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Stadt Bamberg

Stadt Bam­berg öff­net ab Okto­ber 2026 erneut das Förderfenster

För­der­pro­gramm „Bam­bergs begrün­te Gebäu­de“ geht in die drit­te Runde

Die letz­ten Tage und Wochen haben es gezeigt: Um auch in Zukunft eine lebens­wer­te Stadt zu erhal­ten, muss die Stadt Bam­berg vor dem Hin­ter­grund stei­gen­der Tem­pe­ra­tu­ren kli­ma­an­ge­passt umge­stal­tet und wei­ter begrünt wer­den. Daher för­dert das Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg auch in die­sem Jahr wie­der die Begrü­nung von pri­va­ten Gebäu­den in Form von Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nung oder der Begrü­nung ande­rer ver­ti­ka­ler Objekte.

„Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nun­gen tra­gen auf der einen Sei­te zur Redu­zie­rung des Hit­ze­insel­ef­fekts in der Stadt bei und sor­gen auf der ande­ren Sei­te für gemä­ßig­te Tem­pe­ra­tu­ren im Gebäu­de­inne­ren. Unser För­der­pro­gramm dient somit als effek­ti­ve Unter­stüt­zung zur Ver­bes­se­rung unse­res Stadt­kli­mas“, erklärt Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsenkamp.

Seit dem Start des För­der­pro­gramms konn­ten bereits 26 Vor­ha­ben bewil­ligt und rund 1.050 qm Flä­che begrünt wer­den. Mit dem Pro­gramm wer­den neben Begrü­nungs­maß­nah­men von Wohn­häu­sern, Car­ports und Gara­gen wei­ter­hin auch die Begrü­nung an ver­ti­ka­len Objek­ten wie Zäu­nen oder Gabio­nen geför­dert. Die Anträ­ge kön­nen ab dem 1. Okto­ber 2026 bis zum 30. Novem­ber 2026 online ein­ge­reicht wer­den. Schon jetzt soll­te dafür mit der Pla­nung begon­nen werden.

Die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung soll Anrei­ze schaf­fen, um die grü­ne Infra­struk­tur in Bam­berg wei­ter aus­zu­bau­en sowie auch im pri­va­ten Ein­fluss­be­reich Anpas­sun­gen an die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels umzu­set­zen. Begrü­nungs­maß­nah­men brin­gen zahl­rei­che posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen mit sich. Neben der Ver­bes­se­rung des Stadt­kli­mas durch die dar­aus resul­tie­ren­de Sau­er­stoff­pro­duk­ti­on, die CO2- und Luft­schad­stoff­bin­dung und die Lärm­re­du­zie­rung pro­fi­tie­ren auch Tie­re wie Insek­ten von einer Begrü­nung, denen dadurch neu­er Lebens­raum geschaf­fen wird. Wo der Platz für Grün­flä­chen fehlt, las­sen sich auch über Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nung sowie die Begrü­nung ande­rer ver­ti­ka­ler Objek­te wert­vol­le inner­städ­ti­sche Natur­oa­sen im unmit­tel­ba­ren Lebens­um­feld schaffen.


Die wich­tigs­ten Informationen

Start der Antrags­frist: Ab dem 1. Okto­ber 2026 und bis zum 30. Novem­ber 2026 kann eine För­de­rung bean­tragt werden.


Abga­be der Anträ­ge: Die Anträ­ge kön­nen über das Online-For­mu­lar der Stadt Bam­berg auf der Pro­jekt­sei­te www.stadt.bamberg.de/förderung-gebäudebegrünung ein­ge­reicht werden.


Ver­ga­be der Mit­tel: Wer zuerst kommt, begrünt zuerst. Das heißt, inner­halb der Antrags­frist ein­ge­reich­te Anträ­ge wer­den in der Rei­hen­fol­ge ihres voll­stän­di­gen Ein­gangs bewilligt.

Stadt Bam­berg und Lebens­hil­fe star­ten Kooperation

Neu­er Kaf­fee für Bam­berg – mit dop­pel­ter Wirkung

Ein Kaf­fee, der nicht nur gut schmeckt, son­dern auch Gutes bewirkt: Wer sich in der Tou­rist Infor­ma­ti­on einen Kaf­fee gönnt, bekommt ab sofort mehr als nur einen frisch gebrüh­ten Wach­ma­cher. Denn dort bekom­men die Gäs­te aus­schließ­lich das in der ADESSE-Kaf­fee­rös­te­rei der Bam­ber­ger Lebens­hil­fe Werk­stät­ten gerös­te­te „Bam­ber­ger Böhn­la“, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Das Beson­de­re: Mit jedem Espres­so, Cap­puc­ci­no oder Lat­te Mac­chia­to, der aus der Maschi­ne fließt, wer­den fai­rer Han­del, regio­na­le Wert­schöp­fung und Arbeits­plät­ze für Men­schen mit Behin­de­rung unterstützt.

Der Kaf­fee „Bam­ber­ger Böhn­la“ ist das Ergeb­nis einer neu­en Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg und der Lebens­hil­fe Bam­berg. Vor­ge­stellt wur­de die Zusam­men­ar­beit in der Tou­rist Infor­ma­ti­on gemein­sam von Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er, dem Aus­sichts­rats­vor­sit­zen­den der Lebens­hil­fe Bam­berg, Klaus Gal­lenz, sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Stadt Bamberg.

Das „Bam­ber­ger Böhn­la“ erfüllt den Leit­ge­dan­ken der Bam­ber­ger Agen­da 2030 „Glo­bal den­ken – lokal han­deln“ und glei­cher­ma­ßen das tou­ris­ti­sche Leit­bild als kon­kre­tes Bei­spiel nach­hal­ti­gen Han­delns: Die Boh­nen stam­men aus zer­ti­fi­zier­tem Fair­trade-Anbau in Hon­du­ras und wer­den anschlie­ßend direkt in Bam­berg von den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Bam­ber­ger Lebens­hil­fe Werk­stät­ten gerös­tet, ver­packt und vertrieben.

