Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets erspielen sich 2:0‑Führung gegen Ulm
Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Heimspielen haben die BMA365 Bamberg Baskets ihren Heimvorteil zum Auftakt der Playoff Viertelfinal-Serie perfekt genutzt. Nachdem die Bamberger am Samstag mit 80:74 Spiel eins der Serie gegen ratiopharm ulm gewonnen hatten, siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel auch am Montagabend in Spiel zwei mit 90:87 (41:42) und führt somit in der Best-of-five-Serie mit 2:0 Siegen.
Wie schon die erste Partie war auch Spiel zwei geprägt von immenser Intensität und großer Physis auf beiden Seiten. Bis Mitte des dritten Viertels konnte sich keine der beiden Mannschaften deutlicher absetzen. Dann aber gelang den Bambergern ein 15:2‑Run und man ging mit einer 73:60-Führung in den Schlussabschnitt. Der eine oder andere der 5.360 Zuschauer in der BROSE ARENA glaubte womöglich, hier schon den spielentscheidenden Zwischenspurt gesehen zu haben. Doch weit gefehlt. Die Ulmer starteten ins letzte Viertel mit einem 14:1‑Lauf und glichen die Partie beim 74:74 (35.) wieder aus. Das Team von Head Coach Anton Gavel fing sich anschließend zwar wieder und konterte schnell zum 84:76 (38.), doch die Gäste blieben durch Dreier von Mark Smith und Thomas Klepeisz auch weiterhin im Geschäft. Mit dem letzten Wurf des Spiels hätte Klepeisz das Spiel in die Verlängerung schicken können, doch sein Dreier verfehlte das Ziel.
Überragender Scorer auf Ulmer Seite war Mark Smith mit 29 Punkten. Bei den BMA365 Bamberg Baskets trafen Cobe Williams (18), Richard Balint und Austin Crowley (je 14) am besten.
Der Spielverlauf
Es schien, als würden beide Mannschaften einfach da weitermachen, wo sie am Samstagabend aufgehört hatten und quasi in ein 5. Viertel starten. Von der ersten Sekunde an wurde wieder um jeden Millimeter gekämpft. Den besseren Start erwischten diesmal die Bamberger, die nach Dreiern von Ibi Watson und Cobe Williams sowie einem Dunk von Demarcus Demonia mit 8:4 (3.) in Führung gingen. Doch auch die Ulmer agierten fokussiert und erspielten sich gute Möglichkeiten. Mit seinem ersten Dreier (fünf weitere sollten in dieser Partie noch folgen) glich Mark Smith beim 12:12 (6.) zunächst wieder aus, ehe er im Anschluss mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die Ulmer wieder in Führung brachte. Nun ging es hin und her und die Führung wechselte in jedem Angriff. Daniel Keppeler, Austin Crowley und der bereits vierte Bamberger Dreier von Moritz Krimmer sorgten für eine 22:18-Führung des Pokalsiegers nach zehn Minuten.
Eineinhalb Minuten waren im zweiten Viertel gespielt, da hatten die Ulmer den Rückstand wieder egalisiert. Immer wieder schaffte es die Mannschaft von Ty Harrelson an die Freiwurflinie, wo sie in Spiel zwei mit 80% Trefferquote (20 aus 25) diesmal auch eine sehr gute Ausbeute hatte. Wie hart beide Mannschaften in dieser Partie kämpften, konnte man vielleicht am besten im Bamberger Angriff in der 13. Minute sehen, als EJ Onu beim Fight um den Offensiv-Rebound gegen Alec Anigbata dem Ball auf dem Boden hinterherhechtete, um die Kugel für sein Team zu sichern und dann nach dreimaligem Rebound letztlich selbst zu verwandeln (27:24/14.). Das Spiel wogte weiter hin und her und Tobias Jensen brachte Ulm wieder nach vorne (28:29/15.). Die Bamberger hatten aber in Form eines 7:0‑Laufs eine Antwort parat und Ty Harrelson musste beim 35:29 (17.) das Spiel erst einmal anhalten. Sein Team reagierte nahezu perfekt und nach zwei Dreiern von Mark Smith und einem Korberfolg von Joel Soriano waren die Gäste wieder gleichauf (37:37/19.). Chris Ledlum legte einen weiteren Dreier nach und nach den beiden Freiwürfen von Mark Smith (17 Punkte in der ersten Halbzeit) führte Ulm sieben Sekunden vor der Pause (39:42). Anton Gavel nahm noch einmal eine Auszeit, um den letzten Angriff vor der Pause zu besprechen. Austin Crowley brachte den Ball nach vorne und schloss erfolgreich mit der Halbzeitsirene ab. Sein Korberfolg wurde nachträglich jedoch von drei auf zwei Punkte korrigiert und so ging es beim Stand von 41:42 in die Kabinen.
„Auch diesmal haben wir fast eine ganze Halbzeit gebraucht, um uns zu finden“
Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos an die erste an. Beide Mannschaften auch weiterhin Kopf an Kopf (50:50/24.). Auch 3:47 Minuten vor dem Ende stand es nach dem Tip-In von Joel Soriano weiterhin unentschieden (58:58). Kurz zuvor hatte EJ Onu sein 4. Foul kassiert, doch Daniel Keppeler ersetzte ihn ganz ausgezeichnet. Mit ihm auf dem Parkett starteten die BMA365 Bamberg Baskets nun bis zum Viertelende so richtig durch. Mit einem 15:2‑Lauf, den Daniel Keppeler (nach EJ Onu (+9) hatte er mit +6 das zweitbeste Plus/Minus im Team) mit einem Sprungwurf von der Freiwurflinie selbst abschloss, zog man nach dem dritten Viertel auf 73:60 davon und es hatte den Anschein, als wäre es den Bambergern auch diesmal zum Ende des dritten Viertels gelungen, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen.
Von der Leichtigkeit in den Bamberger Angriffen war zu Beginn des Schlussabschnitts aber plötzlich nichts mehr zu sehen. Punkt für Punkt spielten sich die Ulmer zurück. Jensen, Smith und Ledlum führten ihr Team erneut heran und bei noch 5:26 Minuten Restspielzeit hatten die Gäste auf 74:74 wieder gleichgezogen. Knapp fünf Minuten waren im Schlussviertel bereits vergangen, als Richard Balint beim 76:74 den ersten Bamberger Feldkorb in den letzten zehn Minuten erzielen konnte. Der Tscheche legte einen weiteren Dreier nach (81:76/37.) und es folgte die nächste Ulmer Auszeit. Doch auch nach dieser Unterbrechung blieben die Bamberger nun am Drücker. 99 Sekunden vor dem Ende führten die Hausherren nach einem Drei-Punkte-Spiel von EJ Onu mit 87:79 und alles schien gelaufen, doch mit fünf Zählern in Folge waren die Ulmer 17 Sekunden vor dem Ende doch noch einmal da (87:84). Zach Ensminger wurde im Anschluss gefoult und verwandelte seine beiden Freiwürfe (89:84), doch auf der Gegenseite traf Thomas Klepeisz einen superschweren Dreier (89:87). Fünf Sekunden blieben noch auf der Uhr und nach der letzten Bamberger Auszeit foulten die Ulmer Demarcus Demonia, der an der Linie jedoch nur einen Versuch zum 90:87 verwerten konnte. Den Fehlwurf reboundeten die Ulmer und Austin Crowley nutzte das letzte Foul, das die Bamberger noch zu geben hatten, um den Ulmer Angriff zunächst einmal zu stoppen. Es blieben aber noch 2,2 Sekunden, die Thomas Klepeisz in der Tat noch für einen finalen Dreier genügten. Sein Wurf ging jedoch nicht in den Korb und so konnten die BMA365 Bamberg Baskets auch Spiel zwei der Viertelfinal-Serie für sich entscheiden. „Es war ein sehr schweres Spiel für uns. Als wir im dritten Viertel mit 13 Punkten in Führung lagen, haben wir komplett den Faden verloren. Auch diesmal haben wir fast eine ganze Halbzeit gebraucht, um uns zu finden“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Das dritte Viertel war dann natürlich super. Da haben wir Stopps bekommen und konnten daraus dann auch Offensive generieren. Im letzten Viertel war unser Gamemanagement in der Offensive dann aber nicht gut. Da müssen wir viel smarter agieren. Am Ende aber zählt der Sieg und natürlich sind wir froh darüber. Das nächste Spiel wird sicherlich genauso schwierig.“ Nach zwei Spielen in Freak City geht die Serie nun nach Ulm. Spiel Nummer drei im Playoff-Viertelfinale findet am kommenden Samstag, 23. Mai, um 16:30 Uhr in der ratiopharm arena statt. Spiel Nummer vier wäre dann wieder zwei Tage später, am Montag, 25. Mai ebenfalls in Ulm. Spielbeginn wäre auch dann um 16:30 Uhr. Fest steht auf jeden Fall schon einmal, dass es in Freak City ein weiteres Playoff-Spiel in dieser Saison geben wird. Ob im Viertel- oder dann schon im Halbfinale bleibt nun abzuwarten.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets legen im Playoff-Viertelfinale gegen Ulm vor
Die BMA365 Bamberg Baskets haben ihre aktuelle Siegesserie auch zum Start der Playoffs fortsetzen können. In Spiel eins der Viertelfinalserie besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend ratiopharm ulm mit 80:74 (35:41) und ging so in der Best-of-five-Serie in Führung.
