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Stadt Bamberg

Kon­zert­rei­he im neu­en Fest­saal der Musik­schu­le star­tet ins neue Jahr

Blech­blä­ser­en­sem­ble „Rek­ken­ze Brass“ spielt am 17. Januar

Am kom­men­den Sams­tag, dem 17. Janu­ar 2026, eröff­net um 17 Uhr das Blech­blä­ser­en­sem­ble „Rek­ken­ze Brass“ aus Hof die dies­jäh­ri­ge Kon­zert­rei­he im neu­en Fest­saal der Städ­ti­schen Musik­schu­le Bamberg.

Unter dem Titel „BRASS­zi­na­ti­on“ will „Rek­ken­ze Brass“ mit Ben­ja­min Sebald und Flo­ri­an Zeh, Trom­pe­te, Alex­an­der Her­tel, Wald­horn, Eli­sa­beth Nuß­rai­ner, Posau­ne, sowie Rai­ner Streit, Tuba, das Publi­kum mit einer bun­ten Mischung aus Barock­mu­sik, Ori­gi­nal­li­te­ra­tur, Tan­go, Swing und Jazz begeis­tern. Mit ihrem Mar­ken­zei­chen „BRASS­zi­na­ti­on“ ver­ste­hen sie es immer wie­der, mit Locker­heit, Vir­tuo­si­tät und Prä­zi­si­on ihr Publi­kum zu fas­zi­nie­ren. „Rek­ken­ze“ war 1135 die alt­sla­wi­sche Bezeich­nung einer Dorf­sied­lung, aus der die Stadt Hof her­vor­ge­gan­gen ist.

Das Kon­zert ist für jün­ge­re und älte­re Zuhö­ren­de glei­cher­ma­ßen geeig­net und hat kei­ne Pau­se. Der Ein­tritt ist frei, am Ende des Kon­zerts wird um Spen­den für die Musi­ke­rin­nen und Musi­ker gebeten!

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind hier zu finden.

Natur­schutz­fach­kar­tie­rung lie­fert neue Erkenntnisse

Sel­te­ne Arten im Stadt­ge­biet entdeckt

Vom Lan­des­amt für Umwelt wur­de der Schluss­be­richt der Natur­schutz­fach­kar­tie­rung an Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp über­ge­ben. Ziel der Unter­su­chung war es, aktu­el­le und belast­ba­re Daten zur Tier­welt im Stadt­ge­biet zu gewin­nen und damit eine wich­ti­ge Grund­la­ge für den Natur­schutz zu schaf­fen, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Dabei zeig­te sich, dass sich auch sehr sel­te­ne Arten im Stadt­ge­biet wohl­füh­len: Erst­mals nach­ge­wie­sen wer­den konn­te der vom Aus­ster­ben bedroh­te Kammmolch.

Im Rah­men der Kar­tie­rung wur­den die Vor­kom­men von Vögeln, Rep­ti­li­en, Amphi­bi­en, Libel­len, Tag­fal­tern und Heu­schre­cken auf zuvor aus­ge­wähl­ten Flä­chen im Stadt­ge­biet erfasst. Die letz­te sys­te­ma­ti­sche Art­kar­tie­rung in ver­gleich­ba­rem Umfang hat­te Ende der 1990er Jah­re statt­ge­fun­den, wes­halb eine Aktua­li­sie­rung der Daten­grund­la­ge not­wen­dig war.


Mehr als 5.000 Artnachweise

Die Ergeb­nis­se zei­gen die hohe Bedeu­tung des Stadt­ge­biets für den Arten­reich­tum: Ins­ge­samt konn­ten 5.343 Art­nach­wei­se an 283 Fund­or­ten doku­men­tiert wer­den. Die unter­such­ten Flä­chen umfass­ten zusam­men 1.006,5 Hekt­ar und damit rund 18,4 Pro­zent der Stadt­flä­che Bam­bergs. „Bam­berg ist somit nicht nur beson­ders lebens­wert für den Men­schen, son­dern auch für vie­le Tier­ar­ten“, so Tho­mas Fischer von der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de. Bei nahe­zu allen unter­such­ten Arten­grup­pen – mit Aus­nah­me der Heu­schre­cken – lag die Zahl der neu erfass­ten Fund­or­te teil­wei­se deut­lich über der Anzahl der bis­lang bekann­ten Altfundorte.