„Mit dem Bam­ber­ger Böhn­la ver­bin­den wir gleich meh­re­re Zie­le, die unse­rer Stadt wich­tig sind: fai­ren Han­del, regio­na­le Wert­schöp­fung und geleb­te Inklu­si­on. Ich freue mich sehr, dass wir gemein­sam mit der Lebens­hil­fe einen Kaf­fee anbie­ten kön­nen, der nach­hal­tig pro­du­ziert wird und gleich­zei­tig Arbeits­plät­ze für Men­schen mit Behin­de­rung stärkt“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Niedermaier.

Für die Lebens­hil­fe ist die Koope­ra­ti­on ein gro­ßer Gewinn, betont der kauf­män­ni­sche Lei­ter Patrick Mit­tel­ber­ger. „Mit jeder ver­kauf­ten Packung sichern wir Arbeits­plät­ze und erhal­ten die Viel­falt an Arbeits­mög­lich­kei­ten für Men­schen mit Behin­de­rung. Das macht die­se Zusam­men­ar­beit für uns so wert­voll.“ Ihren Anfang nahm die Kaf­fee­rös­te­rei bei einer gemein­sa­men Kaf­fee­pau­se. „Begon­nen haben wir mit einem klei­nen Zwei-Kilo-Rös­ter in unse­rer Cafe­te­ria. Schnell haben wir gemerkt, dass wir rich­tig guten Kaf­fee rös­ten kön­nen und die Arbeit unse­ren Beschäf­tig­ten gro­ße Freu­de berei­tet. Heu­te ste­hen vier Zwei-Kilo-Rös­ter im Reha­We-Läd­la in der Gun­dels­hei­mer Stra­ße und das Bam­ber­ger Böhn­la ist zu einem ech­ten Gemein­schafts­pro­jekt geworden.“

Bereits jetzt gibt es das „Bam­ber­ger Böhn­la“ als gan­ze Boh­ne oder gemah­len im Reha­We-Läd­la und direkt im Aus­schank in der Tou­rist Infor­ma­ti­on, Gey­ers­wörth­stra­ße 5. Ab dem 1. Sep­tem­ber ist der Kaf­fee an wei­te­ren Ver­kaufs­stel­len in Bam­berg sowie online unter www.lebenshilfe-bamberg.shop erhältlich.

Bam­berg Ser­vice besei­tigt Sturm­schä­den und bit­tet um beson­de­re Vorsicht

Som­mer­ge­wit­ter ver­ur­sacht Ast- und Gehölz­schä­den im Stadtgebiet

Ein star­kes Som­mer­ge­wit­ter mit Wind­bö­en von bis zu 9,5 Beau­fort ist am gest­ri­gen Don­ners­tag am spä­ten Nach­mit­tag über wei­te Tei­le des Stadt­ge­biets gezo­gen. Die Sturm­bö­en führ­ten an meh­re­ren Stel­len zu Ast- und Gehölz­brü­chen. Die Feu­er­wehr rück­te zu meh­re­ren Ein­sät­zen aus, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Auch die Gärt­ner und Baum­pfle­ger von Bam­berg Ser­vice waren ges­tern und heu­te im Dau­er­ein­satz, um die städ­ti­schen Gehölz­be­stän­de zu kon­trol­lie­ren, Gefah­ren­stel­len zu sichern und die ent­stan­de­nen Schä­den zu beseitigen.

Zu den fest­ge­stell­ten Schä­den zäh­len unter ande­rem meh­re­re grö­ße­re Ast­ab­brü­che im Hain: An einer Rot­bu­che nahe der Ten­nis­hal­le, an einer Rot­bu­che am Hutan­ger sowie an einer Rot­bu­che am Phi­lo­so­phen­weg bra­chen Äste ab, teil­wei­se ver­sperr­ten sie Wege. Eben­falls betrof­fen waren eine Robi­nie auf der Bay­er­leins­wie­se sowie ein Ahorn im Hein­richs­park. In der Cobur­ger Stra­ße kam es zu einem schwe­ren Gehölz­bruch an einer Kie­fer. Die unmit­tel­ba­re Gefähr­dung wur­de bereits besei­tigt, der Abtrans­port des Hol­zes erfolgt in der kom­men­den Woche.

Beson­ders betrof­fen war auch der Fried­hof Gau­stadt. Dort führ­ten meh­re­re Ast­ab­brü­che an wert­vol­len Habi­tat-Eichen zu Schä­den an der Aus­seg­nungs­hal­le. Die Gefah­ren­stel­len wur­den umge­hend gesi­chert. Der Beer­di­gungs­be­trieb ist nicht beein­träch­tigt und kann plan­mä­ßig stattfinden.

Die meis­ten Sturm­schä­den konn­ten bereits besei­tigt wer­den. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Bam­berg Ser­vice sind jedoch auch heu­te noch im gesam­ten Stadt­ge­biet im Ein­satz, um wei­te­re Schä­den auf­zu­neh­men und abzuarbeiten.

Bam­berg Ser­vice misst der Kon­trol­le und Pfle­ge des städ­ti­schen Baum­be­stan­des einen hohen Stel­len­wert bei. Drei zer­ti­fi­zier­te Baum­kon­trol­leu­re und drei pro­fes­sio­nel­le Baum­pfle­ge­teams sor­gen das gan­ze Jahr über dafür, dass die rund 30.000 städ­ti­schen Bäu­me ver­kehrs­si­cher blei­ben. Nach Sturm­ereig­nis­sen wer­den sämt­li­che Gehölz­be­stän­de zusätz­lich kontrolliert.

Den­noch sind der Baum­pfle­ge bei extre­men Wet­ter­la­gen Gren­zen gesetzt. Bei Wind­stär­ken ab Beau­fort 8 kön­nen selbst gesun­de und regel­mä­ßig kon­trol­lier­te Bäu­me durch außer­ge­wöhn­li­che Natur­er­eig­nis­se beschä­digt wer­den. Sol­che Sturm­ereig­nis­se gel­ten auch aus Sicht der Ver­si­che­run­gen als höhe­re Gewalt. Umso erfreu­li­cher ist es, dass trotz Wind­bö­en von bis zu 9,5 Beau­fort kei­ne Per­so­nen­schä­den und kei­ne grö­ße­ren Sach­schä­den im Stadt­ge­biet zu ver­zeich­nen waren.

