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Förderung

För­de­rung von Städ­ten und Gemeinden

Pro­jekt­auf­ruf „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zentren“

Die Bun­des­re­gie­rung möch­te im Rah­men des Pro­jekt­auf­rufs „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren“ Städ­te und Gemein­den modell­haft bei der Erar­bei­tung von inno­va­ti­ven Kon­zep­ten und Hand­lungs­stra­te­gien und deren Umset­zung för­dern und ruft zum Ein­rei­chen von Pro­jekt­vor­schlä­gen auf. Dar­auf weist Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz hin.

„Vie­le Städ­te und Gemein­den sind von tief­grei­fen­den Ver­än­de­run­gen in ihren Innen­städ­ten, Stadt- bezie­hungs­wei­se Orts­teil­zen­tren und Orts­ker­nen betrof­fen“, stellt der Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz fest. „Das gilt vor allem für einen anhal­ten­den Struk­tur­wan­del im Ein­zel­han­del. Aber auch ande­re Nut­zun­gen im Tou­ris­mus und im Gast­ge­wer­be, von Kul­tur­ein­rich­tun­gen oder in Kir­chen, gewerb­li­che Nut­zun­gen und die Wohn­nut­zung sind zum Teil in ihren jet­zi­gen Ange­bots- und Betriebs­for­men nur noch gering gefragt oder nicht mehr tragfähig.“

Die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie beschleu­ni­gen die­se struk­tu­rel­len Ent­wick­lun­gen zusätz­lich und decken die drän­gen­den Hand­lungs­be­dar­fe auf. „Die Bun­des­re­gie­rung möch­te im Rah­men des Pro­jekt­auf­rufs „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren“ Städ­te und Gemein­den modell­haft bei der Erar­bei­tung von inno­va­ti­ven Kon­zep­ten und Hand­lungs­stra­te­gien und deren Umset­zung för­dern“, so der SPD-Abge­ord­ne­te weiter.

Ziel ist es, Städ­te und Gemein­den bei der Bewäl­ti­gung aku­ter und auch struk­tu­rel­ler Pro­blem­la­gen („Ver­ödung“) in den Innen­städ­ten, Stadt- und Orts­teil­zen­tren zu unter­stüt­zen, indem die­se als Iden­ti­fi­ka­ti­ons­or­te der Kom­mu­ne zu mul­ti­funk­tio­na­len, resi­li­en­ten und koope­ra­ti­ven Orten (weiter)entwickelt werden.

Städ­te und Gemein­den sind auf­ge­ru­fen, bis zum 17. Sep­tem­ber 2021 Pro­jekt­vor­schlä­ge für inno­va­ti­ve Kon­zep­te und Hand­lungs­stra­te­gien zur Stär­kung der Resi­li­enz und Kri­sen­be­wäl­ti­gung einzureichen.

Das Bun­des­in­sti­tut für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) setzt das Bun­des­pro­gramm „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren” um. Hier­für haben sich Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Olaf Scholz, die Kom­mu­nen und Gemein­den in den letz­ten Mona­ten inten­siv um den Beginn des För­der­auf­ru­fes durch das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um und eine Auf­sto­ckung des Pro­gramms ein­ge­setzt, so dass nun ins­ge­samt 250 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung stehen.

„Es wäre schön, wenn die Städ­te und Gemein­den in mei­nem Wahl­kreis sich um einen För­der­bei­trag im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren” mit Pro­jekt­vor­schlä­gen für inno­va­ti­ve Kon­zep­te und Hand­lungs­stra­te­gien beim Bun­des­in­sti­tut für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) bewer­ben“, so Schwarz abschließend.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind zu fin­den unter https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/innenstadtprogramm.html

För­de­rung in der Region

Noch mehr Sprach-Kitas im Wahl­kreis Bamberg-Forchheim

Erfreut zeigt sich Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz dar­über, dass im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Sprach-Kita: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist“ auch im Land­kreis Bam­berg in zwei Ein­rich­tun­gen zusätz­li­che Fach­kräf­te geför­dert werden.

Das Bun­des­pro­gramm „Sprach-Kita: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist“ rich­tet sich an Kitas, die von einem über­durch­schnitt­lich hohen Anteil von Kin­dern mit beson­de­rem sprach­li­chem För­der­be­darf besucht werden.

„Auch hier im Wahl­kreis Bam­berg-Forch­heim fin­det man zahl­rei­che, geför­der­te Ein­rich­tun­gen“, erläu­tert der zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz. „Sage und schrei­be 23 Kin­der­ta­ges­stät­ten sind bereits beim Pro­gramm Sprach-Kitas dabei. Und es wer­den mehr!“

Im Rah­men des Akti­ons­pro­gramms „Auf­ho­len nach Coro­na für Kin­der und Jugend­li­che“ kön­nen nun bun­des­weit 1.000 wei­te­re zusätz­li­che Fach­kräf­te in Sprach-Kitas geför­dert wer­den. Damit noch mehr Kin­der von der all­tags­in­te­grier­ten sprach­li­chen Bil­dungs­ar­beit in den Sprach-Kitas pro­fi­tie­ren und die Fol­gen der Pan­de­mie rasch über­wun­den wer­den kön­nen, stellt das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um in den Jah­ren 2021 und 2022 wei­te­re 100 Mio. Euro zur Verfügung.

„Neu mit dabei ab dem 1. August ist das Kin­der­haus Juli­us­hof in Hirschaid und das Kin­der­haus Son­nen­schein in Strul­len­dorf“, so Schwarz. „Der Bund för­dert die bei­den Ein­rich­tun­gen im Zeit­raum bis Ende 2022 jeweils mit 35.419,00 €. Das freut mich sehr, denn das Bun­des­pro­gramm setzt an den zen­tra­len Stell­schrau­ben für einen guten Ein­stieg ins Bil­dungs­sys­tem an: der sprach­li­chen Bildung.“

Die Bilanz des Bun­des­pro­gramms „Sprach-Kitas: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist” kann sich sehen las­sen: In 2020 wur­den aus Mit­teln des Bun­des­pro­gramms 6.360 Fach­kräf­te in Sprach-Kitas und 503 beglei­ten­de Fach­be­ra­tun­gen jeweils im Umfang von einer hal­ben Stel­le gefördert.