Bemer­kens­wert ist auch der Nach­weis der Gelb­bau­chun­ke in einem klei­nen Teich auf einem Pri­vat­grund­stück im Umfeld der Alten­burg. Das natur­nah gestal­te­te Gar­ten­grund­stück ver­deut­licht, dass auch pri­va­te Gär­ten wert­vol­le Lebens­räu­me für bedroh­te Tier­ar­ten sein kön­nen. Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp freut sich über den Bericht: „Er beschleu­nigt unse­re Ver­fah­ren, da wir nun sehr genau über die Vor­kom­men, auch räum­lich, Bescheid wis­sen. Dadurch sind wir in der Lage, schnell und prä­zi­se Aus­kunft an Drit­te zu geben.“


Ergeb­nis­se öffent­lich zugänglich

Der voll­stän­di­ge Schluss­be­richt der Natur­schutz­fach­kar­tie­rung steht unter www.stadt.bamberg.de zum Down­load zur Ver­fü­gung (dazu in der Such­funk­ti­on Natur­schutz­fach­kar­tie­rung ein­ge­ben und „Doku­men­te“ öff­nen). Zudem ist geplant, die Ergeb­nis­se im Früh­jahr 2026 einem städ­ti­schen Gre­mi­um vorzustellen.

Sicher­heit für den Spiel­platz im Harmoniegarten

Bruch­ge­fähr­de­ter Ahorn­baum muss gefällt werden

Auf­grund aku­ter Bruch­ge­fahr muss ein kran­ker Ahorn­baum im Har­mo­nie­gar­ten ent­fernt wer­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Nach einer ein­ge­hen­den Unter­su­chung wur­de fest­ge­stellt, dass die Stand­si­cher­heit des Bau­mes nicht mehr gege­ben ist. Da sich der Ahorn unmit­tel­bar neben einem Kin­der­spiel­platz befin­det, ist die Maß­nah­me zur Abwehr von Gefah­ren zwin­gend erforderlich.

Der Baum weist meh­re­re deut­lich sicht­ba­re Schad­bil­der auf: Neben tief­rei­chen­den offe­nen Höh­lun­gen am Stamm­fuß und im Bereich der Kro­ne lösen sich bereits groß­flä­chig Rin­den­be­rei­che ab. Zudem lei­det der Ahorn unter einem star­ken Vita­li­täts­ver­lust. Bereits im Jahr 2022 wur­de die Kro­ne des Bau­mes stark ein­ge­kürzt, um den Ahorn noch zu erhal­ten. Die­se Maß­nah­me führ­te jedoch zu kei­ner Bes­se­rung des Zustands.

Eine erneu­te fach­li­che Prü­fung kam zu dem Ergeb­nis, dass auf Grund der fort­ge­schrit­te­nen Holz­zer­set­zung auch ein wei­te­rer Rück­schnitt der Kro­ne die not­wen­di­ge Sicher­heit nicht wie­der­her­stel­len wür­de. Um das Risi­ko her­ab­stür­zen­der Äste oder eines Umstur­zes im Spiel­be­reich aus­zu­schlie­ßen, ist die Ent­nah­me die ein­zi­ge ver­blei­ben­de Option.

Die Maß­nah­me hat dabei posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die direk­te Umge­bung: Eine benach­bar­te Pla­ta­ne sowie eini­ge jun­ge Bäu­me wer­den durch den Weg­fall des bedrän­gen­den Ahorns mehr Platz und Licht erhal­ten, was deren Ent­wick­lung för­dert. Um den Baum­be­stand im Har­mo­nie­gar­ten den­noch lang­fris­tig sta­bil zu hal­ten, wird an der­sel­ben Stel­le eine Ersatz­pflan­zung vorgenommen.

Die Fäll­ar­bei­ten wer­den am Mitt­woch, 14. Janu­ar 2026, und even­tu­ell auch am Don­ners­tag, 15. Janu­ar 2026, durch­ge­führt. Wäh­rend der Arbei­ten kann es im Bereich des Har­mo­nie­gar­tens zu kurz­zei­ti­gen Behin­de­run­gen und Absper­run­gen kom­men. Besu­cher des Parks und Nut­zer des Spiel­plat­zes wer­den um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Sicher­heits­vor­keh­run­gen gebeten.

Das Jahr 2024 auf mehr als 90 Sei­ten im Überblick

Jah­res­be­richt 2024 der Stadt Bam­berg ist abrufbar

Das 75-jäh­ri­ge Bestehen der Städ­ti­schen Musik­schu­le, die Ent­wick­lung des Lag­ar­de-Cam­pus, die Grün­dung des Kom­mu­na­len Ord­nungs­diens­tes, die Schlie­ßung des Schlacht­hofs und die Ankün­di­gung von Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, nicht mehr bei der Kom­mu­nal­wahl 2026 antre­ten zu wol­len – das Jahr 2024 hat­te es in sich. Den Über­blick über die Ereig­nis­se ver­schafft der Jah­res­be­richt 2024 der Stadt Bam­berg, der online über die städ­ti­sche Home­page ein­zu­se­hen ist.

