Basketball Bundesliga
Überragende Bamberger Saison endet mit bitterer Niederlage in Berlin
Eine großartige Saison ist am Dienstagabend für die BMA365 Bamberg Baskets in Berlin zu Ende gegangen. In Spiel 5 der Halbfinal-Serie unterlag die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle bei ALBA BERLIN mit 66:97 (26:52) und musste sich in der Best-of-five-Serie am Ende mit 2:3 Siegen geschlagen geben.
Unglaublich auch im letzten Spiel der Saison war wieder einmal der phänomenale Support der Fans aus Freak City, die mit insgesamt sieben Bussen zu Hunderten nach Berlin gereist waren, um ihr Team lautstark bis zum Spielende zu unterstützen.
Die Entscheidung in Spiel 5 fiel wie schon in Partie 2 der Serie im zweiten Viertel, in dem den Berlinern alles gelang. Mit 9:30 gaben die Bamberger die zweiten zehn Minuten ab und hatten in diesem Abschnitt sowohl beim Rebound als auch im eigenen Offensiv-Spiel ihre lieben Mühen mit den Albatrossen. Den 26 Bamberger Punkten zur Pause standen 26 ALBA-Rebounds gegenüber. Zudem sprach die Teameffektivität von 17:70 auch aufgrund zu vieler Bamberger Ballverluste schon zur Pause eine mehr als deutliche Sprache.
Der Spielverlauf
Bamberg startete wieder mit der gewohnten Anfangsformation, also wieder mit EJ Onu, in dieses alles entscheidende Spiel in der Hauptstadt. Der Bamberger Center war es dann auch, der den ersten Angriff der Gäste spektakulär per Dunking abschließen konnte. Die Berliner präsentierten sich an diesem Abend jedoch von Beginn an hoch konzentriert, deutlich spritziger als noch in den beiden Spielen in Bamberg und beim Rebound wieder einmal äußerst bissig. All das war gleich im ersten ALBA-Angriff des Spiels erkennbar, als Martin Hermannsson nach Offensiv-Rebound von Norris Agbakoko die Gastgeber per Dreier in Führung brachte. Der isländische Spielmacher (8 Punkte im ersten Viertel) zeigte sich wieder als Lenker des Spiels der Albatrosse, während Ibi Watson auf Bamberger Seite einen schlechten Start in die Partie erwischte. Nach zwei vergebenen Abschlussmöglichkeiten ging es für ihn nach gerade einmal 3:15 Minuten Spielzeit mit dem zweiten Foul auf die Bank. Richard Balint glich mit einem Dreier zum 7:7 (4.) aus, doch dem Bamberger Offensivspiel fehlte es ein wenig an der Leichtigkeit aus den vorangegangenen Heimspielen. Noch keine viereinhalb Minuten waren absolviert, da hatte sich das Team aus Freak City bereits vier Ballverluste geleistet. Berlin hingegen traf aus der Distanz und der dritte Dreier der Hausherren durch Malte Delow bedeutete das 7:13 (5.). Es folgte der nächste Ballverlust, den erneut Malte Delow zu zwei einfachen Zählern nutzen konnte. Anton Gavel zog die Bremse und nahm seine erste Auszeit (7:15/6.). Auch der nächste Bamberger Angriff blieb ohne Zähler. Stattdessen sorgte Sam Griesel auf der Gegenseite per Dreier für die erste zweistellige ALBA-Führung des Abends (7:18/6.). Doch plötzlich schien ein Ruck durch das Team des Pokalsiegers zu gehen und Zähler von Keppeler, Ensminger, Williams und Crowley brachten die Gäste wieder auf 15:20 (8.) heran. Mit diesen fünf Punkten Rückstand ging es dann auch ins zweite Viertel (17:22).
