Stadt­ju­gend­ring Bam­berg ver­öf­fent­licht die Neu­auf­la­ge des Bam­ber­ger Kinderstadtplans

Neu­er Kin­der­stadt­plan lädt zum Ent­de­cken Bam­bergs ein

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Kinderstadtplan
Schulleiterin Jasmin Kremer, Maxi Manlig vom Stadtjugendring und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (v.l.) zeigen gemeinsam mit Kindern der Hainschule den überarbeiteten Kinderstadtplan. Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
„Schau mal, die­sen Klet­ter­baum habe ich in den Stadt­plan gebracht!“, ruft Anna ihren Klas­sen­ka­me­ra­din­nen und ‑kame­ra­den zu, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. In der letz­ten Schul­wo­che gab es für die Kin­der an den Bam­ber­ger Grund­schu­len eine beson­de­re Über­ra­schung: Maxi Man­lig, päd­ago­gi­scher Mit­ar­bei­ter des Stadt­ju­gend­rings Bam­berg, mach­te sich gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Glüsen­kamp und dem Spiel­mo­bil auf den Weg, um die druck­fri­schen Kin­der­stadt­plä­ne direkt an die Kin­der zu verteilen.
Kin­der­stadt­plan neu gedacht

Bereits zu Beginn des Schul­jah­res war Man­lig mit sei­nem Team an ver­schie­de­nen Bam­ber­ger Grund­schu­len unter­wegs, um gemein­sam mit den Kin­dern beson­de­re Orte in ihrer Stadt zu sam­meln. „Die Kin­der sind schließ­lich die Exper­tin­nen und Exper­ten für ihre eige­ne Lebens­welt. Ihre Hin­wei­se fin­den sich des­halb ganz bewusst als eige­ne Kate­go­rie im Stadt­plan wie­der“, erklärt Manlig.

Doch der neue Kin­der­stadt­plan bie­tet noch deut­lich mehr: Neben den Emp­feh­lun­gen der Kin­der fin­den Fami­li­en dar­in unter ande­rem Frei­zeit­an­ge­bo­te, öffent­li­che Toi­let­ten, küh­le Orte, Muse­en sowie zahl­rei­che wei­te­re Anlauf­stel­len und Ent­de­ckungs­mög­lich­kei­ten in Bamberg.

Beim Stadt­ju­gend­ring ist die Freu­de groß, dass das ambi­tio­nier­te Ziel erreicht wur­de, die Neu­auf­la­ge noch inner­halb des Schul­jah­res fer­tig­zu­stel­len. Die Vor­sit­zen­de Michae­la Rüg­hei­mer hebt dabei beson­ders die Arbeit des Teams her­vor: „Ohne den gro­ßen Ein­satz unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter wäre die­se Mam­mut­auf­ga­be nicht zu stem­men gewe­sen. Wir sind stolz dar­auf, was hier ent­stan­den ist.“


Enge und erfolg­rei­che Zusammenarbeit

Nach­dem die letz­ten Exem­pla­re des bis­he­ri­gen Kin­der­stadt­plans aus dem Jahr 2015 ver­grif­fen waren, ent­schied sich der Stadt­ju­gend­ring für eine voll­stän­di­ge Neu­auf­la­ge. Im Aus­tausch mit Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp ent­stand schließ­lich die Idee, den Stadt­plan in eige­ner Regie umzu­set­zen und nicht an exter­ne Dienst­leis­ter zu ver­ge­ben. In enger Zusam­men­ar­beit mit dem Künst­ler Gui­do Apel, der den Kin­der­stadt­plan lie­be­voll gestal­tet hat, ist nun eine neu gedach­te Ver­si­on ent­stan­den. Finan­zi­ell unter­stützt wur­de das Pro­jekt durch das Kli­ma- und Umwelt­amt, die Tou­rist Infor­ma­ti­on und das Welterbe-Besucherzentrum.

„Ein gro­ßer Dank gilt natür­lich auch allen Part­ne­rin­nen und Part­nern, die uns bei die­sem Vor­ha­ben beglei­tet haben“, ergänzt Rüg­hei­mer. „Beson­ders Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp und sei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie das Jugend­amt, das Stadt­pla­nungs­amt und Smart City haben ent­schei­dend dazu bei­getra­gen, den Stadt­plan in die­ser Form mög­lich zu machen.“

Glüsen­kamp war auch bei der Ver­tei­lung der neu­en Plä­ne an der Hain­schu­le dabei. Für ihn zeigt das Ergeb­nis auch das gro­ße gemein­sa­me Enga­ge­ment in dem Pro­jekt: „Hier steckt eine gan­ze Men­ge Arbeit und Exper­ti­se drin – von den Kin­dern, aber auch vom Stadt­ju­gend­ring. Neben dem klas­si­schen Stadt­plan kön­nen sich Kin­der von den Ange­bo­ten der Kin­der- und Jugend­ar­beit inspi­rie­ren las­sen und ent­de­cken, was Bam­berg alles zu bie­ten hat. Ein gelun­ge­nes Gesamtkunstwerk.“

Der Kin­der­stadt­plan ist kos­ten­los beim Stadt­ju­gend­ring Bam­berg und wei­te­ren zen­tra­len Stel­len erhält­lich. Außer­dem steht er online unter www.stadtjugendring-bamberg.de zur Ver­fü­gung und ist digi­tal in der Bamberg.App zu fin­den. Dort gibt es zusätz­lich Beschrei­bun­gen und Ergän­zun­gen der betei­lig­ten Kin­der. So kön­nen Fami­li­en nicht nur sehen, wel­che Orte emp­foh­len wer­den, son­dern auch erfah­ren, war­um die­se aus Sicht der Kin­der beson­ders sind.

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