Dabei hatten die Ulmer das Spiel in der BROSE ARENA über die ersten drei Viertel im Griff. 16 Zähler betrug der Vorsprung des Teams von Ty Harrelson bereits im ersten Abschnitt und auch Mitte des dritten Viertels lagen die Ulmer noch immer zweistellig voraus. Mit einem 16:0‑Lauf rissen die Bamberger das Spiel dann jedoch binnen gut vier Minuten an sich und brachten die mit 5.586 Zuschauern gefüllte BROSE ARENA buchstäblich zum Überkochen. Austin Crowley, der die Bamberger per Dreier in der 32. Minute erstmals in Führung geworfen hatte, war der große Energizer im Spiel der Hausherren. Sein zweiter Dreier des Abends, fast von der Mittellinie, durfte knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 72:63 schon als die halbe Miete auf dem Weg zum Auftaktsieg im Playoff-Viertelfinale bezeichnet werden. Neben 14 Punkten sowie je 4 Rebounds und Assists hatte Crowley mit einem Wert von 12 die beste Plus-Minus-Statistik aller Akteure. Die erfolgreichsten Punktesammler der BMA365 Bamberg Baskets waren Demarcus Demonia mit 18 und Ibi Watson mit 16 Zählern. Auf Seiten der Ulmer kamen Christopher Ledlum und Christian Sengfelder jeweils auf 13 Punkte.
Der Spielverlauf
Abgeklärt und hoch fokussiert begannen die Ulmer die Partie in Freak City. Nach Körben von Christian Sengfelder und Chris Ledlum führte der Gast aus Ulm nach nicht einmal einer Dreiviertelminute (0:5/1.). Ibi Watson brachte dann zwar die ersten Bamberger Zähler auf die Anzeigetafel (2:5/2.), doch die Ulmer wirkten gedankenschneller und insgesamt wacher. Immer wieder holten sie sich verworfene Bälle zurück und hatten so allein im ersten Viertel am Ende schon neun Punkte durch zweite Chancen erzielt. Nelson Weidemann war es vorbehalten, mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die Ulmer Führung erstmals in den zweistelligen Bereich zu heben (10:21/8.). Fünf weitere Punkte von Mark Smith ließen den Abstand sogar auf 16 Punkte anwachsen (10:26/9.), ehe ein 6:0‑Run der BMA365 Bamberg Baskets für das 16:26 nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Auch zum Start ins zweite Viertel legten erst einmal die Gäste vor. Joel Soriano und Crist Ledlum erhöhten (16:30/11.), ehe wenig später Richard Balint auf der Gegenseite mit einem Distanzwurf zum 22:30 (12.) zur Stelle war. Die Intensität im Spiel beider Mannschaften nach wie vor sehr hoch, wobei die Bamberger ein wenig mit ihren Würfen aus der Distanz haderten. Die Unterstützung von den Rängen in der BROSE ARENA ließ hingegen keine Wünsche offen und in der 15. Minute erreichte sie einen weiteren Höhepunkt. Nach dem Block von Ibi Watson gegen Chris Ledlum ging es mit Tempo in die andere Richtung. Richard Balint bediente im Schnellangriff Demarcus Demonia, der den Ball per Alley Oop zum 29:34 (15.) durch den Ulmer Korb donnerte und Ty Harrelson zu einer Auszeit zwang. Die Bamberger nun drauf und dran, erstmals in dieser Partie die Führung übernehmen zu können, doch nachdem Demarcus Demonia zunächst an der Freiwurflinie auf 32:34 (17.) verkürzt hatte, erlaubte man sich unmittelbar hintereinander zwei dumme Ballverluste, was den Ulmern wieder etwas Luft verschaffte (32:38/18.). Mit diesen sechs Zählern Vorsprung für die Gäste ging es dann auch in die Halbzeitpause.
„Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Montag weiter“
Der Start in die zweite Halbzeit gehörte ebenfalls den Ulmern, die sich nach dem Dreier von Thomas Klepeisz wieder zweistellig absetzen konnten (35:46/22.). Nach wie vor präsentierte sich das Ulmer Spiel sehr stark und so gelang es den Gästen, die Attacken der BMA365 Bamberg Baskets bis Mitte des dritten Viertels stets erfolgreich abzuwehren. Nach dem Dunk von Joel Soriano (44:54/25.) holte Anton Gavel sein Team zur Auszeit zusammen. Im Anschluss trafen Crowley und Balint zum 49:54, ehe Nelson Weidemann den Ball für drei Punkte zum 49:57 versenkte. Diese 57 Punkte der Ulmer 1:21 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels müssen wir uns an dieser Stelle einmal merken. Ein weiterer Alley Oop von Demarcus Demonia war das 53:57 nach 30 Minuten.
Wir springen nun 4:10 Minuten hinein ins letzte Viertel und noch immer haben die Ulmer 57 Punkte. Die Bamberger hingegen waren ins Laufen gekommen und nach Dreiern von Cobe Williams und Austin Crowley beim 59:57 (32.) erstmals an diesem Abend in Führung gegangen. Sechs weitere Zähler legten die Bamberger oben drauf und so führte man plötzlich nach einem viertelübergreifenden 16:0‑Lauf und einem krachenden Fast Break Dunking von Demarcus Demonia mit 65:57 (34.). Die Ulmer aber blieben dran und wurden von Justin Simon wieder herangeführt (66:61/37.). Doch wie schon zu Beginn des Schlussabschnitts waren es auch hier zwei Bamberger Dreier, die den Ulmern quasi den Zahn zogen. Zunächst traf Ibi Watson zum 69:61 (37.) und dann schob Austin Crowley noch einen unfassbaren Dreier hinterher. Zunächst hatte er den Ball von Justin Simon aus der Hand zurück in die eigene Spielhälfte gespitzelt bekommen. Crowley sammelte den Ball wieder ein, doch da die Shotclock gnadenlos herunterlief, musste er den Wurf bereits kurz hinter der Mittellinie loswerden. Hoch ließ er die Kugel los und der Ball schlug nahtlos zum 72:63 (38.) im Ulmer Korb ein. Ulm versuchte nochmals alles und kam durch den Dreier von Chris Ledlum wieder auf 73:68 (39.) heran, doch die beiden Freiwürfe 51 Sekunden vor dem Ende von Demarcus Demonia zum 77:68 bedeuteten die Entscheidung.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Es war eine schwierige Anfangsphase, da wir mit der Physis der Ulmer nicht zurechtgekommen sind. Das müssen wir im zweiten Spiel deutlich besser hinbekommen. Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Montag weiter. Wir müssen jetzt sicherstellen, dass wir uns gut regenerieren und bestmöglich auf das zweite Spiel vorbereiten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. Schritt eins beim Unterfangen, den Heimvorteil bestmöglich auszunutzen, haben die BMA365 Bamberg Baskets schon einmal geschafft. Nun gilt es, im zweiten Heimspiel der Serie auch den zweiten Heimsieg zu holen. Spiel zwei steigt am Montagabend um 20:30 Uhr.
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Basketball Bundesliga
Dream on Freak City! BMA365 Bamberg Baskets starten in die Playoffs
Die Hauptrunde in der easyCredit Basketball Bundesliga ist abgeschlossen, die Play-In-Spiele sind gespielt: es kann also los gehen mit den Playoffs! Für die BMA365 Bamberg Baskets geht es ab dem morgigen Samstag in ihrer Viertelfinal-Serie dabei gegen den Vizemeister aus Ulm, der mit einer Bilanz von 19 Siegen und 15 Niederlagen die Hauptrunde auf Tabellenposition sechs beendet hat.
Spiel eins in dieser Best-of-five-Serie, in der man also drei Siege zum Weiterkommen benötigt, ist am morgigen Samstag um 18:30 Uhr. Spiel zwei findet dann nur zwei Tage später, ebenfalls in der BROSE ARENA, am Montag in Bamberg statt. Zum vierten Mal, nach 2012, 2015 und 2016, treffen beide Mannschaften nun erneut in einer Playoff-Serie aufeinander.