Neben der Ent­wick­lung des Lag­ar­de-Cam­pus sind vie­le wei­te­re bau­li­che The­men nach­zu­le­sen: So lässt die Stadt nicht in ihrem Bemü­hen nach, alle Schu­len auf Vor­der­mann zu brin­gen, um zeit­ge­mä­ßes Ler­nen zu ermög­li­chen. Stich­wort „Schlag­loch-Offen­si­ve“: Gehört wur­den die Kla­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über den Zustand der Stra­ßen. Mit Hil­fe eines Son­der­pro­gramms konn­te ein Teil des Stra­ßen­net­zes saniert wer­den, dar­un­ter, als größ­tes Pro­jekt, die Richard-Wag­ner-Stra­ße. Kla­gen führ­ten auch dazu, dass der Erba-Erd­hau­fen besei­tigt wer­den konn­te. Ent­stan­den ist eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Frei­flä­chen­ge­stal­tung, bei der die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht nur ein Wört­chen mit­zu­re­den hat­ten, son­dern aktiv mit­ein­ge­bun­den wurden.

Die Demo­kra­tie ist in Gefahr, von innen wie von außen. Die Demons­tra­ti­on gegen Rechts­extre­mis­mus und für Tole­ranz in Bam­berg mit mehr als 6.000 Betei­lig­ten war Anlass genug, das Netz­werk zur Stär­kung der Demo­kra­tie aus der Tau­fe zu heben. In unsi­che­ren Zei­ten nimmt die Bedeu­tung des Brand- und Kata­stro­phen­schut­zes zu: Auf knapp vier Sei­ten ist nach­zu­le­sen, wie die Feu­er­wehr den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in der Ukrai­ne hilft und dass die Arbeits­ge­mein­schaft Psy­cho­so­zia­le Not­fall­ver­sor­gung ihre Arbeit auf­ge­nom­men hat.

Ins­ge­samt umfasst der Jah­res­be­richt 2024 der Stadt Bam­berg 92 Sei­ten – mehr als alle Jah­res­be­rich­te in den Jah­ren zuvor. Das liegt auch dar­an, dass nun der Kon­zern der Stadt Bam­berg mit sei­nen vie­len Glie­de­run­gen – Sozi­al­stif­tung Bam­berg, Stadt­bü­che­rei Bam­berg, Volks­hoch­schu­le Bam­berg Stadt, Tou­ris­mus & Kon­gress Ser­vice, Stadt­bau Bam­berg, Stadt­wer­ke Bam­berg, Lagarde1, ETA Hoff­mann Thea­ter, Muse­en der Stadt Bam­berg und Bam­berg Ser­vice – abge­bil­det ist.

Der Jah­res­be­richt 2024 der Stadt Bam­berg ist hier abrufbar. 

Uner­wünsch­te Geschen­ke haben ein neu­es Zuhau­se gefunden

Lachen­de Gesich­ter beim „Markt der lan­gen Gesichter“

Ob Ker­zen mit Wein­duft, Hari­bo-Socken, ein Kal­li­gra­phie-Set oder eine Unter­ho­se mit einem Auf­druck von Speck und Eiern – beim „Markt der lan­gen Gesich­ter“ in der Volks­hoch­schu­le Bam­berg wur­den unlieb­sa­me Weih­nacht­ge­schen­ke ver­stei­gert. Mode­riert wur­de die belieb­te Ver­an­stal­tung in bewähr­ter Wei­se wie seit 2016 vom Drit­ten Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner, der nahe­zu alle Gegen­stän­de erfolg­reich an neue Besit­ze­rin­nen und Besit­zer ver­mit­tel­te, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Mit der Ver­stei­ge­rung wur­de auch dem guten Zweck gehol­fen. 30 Pro­zent des Erlö­ses gin­gen an die Bam­ber­ger Tafel. Wolf­gang Metz­ner pries die Geschen­ke wie­der humor­voll an, bei­spiels­wei­se mit Hil­fe von Gesangs­ein­la­gen. Er selbst erstei­ger­te ein „Gale­rie-Licht“ und reg­te die Besu­che­rin­nen und Besu­cher dazu an, bereits jetzt die Weih­nachts­ein­käu­fe für 2026 zu täti­gen, denn „Weih­nach­ten ist ja in etwa 360 Tagen schon wieder“.

