Konzertreihe im neuen Festsaal der Musikschule startet ins neue Jahr
Blechbläserensemble „Rekkenze Brass“ spielt am 17. Januar
Am kommenden Samstag, dem 17. Januar 2026, eröffnet um 17 Uhr das Blechbläserensemble „Rekkenze Brass“ aus Hof die diesjährige Konzertreihe im neuen Festsaal der Städtischen Musikschule Bamberg.
Unter dem Titel „BRASSzination“ will „Rekkenze Brass“ mit Benjamin Sebald und Florian Zeh, Trompete, Alexander Hertel, Waldhorn, Elisabeth Nußrainer, Posaune, sowie Rainer Streit, Tuba, das Publikum mit einer bunten Mischung aus Barockmusik, Originalliteratur, Tango, Swing und Jazz begeistern. Mit ihrem Markenzeichen „BRASSzination“ verstehen sie es immer wieder, mit Lockerheit, Virtuosität und Präzision ihr Publikum zu faszinieren. „Rekkenze“ war 1135 die altslawische Bezeichnung einer Dorfsiedlung, aus der die Stadt Hof hervorgegangen ist.
Das Konzert ist für jüngere und ältere Zuhörende gleichermaßen geeignet und hat keine Pause. Der Eintritt ist frei, am Ende des Konzerts wird um Spenden für die Musikerinnen und Musiker gebeten!
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Naturschutzfachkartierung liefert neue Erkenntnisse
Seltene Arten im Stadtgebiet entdeckt
Vom Landesamt für Umwelt wurde der Schlussbericht der Naturschutzfachkartierung an Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp übergeben. Ziel der Untersuchung war es, aktuelle und belastbare Daten zur Tierwelt im Stadtgebiet zu gewinnen und damit eine wichtige Grundlage für den Naturschutz zu schaffen, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Dabei zeigte sich, dass sich auch sehr seltene Arten im Stadtgebiet wohlfühlen: Erstmals nachgewiesen werden konnte der vom Aussterben bedrohte Kammmolch.
Im Rahmen der Kartierung wurden die Vorkommen von Vögeln, Reptilien, Amphibien, Libellen, Tagfaltern und Heuschrecken auf zuvor ausgewählten Flächen im Stadtgebiet erfasst. Die letzte systematische Artkartierung in vergleichbarem Umfang hatte Ende der 1990er Jahre stattgefunden, weshalb eine Aktualisierung der Datengrundlage notwendig war.
Mehr als 5.000 Artnachweise
Die Ergebnisse zeigen die hohe Bedeutung des Stadtgebiets für den Artenreichtum: Insgesamt konnten 5.343 Artnachweise an 283 Fundorten dokumentiert werden. Die untersuchten Flächen umfassten zusammen 1.006,5 Hektar und damit rund 18,4 Prozent der Stadtfläche Bambergs. „Bamberg ist somit nicht nur besonders lebenswert für den Menschen, sondern auch für viele Tierarten“, so Thomas Fischer von der Unteren Naturschutzbehörde. Bei nahezu allen untersuchten Artengruppen – mit Ausnahme der Heuschrecken – lag die Zahl der neu erfassten Fundorte teilweise deutlich über der Anzahl der bislang bekannten Altfundorte.
Bemerkenswert ist auch der Nachweis der Gelbbauchunke in einem kleinen Teich auf einem Privatgrundstück im Umfeld der Altenburg. Das naturnah gestaltete Gartengrundstück verdeutlicht, dass auch private Gärten wertvolle Lebensräume für bedrohte Tierarten sein können. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp freut sich über den Bericht: „Er beschleunigt unsere Verfahren, da wir nun sehr genau über die Vorkommen, auch räumlich, Bescheid wissen. Dadurch sind wir in der Lage, schnell und präzise Auskunft an Dritte zu geben.“
Ergebnisse öffentlich zugänglich
Der vollständige Schlussbericht der Naturschutzfachkartierung steht unter www.stadt.bamberg.de zum Download zur Verfügung (dazu in der Suchfunktion Naturschutzfachkartierung eingeben und „Dokumente“ öffnen). Zudem ist geplant, die Ergebnisse im Frühjahr 2026 einem städtischen Gremium vorzustellen.
