Stadtjugendring Bamberg veröffentlicht die Neuauflage des Bamberger Kinderstadtplans
Neuer Kinderstadtplan lädt zum Entdecken Bambergs ein
„Schau mal, diesen Kletterbaum habe ich in den Stadtplan gebracht!“, ruft Anna ihren Klassenkameradinnen und ‑kameraden zu, wie die Stadt Bamberg mitteilt. In der letzten Schulwoche gab es für die Kinder an den Bamberger Grundschulen eine besondere Überraschung: Maxi Manlig, pädagogischer Mitarbeiter des Stadtjugendrings Bamberg, machte sich gemeinsam mit Bürgermeister Glüsenkamp und dem Spielmobil auf den Weg, um die druckfrischen Kinderstadtpläne direkt an die Kinder zu verteilen.
Kinderstadtplan neu gedacht
Bereits zu Beginn des Schuljahres war Manlig mit seinem Team an verschiedenen Bamberger Grundschulen unterwegs, um gemeinsam mit den Kindern besondere Orte in ihrer Stadt zu sammeln. „Die Kinder sind schließlich die Expertinnen und Experten für ihre eigene Lebenswelt. Ihre Hinweise finden sich deshalb ganz bewusst als eigene Kategorie im Stadtplan wieder“, erklärt Manlig.
Doch der neue Kinderstadtplan bietet noch deutlich mehr: Neben den Empfehlungen der Kinder finden Familien darin unter anderem Freizeitangebote, öffentliche Toiletten, kühle Orte, Museen sowie zahlreiche weitere Anlaufstellen und Entdeckungsmöglichkeiten in Bamberg.
Beim Stadtjugendring ist die Freude groß, dass das ambitionierte Ziel erreicht wurde, die Neuauflage noch innerhalb des Schuljahres fertigzustellen. Die Vorsitzende Michaela Rügheimer hebt dabei besonders die Arbeit des Teams hervor: „Ohne den großen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre diese Mammutaufgabe nicht zu stemmen gewesen. Wir sind stolz darauf, was hier entstanden ist.“
Enge und erfolgreiche Zusammenarbeit
Nachdem die letzten Exemplare des bisherigen Kinderstadtplans aus dem Jahr 2015 vergriffen waren, entschied sich der Stadtjugendring für eine vollständige Neuauflage. Im Austausch mit Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp entstand schließlich die Idee, den Stadtplan in eigener Regie umzusetzen und nicht an externe Dienstleister zu vergeben. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Guido Apel, der den Kinderstadtplan liebevoll gestaltet hat, ist nun eine neu gedachte Version entstanden. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch das Klima- und Umweltamt, die Tourist Information und das Welterbe-Besucherzentrum.
„Ein großer Dank gilt natürlich auch allen Partnerinnen und Partnern, die uns bei diesem Vorhaben begleitet haben“, ergänzt Rügheimer. „Besonders Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Jugendamt, das Stadtplanungsamt und Smart City haben entscheidend dazu beigetragen, den Stadtplan in dieser Form möglich zu machen.“
Glüsenkamp war auch bei der Verteilung der neuen Pläne an der Hainschule dabei. Für ihn zeigt das Ergebnis auch das große gemeinsame Engagement in dem Projekt: „Hier steckt eine ganze Menge Arbeit und Expertise drin – von den Kindern, aber auch vom Stadtjugendring. Neben dem klassischen Stadtplan können sich Kinder von den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit inspirieren lassen und entdecken, was Bamberg alles zu bieten hat. Ein gelungenes Gesamtkunstwerk.“
Der Kinderstadtplan ist kostenlos beim Stadtjugendring Bamberg und weiteren zentralen Stellen erhältlich. Außerdem steht er online unter www.stadtjugendring-bamberg.de zur Verfügung und ist digital in der Bamberg.App zu finden. Dort gibt es zusätzlich Beschreibungen und Ergänzungen der beteiligten Kinder. So können Familien nicht nur sehen, welche Orte empfohlen werden, sondern auch erfahren, warum diese aus Sicht der Kinder besonders sind.