„Etwa jede 10. Kita ist eine Sprach-Kita“, betont Schwarz. „Davon pro­fi­tie­ren fast 500.000 Kin­der und ihre Fami­li­en!“ Das Pro­gramm „Sprach-Kitas” trägt direkt vor Ort dazu bei, die Qua­li­tät der sprach­li­chen Bil­dung zu ver­bes­sern und ver­bin­det drei inhalt­li­che Schwer­punk­te: all­tags­in­te­grier­te sprach­li­che Bil­dung, inklu­si­ve Päd­ago­gik und die Zusam­men­ar­beit mit Familien.


Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über das Pro­gramm sind zu fin­den unter https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/programm/ueber-das-programm/

Maxi­ma­le För­de­rung für Smart City-Projekt

Stadt Bam­berg erhält 450.000 € im Rah­men des Pro­gramms „Kom­mu­nal? Digital!“

Erneut erhält die Smart City Bam­berg eine bedeut­sa­me För­de­rung für ein digi­ta­les Pro­jekt. Für das Pro­jekt „Droh­nen­be­flie­gung von Baum­kro­nen“ über­reich­te Staats­mi­nis­te­rin Judith Ger­lach dem Smart City-Pro­gramm­lei­ter Sascha Götz den Förderbescheid.

Das Baye­ri­sche Digi­tal­mi­nis­te­ri­um prä­mier­te mit dem Wett­be­werb „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ die 10 bes­ten digi­ta­len Lösun­gen smar­ter Kom­mu­nen aus Bay­ern mit einer Gesamt­sum­me von 5 Mil­lio­nen Euro. Die Pro­jekt­ideen sol­len dabei einen tech­no­lo­gi­schen Ansatz haben, auch auf ande­re Kom­mu­nen anwend­bar sein sowie einen spar­sa­men Umgang mit wert­vol­len Res­sour­cen ermöglichen.

Das Bam­ber­ger Pro­jekt trifft die­sen Kern­ge­dan­ken genau und wur­de des­halb bei einem Gesamt­bud­get von 500.000 Euro mit der Höchst­sum­me an För­de­rung dotiert. Die Idee ist, mit Hil­fe von Droh­nen den kom­mu­na­len Baum­be­stand zu beflie­gen, eine Auf­nah­me des Ist-Zustan­des zu erstel­len und zukünf­ti­ge Aus­wir­kun­gen öko­lo­gi­scher Ereig­nis­se mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz zu pro­gnos­ti­zie­ren. Dies kommt zum einen den loka­len Wäl­dern und dem städ­ti­schen Forst­be­trieb zugu­te, zum ande­ren lässt sich mit­tels der Daten eine nach­hal­ti­ge Pfle­ge der Bäu­me im Stadt­ge­biet unterstützen.


In Zusam­men­ar­beit mit dem inter­dis­zi­pli­nä­ren Smart City Rese­arch Lab der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg sol­len nach der Daten­samm­lung durch Ein­satz künst­li­cher Intel­li­genz pra­xis­nah aktu­el­le Infor­ma­tio­nen für die Mit­ar­bei­ter in Stadt und Forst bereit­ge­stellt wer­den. Die Soft­ware soll Scha­dens­vor­her­sa­gen tref­fen und Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels abschät­zen kön­nen. Zudem las­sen sich somit künf­tig Krank­hei­ten der Bäu­me bes­ser pro­gnos­ti­zie­ren sowie der Ein­satz des knap­pen Per­so­nals geziel­ter planen.

Das Pro­jekt soll nicht nur in Bam­berg, son­dern auch in vie­len ande­ren Kom­mu­nen in Bay­ern Nut­zen stif­ten. Des­halb wird es als Open Source-Lösung kon­zi­piert und bereits in der drei­jäh­ri­gen Pro­jekt­lauf­zeit sol­len wei­te­re Kom­mu­nen in die Daten­samm­lung und –nut­zung mit ein­be­zo­gen werden.

OB Star­ke: „Sanie­rung der Gar­ten­an­la­gen an der Städ­ti­schen Musik­schu­le ist nun möglich“

Bun­des­mit­tel holen Klein­od aus Dorn­rös­chen­schlaf: zwei Mil­lio­nen Euro für Bamberg

Eine der schöns­ten Städ­ti­schen Musik­schu­len Deutsch­lands, näm­lich die Bam­ber­ger Musik­schu­le, erhält eine deut­li­che Auf­wer­tung des Umfelds. Dank einer Finanz­sprit­ze des Bun­des in Höhe von über zwei Mil­lio­nen Euro, die der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz ver­an­lasst hat, wird die Frei­flä­che kultiviert.

Ohne den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten wäre dies nicht mög­lich gewor­den. Beim Orts­ter­min in der Blu­men­wie­se dank­ten Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, der Finanz­re­fe­rent Bert­ram Felix und Musik­schul­lei­ter Mar­tin Erz­feld für sei­nen Ein­satz und „beglück­wünsch­ten das Welt­erbe zu die­sem Gewinn“, so Starke.

„Der Gold­ader Andre­as Schwarz ist es zu ver­dan­ken, dass in den ver­gan­ge­nen elf Jah­ren etli­che Monu­men­tal­bau­ten des Welt­erbes in Angriff genom­men wer­den konn­ten“, stell­te der OB fest. Sei­tens der Stadt wer­de jetzt alles unter­nom­men, um die mit den finan­zi­el­len Zuwen­dun­gen ver­bun­de­nen Erwar­tun­gen zu erfül­len. Star­ke wür­dig­te in die­sem Zusam­men­hang das „wun­der­ba­re Zusam­men­spiel“ von Bund und Stadt Bam­berg. Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz bestä­tig­te: Bei den För­de­run­gen „spielt Bam­berg in der ers­ten Liga“, lob­te er.

