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Basketball Bundesliga

Bas­ket­ball Cham­pi­ons League

BMA365 Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen dem SYNTAINICS MBC mit 74:85

Freak City muss wei­ter war­ten. Auch im zwei­ten Anlauf hat es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets nicht mit dem ers­ten Heim­sieg der neu­en Sai­son in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga geklappt. Vor 4.023 Zuschau­ern unter­la­gen die Bam­ber­ger am Sams­tag­abend in der BROSE ARENA gegen den SYNTAINICS MBC mit 74:85 (32:45).

Hat­te das Team von Head Coach Jesús Ramí­rez im ers­ten Abschnitt nahe­zu per­ma­nent in Füh­rung gele­gen, brach man in den fol­gen­den zwei Spiel­ab­schnit­ten kom­plett ein. Aus einer 8‑Punk­te-Füh­rung (22:14/9.) wur­de ein 28 Zäh­ler betra­gen­der Rück­stand (34:62/26.). Im Schluss­ab­schnitt kämpf­te man sich dann zwar noch­mals zurück in die Spur und konn­te den Abstand auch auf unter zehn Zäh­ler ver­kür­zen, die Wöl­fe aus Wei­ßen­fels aber blie­ben kon­zen­triert und brach­ten den letzt­lich ver­dien­ten Aus­wärts­sieg rou­ti­niert ins Ziel.

Bes­ter Wer­fer im Team der BMA365 Bam­berg Bas­kets war Tre­von Scott mit 22 Punk­ten. Bei den Wei­ßen­fels­ern punk­te­ten alle fünf Star­ter zwei­stel­lig (Sima­nic und Rea­ves je 16, Hunt 12, Pla­ni­nic und Gai­nes je 11).


Der Spiel­ver­lauf

Den bes­se­ren Start in die Par­tie erwisch­ten die Gast­ge­ber, die dies­mal mit Jor­dan Jones, Richard Bal­int, Yuval Hoch­stad­ter, Tre­von Scott und Hason Ward das Spiel began­nen. Tre Scott traf sei­ne bei­den ers­ten Wür­fe von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und brach­te die Bam­ber­ger schnell in Front (6:0/2.). Nach knapp drei Minu­ten fan­den dann jedoch auch die Gäs­te aus Sach­sen-Anhalt zu ihrem Rhyth­mus und nach einem Korb­er­folg mit Foul nutz­te Spen­cer Rea­ves in der 5. Spiel­mi­nu­te den Bonus­frei­wurf zum erneu­ten Aus­gleich (8:8). Die Bam­ber­ger zogen aber wie­der ein wenig davon. Dank zwei wei­te­rer erfolg­rei­cher Drei­er erspiel­te man sich eine 8‑Punk­te-Füh­rung. Richard Bal­int und Mylik Wil­son hat­ten aus der Distanz getrof­fen, ehe Bam­bergs tsche­chi­scher Natio­nal­spie­ler an der Frei­wurf­li­nie mit zwei Tref­fern auf 22:14 (9.) stell­te. DeLon­nie Hunt per Drei­er und Kris Clyb­urn mit erfolg­rei­chem Sprung­wurf brach­ten die Wöl­fe nach zehn Minu­ten aber wie­der auf 22:19 heran.

107 Sekun­den waren im zwei­ten Abschnitt gera­de gespielt, da war Head Coach Jesús Ramí­rez nach einem 6:0‑Start des MBC bereits zu einer Aus­zeit gezwun­gen (22:25). Der Schwung des ers­ten Vier­tels war wie ver­flo­gen. Die Gäs­te hin­ge­gen wur­den nun immer stär­ker und setz­ten sich Punkt um Punkt ab. Gedul­dig such­te der MBC nach den Lücken in der Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung und fand die­se auch ein ums ande­re Mal, so wie Antho­ny Gai­nes in der 17. Minu­te, als er nach einer Pass-Sta­fet­te völ­lig frei unter dem Bam­ber­ger Korb zur ers­ten zwei­stel­li­gen Füh­rung der Wöl­fe ein­dun­ken konn­te (24:34). Die Bam­ber­ger Offen­si­ve wirk­te hin­ge­gen ideen­los und auch in der Ver­tei­di­gung lud man die Gäs­te förm­lich ein. Bes­tes Bei­spiel hier­für war die Akti­on in der 19. Minu­te, als DeLon­nie Hunt nach einem Foul im Wurf sei­nen zwei­ten Frei­wurf ver­gab, Jure Pla­ni­nic aber den Offen­siv-Rebound schnapp­te und den völ­lig frei­ste­hen­den Spen­cer Rea­ves bedien­te. Rea­ves fackel­te nicht lan­ge und ver­senk­te den Drei­er zum 30:45. Dani­el Kep­pe­l­er konn­te noch zwei Zäh­ler vor der Pau­se für die BMA365 Bam­berg Bas­kets erzie­len, doch mit 10:26 ging der zwei­te Abschnitt klar ver­lo­ren (32:45).


„Wir haben die glei­chen Feh­ler gemacht wie zuletzt in Peristeri“

Wer gehofft hat­te, dass die Halb­zeit­pau­se das Wei­ßen­fel­ser Spiel viel­leicht etwas ein­brem­sen wür­de, sah sich ent­täuscht. Der MBC zog sein Spiel wei­ter völ­lig humor­los durch, wäh­rend auf Bam­ber­ger Sei­te nach wie vor so gut wie nichts zusam­men­ge­hen woll­te. 5:20 Minu­ten waren nach der Pau­se ver­gan­gen, als Col­lin Welp allein­ge­las­sen in der Bam­ber­ger Zone zum 34:62 abschlie­ßen konn­te und die damit höchs­te Gäs­te-Füh­rung des Abends erziel­te. Die Bam­ber­ger prä­sen­tier­ten sich wei­ter­hin ohne Ener­gie und Ideen, wes­halb auch das drit­te Vier­tel klar mit 9:21 an die Gäs­te aus Mit­tel­deutsch­land ging. Beim Stand von 41:66 ging es somit in die letz­ten zehn Minuten.

Die­ses letz­te Vier­tel hat­te es dann noch­mals in sich, denn das Bam­ber­ger Team plötz­lich wie aus­ge­wech­selt. Die Ver­tei­di­gung stand auf ein­mal wie­der und pro­du­zier­te geg­ne­ri­sche Feh­ler. Zudem traf man im Angriff auch wie­der sei­ne Wür­fe und kam inner­halb von nur 2 Minu­ten und 35 Sekun­den dank eines 15:3‑Laufs schnell auf 56:69 her­an. Die Wöl­fe aber hat­ten hier die pas­sen­de und eis­kal­te Ant­wort in Form eines Korb­er­folgs von Jure Pla­ni­nic sowie eines Drei­ers von Kost­ja Mus­hi­di aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke. Uner­schro­cken netz­te Mus­hi­di über den her­aus­stür­zen­den Yuval Hoch­stad­ter zum 56:74 (35.) ein. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets ver­such­ten nun noch ein­mal alles und kamen durch den Drei­er von Tre­von Scott bei noch 4:38 Minu­ten Rest­spiel­zeit aber­mals auf 63:76 her­an. Doch auch hier hat­ten die Wei­ßen­fel­ser nach einer Aus­zeit von Head Coach Vla­di­mir Jova­no­vic die rich­ti­gen Plays parat, um die Bam­ber­ger nicht noch wei­ter an sich her­an­kom­men zu las­sen. Am Ende stand ein 74:85 und damit ein ins­ge­samt ver­dien­ter Aus­wärts­sieg des SYNTAINICS MBC auf der Anzeigetafel.

„Glück­wunsch an den MBC. Bit­te nicht falsch ver­ste­hen, aber es ärgert mich hier immer dem Geg­ner gra­tu­lie­ren zu müs­sen, weil wir ein­fach unse­ren Job nicht rich­tig machen. Wir haben die glei­chen Feh­ler gemacht wie zuletzt in Peris­te­ri, indem wir ein­fach nicht mit der rich­ti­gen Men­ta­li­tät über 40 Minu­ten an die­ses Spiel her­an­ge­gan­gen sind. Im ers­ten Vier­tel haben wir ganz okay begon­nen, viel­leicht ein wenig lang­sam aber in Ord­nung“, so Bam­bergs Head Coach Jesus Rami­rez. „Im zwei­ten Vier­tel waren wir dann aber wie schon in Grie­chen­land auf einem ganz ganz nied­ri­gen Level und konn­ten kei­ner­lei Ener­gie fin­den. Der MBC hat­te 20 Offen­siv-Rebounds, konn­te von jeder belie­bi­gen Posi­ti­on aus in unse­re Zone ein­drin­gen und wir waren ein­fach nicht in der Lage, dage­gen­zu­hal­ten, wie das in der BBL ein­fach von­nö­ten ist. Anschei­nend mache ich etwas falsch, denn ich konn­te die Spie­ler nicht davon über­zeu­gen, dass schön spie­len und ein paar Drei­er eben nicht genug sind. Wir müs­sen etwas ver­än­dern und wir wer­den etwas ver­än­dern, denn so funk­tio­niert es nicht. Auf die­se Art und Wei­se wer­den wir auf jeden Fall nicht noch ein­mal ver­lie­ren. Vie­len Dank an die Fans in der Are­na! Es tut mir leid, dass wir in mei­nem zwei­ten Heim­spiel nicht in der Lage waren, eine ande­re Per­for­mance zu zei­gen. Noch­mals Dan­ke und bei nächs­ten Mal wer­den wir ein ande­res Gesicht zeigen.“


Cham­pi­ons League am Mitt­woch in der
Bro­se Arena

Schon am kom­men­den Mitt­woch geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets wei­ter. Dann geht es für das Team von Head Coach Jesús Ramí­rez erneut in der Cham­pi­ons League zur Sache. Im ers­ten Heim­spiel der neu­en BCL-Sai­son begrüßt man dann um 19:00 Uhr die Spa­ni­er von UCAM Mur­cia in der Bro­se Arena.