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Neue Funktion zeigt alles Wissenswerte auf einer Karte
Pünktlich zur Sandkerwa: Alle wichtigen Infos in der Bamberg-App
Smart City Bamberg entwickelt die Bamberg-App stetig weiter. Eine neue Funktion erscheint genau zum richtigen Zeitpunkt: In Anlehnung an die Stadt-App aus Soest, in der es das „Kirmesmodul“ mit wichtigen Infos zur Allerheiligenkirmes gibt, wurde in die Bamberg-App nun auch ein Event-Modul mit relevanten Inhalten zur Sandkerwa integriert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Neben öffentlichen Toiletten sind zum Beispiel Fahrgeschäfte und die Verkaufsstellen für die Festabzeichen auf einer übersichtlichen Karte eingezeichnet. Schnell und unkompliziert abrufbar sind nun zudem auch die verschiedenen Programmpunkte. Von der Eröffnung im Festzelt über das Aufstellen des Kirchweihbaums bis zum Fischerstechen sind in der App alle wichtigen Ereignisse der Kerwa einfach zu finden. Bis zum nächsten Jahr sollen noch weitere Informationen hinzukommen.
Mit dem neuen Event-Modul können auch bei anderen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Weihnachtsmarkt, wichtige Informationen übersichtlich in der App dargestellt werden. Als offizielle Anwendung der Stadt Bamberg ist die Bamberg-App sowohl datenschutzrechtlich sicher als auch vollständig kostenlos und ohne Werbung nutzbar.
Bamberg App kostenlos erhältlich
Seit dem 1. April steht die offizielle Bamberg-App kostenlos zum Download in den verschiedenen App-Stores zur Verfügung. Sie kann aber auch ohne Installation einfach im Internet unter app.bamberg.de abgerufen werden. Es finden sich dort allerlei nützliche Informationen, darunter aktuelle Veranstaltungshinweise, Neuigkeiten aus der Stadt, verschiedene Rathaus-Services oder auch individuell einstellbare Erinnerungen an die Müll-Abholung.
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Smart City Bamberg testet digitale Lösung
Freie Behindertenparkplätze künftig auf einen Blick sichtbar
Wer auf einen Behindertenparkplatz angewiesen ist, kennt die Situation: Am Ziel angekommen ist der Stellplatz bereits belegt – die Suche beginnt von Neuem. Genau hier setzt das Förderprogramm Smart City Bamberg nun an, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Im Rahmen des Projekts „Parkplatzleitsystem“ werden ausgewählte Schwerbehindertenstellplätze in der Innenstadt mit intelligenten Bodensensoren ausgestattet. Sie erkennen, ob ein Stellplatz frei oder belegt ist und stellen diese Information künftig digital bereit.
Insgesamt wurden gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Bamberg, Nicole Orf, 57 Schwerbehindertenstellplätze im Innenstadtbereich für einen Pilotbetrieb ausgewählt. Ein erster wichtiger Schritt ist bereits geschafft: 48 Sensoren konnten erfolgreich installiert und in Betrieb genommen werden. Weitere Standorte folgen im Laufe des Projekts.
Ziel ist es, Menschen mit Behinderung die Anfahrt in die Innenstadt spürbar zu erleichtern. Künftig soll bereits vor der Fahrt oder auch unterwegs ersichtlich sein, ob ein ausgewählter Behindertenparkplatz frei ist. Dadurch können unnötige Suchfahrten vermieden und Wege besser geplant werden.
Nicole Orf, Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg, begrüßt das Projekt: „Wer auf einen Behindertenparkplatz angewiesen ist, kann oft nicht einfach auf den nächsten freien Stellplatz ausweichen. Wenn künftig schon vor der Ankunft sichtbar ist, ob ein Parkplatz frei ist, spart das Zeit, Kraft und unnötige Wege. Für viele Betroffene bedeutet das ein Stück mehr Selbstständigkeit und Planungssicherheit im Alltag.“
Die Anzeige der verfügbaren Stellplätze wird derzeit für die Bamberg-App vorbereitet und soll nach Abschluss der technischen Umsetzung voraussichtlich im Herbst zur Verfügung stehen. Die Bodensensoren erfassen dabei ausschließlich, ob ein Stellplatz belegt oder frei ist. Personenbezogene Daten werden nicht erhoben.
„Digitale Technologien sollen dort unterstützen, wo sie den Alltag der Menschen tatsächlich erleichtern. Gerade für Personen, die auf einen Behindertenparkplatz angewiesen sind, kann die Information über freie Stellplätze einen echten Unterschied machen“, ergänzt Dr. Stefan Goller – Wirtschaftsreferent der Stadt Bamberg.