Frank Pöhlau erstei­ger­te drei USA-Bücher von Natio­nal Geo­gra­phic. Er selbst war schon in 47 Staa­ten zu Besuch und kann so „in Erin­ne­run­gen schwel­gen und sich his­to­risch wei­ter­bil­den“. Der Kauf war unge­plant, denn eigent­lich woll­te er nur Wolf­gang Metz­ner in des­sen Para­de­rol­le als Auk­tio­na­tor zuse­hen. „Bei die­sem Ange­bot woll­te ich mich aber nicht zurück­hal­ten und kann so gleich­zei­tig mit einer Spen­de etwas Gutes tun“, sag­te der neue, glück­li­che Besitzer.


Bam­ber­ger Tafel freut sich

Bei­rats­mit­glied und akti­ver Fah­rer der Tafel, Frank Hof­mann, freu­te sich über die groß­zü­gi­gen Gebo­te: „Der Ter­min schafft nicht nur Bewusst­sein für die Bam­ber­ger Tafel, die Men­schen vor Ort gene­rie­ren mit ihren Spen­den einen wert­vol­len Bei­trag für die Gesell­schaft.“ Die Arbeit der Bam­ber­ger Tafel wird durch Spon­so­ren und Mit­glie­der ermög­licht und auch ehren­amt­li­che Unter­stüt­zung ist immer herz­lich will­kom­men! Die Tafel ist in der Hoh­mann­stra­ße 5a, 96052 Bam­berg, unter­ge­bracht und tele­fo­nisch unter 095161507 zu errei­chen. Wer die Arbeit der Bam­ber­ger Tafel unter­stüt­zen möch­te, kann an die­se Bank­ver­bin­dung spenden:

IBAN: DE54 7509 0300 0009 0180 18

BIC: GENODEF1M05

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Ein­füh­rung erfolgt zum Jahreswechsel

Gel­be Ton­ne für den Stadt­teil „Am Bruderwald“

Nach der erfolg­rei­chen Ein­füh­rung der Gel­ben Ton­ne in Wil­densorg erhal­ten die Haus­hal­te des Stadt­tei­les „Am Bru­der­wald“ eben­falls Gel­be Ton­nen durch die Fir­ma Remon­dis, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Dar­in kön­nen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ab dem Jah­res­wech­sel Ver­pa­ckungs­ab­fäl­le aus Kunst­stoff und Ver­bund­stof­fen, wie Tetra­packs und Dosen, sam­meln. Also alle soge­nann­ten Leicht­ver­pa­ckun­gen und Dosen, die bereits bis­her über den Gel­ben Sack gesam­melt wur­den. Die Ton­nen wer­den „Am Bru­der­wald“ ab dem 1. Janu­ar 2026 die Gel­ben Säcke erset­zen und – wie bis­her – im 14-tägi­gen Rhyth­mus geleert.

Damit kei­ne Fehl­wür­fe in den Ton­nen lan­den, die nicht zu Leicht­ver­pa­ckun­gen und Dosen zäh­len, sind auf den gel­ben Deckeln alle Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen, die in die Gel­ben Ton­nen ein­ge­wor­fen wer­den kön­nen, ein­ge­prägt. Für eine Über­gangs­zeit bis zum 31. März 2026 wer­den auch noch bereit­ge­stell­te Gel­be Säcke bei der Ent­sor­gung mit­ge­nom­men. Ab dem 1. April 2026 wer­den dann nur noch die bereit­ge­stell­ten gel­ben 120 Liter Ton­nen ent­leert. Soll­ten ein­zel­ne Haus­hal­te bis zum 22. Dezem­ber 2025 noch kei­ne Gel­be Ton­ne erhal­ten haben, wer­den die­se bis zum 31. Dezem­ber 2025 nach­ge­lie­fert. Betrof­fe­ne Haus­hal­te kön­nen sich an die E‑Mail-Adres­se langewiesen@remondis.de wen­den. Die betref­fen­den Haus­hal­te wer­den gebe­ten, ihre Gel­ben Säcke zeit­nah aufzubrauchen.


