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Frank­furt bleibt aus­wärts ungeschlagen

BMA365 Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren gegen die Sky­li­ners Frankfurt

Kräf­te­zeh­rend, span­nend und von bei­den Mann­schaf­ten mit gro­ßem Kampf geführt – am Ende unter­la­gen die BMA365 Bam­berg Bas­kets ges­tern den Sky­li­ners Frank­furt am 7. Spiel­tag mit 77:80.

Bei­de Teams waren mit einer Serie in die­ses Spiel gegan­gen und die der Bam­ber­ger riss. Nach zuletzt drei Sie­gen in Fol­ge unter­lag das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend den SKYLINERS mit 77:80 (41:45), die ihren Nim­bus hin­ge­gen als bis­her noch unge­schla­ge­ner Aus­wärts­schreck der Liga auch nach dem Gast­spiel in Freak City und somit vier BBL-Par­tien wei­ter behaup­ten konnten.

5.009 Zuschau­er in der BROSE ARENA sahen eine span­nen­de Par­tie, in der die Hes­sen nach einer zunächst aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se den Ton anga­ben. Bis auf 18 Zäh­ler konn­ten sich die SKYLINERS im zwei­ten Vier­tel um einen über­ra­gen­den Jae­don Le Dee abset­zen, ehe die Bam­ber­ger bes­ser ins Spiel fan­den und sich über den Kampf wie­der her­an­ar­bei­te­ten. Am Ende aber war es die Sum­me aus meh­re­ren klei­nen Schwach­stel­len im Bam­ber­ger Spiel, die den Gäs­ten aus Frank­furt den knap­pen, aber ver­dien­ten Sieg bescherte.

Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets zeich­ne­ten zwei Spie­ler – Wil­liams mit 26 und Wat­son mit 25 – für fast zwei Drit­tel aller Punk­te ver­ant­wort­lich. Bei den SKYLINERS über­rag­te Jae­don Le Dee. Der US-Ame­ri­ka­ner hat­te bereits zur Pau­se ein Dou­ble Dou­ble und brach­te es am Ende des Spiels auf 20 Zäh­ler und 21 Rebounds.


Nach 18-Punk­te-Rück­stand kommt Bam­berg bis zur Halb­zeit auf vier Punk­te heran

Nach dem Zwi­schen­fall in Ham­burg, bei dem er ein Stück Zahn ver­lo­ren sowie eine stark blu­ten­de Platz­wun­de erlit­ten hat­te, stand Geburts­tags­kind Richard Bal­int wie­der im Kader und so konn­te Head Coach Anton Gavel auch im ach­ten Pflicht­spiel die­ser Sai­son die glei­che Anfangs-Fünf aufs Par­kett schi­cken. Der Tsche­che war es dann auch, der per Drei­er für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung sorg­te (5:2/2.). Die BMA365 Bam­berg Bas­kets drück­ten anfangs ordent­lich aufs Gas und kamen so auch zu ein­fa­chen Punk­ten (10:6/4.). Die Frank­fur­ter hin­ge­gen zogen in aller Ruhe ihr Spiel durch. Gedul­dig wur­den die Angrif­fe aus­ge­spielt und in der Ver­tei­di­gung mach­te man es Demar­cus Demo­nia & Co. nun so rich­tig schwer. Den Bam­ber­gern woll­te offen­siv kaum noch etwas gelin­gen und so zog das Team von Gäs­te-Coach Klaus Per­was dank eines 16:2‑Runs erst­mals zwei­stel­lig davon (12:22/9.). Die­ser Rück­stand hat­te dann auch nach dem ers­ten Vier­tel (17:27) noch Bestand.

Mit dem ers­ten Angriff des 2. Vier­tels ver­kürz­te Adri­an Pet­ko­vić auf 19:27 (11.). Nun aber pack­ten die Frank­fur­ter ihren nächs­ten Lauf aus. Ange­trie­ben von Jae­don Le Dee und einer 12:2‑Serie bau­ten die Hes­sen ihren Vor­sprung Mit­te des 2. Abschnitts bis auf 18 Punk­te aus (21:39/15.). Der deut­li­che Rück­stand tat der Stim­mung in der BROSE ARENA jedoch kei­nen Abbruch und von den wie­der über 5.000 Freaks gepusht, bis­sen sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die Par­tie und kämpf­ten sich sehens­wert zurück. Hat­te man in den ers­ten 15 Minu­ten der Par­tie gan­ze 21 Zäh­ler zusam­men­ge­bracht, waren es in den letz­ten fünf vor der Pau­se noch­mals 20 und so gestal­te­te man die Par­tie bis zur Pau­se beim 41:45 wie­der völ­lig offen. 


„Wir haben nicht phy­sisch genug agiert“

Eine Minu­te und 21 Sekun­den waren nach dem Sei­ten­wech­sel gespielt, da wur­de es in der Are­na noch­mals deut­lich lau­ter, als Cobe Wil­liams sein Team mit einem Drei­er beim 46:45 wie­der in Füh­rung gewor­fen hat­te (22.). Die Fans tob­ten und hier, so Head Coach Anton Gavel nach dem Spiel, wäre es mög­lich gewe­sen, die Par­tie zu kip­pen. Doch zum einem mach­ten die Bam­ber­ger in die­ser Pha­se zu vie­le Feh­ler und tra­fen offen­siv auch schlech­te Ent­schei­dun­gen, wäh­rend die Gäs­te aus der Main­me­tro­po­le sich von der tol­len Stim­mung in keins­ter Wei­se aus ihrem Kon­zept brin­gen lie­ßen und sich 3:25 Minu­ten vor Ende des drit­ten Abschnitts beim 46:54 wie­der etwas deut­li­cher abset­zen konn­ten. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets kamen aber auch hier wie­der schnell zurück. Fünf Sekun­den vor dem Ende des Vier­tels drück­te EJ Onu ein Anspiel von Cobe Wil­liams per Alley-Oop zum 54:54 ins Netz. Eine der am Anfang bereits ange­spro­che­nen Schwach­stel­len, neben den ins­ge­samt 18 Offen­siv-Rebounds der Gäs­te sowie der nur 50-pro­zen­ti­gen Frei­wurf­qou­te, war die Unge­stümt­heit in so man­chen Aktio­nen. So auch der Ein­satz von Cobe Wil­liams an der Mit­tel­li­nie bei noch 0,9 Sekun­den Rest­spiel­zeit gegen Ryan Haw­kins. Das Foul des Bam­ber­ger Auf­bau­spie­lers bescher­te den Frank­fur­tern noch­mals zwei Frei­wür­fe und so die 54:56-Führung nach 30 gespiel­ten Minuten. 

Die­se letz­te Akti­on schien den Frank­fur­tern noch­mals etwas zusätz­li­che Ener­gie ver­lie­hen zu haben, denn die Hes­sen star­te­ten mit einem 7:0‑Lauf ins letz­te Vier­tel (54:63/33.). Cle­ver ver­stan­den es die Frank­fur­ter nun in den nächs­ten Minu­ten, die­sen Vor­sprung erst ein­mal zu behaup­ten (64:72/37.). Und auch in Sachen Kampf­geist waren die Hes­sen jetzt voll da. Bes­tes Bei­spiel die Situa­ti­on nach dem Frei­wurf von Logan John­son. Der US-Ame­ri­ka­ner hat­te zunächst sei­nen ers­ten Frei­wurf zum 68:73 getrof­fen. Sein zwei­ter Wurf von der Linie ging dane­ben, doch die SKYLINERS hol­ten sich gleich zwei­mal den Offen­siv­re­bound und exakt 120 Sekun­den vor dem Ende traf Jae­don Le Dee so zum 68:75. Anton Gavel und sein Team ver­such­ten noch­mals alles. Nach­dem Ibi Wat­son sie­ben Sekun­den vor dem Ende auf 77:79 ver­kürzt hat­te und Isai­ah Swo­pe auf der Gegen­sei­te nur einen sei­ner bei­den Frei­wür­fe getrof­fen hat­te, gab es für die Bam­ber­ger doch noch die Chan­ce, mit einem Drei­er in die Ver­län­ge­rung zu kom­men. Der letz­te Wurf von Richard Bal­int wur­de jedoch qua­si mit der Schluss­si­re­ne von Wil­liam Christ­mas geblockt und die Frank­fur­ter durf­ten alles in allem ver­dient den Sieg beju­beln. „Glück­wunsch an Klaus und sei­ne Mann­schaft zum ver­dien­ten Sieg. Wir haben nicht phy­sisch genug agiert, 18 Offen­siv-Rebounds zuge­las­sen und Jae­don Le Dee nicht vom Brett weg­be­kom­men. Als das Spiel im drit­ten Vier­tel hät­te kip­pen kön­nen, haben wir nach unse­ren Stopps dann in der Offen­si­ve schlech­te Ent­schei­dun­gen getrof­fen, den Ball weg­ge­wor­fen und so dem Geg­ner wie­der einen Lauf gestat­tet“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel nach der Par­tie. „Dass wir am Ende noch auf ein One-Pos­ses­si­on-Game her­an­ge­kom­men sind, ist zwar schön, der Sieg heu­te wäre aber nicht ver­dient gewesen.“

Bereits am kom­men­den Don­ners­tag, 13. Novem­ber, steht das nächs­te Heim­spiel auf dem Pro­gramm. Im Vier­tel­fi­na­le des BBL-Pokals geht es für Bam­berg dann um den Ein­zug ins TOP FOUR. Geg­ner der Bam­ber­ger ab 20:00 Uhr in der BROSE ARENA sind dann die MLP Aca­de­mics Heidelberg.