Die Viertelpause kam den Berlinern hier aber ganz offensichtlich genau zur richtigen Zeit und so machten die Gastgeber da weiter, wo sie am Anfang des Spiels begonnen hatten. Einen Offensiv-Rebound nutze Malte Delow zunächst per Korbleger, traf dann für drei Punkte aus der Distanz, ehe er Norris Agbakoko bediente, der zum 17:29 (13.) abschloss und so die zweite Bamberger Auszeit in der ersten Halbzeit unumgänglich machte. Doch auch im Anschluss blieb das Bamberger Spiel weiter sehr zerfahren und nach dem bereits 10. Ballverlust erhöhte J’wan Roberts auf 20:40 (16.). Das Spiel glitt dem Team aus Freak City im zweiten Viertel nun immer weiter aus der Hand und nach einem 9:30 in den zweiten zehn Minuten sorgte der Dreier von Moses Wodd beim Pausenstand von 26:52 für die bis dahin höchste ALBA-Führung des Abends.
„Wir haben ab dem zweiten Viertel keinen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt“
Mit einem 5:0‑Lauf starteten die Bamberger dann in die zweite Halbzeit (31:52/22.), doch näher als auf eben diese 21 Zähler Rückstand kam man nicht mehr heran. Im Gegenteil: die Berliner kontrollierten weiter die Bretter und hatten beim 36:60 (26.) mit 34:17 bei den Rebounds nicht nur klar die Nase vorne, sondern mit 13 Offensiv-Rebounds fast ebenso viele, wie die Bamberger zu diesem Zeitpunkt insgesamt. ALBA blieb weiter im Flow und Martin Hermannsson baute den Vorsprung an der Freiwurflinie kurz vor Ende des dritten Abschnitts auf 39:70 aus.
Die Berliner blieben auch im Schlussabschnitt konzentriert und spielten ihr Spiel weiter herunter. Der Bamberger Rückstand wuchs weiter an und beim 41:80 (32.) notierte man die höchste ALBA-Führung des Abends. Die Partie und die Frage, wer dem FC Bayern München in die Final-Serie um die Deutsche Meisterschaft folgen darf, war zu diesem Zeitpunkt bereits längst entschieden. „Glückwunsch an Pedro Calles und sein Team zum Einzug ins Finale. Wir haben ab dem zweiten Viertel keinen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt. Wir haben defensiv nicht stattgefunden und es ALBA zu einfach gemacht. Daraus resultierten dann auch unsere Schwierigkeiten in der Offense und diese Niederlage“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
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BMA365 Bamberg Baskets gleichen Halbfinal-Serie aus und erzwingen Spiel 5
Die BMA365 Bamberg Baskets haben im Playoff-Halbfinale auch ihr zweites Heimspiel gegen ALBA BERLIN gewonnen und die Serie somit auf 2:2 ausgeglichen. Mit 81:67 (36:36) gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend Spiel 4 in der mit 5.700 Zuschauern erneut restlos ausverkauften BROSE ARENA und erzwang so ein alles entscheidendes fünftes Spiel. Dieses wird am kommenden Dienstag um 20:30 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle ausgetragen.
Beim Sieg in Spiel 4 wurden die BMA365 Bamberg Baskets von einem Quartett angeführt. Austin Crowley (17), Ibi Watson (13) sowie Cobe Williams und Demarcus Demonia (je12) punkteten zweistellig für das Team aus Freak City. Auf Seiten der Albatrosse gelang dies Michael Rataj (18) und Sam Griesel (11).
Der Spielverlauf
Wie schon in Spiel 3 begann Anton Gavel auch Spiel 4 mit Finn Döntgens auf der Centerposition. Die ersten Zähler des Spiels erzielten jedoch die Berliner. Wie zu Beginn von Spiel 1 und auch von Spiel 2 war es Jonas Mattisseck, der ALBA mit einem Dreier als erstes auf die Anzeigetafel brachte. Demarcus Demonia machte Bambergs erste Punkte, ehe Justin Bean mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 2:6 (2.) stellte. EJ Onu, der Spiel #3 verletzungsbedingt pausiert hatte, war bereits eingewechselt worden, doch wirklich lange wehrte seine Zeit auf dem Parkett nicht. Nach drei schnellen Fouls musste er nach nur einer Minute und 51 Sekunden schon wieder auf der Bank Platz nehmen und wurde durch Daniel Keppeler ersetzt (4:6/4.). Richard Balint sorgte mit einem Dreier dann für die erste Bamberger Führung des Spiels (7:6/5.), das bis knapp vier Minuten vor Viertelende nun eng blieb (12:12/7.). Fünf Bamberger Fehlwürfe ließen ALBA dann zunächst auf 12:17 (8.) etwas enteilen, doch Cobe Williams mit einem Drei-Punkte-Spiel, Moritz Krimmer per Dreier sowie zwei erfolgreiche Freiwürfe von Demarcus Demonia brachten den BMA365 Bamberg Baskets doch noch eine 20:19 Führung nach dem ersten Abschnitt.