Teil eines umfassenden Parkplatzleitsystems
Die Sensorik für Schwerbehindertenstellplätze ist eines von drei Teilprojekten des Smart-City-Parkplatzleitsystems. Parallel dazu wird die Auslastung der Bamberger Parkhäuser künftig ebenfalls in der Bamberg-App angezeigt. Zusätzlich ist vorgesehen, die Anzahl freier Stellplätze auf digitalen Informationsbildschirmen im Stadtgebiet sichtbar zu machen. Diese Anzeige richtet sich an alle Verkehrsteilnehmenden und steht unabhängig von den Schwerbehindertenstellplätzen zur Verfügung.
Darüber hinaus arbeitet die Stadt Bamberg im Rahmen des Projekts MoMM (Mobilität für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen) an weiteren digitalen Angeboten für mehr Barrierefreiheit. So soll neben einem Routenplaner für barrierefreie Wege unter anderem ein sogenanntes Barrierechecker-Netzwerk entstehen. Dabei prüfen Barrierechecker:innen Wege und Orte auf ihre Barrierefreiheit und pflegen die Infos in die Bamberg-App ein.
Mit dem Parkplatzleitsystem und MoMM zeigt die Stadt Bamberg, wie digitale Lösungen einen konkreten Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger schaffen können – indem sie Orientierung geben, Wege erleichtern und die Teilhabe am öffentlichen Leben verbessern. Mehr Informationen zu MoMM und dem Parkplatzleitsystem gibt es auf der Smart City Bamberg Website www.smartcity.bamberg.de
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Förderprojekt
Stadt Bamberg treibt mit der örtlichen Wohnungswirtschaft die Wärmewende voran
Im Rahmen eines Förderprojekts unterstützt die Stadt Bamberg die GEWOBAU Bamberg eG, die Baugenossenschaft für Stadt und Landkreis Bamberg eG sowie die Stadtbau GmbH Bamberg dabei, für jeweils ein ausgewähltes Wohngebiet eine zukunftsfähige und klimafreundliche Wärmeversorgungsstrategie zu entwickeln, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Für jedes ausgewählte Quartier werden nun individuelle Versorgungsstrategien erarbeitet. Zwei der Untersuchungsgebiete liegen im Haingebiet, ein weiteres in Gaustadt. Gemeinsam mit den Projektbeteiligten wurde die bestehende Versorgungssituation analysiert und nun drei individuelle Strategien für eine treibhausgasarme und effiziente Energieversorgung erarbeitet.
Dabei werden der zukünftige Energiebedarf, erneuerbare Wärmequellen, technische Versorgungsoptionen, Wirtschaftlichkeit und Umsetzungszeiträume berücksichtigt. Die Gebiete wurden ausgewählt, weil ihre zukünftige Wärmeversorgung noch offen ist. So können unterschiedliche Lösungsansätze untersucht und konkrete Handlungsempfehlungen für die Eigentümer entwickelt werden. Bereits heute treiben die beteiligten Wohnungsunternehmen die Wärmewende z.B. mit energetischen Sanierungen und der Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme aktiv voran.
„Die Wärmewende gelingt am besten, wenn wir gemeinsam nach Lösungen suchen, die zu den jeweiligen Quartieren und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern passen. Mit den Untersuchungen schaffen wir eine fundierte Grundlage für Investitionen, die den CO₂-Ausstoß reduzieren, langfristig Kosten und Abhängigkeiten verringern und unsere Stadt Schritt für Schritt klimafreundlicher machen“, so Zweiter Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp.
„Die Baugenossenschaft für den Stadt und Landkreis Bamberg e.G. investiert in nachhaltige Energieträger, um weniger CO₂ auszustoßen und ihre Mitglieder langfristig unabhängiger von Öl und Gas sowie deren Preisschwankungen zu machen. Gemeinsam mit der Stadt Bamberg beteiligt sie sich dafür an einem Förderprojekt zum Austausch fossiler Heizungen“, so Jürgen Rößler Vorstand der Baugenossenschaft für Stadt und Landkreis Bamberg eG
Ergänzend zu den Ergebnissen erhalten die beteiligten Wohnungsunternehmen detaillierte Analysen ihrer Liegenschaften, die sie bei künftigen Investitions- und Sanierungsentscheidungen unterstützen.
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Kunstwerk für Demokratie, Respekt und Menschenwürde
Demokratie großgeschrieben – Graffiti-Projekt setzt sichtbares Zeichen an der Polizeiinspektion Bamberg
Wer künftig an der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt vorbeikommt, sieht es sofort: In großen Lettern prangt das Wort „Demokratie” an der Fassade – ein Graffiti, das Schülerinnen und Schüler der Graf-Stauffenberg-Schule gemeinsam mit der Polizei und einem professionellen Graffitikünstler gestaltet haben, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie Bamberg, das weit über die Wand hinauswirkt.