Drit­ter Bam­ber­ger Saisonsieg

BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen erneut in Hamburg

Nach dem Sieg im BBL-Pokal haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch ihre Bun­des­li­ga-Par­tie in Ham­burg gewon­nen. Am 6. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 101:71 (43:36) und hol­te sich so ihren drit­ten Saisonsieg.

3.069 Zuschau­er in der Insel­park Are­na sahen eine über­zeu­gen­de Vor­stel­lung des Teams aus Freak City, das alle vier Vier­tel für sich ent­schei­den konn­te. Den ent­schei­den­den Vor­sprung konn­ten sich die Bam­ber­ger im drit­ten Abschnitt her­aus­spie­len. Die­sen gewann man mit 30:15 und setz­te sich deut­lich ab.

Neben Moritz Krim­mer und Dani­el Kep­pe­l­er (Fuß­ver­let­zung) muss­te Head Coach Anton Gavel ab der 14. Minu­te auch noch auf Richard Bal­int ver­zich­ten. Beim Zusam­men­prall mit Zsom­bor Maron­ka wur­de dem Tsche­chen ein Stück vom Zahn aus­ge­schla­gen. Zudem erlitt er eine Platz­wun­de am Kinn.

Wie schon beim Heim­sieg gegen Chem­nitz punk­te­ten auch dies­mal gleich sechs Bam­ber­ger Spie­ler zwei­stel­lig. Demar­cus Demo­nia (20) und Ibi Wat­son (18) führ­ten das Team an. Beson­de­re Erwäh­nung ver­dient auch die Leis­tung von EJ Onu. Der Cen­ter steu­er­te neben sei­nen 11 Punk­ten und 7 Rebounds auch 6 geblock­te Wür­fe zum Erfolg bei.


43:36-Halbzeitführung der Baskets

Never chan­ge a run­ning sys­tem – getreu die­sem Spruch star­te­te Head Coach Anton Gavel erneut mit der aus den bis­he­ri­gen Spie­len bereits bekann­ten Start­for­ma­ti­on. Wil­liams, Bal­int, Wat­son, Demo­nia und Onu leg­ten auch gleich wie­der rich­tig gut los und gin­gen nach gera­de ein­mal einer gespiel­ten Minu­te durch einen ganz wei­ten Drei­er von Cobe Wil­liams mit 5:0 in Front. Auch Ben­ka Bar­losch­ky war sofort im Spiel – den Schieds­rich­tern jedoch viel­leicht ein wenig zu arg, wes­halb der Towers-Coach nach exakt 89 Sekun­den ein Tech­ni­sches Foul ange­schrie­ben bekam. Ibi Wat­son ver­senk­te den fäl­li­gen Frei­wurf sowie in den fol­gen­den Angrif­fen gleich zwei Drei­er und so lagen die Bam­ber­ger früh zwei­stel­lig in Füh­rung (12:2/3.). Die Pro­ble­me der Han­sea­ten wur­den nicht gerin­ger, denn Auf­bau­spie­ler Leo­nard Thor­pe Jr. war auf einem der Boden­auf­kle­ber weg­ge­rutscht und hat­te sich hier­bei so ver­letzt, dass er nicht wei­ter­spie­len konn­te. Unter dem Bam­ber­ger Korb räum­te nun EJ Onu ordent­lich auf (3 Blocks schon in der ers­ten Hälf­te des ers­ten Vier­tels) und so blie­ben die BMA365 Bam­berg Bas­kets wei­ter vor­ne (16:6/5.). Dann jedoch kamen die Towers bes­ser ins Spiel und ver­kürz­ten dank meh­re­rer Offen­siv-Rebounds den Rück­stand (18:14/7.) Die Bam­ber­ger aber behaup­te­ten die Füh­rung und gewan­nen das ers­te Vier­tel letzt­lich mit 24:18.

Das zwei­te Vier­tel soll­te dann zei­gen, war­um Head Coach Anton Gavel vor die­sem Spiel gewarnt hat­te. Zunächst leg­ten EJ Onu und Demar­cus Demo­nia zwar für die Gäs­te vor (29:21/13.), doch sowohl in der Insel­park Are­na als auch bei der DYN-Über­tra­gung war zu spü­ren, dass die Han­sea­ten nun immer stär­ker wur­den. Auch die Ver­let­zung von Richard Bal­int (14.) sowie das drit­te Foul gegen Cobe Wil­liams (15.) spiel­ten den Han­sea­ten in die Kar­ten. Zudem geriet der gesam­te Rhyth­mus des Spiels durch meh­re­re strit­ti­ge Schieds­rich­ter-Ent­schei­dun­gen etwas ins Stot­tern, was eher dem Spiel der Ham­bur­ger zugu­te­kam (Bam­berg am Ende mit 20:2 Fast-Break Punk­ten). Knapp drei Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se dunk­te Zacha­rie Per­rin sein Team auf 34:32 wie­der her­an und Niklas Wim­berg ver­kürz­te per Drei­er sogar auf 36:35 (19.), doch Ibi Wat­son & Co. behiel­ten küh­len Kopf. Mit einem 7:1‑Lauf nahm man nicht nur eine doch ganz ordent­li­che 43:36-Halbzeitführung mit in die Kabi­ne, son­dern dank des Drei­ers von Zach Ens­min­ger eben kurz vor Halb­zeit auch das Momentum.


„Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht“

So rich­tig heiß kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets aus der Kabi­ne. Wie schon in der ers­ten Hälf­te spiel­te man wei­ter sein Spiel und ließ den Vor­sprung auf­grund einer 18:4‑Serie erst­mals auf über 20 Zäh­ler anwach­sen (61:40/28.). Bis auf 25 Punk­te (71:46/30.) konn­te man die Füh­rung aus­bau­en, ehe die Towers zum Ende des drit­ten Abschnitts noch­mals auf 73:51 herankamen.

Zu Beginn des Schluss­vier­tels ließ die Kon­zen­tra­ti­on ein wenig nach. Das Bam­ber­ger Team­play litt und immer wie­der traf man schlech­te Ent­schei­dun­gen und nahm schlech­te Wür­fe. Dies schau­te sich Anton Gavel jedoch nur zwei Minu­ten mit an (74:55/32.), ehe er in einer Aus­zeit sein Team wie­der in die Spur brach­te. Cobe Wil­liams über­nahm und mit zwei Drei­ern zum 80:57 (34.) sorg­te er für kla­re Ver­hält­nis­se. Von nun an hiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihren Geg­ner bis zum Spie­len­de auf Distanz. An der Frei­wurf­li­nie erziel­te Finn Dönt­gens mit sei­nen Zäh­lern sie­ben und acht in die­ser Par­tie zunächst den 100. Punkt sowie dann auch den 101:71 Endstand.

„Glück­wunsch an die Spie­ler. Ich glau­be, es war eine schwie­ri­ge Par­tie. Eine Mann­schaft, die um den ers­ten Sai­son­sieg kämpft, ist immer sehr gefähr­lich. Das Gute war, dass wir alle vier Vier­tel gewon­nen haben. Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht und konn­ten dar­aus auch ein­fa­che Punk­te in Tran­si­ti­on machen, was immer wich­tig ist“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Bei­de Mann­schaf­ten muss­ten auf Spie­ler ver­zich­ten, an die­ser Stel­le gute Bes­se­rung an LJ Thor­pe. Wir muss­ten auf Richard ver­zich­ten. Aber die ande­ren Spie­ler haben es sehr gut gemeis­tert, ihn heu­te gemein­sam zu erset­zen. Wir sind froh über den Sieg.“

Das nächs­te Heim­spiel steht am kom­men­den Sams­tag, 8. Novem­ber, gegen die SKYLINERS aus Frank­furt auf dem Spiel­plan. Tip-Off gegen die Hes­sen in der BROSE ARENA ist um 18:30 Uhr.

Nach dem Pokal gas­tiert Bam­berg erneut in Hamburg

Veo­lia Towers Ham­burg erwar­ten die BMA365 Bam­berg Baskets

38 Tage nach­dem man sich in der ers­ten Run­de des BBL-Pokals gegen­über­stand, tref­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Wochen­en­de nun erneut auf die Veo­lia Towers Ham­burg. Wie schon beim Pokal­spiel Ende Sep­tem­ber so haben die Han­sea­ten auch in der Par­tie des 6. Spiel­tags in der easy­Cre­dit BBL das Heim­recht auf ihrer Seite.

Für bei­de Mann­schaf­ten ist die kom­men­de Begeg­nung das mitt­ler­wei­le fünf­te BBL-Match in die­ser Sai­son. Wäh­rend die Bam­ber­ger mit zwei Sie­gen und zwei Nie­der­la­gen auf dem Kon­to nach Ham­burg rei­sen, konn­ten die Nord­deut­schen bis­lang noch kei­nes ihrer BBL-Spie­le in die­ser Sai­son gewin­nen. Tip-Off in der Insel­park Are­na zur Par­tie der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den Veo­lia Towers Ham­burg ist am Sams­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Mit dem Spiel in Ham­burg steht uns wie­der ein sehr schwe­res Aus­wärts­spiel bevor. Die Towers ste­hen noch ohne Sieg und wer­den daher alles dafür tun, den Kno­ten plat­zen zu las­sen. Unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen noch­mals gegen die­ses Euro­Cup Team, das Qua­li­tät besitzt, zu spie­len, ist eine abso­lut schwie­ri­ge Auf­ga­be für uns“, so Anton Gavel. „Gera­de aus­wärts ist es für uns beson­ders wich­tig, in der Defen­si­ve eine Leis­tung aufs Par­kett zu brin­gen, so wie uns das zuletzt gegen Chem­nitz über meh­re­re Vier­tel gelun­gen ist. Natür­lich hilft es, wenn man vor­ne ein paar Wür­fe trifft, aber das ist zweit­ran­gig. Wir müs­sen ver­su­chen, dem Spiel von Anfang an unse­ren Stem­pel aufzudrücken.“

Nach jeweils vier gespiel­ten Par­tien in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga spre­chen die Sta­tis­ti­ken vor dem Spiel am Sams­tag in Ham­burg eine kla­re Spra­che. In Sachen Punk­te, Rebounds, Assists & Co. haben die Bam­ber­ger bei den Durch­schnitts­wer­ten über­all die Nase vorne.

