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Förderung - Page 2

Lehr­kräf­te kön­nen den Unter­schied machen

Frei­staat för­dert Ver­bund­pro­jekt der Uni­ver­si­tä­ten Bam­berg und Würz­burg mit 1,6 Mil­lio­nen Euro

Mit einer neu­en För­der­maß­nah­me unter­stützt das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst an aus­ge­wähl­ten baye­ri­schen Hoch­schu­len die Qua­li­fi­zie­rung von Stu­die­ren­den sowie wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern zu ver­ant­wor­tungs­vol­lem unter­neh­me­ri­schem Den­ken und Han­deln. Unter ande­rem wur­den die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg und die Juli­us-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Würz­burg gemein­sam rund 1,6 Mil­lio­nen Euro bedacht.

Entre­pre­neur­ship-Qua­li­fi­zie­rung“ rund 11 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Davon konn­ten die Uni­ver­si­tä­ten Bam­berg und Würz­burg gemein­sam rund 1,6 Mil­lio­nen Euro ein­wer­ben. Das Ver­bund­pro­jekt trägt den Titel „Tea­chers as Chan­ge­ma­kers – Lehramtsanwärter:innen als Mul­ti­pli­ka­to­ren für Social Entre­pre­neur­ship“ (TaC).


Lehr­amts­an­wär­te­rin­nen und ‑anwär­ter sol­len zu Mul­ti­pli­ka­to­ren werden

Die Uni­ver­si­tä­ten neh­men mit ihrem Pro­jekt eine Ziel­grup­pe ins Visier, die bis­lang deutsch­land­weit nur wenig adres­siert wur­de, wenn es um Grün­de­rin­nen- und Grün­der­aus­bil­dung geht. Lehr­amts­stu­die­ren­de sol­len zu Ver­mitt­lern für sozi­al­un­ter­neh­me­ri­sches Den­ken und Han­deln mit Fokus Nach­hal­tig­keit aus­ge­bil­det wer­den. Im Lehr­be­ruf kön­nen sie so zukünf­tig ihre Schü­le­rin­nen und Schü­ler bereits an das The­ma her­an­füh­ren. Die bei­den Hoch­schu­len stre­ben damit eine vor­aus­schau­en­de und nach­hal­ti­ge För­de­rung des Grün­dungs­geis­tes zukünf­ti­ger Stu­di­en­an­fän­ge­rin­nen und ‑anfän­ger an. Die­ses Kon­zept nennt sich „Social Entre­pre­neur­ship Education“.

Kon­kret sind drei Maß­nah­men­pa­ke­te geplant: Zunächst geht es dar­um, Offen­heit und Begeis­te­rung für das The­ma Social Entre­pre­neur­ship Edu­ca­ti­on zu schaf­fen. Um die­ses Ziel zu errei­chen, laden bei­de Uni­ver­si­tä­ten Stu­die­ren­de sowie Dozie­ren­de zu Ver­an­stal­tun­gen ein, in denen sie über das The­ma infor­mie­ren und etwa Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu Wort kom­men las­sen, die selbst gegrün­det haben. Dar­über hin­aus bie­ten die Uni­ver­si­tä­ten Work­shops an, die Lehr­amts­do­zie­ren­de dazu befä­hi­gen, Social Entre­pre­neur­ship Edu­ca­ti­on in ihre vor­han­de­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen ein­zu­bin­den. Im zwei­ten Schritt füh­ren die Uni­ver­si­tä­ten ein Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gramm ein. Ein­hei­ten zu Social Entre­pre­neur­ship Edu­ca­ti­on wer­den dabei in bestehen­de Lehr­ver­an­stal­tun­gen inte­griert sowie in frei­wil­li­gen Work­shops ver­an­kert. An der Uni­ver­si­tät Würz­burg wer­den zudem zwei neue Lehr­ver­an­stal­tun­gen zur Social Entre­pre­neur­ship Edu­ca­ti­on im Cur­ri­cu­lum der Lehr­amts­stu­di­en­gän­ge ver­an­kert. In den Schul­prak­ti­ka kön­nen die gelern­ten Inhal­te dann in der Pra­xis erprobt wer­den. Drit­tens sind Maß­nah­men zur Qua­li­täts­si­che­rung sowie kon­ti­nu­ier­li­chen Wei­ter­füh­rung des Pro­gramms geplant.


Gesell­schaft­li­che und öko­lo­gi­sche Aus­wir­kun­gen fin­den bei Grün­dun­gen Berücksichtigung

Die Pro­jekt­ko­or­di­na­ti­on wird an der Uni­ver­si­tät Bam­berg im Dezer­nat For­schungs­för­de­rung und Trans­fer Z/​FFT mit dem Büro für Inno­va­ti­on und Grün­dung (BIG) ange­sie­delt sein. „Der erfolg­rei­che Pro­jekt­an­trag zeigt, wie gut das Büro für Inno­va­ti­on und Grün­dung bereits an der Uni­ver­si­tät Bam­berg insti­tu­tio­na­li­siert ist. Das BIG bie­tet idea­le Vor­aus­set­zun­gen für das neue Pro­jekt, da der Bereich Social Entre­pre­neur­ship ein fes­ter Bestand­teil unse­rer Akti­vi­tä­ten ist“, so Dr. Micha­el Sch­l­ein­ko­fer, Pro­jekt­lei­ter und Lei­ter des Dezer­nats Z/​FFT. „Durch die Zusam­men­ar­beit des Zen­trums für Leh­re­rin­nen- und Leh­rer­bil­dung der Uni­ver­si­tät Bam­berg und der Pro­fes­sio­nal School of Edu­ca­ti­on der Uni­ver­si­tät Würz­burg sowie den jewei­li­gen Ein­rich­tun­gen für Wis­sens­trans­fer, haben wir die Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven in unser Vor­ha­ben ein­zu­bin­den“, so Pro­fes­sor Lukas Worschech, Lei­ter des betei­lig­ten Ser­vice­zen­trums For­schung und Tech­no­lo­gie­trans­fer der Uni­ver­si­tät Würzburg.