„Mit Ulm wartet ein unglaublich starker Gegner auf uns, der international erfahren ist und einen 12 Mann tiefen Kader mit sehr viel Qualität hat. Wir gehen zwar mit Heimvorteil in diese Serie, aber das ist gleich von Beginn an immer auch ein gewisser Druck, mit dem man umgehen können muss“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird darauf ankommen, dass wir uns gegen ihre Top-Defense durchsetzen können, auf den Ball aufpassen und natürlich defensiv nochmals eine Schippe drauflegen im Vergleich zu so manchem Spiel, wo wir das bereits getan haben.“
Hauptrundenduelle endeten mit Auswärtssiegen
Die beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison hätten kaum unterschiedlicher sein können. Erstmals standen sich beide Mannschaften Ende Dezember in der BROSE ARENA in Bamberg gegenüber. In der Partie des 12. Spieltags siegten am Ende die Gäste aus Ulm deutlich. Nach einem fulminanten zweiten Viertel hatten die Ulmer zur Pause bereits mit 18 Zählern in Führung gelegen. 17 ihrer 27 Dreierversuche (63%) fanden in dieser Partie ihr Ziel und bescherten ratiopharm ulm auch aufgrund der Rebound-Dominanz (40:29) den Sieg in Freak City. Mark Smith (29), Christian Sengfelder (17), Chris Ledlum (14) und Tobias Jensen (12) punkteten zweistellig für Ulm. Bei den BMA365 Bamberg Baskets waren es Cobe Williams (14), Richard Balint (11) sowie Austin Crowley und EJ Onu (je 10).
105 Tage später traf man dann in der ratiopharm arena in Ulm erneut aufeinander. In der Partie des 29. Spieltags hatten diesmal die Bamberger das bessere Ende für sich. Die Gastgeber waren zunächst gut in die Partie gestartet und hatten sich Mitte des zweiten Viertels einen zweistelligen Vorsprung herausspielen können. Im dritten Abschnitt übernahmen dann aber die BMA365 Bamberg Baskets das Kommando und auch die Führung. Mit 30:16 gewannen Ibi Watson & Co. den Schlussabschnitt und so letztlich auch das Spiel. Tobias Jensen (17) und Thomas Klepeisz (10) waren Ulms beste Werfer im Rückspiel. Für die Bamberger trafen diesmal Ibi Watson (18), Cobe Williams (15), Demarcus Demonia (12) und Zach Ensminger (10) am besten.
Nur knapp jeden dritten ihrer Dreierversuche haben die Ulmer im Saisonverlauf im gegnerischen Korb versenken können. Das ist der drittschlechteste Wert in der BBL. Nur die Teams aus Bonn (27,2%) und Heidelberg (30,6%) trafen noch etwas schwächer.
Dafür jedoch sind die Ulmer stark beim Rebound und haben mit fast 39 eingesammelten Abprallern einen ebenso starken Wert wie die Teams aus München und Berlin. Mit 8,7 Ballgewinnen pro Partie sind die Ulmer das Team der Liga, das seinem Gegner am häufigsten den Ball abnimmt. In seiner Kolumne stellt BBL-Experte Stefan Koch zwei andere Zahlen in den Vordergrund: Ulm hat das zweitbeste Defensiv-Rating der Liga, während die Bamberger über das zweitbeste Offensiv-Rating verfügen.
Auf Ulmer Seite geht vor allem in der Offensive vieles über Christopher Ledlum. Vor Mark Smith (9,5) und Tobias Jensen (9,2) nimmt der US-Amerikaner mit 12,1 Abschlüssen pro Partie die meisten Würfe im Team der Ulmer. Bei Ibi Watson auf Bamberger Seite sind es 11,3 Würfe pro Spiel. Ihm folgen im Team Cobe Williams (10,7) und Demarcus Demonia (10,1).
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Basketball Bundesliga
Das Dutzend ist voll! BMA365 Bamberg Baskets gewinnen beim MBC
Mit dem sechsten Heimsieg in Serie hatten sich die Wölfe des SYNTAINICS MBC am 33. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga von ihren heimischen Fans im Wolfsbau verabschieden wollen. Vor 2.800 Zuschauern in der Weißenfelser Stadthalle wurde daraus jedoch nichts. Stattdessen feierten die BMA365 Bamberg Baskets am Freitagabend ihren sechsten Sieg in Serie und machten mit dem 99:82 (57:47)-Erfolg schon einmal mindestens den dritten Tabellenplatz zum Ende der Hauptrunde fix.
Mit einem Sieg am Sonntag im Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr) könnte das Team von Head Coach Anton Gavel vor dem Start der Playoffs sogar noch den Sprung auf die zweite Tabellenposition schaffen. Hierfür wäre neben einem eigenen Sieg am letzten Spieltag gegen die Rheinländer aber zudem eine Niederlage von ALBA BERLIN im Heimspiel der Hauptstädter gegen Science City Jena vonnöten.
Im Vergleich zum Spielverlauf fiel der Bamberger 99:82-Erfolg in Sachsen-Anhalt beim nüchternen Blick auf die Anzeigetafel um einiges deutlicher aus. Wie schon zuletzt präsentierten sich die Wölfe erneut stark. Nachdem die Gastgeber die Anfangsphase des Spiels bestimmt hatten, drehten die Bamberger binnen vier Minuten die Partie und machten aus einem 8‑Punkte-Rückstand eine 9‑Punkte-Führung. Ab hier lagen die BMA365 Bamberg Baskets zwar stets in Führung, so richtig abschütteln konnte man den MBC bis zum 80:73 (33.) aber nicht. Mit einem 14:5‑Lauf zog man dann allerdings auf 94:78 davon und ließ sich den insgesamt 12. Auswärtssieg dieser Saison nicht mehr nehmen.
Topscorer des Spiels war Austin Crowley, der 13 seiner insgesamt 21 Zähler bereits im ersten Viertel erzielt hatte. Neben ihm punkteten Cobe Williams (18), Ibi Watson (13), Demarcus Demonia (12), Moritz Krimmer (12) und EJ Onu (10) zweistellig. Auch die Statistik von Zach Ensminger, der am Ende 9 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals auf seinem Konto verbuchen konnte, verdient an dieser Stelle eine Erwähnung. Spencer Reaves war mit 17 Punkten der beste Scorer der Wölfe, in deren Team Jure Planinic mit 13 Zählern und 11 Rebounds zudem ein Double Double auflegte.
Sollten die BMA365 Bamberg Baskets die Saison auf dem dritten Tabellenplatz beenden, würde der Gegner in der ersten Playoff-Runde ratiopharm ulm heißen. Die Ulmer haben bereits vor dem letzten Spieltag Platz sechs und damit die sichere Playoff-Teilnahme fix, ebenso wie die Fitness First Würzburg Baskets (5.), die Telekom Baskets Bonn (4.) und der FC Bayern München Basketball (1.). Der Kampf um die Play-In-Plätze sieben bis zehn ist hingegen nach wie vor hoch spannend. Laut dem Tabellenrechner der easyCredit BBL haben die Teams aus Ludwigsburg (7.), Vechta (8.), Oldenburg (9.), Chemnitz (10.), Rostock (11.) und Trier (12.) allesamt noch die Möglichkeit, die Saison von Platz sieben bis Rang 12 zu beenden und sich so einen Platz in den Play-Ins zu ers
Der Spielverlauf
Die Bamberger begannen die Partie in Weißenfels diesmal wieder mit Ibi Watson und so der gewohnten Startformation. Der zurückgekehrte Kapitän war es dann auch, der in einer insgesamt recht ausgeglichenen Anfangsphase per Dreier zum 8:8 (3.) traf. Dann aber zogen die Wölfe deutlich an und gingen mit einem Zwischenspurt erstmals etwas deutlicher in Führung. Der Dreier von Collin Welp zum 12:20 (6.) veranlasste Head Coach Anton Gavel zu seiner ersten Auszeit. Vor allem Austin Crowley schien in dieser Unterbrechung den Worten seines Cheftrainers besonders gut gelauscht zu haben. 13 Zähler markierte der US-Boy im Anschluss an dieses Timeout und war so der Hauptproduzent, während eines 23:6‑Runs bis zum Ende des ersten Viertels, das die BMA365 Bamberg Baskets mit starken vier Minuten noch klar zu ihren Gunsten gestalten konnten (35:26).
Mit einem Dreier (es war der sechste Treffer im neunten Versuch) sorgte Richard Balint erstmals für einen zweistelligen Vorsprung (38:28). Die Wölfe aber bissen zurück und verkürzten den Rückstand binnen zweieinhalb Minuten wieder auf 38:35 (14.). Mit zwei sehr starken Aktionen sorgte Cobe Williams dann aber erneut für etwas mehr Luft (42:35/14). Im Abschiedsspiel von MBC-Geschäftsführer Martin Geissler hielten die Wölfe weiterhin stark dagegen und Charles Callison führte seine Mannschaft auf 50:46 (17.) wieder heran. Der amtierende Pokalsieger zeigte sich aber auch diesmal wenig erschrocken und machte aus dem 54:47 sogar noch eine zweistellige Pausenführung, nachdem Demarcus Demonia kurz vor Ablauf der Uhr aus der rechten Spielfeldecke per Dreier zum 57:47-Halbzeitstand traf.