Betrof­fe­ne Straßenzüge

Bam­ber­ger Stra­ße (Haus­num­mern 27, 29, 35, 39, 41, 43 und 45)

Bauchwitzstraße

Bug­er Straße

Doktor-Eisenbart-Hof

Dunantstraße

Helmholzstraße

Höfe­ner Weg

Im Wiesengrund

Lobenhofferstraße

Paracelsusstraße

Paradiesweg

Pfarrer-Kneip-Hof

Robert-Koch-Straße

Semmelweisstraße

Ver­bes­se­run­gen vor allem für Bamberg-Ost

Bam­berg Ser­vice errich­tet unter­ir­di­schen Entwässerungskanal

Eine wich­ti­ge Tief­bau­maß­nah­me zur Ver­bes­se­rung des Gewäs­ser­schut­zes und des Hoch­was­ser­schut­zes im Stadt­ge­biet wird im kom­men­den Jahr gestar­tet: Mit dem Bau des soge­nann­ten „Tie­fen­samm­ler Bam­berg Ost“ (TSBO) wird Bam­berg Ser­vice die letz­te Sanier­un­glü­cke im städ­ti­schen Ent­wäs­se­rungs­sys­tem schlie­ßen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Die Bau­ar­bei­ten sol­len im zwei­ten Quar­tal 2026 begin­nen und dau­ern vor­aus­sicht­lich bis Herbst 2030. „Die­ses bedeu­ten­de Infra­struk­tur­pro­jekt wird dafür sor­gen, dass die Bil­der von über­flu­te­ten Unter­füh­run­gen der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren“, erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke bei einem Pres­se­ge­spräch. „Die Maß­nah­me ist gut für die Bevöl­ke­rung“, so Starke.

Aus­lö­ser des Groß­pro­jek­tes: Das vor­han­de­ne Kanal­netz mit sei­nen Ein­lei­tungs­stel­len in den Main-Donau-Kanal ent­spricht in Tei­len nicht mehr den recht­li­chen Vor­ga­ben. Die Stadt Bam­berg ist zu einer Sanie­rung sei­ner Ent­las­tungs­bau­wer­ke nach all­ge­mein aner­kann­tem Stand der Tech­nik ver­pflich­tet, um den gesetz­li­chen Gewäs­ser­schutz­an­for­de­run­gen zu ent­spre­chen. Dies wur­de im Rah­men des „Jahr­hun­dert­pro­jekts Kanal­aus­bau“ west­lich des Main-Donau-Kanals bereits erfolg­reich umge­setzt, jetzt folgt der Lücken­schuss für die Ent­wäs­se­rung des Bam­ber­ger Ostens.

Der geplan­te Tie­fen­samm­ler dient aber nicht nur dem Gewäs­ser­schutz, son­dern wird auch die Leis­tungs­fä­hig­keit des städ­ti­schen Kanal­sys­tems ins­ge­samt ver­bes­sern und zu einem bes­se­ren Hoch­was­ser­schutz bei­tra­gen. Selbst bei Stark­re­gen sol­len Bahn­un­ter­füh­run­gen dann nicht mehr mit Was­ser volllaufen.


3,6 Kilo­me­ter lan­ge Stre­cke unter der Erde

Der Bau erfolgt als unter­ir­di­scher Rohr­vor­trieb auf einer Län­ge von ins­ge­samt rund 3,6 Kilo­me­tern in einer Tie­fe von 8 bis 20 Metern und ver­bin­det meh­re­re bestehen­de Abwas­ser­ka­nä­le mit­ein­an­der. Der neue Tie­fen­samm­ler beginnt in der Moos­stra­ße und ver­läuft über den Eichel­berg, Robert-Bosch-Stra­ße, Geis­fel­der Stra­ße, Wun­der­berg und Bleichan­ger bis zum Main-Donau-Kanal. Vom Bleichan­ger führt er par­al­lel zum Main-Donau-Damm wei­ter bis zu einem eben­falls neu zu errich­ten­den Pump­werk am Mar­ga­re­ten­damm. Die­ses kann im Bedarfs­fall Was­ser aus unter­schied­li­chen Stadt­be­rei­chen sicher ableiten.

Für den unter­ir­di­schen Bau wer­den meh­re­re Schacht­bau­wer­ke als Start- und Ziel­gru­ben benö­tigt: Am Mar­ga­re­ten­damm, an der Euro­pa­brü­cke, am Ade­naue­ru­fer auf Höhe der Erlö­ser­kir­che sowie auf Höhe Bleichan­ger, in der Geis­fel­der Stra­ße sowie in der Robert-Bosch-Stra­ße und in der Moosstraße.


