Erzbischof Gössl zur Wiedereröffnung von St. Michael
„Es ist eine Pracht!“
Mit einem festlichen Pontifikalamt ist am Samstag nach 13-jähriger Bauzeit die Bamberger Michaelskirche wiedereröffnet worden. Erzbischof Gössl bezeichnet die sanierte Kirche St. Michael als Zeichen für notwendige Umkehr und Reformen in Kirche und Gesellschaft.
Erzbischof Herwig Gössl begann seine Predigt mit den Worten „Es ist eine Pracht!“, und er dankte allen, die dafür gesorgt haben, dass diese Pracht erhalten geblieben ist. Er deutete das sanierte Gotteshaus als Symbol für Gottes bleibende Zuwendung zu den Menschen und für die damit immerzu notwendigen und möglichen Erneuerungsprozesse in Kirche, Gesellschaft und im persönlichen Leben jedes Menschen.
Das Leitwort der Kirchenväter „Ecclesia semper reformanda – Die Kirche muss sich immer erneuern“ betreffe nicht nur die Strukturen, sondern auch das ganze Leben. Es gehe darum, anzuerkennen, „dass wir unsere dunklen, schmutzigen Stellen haben“, die der Reinigung und Erneuerung bedürfen, persönlich, als Kirche und als Gesellschaft. Auch wenn die Menschen heute vielfach achtsamer und rücksichtsvoller miteinander umgingen als früher, sei es umso erschreckender, dass es immer wieder zu Rückfällen in die dunkelsten Machenschaften komme, die das Leben so unerträglich machen und die Freude am Leben nehmen, so Gössl.
„Mein Eindruck ist, dass viele Menschen heute gerne einen oberflächlichen, äußeren Glanz zur Schau stellen, aber sich sehr davor hüten, tiefer zu blicken“, sagte der Erzbischof. Viele bedrohliche Risse zögen sich durch die Familien, durch die Gesellschaft, nur mühsam übertüncht, um den Schein aufrecht zu erhalten. „Wie oft fehlt der richtige Halt, sodass unsere Lebenskonstruktionen brüchig werden und akute Einsturzgefahr besteht.“
„Die Kirche muss sich immer erneuern, indem sie zum Urbild zurückfindet und an ihm Maß nimmt: an Jesus Christus“, fügte der Erzbischof hinzu. „Durch ihn finden wir Halt in Gott und können die dunklen Schatten des Lebens bekämpfen. So können wir leuchten und strahlen von innen her durch den, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.“
Ein weiterer Aspekt der Predigt lag auf der Verantwortung für die Schöpfung. Der sogenannte Himmelsgarten der Michaelskirche mit seinen rund 600 Pflanzenmotiven sei „eine wichtige Erinnerung daran, dass die Schöpfung Gottes kostbares Geschenk an uns ist, das es zu schützen und zu bewahren gilt“. Gössl betonte, dem Menschen sei „nicht Ausbeutung und Verbrauch“ aufgetragen, sondern „hüten und hegen“. Die Schönheit der Natur verweise auf den Schöpfer und sei zugleich Auftrag zum verantwortlichen Handeln.
Die eigentliche Pracht der Kirche freilich seien die Menschen, die sich in ihr versammeln und die trotz ihrer Schwächen und Sünden von Gott geliebt sind. Daran erinnere der heilige Bischof Otto, der diese frohe Botschaft den Menschen in Pommern verkündete und der so bis heute zu einem Brückenbauer zwischen Ost und West, zwischen Polen und Deutschland wurde.
Die barocke Michaelskirche zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Frankens und prägt neben dem Dom das Stadtbild Bambergs. In der Kirche befindet sich das Grab des heiligen Bischofs Otto, der die Benediktinerabtei 1117 bis 1121 nach einem Erdbeben erneuern ließ. Die Kirche und das frühere Kloster auf dem Michaelsberg wurden 1803 säkularisiert und sind seitdem Eigentum der Bürgerspitalstiftung der Stadt Bamberg. Die Kirche war seit Herbst 2012 wegen gravierender Bauschäden geschlossen und umfassend saniert worden. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt auch sechs neue Glocken gießen lassen. Mit der Wiedereröffnung steht die Michaelskirche nun wieder – zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten – Besucherinnen und Besuchern offen. Am 9. und 10. Mai ist ein Bürgerfest geplant.
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Kirche wurde mit Pontifikalamt und Festakt wieder eröffnet
„Die Krone Bambergs“: St. Michael beeindruckt alle Gäste
„Klock, klock, klock“: Mit dreimal drei Schlägen seines Bischofsstabs gegen die Pforte öffnete Erzbischof Herwig Gössl die Kirche St. Michael heute Vormittag. Damit wurde das Gotteshaus nach 14 Jahren Sperrung und aufwendiger Sanierung wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben. Am morgigen Sonntag gibt es einen ersten Gottesdienst für alle Gläubigen.
