schrit­te, das ist gut. Aller­dings brin­gen uns alle Fort­schrit­te nichts, wenn wir damit nichts Zähl­ba­res erar­bei­ten. Wir haben gegen Lud­wigs­burg zwar pha­sen­wei­se gut gespielt, dann hat­ten wir aber wie­der Momen­te, in denen wir unor­ga­ni­siert waren. Das ist Teil des Pro­zes­ses, klar. Es darf uns aller­dings trotz­dem nicht in die­ser Häu­fig­keit pas­sie­ren. Gegen den MBC wird es nicht leicht. Sie sind eine offen­siv­star­ke Mann­schaft, die, wenn man sie ins Lau­fen kom­men lässt, jeden Geg­ner schla­gen kön­nen. Für uns ist es daher wich­tig, dass wir sie früh­zei­tig stop­pen. Wir kön­nen eini­ges Posi­ti­ves aus dem letz­ten Spiel mit­neh­men und wer­den alles dafür tun, dass wir unse­re Nega­tiv­se­rie in Wei­ßen­fels been­den und mit einem Sieg das Jahr aus­klin­gen las­sen können.“

Die Par­tie beim SYNTAINICS MBC ist die letz­te des Jah­res 2021. Am 2. Janu­ar emp­fängt Bro­se Bam­berg zum leicht ver­spä­te­ten Neu­jahrs­spiel den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball. Drei Tage spä­ter gas­tie­ren die Bam­ber­ger in Ham­burg, ehe am 8. Janu­ar das Fran­ken­der­by gegen s.Oliver Würz­burg auf dem Pro­gramm steht.