Bas­ket­ball Cham­pi­ons League

BMA365 Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen in Peristeri

Am Ende hat es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets nicht ganz gereicht zum Auf­takt­sieg im ers­ten Spiel der neu­en Sai­son in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League. Im Gast­spiel bei Peris­te­ri Bets­son unter­la­gen die Bam­ber­ger am Diens­tag­abend nur knapp mit 87:93 (42:53) und das, obwohl man zwi­schen der 18. und 25. Spiel­mi­nu­te für ins­ge­samt 7 Minu­ten und 44 Sekun­den ohne jeg­li­chen Punkt geblie­ben war.

Das Team von Head Coach Jesús Ramí­rez bewies in der mit nur 1.006 Zuschau­ern spär­lich besetz­ten Andre­as Papan­dre­ou Indoor Are­na viel Herz sowie gro­ßen Cha­rak­ter und kämpf­te sich nach einem zwi­schen­zeit­li­chen 22-Punk­te-Rück­stand in die Par­tie zurück. Nach einem Drei­er von Dani­el Kep­pe­l­er über­nahm man knapp fünf Minu­ten vor dem Ende sogar erneut die Füh­rung und konn­te sich einen klei­nen Vor­sprung her­aus­spie­len. Die Grie­chen aber schlu­gen noch­mals zurück und hat­ten in einer völ­lig offe­nen Schluss­pha­se am Ende auch das Glück in Form eines über Brett ver­wan­del­ten Drei­ers auf ihrer Seite.

Jalen Finch mit 21 Punk­ten und Ty Nichols mit 20 Zäh­lern waren die bes­ten Scorer im Team der Grie­chen. Auf Sei­ten der BMA365 Bam­berg Bas­kets hat­ten Richard Bal­int (17) und Yuval Hoch­stad­ter (16) am Ende die meis­ten Zähler.


Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger began­nen die Par­tie in Grie­chen­land dies­mal mit Jor­dan Jones, Jor­dan Wright, Yuval Hoch­stad­ter, Tre­von Scott und Dani­el Kep­pe­l­er. Kep­pe­l­er war für Hason Ward in die Start­for­ma­ti­on gerückt, der auf­grund der soge­nann­ten Home­grown Play­er Rege­lung in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League aus­set­zen muss­te (Neben den US-Ame­ri­ka­nern Scott, Jones, Wright, Wil­son und Ward sowie unse­rem tsche­chi­schen Natio­nal­spie­ler Richard Bal­int, zäh­len auch Brendan Ter­ry und Yuval Hoch­stad­ter, trotz ihres deut­schen Pas­ses, nicht zu den soge­nann­ten Home­grown Spie­lern, da sie in der Jugend nicht min­des­tens drei Jah­re in Deutsch­land gespielt haben). Die Bam­ber­ger star­te­ten gut in ihr ers­tes Cham­pi­ons League Spiel und lagen dank enga­gier­ter Ver­tei­di­gung und dem bereits zwei­ten Drei­er von Tre­von Scott Mit­te des ers­ten Vier­tels in Front (8:6/5.). Richard Bal­int pack­te noch einen wei­te­ren Drei­er dazu und nach Dunks von Mylik Wil­son und Jona­than Bäh­re sah sich Peris­te­ris Head Coach Vasi­lis Xan­tho­pou­los beim 16:10 zu sei­ner ers­ten Aus­zeit ver­an­lasst (7.). Das Spiel blieb ins­ge­samt aber wei­ter von vie­len Feh­lern und Fehl­wür­fen durch­zo­gen. Jor­dan Wrights Drei­er erhöh­te die Bam­ber­ger Füh­rung auf sie­ben Zäh­ler (19:12/9.). Den letz­ten Punsh in die­sem ers­ten Abschnitt aber setz­te einer der bei­den agi­len Guards der Grie­chen. Ty Nichols fand den Weg bis zum Bam­ber­ger Korb und ver­senk­te den Ball zum 22:18 nach den ers­ten zehn Minuten.

Schon vor dem erwähn­ten Scoring-Loch gab es eine wei­te­re Schwä­che­pha­se im Spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets. Auch in den ers­ten knapp drei Minu­ten des zwei­ten Vier­tels gelang ihnen offen­siv nichts Zähl­ba­res, was die Gast­ge­ber zu einem 11:0‑Lauf zum 22:29-Zwischenstand (13.) nutz­ten. Die Aus­zeit von Head Coach Jesús Ramí­rez brach­te dann aber zunächst ein­mal wie­der Ord­nung ins Spiel sei­nes Teams, das sich durch einen Drei­er von Mylik Wil­son sowie fünf Zäh­lern in Fol­ge von Yuval Hoch­stad­ter wie­der auf 32:34 (15.) her­an­spiel­te. Mit drei wei­te­ren sei­ner ins­ge­samt 11 Punk­ten allein im zwei­ten Abschnitt glich Yuval Hoch­stad­ter die Par­tie beim 40:40 (17.) aus und man schien das Spiel nun wie­der in den Griff zu bekom­men. Doch irgend­wie woll­ten die Wür­fe plötz­lich nicht mehr fal­len und die Grie­chen mach­ten sich lang­sam wie­der davon. Ein 13:2‑Lauf von Peris­te­ri bescher­te den Haus­her­ren eine zwei­stel­li­ge Pau­sen­füh­rung (42:53).


„Wir haben heu­te in die­sem Spiel zwei Gesich­ter gezeigt“

Die zwei­te Halb­zeit begann mit einem Déjà-vu, denn erneut glück­te den Grie­chen ein 11:0‑Lauf zu Beginn des Vier­tels, was ihre Füh­rung bis auf 42:64 (24.) anwach­sen ließ. Fast fünf Minu­ten brauch­ten die Bam­ber­ger, um in Per­son von Brendan Ter­ry die ers­ten Zäh­ler der zwei­ten Hälf­te zu erzie­len. Die Par­tie schien hier bereits ent­schie­den zu sein. Das Team von Jesús Ramí­rez aber gab sich noch lan­ge nicht geschla­gen, krem­pel­te noch­mals die Ärmel hoch, biss sich zurück und plötz­lich lief die Par­tie wie­der in die kom­plett ande­re Rich­tung. Der Drei­er von Richard Bal­int zum 47:64 (26.) war der Start­schuss eines Bam­ber­ger 20:6‑Runs bis zum Ende des drit­ten Vier­tels (64:70).

Auch zu Beginn des Schluss­ab­schnitts ging die Bam­ber­ger Auf­hol­jagd wei­ter. Jor­dan Wright for­cier­te zwei Ball­ver­lus­te der Grie­chen und ver­kürz­te auf 68:70. 4:43 Minu­ten vor dem Ende war das Come­back dann per­fekt, als Dani­el Kep­pe­l­er sein Team per Drei­er mit 79:77 erneut in Füh­rung warf. Richard Bal­int ließ einen wei­te­ren Drei­er fol­gen und zwang Peris­te­ri beim 82:77 (36.) zur nächs­ten Aus­zeit. Die Grie­chen fin­gen sich wie­der und kon­ter­ten. Jalen Finch und Ty Nichols schlu­gen zu und Peris­te­ri lag 2:10 Minu­ten vor dem Ende wie­der vor­ne (84:86). Yuval Hoch­stad­ter gab mit einem Drei­er zwar noch­mals die pas­sen­de Ant­wort (87:86/39.), doch nach­dem Omar Pay­ne nach dem 5. Foul von Dani­el Kep­pe­l­er an der Frei­wurf­li­nie zunächst aus­ge­gli­chen hat­te, stopp­ten die Grie­chen den Bam­ber­ger Angriff. Auf der Gegen­sei­te traf Alex­an­dros Niko­lai­dis 43 Sekun­den vor dem Ende einen Drei­er mit Brett zum 87:90 und sorg­te hier­mit für die Entscheidung. 

„Glück­wunsch an das Team und den Coa­ching Staff von Peris­te­ri zum Sieg. Wir haben heu­te in die­sem Spiel zwei Gesich­ter gezeigt. Vor allem im zwei­ten Vier­tel sah das rich­tig schlecht aus. Da haben wir mit ganz gerin­ger Ener­gie gespielt und es hat uns dar­an gefehlt, uns gegen das Spiel von Peris­te­ri zur Wehr zu set­zen. Das hat uns das Spiel letzt­lich gekos­tet“, so Bam­bergs Head Coach Jesus Rami­rez. „Auf der ande­ren Sei­te sagt es aber auch viel über unse­re Mann­schaft, dass man hier in Peris­te­ri nach über 20 Punk­ten Rück­stand zurück­kommt und wie­der in Füh­rung geht. Kom­pli­ment an die Spie­ler, wie sie wei­ter an sich geglaubt und gekämpft haben. Wir wer­den von bei­den Gesich­tern, die wir heu­te gezeigt haben, ler­nen und auf dem Gesicht wei­ter auf­bau­en, das wir am Ende des Spiels gezeigt haben.“

Nach dem Cham­pi­ons League Auf­takt war­tet in vier Tagen bereits die nächs­te Liga-Auf­ga­be auf unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets. Am 5. Spiel­tag in der easy­Cre­dit BBL geht es am kom­men­den Sams­tag um 18:30 Uhr in der BROSE ARENA gegen die Wöl­fe des SYNTAINICS MBC.
Die nächs­te Par­tie in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League folgt dann am Mitt­woch, 14. Okto­ber, wenn um 19:00 Uhr die Spa­ni­er von UCAM Mur­cia ihre Visi­ten­kar­te in der BROSE ARENA abge­ben werden.

