Pres­se­mit­tei­lung zum dua­len Stu­di­um an baye­ri­schen Hochschulen

vbw erfreut über stärks­ten Zuwachs an dual Stu­die­ren­den seit zehn Jahren

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Studierenden
Symbolbild, Foto: Pixabay
Zur Ver­öf­fent­li­chung der aktu­el­len Stu­die­ren­den­zah­len in Bay­ern durch Bay­erns Netz­werk für dual Stu­die­ren­de, “hoch­schu­le dual”, zeigt sich die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. erfreut über den bemer­kens­wer­ten Anstieg der dual Stu­die­ren­den im Win­ter­se­mes­ter 2025/​/​2026 um sie­ben Pro­zent von 9.252 auf 9.914.

„Die Hoch­schu­len ver­zeich­nen das stärks­te Wachs­tum seit zehn Jah­ren. Die­se Ent­wick­lung zeigt, dass die Unter­neh­men im Frei­staat trotz schwie­ri­ger Wirt­schafts­la­ge und Struk­tur­kri­se in den Nach­wuchs inves­tie­ren. Das dua­le Stu­di­um ist und bleibt ein Erfolgs­mo­dell, die dual Stu­die­ren­den sind als Fach­kräf­te von mor­gen unver­zicht­bar für die Zukunfts- und Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­rer Betrie­be“, betont vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt und ergänzt: „Die jun­gen Leu­te schät­zen die Plan­bar­keit und finan­zi­el­le Sicher­heit wäh­rend ihrer Aus­bil­dung. Die Unter­neh­men bin­den die Nach­wuchs­ta­len­te für die eige­ne Fach­kräf­te­si­che­rung früh an sich. Vom dua­len Kon­zept pro­fi­tie­ren alle Beteiligten.“

Erst­mals seit dem Win­ter­se­mes­ter 2019/​/​20 stieg auch die Stu­die­ren­den­zahl im Ver­bund­stu­di­um wie­der an, und zwar um 473 Per­so­nen und damit auf 43 Pro­zent der ins­ge­samt dual Stu­die­ren­den. 55 Pro­zent wähl­ten ein Stu­di­um mit ver­tief­ter Pra­xis, zwei Pro­zent der Stu­die­ren­den ent­schie­den sich für ein dua­les Mas­ter­stu­di­um. Der Blick auf die Wahl der Stu­di­en­gän­ge zeigt, dass das Feld Tech­nik und IT mit einem Anteil von fast 56 Pro­zent wei­ter­hin am gefrag­tes­ten ist. Danach fol­gen die Stu­di­en­gän­ge im Sozi­al- und Gesund­heits­we­sen mit 22 Pro­zent und die Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten mit 13 Pro­zent. Bros­sardt erklärt: „Stu­die­ren­de pro­fi­tie­ren gera­de im MINT-Bereich von der pra­xis­na­hen und gleich­zei­tig aka­de­mi­schen Aus­bil­dung. So sind sie beim Ein­tritt in die Erwerbs­tä­tig­keit bereits gut mit den betrieb­li­chen Abläu­fen ver­traut. Durch die enge Ori­en­tie­rung am Arbeits­markt war­ten auf dual Stu­die­ren­de spe­zi­ell in MINT-Fächern nach dem erfolg­rei­chen Abschluss gute Kar­rie­re­per­spek­ti­ven. Denn auch wenn die aktu­el­le wirt­schaft­li­che Lage dämp­fend auf den Arbeits­markt wirkt, bleibt die Suche nach qua­li­fi­zier­ten Beschäf­tig­ten auf­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels lang­fris­tig eine Herausforderung.“

Auch die Zahl der Pra­xis­part­ner im dua­len Stu­di­um bleibt auf hohem Niveau. Ins­ge­samt ver­zeich­net „hoch­schu­le dual“ über 3.390 Koope­ra­tio­nen der Hoch­schu­len mit Unter­neh­men, Behör­den und Ein­rich­tun­gen. Bros­sardt betont: „Das dua­le Stu­di­um ist wich­tig für unse­re Stand­ort­qua­li­tät. Dar­um müs­sen die Kapa­zi­tä­ten an den Hoch­schu­len für dua­le Stu­di­en­gän­ge wei­ter auf die­sem hohen Level gehal­ten wer­den. Ins­be­son­de­re das dua­le Mas­ter­stu­di­um muss wei­ter gestärkt wer­den, denn es wird von Unter­neh­men zuneh­mend zur Per­so­nal­ent­wick­lung genutzt.“

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