Mit einem Pontifikalamt und einem Festakt wurde die Kirche nach 14 Jahren feierlich wieder eröffnet. „Ein historischer Moment für Bamberg und das Erzbistum: Mit der Wiedereröffnung der Kirche ist ein Juwel des Welterbes geschaffen worden“, sagt der Oberbürgermeister Andreas Starke.
Unter dem Klang der fünf alten und sechs neuen Glocken sowie begleitet von einer feierlichen Prozession mit 19 Konzelebranten nahm Erzbischof Gössl die Kirche symbolträchtig wieder in Besitz. Nach der Öffnung der Pforte zog der liturgische Dienst in das Gotteshaus ein, das sich den Gläubigen in neuem Glanz präsentierte. Die Segnung des Weihwassers, die Besprengung der Gemeinde sowie das feierliche Beweihräuchern (Inzens) der Kirchenwände knüpften bewusst an die jahrhundertealte Tradition der Kirchweihe an und machten die spirituelle Bedeutung des Ortes eindrucksvoll erlebbar. Höhepunkte des Pontifikalamts waren zudem die Wiederentzündung des Ewigen Lichts sowie die Rückkehr der Reliquie des heiligen Otto in den Kirchenraum.
Ein Symbol für Gottes bleibende Zuwendung
Erzbischof Herwig Gössl begann seine Predigt mit den Worten „Es ist eine Pracht!“, und er dankte allen, die dafür gesorgt haben, dass diese Pracht erhalten geblieben ist. Er deutete das sanierte Gotteshaus als Symbol für Gottes bleibende Zuwendung zu den Menschen und für die damit immerzu notwendigen und möglichen Erneuerungsprozesse in Kirche, Gesellschaft und im persönlichen Leben jedes Menschen.
Ein weiterer Aspekt der Predigt lag auf der Verantwortung für die Schöpfung. Der Himmelsgarten der Michaelskirche mit seinen 585 Pflanzenmotiven sei „eine wichtige Erinnerung daran, dass die Schöpfung Gottes kostbares Geschenk an uns ist, das es zu schützen und zu bewahren gilt“. Gössl betonte, dem Menschen sei „nicht Ausbeutung und Verbrauch“ aufgetragen, sondern „hüten und hegen“. Die Schönheit der Natur verweise auf den Schöpfer und sei zugleich Auftrag zum verantwortlichen Handeln.
Nach einer Pause bildete ein Festakt am Nachmittag einen zweiten Höhepunkt an diesem Tag. Dieser begann mit einem kurzen Film, der die Generalsanierung und ihre außergewöhnlichen Herausforderungen anschaulich machte. Anschließend begrüßte Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix viele namhafte Vertreter aus Kirche, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Denkmalpflege. „Nach 14 Jahren intensiver Arbeit ist die heutige Eröffnung für mich und alle an dem Projekt beteiligten Personen ein fast schon magischer Meilenstein. Es ist uns gelungen, mit St. Michael einen unermesslichen Schatz für Bamberg dauerhaft zu sichern. Wir verdienen uns damit den Welterbetitel noch einmal neu“, betonte Felix.
Putzbrocken gibt den Anstoß
In seiner Festrede spannte Oberbürgermeister Andreas Starke einen eindrucksvollen Bogen von den dramatischen Ereignissen des Jahres 2012 bis zur heutigen Wiedereröffnung. Die Festgäste wurden mit einem akustischen Knall daran erinnert, dass ein zwei Kilogramm schwerer Putzbrocken vor knapp 14 Jahren von der Decke fiel. Dieser Vorfall im November 2012 habe wie ein „Warnschuss“ gewirkt und deutlich gemacht, dass akuter Handlungsbedarf bestand. Die notwendige Schließung der Kirche sei unausweichlich gewesen, zugleich aber der Ausgangspunkt für eine „äußerst gelungene und erfolgreiche Generalsanierung dieser großartigen Kirche“, so Starke.
Starke hob die herausragende Bedeutung von St. Michael für Bamberg hervor: Die ehemalige Klosteranlage sei weit mehr als ein sakrales Gebäude – sie sei ein prägendes Wahrzeichen der Welterbestadt und für viele „die Krone Bambergs“. Zugleich betonte er die enorme Gemeinschaftsleistung hinter dem Projekt: Rund 43 Millionen Euro Investitionen, tausende Beteiligte, jahrzehntelanges Engagement und eine breite Unterstützung durch Fördermittelgeber, Fachleute und Bürgerschaft hätten die Sanierung möglich gemacht.