„Die­se För­de­rung ist ein ech­tes Zukunfts­pro­gramm: Es stärkt unse­re Hoch­schu­len dar­in, die nächs­te Gene­ra­ti­on von Pro­blem­lö­se­rin­nen und Pro­blem­lö­sern aus­zu­bil­den, die sich um eine auch in Zukunft lebens­wer­te Gesell­schaft küm­mern“, betont Bernd Sibler, Baye­ri­scher Staats­mi­nis­ter für Wis­sen­schaft und Kunst. In der Ver­gan­gen­heit sei­en vor allem öko­no­mi­sche Effek­te wie Umsatz, Gewinn und Ren­di­te bei der Entre­pre­neur­ship-Qua­li­fi­zie­rung im Vor­der­grund gestan­den. Inzwi­schen wür­den auch die gesell­schaft­li­chen und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen bei der Pla­nung, Umset­zung und Wei­ter­ent­wick­lung von Grün­dun­gen berück­sich­tigt. „Dafür braucht es neue und inte­gra­ti­ve Aus­bil­dungs­in­hal­te.“ Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Bernd Sibler stimm­te der För­der­emp­feh­lung für sechs Ver­bund­an­trä­ge an 14 betei­lig­ten Hoch­schu­len zu. Der Start der För­de­rung ist für März 2022 vorgesehen.

Bun­des­för­de­rung für Reckendorf

Bar­rie­re­frei­er Zugang zur Genisa-Ausstellung

Der Bund wird die Genisa Aus­stel­lung im Haus der Kul­tur, der ehe­ma­li­gen Syn­ago­ge in Recken­dorf, mit 9.000 Euro unter­stüt­zen, teilt Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz mit, der den Wahl­kreis Bam­berg-Forch­heim vertritt.

Ziel ist es, einen Trep­pen­lift ein­zu­bau­en und damit einen bar­rie­re­frei­en Zugang zur Aus­stel­lung zu schaffen.

„Ich habe mich sehr gefreut, die Gemein­de Recken­dorf in der Lis­te der zur För­de­rung aus­ge­wähl­ten Anträ­ge im “Sofort­hil­fe­pro­gramm Hei­mat­mu­se­en und land­wirt­schaft­li­che Muse­en” zu fin­den“, erklärt Andre­as Schwarz.

Die archäo­lo­gisch-his­to­ri­sche Samm­lung zeigt über 400 Jah­re lang gesam­mel­te Objek­te – von reli­giö­sen Tex­ten bis hin zu Tho­ra­wim­peln sowie Gegen­stän­de aus dem All­tag, wie Mie­der, Socken, Schu­he et cete­ra Die­se Aus­stel­lungs­stü­cke geben einen Ein­blick in die Lebens­si­tua­tio­nen der Men­schen und das hohe kul­tu­rel­le Niveau der jüdi­schen Gemein­de in Recken­dorf. „Eine span­nen­de Aus­stel­lung über Kul­tur in unse­rer Hei­mat, die durch den bar­rie­re­frei­en Zugang hof­fent­lich zusätz­li­che Auf­merk­sam­keit erhal­ten wird“, so Schwarz.


„Fei­ne Ausstellung“


Für den Recken­dor­fer Bür­ger­meis­ter Man­fred Deinlein ist es eine Freu­de und Bestä­ti­gung zugleich: „Der geför­der­te Trep­pen­lift ermög­licht künf­tig bar­rie­re­frei den Zugang zur Frau­en­em­po­re der ehe­ma­li­gen Recken­dor­fer Syn­ago­ge. Unse­re frü­he­re Kura­to­rin Adel­heid Wasch­ka hat hier Tei­le der bei Sanie­rung und Umbau der Syn­ago­ge wie­der­ent­deck­ten Genisa lie­be­voll zu einer fei­nen Aus­stel­lung zusam­men­ge­fasst, die einen klei­nen Ein­blick in Kul­tus und All­tag der ehe­ma­li­gen jüdi­schen Gemein­de in Recken­dorf erlaubt“, erläu­tert Deinlein. Und wei­ter: „Teil die­ser Aus­stel­lung ist auch einer der 2018 gekür­ten 100 baye­ri­schen Hei­mat­schät­ze: eine his­to­risch inter­es­san­te jüdi­sche Kin­der­ho­se. Nach Mach­art und Stoff stammt die­se wohl aus dem 19. Jahrhundert.“

Alle Inter­es­sier­ten sind ein­ge­la­den, die­se Aus­stel­lung jeden ers­ten Sonn­tag im Monat von 14 bis 16 Uhr zu besu­chen oder nach tele­fo­ni­scher Ver­ein­ba­rung mit dem Recken­dor­fer Hei­mat­pfle­ger Klaus Ette­rer unter heimatpfleger@reckendorf.de.

Das „Sofort­hil­fe­pro­gramm Hei­mat­mu­se­en 2021“ ist ein Pro­jekt des Deut­schen Ver­bands für Archäo­lo­gie e.V. (DVA) in Koope­ra­ti­on mit dem Deut­schen Muse­ums­bund e.V. (DMB). Die Maß­nah­me wird im Rah­men des För­der­pro­gramms „Kul­tur in länd­li­chen Räu­men“ auf­grund eines Beschlus­ses des Deut­schen Bun­des­tags von der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en (BKM) geför­dert. Die Mit­tel stam­men aus dem Bun­des­pro­gramm „Länd­li­che Ent­wick­lung“ (BULE) des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL).