Einen neu­en Hot­spot der Stadt, einen „Stadt­bal­kon für Ver­an­stal­tun­gen jeg­li­cher Art“, sah Felix dank des Stadt­rats­be­schlus­ses vom 12.12.2018, die Gar­ten­an­la­ge der ehe­ma­li­gen Props­tei St. Getreu umfas­send zu erneu­ern, in greif­ba­re Nähe gerückt. Nach sei­nen Wor­ten ist beab­sich­tigt, den an die Musik­schu­le angren­zen­den Fest­saal zeit­nah mit der baro­cken Gar­ten­an­la­ge fertigzustellen.

Der Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags hat in sei­ner Sit­zung vom 8. Juni beschlos­sen, die Sanie­rung der his­to­ri­schen Gar­ten­an­la­ge der ehe­ma­li­gen Props­tei St. Getreu mit 2.025.000 Euro zu för­dern. Die Stadt Bam­berg plant, die Anla­ge denk­mal­ge­recht zu sanie­ren und sie dar­über hin­aus an die künf­ti­ge Nut­zung durch Bürger:innen sowie an die kli­ma­ti­schen Anfor­de­run­gen anzu­pas­sen. Der bis­her unzu­gäng­li­che Gar­ten soll tags­über für die Öffent­lich­keit geöff­net wer­den, die Frei­flä­chen sol­len der Städ­ti­schen Musik­schu­le sowie Senior:innen als bar­rie­re­ar­me Flä­chen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Die Sanie­rung umfasst die Ein­rich­tung einer Bewäs­se­rung, Baum­pflan­zun­gen, die Ent­sie­ge­lun­gen von Flä­chen sowie eine umfang­rei­che Wegeerneuerung.

Bis zu 20 Mil­lio­nen För­de­rung für Inno­va­ti­ons­pro­jek­te auf ehe­ma­li­gem Michelin-Gelände

Aiwan­ger: “Clean­tech-Park soll Vor­bild für die indus­tri­el­le Trans­for­ma­ti­on werden”

Die Plä­ne, auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Miche­lin-Rei­fen­werks einen Clean­tech-Park mit zukunfts­fes­ten Arbeits­plät­zen zu errich­ten, errei­chen ein neu­es Sta­di­um. „Ich sehe, dass alle Part­ner an einem Strang zie­hen und kon­kre­te Pla­nun­gen ansto­ßen. Die Erfolgs­aus­sich­ten sind viel­ver­spre­chend und wir rech­nen damit, die Pro­jek­te noch stär­ker för­dern zu kön­nen“, erklär­te Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger am Mon­tag bei einem Besuch in der Region.

„Im Zuge der High­tech Agen­da Bay­ern plus und ande­ren För­der­töp­fen schnü­ren wir ein Gesamt­pa­ket von bis zu 20 Mil­lio­nen Euro, um den Clean­tech-Park gemein­sam mit allen Part­nern anzu­schie­ben. Ich rech­ne fest damit, dass wei­te­re Finan­zie­rungs­part­ner gefun­den wer­den. So kann hier vor­bild­haft gezeigt wer­den, wie der indus­tri­el-le Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess gelingt“, sag­te der Staatsminister.

Land­rat Johann Kalb freu­te sich sehr, „dass sich unser Stell­ver­tre­ten­der Minis­ter­prä­si­dent, Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger, per­sön­lich für die­ses Pro­jekt ein­setzt. Wir erle­ben einen exis­ten­ti­el­len Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess in der Auto­mo­bil­in­dus­trie. Der Clean­Tech-Inno­va­ti­on-Park ist dabei für unse­re Regi­on ein Schlüs­sel, die­sen Pro­zess zukunfts­si­cher gestal­ten zu kön­nen. Poli­tik, Unter­neh­men und Wis­sen­schaft arbei­ten sehr inten­siv und mit gro­ßem Gestal­tungs­wil­len an einem gemein­sa­men Kon­zept. Wir sind bereit, erheb­li­che Inves­ti­tio­nen zu täti­gen. Ohne eine maß­geb­li­che finan­zi­el­le För­de­rung durch den Frei­staat Bay­ern kön­nen wir die Mam­mut­auf­ga­be aber nicht bewäl­ti­gen. Des­halb bedan­ke ich mich schon jetzt sehr herz­lich für die Unterstützung.“

Wie Chris­ti­an Metz­ger, Miche­lin-Werk­lei­ter, erklär­te, muss­te das Unter­neh­men nach fast 50 Jah­ren die Pro­duk­ti­on im Rei­fen­werk ein­stel­len: „Ein ein­schnei­den­des Ereig­nis für unse­re Mit­ar­bei­ter, aber auch für die Regi­on. Also haben wir umge­dacht – aus der Not wol­len wir eine Tugend machen. Auf dem Gelän­de wol­len wir jetzt gemein­sam mit Part­nern eine Keim-zel­le für grü­ne Mobi­li­tät und Inno­va­ti­on ent­ste­hen las­sen: einen Clean­tech Inno­va­ti­on Park. Wir wol­len so ein Leucht­turm­pro­jekt für den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der deut­schen Auto-bran­che sein und damit die Regi­on stär­ken und neue Arbeits­plät­ze schaffen.“

Kon­kret soll die regio­na­le Wirt­schaft mit einem Gesamt­pro­jekt mit bis zu 20 Mil­lio­nen Euro geför­dert wer­den. Bereits geneh­migt sind der Tech­no­lo­gie­trans­fer­ma­na­ger von Bay­ern Inno­va­tiv, die För­de­rung des Ener­gie­nut­zungs­plans für das KWK-Kraft­werk auf dem Miche­lin-Gelän­de sowie Ver­bund­pro­jek­te in der Regi­on und die Son­der­för­de­rung Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se im Regionalmanagement.