Die Wurf­quo­ten hin­ge­gen sind in allen Berei­chen ziem­lich ähn­lich. Da die Han­sea­ten jedoch noch kei­nes ihrer vier BBL-Spie­le gewin­nen konn­ten (gegen den MBC, in Chem­nitz und Mün­chen sowie gegen Bonn) spricht die Effek­ti­vi­tät eben­falls deut­lich für die BMA365 Bam­berg Bas­kets, die mit einer aus­ge­gli­che­nen Bilanz von zwei Sie­gen und zwei Nie­der­la­gen nach Ham­burg reisen. 

Die 89:94-Niederlage im Pokal am 24. Sep­tem­ber gegen Bam­berg war die ers­te Plei­te der Han­sea­ten in die­ser Sai­son. Wett­be­werbs­über­grei­fend folg­ten neun wei­te­re Nie­der­la­gen (BBL: 0–4 /​Euro­Cup: 0–5). Eben jenes ers­te Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Mann­schaf­ten sprach Ham­burgs Head Coach Ben­ka Bar­losch­ky im Inter­view auf der Towers-Home­page noch­mals expli­zit an: „Bam­berg hat uns die bis­her schmerz­haf­tes­te Nie­der­la­ge zuge­fügt. Das Aus im Pokal hat unse­ren gesam­ten Sai­son­start auf den Kopf gestellt. Wir wol­len am Sams­tag über 40 Minu­ten unse­ren bes­ten Bas­ket­ball spie­len, um uns dafür zu revan­chie­ren. Und uns damit einen Neu­start ermög­li­chen. In die­sem Spiel steckt unglaub­lich viel – gemein­sam mit unse­ren Fans im Rücken wol­len wir uns den Sieg holen.“

Auf­grund des schwa­chen Sai­son­starts haben die Ham­bur­ger bereits nach­ver­pflich­tet. Mit Mar­tin Breu­nig (33 Jah­re – C – 2,03 m) kommt ein BBL-erfah­re­ner Big Man an die Elbe. Am Sams­tag, so die Towers auf ihrer Home­page, wird Breu­nig jedoch noch nicht im Towers-Tri­kot auf­lau­fen. Der Zwei-Meter-Mann steht dann näm­lich ein letz­tes Mal für sei­nen aktu­el­len Arbeit­ge­ber, den fran­zö­si­schen Erst­li­gis­ten SLUC Nan­cy im Gast­spiel bei SIG Straß­burg auf dem Par­kett. Eben­falls nicht mit dabei wird auch Osa­ro Rich sein. Der Shoo­ting Guard hat sich im Spiel gegen Hap­oel Jeru­sa­lem eine Frak­tur der Spei­che im rech­ten Arm zugezogen.

Car­los Ste­wart Jr. war beim Pokal-Spiel gegen Bam­berg nicht mit von der Par­tie. Auch in der BBL kam der US-Ame­ri­ka­ner bis­lang nur in zwei Spie­len (21 Punk­te gegen den MBC und 13 Punk­te in Chem­nitz) zum Ein­satz. Die bei­den ande­ren Spie­le muss­te der Point Guard als sieb­ter Import­spie­ler zuschau­en. Auch am Sams­tag muss Chef­trai­ner Ben­ka Bar­losch­ky einen sei­ner Spie­ler pau­sie­ren las­sen. Neben Ste­wart traf es bis­lang auch den Ungarn Zsom­bor Maron­ka (23 Jah­re – SF – 2,08 m) schon zwei­mal. Wie­der mit von der Par­tie wird hin­ge­gen Niklas Wim­berg (29 Jah­re – PF – 2,06 m) sein. Im Pokal­spiel war er noch mit einer Fin­ger­ver­let­zung zum Zuschau­en verdammt.

Nicht nur unter den Bret­tern ist der Fran­zo­se Zacha­rie Per­rin aktu­el­le einer der Stärks­ten im Team der Towers. Mit durch­schnitt­lich 6,3 Rebounds führt er sein Team an. Auch sein Effek­ti­vi­täts­wert von 16,0 stellt den Spit­zen­wert im Team der Ham­bur­ger dar.

Neben Per­rin stand nur ein wei­te­rer Spie­ler bis­lang in allen vier BBL-Par­tien in der Start­for­ma­ti­on der Towers. Leo­nard Thor­pe Jr. hat auch im Euro­Cup alle Spie­le für die Han­sea­ten begon­nen. In der BBL ver­teilt er im Schnitt 6,3 Assists, leis­tet sich jedoch auch 3,5 Ball­ver­lus­te pro Partie.

Ers­tes Bam­ber­ger Heim­spiel der aktu­el­len BBL-Saison

Bam­berg Bas­kets schla­gen Chem­nitz vor aus­ver­kauf­tem Haus

Lan­ge hat­te Freak City auf das ers­te Heim­spiel der neu­en Sai­son war­ten müs­sen, doch das War­ten hat sich gelohnt! Vor 5.700 Zuschau­ern in der BROSE ARENA und damit vor aus­ver­kauf­tem Haus bezwan­gen die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag­nach­mit­tag die NINERS Chem­nitz mit 96:82 (44:50) und fei­er­ten eine gelun­ge­ne Heimpremiere.

Nach einem ful­mi­nan­ten Start der Bam­ber­ger in die Par­tie kamen die Gäs­te im wei­te­ren Ver­lauf der ers­ten Halb­zeit immer bes­ser ins Spiel und konn­ten den bereits 16 Punk­te betra­gen­den Rück­stand sogar in eine Pau­sen­füh­rung umwan­deln. Nach dem Sei­ten­wech­sel spiel­ten sich die Bam­ber­ger dann jedoch in einen Rausch, gewan­nen den drit­ten Abschnitt mit 28:9 und erspiel­ten sich Anfang des Schluss­ab­schnitts einen 19-Punk­te-Vor­sprung, den man sich nicht mehr neh­men ließ. 

Auf Sei­ten der NINERS, bei denen Kevin Yebo, Kaza Kaja­mi-Kea­ne und John New­man III fehl­ten, gefie­len der US-Ame­ri­ka­ner Corey Davis (19 Punk­te, 12 Assists) sowie der Mali­er Ama­dou Sow (23 Punk­te, 11 Rebounds), die bei­de ein Dou­ble Dou­ble auf­leg­ten. Im Team von Head Coach Anton Gavel, das ohne Moritz Krim­mer und Dani­el Kep­pe­l­er aus­kom­men muss­te, punk­te­ten sechs Spie­ler zwei­stel­lig. Die bei­den Bes­ten waren Kapi­tän Ibi Wat­son und Richard Bal­int mit je 18 Zäh­lern. Der Tsche­che kam zudem auf sechs Ball­ge­win­ne und lag in sei­nem Team in Sachen Effek­ti­vi­tät klar an der Spitze.


Nach schnel­ler 16-Punk­te-Füh­rung geht Bam­berg mit Rück­stand in die Halbzeit

Auch im ers­ten Heim­spiel ver­trau­te Head Coach Anton Gavel auf die Start­for­ma­ti­on, mit der er die bereits vor­an­ge­gan­ge­nen fünf Aus­wärts­spie­le begon­nen hat­te (Wil­liams, Bal­int, Wat­son, Demo­nia, Onu). Nach einer kur­zen Anlauf­pha­se (4:4/3.) leg­ten die Bam­ber­ger dann rich­tig los. Ange­zün­det von der unglaub­li­chen Atmo­sphä­re in der mit 5.700 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA sprüh­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets vor Spiel­lau­ne. In der Ver­tei­di­gung stand man sta­bil und in der Offen­si­ve fie­len die Wür­fe. Dem Alley-Oop von Demar­cus Demo­nia (12:4/5.) folg­te eine Chem­nit­zer Aus­zeit, die nach Drei­ern von Demo­nia und Bal­int zum 20:4 (7.) jedoch erst ein­mal ver­pufft war. Nun aber fin­gen sich die NINERS und ange­führt von Cory Davis und Ama­dou Sow spiel­te man sich bis zum Ende des ers­ten Abschnitts wie­der her­an (26:19).

Den zum Schluss des ers­ten Vier­tels gewon­ne­nen Schwung konn­ten die Sach­sen auch ins zwei­te Vier­tel mit­neh­men. Nike Sim­ban­de ver­kürz­te den Rück­stand wei­ter (31:27/13.) wor­auf nun Anton Gavel mit einer Aus­zeit reagier­te. Richard Bal­int erhöh­te den Vor­sprung direkt nach der Unter­bre­chung per Drei­er wie­der auf 34:27, doch das Spiel der Chem­nit­zer, auch da Cobe Wil­liams auf­grund sei­nes drit­ten Fouls (12.) auf die Bank muss­te, zeig­te sich nun struk­tu­rier­ter und vor allem effek­ti­ver. Auch die Wür­fe aus der Distanz fie­len nun bei den Gäs­ten und nach­dem Corey Davis zunächst erneut aus­ge­gli­chen hat­te (34:34/15.), warf Rob­bie Beran Jr. per Drei­er die NINERS wie­der in Front (35:37/16.). Die Leich­tig­keit des Bam­ber­ger Spiels aus dem ers­ten Vier­tel war ver­schwun­den und die Gäs­te bau­ten ihren Vor­sprung bis auf 42:50 (19.) aus. Gepusht von den eige­nen Fans krem­pel­ten Ibi Wat­son & Co. die Ärmel hoch, kämpf­ten und blie­ben dran. Beim Stand von 44:50 ging es in die Halbzeitpause.