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Sicherheit für den Spielplatz im Harmoniegarten
Bruchgefährdeter Ahornbaum muss gefällt werden
Aufgrund akuter Bruchgefahr muss ein kranker Ahornbaum im Harmoniegarten entfernt werden, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Nach einer eingehenden Untersuchung wurde festgestellt, dass die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gegeben ist. Da sich der Ahorn unmittelbar neben einem Kinderspielplatz befindet, ist die Maßnahme zur Abwehr von Gefahren zwingend erforderlich.
Der Baum weist mehrere deutlich sichtbare Schadbilder auf: Neben tiefreichenden offenen Höhlungen am Stammfuß und im Bereich der Krone lösen sich bereits großflächig Rindenbereiche ab. Zudem leidet der Ahorn unter einem starken Vitalitätsverlust. Bereits im Jahr 2022 wurde die Krone des Baumes stark eingekürzt, um den Ahorn noch zu erhalten. Diese Maßnahme führte jedoch zu keiner Besserung des Zustands.
Eine erneute fachliche Prüfung kam zu dem Ergebnis, dass auf Grund der fortgeschrittenen Holzzersetzung auch ein weiterer Rückschnitt der Krone die notwendige Sicherheit nicht wiederherstellen würde. Um das Risiko herabstürzender Äste oder eines Umsturzes im Spielbereich auszuschließen, ist die Entnahme die einzige verbleibende Option.
Die Maßnahme hat dabei positive Auswirkungen auf die direkte Umgebung: Eine benachbarte Platane sowie einige junge Bäume werden durch den Wegfall des bedrängenden Ahorns mehr Platz und Licht erhalten, was deren Entwicklung fördert. Um den Baumbestand im Harmoniegarten dennoch langfristig stabil zu halten, wird an derselben Stelle eine Ersatzpflanzung vorgenommen.
Die Fällarbeiten werden am Mittwoch, 14. Januar 2026, und eventuell auch am Donnerstag, 15. Januar 2026, durchgeführt. Während der Arbeiten kann es im Bereich des Harmoniegartens zu kurzzeitigen Behinderungen und Absperrungen kommen. Besucher des Parks und Nutzer des Spielplatzes werden um Verständnis für die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen gebeten.
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Das Jahr 2024 auf mehr als 90 Seiten im Überblick
Jahresbericht 2024 der Stadt Bamberg ist abrufbar
Das 75-jährige Bestehen der Städtischen Musikschule, die Entwicklung des Lagarde-Campus, die Gründung des Kommunalen Ordnungsdienstes, die Schließung des Schlachthofs und die Ankündigung von Oberbürgermeister Andreas Starke, nicht mehr bei der Kommunalwahl 2026 antreten zu wollen – das Jahr 2024 hatte es in sich. Den Überblick über die Ereignisse verschafft der Jahresbericht 2024 der Stadt Bamberg, der online über die städtische Homepage einzusehen ist.
Neben der Entwicklung des Lagarde-Campus sind viele weitere bauliche Themen nachzulesen: So lässt die Stadt nicht in ihrem Bemühen nach, alle Schulen auf Vordermann zu bringen, um zeitgemäßes Lernen zu ermöglichen. Stichwort „Schlagloch-Offensive“: Gehört wurden die Klagen der Bürgerinnen und Bürger über den Zustand der Straßen. Mit Hilfe eines Sonderprogramms konnte ein Teil des Straßennetzes saniert werden, darunter, als größtes Projekt, die Richard-Wagner-Straße. Klagen führten auch dazu, dass der Erba-Erdhaufen beseitigt werden konnte. Entstanden ist eine qualitativ hochwertige Freiflächengestaltung, bei der die Bürgerinnen und Bürger nicht nur ein Wörtchen mitzureden hatten, sondern aktiv miteingebunden wurden.
