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Hinrunde

Heim­sieg gegen Vechta

BMA365 Bam­berg Bas­kets beschlie­ßen Hin­run­de mit posi­ti­ver Bilanz

Nach dem Sieg im Fran­ken­der­by gegen Würz­burg haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets einen wei­te­ren Erfolg auf eige­nem Par­kett fol­gen las­sen. Im Nach­hol­spiel des 2. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bezwan­gen die Bam­ber­ger am Mitt­woch­abend RASTA Vech­ta mit 96:86 (49:48).

Vor 4.123 Zuschau­ern konn­te das Team von Head Coach Anton Gavel sei­nen neun­ten Sai­son­sieg ver­bu­chen und somit die Hin­run­de mit einer posi­ti­ven Bilanz been­den.
Die Zuschau­er in der BROSE ARENA beka­men eine inten­si­ve und auch span­nen­de Begeg­nung zu sehen, in der bei­de Mann­schaf­ten nach drei­ßig Minu­ten noch Kopf an Kopf lagen. Der letz­te Spiel­ab­schnitt ging mit 23:13 dann jedoch deut­lich an die Gast­ge­ber, die sich so letzt­lich auch ver­dient den Heim­sieg sichern konnten. 

Tops­corer im Team der BMA365 Bam­berg Bas­kets war erneut Mann­schafts­ka­pi­tän Ibi Wat­son mit 28 Punk­ten. Auch Cobe Wil­liams (19) sowie Richard Bal­int und Demar­cus Demo­nia (je 13) kamen auf eine zwei­stel­li­ge Punkt­aus­beu­te. Bes­ter Wer­fer im Team der Nie­der­sach­sen war Tom­my Kuh­se mit 24 Punk­ten. Liga-Tops­corer Alon­zo Ver­ge Jr. hielt die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung in die­sem Spiel bei nur 6 Punkten.


Spiel­ver­lauf

Mit der auch im 17. BBL-Spiel glei­chen Start­for­ma­ti­on began­nen die Bam­ber­ger gut. Wäh­rend man selbst in den ers­ten Angrif­fen den Vechtaer Korb gut und kon­se­quent atta­ckier­te, ließ man die Offen­si­ve des Geg­ners zunächst nicht zur Ent­fal­tung kom­men. Nach zwei Ball­ver­lus­ten der Nie­der­sach­sen führ­te man so mit 4:0 (2.). Ein eige­ner Ball­ver­lust führ­te dann auch zu den ers­ten Zäh­lern der Gäs­te, die nun ange­trie­ben durch Tom­my Kuh­se lang­sam bes­ser ins Spiel fan­den. Der US-Ame­ri­ka­ner traf zunächst von jen­seits der 6,75-Meter-Linie zum 6:5, ehe auf der Gegen­sei­te Ibi Wat­son eben­falls mit einem Drei­er kon­ter­te. Richard Bal­int pack­te einen wei­te­ren erfolg­rei­chen Distanz­wurf zum 12:5 (4.) oben­drauf. Bei Vech­ta ging es immer wie­der über Kuh­se, der beim 18:14 (7.) bereits 10 Zäh­ler auf sei­nem Kon­to hat­te. Trotz ihrer zu die­sem Zeit­punkt schon vier Ball­ver­lus­te gin­gen die Gäs­te nach dem Drei­er von Lloyd Pan­di beim 18:19 (8.) dann sogar erst­mals in Füh­rung. Anton Gavel reagier­te sofort und nahm eine Aus­zeit, die sein Team bis zum Ende des Vier­tels auch tat­säch­lich wie­der auf Kurs brach­te. Nach einem 8:2‑Lauf, den Richard Bal­int mit sei­nen Zäh­lern neun und zehn im ers­ten Vier­tel abschloss, lag man zum Ende des ers­ten Abschnitts mit 26:21 in Front.

Die­se Füh­rung war nach nur 90 Sekun­den im zwei­ten Vier­tel aller­dings schon wie­der weg, nach­dem Tom­my Kuh­se aber­mals traf und zum 26:26 (12.) wie­der aus­glich. Per Alley-Oop auf Zuspiel von Cobe Wil­liams brach­te Dani­el Kep­pe­l­er die Bam­berg dann erneut leicht in Füh­rung (31:29/13.), ehe letzt­lich fünf Punk­te von Rück­keh­rer Tibor Pleiß das Momen­tum zurück in Rich­tung Vech­ta kip­pen ließ (31:35/14.). Ibi Wat­son & Co. blie­ben dran, doch es dau­er­te bis zur 19. Minu­te, ehe Adri­an Pet­ko­vić nach einem Ball­ge­winn per Korb­le­ger die Füh­rung wie­der auf Bam­ber­ger Sei­te zurück­ho­len konn­te (44:43). Die­se Ein-Punkt-Füh­rung nah­men die Haus­her­ren dann auch zur Pau­se mit in die Kabi­ne (49:48). Wäh­rend zur Halb­zeit auf Bam­ber­ger Sei­te bereits drei Spie­ler zwei­stel­lig gepunk­tet hat­ten (Wil­liams 12, Bal­int und Demo­nia je 10) war Tom­my Kuh­se mit 17 Punk­ten der über­ra­gen­de Spie­ler in Rei­hen der Gäste.


