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Weltkulturerbe

Denk­mal­schutz­son­der­pro­gramm X

Bund för­dert Sanie­rung der Karmelitenkirche

Der Deut­sche Bun­des­tag stellt 2.75 Mil­lio­nen Euro für die Sanie­rung der Bam­ber­ger Kar­me­li­ten­kir­che am Kaul­berg bereit. Dies teil­te Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär Tho­mas Sil­ber­horn, MdB (CSU), mit.

Die Mit­tel stam­men aus dem “Denk­mal­schutz­son­der­pro­gramm X” von Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Prof. Moni­ka Grüt­ters (CDU). MdB Sil­ber­horn und MdB Grüt­ters hat­ten vor Jah­ren die Initia­ti­ve für eine För­de­rung der Welt­erbe­stät­ten durch den Bund ergrif­fen. Nach der Beru­fung von MdB Grüt­ters zur Staats­mi­nis­te­rin für Kul­tur und Medi­en wur­den die Mit­tel vom Bau­mi­nis­te­ri­um in ihr Res­sort über­führt und auf Denk­mä­ler ausgeweitet.

„Die Kar­me­li­ten­kir­che und das dazu­ge­hö­ri­ge Klos­ter sind von her­aus­ra­gen­der Bedeu­tung für unser Welt­kul­tur­er­be in Bam­berg”, erklärt Sil­ber­horn. „Mit Unter­stüt­zung des Bun­des wird sie wie­der im alten Glanz erstrah­len.” Im 1. Bau­ab­schnitt sind 1,75 Mio. für die Außen­sa­nie­rung vor­ge­se­hen, im 2. Bau­ab­schnitt 1 Mio. für die Innensanierung.

Auf­nah­me ins Imma­te­ri­el­le Weltkulturerbe

Erz­bi­schof Schick wür­digt Arbeit der baye­ri­schen Dombauhütten

Der Bam­ber­ger Erz­bi­schof Lud­wig Schick hat die Arbeit der baye­ri­schen Dom­bau­hüt­ten gewür­digt und dem Bam­ber­ger Dom­bau­meis­ter Ulrich Först für Ein­satz und Fleiß sei­nes Teams gedankt. Anlass ist die Auf­nah­me der baye­ri­schen Dom­bau­hüt­ten in das Imma­te­ri­el­le Kul­tur­er­be welt­weit der UNESCO. Die Ehrung der drei baye­ri­schen Hüt­ten­meis­ter wird heu­te im Live­stream übertragen.

Ehrung heu­te im Livestream 

„Die hohe Aus­zeich­nung ist eine Aner­ken­nung der wich­ti­gen Arbeit der Dom­bau­hüt­ten für die Pfle­ge und Sanie­rung der Bau­sub­stanz der Dome“, so Erz­bi­schof Schick. Der Bam­ber­ger Dom sei ein her­aus­ra­gen­des Kul­tur­denk­mal und zugleich ein bedeu­ten­des Got­tes­haus, das die Men­schen auf Gott und Jesus Chris­tus hin­weist. Ihn zu erhal­ten, sei ein bedeu­ten­der Bei­trag für die Tra­die­rung unse­rer Kul­tur, die vom Chris­ten­tum wesent­lich geprägt sei.

Die Ehrung der drei baye­ri­schen Hüt­ten­meis­ter aus Regens­burg, Bam­berg und Pas­sau wird am heu­ti­gen Mitt­woch um 16 Uhr im Live­stream auf https://www.facebook.com/lebenbauenbewegen oder https://www.stmb.bayern.de/med/aktuell/archiv/2021/210406dombauhuetten/ übertragen.

Die Bam­ber­ger Dom­bau­hüt­te wur­de 1929 gegrün­det und gehört heu­te zum Staat­li­chen Bau­amt Bam­berg. Die Pra­xis des Bau­hüt­ten­we­sens bil­de­te sich im Mit­tel­al­ter um die Bau­stel­len der euro­päi­schen Dome her­aus. Bei den Bau­hüt­ten han­delt es sich damals wie heu­te um Werk­stät­ten in direk­ter Nähe der Kir­chen, in denen ver­schie­de­ne Gewer­ke eng im Ver­bund am Bau zusam­men­ar­bei­ten und ihr Wis­sen bewah­ren und weitergeben.

Die baye­ri­sche Bau­mi­nis­te­rin Kers­tin Schrey­er betont: „Die Dom­bau­hüt­ten span­nen einen Bogen vom Mit­tel­al­ter in die heu­ti­ge Zeit. Sie erhal­ten die­se impo­san­ten Bau­wer­ke, die nicht nur reli­giö­se Bedeu­tung haben, son­dern stei­ner­ne Zeu­gen unse­rer Kul­tur sind. Die Auf­nah­me in das UNESCO-Regis­ter Guter Pra­xis­bei­spie­le ist ver­dien­ter Lohn für das hand­werk­li­che Kön­nen und die Lei­den­schaft der vie­len Men­schen, die in den Dom­bau­hüt­ten arbei­ten und sich für sie einsetzen.“