Biber-Auf­zucht­zeit

Hun­de beim Spa­zier­gang am Was­ser unbe­dingt an der Lei­ne führen

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Biber
Um ihre Jungtiere zu verteidigen, können die normalerweise friedlichen Biber auch aggressives Verhalten an den Tag legen, weshalb um erhöhte Achtsamkeit in den nächsten Wochen gebeten wird. Im Bild: Ein Bieber, der sich 2023 in der Schleuse 100 am Mühlwörth befand. Foto: Stadt Bamberg, Klima- und Umweltamt
In den kom­men­den Wochen zie­hen Biber ihren Nach­wuchs groß. Die Stadt Bam­berg bit­tet in der Zeit nach­drück­lich um Vorsicht.

Seit eini­gen Jah­ren ist der Biber in Stadt und Land­kreis Bam­berg wie­der hei­misch gewor­den. Biber gehen eine lebens­lan­ge Ehe ein. Die Paa­rung der Biber fin­det zwi­schen Janu­ar und April unter Was­ser statt. Nach einer Trag­zeit von 105–109 Tagen kom­men Ende April/​Anfang Mai meist zwei bis drei Jun­ge zur Welt. Die Jung­tie­re wer­den etwa zwei bis zwei­ein­halb Mona­te gesäugt.

Wäh­rend der Auf­zucht­zeit dür­fen Biber kei­nes­falls unter­schätzt wer­den. Um den Nach­wuchs vor frei umher­lau­fen­den Hun­den zu ver­tei­di­gen, reagie­ren die ansons­ten fried­lie­ben­den Tie­re oft aggres­siv. In der Ver­gan­gen­heit wur­den bereits Hun­de von Bibern ange­grif­fen und durch Bis­se der Nage­tie­re verletzt.

Die Stadt Bam­berg weist des­halb dar­auf hin, dass Hun­de beim Spa­zier­gang am Was­ser im Mai und Juni unbe­dingt an der Lei­ne geführt wer­den soll­ten, um die Hun­de zu schüt­zen und eine Stö­rung der Biber zu ver­mei­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es beim Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg, Sach­ge­biet Arten­schutz, Tel. 0951÷87−1728, E‑Mail: naturschutz@stadt.bamberg.de

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