Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets glei­chen Halb­fi­nal-Serie aus und erzwin­gen Spiel 5

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben im Play­off-Halb­fi­na­le auch ihr zwei­tes Heim­spiel gegen ALBA BERLIN gewon­nen und die Serie somit auf 2:2 aus­ge­gli­chen. Mit 81:67 (36:36) gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend Spiel 4 in der mit 5.700 Zuschau­ern erneut rest­los aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA und erzwang so ein alles ent­schei­den­des fünf­tes Spiel. Die­ses wird am kom­men­den Diens­tag um 20:30 Uhr in der Ber­li­ner Max-Schme­ling-Hal­le ausgetragen.

Beim Sieg in Spiel 4 wur­den die BMA365 Bam­berg Bas­kets von einem Quar­tett ange­führt. Aus­tin Crow­ley (17), Ibi Wat­son (13) sowie Cobe Wil­liams und Demar­cus Demo­nia (je12) punk­te­ten zwei­stel­lig für das Team aus Freak City. Auf Sei­ten der Alba­tros­se gelang dies Micha­el Rataj (18) und Sam Grie­sel (11).


Der Spiel­ver­lauf

Wie schon in Spiel 3 begann Anton Gavel auch Spiel 4 mit Finn Dönt­gens auf der Cen­ter­po­si­ti­on. Die ers­ten Zäh­ler des Spiels erziel­ten jedoch die Ber­li­ner. Wie zu Beginn von Spiel 1 und auch von Spiel 2 war es Jonas Mat­tiss­eck, der ALBA mit einem Drei­er als ers­tes auf die Anzei­ge­ta­fel brach­te. Demar­cus Demo­nia mach­te Bam­bergs ers­te Punk­te, ehe Jus­tin Bean mit einem Drei-Punk­te-Spiel auf 2:6 (2.) stell­te. EJ Onu, der Spiel #3 ver­let­zungs­be­dingt pau­siert hat­te, war bereits ein­ge­wech­selt wor­den, doch wirk­lich lan­ge wehr­te sei­ne Zeit auf dem Par­kett nicht. Nach drei schnel­len Fouls muss­te er nach nur einer Minu­te und 51 Sekun­den schon wie­der auf der Bank Platz neh­men und wur­de durch Dani­el Kep­pe­l­er ersetzt (4:6/4.). Richard Bal­int sorg­te mit einem Drei­er dann für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung des Spiels (7:6/5.), das bis knapp vier Minu­ten vor Vier­tel­en­de nun eng blieb (12:12/7.). Fünf Bam­ber­ger Fehl­wür­fe lie­ßen ALBA dann zunächst auf 12:17 (8.) etwas ent­ei­len, doch Cobe Wil­liams mit einem Drei-Punk­te-Spiel, Moritz Krim­mer per Drei­er sowie zwei erfolg­rei­che Frei­wür­fe von Demar­cus Demo­nia brach­ten den BMA365 Bam­berg Bas­kets doch noch eine 20:19 Füh­rung nach dem ers­ten Abschnitt.

Vier­tel Num­mer zwei begann Richard Bal­int mit einem erfolg­rei­chen Distanz­wurf, den Moses Wood eben­falls per Drei­er jedoch prompt kon­ter­te (23:22/11.). Das Spiel wur­de nun noch eine Spur phy­si­scher und die Bam­ber­ger gin­gen dank zwei Dunks von Demar­cus Demo­nia mit 28:23 (13.) in Front, der hier aller­dings auch inner­halb von gut einer hal­ben Minu­te sei­ne Fouls zwei und drei auf­ge­brummt bekam und so das Spiel­feld erst ein­mal ver­las­sen muss­te. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets aber blie­ben wei­ter fokus­siert und führ­ten, nach­dem Ibi Wat­son den Frei­wurf für das Tech­ni­sche Foul gegen Jonas Mat­tiss­eck ver­wan­delt hat­te mit 31:25 (15.). Die Ber­li­ner ant­wor­te­ten sofort und hol­ten sich durch Korb­er­fol­ge von Grie­sel, Rataj und Roberts die Füh­rung zurück (31:32/17.). Cobe Wil­liams und Zach Ens­min­ger dreh­ten auch hier den Spieß sofort wie­der um (35:32/18.), zur Pau­se aber führ­te kei­nes der bei­den Teams, da Mar­tin Her­manns­son per Korb­le­ger qua­si mit der Halb­zeit­si­re­ne zum 36:36 traf. Auch bei den Rebounds stand es zur Pau­se mit 22:22 unent­schie­den. Iden­tisch auch die Drei­er­quo­te auf bei­den Sei­ten mit je 4 Tref­fern bei 14 Ver­su­chen und damit 29 Pro­zent. Wäh­rend die Bam­ber­ger in Halb­zeit eins jedoch 8 ihrer 11 Frei­wür­fe im Ber­li­ner Korb unter­brin­gen konn­ten, lie­ßen die Alba­tros­se in den bei­den ers­ten Vier­teln 8 ihrer 12 Frei­wür­fe ungenutzt. 