Das För­der­pro­gramm unter­stützt regio­na­le Muse­en, Frei­licht­mu­se­en, archäo­lo­gi­sche Parks und Trä­ger von Boden­denk­mal­stät­ten in Kom­mu­nen mit bis zu 20.000 Ein­woh­nern beim Betrieb ihrer Ein­rich­tung und bei der Wei­ter­ent­wick­lung des kul­tu­rel­len Ange­bots. Ziel ist die Stär­kung des Kul­tur­er­bes und der kul­tu­rel­len Iden­ti­tät in länd­li­chen Gebie­ten. Ein­rich­tun­gen kön­nen bis zu 25.000 Euro För­der­mit­tel bean­tra­gen, um Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men und pro­gramm­be­glei­ten­de Inves­ti­tio­nen durch­zu­füh­ren. Der Eigen­an­teil beträgt min­des­tens 25% der Gesamtkosten.

Adal­bert-Raps-Stif­tung mit neu­em Wettaufruf 

Sozia­le Wet­te geht in die zwei­te Runde

„Wet­ten, dass Eure Orga­ni­sa­ti­on es nicht schafft, inner­halb von fünf Wochen min­des­tens 300 Euro Spen­den­gel­der zu sam­meln?!“ – Mit die­ser Wett­an­sa­ge for­dert die Adal­bert-Raps-Stif­tung gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen in Ober­fran­ken im Wett­zeit­raum vom 8. Novem­ber bis zum 10. Dezem­ber nun bereits zum zwei­ten Mal dazu her­aus, das Ehren­amt aktiv zu för­dern. Ab sofort wer­den Wett­part­ner gesucht.

Die Stif­tung setzt dies­mal – anders als bei der letzt­jäh­ri­gen Wet­te, im Rah­men derer der Gewinn neu­er Ehren­amt­li­cher im Fokus stand – auf einen rein finan­zi­el­len Ansatz. Der Grund liegt in der so gege­be­nen beson­ders nie­der­schwel­li­gen Unter­stüt­zung der Orga­ni­sa­tio­nen, die nach wie vor unter den Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie lei­den. Ganz in die­sem Sin­ne erwar­tet die teil­neh­men­den Orga­ni­sa­tio­nen auch in Run­de zwei der „sozia­len Wet­te“ ein attrak­ti­ver Wett­ein­satz: Denn ist die Wet­te mit einer Ein­nah­me von min­des­tens 300 Euro Spen­den­gel­dern gewon­nen, ver­dop­pelt die Stif­tung den gesam­mel­ten Erlös! Gede­ckelt wird der Wett­ge­winn bei 1.000 Euro, wobei sich beson­de­res Enga­ge­ment aus­zahlt. So gibt es für die inno­va­tivs­te Fund­rai­sing-Akti­on einen Bonus von 1.000 Euro on Top! Teil­neh­men kön­nen gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen mit Sitz in Ober­fran­ken. Ins­ge­samt ste­hen 20 Wett­plät­ze zur Ver­fü­gung, die Ver­ga­be erfolgt nach Ein­gang der Interessensbekundung.


„Sozia­le Wet­te 2.0“ zur Stär­kung des bür­ger­schaft­li­chen Engagements

Die Unter­stüt­zung des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments und damit ver­bun­den die Stär­kung der sozia­len Teil­ha­be in Ober­fran­ken hat für die Adal­bert-Raps-Stif­tung obers­te Prio­ri­tät. Nach erfolg­rei­chem Wett­auf­ruf im ver­gan­ge­nen Jahr, macht das nun auch die dies­jäh­ri­ge „sozia­le Wet­te“ deut­lich: Die Stif­tung wet­tet, dass Orga­ni­sa­tio­nen es inner­halb eines Zeit­raums von fünf Wochen nicht schaf­fen, min­des­tens 300 Euro Spen­den­gel­der zu gewin­nen. Obwohl der Wett­auf­ruf in die­sem Jahr einen rein finan­zi­el­len Ansatz ver­folgt und nicht wie bei der letz­ten Wett­run­de der Gewinn ehren­amt­lich Enga­gier­ter im Fokus steht, bleibt die Stif­tung ihrem Wett­kon­zept treu! Denn trotz geän­der­tem Wett­ge­gen­stand folgt auch die „sozia­le Wet­te 2.0“ dem Gami­fi­ca­ti­on-Ansatz und stei­gert somit den Ehr­geiz der teil­neh­men­den Orga­ni­sa­tio­nen. Außer­dem winkt erneut ein attrak­ti­ver Wett­ge­winn: Ist die Wet­te mit der Ein­nah­me von min­des­tens 300 Euro Spen­den­gel­dern gewon­nen, ver­dop­pelt die Stif­tung die­sen Wert bis zu einem Betrag von maxi­mal 1.000 Euro. Einen Bonus in Höhe von 1.000 Euro erhält zudem die­je­ni­ge Orga­ni­sa­ti­on, die ihre Spen­den­gel­der mit der inno­va­tivs­ten Fund­rai­sing-Idee gene­rie­ren konn­te. „Auf­grund des gro­ßen Zuspruchs beim letz­ten Mal, stand für uns außer Fra­ge, dass wir den Auf­ruf zur ‚sozia­len Wet­te‘ ein zwei­tes Mal star­ten wer­den.“, so Tina Beeg, Stif­tungs­re­fe­ren­tin Sozia­les. „Da wir aber wis­sen, dass es beson­ders die finan­zi­el­len Mit­tel sind, an denen es den Orga­ni­sa­tio­nen gera­de in Zei­ten der Pan­de­mie fehlt, haben wir uns für die­sen eher unge­wöhn­li­chen aber auch sehr nie­der­schwel­li­gen Wett­auf­ruf ent­schie­den.“ Der Wett­ein­satz steht der Orga­ni­sa­ti­on im Sin­ne ihrer Zwe­cke zur frei­en Ver­wen­dung zur Verfügung.