Bas­ket­ball Cham­pi­ons League

BMA365 Bam­berg Bas­kets star­ten bei Peris­te­ri Bets­son in die Saison

In Grie­chen­land beginnt für die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Diens­tag­abend die neue Sai­son in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League. Das Team von Head Coach Jesús Ramí­rez ist zum Auf­takt zu Gast in Peris­te­ri, einem im Nord­wes­ten Athens gele­ge­nen Vor­ort der grie­chi­schen Hauptstadt.

Peris­te­ri, was zu Deutsch Tau­be bedeu­te­te, ist eine selbst­stän­di­ge Gemein­de, zählt rund 140.000 Ein­woh­ner und ist damit die sechst­größ­te Stadt Grie­chen­lands. In der Vor­sai­son beleg­te Peris­te­ri Bets­son den sechs­ten Platz in der grie­chi­schen Meis­ter­schaft, nach­dem man im Play­off-Vier­tel­fi­na­le mit 0:2 gegen PAOK Thes­sa­lo­ni­ki aus­ge­schie­den war. Spiel­be­ginn in der Andre­as Papan­dre­ou Indoor Are­na zwi­schen Peris­te­ri Bets­son und den BMA365 Bam­berg Bas­kets ist am Diens­tag­abend um 18:30 Uhr deut­scher Zeit (19:30 Uhr Ortszeit). 

„Wir freu­en uns alle sehr, dass die Cham­pi­ons League Sai­son nun end­lich los­geht. Mit nur sechs Spie­len ist die ers­te Grup­pen­pha­se sehr kurz und so ist jedes Spiel und jeder Punkt extrem wich­tig. Die Aus­wärts­spie­le sind dabei beson­ders schwie­rig, aber auch der Schlüs­sel, wenn man wei­ter­kom­men möch­te. In unse­rer Grup­pe geht es für uns gegen drei sehr star­ke Geg­ner“, so Bam­bergs Head Coach Jesus Rami­rez. „Unse­ren Auf­takt­geg­ner Peris­te­ri ken­ne ich noch aus der letz­ten Sai­son, als ich hier mit Sara­gos­sa gespielt habe. Sie sind eine sehr gute und sehr gut gecoach­te Mann­schaft, die in ihrer eige­nen Hal­le nur sehr schwer zu bezwin­gen ist. Inso­fern wird das Spiel für uns gleich die nächs­te Chall­enge wer­den. Nach dem Sieg in Ber­lin kom­men wir aber mit einem guten Spiel im Rücken hier­her nach Grie­chen­land und genau dar­an wol­len wir jetzt auch anknüp­fen. Klar erwar­tet uns ein ande­rer Geg­ner und auch eine ande­re Art, Bas­ket­ball zu spie­len. Das gilt es, unse­rer Mann­schaft jetzt zu ver­mit­teln und dann wol­len wir die Her­aus­for­de­rung „Bas­ket­ball Cham­pi­ons League“ anneh­men, alles geben und den nächs­ten Schritt in unse­rer Ent­wick­lung als Mann­schaft machen.“

Für das Team von Chef­trai­ner Vasi­lis Xan­tho­pou­los hat die Sai­son gera­de erst am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de begon­nen. Am 1. Spiel­tag in der grie­chi­schen Meis­ter­schaft muss­te man nach Patras. Bei Pro­mi­t­he­as, die übri­gens im Halb­fi­na­le des Cham­pi­ons League Qua­li­fi­ka­ti­ons-Tur­niers an RASTA Vech­ta geschei­tert waren, hol­te man den ers­ten Sai­son­sieg. Dank eines star­ken Schluss­ab­schnitts, den man 26:17 gewann, sowie nur ins­ge­samt 10 Ball­ver­lus­ten im Spiel dreh­te man die Begeg­nung letzt­lich zu sei­nen Guns­ten und gewann mit 94:88. Peris­te­ri spiel­te sehr phy­sisch, beging ins­ge­samt 35 Fouls und muss­te drei Spie­ler vor­zei­tig mit 5 Fouls auf der Bank Platz neh­men las­sen. Was dane­ben noch auf­fiel im Spiel von Peris­te­ri: 42-mal ver­such­te man es von jen­seits der Drei-Punk­te-Linie, traf aller­dings nur 12 die­ser Würfe.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Aus­ru­fe­zei­chen! BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen beim Deut­schen Meister

Mit 98:83 haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 4. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga beim amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter in Ber­lin gewonnen.

In der mit 9.060 Zuschau­ern gefüll­ten Uber Are­na steu­er­te Dani­el Kep­pe­l­er nach sei­ner Ein­wechs­lung im ers­ten Vier­tel bis zum 15:3 (7.) bereits sie­ben Zäh­ler bei und brach­te vor allem mit sei­nen immer wie­der kraft­vol­len Abschlüs­sen am ALBA-Korb die not­wen­di­ge Ener­gie ins Spiel und sein Team so auf Kurs. Bereits Mit­te des ers­ten Vier­tels hat­te sich der amtie­ren­de Pokal­sie­ger zwei­stel­lig abset­zen kön­nen. Die Ber­li­ner kämpf­ten sich jedoch immer wie­der zurück ins Spiel und waren knapp sechs Minu­ten vor dem Ende nach dem Drei­er von Mal­te Delow wie­der bis auf 72:75 her­an­ge­kom­men. Jor­dan Wright & Co. hat­ten aber jeweils die pas­sen­de Ant­wort parat und erspiel­ten sich am Ende einen ver­dien­ten Sieg in der Hauptstadt.

Die bes­ten Wer­fer in Rei­hen des Meis­ters waren Jack Kay­il und Joe Wie­skamp mit jeweils 16 Punk­ten. Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets punk­te­ten fünf Spie­ler zwei­stel­lig. Jor­dan Wright traf mit 23 Zäh­lern am besten. 


Der Spiel­ver­lauf

Das Gast­spiel beim Meis­ter begann Head Coach Jesús Ramí­rez erneut mit Jor­dan Jones, Jor­dan Wright, Yuval Hoch­stad­ter, Tre­von Scott und Hason Ward als sei­ner Start­ing Five. Tre Scott erziel­te die ers­ten Bam­ber­ger Punk­te (2:0/2.), die Ber­lins Neu­zu­gang Joe Wie­skamp per Drei­er zur ein­zi­gen ALBA-Füh­rung im gesam­ten Spiel beant­wor­ten konn­te. Von hier an über­nah­men nun die Bam­ber­ger die Initia­ti­ve auf dem Par­kett. Dani­el Kep­pe­l­er führ­te sein Team in nicht ein­mal zwei Minu­ten mit sie­ben Punk­ten zu einer 15:3‑Führung (7.). Mal­te Delow stopp­te den Bam­ber­ger Lauf mit einem Drei­er, doch auf der Gegen­sei­te ant­wor­te­te Richard Bal­int eben­falls aus der Distanz (18:6/8.). ALBA hat­te sich zu die­sem Zeit­punkt des Spiels bereits neun Ball­ver­lus­te geleis­tet und womög­lich hät­te die Bam­ber­ger Füh­rung nach dem ers­ten Vier­tel (22:11) noch höher sein kön­nen, wären einem nicht selbst auch schon acht Tur­no­ver unterlaufen.

Die ers­ten Bam­ber­ger Zäh­ler des zwei­ten Vier­tels waren erneut ein High­light. Dani­el Kep­pe­l­er umspiel­te Mal­te Delow, dunk­te den Ball über Joe Wie­skamp zum 24:12 (11.) und der Vor­sprung wuchs wei­ter. Per Drei­er stell­te Yuval Hoch­stad­ter auf 32:17 (14.). ALBA schlug jedoch zurück und nach einem 10:2‑Lauf waren die Alba­tros­se wie­der her­an­ge­kom­men (34:27/16.). Drei­er von Tre Scott sowie zwei von Richard Bal­int waren hier die Bam­ber­ger Ant­wort und man lag gut drei Minu­ten vor der Pau­se wie­der klar in Front (43:29). Ein And-One von Mylik Wil­son erhöh­te die Füh­rung wie­der auf 15 Zäh­ler (18.), ehe die Ber­li­ner mit einem 8:0‑Lauf in den letz­ten bei­den Minu­ten der ers­ten Halb­zeit bis zur Pau­se wie­der auf 46:39 stel­len konnten. 