Von der leeren Wand zum Statement Entstanden ist das Kunstwerk an zwei Projekttagen, an denen aus einer schlichten Fassade Schritt für Schritt ein farbenfrohes Gemeinschaftswerk wurde. In weißen Maleranzügen und mit FFP2-Masken ausgestattet, durften sich die Jugendlichen zunächst mit ersten Zeichnungen und Namenszügen austoben. Nach und nach füllte sich die Fläche, während die Teilnehmenden im Umgang mit den Spraydosen zunehmend sicherer wurden. Nach einer anschließend aufgetragenen Grundskizze wurden erst die großen Flächen gefüllt, bevor sich die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an die Details wagten. Der Graffitikünstler Norman Pfitzner alias AnpyArt stand dem Kunstkurs der Graf-Stauffenberg-Schule dabei mit Tipps und Tricks zur Seite – und legte zum Schluss selbst noch letzte Hand an.
Entwickelt wurde das Motiv von den Jugendlichen gemeinsam mit den Jugendkontaktbeamten der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt und dem Graffitikünstler. Im Vordergrund stand dabei die Botschaft, dass Demokratie großgeschrieben wird – im wahrsten Sinne des Wortes ziert der Schriftzug „Demokratie” nun deutlich sichtbar die Fassade. Bei der Entwicklung des Motivs setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Themen Respekt, Demokratie und Menschenwürde auseinander. Auch das soziale Miteinander stand im Fokus: Nur durch die gemeinsame Aktion aller Beteiligten konnte das Kunstwerk an der Fassade entstehen.
Die zentrale Botschaft ist unübersehbar – und das ist Absicht. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, andere respektieren und sich aktiv für unser gemeinsames Zusammenleben einsetzen. Dass das Wort ‚Demokratie‘ nun in großen Buchstaben die Fassade der Polizeiinspektion prägt, ist ein starkes Symbol: Demokratie muss sichtbar sein – und sie muss jeden Tag neu gelebt werden“, sagt Zweiter Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp.
Das Projekt ermöglichte einen direkten und persönlichen Austausch zwischen Schülerschaft und Polizei und stärkte durch die kreative Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden. Gleichzeitig wurde Streetart als legale Kunstform im öffentlichen Raum erlebbar gemacht. Sichtbar im Stadtbild – auch nach dem Projekt.
Anders als viele Projekttage endet dieses nicht mit dem Aufräumen der Farbdosen. Die Fassade an der stark befahrenen Verkehrsachse bleibt dauerhaft bestehen und prägt damit auch künftig das Stadtbild. Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die gesamte Stadtgesellschaft bietet sie einen Anlass, immer wieder über die Werte hinter dem Motiv nachzudenken – mitten im Alltag, an einem Ort, den viele Menschen täglich passieren. Das Projekt entstand in Kooperation der Graf-Stauffenberg-Schule, der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt, dem Stadtjugendamt und dem Amt für Inklusion der Stadt Bamberg. Mitfinanziert wurde es durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!” im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Bamberg.
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Besuch bei Galeria – dem Warenhaus im Herzen der Bamberger Innenstadt
Dritter Innenstadtrundgang mit Oberbürgermeister M. Niedermaier
Im Rahmen seines aktuellen Innenstadtrundgangs besuchte Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier gemeinsam mit Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller unter anderem Galeria Bamberg. Im Mittelpunkt des Austausches standen die aktuelle Entwicklung und die Herausforderungen des Warenhauses sowie der Bamberger Innenstadt, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Filialgeschäftsführer Mathias Baluses betonte, dass die Galeria-Filiale in Bamberg weiter ein Magnet für die Innenstadt und mit 7.000 Quadratmetern Verkaufsfläche der größte Einzelhändler sei.
Vor dem Hintergrund der weiterhin immer wieder spürbaren Kaufzurückhaltung, bleibe die Erfüllung der Umsatzziele von großer Bedeutung. „Wir sind darauf angewiesen, dass die Menschen aus Bamberg und dem Umland ihre Einkäufe bei uns tätigen und nicht nur online. Der Tourist kauft nicht im Internet und wird dazu ergänzend eine immer wichtigere Zielgruppe“, so Baluses.
In den vergangenen Jahren wurde die Bamberger Filiale umfassend modernisiert und konsequent weiterentwickelt. Neben einer zeitgemäßen Neugestaltung der Verkaufsflächen tragen insbesondere der neue „Regio-Point“ mit Produkten regionaler Anbieter sowie das integrierte Eiscafé zur Attraktivitätssteigerung des Standorts bei. Der jüngst an der Kasse installierte „eventim Kartenvorverkauf“ für regionale und nationale Veranstaltungen rundet das vielfältige Angebot ab.