Wett­part­ner wer­den und profitieren

Im 12-tägi­gen Zeit­raum vom 18. bis zum 29. Okto­ber 2021 kön­nen sich gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen als Wett­part­ner unter info@raps-stiftung.de, Ansprech­part­ne­rin Tina Beeg, bei der Adal­bert-Raps-Stif­tung um einen Wett­platz bewer­ben. Vor­aus­set­zung dabei ist es, dass der Wir­kungs­kreis der jewei­li­gen Orga­ni­sa­ti­on in Ober­fran­ken liegt und die­se mit ihren Ange­bo­ten und Leis­tun­gen die sozia­le und gesell­schaft­li­che Teil­ha­be ihrer Ziel­grup­pe stär­ken. Als Bewer­bungs­for­mu­lar ist ein Steck­brief zur Orga­ni­sa­ti­on und deren Enga­ge­ment aus­zu­fül­len. Der eigent­li­che Wett­zeit­raum von fünf Wochen star­tet am 8. Novem­ber und reicht bis zum 10. Dezem­ber 2021. Für die Gewinn­ermitt­lung ist ent­schei­dend, wie hoch der ein­ge­nom­me­ne Spen­den­be­trag pro Orga­ni­sa­ti­on aus­ge­fal­len ist. Für die Ver­ga­be des Zusatz­prei­ses in Höhe von 1.000 Euro wird außer­dem der dahin­ter­lie­gen­de Fund­rai­sing-Ansatz nach dem Inno­va­ti­ons­kri­te­ri­um bewer­tet. Als Wett­nach­weis gilt es den teil­neh­men­den Orga­ni­sa­tio­nen nach Ende des Wett­zeit­raums inner­halb von einer Woche eine anony­mi­sier­te Lis­te der im Wett­zeit­raum ein­ge­gan­ge­nen Gel­der ein­zu­rei­chen. Zudem wird um die Ein­rei­chung von Bild-/Vi­deo­ma­te­ri­al zur Doku­men­ta­ti­on der Fund­rai­sing-Akti­on gebeten.

Adal­bert-Raps-Stif­tung: Ver­ant­wor­tung für Regi­on und Zukunft

Seit 40 Jah­ren reicht die Adal­bert-Raps-Stif­tung mit Sitz in Kulm­bach Men­schen aus ganz Ober­fran­ken die Hand, die Unter­stüt­zung benö­ti­gen – sei es im Bereich der Senio­ren- oder Jugend­ar­beit oder in ande­ren sozia­len Bedarfs­la­gen. Drü­ber hin­aus steht die Stif­tung, die 1978 von dem Apo­the­ker Adal­bert Raps gegrün­det wur­de, auch in der Lebens­mit­tel­for­schung als För­der­part­ner an der Sei­te zahl­rei­cher Wis­sen­schaft­ler und Insti­tu­te. In den För­der­be­reich „zu Ehren des Stif­ters“ fal­len unter ande­rem der Abitu­ri­en­ten­preis der Adal­bert-Raps-Schu­le sowie die Sti­pen­di­en für die Wei­ter­bil­dung zum Gewürz-Som­me­lier. Neben dem Enga­ge­ment in ein­zel­nen Pro­jek­ten und Koope­ra­tio­nen setzt die Stif­tung Akzen­te, indem sie Pro­gram­me und Initia­ti­ven für Ober­fran­ken ins Leben ruft, die für drän­gen­de Zukunfts­the­men den pas­sen­den wis­sen­schaft­li­chen und sozia­len Rah­men geben. Hier­zu zäh­len bei­spiel­wei­se das Ernäh­rungs­bil­dungs­pro­gramm KULINARIX in ober­frän­ki­schen Kin­der­ta­ges­stät­ten und der Wett­be­werb „Hel­den der Hei­mat“ für sozia­les Enga­ge­ment in Ober­fran­ken. Zen­tra­les Anlie­gen der Stif­tung ist es, in all ihren Tätig­kei­ten in einer Art und Wei­se zu unter­stüt­zen, die gezielt, effek­tiv und mess­bar nach­hal­tig ist.


Mehr Infor­ma­tio­nen unter
:

https://www.raps-stiftung.de

https://www.facebook.com/AdalbertRapsStiftung

Sofort­hil­fe­pro­gramm

Bun­des­för­de­rung für Biblio­the­ken in länd­li­chen Räumen

Über För­der­gel­der vom Bund für ihre Büche­rei­en kön­nen sich die Gemein­den Kirch­eh­ren­bach, Bau­nach und Lit­zen­dorf freu­en. Dar­über infor­miert Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz, der den Wahl­kreis Bam­berg-Forch­heim vertritt.

Dabei för­dert der Bund bei­spiels­wei­se die Ein­füh­rung eines neu­en digi­ta­len Aus­leih­sys­tems oder auch die Anschaf­fung von Expe­ri­men­tier­bo­xen für Kin­der­gar­ten- und Schulgruppen.

Das „Sofort­hil­fe­pro­gramm für zeit­ge­mä­ße Biblio­the­ken in länd­li­chen Räu­men“ unter­stützt die Gemein­de­bi­blio­thek St. Bar­tho­lo­mä­us in Kirch­eh­ren­bach bei­spiels­wei­se mit 2.621 Euro für den Ein­stieg in die Onlei­he Leo-Nord und die pas­sen­de tech­ni­sche Ausstattung.


„Biblio­the­ken sind auch Begegnungsorte”


Die Stadt­bü­che­rei Bau­nach erhält für die Anschaf­fung von Expe­ri­men­tier­bo­xen für Kin­der­gar­ten- und Schul­grup­pen sowie für öffent­li­che Aktio­nen 9.800 Euro. Für den Bei­tritt in den Onlei­he-Ver­bund Leo Nord der Gemein­de­bü­che­rei Lit­zen­dorf gibt der Bund 3.000 Euro.

„Die­se För­de­run­gen sind gera­de jetzt, in Zei­ten der Coro­na-Kri­se, wich­tig und rich­tig. Wir mer­ken, wie wert­voll Biblio­the­ken sind, denn sie bie­ten Zugang zu unse­rem kul­tu­rel­len Erbe und zu ver­läss­li­chen Infor­ma­tio­nen. Zugleich sind Biblio­the­ken auch Begeg­nungs­or­te: Sie för­dern damit den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt“, freut sich der Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz über die För­der­gel­der für die Region.