„Wir waren fokus­siert, haben die kör­per­li­che Her­aus­for­de­rung angenommen“

Nach dem Sei­ten­wech­sel ver­kürz­te ALBA wei­ter (48:43/22.), doch die Bam­ber­ger blie­ben ruhig und mit einem schwie­ri­gen Tur­n­around-Jump­shot star­te­te Tre Scott die nächs­te star­ke Bam­ber­ger Pha­se, in der Drei­er von Jor­dan Wright und Yuval Hoch­stad­ter zum 56:43 (24.) folg­ten. 2:44 Minu­ten vor Ende des drit­ten Abschnitts stand dann auf ein­mal Joshua Obie­sie im Mit­tel­punkt. Nach­dem er zunächst per Drei­er zum 60:48 (26.) getrof­fen hat­te, wur­de ihm ein Tech­ni­sches Foul ange­krei­det. Sei­ne Pro­tes­te hier aller­dings ver­ständ­lich, denn die vor­an­ge­gan­ge­ne Ent­schei­dung auf Shot­clock-Vio­la­ti­on war eine kla­re Fehl­ent­schei­dung. Das Team von Jesús Ramí­rez ließ sich aber auch hier­von nicht aus der Ruhe brin­gen und behaup­te­te sei­nen Vor­sprung über 66:54 (29.) bis zum 71:58 nach 30 Minuten.

Mit schlech­ten Nach­rich­ten ging es in den Schluss­ab­schnitt, denn bereits nach 54 Sekun­den war das Spiel für Hason Ward mit sei­nem 5. Foul been­det. ALBA wur­de wie­der stär­ker und Nevio Benne­feld ver­kürz­te mit sechs Zäh­lern in Fol­ge auf 71:64 (32.). Punkt um Punkt kamen die Ber­li­ner nun zurück ins Spiel. Jus­tin Bean traf für drei Punk­te (73:67/33.) und Mal­te Delow tat ihm eine Minu­te spä­ter gleich (75:72/35.). Jor­dan Wright aber ant­wor­te­te sofort, indem er sich gegen Delow zum Korb durch­tank­te und abschloss (77:72/35.). Die bei­den nächs­ten Wür­fe gehör­ten nun den Ber­li­nern, doch nach­dem Mal­te Delow zunächst schei­ter­te, wur­de der Fast-Break Korb­le­ger von Jack Kay­il nach dem Ball­ver­lust von Mylik Wil­son vom zurück­ei­len­den Wil­son geblockt. Den aus dem Block ent­stan­de­nen Schnell­an­griff nutz­te Tre Scott für einen Drei­er zum 80:72 (36.). 48 Sekun­den und einen wei­te­ren Drei­er von Jor­dan Wright spä­ter war der Bam­ber­ger Vor­sprung erneut zwei­stel­lig (85:75/37.). Richard Bal­int (88:75) und noch­mals Jor­dan Wright (91:78/39.) tra­fen eben­falls aus der Distanz und spä­tes­tens beim Korb­le­ger von Jor­dan Jones, 66 Sekun­den vor dem Ende, war beim 93:78 die Ent­schei­dung zuguns­ten des Pokal­sie­gers gefallen.

„Das war ein gutes Spiel von uns. Zunächst möch­te ich mei­nen Spie­lern und dem Staff gra­tu­lie­ren. Wir haben in Berei­chen, in denen uns bis­lang Erfah­rung gefehlt hat – etwa bei der Inten­si­tät und Phy­sis auf die­sem Niveau –, einen gro­ßen Schritt nach vorn gemacht“, so Bam­bergs Head Coach Jesus Rami­rez. „Wir waren fokus­siert, haben die kör­per­li­che Her­aus­for­de­rung ange­nom­men und sind auch in schwie­ri­gen Pha­sen im Spiel geblie­ben. Als ALBA zwei­mal gro­ßen Druck auf­ge­baut hat, haben wir Ruhe bewahrt und wich­ti­ge Wür­fe getrof­fen. Ich bin über­zeugt, dass mei­ne Spie­ler in den nächs­ten Spie­len dort anknüp­fen werden.”

Nach dem Auf­takt der neu­en Sai­son in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League am kom­men­den Diens­tag bei Peris­te­ri Bets­son war­tet das nächs­te Heim­spiel am kom­men­den Sams­tag auf alle Fans in Freak City, wenn die BMA365 Bam­berg Bas­kets am nächs­ten BBL-Spiel­tag die Wöl­fe des SYNTAINICS MBC in der BROSE ARENA emp­fan­gen werden.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets rei­sen nach Berlin

Acht Par­tien gab es zwi­schen bei­den Mann­schaf­ten in der abge­lau­fe­nen Sai­son. An die­sem Sams­tag ste­hen sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets und ALBA BERLIN nun zum ers­ten Mal in die­ser Spiel­zeit gegen­über und fügen der am häu­figs­ten über­haupt in der Bun­des­li­ga aus­ge­tra­ge­nen Par­tie eine wei­te­re, und zwar die 138. Auf­la­ge des Klas­si­kers Bam­berg gegen Ber­lin, hin­zu. Tip-Off am 4. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zum Match des amtie­ren­den Deut­schen Meis­ters gegen den amtie­ren­den Deut­schen Pokal­sie­ger ist am Sams­tag­abend in der Uber Are­na um 18:30 Uhr.

Mit zwei Heim­sie­gen sind die Alba­tros­se in die neue Sai­son gestar­tet. Im Eröff­nungs­spiel der 61. BBL-Sai­son besieg­ten die Ber­li­ner dank eines sehr star­ken Schluss­vier­tels (30:20) die NINERS aus Chem­nitz mit 89:82. Auch für die SKYLINERS gab es am 2. Spiel­tag nichts in Ber­lin zu holen. ALBA sieg­te mit 94:83 und hat­te dies­mal zum Ende des drit­ten Vier­tels sei­ne stärks­te Pha­se, als man bis auf 69:55 davon­zie­hen konn­te. Das Spiel gegen die Hes­sen war für ALBA jedoch ein teu­res, denn sowohl Mar­tin Her­manns­son (Mus­kel­ver­let­zung im Ober­schen­kel) als auch Noris Agba­ko­ko (Frak­tur des Innen­knö­chels) ver­letz­ten sich. Spiel drei der neu­en Serie beim FC Bay­ern Mün­chen ging für die Ber­li­ner mit 61:95 klar ver­lo­ren und so steht ALBA aktu­ell mit einer Bilanz von zwei Sie­gen und einer Nie­der­la­ge punkt­gleich mit vier ande­ren Teams im obe­ren Tabellendrittel.

„Wenn man über ALBA spricht, dann redet man erst ein­mal über ande­re Spie­ler“, sagt Bam­bergs BBL-Rekord­spie­ler Kars­ten Tad­da. In der Tat: Jus­tin Bean steht weni­ger im Ram­pen­licht als so man­cher sei­ner Team­kol­le­gen. Wie wich­tig der fast 30-Jäh­ri­ge jedoch für die Ber­li­ner ist, hat der in Moo­re, im US-Bun­des­staat Okla­ho­ma gebo­re­ne Power For­ward wohl am ein­drucks­volls­ten in der Final­se­rie der letz­ten Sai­son unter Beweis gestellt, als er sein Team als Moti­va­tor, Antrei­ber und Lea­der auf dem Par­kett mit einem unglaub­li­chen Come­back zur Meis­ter­schaft führ­te und dafür im Anschluss auch abso­lut ver­dient zum MVP der End­spiel­se­rie gewählt wur­de. Was man bei ALBA an ihm hat, wis­sen die Ver­ant­wort­li­chen natür­lich ganz genau und haben den US-Ame­ri­ka­ner des­halb vor die­ser Spiel­zeit mit einem Drei­jah­res­ver­trag ausgestattet.


„Zu Beginn der Sai­son sind klei­ne­re Auf und Abs ganz normal”

Von Hap­oel Be’er She­va wech­sel­te Bran­don Angel vor die­ser Sai­son aus Isra­el an die Spree. Nach sei­ner Zeit am Col­lege in den USA in Stan­ford und Ore­gon mach­te der Power For­ward in der zurück­lie­gen­den Sai­son den Sprung über den Atlan­tik und unter­schrieb in der israe­li­schen Win­ner League sei­nen ers­ten Pro­fi­ver­trag. In 18 Spie­len bei Hap­oel erziel­te er durch­schnitt­lich 16,8 Punk­te und hol­te 7,9 Rebounds. Der 24-Jäh­ri­ge ver­fügt über einen sehr guten Distanz­wurf und steht bei ALBA für die­se Sai­son unter Vertrag.

„In Ber­lin erwar­tet uns der amtie­ren­de BBL-Cham­pi­on und ein sehr sehr star­ker und schwie­rig zu spie­len­der Geg­ner. Inso­fern wird es für uns die nächs­te gro­ße Her­aus­for­de­rung, aber auf der ande­ren Sei­te natür­lich auch die Mög­lich­keit zu sehen und zu zei­gen, wie wir als Mann­schaft bis hier­her bereits gewach­sen sind“, so Bam­bergs Head Coach Jesus Rami­rez. „Zu Beginn der Sai­son sind klei­ne­re Auf und Abs ganz nor­mal. Beim Spiel in Ber­lin wer­den wir von Anfang bis Ende auf dem Spiel­feld unter hohem Druck ste­hen und so wird man sehen, auf wel­chem Level wir aktu­ell spie­len. ALBA ist eine Mann­schaft, die die grund­le­gen­den Sachen, auf die es in einem Bas­ket­ball­spiel ankommt, her­vor­ra­gend gut macht. Gegen so eine Mann­schaft zu spie­len, ist für uns und jedes ande­re Team eine gute Ver­gleichs­mög­lich­keit. Auch wir arbei­ten hart an den Basics und fun­da­men­ta­len Sachen, um stär­ker und bes­ser zu werden.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen MHP RIESEN Lud­wigs­burg im ers­ten Heimspiel

Möch­te man das State­ment von Head Coach Jesús Ramí­rez nach der 96:103-Niederlage sei­ner BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die MHP RIESEN Lud­wigs­burg in einem Satz zusam­men­fas­sen, müss­te man wohl schrei­ben, dass sich die Bam­ber­ger in der Par­tie des 3. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga mehr oder weni­ger selbst geschla­gen haben.