„Wir haben den Plan gut umgesetzt“

In der Kabi­ne schie­nen sich die Bam­ber­ger in der Pau­se noch­mals rich­tig heiß gemacht zu haben, denn wie schon zu Beginn des Spiels dreh­te man wie­der rich­tig stark auf. 83 Sekun­den waren nach dem Sei­ten­wech­sel gera­de ein­mal gespielt, da hat­te man sich die Füh­rung zurück­er­obert (51:50). Die Are­na koch­te und das Team ließ sich von der Wel­le von den Zuschau­er­rän­gen tra­gen. Ein 13:2‑Run zu Beginn der zwei­ten Hälf­te bedeu­te­te eine 57:52-Führung (25.). Und die BMA365 Bam­berg Bas­kets blie­ben wei­ter gif­tig in der Ver­tei­di­gung, for­cier­ten Ball­ver­lus­te der NINERS und bau­ten ihren Vor­sprung durch den Korb von Aus­tin Crow­ley erneut in den zwei­stel­li­gen Bereich aus (70:59/30.) Ibi Wat­son pack­te noch zwei Zäh­ler zum 72:59-Zwischenstand vor den letz­ten zehn Minu­ten drauf.

Hoch kon­zen­triert began­nen die Bam­ber­ger auch den Schluss­ab­schnitt. Ein Korb­er­folg von Patrick Heck­mann sowie ein Drei­er von Zach Ens­min­ger bedeu­te­ten einen 5:0‑Start (77:58/31.) und zogen die nächs­te Chem­nit­zer Aus­zeit nach sich. Die Sach­sen erhöh­ten in der Ver­tei­di­gung nun den Druck und kamen so bis auf 82:69 (35.) noch­mals her­an. Kalt­schnäu­zig hiel­ten die Bam­ber­ger jedoch ihren Vor­sprung auch wei­ter­hin im zwei­stel­li­gen Bereich und als Demar­cus Demo­nia knapp zwei Minu­ten vor dem Ende des Spiels ein hohes Anspiel von Richard Bal­int per Alley-Oop zum 91:73 im Chem­nit­zer Korb ver­senk­te, war die Ent­schei­dung gefal­len. Am Ende sieg­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets dank einer lei­den­schaft­li­chen Team­leis­tung abso­lut ver­dient mit 96:82 und konn­te damit gleich im ers­ten Heim­spiel der neu­en Sai­son den ers­ten Heim­sieg feiern.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler. Es war wich­tig für uns, das ers­te Spiel erfolg­reich zu gestal­ten. Der Start in bei­de Halb­zei­ten war schon sehr gut, vor allem in der Defen­si­ve. Wir haben den Plan, an dem die Spie­ler die gesam­te Woche über gear­bei­tet haben, gut umge­setzt“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „96 Punk­te zei­gen natür­lich auch, dass vie­le gute her­aus­ge­spiel­te Wür­fe gefal­len sind. Den­noch hat­ten wir vie­le ein­fa­che, die wir lie­gen haben las­sen. Jeder, der heu­te auf dem Feld war, hat sei­nen Teil dazu bei­getra­gen, was wich­tig war, weil Dani­el Kep­pe­l­er nicht spie­len konn­te und wir daher auch die Rota­ti­on etwas ver­än­dern mussten.“

Ers­tes Bam­ber­ger Heim­spiel der aktu­el­len BBL-Saison

Wie­der ein Kri­mi? BMA365 Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen Chemnitz

Für Span­nung soll­te gesorgt sein, wenn die BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Sonn­tag in ihrem ers­ten Heim­spiel der neu­en Sai­son in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga die NINERS aus Chem­nitz empfangen.

Jeweils nur mit einem ein­zi­gen Punkt Unter­schied (81:80 in Bam­berg – 98:99 n.V. in Chem­nitz) ende­ten die Begeg­nun­gen in der Vor­sai­son, wobei jeweils das Heim­team das bes­se­re Ende für sich hat­te. Tip-Off zum ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen in die­ser Serie ist am Sonn­tag um 15:00 Uhr.

„Die Spie­ler haben jetzt schon lan­ge dar­auf hin gefie­bert, end­lich ein Heim­spiel zu haben und die Atmo­sphä­re in der Are­na auch das ers­te Mal zu erle­ben. Chem­nitz ist eine Euro­Cup-Mann­schaft, die sich unglaub­lich gut ver­stärkt hat und mit Yebo, Mus­hi­di und jetzt auch noch Neu­zu­gang Gavin Schil­ling auch auf den deut­schen Posi­tio­nen sehr gefähr­li­che Spie­ler hat“, so Head Coach Anton Gavel. „Sie sind super ath­le­tisch und offen­siv momen­tan die bes­te Mann­schaft in der BBL. Wenn wir mit ihnen in einen offen­si­ven Schlag­ab­tausch gehen, dann wird das für uns ein lan­ger Abend wer­den. Inso­fern muss unse­re Defen­si­ve auf dem Punkt sein, um sie nicht ins Spiel kom­men zu las­sen. Aber noch ein­mal wir freu­en uns wirk­lich alle sehr, in Freak City zum ers­ten Mal vor unse­ren eige­nen Fans spie­len zu können!“

Nach zuletzt zwei knap­pen Nie­der­la­gen wer­den die Sach­sen mit ordent­lich Wut im Bauch nach Bam­berg kom­men. Nach­dem die NINERS im BBL-Pokal am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de im Gast­spiel bei RASTA Vech­ta im Ach­tel­fi­na­le aus­ge­schie­den waren (86:89), unter­la­gen die Chem­nit­zer auch am Mitt­woch­abend im Euro­Cup. Gegen die Lon­don Lions zog man in der Mes­se Chem­nitz am Ende hauch­dünn mit 67:68 den Kür­ze­ren, nach­dem der letz­te Wurf des Spiels von der Mit­tel­li­nie von Kos­tia Mus­hi­di nicht in den Korb ging.

Liga, Pokal und Euro­Cup … der Tanz auf drei Hoch­zei­ten bescher­te den Chem­nit­zern im Okto­ber eine gan­ze Men­ge an Spie­len. Das Match in Freak City wird für die NINERS die bereits neun­te Par­tie im Okto­ber sein. Wäh­rend die Mann­schaft von Head Coach Rodri­go Pas­to­re im BBL-Pokal-Ach­tel­fi­na­le die Segel strei­chen muss­te und auch im Euro­Cup von bis­her vier Spie­len nur eines gewin­nen konn­te, sind die Sach­sen in der easy­Cre­dit BBL wie schon im Vor­jahr wie­der ganz stark unter­wegs. Nach vier Spie­len haben die NINERS drei Sie­ge auf ihrem Kon­to und ste­hen in der Tabel­le auf Posi­ti­on sechs.

Wäh­rend das BBL-Auf­takt­match der NINERS in Ulm mit 81:94 ver­lo­ren ging, konn­ten Kevin Yebo & Co. die nächs­ten drei BBL-Par­tien gewin­nen. Dem Heim­sieg gegen die Veo­lia Towers Ham­burg (102:78) folg­te ein 90:83-Auswärtserfolg in Hei­del­berg. Den drit­ten Sieg in Serie hol­ten sich die NINERS auf eige­nem Par­kett mit 111:88 gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg.

So wirk­lich vie­le Spie­ler aus der Vor­sai­son sind Coach Pas­to­re nicht geblie­ben. Kevin Yebo (29 Jah­re – PF – 2,07 m), der wäh­rend der Vor­sai­son vom FC Bay­ern zurück nach Chem­nitz gewech­selt war, ist der ein­zi­ge ver­blie­be­ne Leis­tungs­trä­ger im Team. Mit Lans­dow­ne, Gar­rett, Uguak, Rich­ter, Bai­ley, Gily­ard, Nkam­houa, Jef­fer­son und Nico­las Tisch­ler gab es etli­che Abgän­ge. Nach wie vor zum Kader zäh­len die Nach­wuchs­spie­ler Roman Bedime (23 Jah­re – PF – 2,03 m) und Luca Kel­lig (19 Jah­re – SG – 1,92 m).

Die Neu­en in Chem­nitz brin­gen viel Erfah­rung mit in die dies­jäh­ri­ge Kul­tur­haupt­stadt Euro­pas. Der kana­di­sche Rück­keh­rer Kaza Kaja­mi-Kea­ne (31 Jah­re – PG – 1,85 m) zähl­te schon beim Gewinn des FIBA Euro­pe Cups der NINERS 2024 zum Kader und war eben­so schon in der BBL aktiv wie Kost­ja Mus­hi­di (27 Jah­re – SF – 1,95 m, spiel­te bereits in Göt­tin­gen, Braun­schweig und beim MBC), der US-Ame­ri­ka­ner Ty Bre­wer (25 Jah­re – SF – 2,01 m, kam vom SYNTAINICS MBC) und Gavin Schil­ling (29 Jah­re – C – 2,06 m, ins­ge­samt 156 BBL Spie­le für Ulm, Mün­chen und Braun­schweig). Eben­falls neu ist der aus Straß­burg gekom­me­ne Mali­er Ama­dou Sow (26 Jah­re – C – 2,06 m). Neben dem West­afri­ka­ner ver­trau­en die Chem­nit­zer auf die US-Ame­ri­ka­ner Nike Siban­de (26 Jah­re – SG – 1,93 m, kam aus der Tür­kei von Darüss­a­fa­ka), Corey Davis (28 Jah­re – PG – 1,85 m, spiel­te zuletzt in Ita­li­en für Vano­li Cre­mo­na) sowie die zuletzt für die Kor­tri­jk Spurs in Bel­gi­en akti­ven John New­man III (26 Jah­re – SG – 1,96 m) und Rob­bie Beran Jr.(25 Jah­re – PF – 2,04 m).