Stra­ßen­ver­kehr kaum betrof­fen, aber Ade­naue­ru­fer gesperrt

Die Erschlie­ßung der Bau­stel­le erfolgt von Nor­den her über die A 70 und Hafen­stra­ße zum Mar­ga­re­ten­damm, von Süden her über die Forch­hei­mer Stra­ße und die Neue Bug­ho­fer Stra­ße zum Ade­naue­ru­fer. Vor­teil: Fast wäh­rend der gesam­ten Bau­zeit sind kei­ne gro­ßen Stra­ßen­sper­run­gen erfor­der­lich, das inner­städ­ti­sche Ver­kehrs­sys­tem wird also kaum belas­tet, zumin­dest was den PKW-Ver­kehr angeht. Aller­dings muss der Geh- und Rad­weg am Ade­naue­ru­fer wäh­rend der gesam­ten Bau­zeit im Abschnitt zwi­schen Gal­gen­fuhr und Luit­pold­brü­cke voll gesperrt wer­den. Ent­spre­chen­de Umlei­tungs­kon­zep­te wer­den der­zeit in Abspra­che mit (Rad-)Verkehrsverbänden erstellt.

„Bei einem Groß­pro­jekt die­ser Dimen­si­on ist für uns eine gute Infor­ma­ti­on und Abstim­mung mit Anwoh­nen­den und Betrof­fe­nen beson­ders wich­tig“, stell­te OB Star­ke her­aus. So wur­den bereits zahl­rei­che Gesprä­che mit direkt Betrof­fe­nen geführt. Im ers­ten Quar­tal des kom­men­den Jah­res wer­den außer­dem meh­re­re Bür­ger­infor­ma­tio­nen ange­bo­ten. Auch wur­de schon eine eige­ne Inter­net­sei­te mit Infor­ma­tio­nen zu dem Pro­jekt ein­ge­rich­tet: www.stadt.bamberg.de/tiefensammler. Dort kön­nen sich Inter­es­sier­te auch für einen News­let­ter anmel­den, der regel­mä­ßig über das Vor­ha­ben infor­mie­ren wird.


Tie­fen­samm­ler Bam­berg Ost

Funk­ti­ons­wei­se

Das städ­ti­sche Kanal­sys­tem im Bam­berg Osten ist bis­her ins­be­son­de­re bei Stark­re­gen­er­eig­nis­sen nicht leis­tungs­fä­hig genug, um zusätz­lich zum Schmutz­was­ser das Ober­flä­chen­was­ser abzu­lei­ten. Fol­ge sind Über­flu­tun­gen tief­ge­le­ge­ner Flä­chen. Der neu zu errich­ten­de Tie­fen­samm­ler kann dage­gen gro­ße Was­ser­men­gen auf­neh­men, Misch­was­ser effek­tiv len­ken und Ein­lei­tun­gen in ande­re Gewäs­ser mini­mie­ren. Das „in der Tie­fe gesam­mel­te“ Was­ser kann dann kon­trol­liert zum neu­en Pump­werk am Mar­ga­re­ten­damm und von dort zur Klär­an­la­ge abge­lei­tet wer­den. Auf die­se Wei­se ist Bam­berg Ost bes­ser für zukünf­ti­ge Stark­re­gen- oder Hoch­was­ser­sze­na­ri­en gerüs­tet, die Ent­wäs­se­rungs­in­fra­struk­tur wird nach­hal­ti­ger, wet­ter­fest und zukunftssicher.


Daten und Fakten

Län­ge: 3,6 Km

Innen­durch­mes­ser: 2,4 m

Tie­fen­la­ge: 8–20 Meter unter der Oberfläche

Stau­raum­vo­lu­men: 15.000 Kubikmeter

Bau­zeit:

Bau­feld­frei­ma­chung: Mai 2026

Bau­gru­ben + Ver­bau: August 2026

Bau­be­ginn Vor­trieb: August 2027

Gesamt­fer­tig­stel­lung: August 2030

Im Roko­ko­saal des Alten Brückenrathauses

Bund Deut­scher Kar­ne­val tagt erst­mals in Bamberg

Aufs Herz­lichs­te hat Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke jüngst den Bund Deut­scher Kar­ne­val e.V. in Bam­berg begrüßt, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Das Kul­tur­ange­bot in einer Welt­erbe­stadt ist reich­hal­tig, auch der Fasching hat hier sei­nen fes­ten Platz“, beton­te das Stadt­ober­haupt im Roko­ko­saal des Alten Brü­cken­rat­hau­ses. Der Ver­ein hielt erst­mals sei­ne Jah­res­ab­schluss­ta­gung in Bamberg.

