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Wettbewerbsfähigkeit

vbw begrüßt res­sort­über­grei­fen­den Ansatz zur Ent­las­tung der Wirtschaft

Bros­sardt „Ein Anfang ist gemacht, jetzt muss die Bun­des­re­gie­rung dranbleiben!“

„Die schwarz-rote Koali­ti­on hat beim Büro­kra­tie­ab­bau die Zei­chen der Zeit erkannt. Mit der Moder­ni­sie­rungs­agen­da und dem ‚Ent­las­tungs­ka­bi­nett‘ bringt sie ers­te erfolg­ver­spre­chen­de Maß­nah­men auf den Weg, mit denen sie den über­fäl­li­gen Büro­kra­tie­ab­bau res­sort­über­grei­fend ange­hen und die Digi­ta­li­sie­rung end­lich vor­an­trei­ben will“, erklärt der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V., Bert­ram Bros­sardt, im Nach­gang der Kabi­netts­sit­zung mit dem Schwer­punkt Büro­kra­tie­rück­bau in der ver­gan­ge­nen Woche.

Das sei ein Anfang, die Rich­tung stim­me. Neben der schnel­len Umset­zung der ange­sto­ße­nen Geset­zes­ver­fah­ren brau­che es wei­te­re Initia­ti­ven, um Unter­neh­men am Stand­ort deut­lich und nach­hal­tig zu ent­las­ten und zu unter­stüt­zen. „Die Bun­des­re­gie­rung muss an dem wich­ti­gen The­ma dranbleiben!“

Bros­sardt betont, anhal­ten­de glo­ba­le Kri­sen, ver­stärk­ter Pro­tek­tio­nis­mus, die vor­an­schrei­ten­de De-Indus­tria­li­sie­rung in Deutsch­land und eine schwä­cheln­de Nach­fra­ge in vie­len Bran­chen und Märk­ten stell­ten Unter­neh­men schon seit län­ge­rem vor enor­me Her­aus­for­de­run­gen. „Die Bun­des­re­gie­rung muss alles dafür tun, die Rah­men­be­din­gun­gen am Stand­ort aktiv wirt­schafts­freund­li­cher und wett­be­werbs­fä­hi­ger zu gestal­ten. Die Wirt­schaft trägt seit Jah­ren schwer an über­bor­den­den büro­kra­ti­schen Ver­pflich­tun­gen und einer zu lang­sam vor­an­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung. Der Staat muss sei­ne admi­nis­tra­ti­ven Ansprü­che wei­ter deut­lich zurück­fah­ren, Leis­tun­gen effi­zi­en­ter zur Ver­fü­gung stel­len und auf allen Ebe­nen Abläu­fe ver­ein­fa­chen und beschleunigen.“

In die­sem Zusam­men­hang bewer­tet der vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer posi­tiv, dass sich das Bun­des­ka­bi­nett über Eck­punk­te zum Auf­bau einer Work-and-Stay-Agen­tur ver­stän­digt hat, um die Inte­gra­ti­on von Fach­kräf­ten aus dem Aus­land in den deut­schen Arbeits­markt zu ver­bes­sern. „Die Unter­neh­men in Bund und Frei­staat sind auf gut qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus dem Aus­land ange­wie­sen. Dar­um müs­sen wir zügig und beherzt Hür­den abbau­en, die ihnen den Weg in den Arbeits­markt erschwe­ren“, sagt Bros­sardt. Auch das Geset­zes­vor­ha­ben zur Erhö­hung von Schwel­len­wer­ten zur Bestel­lung von Sicher­heits­be­auf­trag­ten unter­stützt die vbw „Unter­neh­men gehen sehr ver­ant­wor­tungs­be­wusst mit mög­li­chen Gefah­ren für die Gesund­heit ihrer Mit­ar­bei­ten­den um. Die geplan­te Locke­rung der Vor­ga­ben, wie vie­le Sicher­heits­be­auf­trag­te Geschäfts­füh­rer von Klein- und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men bestel­len müs­sen, um ihren gesetz­li­chen Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men, ver­schafft ihnen mehr Fle­xi­bi­li­tät“, so Bros­sardt abschließend.

vbw-Pres­se­mit­tei­lung zum Welt­tag der Wissenschaft

„For­schung und Ent­wick­lung zen­tral für unse­re Wettbewerbsfähigkeit“

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. for­dert anläss­lich des Welt­tags der Wis­sen­schaft am 10. Novem­ber 2025 eine noch stär­ke­re För­de­rung von For­schung und Entwicklung.

