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Zugangsregeln

Neue Coro­na-Schutz­maß­nah­men ab heu­te in Kraft

Mas­ken­pflicht und Zugangs­re­geln blei­ben wich­ti­ge Instrumente

Das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge hat auf die neu­en Coro­na-Schutz­maß­nah­men hin­ge­wie­sen, die ab dem heu­ti­gen Sams­tag über­gangs­wei­se bis zum 2. April gel­ten sol­len. Die in Bay­ern bestehen­den all­ge­mei­nen Rege­lun­gen zur Mas­ken­pflicht blei­ben dabei grund­sätz­lich unver­än­dert, Aus­nah­men gel­ten künf­tig in den­je­ni­gen Schu­len, in denen regel­mä­ßi­ge PCR-Pool-Tes­tun­gen stattfinden.

„Die Infek­ti­ons­zah­len sind wei­ter­hin hoch und stie­gen zuletzt sogar wie­der an“, sag­te ein Minis­te­ri­ums­spre­cher in Mün­chen. „Damit ist es aktu­ell drin­gend gebo­ten, die nach den Ände­run­gen im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz wei­ter­hin mög­li­chen Maß­nah­men zunächst zu ver­län­gern. Dies betrifft im Kern die Mas­ken­pflicht und die bestehen­den 2G- und 3G-Regeln.“

Die in Bay­ern bestehen­den all­ge­mei­nen Rege­lun­gen zur Mas­ken­pflicht blei­ben dabei grund­sätz­lich unver­än­dert. Mas­ken­stan­dard bleibt in Bay­ern die FFP2-Mas­ke. Aus­nah­men von der Mas­ken­pflicht gel­ten künf­tig in den­je­ni­gen Schu­len, in denen regel­mä­ßi­ge PCR-Pool-Tes­tun­gen statt­fin­den. Die Mas­ken­pflicht am Platz ent­fällt dort stufenweise.

Rege­lun­gen zu Kon­takt­be­schrän­kun­gen entfallen

In einem ers­ten Schritt ent­fällt in den Schu­len ab Mon­tag, 21. März 2022 die Mas­ken­pflicht im Klas­sen­zim­mer am Platz für die Grund­schul­stu­fe sowie an För­der­schu­len. In einem zwei­ten Schritt ent­fällt die Mas­ken­pflicht im Klas­sen­zim­mer am Platz ab Mon­tag, 28. März 2022 dann auch für die 5. und 6. Klas­sen. In den Schu­len und Kitas wird auch wei­ter­hin im bis­he­ri­gen Umfang regel­mä­ßig getes­tet. Bei einem Infek­ti­ons­fall besteht zudem wei­ter­hin ein inten­si­vier­tes Test­re­gime.

Die Zugangs­re­ge­lun­gen nach Impf‑, Gene­se­nen- oder Test­sta­tus – also die Rege­lun­gen zu 2Gplus, 2G oder 3G – blei­ben im schon bis­her gel­ten­den Umfang auf­recht­erhal­ten – zum Bei­spiel in Dis­ko­the­ken (2G plus), bei Sport, Kul­tur und im Frei­zeit­be­reich (2G), in Zoos (2G), auf Mes­sen und Kon­gres­sen (2G), bei öffent­li­chen und pri­va­ten Ver­an­stal­tun­gen (2G), in Gas­tro­no­mie und Beher­ber­gungs­we­sen (3G), in Hoch­schu­len und im Bil­dungs­be­reich (3G). In die­sen Berei­chen wird außer­dem die bis­lang nach Bun­des­recht gel­ten­de Test­nach­weis­pflicht für die unge­impf­ten und nicht gene­se­nen Beschäf­tig­ten lan­des­recht­lich fort­ge­führt, soweit die­se Kun­den­kon­takt haben.

Für den Zugang zu vul­nerablen Ein­rich­tun­gen wie bei­spiels­wei­se Kran­ken­häu­sern oder Pfle­ge­ein­rich­tun­gen benö­ti­gen Besu­cher wei­ter­hin einen tages­ak­tu­el­len Schnelltest.

Auf­grund der künf­tig gel­ten­den bun­des­recht­li­chen Vor­ga­ben ent­fal­len dage­gen die Rege­lun­gen zu Kon­takt­be­schrän­kun­gen, bestehen­de Vor­ga­ben zu Kapa­zi­täts- und Per­so­nen­ober­gren­zen, die Son­der­re­ge­lun­gen für Got­tes­diens­te und Ver­samm­lun­gen, das Tanz- und Musik­ver­bot in der Gas­tro­no­mie, das bis­he­ri­ge Ver­bot von Volks­fes­ten und Jah­res­märk­ten, das Ver­bot des Fei­erns auf öffent­li­chen Plät­zen sowie bestehen­de Alko­hol­ver­kaufs- und ‑kon­sum­ver­bo­te sowie die Ver­pflich­tung zu fes­ten Grup­pen in Kitas.