Der Prä­si­dent des Bunds Deut­scher Kar­ne­val e.V., Klaus-Lud­wig Fess, sag­te: „Der Fasching soll wei­ter leben­dig blei­ben und das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment muss gestärkt wer­den.“ Auch der Vize-Prä­si­dent des Ver­eins und Prä­si­dent des Fast­nacht­ver­bands Fran­ken e.V., Mar­co Ande­rik, bedank­te sich für die Bam­ber­ger Gast­freund­schaft und über­reich­te gemein­sam mit Fess einen Faschings-Orden als Aus­zeich­nung an den Ober­bür­ger­meis­ter. Orga­ni­sa­tor und Mit­in­itia­tor des mehr­tä­gi­gen Besuchs war der lang­jäh­ri­ge Prä­si­dent des BRK-Elfer­rats Bam­berg, Pius Schie­le, der sich sehr über die Jah­res­ab­schluss­sit­zung in Ober­fran­ken freute.

Ser­vice für die Bürger

Alt­klei­der wer­den künf­tig fle­xi­bel abgeholt

Die Stadt Bam­berg stellt die Samm­lung von Alt­tex­ti­li­en ab Janu­ar 2026 um und sorgt damit für mehr Kom­fort, mehr Ord­nung und mehr Nachhaltigkeit.

„Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger pro­fi­tie­ren künf­tig von einem fle­xi­ble­ren Hol-Ser­vice, wäh­rend gleich­zei­tig das Stadt­bild sau­ber gehal­ten und die Recy­cling­qua­li­tät wei­ter ver­bes­sert wird“, erklärt Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsenkamp.

Ab 2026 wird die Samm­lung von Alt­tex­ti­li­en in die bestehen­de Sperr­müll­samm­lung inte­griert. Damit kön­nen Haus­hal­te ihre gut ver­pack­ten und ver­schlos­se­nen Alt­tex­ti­li­en zwei­mal im Jahr ganz ein­fach zusam­men mit ange­mel­de­tem Sperr­müll abho­len las­sen – direkt vor der Haus­tür. Die Online-Anmel­dung wird dafür um die Aus­wahl­op­ti­on „Alt­tex­ti­li­en“ erwei­tert. Bereits vor­han­de­ne Anmel­de­kar­ten kön­nen wei­ter­hin genutzt wer­den, indem „Alt­tex­ti­li­en“ hand­schrift­lich ergänzt wird.

Pro Sperr­müll­an­mel­dung dür­fen bis zu drei 100-Liter-Säcke Alt­tex­ti­li­en in haus­halts­üb­li­chen Men­gen bereit­ge­stellt wer­den. Grö­ße­re Men­gen kön­nen wie gewohnt am Wert­stoff­hof in der Rhein­stra­ße 8 abge­ge­ben wer­den. Die Annah­me von Alt­tex­ti­li­en ist dort zu den bekann­ten Öff­nungs­zei­ten (Mon­tag bis Frei­tag, 8 bis 17 Uhr; Sams­tag, 8 bis 12 Uhr) mög­lich. Die­ses Ange­bot nutz­ten vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bereits und steht auch wei­ter­hin zur Ver­fü­gung. In einer Über­gangs­zeit bis April kön­nen Alt­klei­der auch noch wie bis­her in Alt­tex­til­con­tai­nern abge­ge­ben werden.

„Mit der Inte­gra­ti­on der Alt­tex­ti­li­en in die bewähr­te Sperr­müll­samm­lung schaf­fen wir ein moder­nes, bür­ger­freund­li­ches und zugleich nach­hal­ti­ges Sys­tem“, freut sich Glüsen­kamp. „So ver­bin­den wir Kom­fort mit Umweltschutz.“


Alt­tex­ti­li­en-Samm­lung ab Janu­ar 2026

Das darf in die Alttextil-Säcke

Gut erhal­te­ne Damen‑, Her­ren- und Kinderbekleidung

Sau­be­re Schu­he (paar­wei­se gebündelt)

Hüte, Müt­zen, Hand­schu­he, Gür­tel, Schals, Handtaschen

Haus­halts­wä­sche, Tisch­de­cken, Bade­tü­cher, Wasch­lap­pen, Wolldecken

Vor­hän­ge, Gardinen

Bett­wä­sche, Daunendecken

Plüschtiere


Das muss drau­ßen blei­ben und gehört in die Restmülltonne

Ver­schmutz­te oder nas­se Tex­ti­li­en (mit Öl oder Far­be ver­schmutz­te Kleidung)