Wohl wahr, denn das Team aus Freak City hat­te vor 4.210 Zuschau­ern am Ende der Par­tie zum einen stol­ze 20 Wür­fe mehr auf den Korb abge­ge­ben als die Lud­wigs­bur­ger. Zum ande­ren konn­te man die RIESEN zu 20 Ball­ver­lus­ten zwin­gen und lag auch bei den Rebounds mit 41:36 vorne.

In einer hart umkämpf­ten Par­tie – ins­ge­samt 17-mal wech­sel­te im Spiel die Füh­rung – hat­ten letzt­lich die Gäs­te aus Lud­wigs­burg das bes­se­re Ende für sich, da ihnen zwi­schen der 35. und 36. Spiel­mi­nu­te in nur 103 Sekun­den gleich vier Drei­er gelan­gen und sie hier aus einem 82:84-Rückstand eine 94:86-Führung mach­ten, die sie bis zur Schluss­si­re­ne nicht wie­der abgaben.

Bes­ter Scorer auf Bam­ber­ger Sei­te war Jor­dan Wright mit 22 Punk­ten. Mit jeweils 21 Zäh­lern führ­ten Ishma­el Leg­gett und Jus­tin Kier die RIESEN an.


Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger began­nen die Par­tie mit der iden­ti­schen Start­for­ma­ti­on wie zuletzt am Don­ners­tag in Vech­ta. Jones, Wright, Hoch­stad­ter, Scott und Ward drück­ten in den ers­ten Minu­ten ordent­lich aufs Gas und erspiel­ten sich schnell eine 7:0‑Führung (3.). Nach die­ser Akkli­ma­tis­a­ti­ons­pha­se kamen nun aber auch die Gäs­te bes­ser ins Spiel und Mit­te des ers­ten Abschnitts waren sie wie­der dran (11:10/5.). Das bereits zwei­te Foul von Richard Bal­int schick­te dann Ishma­el Leg­gett an die Frei­wurf­li­nie, wo er die RIESEN in Minu­te sechs erst­mals in Füh­rung warf (13:14). Dari­us Per­ry leg­te einen ganz schwie­ri­gen Abschluss über Jona­than Bäh­re sowie einen Frei­wurf-Punkt noch drauf (13:17/6.), ehe Joshua Obie­sie mit 5 Zäh­lern in Serie die Füh­rung wie­der zurück­ho­len konn­te (18:17/7.). Nach Drei­ern von Leg­gett und Jor­dan Jones (21:20) been­de­ten die Lud­wigs­bur­ger den ers­ten Abschnitt so, wie ihn die Bam­ber­ger begon­nen hat­ten, näm­lich mit einem 7:0‑Lauf zum 21:27-Zwischenstand nach den ers­ten 10 Minuten. 

Der Abstand blieb dann auch zu Beginn des zwei­ten Abschnitts erst ein­mal kon­stant (27:33/13.). Ein unsport­li­ches Foul gegen Dari­us Per­ry beim Drei­er von Jor­dan Jones nutz­te Bam­bergs Num­mer 4 dann eis­kalt. Zunächst ver­senk­te der Auf­bau­spie­ler alle drei Frei­wür­fe, ehe er den danach fol­gen­den Ball­be­sitz für einen Drei­er zum 33:33-Ausgleich (14.) nutz­te. Die 6 Punk­te von JJ star­te­ten die stärks­te Pha­se der Bam­ber­ger in die­sem Spiel, die sich im Anschluss inklu­si­ve zwei­er Dunks von Dani­el Kep­pe­l­er sowie Drei­ern von Richard Bal­int und Jor­dan Wright mit einem 18:3‑Run bis auf 45:36 (16.) abset­zen konn­ten und Gäs­te-Coach Orte­ga zur zwei­ten Aus­zeit inner­halb von 73 Sekun­den zwang. Die­se Unter­bre­chung brach­te sein Team wie­der zurück in die Spur. Die RIESEN kon­ter­ten den Bam­ber­ger 18:3‑Run mit einem eige­nen 13:3‑Lauf und gin­gen so 57 Sekun­den vor der Pau­se wie­der in Füh­rung (48:49). Die­sen einen Punkt Vor­sprung nah­men die Gäs­te dann auch mit in die Kabi­ne (50:51).


„Wir müs­sen als Mann­schaft gemein­sam bes­ser agieren“

Die Foul­pro­ble­me (Richard Bal­int, Hason Ward, Dani­el Kep­pe­l­er und Yuval Hoch­stad­ter hat­ten zur Pau­se alle­samt bereits drei Fouls) ver­schärf­tem sich in den ers­ten 90 Sekun­den nach Wie­der­be­ginn noch­mals. Hason Ward und auch Dani­el Kep­pe­l­er beka­men ihr 4. Foul ange­krei­det und wäh­rend bei so man­chem BMA365 Bam­berg Bas­kets Fan die Sor­gen­fal­ten grö­ßer wur­den, bis­sen sich die Haus­her­ren wie­der in die Par­tie und erspiel­ten sich eine 63:56-Führung (24.). Die nächs­te Gäs­te-Aus­zeit folg­te und auch dies­mal zeig­te sie Wir­kung. Denn in den gut zwei fol­gen­den Minu­ten ver­kürz­ten die Gäs­te erneut auf 67:65 (27.). 69 Sekun­den vor Ende des drit­ten Vier­tels war es Dari­us Per­ry, der die RIESEN erneut nach vor­ne brach­te (71:72). Ein Drei­er von Jor­dan Wright sowie zwei erfolg­rei­che Frei­wür­fe von Jus­tin Kier sorg­ten für das 74:74 vor dem Schlussabschnitt.

Die Inten­si­tät blieb auch im letz­ten Vier­tel wei­ter hoch. Viel wur­de gescho­ben, gehal­ten und gedrückt, doch nicht immer alles glei­cher­ma­ßen geahn­det. Den Lud­wigs­bur­gern kam dies etwas gele­ge­ner und so zogen sie zu Beginn des letz­ten Abschnitts wie­der etwas davon (74:80/33.). Die BMA365 Bam­berg Bas­kets aber blie­ben dran und schlu­gen zurück und gli­chen durch den Drei­er von Joshua Obie­sie zum 82:82 wie­der aus (34.). 30 Sekun­den spä­ter hol­te Tre Scott die Füh­rung zurück nach Freak City (84:82), ehe Eli­jah Hug­hes eis­kalt zuschla­gen soll­te. Drei Drei­er netz­te der Small For­ward in den fol­gen­den 103 Sekun­den ein und brach­te sein Team nahe­zu im Allein­gang auf die Sie­ger­stra­ße (86:94/36.). Die Bam­ber­ger ver­such­ten noch­mals alles. 3:09 Minu­ten vor dem Ende traf Jor­dan Jones per Drei­er zum 90:94, doch beim Stand von 91:96 fie­len in der vor­letz­ten Minu­te gleich zwei Drei­er des US-Ame­ri­ka­ners nicht und die RIESEN konn­ten so die Punk­te aus Freak City entführen.

„In unse­rem Spiel hat­ten wir heu­te Momen­te, in denen wir nicht fokus­siert und schlicht­weg undis­zi­pli­niert gespielt haben. Wir müs­sen ver­ste­hen, dass Ein­satz allein nicht genug ist. So haben wir zum Bei­spiel Hug­hes in einer ent­schei­den­den Pha­se im Spiel drei freie Drei­er neh­men las­sen“, so Bamn­bergs Head Coach Jesus Rami­rez. „Wir müs­sen als Mann­schaft gemein­sam bes­ser agie­ren und auch ver­ste­hen, was eben in die­sen Pha­sen zu tun ist. Dar­an müs­sen wir jetzt arbei­ten, denn es pas­siert uns immer wie­der, dass wir die Kon­zen­tra­ti­on ver­lie­ren und dem Geg­ner die gewünsch­ten Wür­fe geben, wenn sich die Phy­sis auf dem Feld erhöht. Wir hat­ten in die­sem Spiel 20 Wür­fe mehr, haben Lud­wigs­burg zu 20 Ball­ver­lus­ten gezwun­gen, hat­ten 23 Offen­siv-Rebounds – am Ein­satz kann es also nicht gele­gen haben, aber wir müs­sen es schaf­fen, den Ein­satz mit Fokus und mehr Dis­zi­plin über 40 Minu­ten zu verknüpfen.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets holen in Vech­ta ers­ten Saisonsieg

Am 2. Spiel­tag in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga haben die Bam­berg Bas­kets ges­tern bei RASTA Vech­ta mit 108:67 gewon­nen und damit ihren ers­ten Sai­son­sieg gefeiert.