Als abso­lu­ter Glücks­griff hat sich bis­her der bul­ga­ri­sche Natio­nal­spie­ler Yor­dan Min­chev (27 Jah­re – PF – 2,05 m) her­aus­ge­stellt. Der 27-Jäh­ri­ge führt mit einem Effek­ti­vi­täts­wert von 19,8 sein Team an (4. in der BBL). Mit durch­schnitt­lich 14,0 Punk­ten pro Spiel ist er einer von ins­ge­samt sechs Chem­nit­zern mit zwei­stel­li­gem Punk­te­schnitt. Zudem greift Min­chev pro Par­tie 9,0 Rebounds ab und führt damit die gesam­te BBL an. Der im bul­ga­ri­schen Sliven gebo­re­ne Min­chev spiel­te in der Vor­sai­son in Bel­gi­en bei Spi­rou Bas­ket Char­le­roi, wo er Mann­schafts­ka­me­rad von Cobe Wil­liams war.

Seit 2006 ist der Argen­ti­ni­er als Trai­ner aktiv. Sei­ne Pro­fi­kar­rie­re star­te­te Rodri­go Pas­to­re als Spie­ler und zwar in Deutsch­land. Nach einem kur­zen Gast­spiel in der 2. Liga bei der TG Lands­hut, spiel­te er von 1996 bis 1998 in Bay­reuth. Nach wei­te­ren Sta­tio­nen in Ita­li­en, Deutsch­land und der Schweiz wur­de er zunächst 2006 Spie­ler­trai­ner bei SAV Vacal­lo Bas­ket, ehe er sich ab der Sai­son 2008 /​/​2009 voll aufs Coa­chen kon­zen­trier­te. Seit 2015 ist Rodri­go Pas­to­re nun in Chem­nitz tätig und geht damit in die­ser Sai­son in sei­ne 11. Spiel­zeit mit den Sachsen.

Nach dem Zusam­men­schluss der bei­den Ver­ei­ne BG Chem­nitz und Lok Chem­nitz ent­stand im Jahr 1999 der BV Chem­nitz 99. Schnell ent­wi­ckel­te sich aus dem Grün­dungs­jahr des Ver­eins der Spitz­na­me des Her­ren-Teams, der auch bei der Aus­glie­de­rung des wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trie­bes in die NINERS Chem­nitz GmbH Ver­wen­dung fand. Seit der Sai­son 2020/​/​21 gehö­ren die NINERS zur BBL und haben mit dem Chem­Cats zudem auch eine Damen­mann­schaft im Spiel­be­treib, die in der Nord­grup­pe der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga an den Start geht.

Bay­ern wei­ter­hin unge­schla­gen in die­ser BBL-Saison

Fehl­start bringt BMA365 Bam­berg Bas­kets beim Meis­ter um jede Chance

Ein äußerst schwa­ches ers­tes Vier­tel hat die BMA365 Bam­berg Bas­kets schon früh­zei­tig das Spiel beim FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball gekos­tet. Mit 13:32 gaben die Bam­ber­ger das ers­te Vier­tel ab und unter­la­gen am Ende vor 6.500 Zuschau­ern im aus­ver­kauf­ten BMW Park in Mün­chen mit 81:96 (42:52).

Trotz des Fehl­starts kämpf­ten sich die Bam­ber­ger in die Par­tie zurück und kamen nach 21 Punk­ten Rück­stand gegen Ende des drit­ten Vier­tels noch­mals bis auf fünf Zäh­ler her­an. Doch wie Head Coach Anton Gavel vor der Par­tie bereits gewarnt hat­te, bestraf­te der Meis­ter die Feh­ler der Bam­ber­ger eis­kalt. Vor allem in den Momen­ten, als die BMA365 Bam­berg Bas­kets noch­mals rich­tig nahe her­an­ka­men, waren die Münch­ner mit ihrer gan­zen Stär­ke zur Stel­le und sieg­ten so am Ende abso­lut verdient.

Von Beginn an merk­te man den Bay­ern an, dass es mit Blick zurück auf die 70:98-Heimniederlage in der Euro­Le­ague gegen Kau­nas am Frei­tag noch etwas gut­zu­ma­chen gab. Der Meis­ter kam dem­entspre­chend fokus­siert und ener­gie­ge­la­den aufs Par­kett. Gleich in den ers­ten Minu­ten drück­ten die Münch­ner dem Spiel ihren Stem­pel auf und gin­gen schnell in Front (0:7/2.). Vor allem Isia­ha Mike war anfangs nicht in den Griff zu bekom­men und so hat­te der Kana­di­er beim 6:12 (5.) bereits zehn Zäh­ler auf sei­nem indi­vi­du­el­len Kon­to. Zudem tra­fen die Bay­ern ihre Distanz­wür­fe und nach dem vier­ten erfolg­rei­chen Drei­er (im sieb­ten Ver­such), dies­mal traf Andre­as Obst (8:20/7.), nahm Head Coach Anton Gavel sei­ne ers­te Aus­zeit. Laut­stark appel­lier­te er an sei­ne Mann­schaft, dem Geg­ner mit Ent­schlos­sen­heit ent­ge­gen­zu­tre­ten und nicht alles mit sich machen zu las­sen. Doch auch im wei­te­ren Ver­lauf des ers­ten Vier­tels fan­den die BMA365 Bam­berg Bas­kets nicht zu ihrem Spiel. Zwei wei­te­re Ball­ver­lus­te bedeu­te­ten das 8:25 (8.) und über 10:29 (9.) ende­te das ers­te Vier­tel mit einer kla­ren Füh­rung für die Bay­ern (13:32).

2:43 Minu­ten waren im zwei­ten Abschnitt gespielt, als die Münch­ner erst­mals den Vor­sprung auf +20 stell­ten (18:38/13.). Auch wenn Demar­cus Demo­nia mit sei­nen ers­ten Zäh­lern in der Par­tie beim 27:42 (15.) wie­der etwas ver­kür­zen konn­te, kamen die Bay­ern mit ihrem gedul­di­gen und viel­sei­ti­gen Angriffs­spiel immer wie­der zu frei­en Abschlüs­sen. 3:38 Minu­ten vor der Halb­zeit führ­te der Meis­ter deut­lich (29:50), als das Spiel der Bam­ber­ger nach der zwei­ten Aus­zeit von Tono Gavel nun doch end­lich Fahrt auf­nahm. Drei­er von Ibi Wat­son und Richard Bal­int sowie ein Alley-Oop von Zach Ens­min­ger auf EJ Onu zum Ende der ers­ten Halb­zeit waren Teil eines 13:2‑Laufs der Bam­ber­ger, die sich so zur Pau­se wie­der auf 42:52 her­an­ge­kämpft hatten.


„Es war schwie­rig, das Ball Move­ment der Bay­ern zu stoppen“

Der Start in die zwei­te Hälf­te gehör­te erneut den Gast­ge­bern, die ihren Vor­sprung in den ers­ten drei Minu­ten nach Wie­der­be­ginn erneut etwas aus­bau­en konn­ten (45:59/23.). Ibi Wat­son & Co. hiel­ten nun aber gut dage­gen und ein Drei-Punk­te-Spiel des Mann­schafts­ka­pi­täns ließ den Rück­stand beim 54:62 (26.) wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich schrump­fen. Und es kam noch bes­ser: Erneut traf Bam­bergs Num­mer 2 mit einem Drei­er zum 57:64 (26.), ehe Zach Ens­min­ger die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen wenig spä­ter gar auf 61:66 (28.) her­an­brach­te. Wie aber so oft zeig­te der Meis­ter genau hier sei­ne gan­ze Klas­se, denn nur 70 Sekun­den spä­ter führ­te der FCBB nach Drei­ern von Obst und Gif­fey wie­der zwei­stel­lig (61:72).

Gleich zu Beginn des Schluss­ab­schnitts gab es noch­mals Grund zum Jubel für die wie­der zahl­reich mit­ge­reis­ten Schlach­ten­bumm­ler aus Freak City. Der Drei­er von Aus­tin Crow­ley ver­kürz­te den Rück­stand auf 66:72 (31.). Doch auch hier (laut Play-by-Play-Sta­tis­tik waren es nur 4 Sekun­den) dreh­ten die Mün­che­ner nur ein­mal kurz auf und gestal­te­ten ihren Vor­sprung wie­der zwei­stel­lig. Zunächst hat­te Vla­di­mir Lucic sei­nen ers­ten Frei­wurf getrof­fen. Der zwei­te ging zwar dane­ben. Leon Krat­zer hol­te jedoch den Offen­siv-Rebound und füt­ter­te Andre­as Obst, der per Drei­er zum 66:76 ein­netz­te (31.). Die Bay­ern zogen nun noch­mals etwas an und mit einem 10:0‑Lauf auf 68:86 (35.) davon. Der Drei­er von Jus­ti­ni­an Jes­sup zum 74:92 bei noch knapp drei Minu­ten Rest­spiel­zeit bedeu­te­te die Entscheidung.