„Bay­ern ver­fügt bereits über ein exzel­len­tes Netz­werk von Top-Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len sowie renom­mier­ten For­schungs- und Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen“, erklärt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. So hielt Bay­ern in den Pro­zess­tech­no­lo­gien als Kern­be­reich der Indus­trie bei­spiels­wei­se im Jahr 2024 fast 5.000 Welt­klas­se­pa­ten­te und ran­giert damit im inter­na­tio­na­len Ver­gleich auf dem sieb­ten Platz. „Dar­auf dür­fen wir uns aber nicht aus­ru­hen, zumal sich eini­ge Stand­or­te deut­lich dyna­mi­scher ent­wi­ckeln, gera­de an den Schnitt­stel­len zu digi­ta­len Tech­no­lo­gien. Ange­sichts der tief­grei­fen­den struk­tu­rel­len Pro­ble­me, der sin­ken­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs­fä­hig­keit und der fort­schrei­ten­den Deindus­tria­li­sie­rung ist die För­de­rung von Wis­sen­schaft und Inno­va­ti­on ein zen­tra­ler Hebel, um unse­re wirt­schaft­li­che Tal­fahrt lang­fris­tig zu über­win­den und welt­weit Impuls­ge­ber für Inno­va­ti­on zu blei­ben“, so Brossardt

Die vbw spricht sich daher dafür aus, den Wis­sen­schafts­stand­ort Bay­ern wei­ter zu stär­ken. Mit der High­tech Agen­da Bay­ern und der High­tech Agen­da Plus leis­te die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung Pio­nier­ar­beit, vor allem in der För­de­rung von zukunfts­wei­sen­den Tech­no­lo­gien wie Künst­li­cher Intel­li­genz und Robo­tik. Zudem wer­de der Hoch­schul­stand­ort Bay­ern bis 2027 mit 1.000 neu­en Pro­fes­su­ren in den Berei­chen Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaft und Tech­no­lo­gie (MINT) sowie zusätz­li­chen Stu­di­en­plät­zen aus­ge­stat­tet. „Die­se Anstren­gun­gen gilt es, künf­tig fort­zu­set­zen und zusätz­li­che wich­ti­ge Fel­der etwa im Bereich Nach­hal­tig­keits­tech­no­lo­gien aus­zu­bau­en“, führt Bros­sardt aus.

Die neue High­tech Agen­da Deutsch­land leis­tet laut vbw eben­falls einen wich­ti­gen Bei­trag zur tech­no­lo­gi­schen Sou­ve­rä­ni­tät von Bund und Län­dern. Davon kann auch der Wis­sen­schafts­stand­ort Bay­ern pro­fi­tie­ren. „Für die erfolg­rei­che Umset­zung braucht es nun einen kon­struk­ti­ven Betei­li­gungs­pro­zess. Lang­fris­tig muss die Ver­ste­ti­gung der Mit­tel in aus­rei­chen­der Höhe im Kern­haus­halt der nächs­ten Jah­re sicher­ge­stellt wer­den“, betont Bros­sardt und ergänzt: „Mit dem gesetz­li­chen Rücken­wind durch das Baye­ri­sche Hoch­schul­in­no­va­ti­ons­ge­setz müs­sen die baye­ri­schen Hoch­schu­len jetzt eige­ne inno­va­ti­ve Akzen­te set­zen und Unter­neh­mens­grün­dun­gen sowie den Tech­no­lo­gie­trans­fer inten­si­vie­ren. Auch die Digi­ta­li­sie­rung muss in Hoch­schu­len und For­schungs­ein­rich­tun­gen ent­schie­den vor­an­ge­bracht und ganz­heit­lich ver­an­kert wer­den. So sichern wir die inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Wis­sen­schafts- und Hoch­schul­stand­orts Bayern.“