Hall­stadt setzt auf die Nähe zur Uni­ver­si­tät Bam­berg und den Inno­va­ti­ons­wil­len der Indus­trie, um sich für die Zukunft auf­zu­stel­len. „Um Inno­va­tio­nen vor­an­zu­brin­gen, wird es immer wich-tiger, über den Rand des eige­nen Unter­neh­mens zu bli­cken. Hier vor Ort sol­len des­halb For­schung und Wirt­schaft Hand in Hand die Inno­va­tio­nen der Zukunft gestal­ten: Die Part­ner kön­nen hier Pro­to­ty­pen bau­en und die­se zur Markt­rei­fe ent­wi­ckeln“, erklär­te Peter Kel­ler, Michelin-Projektleiter.

Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml beton­te die Bedeu­tung für die Regi­on: „Bei uns in der Regi­on Bam­berg sind vie­le Tau­send Arbeits­plät­ze direkt oder indi­rekt vom Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der Auto­mo­bil­bran­che betrof­fen. Vom klei­nen Hand­werks­be­trieb bis hin zum „Glo­bal Play­er“ – die gesam­te Zulie­fe­rer-Bran­che muss sich neue Geschäfts­fel­der erschlie­ßen. Wenn wir den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess erfolg­reich bewäl­ti­gen wol­len, dann ist eines ganz beson­ders wich­tig: Wir müs­sen den Weg gemein­sam mit den Beschäf­tig­ten gehen. Des­halb nimmt das Schwer­punkt­feld ‚lebens­lan­ges Ler­nen‘ eine zen­tra­le Rol­le ein.“

Auch für Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder ste­hen die Arbeits­plät­ze im Mit­tel­punkt: „Gemein­sam mit dem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um kön­nen wir mit unse­rem inno­va­ti­ven Kon­zept dau­er­haft Arbeits­plät­ze schaf­fen und signi­fi­kant Vor­tei­le für alle Berufs­grup­pen – vom Hand­wer­ker bis zum Aka­de­mi­ker – bie­ten. Wir sind der Staats­re­gie­rung für ihre Unter­stüt­zung bei die­sem weg­wei­sen­den Pro­jekt dank­bar. Nun geht es dar­um, die Deckungs­lü­cke in der Finan­zie­rung zu schlie­ßen. Der Clean­tech Inno­va­ti­on Park wird auf dem Gelän­de an der Michelin­stra­ße als klei­ner Cam­pus erleb­bar sein, auf dem auch eine nach­hal­ti­ge Öko­lo­gie im Fokus steht. Eine park­ähn­li­che Struk­tur wird zusam­men mit einer durch­dach­ten Begrü­nung die Auf­ent­halts­qua­li­tät für alle Mit­ar­bei­ter sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger steigern.“

Sanie­rung der St. Getreu-Kirche

Props­tei St. Getreu erhält 2,025 Mil­lio­nen Euro För­de­rung des Bundes

Noch­mals gut 2 Mil­lio­nen Euro stellt der Bund für die lau­fen­de Sanie­rung der St. Getreu-Kir­che zur Ver­fü­gung. Dies teilt der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär und MdB für Bam­berg und Forch­heim, Tho­mas Sil­ber­horn (CSU), mit. Die Mit­tel stam­men aus dem För­der­pro­gramm des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums “Anpas­sung urba­ner Räu­me an den Klimawandel”.

Das Pro­gramm wird aus dem Ener­gie- und Kli­ma­fonds des Bun­des finan­ziert. Die Mit­tel wur­den als Son­der­ver­mö­gen im Haus­halts­jahr 2021 bewil­ligt und ste­hen in den Jah­ren 2021 bis 2024 zur Ver­fü­gung. Ziel des För­der­pro­gramms ist es, Pro­jek­te mit hoher Wirk­sam­keit für Kli­ma­schutz, CO2-Min­de­rung und Kli­ma­an­pas­sung zu unter­stüt­zen. Mit der Umset­zung und Beglei­tung des Pro­gramms hat das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um das Bun­des­in­sti­tut für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung beauftragt.

„Die Sanie­rung der Kir­che St. Getreu kommt damit ein gutes Stück vor­an”, erklärt Sil­ber­horn. 2020 hat der Bund bereits 7,9 Mil­lio­nen Euro aus dem Etat der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en, Prof. Dr. Moni­ka Grüt­ters, bereit­ge­stellt. „Die erneu­te För­de­rung durch den Bund ist auf­grund akut nöti­ger Sanie­rungs­ar­bei­ten gerecht­fer­tigt, wobei Nach­hal­tig­keit und ener­ge­ti­sche Sanie­rung im Fokus ste­hen”, freut sich der Abgeordnete.

Die baro­cke Kir­che Sankt Getreu ent­stand zwi­schen 1652 und 1732 nach den Plä­nen Jus­tus Hein­rich Dient­zen­ho­fers. Sie zählt heu­te zu den bedeu­tends­ten baro­cken Sakral­bau­ten in Bayern.

Digi­ta­le Lehre

Mil­lio­nen­för­de­rung für Uni­ver­si­tät Bam­berg für zwei zukunfts­wei­sen­de Projekte

Neu­ar­ti­ge digi­ta­le Lehr-Lern­kon­zep­te ent­wer­fen, Dozie­ren­de bei deren Umset­zung umfas­send unter­stüt­zen und ent­spre­chen­de tech­ni­sche Lösun­gen bereit­stel­len: Das ist die Visi­on von zwei Pro­jek­ten, die ab dem 1. August 2021 star­ten wer­den. Dafür bekam die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg eine För­de­rung bewilligt.