Bam­berg Ser­vice bit­tet die Bevöl­ke­rung des­halb grund­sätz­lich, bei Stür­men und schwe­ren Gewit­tern Grün­an­la­gen mit gro­ßem Baum­be­stand – ins­be­son­de­re den Hain, die Ufer­we­ge, den Volks­park sowie Fried­hö­fe – zu mei­den. Zudem wird emp­foh­len, sich wäh­rend sol­cher Wet­ter­la­gen nicht unnö­tig im Bereich von Bäu­men auf­zu­hal­ten und beson­de­re Vor­sicht wal­ten zu lassen.

Kul­tur­preis der Stadt Bam­berg ehrt zwei außer­ge­wöhn­li­che Persönlichkeiten

E.T.A.-Hoffmann-Preis 2026 für Dr. Bar­ba­ra Kah­le und Dr. Ulrich Kahle

Der E.T.A.-Hoffmann-Preis 2026 der Stadt Bam­berg wird an Dr. Bar­ba­ra Kah­le und Dr. Ulrich Kah­le ver­lie­hen, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Damit wür­digt die Stadt das außer­ge­wöhn­li­che ehren­amt­li­che Enga­ge­ment des Ehe­paars für die För­de­rung der zeit­ge­nös­si­schen Kunst und die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Bam­ber­ger Kul­tur­land­schaft. Der Stadt­rat bestä­tig­te in sei­ner Sit­zung am 29. Juli 2026 ein­stim­mig die Emp­feh­lung der Jury.

Die Vor­sit­zen­de der Jury, Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar, sagt: „Bar­ba­ra und Ulrich (Uli) Kah­le prä­gen seit vie­len Jah­ren die Kul­tur in Bam­berg. Mit rie­si­ger Ener­gie und gro­ßem Enga­ge­ment haben sich bei­de mit jeder Faser ihres Her­zens für den Kunst­ver­ein, das Kes­sel­haus und die gesam­te Kunst­land­schaft ein­ge­setzt. Bar­ba­ra Kah­le hat als Kunst­his­to­ri­ke­rin, Kura­to­rin und lang­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de des Kunst­ver­eins die zeit­ge­nös­si­sche Kunst in Bam­berg ent­schei­dend mit­ge­prägt. Mit ihrer wis­sen­schaft­li­chen Exper­ti­se, ihrem hohen Qua­li­täts­an­spruch und ihrer Begeis­te­rung für die Kunst hat sie weit über die Stadt hin­aus Aner­ken­nung gefun­den. Und sie pack­te immer auch ganz prak­tisch mit an – ob mit einem selbst­ge­ba­cke­nen Scho­ko­ku­chen für die Ver­nis­sa­ge oder dem Cré­mant für die nächs­te Ver­an­stal­tung. Uli Kah­le war dabei der beschei­de­ne ‚Trou­ble­shoo­ter‘ im Hin­ter­grund. Kei­ne Lei­ter war ihm zu hoch, um noch schnell ein Bild auf­zu­hän­gen, und wenn es not­wen­dig wur­de, griff er kur­zer­hand selbst zum Farb­ei­mer und strich eine Aus­stel­lungs­wand. Gemein­sam haben Bar­ba­ra und Uli Kah­le nicht nur kul­tu­rel­le Pro­jek­te mög­lich gemacht, son­dern über vie­le Jah­re Men­schen für die Kunst begeis­tert und das kul­tu­rel­le Leben unse­rer Stadt nach­hal­tig bereichert.“

Dr. Bar­ba­ra Kah­le stand mehr als 15 Jah­re an der Spit­ze des Kunst­ver­eins Bam­berg und präg­te des­sen Ent­wick­lung maß­geb­lich. Wäh­rend ihrer Amts­zeit fei­er­te die ältes­te Bam­ber­ger Kul­tur­in­sti­tu­ti­on im Jahr 2023 ihr 200-jäh­ri­ges Bestehen. Auch nach ihrem Aus­schei­den aus dem Vor­stand im Früh­jahr 2025 bleibt sie dem Ver­ein eng verbunden.

Dar­über hin­aus enga­gier­te sie sich früh für die Ent­wick­lung neu­er Orte der zeit­ge­nös­si­schen Kunst. Als Mit­in­itia­to­rin der „Initia­ti­ve Kes­sel­haus“ leg­te sie 2009 gemein­sam mit wei­te­ren Akteu­rin­nen und Akteu­ren den Grund­stein für den spä­te­ren Ver­ein Kunst­raum JETZT!, der sich bis heu­te für die dau­er­haf­te Eta­blie­rung des Kes­sel­hau­ses als Kunst- und Kul­tur­ort einsetzt.

Dr. Ulrich Kah­le hat die­se Ent­wick­lung von Beginn an maß­geb­lich mit­ge­stal­tet. Als Mit­in­itia­tor von Kunst­raum JETZT! erkann­te er früh das Poten­zi­al des Kes­sel­hau­ses und trieb des­sen Ent­wick­lung mit gro­ßem per­sön­li­chem Ein­satz vor­an. Die Erstel­lung der Mach­bar­keits­stu­die für die Zukunft des Kes­sel­hau­ses geht wesent­lich auf sei­ne Initia­ti­ve zurück.

Dar­über hin­aus warb er För­der­mit­tel und Spon­so­ren ein, ver­netz­te die betei­lig­ten Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen und enga­gier­te sich für den Erhalt des Kes­sel­hau­ses als Aus­stel­lungs­ort. Mit der Unter­zeich­nung der Ver­län­ge­rung des Nut­zungs­ver­trags im Jahr 2018 schuf er gemein­sam mit Ober­bür­ger­meis­ter a. D. Andre­as Star­ke eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die wei­te­re kul­tu­rel­le Nut­zung des Gebäudes.