Stark beschä­dig­te Tex­ti­li­en (löch­ri­ge oder zer­ris­se­ne Kleidung)

Stepp­de­cken, Kissen

Ski­schu­he, Schlitt­schu­he, Rol­ler­blades, Gummistiefel

Schmut­zi­ge und beschä­dig­te Schu­he (kaput­te Absätze)

Stoff‑, Woll- und Näh-Res­te, Textilschnipsel

Pols­ter­mö­bel­stof­fe und Matratzenbezüge

Matrat­zen und Schaumstoffe

Tep­pi­che und Aus­le­ge­wa­re (Tep­pich­bo­den)

Tech­ni­sche Tex­ti­li­en wie Schutz­klei­dung, Tauch­an­zü­ge, Ver­bands­ma­te­ri­al, Zel­te und Planen

Müll oder Abfall jeder Art

OB Star­ke infor­mier­te über aktu­el­le Entwicklungen

Zwei­te Bür­ger­ver­samm­lung des Jah­res im Klemens-Fink-Zentrum

Bei der Bür­ger­ver­samm­lung im Kle­mens-Fink-Zen­trum nutz­ten vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Gele­gen­heit, ihre Anlie­gen vor­zu­brin­gen. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke ging in sei­ner Rede unter ande­rem aus­führ­lich auf die Ver­ein­ba­rung mit dem Frei­staat über die Flä­che des Anker­zen­trums ein.

„Wir wol­len lang­fris­tig die Kon­trol­le über das Gebiet gewin­nen“, sag­te Star­ke. Außer­dem sei­en mit der Rege­lung zahl­rei­che Vor­tei­le für Bam­berg-Ost ver­bun­den. „Wir spre­chen über die Errich­tung einer bar­rie­re­frei­en Bus­hal­te­stel­le im Ein­gangs­be­reich des Anker­zen­trums, die Fort­set­zung des Ankers­hut­tles, die groß­zü­gi­ge För­de­rung der Sanie­rung des Bam­ba­dos-Frei­bads und des Volks­parks sowie die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung zur Rea­li­sie­rung eines neu­en Geh- und Rad­we­ges in der Armee­stra­ße.“ Der Bür­ger­ver­ein Bam­berg-Ost begrü­ße die­sen Fort­schritt ausdrücklich.

Star­ke the­ma­ti­sier­te wei­ter­hin den städ­ti­schen Haus­halt und eini­ge Infra­struk­tur-Pro­jek­te. Trotz erschwer­ter Rah­men­be­din­gun­gen blei­be Bam­berg mit dem Haus­halt 2026 hand­lungs­fä­hig. So wer­de die Schlag­loch-Offen­si­ve fort­ge­setzt und „mas­siv in die Schul­land­schaft inves­tiert“. Eine wich­ti­ge Tief­bau-Maß­nah­me im Stadt­ge­biet in den kom­men­den Jah­ren sei der Tie­fen­samm­ler. Nach den Wor­ten des Ober­bür­ger­meis­ters dient der Bau dazu, gro­ße Was­ser­men­gen auf­zu­neh­men und dadurch die Stadt zu schüt­zen. Beginn der Maß­nah­me wird vor­aus­sicht­lich im Mai 2026 sein. „Dabei ist uns die Bür­ger­infor­ma­ti­on beson­ders wich­tig“, so Starke.


Zwei Jubi­lä­en

Der OB mach­te die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf zwei Jubi­lä­en in 2026 auf­merk­sam: Anläss­lich des 250. Geburts­tags von E.T.A. Hoff­mann wer­den vie­le Kul­tur­ein­rich­tun­gen das Werk und das Wir­ken des Mul­ti­ta­lents beleuch­ten. Zudem fei­ern die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker ihr 80-jäh­ri­ges Bestehen. Zum Schluss for­der­te Star­ke alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf, bei der Kom­mu­nal­wahl 2026 von ihrem Wahl­recht Gebrauch zu machen und demo­kra­ti­sche Par­tei­en zu wählen.

Von der anwe­sen­den Bür­ger­schaft wur­den ins­ge­samt 14 Anträ­ge gestellt. Ange­nom­men wur­de bei­spiels­wei­se der Antrag, den vor­über­ge­hen­den Weg­fall der Ver­kehrs­we­ge am Ade­naue­ru­fer durch den Tie­fen­samm­ler zu kom­pen­sie­ren und für aus­rei­chen­de Umlei­tungs­stre­cken in bei­den Rich­tun­gen zu sorgen.

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