Der RASTA Dome in der Pari­ser Stra­ße in Vech­ta gilt für Aus­wärts­teams auf­grund der immensen Laut­stär­ke als wohl eine der am unan­ge­nehms­ten zu spie­len­den Hal­len in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga. In der Par­tie des 2. BBL-Spiel­tags zwi­schen RASTA Vech­ta und den BMA365 Bam­berg Bas­kets war am Don­ners­tag­abend davon aber nur wenig zu hören, denn nach fünf zunächst aus­ge­gli­che­nen Minu­ten über­nah­men die Gäs­te aus Freak City das Kom­man­do auf dem Par­kett und zogen von hier an auf und davon.

Nach einem 32:13 im zwei­ten Vier­tel lag das Team von Head Coach Jesús Ramí­rez zur Pau­se vor 2.922 Zuschau­ern bereits klar mit 57:28 in Füh­rung. 41 Zäh­ler betrug letzt­lich der Bam­ber­ger Vor­sprung, nach­dem man auch die Abschnit­te drei und vier für sich ent­schei­den konn­te. Am Ende stand ein 108:67-Auswärtssieg der BMA365 Bam­berg Bas­kets auf der Anzei­ge­ta­fel, die so mit einem Sieg und einer Nie­der­la­ge gegen die an die­sem Spiel­tag eben­falls erfolg­rei­chen MHP RIESEN aus Lud­wigs­burg am kom­men­den Sams­tag in ihr ers­tes Heim­spiel der Sai­son gehen können.

Bes­ter Wer­fer bei RASTA war Arma­an Frank­lin mit 12 Punk­ten. Im Team der BMA365 Bam­berg Bas­kets punk­te­ten gleich sie­ben Spie­ler zwei­stel­lig (Wright 17, Obie­sie 15, Wil­son 14, Jones und Scott je 13, Hoch­stad­ter 11, Bal­int 10).


Der Spiel­ver­lauf

Im Ver­gleich zum Bay­ern-Spiel stell­te Coach Jesús Ramí­rez sei­ne Start­for­ma­ti­on dies­mal auf zwei Posi­tio­nen um. Jor­dan Jones und Jor­dan Wright began­nen die Par­tie im Vech­ta Dome anstel­le von Mylik Wil­son und Richard Bal­int, die zunächst auf der Bank Platz nah­men. Gleich von Beginn an zeig­te das Bam­ber­ger Team ein ande­res Gesicht als im ers­ten Sai­son­spiel. Mit gro­ßer Inten­si­tät ging man in der Ver­tei­di­gung zu Wer­ke und such­te in der Offen­si­ve immer wie­der den Weg zum Korb. Aus vier Korb­le­gern sowie einem erfolg­rei­chen Drei­er von Tre­von Scott resul­tier­ten die ers­ten 11 Bam­ber­ger Zäh­ler (11:11/5.). Vech­ta hin­ge­gen tat sich schwer in Korb­nä­he, vor allem weil an Geburts­tags­kind Hason Ward in der Anfangs­pha­se kein Vor­bei­kom­men war. Drei Wür­fe hat­te der Bam­ber­ger Cen­ter bereits in den ers­ten 3:40 Spiel­mi­nu­ten geblockt. Die Ver­tei­di­gung der Bam­ber­ger stand gut und immer wie­der konn­te man nach Ball­ge­win­nen Tem­po ins eige­ne Spiel brin­gen. 11 von 19 Bam­ber­ger Wür­fen im ers­ten Vier­tel fie­len und nach dem Drei-Punk­te-Spiel von Tre Scott gin­gen die Gäs­te mit einer 25:15-Führung in die ers­te Viertelpause.

Mit einem Drei­er von Yuval Hoch­stad­ter star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ins zwei­te Vier­tel. Allein in den ers­ten 73 Sekun­den des zwei­ten Vier­tels hat­ten Jor­dan Jones & Co. den Vecht­aern vier-mal den Ball abge­nom­men. Zu den 6 RAS­TA-Tur­no­vern im ers­ten kamen wei­te­re 10 im zwei­ten Vier­tel hin­zu, wel­che die Bam­ber­ger zu einem 19:1‑Run zum 44:16 (16.) nutz­ten. Dem Fast-Break-Dunk von Hason Ward nach wun­der­schö­nem Anspiel von Jor­dan Jones ließ der Auf­bau­spie­ler selbst einen wei­te­ren Korb­le­ger fol­gen und stell­te den Bam­ber­ger Vor­sprung erst­mals auf 30 Zäh­ler (51:21/18.). Beim Stand von 57:28 ging es in die Halb­zeit­pau­se, in der es ledig­lich die 10 Vechtaer Offen­siv-Rebounds zu monie­ren gab. 


„Wir hat­ten Kon­stanz in unse­rem Spiel“

Auch der Start in die zwei­te Halb­zeit gehör­te dem amtie­ren­den Pokal­sie­ger, der wei­ter­hin stark den Weg direkt zum RAS­TA-Korb such­te. Mit einem 10:0‑Run schraub­te man die Füh­rung auf 67:30 (23.), ehe nach dem Drei-Punk­te-Spiel von Yuval Hoch­stad­ter das Spiel nun etwas an Struk­tur ver­lor. Bei­de Teams nun mit vie­len Feh­lern im Spiel (73:44/28.), doch zum Ende des Vier­tels ver­stan­den es die BMA365 Bam­berg Bas­kets erneut, ihre Füh­rung vor dem Schluss­ab­schnitt auf 82:48 wie­der etwas auszubauen.

Die Bam­ber­ger hiel­ten auch zu Beginn des letz­ten Vier­tels die Kon­zen­tra­ti­on hoch und zogen wie­der etwas wei­ter davon (91:52/33.). Auch wenn die Par­tie bereits längst ent­schie­den war, ver­such­te RASTA sein Mög­lichs­tes und kam mit einer 15:5‑Serie bis zur 38. Minu­te noch­mals etwas her­an (96:67). Das Team von Jesús Ramí­rez schlug aber noch­mals zurück und been­de­te mit einem 12:0‑Lauf das Spiel. Brendan Ter­ry sorg­te mit sei­nen ers­ten BBL-Punk­ten für die Zäh­ler 99 und 100. Dani­el Kep­pe­l­er sorg­te mit einem wei­te­ren Korb­le­ger für den 108:67 Endstand.

Das hat das Spiel entschieden:

Die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung mach­te an die­sem Abend den Unter­schied. 19 Ball­ge­win­ne hat­ten Mylik Wil­son, Richard Bal­int & CO. am Ende auf dem Zet­tel ste­hen. Mit 40:36 gewan­nen die Bam­ber­ger zudem das Rebound-Duell. Das Ver­hält­nis zwi­schen Assists und Ball­ver­lus­ten sprach am Ende der Par­tie eben­falls ein­deu­tig für Bam­berg. Wäh­rend sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets bei 22 Assists ins­ge­samt 16 Tur­no­ver leis­te­ten, waren es auf Sei­ten von RASTA bei nur 13 Korb­vor­la­gen unglaub­li­che 30 Ballverluste.

„Wir müs­sen die­ses Spiel ins Ver­hält­nis zu unse­rem vom Sonn­tag in Mün­chen set­zen. Heu­te haben wir eine Reak­ti­on dar­auf gezeigt – die war posi­tiv. Zugleich muss man sagen, dass Vech­ta war auf­grund der letz­ten Woche wirk­lich müde war“, so Bam­bergs Head Coach Jesus Rami­rez. „Ich möch­te RASTA an die­ser Stel­le auch noch zur BCL-Qua­li­fi­ka­ti­on gra­tu­lie­ren. Sie haben dafür allen Respekt ver­dient. Vier Spie­le in sechs Tagen inklu­si­ve Ver­let­zungs­pro­ble­men, das hat sei­nen Preis. Unab­hän­gig davon haben wir heu­te einen guten Job gemacht. Wir hat­ten Kon­stanz in unse­rem Spiel, haben über das gesam­te Spiel­feld Druck gemacht und phy­sisch gespielt. Das sind alles Din­ge, die wir trainieren.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

BMA365 Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen klar beim FC Bayern

Mit einer Aus­wärts­nie­der­la­ge beim Meis­ter­schafts-Top­fa­vo­ri­ten sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die neue Spiel­zeit in der easy­Cre­dit BBL gestar­tet. Im Gast­spiel beim FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball unter­lag das Team aus Freak City am Sonn­tag­abend mit 72:108 (28:55).

Im zum Wies‘n‑Start mit nur 4.020 Zuschau­ern gefüll­ten BMW Park konn­te die Mann­schaft von Head Coach Jesús Ramí­rez nur bis Mit­te des ers­ten Vier­tels mit­hal­ten. Danach zogen die Mün­che­ner in allen Berei­chen an sowie Punkt um Punkt davon und beherrsch­ten fort­an das Spiel, das zur Pau­se bereits ent­schie­den war.

Bes­ter Wer­fer auf Bam­ber­ger Sei­te war Jor­dan Wright mit 16 Punk­ten. Jus­ti­ni­an Jes­sup und Johan­nes Voigt­mann waren mit je 15 Zäh­lern die erfolg­reichs­ten Scorer der Bayern.