Ziel der Pro­jek­te ist es, den aktu­el­len Digi­ta­li­sie­rungs­schub zu nut­zen, um die Hoch­schul­leh­re neu zu den­ken und stra­te­gisch wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Ins­ge­samt bis zu 4,1 Mil­lio­nen Euro erhält die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg dafür aus der ers­ten För­der­be­kannt­ma­chung „Hoch­schul­leh­re durch Digi­ta­li­sie­rung stär­ken“ des Bund-Län­der-Pro­gramms „Inno­va­ti­on in der Hoch­schul­leh­re“. Bis zu 3,7 Mil­lio­nen Euro ent­fal­len auf das Pro­jekt „Digi­ta­le Kul­tu­ren in der Leh­re ent­wi­ckeln“ (DiKu­Le). Bis zu 390.000 Euro auf „Qua­li­tät digi­tal gestütz­ter Leh­re an baye­ri­schen Hoch­schu­len stär­ken“ (QUADIS), ein Ver­bund­pro­jekt, an dem sich die Uni­ver­si­tät Bam­berg gemein­sam mit elf baye­ri­schen Hoch­schu­len und drei hoch­schul­über­grei­fen­den Ein­rich­tun­gen beteiligt.

„Das Pro­jekt DiKu­Le gibt uns die Mög­lich­keit, die Leh­re an der Uni­ver­si­tät Bam­berg zukunfts­fä­hig zum Woh­le unse­rer Stu­die­ren­den wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und dabei sowohl die Chan­cen digi­ta­li­sier­ter For­ma­te als auch die Poten­zia­le von Prä­senz­leh­re kon­struk­tiv zu inte­grie­ren. Zugleich kön­nen wir dank QUADIS einen wert­vol­len Bei­trag in der bay­ern­wei­ten Ent­wick­lung moder­ner Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te leis­ten“, freut sich der Vize­prä­si­dent für Leh­re und Stu­die­ren­de Prof. Dr. Ste­fan Hör­mann, der bei­de Bam­ber­ger För­der­be­wer­bun­gen für die Uni­ver­si­täts­lei­tung ver­ant­wor­tet, über den Dop­pel­er­folg. Uni­ver­si­täts­prä­si­dent Prof. Dr. Kai Fisch­bach ergänzt: „Dank unse­res Erfolgs im Rah­men der High­tech Agen­da Bay­ern kön­nen wir die infor­ma­ti­schen und tech­ni­schen Aspek­te in allen Fakul­tä­ten deut­lich stär­ken und die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit noch wei­ter aus­bau­en. Dar­aus erge­ben sich ins­be­son­de­re auch für die­se bei­den aktu­el­len Vor­ha­ben außer­ge­wöhn­li­che Per­spek­ti­ven und Möglichkeiten.“


Drei Maß­nah­men wer­den für die Leh­re an der Uni­ver­si­tät Bam­berg in den kom­men­den Jah­ren rich­tungs­wei­send sein

Im Pro­jekt DiKu­Le arbei­ten künf­tig über 30 Leh­ren­de aller vier Bam­ber­ger Fakul­tä­ten in drei Maß­nah­men zusam­men, um die uni­ver­si­täts­wei­te Digi­ta­li­sie­rung in der Leh­re vor­an­zu­trei­ben. Die ers­te Maß­nah­me wid­met sich der Video­ge­stal­tung und ‑pro­duk­ti­on. Ent­wi­ckelt wird dazu unter ande­rem eine Open-Source-Lösung zur Gestal­tung inter­ak­ti­ver Vide­os auf Online-Lern­platt­for­men wie Mood­le oder Pan­op­to. „Damit möch­ten wir die Leh­ren­den dabei unter­stüt­zen, ihre didak­ti­schen Kon­zep­te mit viel­fäl­ti­gen und abwechs­lungs­rei­chen digi­ta­len For­ma­ten zu rea­li­sie­ren“, sagt Prof. Dr. Julia Franz, die den Pro­jekt­an­tra­gan­trag als ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de des Bei­rats der Aka­de­mie für Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen und wis­sen­schaft­li­che Wei­ter­bil­dung gemein­sam mit dem Spre­cher des Chief Infor­ma­ti­on Office, Prof. Dr. Domi­nik Herr­mann, feder­füh­rend koor­di­niert und geschrie­ben hat. „Bei­den gebührt unser größ­ter Dank. Kol­le­gin Franz und Kol­le­ge Herr­mann haben höchst erfolg­reich ein fakul­täts­über­grei­fen­des Team gelei­tet und die gewal­ti­ge Her­aus­for­de­rung groß­ar­tig gemeis­tert“, bedankt sich Ste­fan Hör­mann im Namen der Universitätsleitung.

Um die Fra­ge, wie Online-Leh­re didak­tisch gestal­tet sein soll­te, um Stu­die­ren­de best­mög­lich zu moti­vie­ren und Lern­an­rei­ze zu schaf­fen, geht es in der zwei­ten Maß­nah­me. Dazu wer­den zum Bei­spiel Open-Source-Werk­zeu­ge ent­wi­ckelt, mit denen Stu­die­ren­de indi­vi­du­el­les Feed­back zum Lern­fort­schritt erhal­ten und dadurch ihr Zeit­ma­nage­ment ver­bes­sern kön­nen. Maß­nah­me Num­mer drei wid­met sich spe­zi­ell der lehr­amts­be­zo­ge­nen Hoch­schul­leh­re. In den sechs bereits bestehen­den bezie­hungs­wei­se sich im Auf­bau befind­li­chen Lehr-Lern-Labo­ren der Uni­ver­si­tät erpro­ben Dozie­ren­de und Stu­die­ren­de gemein­sam, wie sich E‑Learning und Prä­senz­leh­re sinn­voll und gewinn­brin­gend ver­knüp­fen las­sen. „Alle Maß­nah­men wer­den pro­jekt­be­glei­tend eva­lu­iert“, erklärt Domi­nik Herr­mann. „Und eine eigens ein­ge­rich­te­te Koor­di­na­ti­ons­stel­le wird das Erreich­te inner­halb der Uni­ver­si­tät Bam­berg ver­an­kern. Die ent­wi­ckel­ten Werk­zeu­ge und For­ma­te wer­den wir natür­lich auch ande­ren Hoch­schu­len zur Ver­fü­gung stellen.“


Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len für Ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten: gemein­sam eine neu­ar­ti­ge Wei­ter­bil­dungs­stra­te­gie entwickeln

Ziel des Ver­bund­pro­jekts QUADIS ist es, die hoch­schul­di­dak­ti­sche Wei­ter­bil­dung bay­ern­weit auf einem hohen Qua­li­täts­ni­veau zu digi­ta­li­sie­ren und zu fle­xi­bi­li­sie­ren. Für Dozen­tin­nen und Dozen­ten soll ein umfas­sen­des Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bot zu digi­tal gestütz­ter Leh­re ent­wi­ckelt, dabei ent­ste­hen­des Arbeits- und Lern­ma­te­ri­al allen Inter­es­sier­ten zugäng­lich gemacht wer­den. Der wis­sen­schaft­li­che Aus­tausch zu Online-Leh­re wird – ein Novum – nicht nur zwi­schen Uni­ver­si­tä­ten, son­dern auch zwi­schen Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len für Ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten initi­iert und inten­si­viert, um die stu­die­ren­den­ori­en­tier­te Hoch­schul­leh­re in Bay­ern nach­hal­tig zu stär­ken. Die Uni­ver­si­tät Bam­berg wird dabei ins­be­son­de­re ihre Exper­ti­se im Bereich Trans­fer­un­ter­stüt­zung sowie zu Lern­pro­zes­sen in ana­lo­gen, hybri­den und digi­ta­len For­ma­ten einbringen.

Die bei­den Pro­jek­te „Digi­ta­le Kul­tu­ren in der Leh­re ent­wi­ckeln“ und „Qua­li­tät digi­tal gestütz­ter Leh­re an baye­ri­schen Hoch­schu­len stär­ken“ star­ten am 1. August 2021, die Lauf­zeit beträgt 36 Mona­te bis Ende Juli 2024. Ins­ge­samt gin­gen bei der Stif­tung Inno­va­ti­on in der Hoch­schul­leh­re 264 Anträ­ge ein, 139 Pro­jekt­vor­ha­ben wur­den als för­der­wür­dig ein­ge­stuft, dar­un­ter 115 Ein­zel- und 24 Ver­bund­an­trä­ge. Die Uni­ver­si­tät Bam­berg hat sich mit einem Ein­zel- und im Rah­men eines Ver­bund­an­trags um die För­de­rung bewor­ben, bei­de Anträ­ge durch­lie­fen das mehr­stu­fi­ge Aus­wahl­ver­fah­ren erfolg­reich. Nächs­ter Schritt ist die Ein­rei­chung eines kon­kre­ten Finan­zie­rungs­plans, nach des­sen Prü­fung im Som­mer 2021 die jeweils end­gül­ti­gen För­der­sum­men feststehen.

Bay­erns Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Bernd Sibler wür­digt den Erfolg: „Die­se För­der­ent­schei­dung beschei­nigt unse­ren Hoch­schu­len auch auf dem für die Zukunft der Leh­re zen­tra­len Feld der Digi­ta­li­sie­rung krea­ti­ven Pio­nier­geist und viel­ver­spre­chen­de Kon­zep­te. Das macht mich stolz und ist ein ech­ter Mehr­wert für unse­re Stu­den­tin­nen und Studenten.“

Bam­berg pro­fi­tiert von Förderprogramm 

Bund unter­stützt Sanie­rung des Sport­parks in Gaustadt

Der Deut­sche Bun­des­tag stellt 2.13 Mil­lio­nen Euro für die Sanie­rung des Sport­parks in Gau­stadt bereit. Wie Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär Tho­mas Sil­ber­horn, MdB (CSU), mit­teilt, stam­men die Mit­tel aus dem För­der­pro­gramm „Sanie­rung kom­mu­na­ler Ein­rich­tun­gen in den Berei­chen Sport, Jugend und Kul­tur“ des Bundesinnenministeriums.

„Bam­berg pro­fi­tiert erneut erheb­lich von den För­der­pro­gram­men des Bun­des. Mit dem Coro­na-Kon­junk­tur­pa­ket haben wir das von Horst See­hofer auf­ge­leg­te För­der­pro­gramm für kom­mu­na­le Sport‑, Jugend- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen erst im letz­ten Jahr um 600 Mil­lio­nen Euro auf­ge­stockt“, erklärt Sil­ber­horn. Auf den För­der­auf­ruf des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums haben Städ­te und Gemein­den rund 1.300 Pro­jekt­skiz­zen ein­ge­reicht. „Ich freue mich, dass der Sport­park in Gau­stadt von Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­tag aus­ge­wählt wor­den ist.“

Die Gesamt­kos­ten des Pro­jekts der Stadt Bam­berg belau­fen sich auf 3.34 Mil­lio­nen Euro. Mit den Bun­des­mit­teln kön­nen die drin­gend not­wen­di­gen Sanie­rungs­ar­bei­ten erfolg­reich durch­ge­führt werden.

„Sport, Gesund­heit und Erho­lung haben wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie sehr gelit­ten. Das erfor­dert beson­de­re Unter­stüt­zung auch in den nächs­ten Jah­ren und auf allen poli­ti­schen Ebe­nen“, betont Sil­ber­horn. „Der Bund leis­tet mit sei­nem För­der­pro­gramm einen erheb­li­chen Bei­trag zur Unter­stüt­zung der Kommunen.“

ETA Hoff­mann Theater

Der Vor­hang wird sich wie­der öffnen

Vor­be­halt­lich einer behörd­li­chen Geneh­mi­gung plant das ETA Hoff­mann Thea­ter die Wie­der­auf­nah­me des Spiel­be­triebs für den 19. Mai. Die Ver­ant­wort­li­chen dür­fen sich auch über die Nach­richt freu­en, dass der Bezirk Ober­fran­ken die För­de­rung des ETA Hoff­mann Thea­ters auch im Jahr 2021 fortsetzt.