Die Jury wür­digt ins­be­son­de­re das außer­ge­wöhn­li­che ehren­amt­li­che Enga­ge­ment des Ehe­paars. In ihrer Begrün­dung heißt es: „Die Bedeu­tung des Ehe­paars Kah­le für die Kul­tur­land­schaft Bam­bergs liegt in ihrem außer­ge­wöhn­li­chen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment und ihrer tie­fen Ver­bun­den­heit mit ihrer Stadt und den Men­schen.“ Wei­ter heißt es: „Sie gehö­ren ohne Zwei­fel zu den Per­sön­lich­kei­ten, die die Kul­tur­land­schaft Bam­bergs über vie­le Jah­re in beson­de­rer Wei­se geprägt haben.“


Kul­tur­preis der Stadt Bamberg

Der Kul­tur­preis der Stadt Bam­berg wird im jähr­li­chen Wech­sel als E.T.A.-Hoffmann-Preis oder als Kul­tur-För­der­preis ver­lie­hen. Bei­de Wür­di­gun­gen sind mit einem Preis­geld von 6.000 Euro dotiert. Nach der Ehrung des Kom­po­nis­ten und Musi­kers Jochen Neu­r­a­th durch den Kul­tur-För­der­preis 2025 wur­de in die­sem Jahr der E.T.A.-Hoffmann-Preis ver­ge­ben. Er wird an natür­li­che und juris­ti­sche Per­so­nen oder Grup­pen ver­lie­hen, die durch ihre inno­va­ti­ven Akti­vi­tä­ten das kul­tu­rel­le Ange­bot in und für Bam­berg berei­chert haben oder för­de­rungs­wür­di­ge Leis­tun­gen auf dem Gebiet von Kunst und Kul­tur erbracht haben, durch ihr Leben und ihre Arbeit mit Bam­berg ver­bun­den sind und wei­te­re posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen erken­nen lassen.

Über die Ver­lei­hung der Kul­tur­prei­se ent­schei­det eine Jury, die aus der Kul­tur­re­fe­ren­tin der Stadt Bam­berg, Ulri­ke Sie­ben­haar, als Vor­sit­zen­de sowie den Sach­ver­stän­di­gen Mar­tin Bey­er, Jas­per Bran­dis, Chris­ti­ne Fese­feldt, Syl­via Michel, Jochen Neu­r­a­th, Harald Rind und Georg Wunsch­el besteht. Die Ent­schei­dung der Jury bedarf der Zustim­mung des Stadtrates.

Wil­ly-Brandt-Platz offi­zi­ell eingeweiht

Ein neu­es Schmuck­stück glänzt auf dem Lagarde-Campus

Mit der Eröff­nung des Wil­ly-Brandt-Plat­zes ist der Lag­ar­de-Cam­pus um einen wei­te­ren Anzie­hungs­punkt rei­cher gewor­den. Gemein­sam mit Pro­jekt­be­tei­lig­ten sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern aus Poli­tik und Ver­wal­tung weih­ten Drit­te Bür­ger­meis­te­rin Eva Jutz­ler und Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid den neu­en Quar­tiers­platz offi­zi­ell ein, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Im Anschluss nutz­ten vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher die Gele­gen­heit, bei Füh­run­gen das neue Stadt­quar­tier ken­nen­zu­ler­nen und beim Bür­ger­fest „Bam­berg Ost kommt zusam­men“ auf dem Platz der Men­schen­rech­te zu feiern.

„Der Wil­ly-Brandt-Platz ist ein wei­te­rer Mei­len­stein zur Ent­wick­lung des Lag­ar­de-Cam­pus. Der Platz ist nicht irgend­ei­ne Frei­flä­che, son­dern er ist ein Platz, auf dem Men­schen zusam­men­kom­men, auf dem Kom­mu­ni­ka­ti­on statt­fin­det, auf dem man sich trifft und wo man im bes­ten Sin­ne Gemein­schaft erle­ben kann. Zugleich ist er auch eine Oase der Ruhe mit­ten in die­sem neu­en Quar­tier“, sag­te Drit­te Bür­ger­meis­te­rin Eva Jutz­ler bei der Eröffnung.

Der neue Platz bil­det künf­tig den reprä­sen­ta­ti­ven Mit­tel­punkt des öst­li­chen Quar­tiers auf dem Lag­ar­de-Cam­pus. Er dient als Treff­punkt für Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner, Beschäf­tig­te sowie Besu­che­rin­nen und Besu­cher und wird künf­tig auch den Men­schen offen­ste­hen, die im ent­ste­hen­den San­cu­raPark woh­nen oder dort Ange­bo­te nutzen.

Seit 2021 ent­steht auf rund 19 Hekt­ar eines der größ­ten Stadt­ent­wick­lungs­pro­jek­te Bam­bergs. Bereits heu­te leben rund 1.300 Men­schen auf dem Lag­ar­de-Cam­pus, der sich Schritt für Schritt zu einem leben­di­gen Stadt­quar­tier mit Woh­nen, Arbei­ten, Kul­tur und Begeg­nung ent­wi­ckelt. Bun­des­weit gilt das Kon­ver­si­ons­pro­jekt als eines der inno­va­tivs­ten Städ­te­bau­vor­ha­ben. Dazu tra­gen unter ande­rem das nach­hal­ti­ge Ener­gie­kon­zept der Stadt­wer­ke Bam­berg mit einer weit­ge­hend loka­len Wär­me­er­zeu­gung sowie moder­ne Mobi­li­täts­an­ge­bo­te mit Mobi­li­täts­sta­tio­nen, Car­sha­ring, E‑Ladeinfrastruktur und Ange­bo­ten für Fahr­rä­der und Las­ten­rä­der bei.