Der Spiel­ver­lauf:

Mit Richard Bal­int, Yuval Hoch­stad­ter, Tre­von Scott, Hason Ward und Geburts­tags­kind Mylik Wil­son begann Head Coach Jesús Ramí­rez die Par­tie beim FC Bay­ern. Obwohl sich die Bam­ber­ger in der ers­ten Minu­te bereits zwei Ball­ver­lus­te erlaubt hat­ten, war es Tre­von Scott vor­be­hal­ten, mit einem Drei­er die ers­ten Bam­ber­ger Zäh­ler der neu­en Sai­son zur 3:0‑Führung (2.) zu erzie­len. Die Mün­che­ner ant­wor­te­ten (3:6/3.), doch mit dem zwei­ten Bam­ber­ger Drei­er hol­te Richard Bal­int die Füh­rung wie­der zurück (8:6/4.). Nach einem Ste­al von Hason Ward schloss Mylik Wil­son zum 10:6 (4.) ab. Miles Nor­ris ver­kürz­te per Dunk für den FCBB (10:8/5.), ehe Coach Ramí­rez nach 4:34 gespiel­ten Minu­ten kom­plett wech­sel­te. Die Bay­ern pack­ten in die­ser Pha­se 10 wei­te­re Punk­te auf das Score­board und führ­ten nach einem 12:0‑Lauf erst­mals deut­lich (10:18/7.). Jor­dan Wright konn­te den Run der Roten hier zwar been­den, doch die 24:3‑Serie der Münch­ner bis zum 13:30-Zwischenstand nach den ers­ten zehn Minu­ten sorg­te bereits für kla­re Verhältnisse.

Etwas mehr als eine Minu­te war dann im zwei­ten Abschnitt gespielt, als Jus­ti­ni­an Jes­sup per Korb­le­ger den Bam­ber­ger Rück­stand erst­mals auf über 20 Zäh­ler anwach­sen ließ (15:36/12.). In den fol­gen­den Minu­ten änder­te sich dann wenig am Abstand bei­der Mann­schaf­ten (25:47/17.), ehe die Bay­ern bis zur Pau­se noch­mals etwas anzo­gen und man beim Stand von 28:55 in die Halb­zeit­pau­se ging.


„Wir waren nicht bereit und wur­den zerstört”

Die Bay­ern hat­ten auch nach der Pau­se das Gesche­hen auf dem Spiel­feld wei­ter fest im Griff und erlaub­ten es ihrem Coach so, mun­ter durch­zu­wech­seln. Nur Andre­as Obst (20:30 min) und Miles Nor­ris (20:14 min) kamen am Ende auf über 20 Minu­ten Spiel­zeit. Mit 22:28 ver­lief der drit­te Abschnitt ins­ge­samt deut­lich aus­ge­gli­che­ner als die bei­den vor­her­ge­gan­ge­nen, doch beim 50:83-Zwischenstand nach 30 Minu­ten war die Par­tie längst entschieden.

Im letz­ten Vier­tel plät­scher­te das Spiel dann so dahin. Die Mün­che­ner prä­sen­tier­ten sich auch wei­ter­hin stark unter dem Korb (56 Zäh­ler erziel­te der FCBB in der Zone!) und hiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets so auf Distanz. Beim 67:106 notier­te man 128 Sekun­den vor dem Ende die höchs­te Füh­rung der Bay­ern, die in sou­ve­rä­ner Art und Wei­se den Sea­son Ope­ner in hei­mi­scher Hal­le gewannen.

„Gra­tu­la­ti­on an Coach Gavel, die Spie­ler des FC Bay­ern und die gesam­te Orga­ni­sa­ti­on. Was heu­te Abend pas­siert ist, geschieht, wenn eine Mann­schaft nicht ver­steht, was die BBL ist und wo man sich befin­det. Die Ver­ant­wor­tung dafür liegt ganz offen­sicht­lich bei mir, denn ich konn­te es ihnen nicht ver­mit­teln, wie das Geschäft hier läuft“, so Bam­berg Bas­kets-Coach Jesus Rami­rez. „Wir waren nicht bereit und wur­den zer­stört. Wir müs­sen ver­ste­hen, wo wir sind. Die Mann­schaft hat Poten­ti­al und die Sai­son dau­ert noch sehr sehr lan­ge, ähn­lich einem Mara­thon­lauf. Heu­te aller­dings hat­ten wir – um in die­sem Bild zu blei­ben – unse­re Schu­he nicht fest genug gebun­den, was auch ein­mal pas­sie­ren kann. Aner­ken­nung an Mün­chen dafür, wie hart und fokus­siert sie heu­te gespielt haben.”

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

BMA365 Bam­berg Bas­kets star­ten beim FC Bay­ern in die neue Saison

Die rund sie­ben­wö­chi­ge Sai­son­vor­be­rei­tung der BMA365 Bam­berg Bas­kets geht am heu­ti­gen Sonn­tag­abend zu Ende, wenn für das Team aus Freak City mit dem Aus­wärts­spiel beim FC Bay­ern Bas­ket­ball die neue Spiel­zeit in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga beginnt.

Bam­berg gegen Mün­chen – das ist ein Duell, das schon immer für ganz beson­de­re Spie­le stand und nach dem, was sich in der letz­ten Sai­son und auch noch dar­über hin­aus zwi­schen bei­den Teams abge­spielt hat, bie­tet sich den Medi­en im Vor­feld des baye­ri­schen Der­bys reich­lichst Mate­ri­al für tol­le Schlag­zei­len. Wenn die BMA365 Bam­berg Bas­kets als amtie­ren­der deut­scher Pokal­sie­ger am Sonn­tag beim in der Vor­sai­son titel­lo­sen und nun von ihrem Ex-Trai­ner Anton Gavel gecoach­ten FC Bay­ern antre­ten, ist das letz­ten Endes aber nicht mehr als ein sicher­lich Geschich­ten und geschichts­träch­ti­ges Bun­des­li­ga­spiel zwei­er Teams, die mit einer star­ken Per­for­mance in ihrer ers­ten Pflicht­auf­ga­be gut in die neue Spiel­zeit hin­einstar­ten möchten.

Vie­les hat sich in der Off-Sea­son bei bei­den Mann­schaf­ten ver­än­dert. Die Favo­ri­ten­rol­le ist hin­ge­gen auch dies­mal eben­so klar ver­ge­ben wie vor exakt 211 Tagen, als zum einen die Fans aus Freak City im SAP Gar­den ihrem Namen alle Ehre mach­ten und ihr Team mit dem Over­ti­me-Sieg im Pokal-Halb­fi­na­le für eine Bas­ket­ball­sen­sa­ti­on sorg­te. Dies­mal ste­hen sich Bay­ern und Bam­berg am Sonn­tag jedoch ab 18:00 Uhr im BMW Park in Mün­chen gegenüber.

„End­lich geht die neue Sai­son los. Ich bin schon ein wenig auf­ge­regt, am Sams­tag nach Mün­chen auf­zu­bre­chen und dort dann am Sonn­tag zu spie­len und zu sehen, wo wir ste­hen. Fast sie­ben Wochen Vor­be­rei­tung waren eine lan­ge Zeit mit vie­len Trai­nings­ein­hei­ten, vie­len Stun­den hier in Strul­len­dorf und vie­len Vor­be­rei­tungs­spie­len. Wir freu­en uns jetzt alle sehr dar­auf in den Wett­kampf zu star­ten“, so Jesús Ramí­rez, der neue Head Coach der BMA365 Bam­berg Bas­kets. „Bay­ern Mün­chen ist ein sehr star­ker Geg­ner. Im Vor­be­rei­tungs­spiel vor ein paar Wochen haben wir dort ver­lo­ren und aktu­ell sind sie sicher­lich der stärks­te Geg­ner, den man in der easy­Cre­dit BBL fin­den kann. Wir wer­den uns in eine Posi­ti­on brin­gen, in der wir bewei­sen kön­nen, wie weit unser Spiel bezie­hungs­wei­se wie stark unse­re Iden­ti­tät bereits ist. Das wird ein guter Test für uns.“

Die Bay­ern kön­nen auf eine posi­ti­ve Sai­son­vor­be­rei­tung zurück­bli­cken. Nach Sie­gen in den nicht öffent­li­chen Test­spie­len gegen ratio­ph­arm ulm (91:86) und den slo­wa­ki­schen Meis­ter Patrio­ti Levice (112:78) gewan­nen die Münch­ner im Rah­men ihrer offi­zi­el­len Sai­son­er­öff­nung auch das Test­spiel gegen unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets (98:67). Hat­ten die Bam­ber­ger das ers­te Vier­tel dabei noch mit 29:14 gewin­nen kön­nen, gin­gen Tre­von Scott & Co. zum Ende des Spiels (und am Ende des Trai­nings­la­gers mit dem Test­spiel zwei Tage zuvor in Braun­schweig) ganz ein­fach die Kräf­te aus.

Zum Abschluss der Vor­be­rei­tung nah­men die Mün­che­ner am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de beim 16. City of Caglia­ri Tur­nier auf Sar­di­ni­en teil. Nach­dem man mit einem 81:72-Sieg über Asvel Lyon-Vil­leur­ban­ne ins Fina­le ein­ge­zo­gen war, unter­lag man im End­spiel dann jedoch gegen Hap­oel Tel Aviv mit 77:85.

Der Kader der Bay­ern wur­de im Som­mer stark ver­än­dert, um nach der titel­lo­sen Vor­sai­son wie­der voll anzu­grei­fen. Die Vor­be­rei­tung stand dabei ganz im Zei­chen der Inte­gra­ti­on hoch­ka­rä­ti­ger Neu­zu­gän­ge wie Welt­meis­ter Johan­nes Thie­mann sowie der Ex-NBA-Pro­fis Dua­ne Washing­ton Jr., Miles Nor­ris und Mar­Jon Beauch­amp. Das Herz des Bay­ern-Teams ist und bleibt jedoch Andre­as Obst. Der 30-jäh­ri­ge BBL-MVP der Vor­sai­son geht bei den Bay­ern vor­an. Mit 16,5 Punk­ten pro Par­tie war er Top-Scorer sowie mit einem Wert von 13,2 der zweit­ef­fek­tivs­te Münch­ner (Nenad Dimit­ri­je­vic: 13,3).