Um wei­ter­hin ein erfolg­rei­ches Thea­ter mit über­re­gio­na­ler Aus­strah­lung für die Stadt und die Regi­on bie­ten zu kön­nen, benö­tigt das ETA Hoff­mann Thea­ter hilf­rei­che För­der­gel­der. Dazu gehört die jähr­li­che Zuwen­dung durch den Bezirk Ober­fran­ken. Für das Jahr 2021 wur­de eine För­der­sum­me in Höhe von 125.000 Euro gewährt.

„Ich freue mich über die hilf­rei­che Unter­stüt­zung durch den ober­frän­ki­schen Bezirk und dan­ke allen, die dem ETA Hoff­mann Thea­ter in schwie­ri­gen Zei­ten die Treue hal­ten“, reagiert Inten­dan­tin Sibyl­le Broll-Pape auf den Förderbescheid.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke erhielt den För­der­be­trag aus den Hän­den des Bezirks­tags­prä­si­den­ten Hen­ry Schramm. Dabei beton­te der OB: „Unser Thea­ter ist eine wich­ti­ge Säu­le im Kul­tur­le­ben unse­rer Stadt. Davon pro­fi­tiert die gesam­te Region.“

„Mit dem Zuschuss drü­cken wir unse­re Unter­stüt­zung in die­ser unwirk­li­chen und schwie­ri­gen Zeit des Thea­ters aus. Hof­fent­lich kön­nen wir bald wie­der das groß­ar­ti­ge Kul­tur­pro­gramm des Stadt­thea­ters wie gewohnt genie­ßen“, sag­te Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm.

Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm (li.) über­gab den Scheck über den För­der­be­trag an Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. Foto: Bezirk Oberfranken/​Florian Bergmann

Öff­nung, solan­ge die Inzi­denz sta­bil unter 100 liegt

Das ETA Hoff­mann Thea­ter infor­mier­te heu­te neben der geplan­ten Wie­der­auf­nah­me des Spiel­be­triebs über sämt­li­che dann ange­dach­ten Auf­füh­run­gen im Mai. Am 19 Mai wird Roland Schim­mel­pfen­nigs „Der Riss durch die Welt“ um 19 Uhr Pre­mie­re auf der Gro­ßen Büh­ne feiern.

Am 20. Mai folgt die deutsch­spra­chi­ge Erst­auf­füh­rung von Mark Raven­hills „Der Stock“ um 19 Uhr auf der Stu­dio­büh­ne. Alle wei­te­ren Vor­stel­lun­gen im Mai begin­nen eben­falls jeweils um 19 Uhr. Der Neu­start wird durch den ange­kün­dig­ten nächs­ten Öff­nungs­schritt durch die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung mög­lich. Die nied­ri­gen Inzi­denz­wer­te für Bam­berg bedeu­ten eine Öff­nung, solan­ge die Inzi­denz sta­bil unter 100 liegt (in Bam­berg liegt der Wert am 6. Mai bei knapp über 50). Der Vor­stel­lungs­be­trieb beginnt dabei unter Ein­hal­tung aller gel­ten­den Schutz- und Hygie­ne­be­stim­mun­gen. Der Vor­ver­kauf für alle Vor­stel­lun­gen im Mai beginnt am 11. Mai. Die Thea­ter­kas­se öff­net ab dem 11. Mai diens­tags bis sams­tags von 11 bis 14 Uhr sowie zusätz­lich mitt­wochs von 16 bis 18 Uhr.


Die Mai-Ter­mi­ne im ETA Hoff­mann Thea­ter (alle Vor­stel­lun­gen begin­nen um 19:00 Uhr)

Mitt­woch, 19. Mai, Gro­ße Büh­ne, Roland Schim­mel­pfen­nig – „Der Riss durch die Welt“

Don­ners­tag, 20. Mai, Stu­dio, Mark Raven­hill –- „Der Stock“

Frei­tag, 21. Mai, Gro­ße Büh­ne, Roland Schim­mel­pfen­nig – „Der Riss durch die Welt“

Sams­tag, 22. Mai, Gro­ße Büh­ne, Roland Schim­mel­pfen­nig – „Der Riss durch die Welt“

Diens­tag, 25. Mai, Gro­ße Büh­ne, Roland Schim­mel­pfen­nig – „Der Riss durch die Welt“

Mitt­woch, 26. Mai, Stu­dio, Mark Raven­hill – „Der Stock“

Don­ners­tag, 27. Mai, Stu­dio, Mark Raven­hill –- „Der Stock“

Sams­tag, 29. Mai, Gro­ße Büh­ne, Anton Tsche­chow – „Der Kirschgarten“

Sonn­tag, 30. Mai, Gro­ße Büh­ne, Anton Tsche­chow – „Der Kirschgarten“


Über even­tu­el­le Ände­run­gen auf­grund mög­li­cher neu­er Coro­na-Bestim­mun­gen infor­miert das Thea­ter regel­mä­ßig über sei­ne Home­page https://theater.bamberg.de/ oder an der Thea­ter­kas­se unter der Tele­fon­num­mer 0951 /​/​87–3030.