Inter­na­tio­na­ler Tag der Jugend am 12. August

Nach­wuchs­ge­ne­ra­ti­on hat zen­tra­len Stel­len­wert für Wettbewerbsfähigkeit

Zum inter­na­tio­na­len Tag der Jugend am 12. August beto­nen die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm den Stel­len­wert der nach­wach­sen­den Gene­ra­ti­on für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Unter­neh­men im Freistaat.

„Die Jugend­li­chen sind die Beschäf­tig­ten von mor­gen, man­che sogar schon die Beschäf­tig­ten von heu­te, und unse­re Gesell­schaft wird in den nächs­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten auf ihre Arbeits­leis­tung ange­wie­sen sein. Ent­spre­chend wich­tig ist es für uns, her­aus­zu­fin­den, was die jun­gen Men­schen arbei­ten wol­len, wo sie arbei­ten wol­len, wie und wie­viel sie arbei­ten wol­len“, macht bay­me vbm vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt klar. „Dar­um haben wir die Ver­an­stal­tungs­rei­he ‚vbw Jugend­Werk­statt‘ ins Leben geru­fen. Der Work­shop bie­tet ein Forum für den Aus­tausch mit der Gene­ra­ti­on Z zu ihren Anfor­de­run­gen an die künf­ti­ge Arbeitswelt.“

Das For­mat fand erst­ma­lig im März die­ses Jah­res in Mün­chen statt, eine wei­te­re Ver­an­stal­tung führ­ten die Ver­bän­de am 25. Juni durch. Bros­sardt zieht eine posi­ti­ve Zwi­schen­bi­lanz: „Der ers­te Ter­min war so erkennt­nis­reich, dass wir das For­mat ein wei­te­res Mal durch­ge­führt haben, und mein guter Ein­druck hat sich erneut bestä­tigt. Es hat sich gezeigt: Wenn man mit den jun­gen Men­schen redet, statt über sie, erhält man vie­le neue Impul­se, die wir für unse­re Arbeit dan­kend auf­neh­men. Ich bin begeis­tert von dem Enga­ge­ment und der Moti­va­ti­on der jun­gen Men­schen und ich bin dank­bar für die Ein­drü­cke und Ein­bli­cke, die sie mit uns geteilt haben. Ich freue mich auf die wei­te­re Fort­set­zung des Dialogs.“

Die jun­ge Gene­ra­ti­on, die momen­tan auf den Arbeits­markt strömt, hat laut bay­me vbm vbw sehr kla­re Anfor­de­run­gen an den künf­ti­gen Arbeit­ge­ber. Gleich­zei­tig bringt sie Kom­pe­ten­zen mit, von denen die Unter­neh­men im Zuge der Trans­for­ma­ti­on pro­fi­tie­ren. Bros­sardt erklärt: „Die Jugend­li­chen sind ‘Digi­tal Nati­ves’, digi­ta­le For­ma­te und Inhal­te sind selbst­ver­ständ­li­cher Teil ihrer Lebens­welt. Gleich­zei­tig ist digi­ta­le Kom­pe­tenz am Arbeits­markt inzwi­schen eine Schlüs­sel­fer­tig­keit. Damit sie den Wan­del lang­fris­tig meis­tern kön­nen, sind unse­re Unter­neh­men auf gut qua­li­fi­zier­te, enga­gier­te jun­ge Nach­wuchs­kräf­te drin­gend angewiesen.“