Ziel des Sofort­hil­fe­pro­gramms ist es, Biblio­the­ken auch in länd­li­chen Räu­men zu stär­ken und so einen Bei­trag zu gleich­wer­ti­gen Lebens­ver­hält­nis­sen zu leis­ten. Das Pro­gramm war 2020 gestar­tet und auf­grund der gro­ßen Nach­fra­ge für das Jahr 2021 ver­län­gert worden.

För­de­rung von Städ­ten und Gemeinden

Pro­jekt­auf­ruf „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zentren“

Die Bun­des­re­gie­rung möch­te im Rah­men des Pro­jekt­auf­rufs „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren“ Städ­te und Gemein­den modell­haft bei der Erar­bei­tung von inno­va­ti­ven Kon­zep­ten und Hand­lungs­stra­te­gien und deren Umset­zung för­dern und ruft zum Ein­rei­chen von Pro­jekt­vor­schlä­gen auf. Dar­auf weist Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz hin.

„Vie­le Städ­te und Gemein­den sind von tief­grei­fen­den Ver­än­de­run­gen in ihren Innen­städ­ten, Stadt- bezie­hungs­wei­se Orts­teil­zen­tren und Orts­ker­nen betrof­fen“, stellt der Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz fest. „Das gilt vor allem für einen anhal­ten­den Struk­tur­wan­del im Ein­zel­han­del. Aber auch ande­re Nut­zun­gen im Tou­ris­mus und im Gast­ge­wer­be, von Kul­tur­ein­rich­tun­gen oder in Kir­chen, gewerb­li­che Nut­zun­gen und die Wohn­nut­zung sind zum Teil in ihren jet­zi­gen Ange­bots- und Betriebs­for­men nur noch gering gefragt oder nicht mehr tragfähig.“

Die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie beschleu­ni­gen die­se struk­tu­rel­len Ent­wick­lun­gen zusätz­lich und decken die drän­gen­den Hand­lungs­be­dar­fe auf. „Die Bun­des­re­gie­rung möch­te im Rah­men des Pro­jekt­auf­rufs „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren“ Städ­te und Gemein­den modell­haft bei der Erar­bei­tung von inno­va­ti­ven Kon­zep­ten und Hand­lungs­stra­te­gien und deren Umset­zung för­dern“, so der SPD-Abge­ord­ne­te weiter.

Ziel ist es, Städ­te und Gemein­den bei der Bewäl­ti­gung aku­ter und auch struk­tu­rel­ler Pro­blem­la­gen („Ver­ödung“) in den Innen­städ­ten, Stadt- und Orts­teil­zen­tren zu unter­stüt­zen, indem die­se als Iden­ti­fi­ka­ti­ons­or­te der Kom­mu­ne zu mul­ti­funk­tio­na­len, resi­li­en­ten und koope­ra­ti­ven Orten (weiter)entwickelt werden.

Städ­te und Gemein­den sind auf­ge­ru­fen, bis zum 17. Sep­tem­ber 2021 Pro­jekt­vor­schlä­ge für inno­va­ti­ve Kon­zep­te und Hand­lungs­stra­te­gien zur Stär­kung der Resi­li­enz und Kri­sen­be­wäl­ti­gung einzureichen.

Das Bun­des­in­sti­tut für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) setzt das Bun­des­pro­gramm „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren” um. Hier­für haben sich Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Olaf Scholz, die Kom­mu­nen und Gemein­den in den letz­ten Mona­ten inten­siv um den Beginn des För­der­auf­ru­fes durch das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um und eine Auf­sto­ckung des Pro­gramms ein­ge­setzt, so dass nun ins­ge­samt 250 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung stehen.

„Es wäre schön, wenn die Städ­te und Gemein­den in mei­nem Wahl­kreis sich um einen För­der­bei­trag im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren” mit Pro­jekt­vor­schlä­gen für inno­va­ti­ve Kon­zep­te und Hand­lungs­stra­te­gien beim Bun­des­in­sti­tut für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) bewer­ben“, so Schwarz abschließend.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind zu fin­den unter https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/innenstadtprogramm.html

För­de­rung in der Region

Noch mehr Sprach-Kitas im Wahl­kreis Bamberg-Forchheim

Erfreut zeigt sich Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz dar­über, dass im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Sprach-Kita: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist“ auch im Land­kreis Bam­berg in zwei Ein­rich­tun­gen zusätz­li­che Fach­kräf­te geför­dert werden.

Das Bun­des­pro­gramm „Sprach-Kita: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist“ rich­tet sich an Kitas, die von einem über­durch­schnitt­lich hohen Anteil von Kin­dern mit beson­de­rem sprach­li­chem För­der­be­darf besucht werden.

„Auch hier im Wahl­kreis Bam­berg-Forch­heim fin­det man zahl­rei­che, geför­der­te Ein­rich­tun­gen“, erläu­tert der zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz. „Sage und schrei­be 23 Kin­der­ta­ges­stät­ten sind bereits beim Pro­gramm Sprach-Kitas dabei. Und es wer­den mehr!“

Im Rah­men des Akti­ons­pro­gramms „Auf­ho­len nach Coro­na für Kin­der und Jugend­li­che“ kön­nen nun bun­des­weit 1.000 wei­te­re zusätz­li­che Fach­kräf­te in Sprach-Kitas geför­dert wer­den. Damit noch mehr Kin­der von der all­tags­in­te­grier­ten sprach­li­chen Bil­dungs­ar­beit in den Sprach-Kitas pro­fi­tie­ren und die Fol­gen der Pan­de­mie rasch über­wun­den wer­den kön­nen, stellt das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um in den Jah­ren 2021 und 2022 wei­te­re 100 Mio. Euro zur Verfügung.