24 Mil­lio­nen Euro: Rekord-För­der­be­scheid des Bun­des überreicht 

Letz­ter Bau­ab­schnitt für das Sanie­rungs­pro­jekt Micha­els­berg in den Startlöchern

Das Groß­pro­jekt „Gesamt­sa­nie­rung des Klos­ters St. Micha­el“ star­tet im Mai in die letz­te Run­de. Wie die Stadt Bam­berg mit­teilt, steht dank der groß­zü­gi­gen För­de­rung durch Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Moni­ka Grüt­ters in Höhe von 24 Mil­lio­nen Euro der abschlie­ßen­de und größ­te Bau­ab­schnitt nun in den Startlöchern.

Bis 2030 soll die gesam­te Klos­ter­an­la­ge nach­hal­tig und umfas­send saniert sein. Als gro­ßes Zwi­schen­ziel wird nach heu­ti­ger Pla­nung die Wie­der­eröff­nung der Kir­che Ende 2025 anvi­siert, damit sie für Hoch­zei­ten wie­der genutzt wer­den kann. Der Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz über­brach­te am heu­ti­gen Mitt­woch, 10. März, bei einem Besuch auf dem Micha­els­berg den Zuwen­dungs­be­scheid des Bun­des in Höhe von bis zu 24 Mil­lio­nen Euro an Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp und den Finanz- und Stif­tungs­re­fe­ren­ten Bert­ram Felix.

Im Novem­ber 2018 hat­te der SPD-Abge­ord­ne­te Andre­as Schwarz sei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen im Haus­halts­aus­schuss über­zeu­gen kön­nen, die­se hohe Inves­ti­ti­on in die Klos­ter­an­la­ge zu beschlie­ßen. „Der Michels­berg ist einer mei­ner Lieb­lings­plät­ze in Bam­berg. Die­ses ein­drucks­vol­le Ensem­ble aus Kir­che und Klos­ter­an­la­ge ist von fast über­all in der Stadt zu sehen. Umso mehr freut es mich, dass mit der groß­zü­gi­gen För­de­rung die Flick­schus­te­rei an der Klos­ter­an­la­ge been­det wer­den konn­te und St. Micha­el bald im neu­en, alten Glanz erstrah­len wird“, so Schwarz.

Der Kreuz-Altar ist einer der Pre­zio­sen, die in den kom­men­den Jah­ren sorg­fäl­tig saniert und auf Hoch­glanz gebracht werden

„Das ist ein sehr glück­li­cher Tag für die Stadt Bam­berg“, freu­te sich Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke über den För­der­mit­tel­be­scheid und dank­te beson­ders MdB Andre­as Schwarz und „allen Mit­strei­tern, die im Bun­des­tag dar­an mit­ge­wirkt haben, dass die­ser Rekord-För­der­be­scheid nach Bam­berg gekom­men ist.“


Wie geht es nun weiter?

Seit 2009 wer­den Maß­nah­men zu einer kon­zep­tio­nel­len Gesamt­in­stand­set­zung des ein­zig­ar­ti­gen Klos­ter­are­als auf dem Micha­els­berg geplant und in Abhän­gig­keit ein­zel­ner Finan­zie­rungs- und Zuschuss­maß­nah­men Zug um Zug umge­setzt. Nach der umfas­sen­den sta­ti­schen Instand­set­zung der Kir­che konn­ten dank einer sepa­ra­ten groß­zü­gi­gen Finan­zie­rung der Ober­fran­ken­stif­tung die sehr auf­wän­dig zu ver­stel­len­den Gerüs­te und die zen­tra­le Bau­lo­gis­tik bestehen blei­ben. Damit konn­te in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren akri­bisch gear­bei­tet und geplant wer­den. Umfang­rei­che Vor­un­ter­su­chun­gen und Kon­zep­ti­ons­mus­ter wur­den erstellt, damit es nun im Mai, 1000 Jah­re nach der ers­ten Kir­chen­wei­he, mit der eigent­li­chen Kir­chen­sa­nie­rung los­ge­hen kann.
Begon­nen wird mit den Natur­stein­ar­bei­ten an den Tür­men der Abtei­kir­che. Nach und nach wer­den alle Fas­sa­den mit Fens­tern instand­ge­setzt und der gesam­te Innen­raum mit Raum­scha­le, Aus­stat­tung, Tech­nik und Orgel über­ar­bei­tet. Gleich­zei­tig wer­den Maß­nah­men in der gesam­ten Klos­ter­an­la­ge kon­zi­piert. Trag­wer­ke müs­sen unter­sucht, Schä­den kar­tiert und Sanie­rungs­kon­zep­te erar­bei­tet wer­den. Nicht nur an den vie­len Gebäu­den der Klos­ter­an­la­ge, son­dern auch an Wegen, Brun­nen, Pavil­lons, Gar­ten­an­la­gen und der gesam­ten Ent­wäs­se­rung besteht Hand­lungs­be­darf, wie zuletzt der Kanal­ein­bruch auf dem Klos­ter­pla­teau gezeigt hat.

Alle Maß­nah­men erfol­gen wäh­rend des lau­fen­den Betrie­bes in der Klos­ter­an­la­ge, was ein hohes Maß an Abstim­mung sowie eine sehr gut orga­ni­sier­te Bau­stel­len­lo­gis­tik erfor­dert. In enger Zusam­men­ar­beit mit der Denk­mal­pfle­ge und allen Zuschuss­ge­bern wird jede Ein­zel­maß­nah­me die­ser Groß­bau­stel­le dis­ku­tiert, abge­stimmt und durch­ge­führt. Die täti­gen Fir­men wer­den in auf­wen­di­gen Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren nach Wirt­schaft­lich­keit, Qua­li­tät und Leis­tungs­fä­hig­keit aus­ge­sucht.
Jedoch gilt für die Kir­che wie auch für alle Sanie­rungs­be­rei­che des Klos­ters: Die qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge, nach­hal­ti­ge Sanie­rung steht an obers­ter Stel­le, nicht die Geschwin­dig­keit der Bauabwicklung.

Hier geht es zum Bau­ta­ge­buch St. Michael:

https://stiftung-weltkulturerbe.de/

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