„Glück­wunsch an Gor­die und sei­ne Mann­schaft zum Sieg. Im ers­ten Vier­tel konn­ten die Bay­ern machen, was sie woll­ten. Es gab kaum Gegen­wehr von unse­rer Sei­te. Im Lau­fe des Spiels haben wir auch Stopps kre­iert, um auch ein­fa­che Punk­te machen zu kön­nen und nicht immer gegen ein Boll­werk zu lau­fen. Es war schwie­rig, das Ball Move­ment der Bay­ern zu stop­pen. 26 Assists spre­chen hier Bän­de. Der Bay­ern-Sieg geht in Ord­nung und wir wün­schen ihnen in der Euro­Le­ague viel Erfolg“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Am kom­men­den Wochen­en­de macht die easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga Pau­se, denn es ist wie­der ein­mal Pokal-Wochen­en­de. Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets steht das Ach­tel­fi­na­le auf dem Pro­gramm und es geht nach dem Sieg in Ham­burg auch in der zwei­ten Run­de wie­der aus­wärts ums Wei­ter­kom­men. In der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels kommt es am Sams­tag um 20:00 Uhr zur Neu­auf­la­ge des letzt­jäh­ri­gen Pokal-End­spiels zwi­schen den Wöl­fen und dem Team aus Freak City.

Bay­ern bis­her unge­schla­gen in die­ser BBL-Saison

BMA365 Bam­berg Bas­kets zu Gast beim Meister

Ehe es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 26. Okto­ber erst­mals in der neu­en Sai­son in der Bro­se Are­na auf eige­nem Par­kett zur Sache gehen wird, ste­hen zunächst noch zwei wei­te­re Aus­wärts­auf­ga­ben auf dem Spiel­plan. Bevor es am 18. Okto­ber in Wei­ßen­fels beim MBC um den Ein­zug ins Pokal-Vier­tel­fi­na­le geht, ist das Team um Mann­schafts­ka­pi­tän Ibi Wat­son am mor­gi­gen Sonn­tag beim amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter in Mün­chen zu Gast.

Im BMW Park in Mün­chen geht es am 4. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga mor­gen ab 16:30 Uhr gegen den FC Bay­ern Basketball.

Das Gast­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag in Mün­chen liegt für die Bay­ern direkt zwi­schen zwei extrem wich­ti­gen Par­tien in der Euro­Le­ague. In der Königs­klas­se ver­lo­ren die Bay­ern nach der Auf­takt­nie­der­la­ge bei Pan­athi­nai­kos Athen und dem Heim­sieg gegen Bel­grad ges­tern in eige­ner Hal­le gegen Kau­nas, am Diens­tag war­tet dann Mailand.

„Auf uns kommt das nicht nur bis jetzt schwers­te Spiel zu, denn wir spie­len gegen den amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter. Wol­len wir bei den Bay­ern über­haupt dar­an den­ken, das Spiel für uns ent­schei­den zu kön­nen, dann müs­sen wir an bei­den Enden des Spiel­felds an das Maxi­mum unse­rer Leis­tungs­fä­hig­keit her­an­kom­men. Wich­tig wird zudem sein, über wei­te Stre­cken des Spiels dis­zi­pli­niert zu blei­ben“, sagt Head Coach Anton Gavel vor dem Gast­spiel in München.

Wäh­rend die Par­tie in Mün­chen für unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets bereits das drit­te Aus­wärts­spiel der neu­en Sai­son ist, wird die Par­tie gegen Bam­berg für den FC Bay­ern bereits das drit­te Heim­spiel der neu­en Sai­son sein. Bei­de Teams waren am 2. Spiel­tag infol­ge von Ter­min­ver­schie­bun­gen spiel­frei. Für eben jenes ver­scho­be­ne Heim­spiel der Bam­ber­ger gegen Vech­ta wur­de noch kein neu­er Ter­min gefun­den. Das ver­leg­te Match der Münch­ner bei den Sea­wol­ves in Ros­tock fin­det sich im Spiel­plan der easy­Cre­dit BBL nun an Sil­ves­ter um 14:00 Uhr.

Sei­ne bei­den bis­he­ri­gen BBL-Par­tien konn­te der Meis­ter gewin­nen. Im Auf­takt­match der 60. Bun­des­li­ga-Sai­son besieg­ten die Münch­ner im BMW Park den Auf­stei­ger aus Jena mit 93:77. Hier gaben die Bay­ern in der zwei­ten Halb­zeit rich­tig Gas und gewan­nen am Ende nach einer recht aus­ge­gli­che­nen ers­ten Hälf­te (48:47) sou­ve­rän. Auch gegen die Veo­lia Towers Ham­burg sieg­ten Xavier Rathan-Mayes (mit 18 Punk­ten Tops­corer des Spiels) & Co. am 3. BBL-Spiel­tag recht unge­fähr­det (96:79). Wie­der erziel­te man selbst an die 100 Punk­te und hielt den Geg­ner unter 80 Zähler.

Mit Jus­tus Hol­latz, Johan­nes Voigt­mann, Andre­as Obst und Oscar da Sil­va konn­ten die Bay­ern vier ihrer frisch geba­cke­nen Euro­pa­meis­ter im Team behal­ten. Mit Kapi­tän Vla­di­mir Lucic, der in sei­ne 10. Sai­son beim FCBB geht, Nils Gif­fey und Eli­as Har­ris hat man ein mehr als soli­des Gerüst der Vor­sai­son an der Isar hal­ten kön­nen, das die Arbeit unter Head Coach Gor­don Her­bert bereits kennt. Mit Leon Krat­zer haben sich die Bay­ern einen wei­te­ren Euro­pa­meis­ter ins Team geholt. Nach dem Weg­gang unter ande­rem von Car­sen Edwards, Shabazz Napier und Devin Boo­ker galt es Ersatz zu fin­den. Vom Liga­kon­kur­ren­ten aus Ulm kam US-Ame­ri­ka­ner Jus­ti­ni­an Jes­sup. Eben­falls bereits über BBL-Erfah­rung ver­fü­gen US-Boy David McCormack aus sei­ner Zeit bei ALBA BERLIN sowie Isia­ha Mike. Der Kana­di­er spiel­te von 2020 bis 2022 zwei Sai­sons in Chem­nitz. Auch Kamar Bald­win bringt es auf­grund sei­ner Zeit in Göt­tin­gen bereits auf 27 BBL-Ein­sät­ze. Mit Xavier Rathan-Mayes wech­sel­te ein wei­te­rer Kana­di­er von Real Madrid nach Mün­chen. Der Ser­be Alek­sa Rad­a­nov kam von Legia War­schau, wo er mit EJ Onu pol­ni­scher Meis­ter wur­de. Bis­her nur in der Euro­Le­ague kam Weny­en Gabri­el zum Ein­satz. Der US-Ame­ri­ka­ner, der zudem die Staats­bür­ger­schaft des Süd­su­dan besitzt, kam aus Grie­chen­land von Pan­athi­nai­kos Athen.

Mit sei­nen gera­de ein­mal 24 Jah­ren gilt er als einer der abso­lu­ten Top-Spie­ler in Euro­pa und so war die Freu­de groß, als man Mit­te August den Wechs­le von Rokas Joku­bai­tis nach Mün­chen ver­kün­den konn­te. Die Freu­de wehr­te lei­der jedoch nicht lan­ge, denn im Spiel gegen Finn­land zog sich der Litau­er bei der Euro­Bas­ket einen Kreuz­band­riss zu und wird dem­zu­fol­ge für min­des­tens sechs Mona­te aus­fal­len. Die Bay­ern muss­ten also noch­mals auf die Suche gehen und fan­den mit Rück­keh­rer Ste­fan Jović Ersatz. Zwi­schen 2017 und 2019 trug der Ser­be schon ein­mal das Tri­kot des FC Bay­ern, im Anschluss spiel­te er die letz­ten Jah­re für BK Khim­ki (RUS), Bas­ket Zara­go­za (ESP), Pan­athi­nai­kos BC (GRE) und Valen­cia Bas­ket (ESP).

Der FC Bay­ern ist die 15. Sta­ti­on des heu­te 66-Jäh­ri­gen Gor­don Her­bert als Trai­ner. 1994 begann sei­ne Trai­ner-Kar­rie­re im fin­ni­schen Uusik­au­pun­ki. Nach einem Jahr im öster­rei­chi­schen Ober­wart führ­te ihn sein Weg 2000 in die BBL und zwar nach Würz­burg. Im Anschluss ging es von 2001 bis 2004 nach Frank­furt, wo er 2004 mit den SKYLINERS die Deut­sche Meis­ter­schaft gewann. Auch in Frank­reich, Grie­chen­land, Kana­da und in Russ­land war Gor­don Her­bert als Ver­eins-Coach aktiv. Zudem trai­nier­te er die Natio­nal­mann­schaf­ten von Geor­gi­en und Kana­da. Von 2021 bis 2024 war er Bun­des­trai­ner und gewann mit der DBB-Aus­wahl 2022 EM-Bron­ze sowie 2023 die Weltmeisterschaft.

Die Wur­zeln der Bas­ket­ball­ab­tei­lung des FC Bay­ern Mün­chen lie­gen knapp 80 Jah­re zurück. Bereits 1954 und 1955 war man Deut­scher Meis­ter und konn­te die bei­den ers­ten Titel­ge­win­ne fei­ern. In der Fol­ge­zeit such­te man den FC Bay­ern dann jedoch lan­ge nur in nie­der­klas­si­gen Ligen. Seit 2011 sind die Münch­ner aktu­ell nun zurück in der BBL.