Die Demokratie ist in Gefahr, von innen wie von außen. Die Demonstration gegen Rechtsextremismus und für Toleranz in Bamberg mit mehr als 6.000 Beteiligten war Anlass genug, das Netzwerk zur Stärkung der Demokratie aus der Taufe zu heben. In unsicheren Zeiten nimmt die Bedeutung des Brand- und Katastrophenschutzes zu: Auf knapp vier Seiten ist nachzulesen, wie die Feuerwehr den Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine hilft und dass die Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Notfallversorgung ihre Arbeit aufgenommen hat.
Insgesamt umfasst der Jahresbericht 2024 der Stadt Bamberg 92 Seiten – mehr als alle Jahresberichte in den Jahren zuvor. Das liegt auch daran, dass nun der Konzern der Stadt Bamberg mit seinen vielen Gliederungen – Sozialstiftung Bamberg, Stadtbücherei Bamberg, Volkshochschule Bamberg Stadt, Tourismus & Kongress Service, Stadtbau Bamberg, Stadtwerke Bamberg, Lagarde1, ETA Hoffmann Theater, Museen der Stadt Bamberg und Bamberg Service – abgebildet ist.
Der Jahresbericht 2024 der Stadt Bamberg ist hier abrufbar.
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Unerwünschte Geschenke haben ein neues Zuhause gefunden
Lachende Gesichter beim „Markt der langen Gesichter“
Ob Kerzen mit Weinduft, Haribo-Socken, ein Kalligraphie-Set oder eine Unterhose mit einem Aufdruck von Speck und Eiern – beim „Markt der langen Gesichter“ in der Volkshochschule Bamberg wurden unliebsame Weihnachtgeschenke versteigert. Moderiert wurde die beliebte Veranstaltung in bewährter Weise wie seit 2016 vom Dritten Bürgermeister Wolfgang Metzner, der nahezu alle Gegenstände erfolgreich an neue Besitzerinnen und Besitzer vermittelte, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Mit der Versteigerung wurde auch dem guten Zweck geholfen. 30 Prozent des Erlöses gingen an die Bamberger Tafel. Wolfgang Metzner pries die Geschenke wieder humorvoll an, beispielsweise mit Hilfe von Gesangseinlagen. Er selbst ersteigerte ein „Galerie-Licht“ und regte die Besucherinnen und Besucher dazu an, bereits jetzt die Weihnachtseinkäufe für 2026 zu tätigen, denn „Weihnachten ist ja in etwa 360 Tagen schon wieder“.
Frank Pöhlau ersteigerte drei USA-Bücher von National Geographic. Er selbst war schon in 47 Staaten zu Besuch und kann so „in Erinnerungen schwelgen und sich historisch weiterbilden“. Der Kauf war ungeplant, denn eigentlich wollte er nur Wolfgang Metzner in dessen Paraderolle als Auktionator zusehen. „Bei diesem Angebot wollte ich mich aber nicht zurückhalten und kann so gleichzeitig mit einer Spende etwas Gutes tun“, sagte der neue, glückliche Besitzer.