„In Ber­lin wer­den wir nun min­des­tens noch ein­mal so eine Leis­tung brauchen”

Halb­zeit zwei begann mit einem wun­der­schö­nen Back­door-Play, das Ibi Wat­son abschloss. EJ Onu dunk­te einen Fehl­wurf von Cobe Wil­liams, der den fol­gen­den Angriff dann selbst für einen Korb­le­ger zum 42:38 nutz­te. Weni­ger gefal­len dürf­te Anton Gavel die Tat­sa­che haben, dass sein Team im drit­ten Vier­tel bereits nach 2:35 Minu­ten die Mann­schafts­foul­gren­ze erreicht hat­te. Demar­cus Demo­nia ließ es auf jeden Fall wei­ter kra­chen. Zunächst ver­wer­te­te er ein Alley Oop-Anspiel von Dani­el Kep­pe­l­er zum 44:39 (23.), ehe er es wenig spä­ter auf Zuspiel von Cobe Wil­liams schon wie­der schep­pern ließ (56:48/8). Die Fans in der BROSE ARENA hier natür­lich aus dem Häus­chen und mit der Hoff­nung, ihr Team könn­te nun noch etwas wei­ter davon­zie­hen. ALBA aber ließ sich nicht abschüt­teln und kam dank Micha­el Rataj sogar bis auf 56:53 (29.) wie­der her­an. Beim Stand von 60:54 ende­ten die drit­ten zehn Minuten.

Mit Beginn des letz­ten Vier­tels leg­ten die Bam­ber­ger in der Ver­tei­di­gung nun noch­mals deut­lich zu. 2:29 Minu­ten waren bereits gespielt, als Nor­ris Agba­ko­ko die ers­ten ALBA-Punk­te zum 62:56 (33.) erzie­len konn­te. Bei den Bam­ber­gern fie­len nun die Drei­er. Ibi Wat­son, Aus­tin Crow­ley und Cobe Wil­liams tra­fen und Freak City beb­te (71:56/35.). ALBA ver­such­te nun noch­mals alles und ver­kürz­te durch den Drei­er von Sam Grie­sel auf 73:61 (37.), doch mit acht Punk­ten am Stück sorg­te Aus­tin Crow­ley beim 81:63 (39.) für die Ent­schei­dung und so den 2:2‑Ausgleich in der Serie.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­ser erneu­ten Ener­gie­leis­tung. Wir haben heu­te das Rebound-Duell gewon­nen, was enorm wich­tig für uns war. Klar haben wir dann auch in der zwei­ten Halb­zeit unse­re Wür­fe vorn getrof­fen, die zum Teil aber auch gut her­aus­ge­spielt waren. In Ber­lin wer­den wir nun min­des­tens noch ein­mal so eine Leis­tung brau­chen, aber wenn wir jetzt schon in Spiel 5 sind, wol­len wir natür­lich auch alles dafür tun, dass wir auch das nächs­te Spiel gewin­nen”, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. Am kom­men­den Diens­tag­abend um 20:30 Uhr steigt in der Max-Schme­ling Hal­le im Play­off-Halb­fi­na­le nun das alles ent­schei­den­de Spiel 5 um den Ein­zug ins Finale!

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