„Offensiv können wir zufrieden sein, defensiv aber leider nicht“
Mit gutem Fokus starteten die BMA365 Bamberg Baskets dann auch in die zweite Halbzeit. Nach dem Dreier von Khyri Thomas (59:50/22.) gingen die Bamberger nach vier Punkten von Ibi Watson wieder mit mehr als zehn Zählern in Führung. Diesen Vorsprung konnte man dann auch bis zum 67:57 (26.) halten, ehe die Wölfe abermals zurückkamen. Ein Dreier von Collin Welp sowie der Sprungwurf von Charles Callison ließen den Abstand in der 30. Minute wieder auf vier Zähler schmelzen (71:67). Das Viertel war aber noch nicht zu Ende! Zunächst traf Moritz Krimmer, ehe dann auch Cobe Williams noch ein weiteres Highlight folgen ließ. Nachdem Charles Callison sieben Sekunden vor dem Viertelende bei seinem Korblegerversuch gescheitert war, kam der Ball in die Hände von Cobe Williams. Der Bamberger Point Guard checkte die Uhr, dribbelte bis kurz hinter die Mittelinie, von wo er den Ball über Khyri Thomas hoch in Richtung MBC-Korb abdrückte. Die Sirene ertönte und der Ball schlug zum 76:67 nach 30 Minuten im MBC-Korb ein.
Auch der Schlussabschnitt verlief zunächst wie das dritte Viertel. Den Vorsprung, den sich die BMA365 Bamberg Baskets nach 30 Minuten erspielt hatten, hatte auch 4:48 Minuten vor dem Ende noch Bestand (87:78). Nun aber drehten die Bamberger nochmals etwas weiter auf und zogen 2:43 Minuten vor dem Ende nach einem 9:2‑Zwischenspurt auf 96:80 davon. Die Entscheidung in diesem Spiel war hiermit gefallen. 65 Sekunden vor dem Ende traf Moritz Krimmer zum 99:82-Endstand, was auch die höchste Führung der Bamberger in der gesamten Partie bedeutete.
„Glückwunsch an unsere Mannschaft zum Sieg. Wir haben uns mindestens den dritten Platz gesichert – alles andere ist nicht mehr in unserer Hand. Offensiv können wir zufrieden sein, defensiv aber leider nicht. Es war von unserer Seite ein Up-and-Down. Wir waren nicht konzentriert, aber gewonnen ist gewonnen”, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
Schon am Sonntag, 10. Mai beschließen die BMA365 Bamberg Baskets nun die Hauptrunde mit dem Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Partie gegen die Rheinländer sind dann alle eingeladen, beim Jersey-Retirement der Nummer 9 mit dabei zu sein. Viel Prominenz hat ihr Kommen angesagt, um Karsten Taddas großen Moment gemeinsam mit ihm in der BROSE ARENA zu zelebrieren.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets schlagen die Veolia Towers Hamburg
Mit 85:71 (47:42) haben die BMA365 Bamberg Baskets ihr vorletztes Heimspiel der Hauptrunde gegen die Veolia Towers Hamburg gewonnen. Vor 4.249 Zuschauern in der BROSE ARENA feierten die Bamberger am Sonntagabend einen Start-Ziel-Sieg, der ihnen nun am kommenden Freitag im Gastspiel beim SYNTAINICS MBC die Möglichkeit bietet, mit einem Sieg bei den Wölfen den dritten Tabellenplatz vor dem Start der Playoffs fix zu machen.
Obwohl die Hanseaten in der Partie kein einziges Mal in Führung lagen, war Bambergs Head Coach Anton Gavel nach Spielende nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Zu viele Undiszipliniertheiten, die sich in insgesamt 17 Ballverlusten widerspiegelten, hatte der Cheftrainer im Spiel seiner BMA365 Bamberg Baskets gesehen.
Dabei hatte die Partie zunächst so gut begonnen. Auch ohne ihren angeschlagenen Kapitän Ibi Watson sowie ohne Finn Döntgens (Playoffs mit dem BBC Coburg) legten die Hausherren einmal wieder hoch konzentriert und höchst effektiv los. Schnell zog man davon und führte nach den ersten zehn Minuten (ohne jeglichen Turnover) mit 29:15. Zach Ensminger, der den Platz von Ibi Watson in der Startformation übernahm, tat dies ausgezeichnet und kam am Ende mit einem Wert von 25 auf den besten Plus/Minus-Wert des gesamten Teams.
Die Hamburger, die nur mit einem Sieg in Freak City doch noch die Chance auf den Sprung in die Play-Ins gehabt hätten, legten im zweiten Viertel ordentlich zu und spielten sich bis zur Pause wieder heran. Angeführt von Demarcus Demonia (19), Cobe Williams und Richard Balint (beide je 17 Punkte) verstanden es die Bamberger aber im gesamten Spielverlauf immer wieder, jegliche Läufe der Gäste umgehend zu kontern und die Towers so auf Distanz zu halten. Am Ende stand so ein verdienter 85:71-Heimsieg.
Der Spielverlauf
Hoch konzentriert starteten die Bamberger ins Heimspiel gegen die Towers. Die Verteidigung stand gleich von Beginn an wieder einmal sehr stark und außer dem Dreier von Martin Breunig (3:3/1.) ließ man den Gästen in den ersten fünf Minuten nichts weiter zu. Im Gegenzug kam man selbst immer wieder nach Stopps in der Verteidigung ins Laufen und so zu sehenswerten Korberfolgen (15:3/6.). Nach einer Auszeit der Hamburger sowie der Einwechslung von Ross Williams (drei Dreier im ersten Viertel) lief es nun im Angriffsspiel der Gäste etwas besser. Doch auch die Bamberger hatten ein heißes Händchen und versenkten fünf ihrer zehn Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie im ersten Abschnitt. Daniel Keppeler versenkte den fünften Dreier zum 29:13, ehe Leonard Thorpe Jr. mit zwei erfolgreichen Freiwürfen auf der Gegenseite für das 29:15 nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Der Start ins zweite Viertel gehörte nun den Gästen aus Hamburg, die mit einem 7:0‑Lauf auf 29:22 verkürzten und Head Coach Anton Gavel zu seiner ersten Auszeit zwangen. Hatten die Bamberger im ersten Abschnitt noch keinen einzigen Ballverlust verursacht, waren es nun gleich drei in gut zwei Minuten. Zsombor Maronka bedankte sich hier per Dunk zum 29:24 (13.), ehe Cobe Williams auf der Gegenseite per Dreier antwortete. Die Hanseaten verkürzten wieder (35:31/15.), doch abermals kam die prompte Antwort. Dreier von Richard Balint und Demarcus Demonia zum 41:32 (17.) hatten die nächste Towers-Auszeit zufolge. Gut zweieinhalb Minuten später kam das Timeout-Signal dann von der anderen Bank, nachdem die Towers mit einem 8:2‑Lauf auf 43:40 wieder herangekommen waren (19.). Beim Stand von 47:42 ging es in die Kabine.
„Wir können heute nur mit dem Ergebnis zufrieden sein“
Ein 5:0‑Start in die zweite Halbzeit bescherte den BMA365 Bamberg Baskets schnell wieder ihre zweistellige Führung (52:42/21.). Insgesamt sahen die Fans in der BROSE ARENA allerdings ein recht zähes drittes Viertel, denn bis zum 58:47 waren bereits sechseinhalb Minuten nach der Pause vergangen. Danach ging es nun wieder ein wenig flotter zur Sache, wobei die Bamberger ihren zweistelligen Vorsprung behaupten und auch mit ins Schlussviertel nehmen konnten (69:59).