Fin­den die Jugend­li­chen ihren Weg in die baye­ri­schen Unter­neh­men, war­ten bran­chen­über­grei­fend und ins­be­son­de­re in der baye­ri­schen M+E Indus­trie lang­fris­tig sta­bi­le Zukunfts­per­spek­ti­ven auf sie. „Die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung ist aus­ge­zeich­net, die Jugend­li­chen ver­die­nen im Schnitt über alle Aus­bil­dungs­jah­re 1.347 €. Gleich­zei­tig bleibt auch die Über­nah­me­quo­te hoch. So wer­den laut unse­rer aktu­el­len bay­me vbm Som­mer­um­fra­ge im lau­fen­den Jahr 2025 knapp 91 Pro­zent der baye­ri­schen M+E Unter­neh­men ihre Azu­bis nach dem erfolg­rei­chen Abschluss befris­tet oder unbe­fris­tet übernehmen.“

Unter­neh­men for­dern Maß­nah­men zur Wettbewerbsfähigkeit

IHK-Blitz­um­fra­ge zeigt drin­gen­den Hand­lungs­be­darf der Politik

Einen enor­men Hand­lungs­be­darf sei­tens der Poli­tik und spe­zi­ell für die neue Bun­des­re­gie­rung sieht die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft, so eine Blitz­um­fra­ge unter den Mit­glie­dern der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth im Vor­feld der Bundestagswahl.

Die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft befin­det sich enorm unter Druck. Kurz vor der Wahl hol­te die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth von ihren Mit­glieds­un­ter­neh­men ein Stim­mungs­bild ein. Die zen­tra­le Fra­ge: Was muss die neu gewähl­te Bun­des­re­gie­rung aus Sicht der Unter­neh­men vor­nehm­lich anpa­cken? „Die­se For­de­run­gen haben nicht nur Rele­vanz für unse­re Wirt­schaft selbst, son­dern für jeden von uns. Denn nur wenn die Rah­men­be­din­gun­gen für die Wirt­schaft stim­men, geht es mit unse­rem Land auf­wärts”, ver­deut­licht Dr. Micha­el Waas­ner, Prä­si­dent der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth, die gro­ße Bedeu­tung der Wirt­schaft für die Gesamtgesellschaft.


Büro­kra­tie­ab­bau als Kern­for­de­rung mit 98 Pro­zent Zustimmung

„Nicht ver­wun­der­lich, dass das The­ma ‘Büro­kra­tie­ab­bau’ die Rang­lis­te der Top-The­men der ober­frän­ki­schen Wirt­schaft klar anführt. Die Bri­sanz des The­mas für die Wirt­schaft wird anhand der Befra­gung jedoch noch ein­mal deut­lich“, fasst Wolf­ram Brehm, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth, die Ergeb­nis­se zusam­men. So gibt mit 98 Pro­zent Zustim­mung nahe­zu jedes der befrag­ten Unter­neh­men an, dass der Abbau von Büro­kra­tie von der Poli­tik pri­mär ange­gan­gen wer­den muss.

Auf der To-Do-Lis­te für die neu gewähl­te Regie­rung folgt auf Rang zwei die Beschleu­ni­gung von Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren (73 Pro­zent Zustim­mung). Auf dem drit­ten Platz lie­gen gleich­auf die For­de­rung nach Steu­er­ent­las­tun­gen für Unter­neh­men sowie die Begren­zung von Sozi­al­ab­ga­ben (70 Pro­zent). Aber auch die Beschleu­ni­gung und Digi­ta­li­sie­rung von Ver­wal­tungs­leis­tun­gen (68 Pro­zent) sowie Maß­nah­men zur Reduk­ti­on der staat­li­chen Belas­tung des Strom­prei­ses (59 Pro­zent) spie­len aus Sicht der Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer eine her­aus­ra­gen­de Rol­le. Dr. Micha­el Waas­ner, Prä­si­dent der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth, betont: „Die aus Sicht der Wirt­schaft dring­lichs­ten The­men hat die neue Regie­rung zu gro­ßen Tei­len selbst in der Hand. Auf die EU zei­gen oder auf geo­po­li­ti­sche Kri­sen zu ver­wei­sen, das funk­tio­niert nicht. Die Poli­tik kann und muss nun drin­gend zur Tat schreiten.“

Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Stand­orts Deutsch­land in Gefahr

Die IHK-Mit­glieds­un­ter­neh­men wur­den gebe­ten, die Ent­wick­lung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Wirt­schafts­stand­orts Deutsch­land im Ver­gleich zum Coro­na-Herbst 2021 ein­zu­schät­zen. “Bedenk­lich stimmt, dass die Unter­neh­men bei fast allen Indi­ka­to­ren eine Ver­schlech­te­rung wahr­neh­men“, fasst Brehm die Situa­ti­on zusammen.