„Neu mit dabei ab dem 1. August ist das Kin­der­haus Juli­us­hof in Hirschaid und das Kin­der­haus Son­nen­schein in Strul­len­dorf“, so Schwarz. „Der Bund för­dert die bei­den Ein­rich­tun­gen im Zeit­raum bis Ende 2022 jeweils mit 35.419,00 €. Das freut mich sehr, denn das Bun­des­pro­gramm setzt an den zen­tra­len Stell­schrau­ben für einen guten Ein­stieg ins Bil­dungs­sys­tem an: der sprach­li­chen Bildung.“

Die Bilanz des Bun­des­pro­gramms „Sprach-Kitas: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist” kann sich sehen las­sen: In 2020 wur­den aus Mit­teln des Bun­des­pro­gramms 6.360 Fach­kräf­te in Sprach-Kitas und 503 beglei­ten­de Fach­be­ra­tun­gen jeweils im Umfang von einer hal­ben Stel­le gefördert.

„Etwa jede 10. Kita ist eine Sprach-Kita“, betont Schwarz. „Davon pro­fi­tie­ren fast 500.000 Kin­der und ihre Fami­li­en!“ Das Pro­gramm „Sprach-Kitas” trägt direkt vor Ort dazu bei, die Qua­li­tät der sprach­li­chen Bil­dung zu ver­bes­sern und ver­bin­det drei inhalt­li­che Schwer­punk­te: all­tags­in­te­grier­te sprach­li­che Bil­dung, inklu­si­ve Päd­ago­gik und die Zusam­men­ar­beit mit Familien.


Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über das Pro­gramm sind zu fin­den unter https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/programm/ueber-das-programm/

Maxi­ma­le För­de­rung für Smart City-Projekt

Stadt Bam­berg erhält 450.000 € im Rah­men des Pro­gramms „Kom­mu­nal? Digital!“

Erneut erhält die Smart City Bam­berg eine bedeut­sa­me För­de­rung für ein digi­ta­les Pro­jekt. Für das Pro­jekt „Droh­nen­be­flie­gung von Baum­kro­nen“ über­reich­te Staats­mi­nis­te­rin Judith Ger­lach dem Smart City-Pro­gramm­lei­ter Sascha Götz den Förderbescheid.

Das Baye­ri­sche Digi­tal­mi­nis­te­ri­um prä­mier­te mit dem Wett­be­werb „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ die 10 bes­ten digi­ta­len Lösun­gen smar­ter Kom­mu­nen aus Bay­ern mit einer Gesamt­sum­me von 5 Mil­lio­nen Euro. Die Pro­jekt­ideen sol­len dabei einen tech­no­lo­gi­schen Ansatz haben, auch auf ande­re Kom­mu­nen anwend­bar sein sowie einen spar­sa­men Umgang mit wert­vol­len Res­sour­cen ermöglichen.

Das Bam­ber­ger Pro­jekt trifft die­sen Kern­ge­dan­ken genau und wur­de des­halb bei einem Gesamt­bud­get von 500.000 Euro mit der Höchst­sum­me an För­de­rung dotiert. Die Idee ist, mit Hil­fe von Droh­nen den kom­mu­na­len Baum­be­stand zu beflie­gen, eine Auf­nah­me des Ist-Zustan­des zu erstel­len und zukünf­ti­ge Aus­wir­kun­gen öko­lo­gi­scher Ereig­nis­se mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz zu pro­gnos­ti­zie­ren. Dies kommt zum einen den loka­len Wäl­dern und dem städ­ti­schen Forst­be­trieb zugu­te, zum ande­ren lässt sich mit­tels der Daten eine nach­hal­ti­ge Pfle­ge der Bäu­me im Stadt­ge­biet unterstützen.


In Zusam­men­ar­beit mit dem inter­dis­zi­pli­nä­ren Smart City Rese­arch Lab der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg sol­len nach der Daten­samm­lung durch Ein­satz künst­li­cher Intel­li­genz pra­xis­nah aktu­el­le Infor­ma­tio­nen für die Mit­ar­bei­ter in Stadt und Forst bereit­ge­stellt wer­den. Die Soft­ware soll Scha­dens­vor­her­sa­gen tref­fen und Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels abschät­zen kön­nen. Zudem las­sen sich somit künf­tig Krank­hei­ten der Bäu­me bes­ser pro­gnos­ti­zie­ren sowie der Ein­satz des knap­pen Per­so­nals geziel­ter planen.

Das Pro­jekt soll nicht nur in Bam­berg, son­dern auch in vie­len ande­ren Kom­mu­nen in Bay­ern Nut­zen stif­ten. Des­halb wird es als Open Source-Lösung kon­zi­piert und bereits in der drei­jäh­ri­gen Pro­jekt­lauf­zeit sol­len wei­te­re Kom­mu­nen in die Daten­samm­lung und –nut­zung mit ein­be­zo­gen werden.

OB Star­ke: „Sanie­rung der Gar­ten­an­la­gen an der Städ­ti­schen Musik­schu­le ist nun möglich“

Bun­des­mit­tel holen Klein­od aus Dorn­rös­chen­schlaf: zwei Mil­lio­nen Euro für Bamberg

Eine der schöns­ten Städ­ti­schen Musik­schu­len Deutsch­lands, näm­lich die Bam­ber­ger Musik­schu­le, erhält eine deut­li­che Auf­wer­tung des Umfelds. Dank einer Finanz­sprit­ze des Bun­des in Höhe von über zwei Mil­lio­nen Euro, die der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz ver­an­lasst hat, wird die Frei­flä­che kultiviert.

Ohne den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten wäre dies nicht mög­lich gewor­den. Beim Orts­ter­min in der Blu­men­wie­se dank­ten Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, der Finanz­re­fe­rent Bert­ram Felix und Musik­schul­lei­ter Mar­tin Erz­feld für sei­nen Ein­satz und „beglück­wünsch­ten das Welt­erbe zu die­sem Gewinn“, so Starke.