„Galeria ist als Einkaufs- und Erlebnisort ein wichtiger Anker für unsere Bamberger Innenstadt und ein bedeutender Frequenzbringer für den gesamten Einzelhandel. Dass in den letzten Jahren hier investiert wurde und sich das Warenhaus inkl. dem Café Bassanese so gut darstellt, ist sehr erfreulich. Gleichzeitig dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Wir müssen weiter gemeinsam daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für den stationären Handel konsequent zu verbessern“, betonte Oberbürgermeister M. Niedermaier.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gespräches mit Mathias Baluses waren die Standortbedingungen der Innenstadt. Thematisiert wurden ein funktionales und praktikables Parkleitsystem, eine Reduzierung der Parkgebühren, hochwertige Fahrradabstellanlagen sowie ein attraktives ÖPNV-Angebot und ein gutes Baustellenmanagement. „Eine attraktive Innenstadt lebt von einer engen Zusammenarbeit aller Akteure, guter Erreichbarkeit und einer funktionierenden Infrastruktur. Daran arbeiten wir gemeinsam weiter“, erklärte Dr. Stefan Goller.
Mathias Baluses zeigte sich zuversichtlich: „Der Standort Bamberg hat durch den vielfältigen Handelsmix, den Touristen, unserer wunderschönen Altstadt und der guten Gastronomie beste Voraussetzungen. Damit wir weiter erfolgreich sein können, müssen wir die Innenstadt gemeinsam nachhaltig stärken und für unsere Kundinnen und Kunden attraktiv halten.“
Nach dem Austausch bei Galeria führte der Innenstadtrundgang Oberbürgermeister M. Niedermaier zunächst zur Blitz Boutique von Eliza Blättner am Heumarkt. Anschließend ging es weiter zum Katzenberg. Dort besuchte er das Restaurant Scheiners am Dom von Anneke Kröner und den Laden Katzenberg 4 Kids, den Ursel Zöller-Kamm und Martina Meinhardt gemeinsam führen. Die Gespräche reichten unter anderem von fehlenden Mülleimern und aktuellen Baustellen über Freischankflächen bis hin zu gemeinsamen Aktionen für eine attraktive Innenstadt. Die Anregungen und vereinbarten Maßnahmen werden von der Wirtschaftsförderung nun gemeinsam mit den zuständigen Fachämtern weiterverfolgt.
Innenstadtrundgänge – im Gespräch mit dem Oberbürgermeister
Bei seinen fortlaufenden Innenstadtrundgängen macht sich Oberbürgermeister M. Niedermaier persönlich ein Bild von der Situation der Betriebe. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsreferat und der Wirtschaftsförderung nimmt er konkrete Anliegen auf und stößt Lösungen an.
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Stadt Bamberg öffnet ab Oktober 2026 erneut das Förderfenster
Förderprogramm „Bambergs begrünte Gebäude“ geht in die dritte Runde
Die letzten Tage und Wochen haben es gezeigt: Um auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt zu erhalten, muss die Stadt Bamberg vor dem Hintergrund steigender Temperaturen klimaangepasst umgestaltet und weiter begrünt werden. Daher fördert das Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg auch in diesem Jahr wieder die Begrünung von privaten Gebäuden in Form von Dach- und Fassadenbegrünung oder der Begrünung anderer vertikaler Objekte.
„Dach- und Fassadenbegrünungen tragen auf der einen Seite zur Reduzierung des Hitzeinseleffekts in der Stadt bei und sorgen auf der anderen Seite für gemäßigte Temperaturen im Gebäudeinneren. Unser Förderprogramm dient somit als effektive Unterstützung zur Verbesserung unseres Stadtklimas“, erklärt Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp.
Seit dem Start des Förderprogramms konnten bereits 26 Vorhaben bewilligt und rund 1.050 qm Fläche begrünt werden. Mit dem Programm werden neben Begrünungsmaßnahmen von Wohnhäusern, Carports und Garagen weiterhin auch die Begrünung an vertikalen Objekten wie Zäunen oder Gabionen gefördert. Die Anträge können ab dem 1. Oktober 2026 bis zum 30. November 2026 online eingereicht werden. Schon jetzt sollte dafür mit der Planung begonnen werden.