Bamberger Tafel freut sich
Beiratsmitglied und aktiver Fahrer der Tafel, Frank Hofmann, freute sich über die großzügigen Gebote: „Der Termin schafft nicht nur Bewusstsein für die Bamberger Tafel, die Menschen vor Ort generieren mit ihren Spenden einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft.“ Die Arbeit der Bamberger Tafel wird durch Sponsoren und Mitglieder ermöglicht und auch ehrenamtliche Unterstützung ist immer herzlich willkommen! Die Tafel ist in der Hohmannstraße 5a, 96052 Bamberg, untergebracht und telefonisch unter 0951⁄61507 zu erreichen. Wer die Arbeit der Bamberger Tafel unterstützen möchte, kann an diese Bankverbindung spenden:
IBAN: DE54 7509 0300 0009 0180 18
BIC: GENODEF1M05
Liga Bank Regensburg
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Einführung erfolgt zum Jahreswechsel
Gelbe Tonne für den Stadtteil „Am Bruderwald“
Nach der erfolgreichen Einführung der Gelben Tonne in Wildensorg erhalten die Haushalte des Stadtteiles „Am Bruderwald“ ebenfalls Gelbe Tonnen durch die Firma Remondis, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Darin können die Bürgerinnen und Bürger ab dem Jahreswechsel Verpackungsabfälle aus Kunststoff und Verbundstoffen, wie Tetrapacks und Dosen, sammeln. Also alle sogenannten Leichtverpackungen und Dosen, die bereits bisher über den Gelben Sack gesammelt wurden. Die Tonnen werden „Am Bruderwald“ ab dem 1. Januar 2026 die Gelben Säcke ersetzen und – wie bisher – im 14-tägigen Rhythmus geleert.
Damit keine Fehlwürfe in den Tonnen landen, die nicht zu Leichtverpackungen und Dosen zählen, sind auf den gelben Deckeln alle Verkaufsverpackungen, die in die Gelben Tonnen eingeworfen werden können, eingeprägt. Für eine Übergangszeit bis zum 31. März 2026 werden auch noch bereitgestellte Gelbe Säcke bei der Entsorgung mitgenommen. Ab dem 1. April 2026 werden dann nur noch die bereitgestellten gelben 120 Liter Tonnen entleert. Sollten einzelne Haushalte bis zum 22. Dezember 2025 noch keine Gelbe Tonne erhalten haben, werden diese bis zum 31. Dezember 2025 nachgeliefert. Betroffene Haushalte können sich an die E‑Mail-Adresse langewiesen@remondis.de wenden. Die betreffenden Haushalte werden gebeten, ihre Gelben Säcke zeitnah aufzubrauchen.
Betroffene Straßenzüge
Bamberger Straße (Hausnummern 27, 29, 35, 39, 41, 43 und 45)
Bauchwitzstraße
Buger Straße
Doktor-Eisenbart-Hof
Dunantstraße
Helmholzstraße
Höfener Weg
Im Wiesengrund
Lobenhofferstraße
Paracelsusstraße
Paradiesweg
Pfarrer-Kneip-Hof
Robert-Koch-Straße
Semmelweisstraße
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Verbesserungen vor allem für Bamberg-Ost
Bamberg Service errichtet unterirdischen Entwässerungskanal
Eine wichtige Tiefbaumaßnahme zur Verbesserung des Gewässerschutzes und des Hochwasserschutzes im Stadtgebiet wird im kommenden Jahr gestartet: Mit dem Bau des sogenannten „Tiefensammler Bamberg Ost“ (TSBO) wird Bamberg Service die letzte Sanierunglücke im städtischen Entwässerungssystem schließen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal 2026 beginnen und dauern voraussichtlich bis Herbst 2030. „Dieses bedeutende Infrastrukturprojekt wird dafür sorgen, dass die Bilder von überfluteten Unterführungen der Vergangenheit angehören“, erklärte Oberbürgermeister Andreas Starke bei einem Pressegespräch. „Die Maßnahme ist gut für die Bevölkerung“, so Starke.
Auslöser des Großprojektes: Das vorhandene Kanalnetz mit seinen Einleitungsstellen in den Main-Donau-Kanal entspricht in Teilen nicht mehr den rechtlichen Vorgaben. Die Stadt Bamberg ist zu einer Sanierung seiner Entlastungsbauwerke nach allgemein anerkanntem Stand der Technik verpflichtet, um den gesetzlichen Gewässerschutzanforderungen zu entsprechen. Dies wurde im Rahmen des „Jahrhundertprojekts Kanalausbau“ westlich des Main-Donau-Kanals bereits erfolgreich umgesetzt, jetzt folgt der Lückenschuss für die Entwässerung des Bamberger Ostens.