Gla­dia­tors Trier mit zwei Sie­gen aus den ers­ten bei­den Spielen

BMA365 Bam­berg Bas­kets rei­sen nach Trier

Nach den bei­den Aus­wärts­sie­gen im Pokal und in der Liga zum Auf­takt in die neue Sai­son wol­len die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun am mor­gi­gen Sonn­tag wei­ter nach­le­gen. Für die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel geht es zum Zweit­li­ga­meis­ter der Vor­sai­son nach Trier.

Im Gast­spiel beim Auf­stei­ger müs­sen sich die Bam­ber­ger dabei auf ein extrem schwe­res Spiel ein­stel­len, denn nach dem Sieg im Pokal haben die Trie­rer auch ihre bei­den ers­ten BBL-Spie­le der Sai­son gegen Ros­tock und bei ALBA BERLIN gewon­nen. Tip-Off zur Par­tie der BMA365 Bam­berg Bas­kets in der SWT-Are­na in der Römer­stadt ist am Sonn­tag um 15:00 Uhr.

„Wir tref­fen auf einen Geg­ner, der zwei Sie­ge aus sei­nen ers­ten bei­den Spie­len geholt hat. Mit sehr star­ken indi­vi­du­el­len Spie­lern, die ein Spiel im Allein­gang ent­schei­den kön­nen, har­mo­nie­ren sie offen­siv und spie­len sehr gut Sie haben in bei­den Spie­len gezeigt, dass sie nie auf­ge­ben. Zuletzt in Ber­lin, als sie schon zwei­stel­lig in Rück­stand lagen, haben sie Cha­rak­ter bewie­sen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „In Trier zu bestehen ist für uns eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Drei Vier­tel ihrer Mann­schaft sind zusam­men­ge­blie­ben, dane­ben haben sie sich mit Brooks und King sehr gut ver­stärkt. Wir müs­sen gewapp­net sein, denn in Trier wird uns mit Sicher­heit alles abver­langt werden.“

Nach dem Aus­wärts­spiel in Braun­schweig hat­ten die Bam­ber­ger nun acht Tage Zeit, sich auf die Auf­ga­be in Trier vor­zu­be­rei­ten. Auf­grund der Teil­nah­me von RASTA Vech­ta am inter­na­tio­na­len Wett­be­werb muss­te die Begeg­nung des 2. Spiel­ta­ges ver­scho­ben wer­den und bescher­te Ibi Wat­son & Co. so die­se Pau­se. Die Trie­rer hin­ge­gen muss­ten am Frei­tag­abend noch in der Haupt­stadt bei ALBA BERLIN ran.

Nach dem Errei­chen des Ach­tel­fi­na­les im BBL-Pokal nach dem 87:67-Auswärtserfolg in Tübin­gen gewan­nen die Trie­rer auch ihr ers­tes Heim­spiel der neu­en BBL-Sai­son. Gegen die ROSTOCK SEAWOLVES setz­te man bei der Rück­kehr ins Ober­haus gleich ein dickes Aus­ru­fe­zei­chen. Mit 5.029 Zuschau­ern im Rücken bezwang man in der hei­mi­schen SWT-Are­na die von den Exper­ten extrem hoch ein­ge­schätz­ten Ost­see­städ­ter mit 88:78 und hol­te sich den ers­ten Saisonsieg.

Im Anschluss an den Auf­takt­sieg gegen Ros­tock ging es für die Mann­schaft von Trai­ner Jac­ques Schnei­der gut 700 Kilo­me­ter quer durch die Repu­blik nach Ber­lin, wo man am Tag der Deut­schen Ein­heit bei den Alba­tros­sen zu Gast war und auch hier gin­gen die Trie­rer am Ende als Sie­ger vom Par­kett. Nach­dem man im ers­ten Vier­tel noch etwas Respekt gezeigt hat­te (23:35) kam man im wei­te­ren Ver­lauf des Spiels immer bes­ser in sei­nen Rhyth­mus. Vier­tel Num­mer zwei, drei und vier hol­ten sich die Gla­dia­tors und sieg­ten am Ende in der Uber Are­na mit 97:92.


Lan­ge Bas­ket­ball­his­to­rie in Trier

Mit Maik Zir­bes haben die Trie­rer einen Mann in ihren Rei­hen, der bas­ket­bal­le­risch mit allen Was­sern gewa­schen ist. 259 BBL-Spie­le sowie 75 Län­der­spie­le für Deutsch­land hat der 35-Jäh­ri­ge bereits auf sei­nem brei­ten Buckel. Von 2012 bis 2014 spiel­te er in Bam­berg und gewann hier 2013 sei­ne ers­te Deut­sche Meis­ter­schaft. Neben ihm hat der Club ins­ge­samt neun wei­te­re Spie­ler aus der Auf­stiegs­mann­schaft gehal­ten. JJ Mann, Jor­dan Roland, Behnam Yakhcha­li, Nolan Ade­kun­le und Evan Rapi­que ver­fü­gen alle­samt nicht nur über BBL-Erfah­rung, son­dern sind als Team über die über­aus erfolg­rei­che Vor­sai­son zusam­men­ge­wach­sen und her­vor­ra­gend auf­ein­an­der eingespielt. 

Gezielt und punk­tu­ell hat der Coa­ching Staff der Gla­dia­tors die Mann­schaft erwei­tert. Von den Bak­ken Bears, Geg­ner der Bam­ber­ger in der Vor­sai­son in der Euro­pean North Bas­ket­ball League, kam Urald King. Der US-Ame­ri­ka­ner begann sei­ne Pro­fi­kar­rie­re beim TUS Bad Aib­ling in der 2. Regio­nal­li­ga, ehe ihn sein Weg über Island, Frank­reich, Finn­land, Däne­mark, Isra­el, Öster­reich und den Koso­vo nun wie­der zurück nach Deutsch­land führte. 

Direkt aus der NCAA von der Uni­ver­si­ty of Mar­quet­te wech­sel­te Dex­ter Akan­no in die ältes­te Stadt Deutsch­lands. Mit Jor­ke Aav haben die VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier zudem ein viel­ver­spre­chen­des Talent auf der Point Guard Posi­ti­on ver­pflich­tet. Der Junio­ren-Natio­nal­spie­ler Est­lands ist in Trier kein Unbe­kann­ter, denn bereits zur Spiel­zeit 2021/​/​22 spiel­te er für das Team Ehin­gen Urspring. Als damals 16-Jäh­ri­ger absol­vier­te er 17 Par­tien in der ProA und stand in bei­den Duel­len mit den Trie­rern auf dem Spiel­feld. Schon jetzt ist klar, wer im Spiel der Trie­rer die Fäden in der Hand hat. Eli Brooks war mit 17 Punk­ten und 8 Assists Tops­corer und Takt­ge­ber der Gla­dia­tors im Auf­takt­sieg gegen Ros­tock. Auch beim Aus­wärts­sieg in Ber­lin spiel­te der US-Ame­ri­ka­ner groß auf. 18 Zäh­ler trug er dies­mal zum Sieg bei. Nach­dem zunächst Behnam Yakhcha­li mit zwei erfolg­rei­chen Drei­ern für die ers­te Trie­rer Füh­rung der Par­tie gesorgt hat­te, brach­te der neue Gla­dia­tors Point Guard den Sieg über die Ziel­li­nie. 9 Punk­te erziel­te Brooks in nur 2:06 Minu­ten bis zum 95:83 und stutz­te so nahe­zu im Allein­gang den Alba­tros­sen die Flügel.

In der Som­mer­pau­se 2023 wech­sel­te der gebür­ti­ge Rhein­län­der Jac­ques Schnei­der an die Mosel. Dort über­nahm er zunächst den Pos­ten des sport­li­chen Lei­ters und fun­gier­te zudem als Co-Trai­ner von Don Beck. Nach­dem die Trie­rer 2024 den Auf­stieg in die BBL nur knapp ver­passt hat­ten, wur­de Schnei­der zum Chef­trai­ner ernannt und führ­te die Mann­schaft zur Meis­ter­schaft in der ProA. Vor sei­ner Zeit in Trier war Jac­ques Schnei­der von 2013 bis 2023 als Co-Trai­ner bei den Bay­er Giants in Lever­ku­sen tätig.

Die Bas­ket­ball­his­to­rie in Trier ist lang. Zwar nicht so lang wie die Geschich­te der ältes­ten Stadt Deutsch­lands, aber bei­des ver­bin­det sich im frü­he­ren Namen des Clubs. Die TBB Trier, also die Tre­ve­ri Bas­ket­ball GmbH Trier, wur­de benannt nach dem römi­schen Namen der Stadt Trier Augus­ta Tre­verorum. Die Bas­ket­ball-Abtei­lung des Ver­eins wur­de 1956 beim TV Ger­ma­nia Trier gegrün­det. 1998 und 2001 gewann man den Deut­schen Bas­ket­ball Pokal und ist nun nach dem Zwangs­ab­stieg in der Sai­son 2014/​/​2015 wie­der erstklassig.

Star­ker Start in die 60. Bundesligasaison

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen in Braunschweig

Mit zwei Aus­wärts­sie­gen im Gepäck keh­ren die BMA365 Bam­berg Bas­kets von ihrem ers­ten Aus­wärts­trip der neu­en Sai­son nach Freak City zurück. Nach dem Sieg am Mitt­woch­abend in der ers­ten BBL-Pokal-Run­de in Ham­burg gewann das Team von Head Coach Anton Gavel auch drei Tage spä­ter sei­ne Par­tie des 1. Spiel­tags in der easy­Cre­dit BBL in Braunschweig.

Zum Auf­takt der 60. Bun­des­li­ga-Sai­son sieg­te das Team aus Freak City am Sams­tag­abend gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit 98:75 (46:42).