Mit einem seiner insgesamt 5 erfolgreichen Dreier begann Richard Balint das vierte Viertel. Niklas Wimberg traf auf der anderen Seite ebenfalls für drei Zähler, bevor EJ Onu in der Hamburger Zone erfolgreich war und Demarcus Demonia auf Zuspiel von Austin Crowley die Zuschauer in der Arena mit dem Alley Oop zum 76:62 buchstäblich von den Sitzen riss. Es folgte die nächste Towers-Auszeit, doch die BMA365 Bamberg Baskets hatten das Spiel nun im Griff und ließen die Hamburger nicht noch einmal herankommen. Der Dreier von Cobe Williams zum 83:67 (37.) bedeutete die Entscheidung. Trotz ihrer 17 Ballverluste brachten es die Bamberger einmal mehr auf eine dreistellige und damit ausgezeichnete Teameffektivität. Mit 107:72 hatte man hier sogar noch deutlicher die Nase vorne als beim Ergebnis.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Wir können heute nur mit dem Ergebnis zufrieden sein. Vor allem in der Offensive waren wir zu undiszipliniert, hatten 17 Ballverluste und haben auch viele einfache Möglichkeiten danebengelegt und deshalb können wir mit der Leistung heute nicht zufrieden sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Vor den Playoffs ist es wichtig, dass wir in den beiden noch zu spielenden Partien bessere Leistungen zeigen.“
Im letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde geht es bereits am kommenden Freitag nach Sachsen-Anhalt. In der Stadthalle in Weißenfels sind die BMA365 Bamberg Baskets zu Gast beim SYNTAINICS MBC. Tip-Off bei den Wölfen ist um 18:30 Uhr. Zum Saisonfinale haben die BMA365 Bamberg Baskets dann am Sonntag, 10. Mai Heimrecht. In der BROSE ARENA empfängt man am Muttertag um 16:30 Uhr die Telekom Baskets Bonn. Tickets für das 34. Saisonspiel, in dessen Anschluss das Trikot von Bambergs BBL-Rekordspieler Karsten Tadda seinen wohlverdienten Platz neben den Bamberger Basketball-Legenden Goldsberry, Jacobsen und Zisis unter dem Hallendach bekommen wird, gibt es online oder direkt im Freak City Store.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets wollen gegen Hamburg 6. Heimsieg in Serie holen
Am heutigen Sonntag treffen die BMA365 Bamberg Baskets auf die Veolia Towers Hamburg, die selbst noch Chancen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off zur Partie gegen die Hanseaten ist um 18:00 Uhr.
Die Teilnahme an den Playoffs 2026 ist gesichert, ebenso das Heimrecht für die erste Runde. Nun gilt es, die Serie von zuletzt sechs Heimerfolgen fortzuführen und damit Platz drei in der Tabelle der easyCredit Basketball Bundesliga vor dem Start der Post-Season weiter zu festigen.
Bei noch drei ausstehenden Spielen (gegen Hamburg, beim MBC und gegen Bonn) beträgt der Abstand der Bamberger sowohl nach oben auf Platz zwei (ALBA BERLIN) als auch nach unten auf Position vier (Telekom Baskets Bonn) jeweils zwei Siege. Am Sonntag bekommt es die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel nun mit den Veolia Towers Hamburg zu tun, die durchaus noch Chancen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off ist um 18:00 Uhr.
Samba-Rhythmen in der BROSE ARENA
Beim Heimspiel gegen die Towers wartet neben dem Spiel ein echtes Spektakel auf alle Besucher! Brasilianische Tänzerinnen, spektakuläre Akrobatik und Sängerin Nice Ferreira werden die Arena sicherlich bereits vor dem Tip-Off zum Beben bringen!
„Im Vergleich zu unseren beiden ersten Spielen hat sich die Hamburger Mannschaft doch stark verändert. Sie haben viele Spieler, die damals noch nicht dabei waren. Über den Saisonverlauf haben sich die Towers gesteigert und Fortschritte gemacht und sind längst raus aus dem Abstiegskampf“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv sind sie vor allem mit den neu geholten Spielern sehr gefährlich und haben ja auch noch eine Chance, den Sprung in die Play-Ins zu schaffen. Aus diesem Grund ist das Spiel für sie, wie natürlich genauso auch für uns, extrem wichtig. Wir wollen zum Ende der regulären Saison für uns das Bestmögliche herausholen und uns in jedem Spiel defensiv noch weiter steigern.“
Mit dem Pokalspiel in der Hansestadt begann am 24. September die Saison für die BMA365 Bamberg Baskets. Im ersten Pflichtspiel bekam man es in der ersten Pokal-Runde gleich mit einem BBL-Konkurrenten zu tun und startete verheißungsvoll in die Begegnung. Bereits nach dem ersten Viertel hatte man sich einen 9‑Punkte-Vorsprung herausgespielt und lag auch bis zur Halbzeitpause weiterhin stets in Führung. So ging es auch in die zweite Hälfte, ehe die Towers dann 38 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts plötzlich selbst die Nase vorne hatten. In den letzten zehn Minuten entwickelte sich ein richtiger Pokal-Fight, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Mehrfach wechselte die Führung, ehe Daniel Keppeler (am Ende hatte er 19 Punkte auf seinem Konto) aufdrehte und das Momentum auf Bamberger Seite zog. Cobe Williams machte letztlich den Deckel drauf und führte sein Team in die nächste Runde auf dem Weg zum Pokalsieg.
Gut fünf Wochen später standen sich beide Teams in der Inselpark Arena das nächste Mal gegenüber. Die Towers waren mit vier Niederlagen am Stück in die BBL-Saison gestartet und wollten gegen das Team aus Freak City endlich ihren ersten Sieg holen. Demarcus Demonia & Co. hatten da allerdings etwas dagegen. Vor allem in der zweiten Halbzeit dominierten die BMA365 Bamberg Baskets das Spiel (58:35) und kamen so am Ende zu einem doch recht ungefährdeten Auswärtssieg. Insgesamt sechs Bamberger punkteten am Ende zweistellig und EJ Onu gelang mit sechs geblockten Würfen sein persönlicher BBL-Bestwert.
Nach fünf Siegen aus den letzten zehn Spielen sind die Towers nicht nur raus aus dem Abstiegskampf, sondern haben auch noch eine Chance sich für die Play-Ins zu qualifizieren. Bei noch drei ausstehenden Spielen liegen die Hanseaten nur einen Sieg hinter Platz zehn. Chemnitz (10.), Oldenburg (11.) und Rostock (12.) haben allesamt 14 Siege, der MBC (13.) und die Towers lauern mit 13 gewonnenen Spielen dahinter. Für die Hamburger geht es nach dem Spiel in Bamberg noch gegen Würzburg und nach Rostock.
Wie so oft an dieser Stelle bescheinigt der Blick auf die Statistik dem nächsten Gegner der BMA365 Bamberg Baskets ein vom Schnitt gesehen besseres Rebounding. In den anderen Kategorien haben die Bamberger leichte Vorteile. Die 15,3 Ballverluste der Hanseaten pro Spiel sind der drittschlechteste Wert in der gesamten easyCredit BBL. Nur die Teams aus Trier und Ludwigsburg erlauben sich noch mehr Turnover.
Mit im Durchschnitt 25,1 Freiwürfen pro Partie stehen die Towers im Vergleich mit allen anderen BBL-Teams am häufigsten pro Spiel an der Freiwurflinie. Ihre Quote ist hingegen nur die zwölftbeste in der BBL und im Vergleich zu den BMA365 Bamberg Baskets um 8,2 Prozentpunkte geringer.
Vier US-Amerikaner haben im Saisonverlauf die Towers verlassen. Ross Williams (11,5 Punkte pro Spiel) und Devon Daniels IV wurden unter anderem nachverpflichtet und geben den Hamburgern nun definitiv mehr Stabilität. Daniels kam Ende November zum Team und hat sich in der Offensive der Towers zur stärksten Waffe entwickelt. In den letzten vier Partien erzielte er jeweils 22 oder mehr Punkte. Wie schon Anfang Januar in Würzburg brachte er es auch zuletzt beim Gastspiel in Ulm auf 32 Zähler.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets siegen in Chemnitz und holen den Heimvorteil in der 1. Playoff-Runde
Am 31. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga haben die BMA365 Bamberg Baskets bei den NINERS Chemnitz ihren 21. Saisonsieg eingefahren und sich damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gesichert!
In der Messe Chemnitz besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Montagabend vor 4.166 Zuschauern die NINERS Chemnitz mit 89:62 (43:40) und lieferte dabei eine weitere bärenstarke Leistung ab. Am Ende machte einmal mehr die Bamberger Verteidigung, die den offensivstarken Sachsen nur 62 Zähler gestattete und sie zu insgesamt 25 Ballverlusten zwang, den Unterschied! In der Offensive bestachen die BMA365 Bamberg Baskets durch immer wieder sehenswerte Angriffe und Teamplay. Acht Spieler in der Mannschaft aus Freak City hatten am Ende zwischen 8 und 12 Punkten auf ihrem Konto.
