Bemü­hun­gen erfolg­reich: Die Stadt ist wie­der Teil des Bundesprogramms

„Demo­kra­tie leben!“ kehrt nach Bam­berg zurück

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Demokratie
Ramona Wenzel, Leiterin des Amts für Inklusion, Helene Hohmann zuständig für Demokratieförderung bei der Stadt Bamberg sowie Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp (v.l.) freuen sich, dass die Stadt Bamberg wieder Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ist. Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
Die Stadt Bam­berg ist zum 1. April 2026 erneut in das Bun­des­pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ auf­ge­nom­men wor­den, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Es sind gute Nach­rich­ten, dass sich unse­re ste­ti­gen Bemü­hun­gen um eine erneu­te För­de­rung gelohnt haben. Damit kann die erfolg­rei­che Arbeit der ver­gan­ge­nen Jah­re fort­ge­setzt und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den“, erklärt Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsenkamp.

Bereits von 2019 bis 2024 war Bam­berg eine „Part­ner­schaft für Demo­kra­tie“ im Rah­men des Bun­des­pro­gramms. In der anschlie­ßen­den För­der­pe­ri­ode wur­de die Stadt zunächst nicht berück­sich­tigt. Den­noch ist es gelun­gen, wich­ti­ge Struk­tu­ren vor Ort auf­recht­zu­er­hal­ten: Dank des Enga­ge­ments der Stadt­spit­ze, zahl­rei­cher zivil­ge­sell­schaft­li­cher Akteu­rin­nen und Akteu­re sowie durch Eigen­leis­tun­gen und Spen­den konn­te die Demo­kra­tie­för­de­rung in Bam­berg auch in die­ser Zeit wei­ter­ge­führt werden.

„Dass Bam­berg nun wie­der Teil von ‚Demo­kra­tie leben!‘ ist, ist ein wich­ti­ges Signal für unse­re Stadt­ge­sell­schaft. Demo­kra­tie braucht Orte des Aus­tauschs, der Betei­li­gung und enga­gier­te Men­schen, die sich für ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der ein­set­zen“, betont Glüsenkamp.

Ziel des Pro­gramms bleibt es, demo­kra­ti­sche Betei­li­gung zu stär­ken, zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment zu för­dern und trag­fä­hi­ge Struk­tu­ren gegen Demo­kra­tie­feind­lich­keit, Extre­mis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung aus­zu­bau­en. Ein beson­de­rer Schwer­punkt der aktu­el­len För­der­pe­ri­ode liegt auf der Ein­bin­dung jun­ger Men­schen sowie auf der stär­ke­ren Ver­net­zung von Ver­wal­tung, Zivil­ge­sell­schaft, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und wei­te­ren loka­len Akteu­rin­nen und Akteuren.


Bestehen­des Netz­werk soll genutzt werden

In den kom­men­den Wochen wer­den die ers­ten Schrit­te zum Auf­bau der neu­en Struk­tu­ren erfol­gen. Geplant ist die Ein­rich­tung eines Bünd­nis­ses, das sich aus Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern ver­schie­de­ner gesell­schaft­li­cher Berei­che zusam­men­setzt und die stra­te­gi­sche Arbeit der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie beglei­tet. Grund­la­ge hier­für ist das bestehen­de „Netz­werk Demo­kra­tie“, das sich aus dem frü­he­ren Begleit­aus­schuss ent­wi­ckelt hat und auch in der Zeit ohne För­de­rung aktiv geblie­ben ist.

Dar­über wird ein Jugend­fo­rum ein­ge­rich­tet. Es gilt jun­gen Men­schen die Mög­lich­keit, eige­ne The­men ein­zu­brin­gen, Pro­jek­te zu ent­wi­ckeln und über einen eige­nen Jugend­fonds mitzuentscheiden.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt ist die Ein­rich­tung einer Koor­di­nie­rungs- und Fach­stel­le. Die­se wird künf­tig gemein­sam mit dem Feder­füh­ren­den Amt die ope­ra­ti­ve Arbeit der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie über­neh­men. Dazu gehö­ren unter ande­rem die Bera­tung von Pro­jekt­trä­gern, die Beglei­tung des Jugend­fo­rums, die Öffent­lich­keits­ar­beit sowie die Ver­net­zung der betei­lig­ten Akteu­rin­nen und Akteu­re. Feder­füh­rend ver­or­tet ist das Pro­gramm inner­halb der Stadt­ver­wal­tung im Amt für Inklu­si­on der Stadt Bamberg.

Einen direk­ten Anknüp­fungs­punkt stel­len die Demo­kra­tie­wo­chen „Bam­berg. Demo­kra­tisch.“ von Mai bis Juli 2026 dar. Hier sol­len alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen um die neue För­der­pha­se sicht­bar gemacht wer­den, über Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten infor­miert und wei­te­re Part­ne­rin­nen und Part­ner gewon­nen wer­den. Inter­es­sier­te Ver­ei­ne, Initia­ti­ven, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind ein­ge­la­den, sich aktiv in die neue Part­ner­schaft für Demo­kra­tie einzubringen.

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