Nach­dem die bei­den ers­ten Vier­tel noch recht aus­ge­gli­chen ver­lau­fen waren, über­nah­men die Bam­ber­ger im drit­ten Abschnitt das Kom­man­do. Mit einem 25:6‑Run zog man vom 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davon und erspiel­te sich hier den letzt­lich ent­schei­den­den Vor­sprung. Die Nie­der­sach­sen kamen im Schluss­ab­schnitt zwar noch­mals her­an, doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets blie­ben kon­zen­triert und erspiel­ten sich als Team den hoch ver­dien­ten Auftaktsieg.

Effek­tivs­ter Spie­ler im Team der Bam­ber­ger mit einem Wert von 23 war Demar­cus Demo­nia, der am Ende mit 21 Punk­ten und 11 Rebounds ein Dou­ble Dou­ble auf dem Sta­tis­tik­zet­tel ste­hen hat­te. Bar­ra Njie und Ben­ja­min Schrö­der tra­fen für die Bas­ket­ball Löwen mit je 16 Punk­ten am besten. 

„Wir haben das Spiel heu­te mit der nöti­gen Inten­si­tät und Aggres­si­vi­tät begon­nen. Das hat uns im letz­ten Jahr ab und an immer so ein biss­chen gefehlt. Natür­lich war unser Spiel heu­te noch bei wei­tem nicht per­fekt, aber wir haben uns vor­ge­nom­men, ein­fach jedes Mal här­ter zu spie­len als unser Geg­ner“, resü­mier­te Bam­bergs Kapi­tän Ibi Watson.


Bam­ber­ger 46:42-Pausen-Führung

Vor den Augen von Welt- und Euro­pa­meis­ter Den­nis Schrö­der fan­den die BMA365 Bam­berg Bas­kets schnell ins Spiel. Nach dem Dunk von Ibi Wat­son und dem Drei-Punk­te-Spiel von Cobe Wil­liams führ­te man nach gera­de ein­mal 74 Sekun­den mit 5:0. Die Bam­ber­ger blie­ben in Füh­rung (13:6/6.). Auch das zwei­te Foul gegen Cobe Wil­liams steck­ten die Gäs­te zunächst pro­blem­los weg (18:9/7.). Nun aber wur­den die Bas­ket­ball Löwen stär­ker und ver­kürz­ten auf 18:16 (8.) wor­auf Anton Gavel sein Team in einer Aus­zeit um sich ver­sam­mel­te. Der Run der Löwen ging aber wei­ter. Chip Fla­nig­an ver­senk­te einen Drei­er und brach­te sein Team erst­mals in Front (18:19). Die BMA365 Bam­berg Bas­kets aber lie­ßen sich nicht beein­dru­cken und schlu­gen bis zum Vier­tel­e­len­de (23:19) noch­mals zurück.

Den 10:0‑Lauf der Löwen kon­ter­te man vier­tel­über­grei­fend mit einem eige­nen 10:0‑Run und lag dann mit 28:19 wie­der vor­ne. Das Hin und Her ging wei­ter und so waren nun wie­der die Nie­der­sach­sen dran, die bis zur 26. Minu­te durch Fer­di­nand Zyl­ka erneut auf 32:31 ver­kür­zen konn­ten. An sich vor­bei­zie­hen lie­ßen Ibi Wat­son & Co. die Löwen jedoch nicht. Ein klei­ner Zwi­schen­spurt unmit­tel­bar vor der Halb­zeit­pau­se sicher­te den Bam­ber­gern eine knap­pe aber ver­dien­te 46:42 Pausen-Führung.


„Wenn wir ein biss­chen mehr auf ‚Ego‘ gespielt haben, sahen wir nicht gut aus“

Die ers­ten drei Minu­ten nach dem Sei­ten­wech­sel ver­lie­fen völ­lig aus­ge­gli­chen (50:49/23.). Nun aber dreh­ten die Bam­ber­ger auf. Knapp drei Minu­ten spä­ter und nach dem zwei­ten Drei­er von Demar­cus Demo­nia inner­halb von nicht ein­mal einer Minu­te führ­ten die Bas­kets erst­mals zwei­stel­lig (61:51/26.). Richard Bal­int, Demar­cus Demo­nia und zwei­mal Aus­tin Crow­ley ver­senk­ten den Ball im Anschluss von jen­seits der 6,75-Meter-Linie im Braun­schwei­ger Korb und so war der Vor­sprung 49 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Vier­tels auf 20 Zäh­ler ange­wach­sen (75:55). Sechs der zehn Bam­ber­ger Drei­punk­te­wür­fe im drit­ten Abschnitt fie­len und so führ­te man vor dem Schluss­ab­schnitt deut­lich (75:58).

Wür­de der Vor­sprung zum ers­ten Sai­son­sieg rei­chen? Eine berech­tig­te Fra­ge, nach­dem die Nie­der­sach­sen mit einem 6:0‑Start ins vier­te Vier­tel auf 75:64 ver­kür­zen konn­ten. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets aber blie­ben fokus­siert und gaben die pas­sen­de Ant­wort. Zunächst hat­te Luka Scu­ka zwar den Wurf von Ibi Wat­son ins Aus blo­cken kön­nen, doch in den zwei ver­blei­ben­den Sekun­den Angriffs­zeit war es EJ Onu, der per Drei­er zum 80:64 (34.) traf und die ins­ge­samt tol­le Stim­mung in der Volks­wa­gen Hal­le hier erst ein­mal auf Null her­un­ter dreh­te. Im Spiel der Bam­ber­ger flutsch­te es nun und 3:39 Minu­ten vor dem Ende war es erneut der an die­sem Abend bären­star­ke Demar­cus Demo­nia, der mit sei­nem vier­ten erfolg­rei­chen Drei­er beim 88:67 (37.) für die Vor­ent­schei­dung sorg­te. Die letz­ten Punk­te der Par­tie zum abso­lut ver­dien­ten 98:75-Endstand erziel­te Finn Dönt­gens mit sei­nem ers­ten Korb­er­folg in der easy­Cre­dit BBL.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum ers­ten Sieg der Sai­son! Wie in Ham­burg haben wir gut ange­fan­gen und uns gute Wür­fe erar­bei­tet. Aber jedes Mal, wenn wir ein biss­chen mehr auf ‚Ego‘ gespielt haben, sahen wir nicht gut aus, was Braun­schweig aus­nut­zen konn­te“, bemän­gel­te Head Coach Anton Gavel. „Sie haben uns in der ers­ten Halb­zeit mit viel Bewe­gung und Cuts weh­ge­tan. Das drit­te Vier­tel oder sogar die kom­plet­te zwei­te Halb­zeit haben wir das dann gut gemacht. Wir hat­ten zwar einen klei­nen Durch­hän­ger und haben wie­der sehr früh Wür­fe genom­men. Aber wenn du hier­her­kommst und so deut­lich gewinnst, dann kann man damit zufrie­den sein. Der ers­te Sieg in die­ser Sai­son tut gut, aber wir haben noch drei wei­te­re Aus­wärts­spie­le, auf die wir uns jetzt best­mög­lich vor­be­rei­ten müssen.“

easy­Cre­dit BBL ver­öf­fent­licht den Spiel­plan für 2023/​/​2024

Bam­berg Bas­kets begin­nen bei Ras­ta Vechta

Bis zum 27. Okto­ber müs­sen sich die Fans der Bam­berg Bas­kets noch gedul­den, ehe sie ihr neu­for­mier­tes Team in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga erst­mals auf eige­nem Par­kett sehen wer­den. Gast in der Bro­se Are­na im ers­ten Heim­spiel wer­den die EWE Bas­kets aus sein. In die Sai­son star­ten die Bam­berg bereits Ende Sep­tem­ber mit einem Aus­wärts­spiel bei Ras­ta Vechta.

Die easy­Cre­dit BBL hat den Spiel­plan für die Sai­son 2023/​/​2024 ver­öf­fent­licht. Die neue BBL-Sai­son star­tet außer­plan­mä­ßig mit einem Dop­pel­spiel­tag am Donnerstag/​/​Freitag, 28.//29. Sep­tem­ber und am Sonntag/​/​Montag, 1.//2. Okto­ber. Bereits am Mitt­woch, dem 27. Sep­tem­ber, eröff­net der deut­sche Meis­ter ratio­ph­arm ulm die neue Sai­son in einer vor­ge­zo­ge­nen Par­tie gegen die NINERS Chemnitz.

Die Bam­ber­ger Bas­ket­bal­ler, die seit dem 1. Juli als Bam­berg Bas­kets star­ten, absol­vie­ren am 24. Sep­tem­ber bei den Art­land Dra­gons ihr Erst­run­den­spiel im BBL Pokal. Bun­des­li­ga­sai­son­start für das Team von Head Coach Oren Amiel ist am 28. Sep­tem­ber beim Auf­stei­ger in Vech­ta, ehe es vier Tage spä­ter in der Mes­se Chem­nitz gegen die NINERS um die nächs­ten Zäh­ler gehen wird.

Neu­es Spielplanschema

All­ge­mein wer­den die Par­tien eines Spiel­tags in der kom­men­den Sai­son nach fol­gen­dem Sche­ma aus­ge­tra­gen: ein Spiel fin­det am Frei­tag, Tip-Off um 20 Uhr, statt, sie­ben Spie­le am Sams­tag – mit Spiel­be­ginn um 18:30 Uhr oder um 20:00 Uhr – und Sonn­tag, Jump um 15:30 Uhr, um 17 Uhr oder um 18:30 Uhr, sowie ein Spiel am Mon­tag mit Tip-Off um 20 Uhr.