OB Starke blickt für die ursprünglich im Jahr 1015 erbaute Klosterkirche weit voraus: „Die nächsten 1.000 Jahre beginnen jetzt.“ St. Michael solle wieder ein Ort des Glaubens, der Begegnung und der Identifikation für kommende Generationen sein.
Hohe Auszeichnung für Felix
Im Rahmen des Festakts wurde Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix für sein außergewöhnliches Engagement mit der Medaille „Denkmalstadt Bamberg“ ausgezeichnet. Als maßgeblicher Projektverantwortlicher habe er die Generalsanierung über viele Jahre hinweg mit großer Fachkompetenz und persönlichem Einsatz geprägt, betonte Starke. „Was Sie bei diesem Projekt geleistet haben, kann man Ihnen gar nicht hoch genug anrechnen“, so das Stadtoberhaupt, der sich bei Bertram Felix herzlich bedankte.
Die Generalsanierung von St. Michael bezeichnete Martin Schöffel, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, in seinem Grußwort als „derzeit größtes Kirchensanierungsprojekt Deutschlands“. Die Maßnahme rette ein oberfränkisches Wahrzeichen und einen zentralen Teil der Bamberger UNESCO-Welterbestätte. „Die Arbeiten vereinen wissenschaftlich fundierte Restaurierung, handwerkliche Präzision und ein Netzwerk aus Fachleuten, Universitäten und Forschungskolloquien. Das hochkomplexe Projekt hat nicht nur technische, sondern auch konservierungswissenschaftliche Maßstäbe gesetzt und gilt als Vorbild für künftige Sanierungen. Finanziert als Gemeinschaftsaufgabe von Freistaat, Bund, regionalen Förderern sowie Bürgerinnen und Bürgern konnte dieses einzigartige Kulturgut für kommende Generationen gesichert werden. Ich danke allen Beteiligten für Ihren großartigen Einsatz“, erklärte Schöffel.
Ein Kraftakt sei die umfassende Baumaßnahme für die Stadt Bamberg und die Bürgerspitalstiftung gewesen, betonte Regierungspräsident Florian Luderschmid. „Für uns als Fördergeber war besonders wichtig, dass St. Michael ein lebendiger, zugänglicher, einladender Ort bleibt. Der heutige Tag markiert einen Neuanfang. Die Klosterkirche St. Michael tritt wieder in echte Beziehung zu ihrer Stadt. Lassen Sie uns diesen Ort nun wieder mit Leben füllen – in Respekt vor seiner Geschichte und mit Offenheit für das, was hier entstehen kann“, so Luderschmid. Auch er brachte eine Auszeichnung für Felix mit: Der Regierungspräsident zeichnete den Finanz- und Stiftungsreferenten mit dem Denkmalpreis der Oberfrankenstiftung aus.
Ein „echtes Leuchtturmprojekt“
Generalkonservator Professor Matthias Pfeil würdigte in seinem Grußwort die Sanierung als herausragendes Beispiel moderner Denkmalpflege. Aus einem zunächst scheinbar „üblichen“ Schadensfall habe sich ein Projekt von außergewöhnlicher Tragweite entwickelt: Die Generalsanierung sei zu einem „echten Leuchtturmprojekt“ geworden, das Maßstäbe für zukünftige Generationen setze.
Dabei sei insbesondere das Prinzip der behutsamen Intervention entscheidend gewesen: Ziel sei es gewesen, die historische Substanz zu erhalten und Eingriffe auf das notwendige Maß zu beschränken. Oder, so Pfeil zugespitzt: „Die beste denkmalpflegerische Maßnahme ist oft die, die man später nicht sieht.“
Eintrag ins Goldene Buch
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Kammermusikensemble der Bamberger Symphoniker mit Werken unter anderem von Mozart, Haydn und Dvořák. Den Abschluss bildeten die Eintragung der Ehrengäste in das Goldene Buch der Stadt Bamberg sowie ein gemeinsamer Empfang.
Via Livestream konnten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die beiden Veranstaltungen im Netz verfolgen, bei der auf Grund der beengten Raumverhältnisse nur geladene Gäste zugelassen waren. Am morgigen Sonntag, dem 26. April 2026, gibt es einen ersten Gottesdienst für alle Gläubigen. Außerdem sind alle Menschen aus der Region in zwei Wochen zu einem großen Bürgerfest rund um die sanierte Kirche St. Michael am 9. und 10. Mai 2026 eingeladen.