Mit dem Wil­ly-Brandt-Platz ist die Ent­wick­lung des Quar­tiers noch lan­ge nicht abge­schlos­sen. Der benach­bar­te Lorenz-Krapp-Park befin­det sich der­zeit in der fina­len Pha­se der Fer­tig­stel­lung und soll im zwei­ten Halb­jahr eröff­net wer­den. Im kom­men­den Jahr folgt mit dem San­cu­raPark ein Gesund­heits­zen­trum für den Bam­ber­ger Osten, der unter ande­rem Pfle­ge­plät­ze für demenz­kran­ke Men­schen vor­sieht. Dar­über hin­aus ent­ste­hen Wohn­ge­bäu­de, ein Super­markt und wei­te­re Einrichtungen.


För­de­rung in Rekord­zeit bewilligt

Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid wür­dig­te in sei­nem Gruß­wort die Bedeu­tung des Plat­zes als wich­ti­gen Bestand­teil der Kon­ver­si­on und hob die lang­jäh­ri­ge Unter­stüt­zung durch die Städ­te­bau­för­de­rung her­vor. 80 Pro­zent der Bau­kos­ten wur­den durch die Städ­te­bau­för­de­rung von Bund und Frei­staat Bay­ern finan­ziert – bewil­ligt durch die Regie­rung von Ober­fran­ken in Rekord­zeit von nicht ein­mal drei Mona­ten. Seit 1975 sei­en auf die­sem Weg rund 150 Mil­lio­nen Euro nach Bam­berg geflos­sen, davon allein mehr als 41 Mil­lio­nen Euro für die Militärkonversion.

Mit Blick auf den Namens­ge­ber des Plat­zes erin­ner­te Luder­schmid an des­sen Frie­dens­po­li­tik. Er zitier­te Wil­ly Brandt mit den Wor­ten: „Krieg ist nicht mehr die ulti­ma ratio, son­dern die ulti­ma irra­tio.“ Dazu erklär­te der Regie­rungs­prä­si­dent: „Er woll­te alles dafür tun, um den Frie­den zu erhal­ten, und des­halb ist die­ses Zitat sehr pas­send in der heu­ti­gen Zeit, wenn wir sehen, was bei uns auf der Welt über­all los ist und wie viel Unfrie­den wir lei­der über­all haben.“

Eva Jutz­ler unter­strich die­se Aus­sa­gen und beton­te: „Wil­ly Brandt steht für Mut und Auf­rich­tig­keit als über­zeug­ter Geg­ner von Ras­sis­mus und Natio­nal­so­zia­lis­mus. Sein Name erin­nert uns dar­an, dass Demo­kra­tie, Frie­den und Zusam­men­halt jeden Tag neu gelebt wer­den müssen.“


Abwechs­lungs­rei­cher Tag

Auf gro­ßes Inter­es­se stie­ßen auch die Füh­run­gen über den Lag­ar­de-Cam­pus, die am Nach­mit­tag ange­bo­ten wur­den. Äußerst gelun­gen war auch das Bür­ger­fest „Bam­berg Ost kommt zusam­men“ auf dem Platz der Men­schen­rech­te. Ver­ei­ne, Musik, Mit­ma­ch­an­ge­bo­te, inter­na­tio­na­le Gas­tro­no­mie sowie Stra­ßen­kunst sorg­ten für ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm und mach­ten deut­lich, wie leben­dig sich der neue Stadt­teil bereits heu­te präsentiert.

„Es ist ein Platz, der belebt wer­den soll. Des­halb freue ich mich, dass sich Wirt­schafts­trei­ben­de hier ansie­deln, wie etwa die Eis­die­le oder das Sushi-Restau­rant. Ich freue mich immer, wenn ich mit dem Rad hier unter­wegs bin und sehe, wie schnell das Vier­tel wächst und was sich hier alles tut“, sag­te Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsenkamp.

Ein beson­de­rer Dank galt dem Bür­ger­ver­ein Bam­berg-Ost unter dem Vor­sitz von Jochen Kell­ner, der das Bür­ger­fest gemein­sam mit zahl­rei­chen Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern orga­ni­siert und umge­setzt hat­te. Durch das Pro­gramm führ­te Stadt­rat Wolf­gang Metz­ner als Moderator.


Gra­tis surfen

Men­schen, die den Lag­ar­de-Cam­pus besu­chen oder dort leben, kön­nen auf dem Platz der Men­schen­rech­te und auf dem Wil­ly-Brandt-Platz kos­ten­los über das Glas­fa­ser­netz der Stadt­wer­ke Bam­berg sur­fen. Die Nut­zung der Gra­tis-Hot­spots ist ohne Regis­trie­rung mög­lich: Ein­fach Netz­werk @baMbit free WiFi aus­wäh­len und Nut­zungs­be­din­gun­gen bestätigen.

Grund­schul­kin­der gestal­ten gemein­sam mit Bild­hau­er Tho­mas Gröh­ling eine Holzskulptur

Ein Dra­che zieht auf den Pau­sen­hof ein

Auf dem Pau­sen­hof der Hugo-von-Trim­berg Grund- und Mit­tel­schu­le hat ein neu­er Bewoh­ner sei­nen Platz gefun­den: Der Dra­che „Hugo“ ver­bin­det Kunst, Hand­werk und Spiel auf beson­de­re Wei­se. Ent­stan­den ist die Holz­skulp­tur im Rah­men eines fünf­tä­gi­gen Kunst­pro­jekts gemein­sam mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Grund­schu­le und dem Bam­ber­ger Künst­ler und Bild­hau­er Tho­mas Gröh­ling, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Aus einem mas­si­ven Eichen­stamm, in dem der Dra­che „Hugo“ zunächst noch ver­bor­gen schlum­mer­te, ent­stand inner­halb von fünf Pro­jekt­ta­gen eine beein­dru­cken­de Holz­skulp­tur. Mit Schnitz­mes­sern, Fei­len und Schleif­werk­zeu­gen arbei­te­ten die Kin­der unter der Anlei­tung von Tho­mas Gröh­ling die Form des Dra­chen Stück für Stück her­aus. Anschlie­ßend ver­lie­hen sie ihm mit Far­be sei­nen freund­li­chen Aus­druck und eine ganz eige­ne Per­sön­lich­keit. Ganz neben­bei lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler tra­di­tio­nel­le Tech­ni­ken der Holz­bild­haue­rei ken­nen und erleb­ten, wie aus einem Baum­stamm durch hand­werk­li­ches Geschick, Krea­ti­vi­tät und Team­ar­beit ein ein­zig­ar­ti­ges Kunst­werk entsteht.