Der Spielverlauf
Beide Teams starteten mit hoher Intensität ins DYN-Topspiel des 31. Spieltags, wobei die Bamberger mit dem Dreier von Kapitän Ibi Watson beim 5:2 (2.) zunächst etwas vorlegten, ehe es nach vier Zählern in Folge von John Newmann III und seinem Alley Oop zum 5:6 (3.) erstmals so richtig laut in der Messe Chemnitz wurde. Eric Washington legte noch einen Dreier für die Gastgeber obendrauf, bevor Cobe Williams auf der Gegenseite, ebenfalls per Dreier, die passende Antwort gab (10:9/4.) und Richard Balint nach einem Foul beim Dreier alle seine drei Freiwürfe zum 13:9 traf. Wie schon zuletzt beim Heimspiel gegen Oldenburg brachte auch in Chemnitz die Einwechslung von Daniel Keppeler und Austin Crowley zusätzlichen Dampf ins Bamberger Spiel. Nach vier Keppeler-Punkten führte das Team von Head Coach Anton Gavel mit 17:12 (6.) und überzeugte in dieser Anfangsphase einmal wieder mit bärenstarker Verteidigung. Paradebeispiel war der Angriff der NINERS in der 7. Minute, als die BMA365 Bamberg Baskets Kostja Mushidi nur einen Not-Dreier gestatteten und den Rebound mustergültig in einen Schnellangriff umwandelten, den Austin Crowley eiskalt abschloss. NINERS Coach Rodrigo Pastore nahm seine erste Auszeit und bekam hier zudem Unterstützung von der Hallentechnik, die beim Stand von 20:12 (7.) den Geist aufgab und für eine lange Unterbrechung sorgte. Nach knapp einer halben Stunde Pause konnte es dann aber doch weitergehen (allerdings ohne richtige Anzeigetafel und auch ohne wirklich sichtbare Spieluhr) und die Chemnitzer schlugen durch Amadou Sow und Roman Bedime sofort zu (20:17/8.). Gänzlich unbeeindruckt gaben Moritz Krimmer und Austin Crowley die passende Antwort (25:17/8.) und beim Stand von 27:20 ging das wahrscheinlich längste erste Viertel der diesjährigen BBL-Saison zu Ende.
Wie schon nach der langen Pause im ersten Abschnitt legten die Chemnitzer auch zu Beginn des 2. Viertels mit einem 5:0‑Lauf los (27:25/12.). Nun folgte jedoch das absolute Highlight dieses Spiels! Wieder einmal kamen die Bamberger nach dem Defensiv-Rebound ins Laufen. Austin Crowley dribbelte den Ball nach vorne und bediente Cobe Williams, indem er ihm den Ball links neben dem Ring hochlegte, wo der Bamberger Point Guard plötzlich in der Luft stand und den Ball mit beiden Händen per Alley Oop zum 29:25 (13.) versenkte. Wenig später traf EJ Onu in der Zone gegen Kevin Yebo zum 35:27 (16.) und die Bamberger konnten die Gastgeber erst einmal wieder etwas auf Distanz halten. Abschütteln ließen sich die NINERS aber nicht. Ganz im Gegenteil, denn knapp drei Minuten vor der Pause brachte Kevin Yebo seine Mannschaft wieder auf 37:36 heran. Moritz Krimmer konterte jedoch auf der Gegenseite mit einem Dreier und so lagen die BMA365 Bamberg Baskets auch zur Pause weiterhin in Führung (43:40).
„Das war eine reife Leistung“
Pause, die Dritte: Wieder starteten die Chemnitzer nach der vorangegangenen Unterbrechung mit einem 5:0‑Lauf. Das And-One von Kevin Yebo brachte die Sachsen nach dem 9:7 in der 4. Minute hier wieder in Führung (43:45/23.). Wer von den 4.166 Zuschauern in der Messe Chemnitz nun gedacht hatte, dass die NINERS das Spiel in den Griff bekommen würden, hatte seine Rechnung ohne den Pokalsieger gemacht. Mit einem 13:0‑Run in knapp dreieinhalb Minuten zogen die BMA365 Bamberg Baskets auf 56:45 (26.) davon und zwangen Rodrigo Pastore zu seiner nächsten Auszeit. Diesmal half die Unterbrechung den Chemnitzern jedoch nicht, denn die Verteidigung der Bamberger konnte nach diesem Timeout nochmals zulegen. Drei NINERS Ballverluste (am Ende insgesamt 25!) waren die Folge, die man in der Offensive in ein 63:46 (28.) ummünzen konnte. 26 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts traf Demarcus Demonia für drei Punkte und sorgte mit dem 68:50 nach dem dritten Viertel für die bis dahin höchste Führung des Abends.
Auch im Schlussabschnitt ließen die BMA365 Bamberg Baskets nicht nach. Die Verteidigung stand nach wie vor hervorragend und so gestattete man den NINERS nur ganz wenige freie Abschlüsse. Offensiv lief der Ball ausgezeichnet und man baute so die Führung weiter aus (79:52/34.). Als Daniel Keppeler knapp vier Minuten vor dem Ende von der Freiwurflinie zum 84:55 einnetzte, war die Partie längst entschieden und beide Coaches nutzen so die letzten Minuten des Spiels, um auch ihren Bankspielern einmal etwas mehr Einsatzzeit zu geben. Am Ende siegten die Bamberger souverän und völlig verdient mit 89:62 und präsentierten sich einmal mehr als geschlossene Einheit. „Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Viele von ihnen wissen vielleicht gar nicht, wie schwer es sein kann, in Chemnitz zu gewinnen. Abgesehen von der ersten Minute direkt nach dem Seitenwechsel haben wir in der zweiten Halbzeit richtig stark verteidigt und nur 22 Punkte zugelassen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv teilten wir gut den Ball und am Ende scorten bei uns acht Spieler (nahezu) zweistellig. Das war eine reife Leistung, vor allem zu Beginn der Partie und dann über die nahezu komplette zweite Halbzeit hinweg. Wir sind sehr glücklich über diesen Erfolg und dass wir jetzt mit Heimvorteil in die Playoffs gehen.”
Bereits am kommenden Wochenende steht für die BMA365 Bamberg Baskets die nächste Aufgabe in der easyCredit Basketball Bundesliga auf dem Programm. Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde treffen sie am Sonntag, 3. Mai (Tip-Off: 18:00 Uhr), auf die Veolia Towers Hamburg. Das letzte Hauptrunden-Heimspiel steigt dann am 10. Mai gegen die Telekom Baskets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Partie gegen die Rheinländer sind dann alle eingeladen, beim Jersey Retirement der Bamberger Nummer 9 mit dabei zu sein, wenn Karsten Taddas Trikot für immer seinen wohlverdienten Platz unter dem Hallendach der BROSE ARENA bekommen wird.
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Basketball Bundesliga
Bamberg Baskets können morgen die Playoff-Teilnahme sicher machen
Mit einem Sieg am 31. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den NINERS Chemnitz am Montagabend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Playoff-Teilnahme sicher und man würde im schlechtesten Fall als Fünfter in die Post-Season gehen.
Viel fehlt nicht mehr, um einen festen Playoff-Platz sicher zu haben. Der Tabellenrechner auf der Homepage der easyCredit Basketball Bundesliga bescheinigt den BMA365 Bamberg Baskets in seiner Tabellenprognose nämlich, dass man aktuell bei noch vier ausstehenden Spielen in der Hauptrunde die Saison schon einmal nicht schlechter als auf Position 7 abschließen kann. Mit einem Sieg am Montagabend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Playoff-Teilnahme sicher und man würde im schlechtesten Fall als Fünfter in die Post-Season gehen.
„Zuhause haben sie einen kleinen Lauf”
Die Aufgabe für den finalen Schritt in die Playoffs ist für die Bamberger aber alles andere als einfach. Mit dem Gastspiel bei den NINERS Chemnitz steht dem Team aus Freak City der Gang zu einer der zuletzt heimstärksten Mannschaften der Liga bevor, für die es zudem selbst noch um viel geht. Mit einem Sieg wären die Sachsen auch weiterhin dick im Rennen um einen der Play-In-Plätze und könnten so den Sprung in die Post-Season vielleicht doch noch schaffen. Tip-Off zur Begegnung der BMA365 Bamberg Baskets bei den NINERS Chemnitz ist am Montagabend um 20:00 Uhr.
„Auswärts zu spielen ist nie einfach und in Chemnitz aufgrund der dortigen Atmosphäre ganz besonders nicht. Die Mannschaft hat enorm viel offensives Potential. Ihr letzte Spiel gegen Jena haben sie mit einem Buzzer-Beater gewonnen, zuvor haben sie Ulm besiegt“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Zuhause haben sie einen kleinen Lauf und spielen auch noch um den Einzug in die Play-Ins, deshalb ist das für Chemnitz, wie auch für uns, eine unglaublich wichtige Partie. Auswärts ist es immer wichtig, sich auf die Defensive zu konzentrieren. Eigentlich wie in jedem Spiel wird es auch am Montag unsere Aufgabe und unser Hauptfokus sein, dem Spiel in der Defensive unseren Stempel aufzudrücken.“
Nach fünf Auswärtsspielen (inklusive des Pokalspiels in der ersten Runde in Hamburg) war die Partie gegen Chemnitz das erste Heimspiel dieser Saison für die BMA365 Bamberg Baskets. In der ausverkauften BROSE ARENA legten die Bamberger richtig stark los und erspielten sich bereits im ersten Abschnitt eine deutliche Führung (20:4/7.). Die Chemnitzer aber drehten das Spiel bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber dann jedoch erneut ins Laufen, zogen wieder davon (78:59/32.) und ließen sich den Sieg im ersten Heimspiel der Saison nicht mehr nehmen. Die besten Werfer der Partie waren die Chemnitzer Amadou Sow mit 23 und Corey Davis mit 19 Punkten. Für Bamberg trafen am Ende sechs Spieler zweistellig. Ibi Watson und Richard Balint waren mit je 18 Zählern die Besten.
