Stadt Bam­berg öff­net ab Okto­ber 2026 erneut das Förderfenster

För­der­pro­gramm „Bam­bergs begrün­te Gebäu­de“ geht in die drit­te Runde

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begrünt
Fassadenbegrünung mit Kiwi und Kletterrosen am Jakobsberg. Foto: Klima- und Umweltamt, Stadt Bamberg
Die letz­ten Tage und Wochen haben es gezeigt: Um auch in Zukunft eine lebens­wer­te Stadt zu erhal­ten, muss die Stadt Bam­berg vor dem Hin­ter­grund stei­gen­der Tem­pe­ra­tu­ren kli­ma­an­ge­passt umge­stal­tet und wei­ter begrünt wer­den. Daher för­dert das Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg auch in die­sem Jahr wie­der die Begrü­nung von pri­va­ten Gebäu­den in Form von Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nung oder der Begrü­nung ande­rer ver­ti­ka­ler Objekte.

„Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nun­gen tra­gen auf der einen Sei­te zur Redu­zie­rung des Hit­ze­insel­ef­fekts in der Stadt bei und sor­gen auf der ande­ren Sei­te für gemä­ßig­te Tem­pe­ra­tu­ren im Gebäu­de­inne­ren. Unser För­der­pro­gramm dient somit als effek­ti­ve Unter­stüt­zung zur Ver­bes­se­rung unse­res Stadt­kli­mas“, erklärt Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsenkamp.

Seit dem Start des För­der­pro­gramms konn­ten bereits 26 Vor­ha­ben bewil­ligt und rund 1.050 qm Flä­che begrünt wer­den. Mit dem Pro­gramm wer­den neben Begrü­nungs­maß­nah­men von Wohn­häu­sern, Car­ports und Gara­gen wei­ter­hin auch die Begrü­nung an ver­ti­ka­len Objek­ten wie Zäu­nen oder Gabio­nen geför­dert. Die Anträ­ge kön­nen ab dem 1. Okto­ber 2026 bis zum 30. Novem­ber 2026 online ein­ge­reicht wer­den. Schon jetzt soll­te dafür mit der Pla­nung begon­nen werden.

Die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung soll Anrei­ze schaf­fen, um die grü­ne Infra­struk­tur in Bam­berg wei­ter aus­zu­bau­en sowie auch im pri­va­ten Ein­fluss­be­reich Anpas­sun­gen an die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels umzu­set­zen. Begrü­nungs­maß­nah­men brin­gen zahl­rei­che posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen mit sich. Neben der Ver­bes­se­rung des Stadt­kli­mas durch die dar­aus resul­tie­ren­de Sau­er­stoff­pro­duk­ti­on, die CO2- und Luft­schad­stoff­bin­dung und die Lärm­re­du­zie­rung pro­fi­tie­ren auch Tie­re wie Insek­ten von einer Begrü­nung, denen dadurch neu­er Lebens­raum geschaf­fen wird. Wo der Platz für Grün­flä­chen fehlt, las­sen sich auch über Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nung sowie die Begrü­nung ande­rer ver­ti­ka­ler Objek­te wert­vol­le inner­städ­ti­sche Natur­oa­sen im unmit­tel­ba­ren Lebens­um­feld schaffen.


Die wich­tigs­ten Informationen

Start der Antrags­frist: Ab dem 1. Okto­ber 2026 und bis zum 30. Novem­ber 2026 kann eine För­de­rung bean­tragt werden.


Abga­be der Anträ­ge: Die Anträ­ge kön­nen über das Online-For­mu­lar der Stadt Bam­berg auf der Pro­jekt­sei­te www.stadt.bamberg.de/förderung-gebäudebegrünung ein­ge­reicht werden.


Ver­ga­be der Mit­tel: Wer zuerst kommt, begrünt zuerst. Das heißt, inner­halb der Antrags­frist ein­ge­reich­te Anträ­ge wer­den in der Rei­hen­fol­ge ihres voll­stän­di­gen Ein­gangs bewilligt.

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