Jede Men­ge inter­na­tio­na­le Erfah­rung bringt der 26-jäh­ri­ge Dua­ne Washing­ton Jr. ins Team der Bay­ern. Der US-Ame­ri­ka­ner trug schon das Jer­sey der India­na Pacers und der Phoe­nix Suns und kann auf 46 NBA-Ein­sät­ze zurück­bli­cken. Die bei­den letz­ten Spiel­zei­ten stand er bei Par­tizan Bel­grad unter Ver­trag und absol­vier­te für die Ser­ben 42 Euro­Le­ague-Spie­le, in denen er im Schnitt 11,6 Punk­te pro Spiel (letz­te Sai­son: 14,9 Punkte/​Spiel) erzielte.

Die Par­tie zwi­schen dem FC Bay­ern und den BMA365 Bam­berg Bas­kets beschließt am Sonn­tag den 1. Bun­des­li­ga Spiel­tag der neu­en Sai­son (die Spie­le von Würz­burg (in Frank­furt) und Vech­ta (in Jena) wur­den auf­grund der Teil­nah­me der bei­den Teams an der BCL-Qua­li­fi­ka­ti­on verschoben).

Bas­ket­ball Bundesliga

Über­ra­gen­de Bam­ber­ger Sai­son endet mit bit­te­rer Nie­der­la­ge in Berlin

Eine groß­ar­ti­ge Sai­son ist am Diens­tag­abend für die BMA365 Bam­berg Bas­kets in Ber­lin zu Ende gegan­gen. In Spiel 5 der Halb­fi­nal-Serie unter­lag die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel in der aus­ver­kauf­ten Max-Schme­ling-Hal­le bei ALBA BERLIN mit 66:97 (26:52) und muss­te sich in der Best-of-five-Serie am Ende mit 2:3 Sie­gen geschla­gen geben.

Unglaub­lich auch im letz­ten Spiel der Sai­son war wie­der ein­mal der phä­no­me­na­le Sup­port der Fans aus Freak City, die mit ins­ge­samt sie­ben Bus­sen zu Hun­der­ten nach Ber­lin gereist waren, um ihr Team laut­stark bis zum Spie­len­de zu unterstützen.

Die Ent­schei­dung in Spiel 5 fiel wie schon in Par­tie 2 der Serie im zwei­ten Vier­tel, in dem den Ber­li­nern alles gelang. Mit 9:30 gaben die Bam­ber­ger die zwei­ten zehn Minu­ten ab und hat­ten in die­sem Abschnitt sowohl beim Rebound als auch im eige­nen Offen­siv-Spiel ihre lie­ben Mühen mit den Alba­tros­sen. Den 26 Bam­ber­ger Punk­ten zur Pau­se stan­den 26 ALBA-Rebounds gegen­über. Zudem sprach die Team­ef­fek­ti­vi­tät von 17:70 auch auf­grund zu vie­ler Bam­ber­ger Ball­ver­lus­te schon zur Pau­se eine mehr als deut­li­che Sprache.


Der Spiel­ver­lauf

Bam­berg star­te­te wie­der mit der gewohn­ten Anfangs­for­ma­ti­on, also wie­der mit EJ Onu, in die­ses alles ent­schei­den­de Spiel in der Haupt­stadt. Der Bam­ber­ger Cen­ter war es dann auch, der den ers­ten Angriff der Gäs­te spek­ta­ku­lär per Dun­king abschlie­ßen konn­te. Die Ber­li­ner prä­sen­tier­ten sich an die­sem Abend jedoch von Beginn an hoch kon­zen­triert, deut­lich sprit­zi­ger als noch in den bei­den Spie­len in Bam­berg und beim Rebound wie­der ein­mal äußerst bis­sig. All das war gleich im ers­ten ALBA-Angriff des Spiels erkenn­bar, als Mar­tin Her­manns­son nach Offen­siv-Rebound von Nor­ris Agba­ko­ko die Gast­ge­ber per Drei­er in Füh­rung brach­te. Der islän­di­sche Spiel­ma­cher (8 Punk­te im ers­ten Vier­tel) zeig­te sich wie­der als Len­ker des Spiels der Alba­tros­se, wäh­rend Ibi Wat­son auf Bam­ber­ger Sei­te einen schlech­ten Start in die Par­tie erwisch­te. Nach zwei ver­ge­be­nen Abschluss­mög­lich­kei­ten ging es für ihn nach gera­de ein­mal 3:15 Minu­ten Spiel­zeit mit dem zwei­ten Foul auf die Bank. Richard Bal­int glich mit einem Drei­er zum 7:7 (4.) aus, doch dem Bam­ber­ger Offen­siv­spiel fehl­te es ein wenig an der Leich­tig­keit aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Heim­spie­len. Noch kei­ne vier­ein­halb Minu­ten waren absol­viert, da hat­te sich das Team aus Freak City bereits vier Ball­ver­lus­te geleis­tet. Ber­lin hin­ge­gen traf aus der Distanz und der drit­te Drei­er der Haus­her­ren durch Mal­te Delow bedeu­te­te das 7:13 (5.). Es folg­te der nächs­te Ball­ver­lust, den erneut Mal­te Delow zu zwei ein­fa­chen Zäh­lern nut­zen konn­te. Anton Gavel zog die Brem­se und nahm sei­ne ers­te Aus­zeit (7:15/6.). Auch der nächs­te Bam­ber­ger Angriff blieb ohne Zäh­ler. Statt­des­sen sorg­te Sam Grie­sel auf der Gegen­sei­te per Drei­er für die ers­te zwei­stel­li­ge ALBA-Füh­rung des Abends (7:18/6.). Doch plötz­lich schien ein Ruck durch das Team des Pokal­sie­gers zu gehen und Zäh­ler von Kep­pe­l­er, Ens­min­ger, Wil­liams und Crow­ley brach­ten die Gäs­te wie­der auf 15:20 (8.) her­an. Mit die­sen fünf Punk­ten Rück­stand ging es dann auch ins zwei­te Vier­tel (17:22).

Die Vier­tel­pau­se kam den Ber­li­nern hier aber ganz offen­sicht­lich genau zur rich­ti­gen Zeit und so mach­ten die Gast­ge­ber da wei­ter, wo sie am Anfang des Spiels begon­nen hat­ten. Einen Offen­siv-Rebound nut­ze Mal­te Delow zunächst per Korb­le­ger, traf dann für drei Punk­te aus der Distanz, ehe er Nor­ris Agba­ko­ko bedien­te, der zum 17:29 (13.) abschloss und so die zwei­te Bam­ber­ger Aus­zeit in der ers­ten Halb­zeit unum­gäng­lich mach­te. Doch auch im Anschluss blieb das Bam­ber­ger Spiel wei­ter sehr zer­fah­ren und nach dem bereits 10. Ball­ver­lust erhöh­te J’wan Roberts auf 20:40 (16.). Das Spiel glitt dem Team aus Freak City im zwei­ten Vier­tel nun immer wei­ter aus der Hand und nach einem 9:30 in den zwei­ten zehn Minu­ten sorg­te der Drei­er von Moses Wodd beim Pau­sen­stand von 26:52 für die bis dahin höchs­te ALBA-Füh­rung des Abends.


„Wir haben ab dem zwei­ten Vier­tel kei­nen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt“

Mit einem 5:0‑Lauf star­te­ten die Bam­ber­ger dann in die zwei­te Halb­zeit (31:52/22.), doch näher als auf eben die­se 21 Zäh­ler Rück­stand kam man nicht mehr her­an. Im Gegen­teil: die Ber­li­ner kon­trol­lier­ten wei­ter die Bret­ter und hat­ten beim 36:60 (26.) mit 34:17 bei den Rebounds nicht nur klar die Nase vor­ne, son­dern mit 13 Offen­siv-Rebounds fast eben­so vie­le, wie die Bam­ber­ger zu die­sem Zeit­punkt ins­ge­samt. ALBA blieb wei­ter im Flow und Mar­tin Her­manns­son bau­te den Vor­sprung an der Frei­wurf­li­nie kurz vor Ende des drit­ten Abschnitts auf 39:70 aus.

Die Ber­li­ner blie­ben auch im Schluss­ab­schnitt kon­zen­triert und spiel­ten ihr Spiel wei­ter her­un­ter. Der Bam­ber­ger Rück­stand wuchs wei­ter an und beim 41:80 (32.) notier­te man die höchs­te ALBA-Füh­rung des Abends. Die Par­tie und die Fra­ge, wer dem FC Bay­ern Mün­chen in die Final-Serie um die Deut­sche Meis­ter­schaft fol­gen darf, war zu die­sem Zeit­punkt bereits längst ent­schie­den. „Glück­wunsch an Pedro Cal­les und sein Team zum Ein­zug ins Fina­le. Wir haben ab dem zwei­ten Vier­tel kei­nen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt. Wir haben defen­siv nicht statt­ge­fun­den und es ALBA zu ein­fach gemacht. Dar­aus resul­tier­ten dann auch unse­re Schwie­rig­kei­ten in der Offen­se und die­se Nie­der­la­ge“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

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