Die finanzielle Unterstützung soll Anreize schaffen, um die grüne Infrastruktur in Bamberg weiter auszubauen sowie auch im privaten Einflussbereich Anpassungen an die Folgen des Klimawandels umzusetzen. Begrünungsmaßnahmen bringen zahlreiche positive Auswirkungen mit sich. Neben der Verbesserung des Stadtklimas durch die daraus resultierende Sauerstoffproduktion, die CO2- und Luftschadstoffbindung und die Lärmreduzierung profitieren auch Tiere wie Insekten von einer Begrünung, denen dadurch neuer Lebensraum geschaffen wird. Wo der Platz für Grünflächen fehlt, lassen sich auch über Dach- und Fassadenbegrünung sowie die Begrünung anderer vertikaler Objekte wertvolle innerstädtische Naturoasen im unmittelbaren Lebensumfeld schaffen.
Die wichtigsten Informationen
Start der Antragsfrist: Ab dem 1. Oktober 2026 und bis zum 30. November 2026 kann eine Förderung beantragt werden.
Abgabe der Anträge: Die Anträge können über das Online-Formular der Stadt Bamberg auf der Projektseite www.stadt.bamberg.de/förderung-gebäudebegrünung eingereicht werden.
Vergabe der Mittel: Wer zuerst kommt, begrünt zuerst. Das heißt, innerhalb der Antragsfrist eingereichte Anträge werden in der Reihenfolge ihres vollständigen Eingangs bewilligt.
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Stadt Bamberg und Lebenshilfe starten Kooperation
Neuer Kaffee für Bamberg – mit doppelter Wirkung
Ein Kaffee, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch Gutes bewirkt: Wer sich in der Tourist Information einen Kaffee gönnt, bekommt ab sofort mehr als nur einen frisch gebrühten Wachmacher. Denn dort bekommen die Gäste ausschließlich das in der ADESSE-Kaffeerösterei der Bamberger Lebenshilfe Werkstätten geröstete „Bamberger Böhnla“, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Das Besondere: Mit jedem Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato, der aus der Maschine fließt, werden fairer Handel, regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung unterstützt.
Der Kaffee „Bamberger Böhnla“ ist das Ergebnis einer neuen Kooperation zwischen dem Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg und der Lebenshilfe Bamberg. Vorgestellt wurde die Zusammenarbeit in der Tourist Information gemeinsam von Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, dem Aussichtsratsvorsitzenden der Lebenshilfe Bamberg, Klaus Gallenz, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bamberg.
Das „Bamberger Böhnla“ erfüllt den Leitgedanken der Bamberger Agenda 2030 „Global denken – lokal handeln“ und gleichermaßen das touristische Leitbild als konkretes Beispiel nachhaltigen Handelns: Die Bohnen stammen aus zertifiziertem Fairtrade-Anbau in Honduras und werden anschließend direkt in Bamberg von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bamberger Lebenshilfe Werkstätten geröstet, verpackt und vertrieben.
„Mit dem Bamberger Böhnla verbinden wir gleich mehrere Ziele, die unserer Stadt wichtig sind: fairen Handel, regionale Wertschöpfung und gelebte Inklusion. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Lebenshilfe einen Kaffee anbieten können, der nachhaltig produziert wird und gleichzeitig Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung stärkt“, sagt Oberbürgermeister Niedermaier.
Für die Lebenshilfe ist die Kooperation ein großer Gewinn, betont der kaufmännische Leiter Patrick Mittelberger. „Mit jeder verkauften Packung sichern wir Arbeitsplätze und erhalten die Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Das macht diese Zusammenarbeit für uns so wertvoll.“ Ihren Anfang nahm die Kaffeerösterei bei einer gemeinsamen Kaffeepause. „Begonnen haben wir mit einem kleinen Zwei-Kilo-Röster in unserer Cafeteria. Schnell haben wir gemerkt, dass wir richtig guten Kaffee rösten können und die Arbeit unseren Beschäftigten große Freude bereitet. Heute stehen vier Zwei-Kilo-Röster im RehaWe-Lädla in der Gundelsheimer Straße und das Bamberger Böhnla ist zu einem echten Gemeinschaftsprojekt geworden.“
Bereits jetzt gibt es das „Bamberger Böhnla“ als ganze Bohne oder gemahlen im RehaWe-Lädla und direkt im Ausschank in der Tourist Information, Geyerswörthstraße 5. Ab dem 1. September ist der Kaffee an weiteren Verkaufsstellen in Bamberg sowie online unter www.lebenshilfe-bamberg.shop erhältlich.