Das Ergeb­nis ist ein Kunst­werk, das weit über sei­ne gestal­te­ri­sche Funk­ti­on hin­aus­geht. Der Dra­che lädt zum Balan­cie­ren, Spie­len, Sit­zen und Ver­wei­len ein und schafft einen neu­en Treff­punkt auf dem Schul­ge­län­de. So wird der Pau­sen­hof um ein dau­er­haf­tes Ele­ment ergänzt, das Bewe­gung und Begeg­nung eben­so för­dert wie die Freu­de an Kunst und Gestaltung.

Ver­ei­ne und Initia­ti­ven kön­nen ab sofort För­der­mit­tel für Demo­kra­tie­pro­jek­te beantragen

Demo­kra­tie stär­ken: Stadt Bam­berg för­dert neue Projektideen

Die Stadt Bam­berg ist seit April erneut als „Part­ner­schaft für Demo­kra­tie“ Teil des Bun­des­pro­gramms „Demo­kra­tie leben!“. Damit ste­hen För­der­mit­tel für Pro­jek­te zur Ver­fü­gung, die das demo­kra­ti­sche Mit­ein­an­der stär­ken, gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt för­dern und sich für Viel­falt, Respekt und gegen Extre­mis­mus sowie Dis­kri­mi­nie­rung ein­set­zen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Demo­kra­tie lebt davon, dass Men­schen sich ein­brin­gen, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und das Mit­ein­an­der aktiv gestal­ten. Mit der För­de­rung möch­ten wir Ver­ei­ne, Initia­ti­ven und enga­gier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ermu­ti­gen, ihre Ideen umzu­set­zen und so den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt in unse­rer Stadt zu stär­ken. Jede gute Pro­jekt­idee ist ein Bei­trag zu einem respekt­vol­len, viel­fäl­ti­gen und demo­kra­ti­schen Bam­berg“, sagt Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsenkamp.

Ab sofort kön­nen Ver­ei­ne, gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen und Initia­ti­ven Pro­jekt­an­trä­ge ein­rei­chen. Gesucht wer­den Ideen, die Men­schen zusam­men­brin­gen, demo­kra­ti­sche Wer­te erleb­bar machen und das Enga­ge­ment vor Ort stär­ken. Ein beson­de­rer Schwer­punkt der aktu­el­len För­der­pe­ri­ode liegt auf der Betei­li­gung jun­ger Men­schen sowie auf einer engen Zusam­men­ar­beit zwi­schen Ver­wal­tung, Schu­len, Ver­ei­nen und der Zivilgesellschaft.

Die Antrags­un­ter­la­gen ste­hen unter www.stadt.bamberg.de/demokratie zum Down­load bereit. Neu ist, dass die För­de­rung in der aktu­el­len För­der­pe­ri­ode über Pau­scha­len erfolgt. Wich­tig ist, dass ein Pro­jekt zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung noch nicht begon­nen hat. Auch eine öffent­li­che Ankün­di­gung – etwa über sozia­le Medi­en, Fly­er oder die Pres­se – darf erst nach Erhalt des Zuwen­dungs­be­scheids erfol­gen. Antrag­stel­len­de erhal­ten der­zeit in der Regel inner­halb von etwa drei Wochen eine Rück­mel­dung. Wer Fra­gen zur Antrag­stel­lung, zu för­der­fä­hi­gen Pro­jekt­ideen oder zum Ablauf hat, kann sich an Hele­ne Tru­sen per E‑Mail an demokratie@stadt.bamberg.de wenden.

Ab August über­nimmt iSo e. V. als ört­li­cher Trä­ger die Koor­di­nie­rungs- und Fach­stel­le der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie in Bam­berg. Nach einer Ein­ar­bei­tungs­pha­se wird sie zen­tra­le Anlauf­stel­le für alle Fra­gen rund um Pro­jekt­ideen, Bera­tung und För­der­mög­lich­kei­ten sein.

Dar­über hin­aus wird im Lau­fe des Som­mers ein Bünd­nis aus Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern ver­schie­de­ner Ver­ei­ne und zivil­ge­sell­schaft­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen gegrün­det. Die­ses Gre­mi­um beglei­tet künf­tig die stra­te­gi­sche und inhalt­li­che Wei­ter­ent­wick­lung der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie in Bam­berg und berät zugleich über die Ver­ga­be der Fördermittel.

Mit der erneu­ten Teil­nah­me am Bun­des­pro­gramm setzt die Stadt Bam­berg ein kla­res Zei­chen für Demo­kra­tie, Viel­falt und gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt.

Nach Absa­ge: Neu­er Ter­min steht fest

12. Bam­ber­ger Uni-Lauf fin­det am 18. Okto­ber statt

Wegen der extre­men Hit­ze muss­te der 12. Bam­ber­ger Uni-Lauf Ende Juni abge­sagt wer­den. Am 18. Okto­ber 2026 wird das Sport­er­eig­nis nun nach­ge­holt, wie die Uni­ver­si­tät Bam­berg mitteilt.

Der Juni 2026 war der hei­ßes­te bis­lang in Deutsch­land gemes­se­ne Juni seit Beginn der Wet­ter­auf­zeich­nun­gen. Auch in Bam­berg wur­den am letz­ten Juni­wo­chen­en­de 2026 Tem­pe­ra­tu­ren von fast 40 Grad gemes­sen. Die­sen fiel auch der Bam­ber­ger Uni-Lauf zum Opfer. Die Sicher­heit der Läu­fe­rin­nen und Läu­fer sowie der zahl­rei­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer hat­te Priorität.