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Bamberger Unternehmen begeistern Jugendliche
Großer Zuspruch beim Girls‘ und Boys‘ Day
Über 500 Plätze stellten Unternehmen und Institutionen beim diesjährigen Girls‘ und Boys‘ Day für Jugendliche in der Stadt Bamberg zur Verfügung, wie die Stadt Bamberg mitteilt. An diesem Tag konnten Mädchen und Jungen Berufsfelder kennenlernen, in denen ihr Geschlecht für gewöhnlich unterrepräsentiert ist.
Knapp 40 Handwerksbetriebe, Unternehmen, die Universität und Institutionen haben rund 370 Mädchen in der Stadt Bamberg einen Einblick in ihre Abläufe gegeben. Parallel gab es über 130 Plätze für Jungen in Bamberg beim Boys’ Day in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit, Pflege sowie kaufmännische Berufe.
Auch die Stadt Bamberg und ihre Tochtergesellschaften beteiligten sich an dem Aktionstag mit etlichen Angeboten, zum Beispiel die Stadtverwaltung mit der EDV, Bamberg Service mit Plätzen als Kraftfahrzeugtechnikerin, als Fachagrarwirtin für Baumpflege oder als Schreinerin. Alle Plätze beim Girls‘ Day der Bamberger Feuerwehr waren ausgebucht. Die Stadtwerke Bamberg stellten insgesamt 22 Plätze in den Berufen Berufskraftfahrerin, Anlagenmechanikerin, Elektronikerin und Fachangestellte im Bäderbetrieb zur Verfügung. 50 Plätze bei der Sozialstiftung Bamberg waren ebenfalls komplett ausgebucht.
Um das Engagement der beteiligten Unternehmen zu honorieren, besuchte Bürgermeister Jonas Glüsenkamp gemeinsam mit Blanka Lauterbach, die während des Girls Day den Beruf des Bürgermeisters kennenlernte, verschiedene Firmen und Institutionen, die Mädchen und Jungs zu Gast hatten. „Die beteiligten Unternehmen können an dem Aktionstag für spannenden Berufe werben und ihr gesellschaftliches Engagement für Chancengleichheit zeigen“, so Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.
So war er auch mit Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung, und Elena Hümmer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bamberg, stellvertretend bei der Elflein Unternehmensgruppe, wo fünf Mädchen den Beruf als Kauffrau für Spedition und Logistik kennenlernen konnten. Außerdem gab es bei Elflein parallel ein Angebot für fünf Jungs, die in den Beruf als Kaufmann für Büromanagement schnuppern konnten. Geschäftsführer Rüdiger Elflein forderte die Jungen und Mädchen auf, den Tag zu nutzen und keine Angst davor zu haben, Fragen zu stellen. Ein Highlight des Tages war die Fahrt in einem Elektro LKW – und zwar am Steuer!
Im Digitalen Gründungszentrum Lagarde 1 durften rund 20 Mädchen einen Tag als Gründerin erleben, dabei erfolgreiche Vorbilder kennenlernen und ihre eigene Geschäftsidee entwickeln und vorstellen. „Habt Mut etwas auszuprobieren“, sagte Sarah Seewald von der Alltagsgold GmbH. Die Gründerinnen von Fifi Furore, Johanna Bischoff, und vervenu, Marina Partheymüller und Stephi Hämmerlein, ermutigten die Mädchen bereits jetzt aktiv zu werden und keine Angst vor Fehlern zu haben.
Die RZB Rudolf Zimmermann Bamberg GmbH ist seit der Erfindung des Girls‘ Day dabei und bildet bereits seit Jahren erfolgreich junge Frauen zu Elektronikerinnen und Mechatronikerinnen aus. Auch in diesem Jahr bot das Unternehmen wieder Plätze zum Schnuppern an. „Wir brauchen junge Frauen in technischen Berufen, um auch das Morgen unseres Unternehmens zu gestalten“, so Jan Schollmeier, der Ausbildungsleiter des Unternehmens.
Die Gleichstellungsstelle und die Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg unterstützen den Aktionstag seit vielen Jahren. „Der Bedarf an Fachkräften wird bleiben. Dafür ist es wichtig, Stereotypen aufzuweichen und Mädchen als auch Jungen die Möglichkeit zu geben auch „untypische“ Berufe kennenzulernen“, betont Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung.