In eigener Halle sind die Chemnitzer in dieser Saison eine andere Mannschaft. Während man in fremder Halle nur vier von 15 Spielen gewinnen konnte, sind es in der heimischen Messe-Halle bereits 10 Siege. In den letzten 6 Partien verließ man sogar fünf-mal das Feld als Sieger. Lediglich gegen die Telekom Baskets Bonn musste man sich knapp geschlagen geben
Mit nur 32,6 Versuchen nehmen die Chemnitzer im Schnitt die wenigsten Versuche aus dem 2‑Punkte-Bereich. Unsere BMA365 Bamberg Baskets stehen hier bei durchschnittlich 34,2 Versuchen (Rang 16 in der BBL). Stattdessen versuchen es die NINERS sehr oft aus der Distanz. Ihre 31,8 Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie sind der zweitbeste Wert in der easyCredit BBL. Auch hier ist Bambergs Team ähnlich unterwegs. Watson, Demonia & Co. versuchen es pro Partie im Schnitt 30,4‑mal aus der Distanz.
Beide Teams verfügen über sehr gute Quoten aus dem Feld. Die BMA365 Bamberg Baskets haben über die Saison gesehen aktuell zwar überall knapp die Nase vorne, aber ähnlich wie die Oldenburger im letzten Spiel verfügen auch die NINERS über eine Reihe an exzellenten Einzelspielern, die jederzeit heiß laufen können. Nach dem FC Bayern München (18,3) sind die Chemnitzer übrigens das Team, das pro Spiel die wenigsten Fouls begeht (20,7).
Das Team von Head Coach Rodrigo Pastore hat sich im Saisonverlauf häufig verwandelt. Bereits nach 4 Spielen verließ Gavin Schilling die NINERS und wechselte nach Ludwigsburg. Ebenfalls nur 4 Spiele dauerte das Engagement von Robbie Beran Jr. in Chemnitz. Der Power Forward wurde bis Saisonende ausgeliehen und spielt aktuell in Portugal für den FC Porto. Neu ins Team holten sich die Chemnitzer um Weihnachten den Deutsch-Amerikaner Jordan Schakel. Der Small Forward kam aus Belgien von Filou Oostende. Zum Jahresende wurde dann jedoch Ty Brewer von den Russen aus Kasan aus seinem Vertrag herausgekauft. Für ihn kehrte mit Aher Uguak ein Altbekannter nach Chemnitz zurück. Der Kanadier, der bereits die drei zurückliegenden Spielzeiten für die Sachsen auflief, kam Mitte Januar und hat bislang 13 Spiele in der Saison für die NINERS absolviert. Mit Eric Washington kam ein weiterer Bekannter dann Ende Januar zurück zu den NINERS. Der Point Guard hatte in der Saison 2021//22 schon einmal für die Chemnitzer gespielt. Die aktuelle Serie hatte der 32-Jährige in Jena begonnen, ehe er nach 14 Spielen für Science City nun in Chemnitz aufläuft.
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Basketball Bundesliga
Baskets gestatten Oldenburg nur 61 Zähler und holen 10. Heimsieg
Eine starke Defensivleistung hatte Head Coach Anton Gavel von seinem Team als Grundvoraussetzung für einen Sieg im Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg benannt und seine Mannschaft hat geliefert.
In der Partie des 30. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga gestatteten die BMA365 Bamberg Baskets den Donnervögeln am Samstagabend nur 61 Zähler, hielten Liga-Topscorer Christopher Clemons bei nur sechs Zählern und gewannen so am Ende hoch verdient mit 83:61 (41:31). Für die Bamberger war es der 20. Saisonsieg, der das Team um Kapitän Ibi Watson einen weiteren Schritt in Richtung fixe Playoff-Teilnahme brachte.
Bester Werfer in Reihen der Niedersachsen vor 5.286 Zuschauern in der BROSE ARENA war Brian Fobbs mit 11 Punkten. Bei den BMA365 Bamberg Baskets traf Cobe Williams mit 17 Zählern am besten.
Der Spielverlauf
Der Rekord, der meisten aufeinanderfolgenden BBL-Spiele mit der gleichen Startformation steht seit Samstagabend nun bei 30, denn auch gegen Oldenburg begann Head Coach Anton Gavel wieder mit Williams, Watson, Balint, Demonia und Onu das Spiel. Bis zum ersten Bamberger Korberfolg mussten sich die Zuschauer in der BROSE ARENA jedoch etwas gedulden, denn die Oldenburger Verteidigung stand anfangs ausgezeichnet und ließ nur sehr wenig offensiven Spielfluss bei den Gastgebern zu. Nach knapp zweieinhalb Minuten traf dann Ibi Watson für die BMA365 Bamberg Baskets, doch auch die Oldenburger konnten zu diesem Zeitpunkt erst einen Korberfolg verbuchen, denn auch die Bamberger Defense war von Beginn an auf Betriebstemperatur. Cobe Williams und Michale Kyser übernahmen nun in der Offensive mit je 6 Punkten für ihre Teams (14:14/7.). Anton Gavel wechselte Austin Crowley und Daniel Keppeler ein und die beiden brachten ordentlich Schwung ins Bamberger Spiel. Bis zum Viertelende scorten beide je 4 Zähler und brachten ihr Team so mit 22:14 nach dem ersten Abschnitt in Front.
Der Lauf der Bamberger zum Ende des ersten Viertels war jedoch noch nicht zu Ende. Vier weitere Zähler von Daniel Keppeler sowie ein Dreier von Richard Balint erhöhten die Serie auf 15:0 und die Bamberger lagen 29:14 vorne (12.). Moritz Krimmer und erneut Richard Balint legten aus der Distanz nochmals nach (35:16/13.) und Oldenburgs Coach Lazar Spasic musste im Abstand von gerade einmal 108 Sekunden seine beiden Auszeiten der ersten Hälfte nutzen. Ein Ausbauen der Führung konnten die Oldenburger im Anschluss verhindern, doch der Pokalsieger behauptete seinen Vorsprung und lag nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Zach Ensminger 2:32 Minuten vor der Pause mit 41:25 in Führung. Das Foul, das zu den Freiwürfen geführt hatte, war übrigens das bereits dritte Foul von Chris Clemons (18.), für den es mit bis dahin gerade einmal zwei Punkten und sichtlich genervt erst einmal auf die Bank zurück ging. Seine Mitspieler Seth Hinrichs und der Ex-Bamberger Kyle Lofton brachten die Oldenburger bis zur Halbzeitpause jedoch noch ein wenig heran und beim Stand von 41:31 ging es in die Kabine.
„Wir haben den Topscorer der Liga bei 6 Punkten gehalten“
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten nun die Oldenburger den Ball und somit die Chance, den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu drücken. Der Dreier im ersten Angriff nach dem Seitenwechsel von James Woodard ging jedoch daneben. Dafür aber traf Richard Balint für drei auf der Gegenseite (44:31/21.) und das Bamberger Spiel nahm abermals Fahrt auf. Aus einer sehr starken Verteidigung heraus drückte man mächtig aufs Gas und zog zur Hälfte des dritten Abschnitts bis auf 56:35 (25.) davon. Der letzte Korb des dritten Viertels war dann noch einmal ein echter Hingucker. Cobe Williams und Moritz Krimmer hatten Chris Clemons den Ball abgeluchst. Zach Ensminger schnappte sich den Ball und legte die Kugel links hoch neben den Ring, wo sie Austin Crowley mit beiden Händen packte und per Alley-oop zum 61:43 nach 30 Minuten in den Oldenburger Korb einflog.