Nun steht ein Ersatz­ter­min fest. Der 12. Bam­ber­ger Uni-Lauf soll am Sonn­tag, den 18. Okto­ber 2026, statt­fin­den. Wich­tig für alle bereits ange­mel­de­ten Star­te­rin­nen und Star­ter: Bis­he­ri­ge Anmel­dun­gen blei­ben bestehen, eine erneu­te Anmel­dung ist nicht not­wen­dig. Soll­te eine Teil­nah­me am Ersatz­ter­min nicht mög­lich sein, ist eine kos­ten­lo­se Abmel­dung bis spä­tes­tens 31.08.2026 möglich.

Der Uni-Lauf ist ein lan­de­sof­fe­ner Stra­ßen­lauf für Jugend­li­che und Erwach­se­ne mit Einzel‑, Team- und Alters­klas­sen­wer­tung. Für Stu­die­ren­de sowie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter baye­ri­scher Hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten fin­det außer­dem eine Wer­tung im Rah­men der „Baye­ri­schen Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten 10 km Stra­ßen­lauf 2026” statt.

Erneut besteht in die­sem Jahr auch die Mög­lich­keit, an dem Lauf als Staf­fel bestehend aus zwei Per­so­nen teil­zu­neh­men. Die Start­ge­bühr beträgt 15 Euro für Erwach­se­ne, 12 Euro für Stu­die­ren­de, 9 Euro für Jugend­li­che und 18 Euro für Staf­feln mit zwei Teilnehmenden.

Außer­dem fin­det im Rah­men der Ver­an­stal­tung ein Bam­bi­ni-Lauf (cir­ca 500 m, Start 9.15 Uhr) für Kin­der bis ein­schließ­lich 7 Jah­re sowie ein Kin­der- und Jugend­lauf (cir­ca 2.000 m, Start 9.30 Uhr) für Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen 8 und ein­schließ­lich 15 Jah­ren auf dem ERBA-Gelän­de statt. Die Start­ge­bühr beträgt für Kin­der (Jahr­gang 2011–2018) 5 Euro sowie für Bam­bi­ni (Jahr­gang 2019 und jün­ger) 3 Euro.

Das Uni­ver­si­täts­sport­zen­trum Bam­berg lädt unter der Lei­tung von Prof. Dr. Ste­fan Voll in Zusam­men­ar­beit mit dem geis­ti­gen Initia­tor des Uni-Laufs Prof. em. Dr. Dr. h.c. Lasz­lo A. Vas­ko­vics herz­lich zur Teil­nah­me ein. Die Anmel­dung ist aus­schließ­lich online mög­lich. Nach­mel­dun­gen nimmt das Orga­ni­sa­ti­ons­team in begrenz­tem Umfang bis eine hal­be Stun­de vor dem Start des jewei­li­gen Laufs vor Ort entgegen.

Die Anmel­dung ist hier möglich.

Kranz­nie­der­le­gung am Mahn­mal im Harmoniegarten

Bam­berg erin­nert an den Wider­stand gegen das NS-Regime

Unter reger Betei­li­gung fand am 20. Juli eine Gedenk­fei­er am Mahn­mal für Wider­stand und Zivil­cou­ra­ge im Har­mo­nie­gar­ten statt. Ein­ge­la­den hat­te die Stadt Bam­berg in Koope­ra­ti­on mit der Wil­ly-Aron-Gesell­schaft Bam­berg e.V. 

Drit­te Bür­ger­meis­te­rin Eva Jutz­ler erin­ner­te am 82. Jah­res­tag des Hit­ler-Atten­tats durch Claus Schenk Graf von Stauf­fen­berg an den Mut der Frau­en und Män­ner, die mit hoher Risi­ko­be­reit­schaft alles dar­an­setz­ten, das Unrechts­re­gime zu besei­ti­gen. Mecht­hil­dis Boksch, Vor­sit­zen­de der Wil­ly-Aron-Gesell­schaft, mahn­te, die demo­kra­ti­schen Wer­te zu bewahren.

Den Haupt­teil der Gedenk­fei­er bestrit­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler – und jun­ge Musi­zie­ren­de. Ange­hö­ri­ge der Dr. Sel­ma Graf-Pfle­ge­schu­le zitier­ten unse­re Grund­rech­te. Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Franz-Lud­wig-Gym­na­si­ums erin­ner­ten an Wil­ly Aron, neben Claus Graf Schenk von Stauf­fen­berg eine wei­te­re Per­sön­lich­keit mit Bam­ber­ger Geschich­te, die mit dem Mahn­mal gewür­digt wird. Der Jung­so­zia­list war Mit­glied jüdi­scher Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen und ver­tei­dig­te als Rechts­re­fe­ren­dar Sozi­al­de­mo­kra­ten straf­recht­lich. Er wur­de bereits 1933 im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Dach­au zu Tode geprü­gelt. Der Drit­te im Bun­de ist Hans Wöl­fel. Der Rechts­an­walt warn­te als Vor­stand der Katho­li­schen Akti­on schon früh vor der NS-Ideo­lo­gie. Als Regime­kri­ti­ker denun­ziert wur­de er 1944 ent­haup­tet. An ihn erin­ner­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums.

Geburts­tags­fei­er zum Jubi­lä­um „100 Jah­re Bam­ber­ger Volks­park“ mit Start der Bürgerbeteiligung

Viel Hoff­nung für den Volkspark

„Hap­py Bir­th­day to you“ hieß es am Frei­tag­nach­mit­tag am Fuchs-Park-Sta­di­on. Als der Musik­schü­ler Moritz Palow­ski mit dem Saxo­phon den Ständ­chen-Klas­si­ker anspiel­te, war dies der offi­zi­el­le Geburts­tags­gruß an den Bam­ber­ger Volks­park, der vor 100 Jah­ren offi­zi­ell ein­ge­weiht wur­de. Zahl­rei­che Gäs­te und Freun­de des Volks­parks schlos­sen sich den guten Wün­schen an.