Der geplante Tiefensammler dient aber nicht nur dem Gewässerschutz, sondern wird auch die Leistungsfähigkeit des städtischen Kanalsystems insgesamt verbessern und zu einem besseren Hochwasserschutz beitragen. Selbst bei Starkregen sollen Bahnunterführungen dann nicht mehr mit Wasser volllaufen.
3,6 Kilometer lange Strecke unter der Erde
Der Bau erfolgt als unterirdischer Rohrvortrieb auf einer Länge von insgesamt rund 3,6 Kilometern in einer Tiefe von 8 bis 20 Metern und verbindet mehrere bestehende Abwasserkanäle miteinander. Der neue Tiefensammler beginnt in der Moosstraße und verläuft über den Eichelberg, Robert-Bosch-Straße, Geisfelder Straße, Wunderberg und Bleichanger bis zum Main-Donau-Kanal. Vom Bleichanger führt er parallel zum Main-Donau-Damm weiter bis zu einem ebenfalls neu zu errichtenden Pumpwerk am Margaretendamm. Dieses kann im Bedarfsfall Wasser aus unterschiedlichen Stadtbereichen sicher ableiten.
Für den unterirdischen Bau werden mehrere Schachtbauwerke als Start- und Zielgruben benötigt: Am Margaretendamm, an der Europabrücke, am Adenauerufer auf Höhe der Erlöserkirche sowie auf Höhe Bleichanger, in der Geisfelder Straße sowie in der Robert-Bosch-Straße und in der Moosstraße.
Straßenverkehr kaum betroffen, aber Adenauerufer gesperrt
Die Erschließung der Baustelle erfolgt von Norden her über die A 70 und Hafenstraße zum Margaretendamm, von Süden her über die Forchheimer Straße und die Neue Bughofer Straße zum Adenauerufer. Vorteil: Fast während der gesamten Bauzeit sind keine großen Straßensperrungen erforderlich, das innerstädtische Verkehrssystem wird also kaum belastet, zumindest was den PKW-Verkehr angeht. Allerdings muss der Geh- und Radweg am Adenauerufer während der gesamten Bauzeit im Abschnitt zwischen Galgenfuhr und Luitpoldbrücke voll gesperrt werden. Entsprechende Umleitungskonzepte werden derzeit in Absprache mit (Rad-)Verkehrsverbänden erstellt.
„Bei einem Großprojekt dieser Dimension ist für uns eine gute Information und Abstimmung mit Anwohnenden und Betroffenen besonders wichtig“, stellte OB Starke heraus. So wurden bereits zahlreiche Gespräche mit direkt Betroffenen geführt. Im ersten Quartal des kommenden Jahres werden außerdem mehrere Bürgerinformationen angeboten. Auch wurde schon eine eigene Internetseite mit Informationen zu dem Projekt eingerichtet: www.stadt.bamberg.de/tiefensammler. Dort können sich Interessierte auch für einen Newsletter anmelden, der regelmäßig über das Vorhaben informieren wird.
Tiefensammler Bamberg Ost
Funktionsweise
Das städtische Kanalsystem im Bamberg Osten ist bisher insbesondere bei Starkregenereignissen nicht leistungsfähig genug, um zusätzlich zum Schmutzwasser das Oberflächenwasser abzuleiten. Folge sind Überflutungen tiefgelegener Flächen. Der neu zu errichtende Tiefensammler kann dagegen große Wassermengen aufnehmen, Mischwasser effektiv lenken und Einleitungen in andere Gewässer minimieren. Das „in der Tiefe gesammelte“ Wasser kann dann kontrolliert zum neuen Pumpwerk am Margaretendamm und von dort zur Kläranlage abgeleitet werden. Auf diese Weise ist Bamberg Ost besser für zukünftige Starkregen- oder Hochwasserszenarien gerüstet, die Entwässerungsinfrastruktur wird nachhaltiger, wetterfest und zukunftssicher.