So stuft die abso­lu­te Mehr­heit der Befrag­ten – 96 Pro­zent – die Wett­be­werbs­fä­hig­keit in Bezug auf die Ver­läss­lich­keit der Wirt­schafts­po­li­tik schlech­ter ein als im Herbst 2021. „Unse­re Wirt­schaft ist spür­bar ins Hin­ter­tref­fen gera­ten“, warnt Dr. Waas­ner. „Ohne umfas­sen­de Refor­men droht Deutsch­land, inter­na­tio­nal end­gül­tig den Anschluss zu ver­lie­ren. Die Belan­ge der Wirt­schaft müs­sen wie­der stär­ker in den Fokus rücken. Vie­le Poli­ti­ker haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt.“ Eine deut­li­che Ver­schlech­te­rung der Rah­men­be­din­gun­gen neh­men die Unter­neh­men außer­dem bei den Aspek­ten Büro­kra­tie und Auf­la­gen (93 Pro­zent), Arbeits­kos­ten (89 Pro­zent) sowie den Kos­ten für Strom- (86 Pro­zent) und Gas­ver­sor­gung (85 Pro­zent) wahr.

Gel­der für not­wen­di­ge Maß­nah­men soll­ten aus Ein­spa­run­gen kommen

Auf die Fra­ge, wie die in den kom­men­den Jah­ren not­wen­di­gen zusätz­li­chen öffent­li­chen Inves­ti­tio­nen für die Siche­rung von Wohl­stand und Wachs­tum sowie die Trans­for­ma­ti­on der Wirt­schaft finan­ziert wer­den sol­len, zeigt das IHK-Unter­neh­mens­ba­ro­me­ter zur Bun­des­tags­wahl eine ein­deu­ti­ge Ten­denz: Wäh­rend 38 Pro­zent der Aus­sa­ge zustim­men, dass der Kre­dit­spiel­raum der öffent­li­chen Haus­hal­te erheb­lich erwei­tert wer­den soll­te, stim­men drei von vier Befrag­ten zu, dass die Finan­zie­rung vor­nehm­lich über Ein­spa­run­gen an ande­rer Stel­le in den öffent­li­chen Haus­hal­ten vor­ge­nom­men wer­den sollte.

„Die Her­aus­for­de­run­gen sind immens und müs­sen zeit­nah, kom­pe­tent und zukunfts­ori­en­tiert gelöst wer­den“, mahnt Dr. Waas­ner. „Andern­falls dro­hen Insol­ven­zen, Ver­la­ge­run­gen und Arbeits­platz­ab­bau. Die Wei­chen müs­sen jetzt gestellt wer­den.“ IHK-Prä­si­dent und IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer sichern aber auch zu, dass die IHK-Orga­ni­sa­ti­on die neue Bun­des­re­gie­rung bei die­ser Her­ku­les­auf­ga­be unter­stüt­zen wird.

„Die Frak­tio­nen müs­sen sich ange­sichts der her­aus­for­dern­den welt­po­li­ti­schen und der schwie­ri­gen wirt­schaft­li­chen Lage zeit­nah auf eine neue Bun­des­re­gie­rung ver­stän­di­gen. Wir kön­nen uns ein mona­te­lan­ges Gezer­re nicht leis­ten”, macht Brehm deut­lich. „Ist die Regie­rungs­bil­dung abge­schlos­sen, ist es unab­ding­bar, dass die Aus­wir­kun­gen auf die Wirt­schaft wie­der bei jeder poli­ti­schen Ent­schei­dung mit­ge­dacht wer­den”, gibt Dr. Waas­ner der Poli­tik abschlie­ßend mit auf den Weg.