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Bamberg Service beseitigt Sturmschäden und bittet um besondere Vorsicht
Sommergewitter verursacht Ast- und Gehölzschäden im Stadtgebiet
Ein starkes Sommergewitter mit Windböen von bis zu 9,5 Beaufort ist am gestrigen Donnerstag am späten Nachmittag über weite Teile des Stadtgebiets gezogen. Die Sturmböen führten an mehreren Stellen zu Ast- und Gehölzbrüchen. Die Feuerwehr rückte zu mehreren Einsätzen aus, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Auch die Gärtner und Baumpfleger von Bamberg Service waren gestern und heute im Dauereinsatz, um die städtischen Gehölzbestände zu kontrollieren, Gefahrenstellen zu sichern und die entstandenen Schäden zu beseitigen.
Zu den festgestellten Schäden zählen unter anderem mehrere größere Astabbrüche im Hain: An einer Rotbuche nahe der Tennishalle, an einer Rotbuche am Hutanger sowie an einer Rotbuche am Philosophenweg brachen Äste ab, teilweise versperrten sie Wege. Ebenfalls betroffen waren eine Robinie auf der Bayerleinswiese sowie ein Ahorn im Heinrichspark. In der Coburger Straße kam es zu einem schweren Gehölzbruch an einer Kiefer. Die unmittelbare Gefährdung wurde bereits beseitigt, der Abtransport des Holzes erfolgt in der kommenden Woche.
Besonders betroffen war auch der Friedhof Gaustadt. Dort führten mehrere Astabbrüche an wertvollen Habitat-Eichen zu Schäden an der Aussegnungshalle. Die Gefahrenstellen wurden umgehend gesichert. Der Beerdigungsbetrieb ist nicht beeinträchtigt und kann planmäßig stattfinden.
Die meisten Sturmschäden konnten bereits beseitigt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bamberg Service sind jedoch auch heute noch im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um weitere Schäden aufzunehmen und abzuarbeiten.
Bamberg Service misst der Kontrolle und Pflege des städtischen Baumbestandes einen hohen Stellenwert bei. Drei zertifizierte Baumkontrolleure und drei professionelle Baumpflegeteams sorgen das ganze Jahr über dafür, dass die rund 30.000 städtischen Bäume verkehrssicher bleiben. Nach Sturmereignissen werden sämtliche Gehölzbestände zusätzlich kontrolliert.
Dennoch sind der Baumpflege bei extremen Wetterlagen Grenzen gesetzt. Bei Windstärken ab Beaufort 8 können selbst gesunde und regelmäßig kontrollierte Bäume durch außergewöhnliche Naturereignisse beschädigt werden. Solche Sturmereignisse gelten auch aus Sicht der Versicherungen als höhere Gewalt. Umso erfreulicher ist es, dass trotz Windböen von bis zu 9,5 Beaufort keine Personenschäden und keine größeren Sachschäden im Stadtgebiet zu verzeichnen waren.
Bamberg Service bittet die Bevölkerung deshalb grundsätzlich, bei Stürmen und schweren Gewittern Grünanlagen mit großem Baumbestand – insbesondere den Hain, die Uferwege, den Volkspark sowie Friedhöfe – zu meiden. Zudem wird empfohlen, sich während solcher Wetterlagen nicht unnötig im Bereich von Bäumen aufzuhalten und besondere Vorsicht walten zu lassen.
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Kulturpreis der Stadt Bamberg ehrt zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten
E.T.A.-Hoffmann-Preis 2026 für Dr. Barbara Kahle und Dr. Ulrich Kahle
Der E.T.A.-Hoffmann-Preis 2026 der Stadt Bamberg wird an Dr. Barbara Kahle und Dr. Ulrich Kahle verliehen, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Damit würdigt die Stadt das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement des Ehepaars für die Förderung der zeitgenössischen Kunst und die nachhaltige Entwicklung der Bamberger Kulturlandschaft. Der Stadtrat bestätigte in seiner Sitzung am 29. Juli 2026 einstimmig die Empfehlung der Jury.