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Aufgrund des erwartet großen Interesses wird empfohlen, zu Fuß zu kommen
Eröffnungsgottesdienst St. Michael: Stadtwerke bieten Zusatzfahrt an
Anlässlich des Eröffnungsgottesdienstes in der generalsanierten Kirche St. Michael bieten die Stadtwerke Bamberg am Sonntag, 26. April 2026, um 8.10 Uhr eine Zusatzfahrt der Linie 910 zum Michelsberg an, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Der öffentliche Gottesdienst beginnt an diesem Tag um 10 Uhr, zelebriert von Dompfarrer Dr. Markus Kohmann. Der Einlass ist ab 9 Uhr möglich, der Zugang erfolgt über das Hauptportal sowie barrierefrei über den Konventbau.
Die weiteren regulären Busse der Linie 910 fahren sonntags zwischen 9.10 Uhr und 18.10 Uhr im Stundentakt vom ZOB zum Michelsberg. Aufgrund der engen Gassen kann auf der Linie nur ein sogenannter Midi-Bus eingesetzt werden, der circa 85 Fahrgäste fassen kann. Da mit einem hohen Besucheraufkommen gerechnet wird, empfehlen die Stadt und Stadtwerke Bamberg deshalb allen, die „gut zu Fuß sind“, das schöne Wetter zu nutzen und einen Spaziergang zum Michelsberg zu machen.
Im Anschluss an den Gottesdienst lädt ein Frühschoppen im Klosterinnenhof zum Verweilen und Austausch ein: Mit Kaffee und Kuchen, Silvaner aus dem Bamberger Stiftsladen, Bierspezialitäten und alkoholfreien Getränken des Fränkischen Brauereimuseums sowie einem Grillangebot des Lions-Clubs Bamberg-Michelsberg ist für das leibliche Wohl rundum gesorgt. Bis 17 Uhr bleibt die Kirche am Sonntag zur freien Besichtigung geöffnet.
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Bayerns Staatsminister für Digitales Dr. Fabian Mehring besucht Smart City Bamberg
BaKIM-Webapplikation gestartet
Ein bedeutender Meilenstein für digitale Innovation und nachhaltigen Umweltschutz: Nach vier Jahren intensiver Forschung und Entwicklung ist die Webapplikation des Projekts BaKIM (Baum, Künstliche Intelligenz, Mensch) offiziell online. Anlässlich des Launches begrüßte die Stadt Bamberg den Bayerischen Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, im Musikpavillon im Bamberger Hain. Der Pavillon ist ein symbolträchtiger Ort mitten im Bestand der Bäume, die durch BaKIM geschützt werden sollen.
Die Webapplikation BaKIM (abrufbar unter bakim.bamberg.de) nutzt modernste Verfahren von Künstlicher Intelligenz, um hochauflösende Drohnenluftbilder automatisiert auszuwerten. Dabei erkennt das System Einzelbäume, bestimmt Baumgattungen und analysiert deren Vitalität. Auch Schäden wie etwa Mistelbefall werden zuverlässig identifiziert. Försterinnen und Förster sowie Baumpflegerinnen und Baumpfleger erhalten so ein nützliches Werkzeug, mit dem sich große Flächen schnell, effizient und ohne lokale Softwareinstallation direkt im Browser analysieren lassen.
Modulare Architektur sorgt für vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Ein besonderer Fokus liegt auf der modularen Architektur der Anwendung: BaKIM ist als erweiterbare Plattform konzipiert, die künftig um zusätzliche Funktionen im Bereich Biomonitoring ergänzt werden kann. Auch neue serverseitige Auswertungsmodule für Befliegungsdaten – etwa zur Gebäudeerkennung – sind perspektivisch integrierbar. Damit schafft das Projekt eine zukunftsfähige Grundlage für kommunale Fernerkundung.
Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales im Rahmen der Förderung „Kommunal? Digital!“ mit rund 450.000 Euro gefördert. Dass von diesen Fördermitteln zukünftig auch Kommunen in ganz Deutschland profitieren können, ist eines der Hauptthemen beim Besuch von Staatsminister Dr. Fabian Mehring. „Innovative digitale Lösungen sind ein zentraler Schlüssel für mehr Klimaresilienz – das zeigt das Modellprojekt BaKIM in Bamberg eindrucksvoll“, betonte der Bayerische Staatsminister für Digitales. „Die Digitalisierung kommt dabei nicht nur den Bäumen zugute, sondern erleichtert auch Förstern und Baumpflegern ihre tägliche Arbeit. Das ist bundesweit einmalig und zeigt: KI und Co. sind längst kein Schreckgespenst aus der Zukunft mehr, sondern ein konkreter Problemlöser in der Gegenwart.“
Kooperation von Universität, Stadt Bamberg und Smart City
Diesen Meilenstein konnte das Projekt erst durch die enge Zusammenarbeit zwischen Smart City Bamberg, der Universität Bamberg sowie der städtischen Forstverwaltung erreichen. Maßgeblich beteiligt waren unter anderem Johannes Hölzel (Bamberger Forstamt), Prof. Dr. Ute Schmid (Universität Bamberg) sowie Jonas Troles und Sascha Götz (Smart City Bamberg).