32:04 Minuten waren in dieser Partie gespielt, als Chris Clemons zu seinen ersten Punkten aus dem Feld kam (66:52). Es sollte aber auch der einzige Feldkorb des Liga-Topscorers an diesem Abend bleiben. Doch nicht nur der US-Amerikaner hatte einen schlechten Tag in Bamberg erwischt. Waren die Niedersachsen als das Team mit der besten Trefferquote von jenseits der 6,75-Meter-Linie nach Freak City angereist, konnte man am Samstagabend nur magere drei der insgesamt 25 Versuche verwandeln und lag mit 12% Trefferquote meilenweit hinter dem bisherigen Saisonschnitt. Auf Bamberger Seite fielen hingegen 10 der 33 Dreier-Versuche. Richard Balint (4 aus 5) und Cobe Williams (5 aus 12) taten sich hier besonders hervor und so betrug der Bamberger Vorsprung im Schlussabschnitt immer mindestens 14 Punkte. Spätestens nach dem Dreier von Cobe Williams zum 77:60 (37.) war die Partie zugunsten der BMA365 Bamberg Baskets entschieden und so konnte Head Coach Anton Gavel in den letzten Minuten noch alle seine Spieler mit Einsatzzeit am Erfolg teilhaben lassen.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem enorm wichtigen Sieg. Wir haben heute nur 61 Punkte zugelassen gegen eine der besten Dreier-Mannschaften der Liga, was die Trefferquote angeht. Wir haben sie heute bei 12 Prozent von der Dreierlinie halten können. Natürlich war das nicht alles unserer Verteidigung geschuldet, aber ich glaube, dass wir Chris Clemons gut verteidigt haben“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben den Topscorer der Liga bei 6 Punkten und einer Quote von 1 aus 11 gehalten. Wir hatten vor dem Spiel darüber gesprochen, dass wir defensiv gut spielen müssen. Das ist uns phasenweise auch gelungen und wir konnten daraus auch offensiv etwas finden. Trotzdem hätten wir den Ball deutlich besser gegen ihre Verteidigung bewegen müssen. Daran werden wir noch arbeiten.“
Neun Tage haben die BMA365 Bamberg Baskets nun Zeit, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am Montag, dem 27. April, geht es nach Chemnitz, wo man in der dortigen Messe um 20:00 Uhr zu Gast bei den NINERS sein wird. Das nächste Heimspiel der BMA365 Bamberg Baskets steigt dann am Sonntag, 3. Mai, wenn man um 18:00 Uhr die Veolia Towers Hamburg empfängt.
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Basketball Bundesliga
Auswärtssieg in Ulm dank großartiger Mannschaftsleistung
Die BMA365 Bamberg Baskets haben das Spitzenspiel des 29. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga gewonnen. Die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel gewann am Samstagabend bei ratiopharm ulm mit 89:73 (40:41).
In der mit 6.000 Zuschauern ausverkauften ratiopharm arena präsentierten sich die Bamberger einmal mehr als absolut geschlossene Einheit und siegten vollkommen verdient.
Auch ein verkorkstes erstes Viertel, in dem sich die Ulmer allein zehn Offensiv-Rebounds angeln konnten und mit 20:5 Rebounds klar die Bretter beherrschten, brachte das Team aus Freak City nicht aus der Ruhe. Nachdem man bis zur Pause zu den Ulmern hatte aufschließen können, wurde die Bamberger Verteidigung in Halbzeit zwei immer stärker. Nach dem Seitenwechsel gestattete man den Gastgebern nur noch 16 Zähler je Viertel, erzielte selbst hingegen 46 Punkte und holte sich so am Ende Saisonsieg Nummer 19 und festigte damit Tabellenposition drei.
Bester Werfer der Ulmer war Tobias Jensen mit 17 Punkten. Bei den Bambergern punkteten Ibi Watson (18), Cobe Williams (15), Demarcus Demonia (12) und Zach Ensminger (10) zweistellig.
Der Spielverlauf
Zu Beginn des Spiels hätte man denken können, es gibt einen guten Grund dafür, warum der Basketball orangefarben ist. Immer wieder sprang die Kugel in die Hände der in den orangefarbenen Trikots spielenden Ulmer zurück und so verbuchte das Team von Head Coach Ty Harrelson allein in den ersten beiden Minuten bereits fünf Offensiv-Rebounds. Die vielen zweiten Chancen nutzten die Ulmer und so lagen die Bamberger schnell in Rückstand (0:6/3.). Knapp zweieinhalb Minuten waren gespielt, als Ibi Watson die ersten Zähler für die BMA365 Bamberg Baskets erzielen konnte und sein Team von nun an langsam etwas besser ins Spiel fand. Bis Mitte des ersten Viertels machten die Ulmer jedoch den klar wacheren Eindruck (9:15/6.). Nachdem Demarcus Demonia per Dunk nach vorangegangenem Steal (11:15/7.) und Ibi Watson per Dreier (14:18/8.) jeweils auf vier Punkte Rückstand verkürzt hatten, zogen die Ulmer 1:44 Minuten vor Viertelende nach dem Dunk von Joel Soriano wieder etwas davon (14:23/9.). Anton Gavel nahm seine erste Auszeit und hielt seinem Team das Reboundverhältnis vor Augen, das bis zum Viertelende bei 5:20 stand. 10 dieser Rebounds hatten die Ulmer bis zum 16:23 nach zehn Minuten unter dem Bamberger Korb geholt.
Mit einem Block von EJ Onu sowie einem von Ibi Watson abgeschlossenen Back-door-Play begann das zweite Viertel (18:23/11.). Nachdem Demarcus Demonia dann auch den Alley-Oop von Joel Soriano ebenfalls per Dunk auf der Gegenseite beantworten konnte (20:25/13.), hatte man den Eindruck, die Bamberger wären nun in der Partie angekommen. Drei Ballverluste in Folge gestatteten den Ulmern jedoch sich erst einmal wieder etwas abzusetzen (20:31/15.), worauf Head Coach Anton Gavel das Spiel mit seiner zweiten Auszeit stoppen musste. Den folgenden Angriff der BMA365 Bamberg Baskets schloss Ibi Watson mit einem Dreier ab und 17 Sekunden nach der Auszeit von Gavel rief nun auf der anderen Seite Ty Harrelson sein Team in einer Auszeit zusammen. Zurück auf dem Parkett schraubte Malik Osborne die Ulmer Führung wieder in den zweistelligen Bereich (23:33/16.). Zweimal Moritz Krimmer, Austin Crowley und zwei Dreier von Cobe Williams sorgten dann jedoch für einen Bamberger 12:2‑Run und den 35:35-Ausgleich. Tobias Jensen schlug allerdings umgehend per Dreier zurück. Auch die erste Bamberger Führung der Partie durch den Dreier von Ibi Watson (40:38/20.) konterte der Däne mit einem erfolgreichen Distanzwurf zum 40:41-Halbzeitstand.
„Zu Beginn hatten wir einige Ballverluste und sind nur schwer ins Spiel gekommen“
In den ersten zweieinhalb Minuten nach der Pause blieb die Partie weiter ausgeglichen (43:43/23.). Nach einem erfolgreichen Halbdistanzwurf von Cobe Williams sowie einem Put-back-Dunk von Daniel Keppeler führten die Bamberger mit 47:43 (24.). Richard Balint und Demarcus Demonia ließen jeweils drei Zähler folgen und das Team aus Freak City hatte sich auf 53:45 (25.) davongestohlen. Aber auch hier gab Ulms Bester die Antwort. Wieder traf Tobias Jensen aus der Distanz (53:48/26.). Auch Tommy Klepeisz und Nelson Weidemann trafen für drei und Ulm war bis auf 55:54 (28.) wieder dran. Die BMA365 Bamberg Baskets konnten ihre Führung aber behaupten und beim Stand von 59:57 ging es ins letzte Viertel.
Hier sorgte Zach Ensminger für die ersten Zähler. Sein Dreier zum 62:57 war der Abschluss eines der vielleicht schönsten Bamberger Angriffe in diesem Spiel. Nach mehreren Pässen kam der Ball zu Austin Crowley, der zunächst den Korb attackierte. In der Zone angekommen, spielte er den Ball dann jedoch zurück in die Mitte an die Drei-Punkte-Linie, wo Zach Ensminger freistand und vollendete. Auch Crowley und Watson trafen aus der Distanz (70:62/34.), doch vor allem die Bamberger Verteidigung stand nun richtig gut und auch beim Rebound waren die Probleme aus dem ersten Viertel nicht mehr existent. 5:32 Minuten vor dem Ende brachte Demarcus Demonia sein Team erstmals mit 10 Zählern in Führung (72:62). Ulms Head Coach Ty Harreslon holte seine Mannschaft nochmals zusammen, doch die Bamberger konnten auch in der Folgezeit ihre zweistellige Führung behaupten (78:68/38.). 2:10 Minuten vor dem Ende verkürzte Nelson Weidemann per Dreier zwar nochmals auf 80:71, doch ein 9:2‑Lauf, den Demarcus Demonia 10 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier abschloss, sicherte den BMA365 Bamberg Baskets am Ende den verdienten Auswärtssieg in Ulm.
„Glückwunsch an meine Mannschaft zu diesem Sieg. Es war alles andere als einfach, hier in Ulm zu bestehen. Zu Beginn hatten wir einige Ballverluste und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Im Verlauf ist es uns aber gelungen, das Reboundduell wieder offener zu gestalten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv haben wir uns phasenweise noch schwergetan, die richtigen Lücken zu finden, konnten diese aber immer wieder nutzen. Am Ende freuen wir uns sehr, hier in Ulm einen Sieg geholt zu haben.“
Fünf Spiele sind in der Hauptrunde für unsere BMA365 Bamberg Baskets noch zu spielen. Im nächsten – und zwar am kommenden Samstag (18. April) – empfangen die Baskets um 18:30 Uhr die EWE Baskets aus Oldenburg in Freak City.