Daten und Fakten
Länge: 3,6 Km
Innendurchmesser: 2,4 m
Tiefenlage: 8–20 Meter unter der Oberfläche
Stauraumvolumen: 15.000 Kubikmeter
Bauzeit:
Baufeldfreimachung: Mai 2026
Baugruben + Verbau: August 2026
Baubeginn Vortrieb: August 2027
Gesamtfertigstellung: August 2030
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Im Rokokosaal des Alten Brückenrathauses
Bund Deutscher Karneval tagt erstmals in Bamberg
Aufs Herzlichste hat Oberbürgermeister Andreas Starke jüngst den Bund Deutscher Karneval e.V. in Bamberg begrüßt, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Das Kulturangebot in einer Welterbestadt ist reichhaltig, auch der Fasching hat hier seinen festen Platz“, betonte das Stadtoberhaupt im Rokokosaal des Alten Brückenrathauses. Der Verein hielt erstmals seine Jahresabschlusstagung in Bamberg.
Der Präsident des Bunds Deutscher Karneval e.V., Klaus-Ludwig Fess, sagte: „Der Fasching soll weiter lebendig bleiben und das ehrenamtliche Engagement muss gestärkt werden.“ Auch der Vize-Präsident des Vereins und Präsident des Fastnachtverbands Franken e.V., Marco Anderik, bedankte sich für die Bamberger Gastfreundschaft und überreichte gemeinsam mit Fess einen Faschings-Orden als Auszeichnung an den Oberbürgermeister. Organisator und Mitinitiator des mehrtägigen Besuchs war der langjährige Präsident des BRK-Elferrats Bamberg, Pius Schiele, der sich sehr über die Jahresabschlusssitzung in Oberfranken freute.
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Service für die Bürger
Altkleider werden künftig flexibel abgeholt
Die Stadt Bamberg stellt die Sammlung von Alttextilien ab Januar 2026 um und sorgt damit für mehr Komfort, mehr Ordnung und mehr Nachhaltigkeit.
„Die Bürgerinnen und Bürger profitieren künftig von einem flexibleren Hol-Service, während gleichzeitig das Stadtbild sauber gehalten und die Recyclingqualität weiter verbessert wird“, erklärt Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp.
Ab 2026 wird die Sammlung von Alttextilien in die bestehende Sperrmüllsammlung integriert. Damit können Haushalte ihre gut verpackten und verschlossenen Alttextilien zweimal im Jahr ganz einfach zusammen mit angemeldetem Sperrmüll abholen lassen – direkt vor der Haustür. Die Online-Anmeldung wird dafür um die Auswahloption „Alttextilien“ erweitert. Bereits vorhandene Anmeldekarten können weiterhin genutzt werden, indem „Alttextilien“ handschriftlich ergänzt wird.
Pro Sperrmüllanmeldung dürfen bis zu drei 100-Liter-Säcke Alttextilien in haushaltsüblichen Mengen bereitgestellt werden. Größere Mengen können wie gewohnt am Wertstoffhof in der Rheinstraße 8 abgegeben werden. Die Annahme von Alttextilien ist dort zu den bekannten Öffnungszeiten (Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr; Samstag, 8 bis 12 Uhr) möglich. Dieses Angebot nutzten viele Bürgerinnen und Bürger bereits und steht auch weiterhin zur Verfügung. In einer Übergangszeit bis April können Altkleider auch noch wie bisher in Alttextilcontainern abgegeben werden.