Die Vorsitzende der Jury, Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar, sagt: „Barbara und Ulrich (Uli) Kahle prägen seit vielen Jahren die Kultur in Bamberg. Mit riesiger Energie und großem Engagement haben sich beide mit jeder Faser ihres Herzens für den Kunstverein, das Kesselhaus und die gesamte Kunstlandschaft eingesetzt. Barbara Kahle hat als Kunsthistorikerin, Kuratorin und langjährige Vorsitzende des Kunstvereins die zeitgenössische Kunst in Bamberg entscheidend mitgeprägt. Mit ihrer wissenschaftlichen Expertise, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrer Begeisterung für die Kunst hat sie weit über die Stadt hinaus Anerkennung gefunden. Und sie packte immer auch ganz praktisch mit an – ob mit einem selbstgebackenen Schokokuchen für die Vernissage oder dem Crémant für die nächste Veranstaltung. Uli Kahle war dabei der bescheidene ‚Troubleshooter‘ im Hintergrund. Keine Leiter war ihm zu hoch, um noch schnell ein Bild aufzuhängen, und wenn es notwendig wurde, griff er kurzerhand selbst zum Farbeimer und strich eine Ausstellungswand. Gemeinsam haben Barbara und Uli Kahle nicht nur kulturelle Projekte möglich gemacht, sondern über viele Jahre Menschen für die Kunst begeistert und das kulturelle Leben unserer Stadt nachhaltig bereichert.“
Dr. Barbara Kahle stand mehr als 15 Jahre an der Spitze des Kunstvereins Bamberg und prägte dessen Entwicklung maßgeblich. Während ihrer Amtszeit feierte die älteste Bamberger Kulturinstitution im Jahr 2023 ihr 200-jähriges Bestehen. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand im Frühjahr 2025 bleibt sie dem Verein eng verbunden.
Darüber hinaus engagierte sie sich früh für die Entwicklung neuer Orte der zeitgenössischen Kunst. Als Mitinitiatorin der „Initiative Kesselhaus“ legte sie 2009 gemeinsam mit weiteren Akteurinnen und Akteuren den Grundstein für den späteren Verein Kunstraum JETZT!, der sich bis heute für die dauerhafte Etablierung des Kesselhauses als Kunst- und Kulturort einsetzt.
Dr. Ulrich Kahle hat diese Entwicklung von Beginn an maßgeblich mitgestaltet. Als Mitinitiator von Kunstraum JETZT! erkannte er früh das Potenzial des Kesselhauses und trieb dessen Entwicklung mit großem persönlichem Einsatz voran. Die Erstellung der Machbarkeitsstudie für die Zukunft des Kesselhauses geht wesentlich auf seine Initiative zurück.
Darüber hinaus warb er Fördermittel und Sponsoren ein, vernetzte die beteiligten Kulturinstitutionen und engagierte sich für den Erhalt des Kesselhauses als Ausstellungsort. Mit der Unterzeichnung der Verlängerung des Nutzungsvertrags im Jahr 2018 schuf er gemeinsam mit Oberbürgermeister a. D. Andreas Starke eine wichtige Grundlage für die weitere kulturelle Nutzung des Gebäudes.
Die Jury würdigt insbesondere das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement des Ehepaars. In ihrer Begründung heißt es: „Die Bedeutung des Ehepaars Kahle für die Kulturlandschaft Bambergs liegt in ihrem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement und ihrer tiefen Verbundenheit mit ihrer Stadt und den Menschen.“ Weiter heißt es: „Sie gehören ohne Zweifel zu den Persönlichkeiten, die die Kulturlandschaft Bambergs über viele Jahre in besonderer Weise geprägt haben.“
Kulturpreis der Stadt Bamberg
Der Kulturpreis der Stadt Bamberg wird im jährlichen Wechsel als E.T.A.-Hoffmann-Preis oder als Kultur-Förderpreis verliehen. Beide Würdigungen sind mit einem Preisgeld von 6.000 Euro dotiert. Nach der Ehrung des Komponisten und Musikers Jochen Neurath durch den Kultur-Förderpreis 2025 wurde in diesem Jahr der E.T.A.-Hoffmann-Preis vergeben. Er wird an natürliche und juristische Personen oder Gruppen verliehen, die durch ihre innovativen Aktivitäten das kulturelle Angebot in und für Bamberg bereichert haben oder förderungswürdige Leistungen auf dem Gebiet von Kunst und Kultur erbracht haben, durch ihr Leben und ihre Arbeit mit Bamberg verbunden sind und weitere positive Entwicklungen erkennen lassen.
Über die Verleihung der Kulturpreise entscheidet eine Jury, die aus der Kulturreferentin der Stadt Bamberg, Ulrike Siebenhaar, als Vorsitzende sowie den Sachverständigen Martin Beyer, Jasper Brandis, Christine Fesefeldt, Sylvia Michel, Jochen Neurath, Harald Rind und Georg Wunschel besteht. Die Entscheidung der Jury bedarf der Zustimmung des Stadtrates.