„Der Gold­ader Andre­as Schwarz ist es zu ver­dan­ken, dass in den ver­gan­ge­nen elf Jah­ren etli­che Monu­men­tal­bau­ten des Welt­erbes in Angriff genom­men wer­den konn­ten“, stell­te der OB fest. Sei­tens der Stadt wer­de jetzt alles unter­nom­men, um die mit den finan­zi­el­len Zuwen­dun­gen ver­bun­de­nen Erwar­tun­gen zu erfül­len. Star­ke wür­dig­te in die­sem Zusam­men­hang das „wun­der­ba­re Zusam­men­spiel“ von Bund und Stadt Bam­berg. Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Andre­as Schwarz bestä­tig­te: Bei den För­de­run­gen „spielt Bam­berg in der ers­ten Liga“, lob­te er.

Einen neu­en Hot­spot der Stadt, einen „Stadt­bal­kon für Ver­an­stal­tun­gen jeg­li­cher Art“, sah Felix dank des Stadt­rats­be­schlus­ses vom 12.12.2018, die Gar­ten­an­la­ge der ehe­ma­li­gen Props­tei St. Getreu umfas­send zu erneu­ern, in greif­ba­re Nähe gerückt. Nach sei­nen Wor­ten ist beab­sich­tigt, den an die Musik­schu­le angren­zen­den Fest­saal zeit­nah mit der baro­cken Gar­ten­an­la­ge fertigzustellen.

Der Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags hat in sei­ner Sit­zung vom 8. Juni beschlos­sen, die Sanie­rung der his­to­ri­schen Gar­ten­an­la­ge der ehe­ma­li­gen Props­tei St. Getreu mit 2.025.000 Euro zu för­dern. Die Stadt Bam­berg plant, die Anla­ge denk­mal­ge­recht zu sanie­ren und sie dar­über hin­aus an die künf­ti­ge Nut­zung durch Bürger:innen sowie an die kli­ma­ti­schen Anfor­de­run­gen anzu­pas­sen. Der bis­her unzu­gäng­li­che Gar­ten soll tags­über für die Öffent­lich­keit geöff­net wer­den, die Frei­flä­chen sol­len der Städ­ti­schen Musik­schu­le sowie Senior:innen als bar­rie­re­ar­me Flä­chen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Die Sanie­rung umfasst die Ein­rich­tung einer Bewäs­se­rung, Baum­pflan­zun­gen, die Ent­sie­ge­lun­gen von Flä­chen sowie eine umfang­rei­che Wegeerneuerung.

Bis zu 20 Mil­lio­nen För­de­rung für Inno­va­ti­ons­pro­jek­te auf ehe­ma­li­gem Michelin-Gelände

Aiwan­ger: “Cle­an­tech-Park soll Vor­bild für die indus­tri­el­le Trans­for­ma­ti­on werden”

Die Plä­ne, auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Miche­lin-Rei­fen­werks einen Cle­an­tech-Park mit zukunfts­fes­ten Arbeits­plät­zen zu errich­ten, errei­chen ein neu­es Sta­di­um. „Ich sehe, dass alle Part­ner an einem Strang zie­hen und kon­kre­te Pla­nun­gen ansto­ßen. Die Erfolgs­aus­sich­ten sind viel­ver­spre­chend und wir rech­nen damit, die Pro­jek­te noch stär­ker för­dern zu kön­nen“, erklär­te Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger am Mon­tag bei einem Besuch in der Region.

„Im Zuge der High­tech Agen­da Bay­ern plus und ande­ren För­der­töp­fen schnü­ren wir ein Gesamt­pa­ket von bis zu 20 Mil­lio­nen Euro, um den Cle­an­tech-Park gemein­sam mit allen Part­nern anzu­schie­ben. Ich rech­ne fest damit, dass wei­te­re Finan­zie­rungs­part­ner gefun­den wer­den. So kann hier vor­bild­haft gezeigt wer­den, wie der indus­tri­el-le Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess gelingt“, sag­te der Staatsminister.

Land­rat Johann Kalb freu­te sich sehr, „dass sich unser Stell­ver­tre­ten­der Minis­ter­prä­si­dent, Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger, per­sön­lich für die­ses Pro­jekt ein­setzt. Wir erle­ben einen exis­ten­ti­el­len Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess in der Auto­mo­bil­in­dus­trie. Der Cle­an­Tech-Inno­va­ti­on-Park ist dabei für unse­re Regi­on ein Schlüs­sel, die­sen Pro­zess zukunfts­si­cher gestal­ten zu kön­nen. Poli­tik, Unter­neh­men und Wis­sen­schaft arbei­ten sehr inten­siv und mit gro­ßem Gestal­tungs­wil­len an einem gemein­sa­men Kon­zept. Wir sind bereit, erheb­li­che Inves­ti­tio­nen zu täti­gen. Ohne eine maß­geb­li­che finan­zi­el­le För­de­rung durch den Frei­staat Bay­ern kön­nen wir die Mam­mut­auf­ga­be aber nicht bewäl­ti­gen. Des­halb bedan­ke ich mich schon jetzt sehr herz­lich für die Unterstützung.“

Wie Chris­ti­an Metz­ger, Miche­lin-Werk­lei­ter, erklär­te, muss­te das Unter­neh­men nach fast 50 Jah­ren die Pro­duk­ti­on im Rei­fen­werk ein­stel­len: „Ein ein­schnei­den­des Ereig­nis für unse­re Mit­ar­bei­ter, aber auch für die Regi­on. Also haben wir umge­dacht – aus der Not wol­len wir eine Tugend machen. Auf dem Gelän­de wol­len wir jetzt gemein­sam mit Part­nern eine Keim-zel­le für grü­ne Mobi­li­tät und Inno­va­ti­on ent­ste­hen las­sen: einen Cle­an­tech Inno­va­ti­on Park. Wir wol­len so ein Leucht­turm­pro­jekt für den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der deut­schen Auto-bran­che sein und damit die Regi­on stär­ken und neue Arbeits­plät­ze schaffen.“

Kon­kret soll die regio­na­le Wirt­schaft mit einem Gesamt­pro­jekt mit bis zu 20 Mil­lio­nen Euro geför­dert wer­den. Bereits geneh­migt sind der Tech­no­lo­gie­trans­fer­ma­na­ger von Bay­ern Inno­va­tiv, die För­de­rung des Ener­gie­nut­zungs­plans für das KWK-Kraft­werk auf dem Miche­lin-Gelän­de sowie Ver­bund­pro­jek­te in der Regi­on und die Son­der­för­de­rung Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se im Regionalmanagement.