„Mit der Integration der Alttextilien in die bewährte Sperrmüllsammlung schaffen wir ein modernes, bürgerfreundliches und zugleich nachhaltiges System“, freut sich Glüsenkamp. „So verbinden wir Komfort mit Umweltschutz.“
Alttextilien-Sammlung ab Januar 2026
Das darf in die Alttextil-Säcke
Gut erhaltene Damen‑, Herren- und Kinderbekleidung
Saubere Schuhe (paarweise gebündelt)
Hüte, Mützen, Handschuhe, Gürtel, Schals, Handtaschen
Haushaltswäsche, Tischdecken, Badetücher, Waschlappen, Wolldecken
Vorhänge, Gardinen
Bettwäsche, Daunendecken
Plüschtiere
Das muss draußen bleiben und gehört in die Restmülltonne
Verschmutzte oder nasse Textilien (mit Öl oder Farbe verschmutzte Kleidung)
Stark beschädigte Textilien (löchrige oder zerrissene Kleidung)
Steppdecken, Kissen
Skischuhe, Schlittschuhe, Rollerblades, Gummistiefel
Schmutzige und beschädigte Schuhe (kaputte Absätze)
Stoff‑, Woll- und Näh-Reste, Textilschnipsel
Polstermöbelstoffe und Matratzenbezüge
Matratzen und Schaumstoffe
Teppiche und Auslegeware (Teppichboden)
Technische Textilien wie Schutzkleidung, Tauchanzüge, Verbandsmaterial, Zelte und Planen
Müll oder Abfall jeder Art
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OB Starke informierte über aktuelle Entwicklungen
Zweite Bürgerversammlung des Jahres im Klemens-Fink-Zentrum
Bei der Bürgerversammlung im Klemens-Fink-Zentrum nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen vorzubringen. Oberbürgermeister Andreas Starke ging in seiner Rede unter anderem ausführlich auf die Vereinbarung mit dem Freistaat über die Fläche des Ankerzentrums ein.
„Wir wollen langfristig die Kontrolle über das Gebiet gewinnen“, sagte Starke. Außerdem seien mit der Regelung zahlreiche Vorteile für Bamberg-Ost verbunden. „Wir sprechen über die Errichtung einer barrierefreien Bushaltestelle im Eingangsbereich des Ankerzentrums, die Fortsetzung des Ankershuttles, die großzügige Förderung der Sanierung des Bambados-Freibads und des Volksparks sowie die finanzielle Unterstützung zur Realisierung eines neuen Geh- und Radweges in der Armeestraße.“ Der Bürgerverein Bamberg-Ost begrüße diesen Fortschritt ausdrücklich.
Starke thematisierte weiterhin den städtischen Haushalt und einige Infrastruktur-Projekte. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen bleibe Bamberg mit dem Haushalt 2026 handlungsfähig. So werde die Schlagloch-Offensive fortgesetzt und „massiv in die Schullandschaft investiert“. Eine wichtige Tiefbau-Maßnahme im Stadtgebiet in den kommenden Jahren sei der Tiefensammler. Nach den Worten des Oberbürgermeisters dient der Bau dazu, große Wassermengen aufzunehmen und dadurch die Stadt zu schützen. Beginn der Maßnahme wird voraussichtlich im Mai 2026 sein. „Dabei ist uns die Bürgerinformation besonders wichtig“, so Starke.
Zwei Jubiläen
Der OB machte die Bürgerinnen und Bürger auf zwei Jubiläen in 2026 aufmerksam: Anlässlich des 250. Geburtstags von E.T.A. Hoffmann werden viele Kultureinrichtungen das Werk und das Wirken des Multitalents beleuchten. Zudem feiern die Bamberger Symphoniker ihr 80-jähriges Bestehen. Zum Schluss forderte Starke alle Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Kommunalwahl 2026 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und demokratische Parteien zu wählen.
Von der anwesenden Bürgerschaft wurden insgesamt 14 Anträge gestellt. Angenommen wurde beispielsweise der Antrag, den vorübergehenden Wegfall der Verkehrswege am Adenauerufer durch den Tiefensammler zu kompensieren und für ausreichende Umleitungsstrecken in beiden Richtungen zu sorgen.