„Der Volks­park blickt auf 100 Jah­re Geschich­te zurück – und jetzt beginnt das nächs­te Kapi­tel. Gemein­sam mit den Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern wol­len wir die­sen beson­de­ren Ort fit für die Zukunft machen“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er. Denn es gibt Grund zu Opti­mis­mus für die rund 20 Hekt­ar gro­ße Anla­ge, die in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten etwas an Auf­ent­halts­qua­li­tät und Strahl­kraft ein­ge­büßt hat. Wie OB Nie­der­mai­er berich­te­te, bie­tet ins­be­son­de­re die anste­hen­de Fort­schrei­bung des Sanie­rungs­ge­bie­tes Star­ken­feld­stra­ße gro­ße Chan­cen für den Volks­park, der wesent­li­cher Bestand­teil des Sanie­rungs­ge­bie­tes ist.

Hier ste­hen Mit­tel der Städ­te­bau­för­de­rung in Aus­sicht, wie auch Micha­el Mohn­korn als Ver­tre­ter der Regie­rung von Ober­fran­ken ver­si­cher­te. Der Ent­wurf der Fort­schrei­bung der Zie­le des Ent­wick­lungs­be­richts Star­ken­feld­stra­ße wur­de durch das Bam­ber­ger Büro dwpla­nung erstellt. Die Betei­li­gung der Öffent­lich­keit wur­de jüngst im Bau‑, Kon­ver­si­ons- und Werkse­nat beschlos­sen und beginnt offi­zi­ell am 24. Juli (sie­he auch Info­kas­ten). Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, sich an die­sem Tag beim Som­mer­fest im Stadt­teil­zen­trum „Löwen­zahn“ ab 15 Uhr bei einem Info­stand des Büros dwpla­nung über die Fort­schrei­bung zu infor­mie­ren und mit eige­nen Ideen zu beteiligen.

Eine infor­mel­le Bür­ger­be­tei­li­gung spe­zi­ell für den Volks­park wur­de bereits im Rah­men der klei­nen Geburts­tags­fei­er gestar­tet: Gemein­sam ent­hüll­ten Ober­bür­ger­meis­ter Nie­der­mai­er, Micha­el Mohn­korn. Bau­re­fe­ren­tin Anne­gret Mich­ler und Mar­tin Lor­ber von der Schutz­ge­mein­schaft Alt-Bam­berg die ers­te von ins­ge­samt sechs groß­for­ma­ti­gen Infor­ma­ti­ons­ste­len, die unter dem Mot­to „Ent­de­cken, Erin­nern, Mit­ge­stal­ten” zum Ent­de­cken und zum Mit­ma­chen ein­la­den. Ergänzt um eine Jubi­lä­ums­bro­schü­re und ein Quiz bie­tet sich allen Inter­es­sier­ten so die Mög­lich­keit, sich nicht nur mit der beweg­ten His­to­rie des Volks­parks zu befas­sen, son­dern auch Anre­gun­gen und Impul­se für die Zukunft zu geben.

Was die Sanie­rung des Fuchs-Park-Sta­di­ons im Volks­park betrifft, so liegt die­ser im Zeit- und Kos­ten­rah­men. Die Innen­ar­bei­ten im Umklei­de­be­reich sind bis auf weni­ge Rest­ar­bei­ten abge­schlos­sen und wur­den bereits zum Regio­nal­li­ga­spiel des FC Ein­tracht Bam­berg gegen die SpVgg Greu­ther Fürth II erst­mals genutzt. Im Außen­be­reich lau­fen noch Begrü­nungs­ar­bei­ten und die Moder­ni­sie­rung der Flut­licht­an­la­ge. Die Erneue­rung des Tri­bü­nen­ge­län­ders ist für Herbst 2026 vorgesehen.


Jubi­lä­ums­bro­schü­re, Info­s­te­len und Quiz

Sechs Infor­ma­ti­ons­ste­len füh­ren durch den Park und erzäh­len von des­sen wech­sel­vol­ler Geschich­te. Von der Grün­dung in den 1920er-Jah­ren über das sport­li­che Erbe der Bam­ber­ger Tur­ner­ver­ei­ne bis zu den heu­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen durch den Kli­ma­wan­del und in die Jah­re gekom­me­ne Infra­struk­tur. Eine beglei­ten­de Jubi­lä­ums­bro­schü­re mit Quiz macht die „Ste­len-Ral­lye“ für Kin­der, Fami­li­en und Ver­ei­ne glei­cher­ma­ßen erleb­bar. Die Bro­schü­re, die maß­geb­lich durch die Schutz­ge­mein­schaft Alt Bam­berg inhalt­lich mit­ge­stal­tet wur­de, ist kos­ten­los erhält­lich im Rat­haus Max­platz, im Rat­haus am ZOB, im Bau­re­fe­rat (Unte­re Sand­stra­ße 34), Kul­tur­re­fe­rat (Wei­ßen­burg­stra­ße 12), bei der VHS Bam­berg Stadt (Tränk­gas­se 4) und im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Kän­gu­ruh e.V., Hein­rich-Weber-Platz 10.

Die Quiz­fra­ge­bö­gen kön­nen an einem eige­nen Brief­kas­ten an der Ste­le 2 im Volks­park oder am Brief­kas­ten des Bau­re­fe­ra­tes abge­ge­ben wer­den. Der Fra­ge­bo­gen kann auch digi­tal an stadtsanierung@stadt.bamberg.de gesen­det werden

Der Ent­wurf zur Fort­schrei­bung des Ent­wick­lungs­kon­zep­tes kann ein­ge­se­hen wer­den unter fol­gen­dem Link: https://www.stadt.bamberg.de/sg-starkenfeldstrasse, zusätz­lich gibt es einen öffent­li­chen Aus­hang im Stadt­pla­nungs­amt, Unte­re Sand­stra­ße 34 (3. Ober­ge­schoss), von Frei­tag, 24. Juli 2026, bis ein­schließ­lich Frei­tag, 25. Sep­tem­ber 2026 (all­ge­mei­ne Öff­nungs­zei­ten: Mon­tag bis Don­ners­tag von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Frei­tag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr).

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