Hall­stadt setzt auf die Nähe zur Uni­ver­si­tät Bam­berg und den Inno­va­ti­ons­wil­len der Indus­trie, um sich für die Zukunft auf­zu­stel­len. „Um Inno­va­tio­nen vor­an­zu­brin­gen, wird es immer wich-tiger, über den Rand des eige­nen Unter­neh­mens zu bli­cken. Hier vor Ort sol­len des­halb For­schung und Wirt­schaft Hand in Hand die Inno­va­tio­nen der Zukunft gestal­ten: Die Part­ner kön­nen hier Pro­to­ty­pen bau­en und die­se zur Markt­rei­fe ent­wi­ckeln“, erklär­te Peter Kel­ler, Michelin-Projektleiter.

Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml beton­te die Bedeu­tung für die Regi­on: „Bei uns in der Regi­on Bam­berg sind vie­le Tau­send Arbeits­plät­ze direkt oder indi­rekt vom Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der Auto­mo­bil­bran­che betrof­fen. Vom klei­nen Hand­werks­be­trieb bis hin zum „Glo­bal Play­er“ – die gesam­te Zulie­fe­rer-Bran­che muss sich neue Geschäfts­fel­der erschlie­ßen. Wenn wir den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess erfolg­reich bewäl­ti­gen wol­len, dann ist eines ganz beson­ders wich­tig: Wir müs­sen den Weg gemein­sam mit den Beschäf­tig­ten gehen. Des­halb nimmt das Schwer­punkt­feld ‚lebens­lan­ges Ler­nen‘ eine zen­tra­le Rol­le ein.“

Auch für Bür­ger­meis­ter Tho­mas Söder ste­hen die Arbeits­plät­ze im Mit­tel­punkt: „Gemein­sam mit dem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um kön­nen wir mit unse­rem inno­va­ti­ven Kon­zept dau­er­haft Arbeits­plät­ze schaf­fen und signi­fi­kant Vor­tei­le für alle Berufs­grup­pen – vom Hand­wer­ker bis zum Aka­de­mi­ker – bie­ten. Wir sind der Staats­re­gie­rung für ihre Unter­stüt­zung bei die­sem weg­wei­sen­den Pro­jekt dank­bar. Nun geht es dar­um, die Deckungs­lü­cke in der Finan­zie­rung zu schlie­ßen. Der Cle­an­tech Inno­va­ti­on Park wird auf dem Gelän­de an der Miche­lin­stra­ße als klei­ner Cam­pus erleb­bar sein, auf dem auch eine nach­hal­ti­ge Öko­lo­gie im Fokus steht. Eine park­ähn­li­che Struk­tur wird zusam­men mit einer durch­dach­ten Begrü­nung die Auf­ent­halts­qua­li­tät für alle Mit­ar­bei­ter sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger steigern.“

Sanie­rung der St. Getreu-Kirche

Props­tei St. Getreu erhält 2,025 Mil­lio­nen Euro För­de­rung des Bundes

Noch­mals gut 2 Mil­lio­nen Euro stellt der Bund für die lau­fen­de Sanie­rung der St. Getreu-Kir­che zur Ver­fü­gung. Dies teilt der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär und MdB für Bam­berg und Forch­heim, Tho­mas Sil­ber­horn (CSU), mit. Die Mit­tel stam­men aus dem För­der­pro­gramm des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums “Anpas­sung urba­ner Räu­me an den Klimawandel”.

Das Pro­gramm wird aus dem Ener­gie- und Kli­ma­fonds des Bun­des finan­ziert. Die Mit­tel wur­den als Son­der­ver­mö­gen im Haus­halts­jahr 2021 bewil­ligt und ste­hen in den Jah­ren 2021 bis 2024 zur Ver­fü­gung. Ziel des För­der­pro­gramms ist es, Pro­jek­te mit hoher Wirk­sam­keit für Kli­ma­schutz, CO2-Min­de­rung und Kli­ma­an­pas­sung zu unter­stüt­zen. Mit der Umset­zung und Beglei­tung des Pro­gramms hat das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um das Bun­des­in­sti­tut für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung beauftragt.

„Die Sanie­rung der Kir­che St. Getreu kommt damit ein gutes Stück vor­an”, erklärt Sil­ber­horn. 2020 hat der Bund bereits 7,9 Mil­lio­nen Euro aus dem Etat der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en, Prof. Dr. Moni­ka Grüt­ters, bereit­ge­stellt. „Die erneu­te För­de­rung durch den Bund ist auf­grund akut nöti­ger Sanie­rungs­ar­bei­ten gerecht­fer­tigt, wobei Nach­hal­tig­keit und ener­ge­ti­sche Sanie­rung im Fokus ste­hen”, freut sich der Abgeordnete.

Die baro­cke Kir­che Sankt Getreu ent­stand zwi­schen 1652 und 1732 nach den Plä­nen Jus­tus Hein­rich Dient­zen­ho­fers. Sie zählt heu­te zu den bedeu­tends­ten baro­cken Sakral­bau­ten in Bayern.