Gefördert wurde das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales im Rahmen des Programms „Kommunal? Digital!“ sowie durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Kontext der Modellprojekte Smart Cities. Ziel dieser Förderinitiativen ist es, digitale und nachhaltige Lösungen mit Modellcharakter zu entwickeln und diese als Best-Practice-Beispiele für andere Städte und Kommunen verfügbar zu machen.
Weitere Informationen zu diesem und anderen Smart City-Projekten sin unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.
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Erlös kommt der Stiftung Zirkus Giovanni zugute
Großer Erfolg für Benefizkonzert im E.T.A.-Hoffmann-Theater
Das „BOB – Benefizorchester Bamberg“ hat mit seinem zweiten Benefizkonzert im ausverkauften E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Der gesamte Erlös kommt der Stiftung Zirkus Giovanni zugute.
Gemeinsam mit Schirmherr Jonas Glüsenkamp überreichten die Organisatoren des Benefizorchesters Bamberg den Spendenscheck an die Verantwortlichen der Stiftung Zirkus Giovanni um die beiden Vorstände Emil Hartmann und Petra Heckel. Waren es vor zwei Jahren noch 5555 Euro, so wurde in diesem Jahr die stolze Summe von 9333 Euro an die Stiftung übergeben.
Das „BOB – Benefizorchester Bamberg“ hat mit seinem zweiten Benefizkonzert im ausverkauften E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert. Das 54-köpfige symphonische Blasorchester unter der Leitung von Dirigent Christian Lang präsentierte ein abwechslungsreiches Programm aus Musical- und Filmmusik.
Das Konzert wurde durch den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg gefördert. Dadurch konnten – wie bereits bei der ersten Auflage – sämtliche Eintrittsgelder sowie zusätzliche Spenden vollständig an die Stiftung Zirkus Giovanni weitergegeben werden. In diesem Jahr kam die beachtliche Summe von 9.333 Euro zusammen.
Sozialreferent und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Das Benefizorchester Bamberg zeigt eindrucksvoll, wie viel durch ehrenamtliches Engagement erreicht und bewegt werden kann. Umso mehr freut es mich, dass die Stadt Bamberg ein solches Projekt unterstützen konnte.“
Die Stiftung fördert die Jugend- und Bildungsarbeit im Don Bosco Jugendwerk Bamberg und erreicht mit ihren Angeboten – insbesondere der Zirkuspädagogik – seit Jahrzehnten viele junge Menschen.
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Bachs „Die Kunst der Fuge“ in Verbindung mit neuer Musik
4. Klanglicht-Konzert in St. Elisabeth
Am 20. März findet unter dem Motto „Klanglicht“ ein Konzert anlässlich des Geburtstags von Johann Sebastian Bach in der Kirche St. Elisabeth in Bamberg statt.
Im 14. Jahrhundert erbaut, ist die Kirche St. Elisabeth in der Sandstraße Bamberg ein gotisches Juwel. Zu einem Glanzpunkt zeitgenössischer Kunst inmitten der historischen Altstadt Bambergs wurde sie erneut, als der international gefeierte Maler Markus Lüpertz 2019 die Glasfenster nach seinen Entwürfen Szenen schuf. Hier werden Szenen aus dem Leben der Hl. Elisabeth dargestellt.
Unter dem Motto „Klanglicht“ verbindet das Bamberger Streichquartett mit Milos Petrovic, Andreas Lucke, Violinen, Branko Kabadaic, Viola, und Karlheinz Busch, Violoncello, alte mit neuer Musik.
Im Zentrum steht anlässlich Bachs Geburtstag „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080. In diesem rätselhaft vollendeten Fugenwerk versabschiedet sich Bach mit der letzten unvollendeten Fuga und der Tonfolge B‑A-C‑H. Kurz danach starb Bach.
Vor, zwischen und nach den Fugen gibt es neue Musik von Arvo Pärt und John Cage zu hören.
Im reizvollen Spannungsfeld der alten Kirche und den Lüpertz-Fenstern verbinden sich im sakralen Raum Spiritualität, Kontemplation und Musik zu einer seltenen, kostbaren Harmonie.
Das Konzert findet am Freitag, dem 20. März, um 19.30 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche statt.
Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei BVD Kartenservice Bamberg, Tel.: 0951- 980 82–20, per E‑Mail: info@bvd-ticket.de und unter 0170- 5 84 65 20 (Frau Leykauf, auch Einlasskasse).