„Ich bin froh, dass wir dann im letz­ten Vier­tel die Stopps bekom­men haben“

Voll fokus­siert star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die zwei­te Halb­zeit. Allen vor­an Ibi Wat­son. In nur 2:42 Minu­ten ver­dop­pel­te er sei­ne Punkt­aus­beu­te der ers­ten Halb­zeit von 9 auf 18 Zäh­ler und brach­te buch­stäb­lich im Allein­gang sein Team beim 58:50 (23.) wie­der etwas deut­li­cher in Füh­rung. Die Bam­ber­ger behaup­te­ten ihren Vor­sprung (63:55/24.), wei­ter abschüt­teln konn­ten sie ihren Geg­ner jedoch nicht. Im Gegen­teil: Vech­ta kämpf­te sich zurück. Bam­ba, Dan­dridge und Brown dreh­ten das Spiel für RASTA mit einem 10:1‑Lauf aber­mals auf den Kopf (64:65/26.) wor­auf die nächs­te Bam­ber­ger Aus­zeit fäl­lig wur­de. Das Spiel wog­te nun rich­tig hin und her. Bam­berg ging wie­der in Füh­rung (66:65), doch Vech­ta ant­wor­te­te (66:70). Mit einem unglaub­li­chen Dun­king trotz Foul brach­te Aus­tin Crow­ley sein Team 43 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Vier­tels mit 73:70 erneut nach vor­ne, ehe Tevin Brown per Drei­er nach 30 Minu­ten auf unent­schie­den stellte. 

Erneut star­te­ten die Bam­ber­ger bes­ser ins Vier­tel und lagen nach dem Drei­er von Demar­cus Demo­nia mit 80:75 (32.) in Füh­rung. Bam­ba und Brown ega­li­sier­ten die Füh­rung jedoch umge­hend (80:80/33.). Die BMA365 Bam­berg Bas­kets stan­den nun aber in der Defen­si­ve wie­der sta­bi­ler und waren im Angriff mit Zach Ens­min­ger und Ibi Wat­son erfolg­reich (87:81/35.). Vier Minu­ten vor dem Spie­len­de dann die gro­ße Mög­lich­keit für RASTA, das Spiel noch­mals zu sei­nen Guns­ten kip­pen zu kön­nen. Nach einem Foul­spiel von Ibi Wat­son wur­de das Ver­ge­hen nach Coa­ches Chall­enge auf unsport­li­ches Foul upge­gra­det. Dan­dridge ließ jedoch bei­de Frei­wür­fe lie­gen und auch der anschlie­ßen­de Ball­be­sitz brach­te kei­ne Punk­te für Vech­ta. Statt­des­sen traf Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te per Drei­er zum 91:83 (37.). Im dar­auf­fol­gen­den Angriff kas­sier­te Tibor Pleiß beim Rebound sein 5. Foul. Zudem erhielt RASTA Coach Chris­ti­an Held ein Tech­ni­sches Foul. Die fäl­li­gen Frei­wür­fe nutz­ten Ibi Wat­son und EJ Onu zum 94:83 und sorg­ten so gut drei Minu­ten vor dem Ende für die Vorentscheidung.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Es war ein offen­si­ves Spiel, was wir uns ger­ne anders vor­ge­stellt und somit defen­siv natür­lich auch bes­ser Zugriff bekom­men hät­ten. Gera­de in der ers­ten Halb­zeit haben wir Tom­my Kuh­se nicht kon­trol­lie­ren kön­nen und 48 Punk­te für Vech­ta sind ein­fach zu viel“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben auch gescort, aber das war eher das Spiel, das in Vech­t­as Rich­tung geht. Wir hat­ten dann im drit­ten Vier­tel auch ein­mal das Momen­tum, das wir aber auch rela­tiv schnell wie­der ver­lo­ren haben. Ich bin froh, dass wir dann im letz­ten Vier­tel die Stopps bekom­men haben, die für uns wich­tig waren, um den Sieg nach Hau­se zu fah­ren. Gera­de in der Situa­ti­on, in der sich Vech­ta befin­det, sind sie unfass­bar schwer und gefähr­lich zu spie­len. Genau das waren sie heu­te auch und so bin ich froh dar­über, dass wir auch so ein knap­pes Spiel gewin­nen konnten.“

Wie schon zuletzt bleibt den BMA365 Bam­berg Bas­kets auch nach dem Heim­sieg gegen RASTA Vech­ta nicht groß­ar­tig viel Zeit zum Ver­schnau­fen. Bereits am kom­men­den Sonn­tag steht für die Bam­ber­ger das nächs­te Spiel in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga auf dem Spiel­plan. Für das Team aus Freak City geht es zur Neu­auf­la­ge des Fran­ken­der­bys zu den Fit­ness First Würz­burg Bas­kets. Das Hin­spiel in der BROSE ARENA hat­ten die Bam­ber­ger vor weni­gen Tagen mit 92:86 für sich ent­schei­den kön­nen. Tip-Off zum Rück­spiel in der tec­ta­ke Are­na in Würz­burg ist am kom­men­den Sonn­tag um 16:30 Uhr.