Abwechslungsreiches Programm für 2026 geplant
Museen der Stadt Bamberg ziehen positive Bilanz
Die Museen der Stadt Bamberg können für 2025 erneut einen Publikumszuwachs verzeichnen: Knapp 44.000 Gäste besuchten die Ausstellungen und Veranstaltungen im Historischen Museum und in der Villa Dessauer, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
So zieht Direktor Dr. Fabian Ludovico, seit 1. Mai 2025 im Amt, eine positive Bilanz: „Die Besuchszahlen konnten sogar gegenüber 2024 nochmals um 6,5 % gesteigert werden und das, obwohl mit der Sammlung Ludwig im Alten Rathaus ein Standort wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten geschlossen ist.“ Zusätzlich zählte die Museums Service GmbH in St. Elisabeth über 107.000 Gäste, die sich vor allem für die eindrucksvollen Kirchenfenster von Marcus Lüpertz interessierten.
Im Historischen Museum erfuhr die Jubiläumsschau „Vor 1000 Jahren. Leben am Hof von Kunigunde und Heinrich II.“ bis Ende April 2025 einen sehr großen Zuspruch. Die Sommersaison startete mit der Intervention „Re-Call“, die in der Gemäldegalerie „Bilderspaziergang“ zeitgenössische Kunst internationaler Künstlerinnen und Künstler mit ausgewählten Objekten der Sammlung in Beziehung setzte. Die Sonderausstellung „Wünsch dir was! Make a Wish!“, die noch bis 22. März 2026 zu sehen ist, lockte ebenfalls bereits ein großes Publikum an. In der Villa Dessauer waren die „Fotografischen Inszenierungen“ des Bamberger Fotografen Uwe Gaasch ein starker Anziehungspunkt. Auch der Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler – BBK Oberfranken und der Kunstverein Bamberg e.V. präsentierten hier Ihre Ausstellungen mit großem Erfolg.
Die Angebote der Kulturellen Bildung wurden 2025 von rund 1.000 Personen mehr als im Vorjahr wahrgenommen und brachten es damit auf knapp 4.400 Teilnahmen. Besonders beliebt waren die Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern im Rahmenprogramm der Sonderausstellungen. Darüber hinaus hat sich auch die Vortragsreihe „Uni im Museum“ als erfolgreiches Format etabliert und geht inzwischen in die vierte Runde. Sehr gefragt sind zudem die Angebote für Kita-Gruppen und Schulklassen sowie Kindergeburtstage im Museum. „Dieser Zuspruch bestärkt uns in unserer Arbeit“, betont Dr. des. Eleonora Cagol, Kuratorin für die Kulturelle Bildung der Museen der Stadt Bamberg.
Das wartet 2026 auf die Besucherinnen und Besucher
Auch 2026 bieten die Museen der Stadt Bamberg ein vielseitiges Angebot an Ausstellungen und Veranstaltungen an. „Wir sind sehr dankbar, dass wir unseren Gästen trotz der angespannten Finanzlage ein solches Angebot machen können. Hierzu ist es erforderlich, dass wir uns auf zentrale Themen und besonders stark nachgefragte Angebote konzentrieren. Maßgeblich für das Gelingen sind dabei auch in diesem Jahr die großzügigen Förderungen unserer verlässlichen Unterstützer,“ merkt Dr. Fabian Ludovico hierzu an.
Im Zentrum des diesjährigen Programms stehen zwei große Sonderausstellungen. Im Historischen Museum wird vom 27. März bis zum 1. November 2026 die „Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung in Bamberg“ zu sehen sein. Die Alte Hofhaltung selbst bildet dabei das Herzstück der Schau: Als bedeutender Schauplatz Bamberger Stadtgeschichte steht sie seit über eintausend Jahren auf dem Domberg. Hier verweilten einst Kaiser, Bischöfe und Adelige, umgeben von Bediensteten, Handwerkern und anderen Bewohnern. Die Ausstellung macht diesen historischen Ort erlebbar und zeigt, wie Macht, Alltag und gesellschaftliches Leben in der Alten Hofhaltung eng miteinander verbunden waren.
In der Villa Dessauer findet vom 1. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 die Sonderausstellung „Lichtakkord. Andreas Herzau fotografiert die Bamberger Symphoniker“ statt. Herzau (1962–2024) begleitete die Bamberger Symphoniker über mehrere Jahre, sowohl in ihrer Heimat Bamberg, als auch auf mehreren Konzerttourneen. Entstanden ist ein vielgestaltiges Porträt des international renommierten Orchesters. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Stiftung F.C. Gundlach in Hamburg, den Bamberger Symphonikern und dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg, wo vom 15.12.2026 bis 24.01.2027 ebenfalls eine Auswahl von Herzaus Symphoniker-Fotos gezeigt wird.
Daneben wird im Historischen Museum eine Präsentation zum 250. Geburtstag E.T.A. Hoffmanns im „E.T.A. Hoffmann-Tanzsaal“ gezeigt, die von mehreren Veranstaltungen begleitet wird. Und ebenfalls findet dort die Intervention „Feuer. Farbe. Licht – Emaillewelten“ mit den wunderbaren Arbeiten der Künstlerin Nora Kovats statt, die 2025 das Kunststipendium Bamberg erhielt.
Mit Eröffnung der Sonderausstellung „Mauern der Macht“ sind dann auch wieder die kostbaren Sammlungen der Welterbestadt in den verschiedenen Dauerausstellungen zu sehen. Dazu zählen unter anderem „Bilderspaziergang“, „Eine neue Zeit bricht an“, „Jüdisches in Bamberg“ und eine Studioausstellung von Sammlungs-Highlights des Historischen Vereins Bamberg.
Für die Sonderausstellung „Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung in Bamberg“
Gesucht: Erinnerungen und Fotos von der Alten Hofhaltung
Am 26. März 2026 eröffnet im Historischen Museum Bamberg die Sonderausstellung „Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung in Bamberg“. In diesem Zusammenhang ist das Team des Museums auf der Suche nach Fotos und wendet sich an die Bürgerschaft.
Die Ausstellung zeigt die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses bedeutenden Gebäudes – von seiner ursprünglichen Funktion bis in die jüngere Vergangenheit, darunter die Nutzung als Wohngebäude nach dem Zweiten Weltkrieg und als Kulisse für Hochzeitsfotos.
Das Team des Museums bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Wer hat Fotos oder Erinnerungen an die Alte Hofhaltung als Wohnort? Vielleicht hat jemand selbst dort gewohnt oder kennt jemanden, der dort lebte. Wurde in der alten Hofhaltung eine Hochzeit gefeiert, von der es Fotos gibt? Jedermann kann seine Erinnerungen digital teilen und Teil der Ausstellung werden. Einsendeschluss ist der 10. März. Die Bilder sollten ausschließlich digital an kubimus@stadt.bamberg.de gemailt werden.
Abschnitt zwischen Jahnwehr und Heinrichsbrücke erhält neue Asphaltdecke
Wegesanierung im Hain wird fortgesetzt
Der Geh- und Radweg am Weegmannufer im Hain, zwischen Heinrichsbrücke und Jahnwehr, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Die Asphaltdecke weist eine hohe Anzahl von Rissen und Schlaglöchern auf. Um den Missstand zu beseitigen, wird der Abschnitt instandgesetzt, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Die Straßenbauarbeiten beginnen bei geeigneter Wetterlage am 23. Februar und dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2026 an.
Mit der Maßnahme wird die umfassende Sanierung des Wegenetzes im Bamberger Hain fortgesetzt und über die Bayerische Städtebauförderung gefördert. Zuletzt wurde 2023 der Abschnitt zwischen Buger Spitze und Jahnwehr auf Vordermann gebracht. Nun folgt der Anschluss bis zur Heinrichsbrücke.
Die Straßenbauarbeiten bringen Umleitungen und Sperrungen mit sich. Das Weegmannufer zwischen Heinrichsbrücke und Jahnwehr kann während der Arbeiten nicht begangen oder befahren werden. Auch ein Stück des Weges ab Hainweiher in Richtung Jahnwehr wird saniert und muss daher gesperrt bleiben. Die ausgeschilderte Umleitung für den Rad- und Fußverkehr erfolgt vom Jahnwehr durch den Luisenhain entlang des Hainweihers und des Musikpavillons zur Unterführung Münchner Ring zum Heinrichsdamm beziehungsweise mit Querung des Rhein-Main-Donau-Damms an der Ampelanlage wieder auf das Weegmannufer Richtung Norden.
Weitere Einschränkungen betreffen das Jahnwehr und die Parkplätze bei der TSG 05 Bamberg beziehungsweise bei der Gaststätte Vereinshain. Aus Sicherheitsgründen und wegen des erhöhten Baustellenverkehrs regelt eine Ampelanlage, wann das Jahnwehr begangen und mit dem Fahrrad befahren werden kann. Um Baumaterialien lagern zu können, muss ein Teil der Parkplätze gesperrt werden. Die restlichen, nicht benötigten Flächen stehen weiterhin als Parkplätze der Öffentlichkeit zur Verfügung.