Viertel Nummer zwei begann Richard Balint mit einem erfolgreichen Distanzwurf, den Moses Wood ebenfalls per Dreier jedoch prompt konterte (23:22/11.). Das Spiel wurde nun noch eine Spur physischer und die Bamberger gingen dank zwei Dunks von Demarcus Demonia mit 28:23 (13.) in Front, der hier allerdings auch innerhalb von gut einer halben Minute seine Fouls zwei und drei aufgebrummt bekam und so das Spielfeld erst einmal verlassen musste. Die BMA365 Bamberg Baskets aber blieben weiter fokussiert und führten, nachdem Ibi Watson den Freiwurf für das Technische Foul gegen Jonas Mattisseck verwandelt hatte mit 31:25 (15.). Die Berliner antworteten sofort und holten sich durch Korberfolge von Griesel, Rataj und Roberts die Führung zurück (31:32/17.). Cobe Williams und Zach Ensminger drehten auch hier den Spieß sofort wieder um (35:32/18.), zur Pause aber führte keines der beiden Teams, da Martin Hermannsson per Korbleger quasi mit der Halbzeitsirene zum 36:36 traf. Auch bei den Rebounds stand es zur Pause mit 22:22 unentschieden. Identisch auch die Dreierquote auf beiden Seiten mit je 4 Treffern bei 14 Versuchen und damit 29 Prozent. Während die Bamberger in Halbzeit eins jedoch 8 ihrer 11 Freiwürfe im Berliner Korb unterbringen konnten, ließen die Albatrosse in den beiden ersten Vierteln 8 ihrer 12 Freiwürfe ungenutzt.
„In Berlin werden wir nun mindestens noch einmal so eine Leistung brauchen”
Halbzeit zwei begann mit einem wunderschönen Backdoor-Play, das Ibi Watson abschloss. EJ Onu dunkte einen Fehlwurf von Cobe Williams, der den folgenden Angriff dann selbst für einen Korbleger zum 42:38 nutzte. Weniger gefallen dürfte Anton Gavel die Tatsache haben, dass sein Team im dritten Viertel bereits nach 2:35 Minuten die Mannschaftsfoulgrenze erreicht hatte. Demarcus Demonia ließ es auf jeden Fall weiter krachen. Zunächst verwertete er ein Alley Oop-Anspiel von Daniel Keppeler zum 44:39 (23.), ehe er es wenig später auf Zuspiel von Cobe Williams schon wieder scheppern ließ (56:48/8). Die Fans in der BROSE ARENA hier natürlich aus dem Häuschen und mit der Hoffnung, ihr Team könnte nun noch etwas weiter davonziehen. ALBA aber ließ sich nicht abschütteln und kam dank Michael Rataj sogar bis auf 56:53 (29.) wieder heran. Beim Stand von 60:54 endeten die dritten zehn Minuten.
Mit Beginn des letzten Viertels legten die Bamberger in der Verteidigung nun nochmals deutlich zu. 2:29 Minuten waren bereits gespielt, als Norris Agbakoko die ersten ALBA-Punkte zum 62:56 (33.) erzielen konnte. Bei den Bambergern fielen nun die Dreier. Ibi Watson, Austin Crowley und Cobe Williams trafen und Freak City bebte (71:56/35.). ALBA versuchte nun nochmals alles und verkürzte durch den Dreier von Sam Griesel auf 73:61 (37.), doch mit acht Punkten am Stück sorgte Austin Crowley beim 81:63 (39.) für die Entscheidung und so den 2:2‑Ausgleich in der Serie.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu dieser erneuten Energieleistung. Wir haben heute das Rebound-Duell gewonnen, was enorm wichtig für uns war. Klar haben wir dann auch in der zweiten Halbzeit unsere Würfe vorn getroffen, die zum Teil aber auch gut herausgespielt waren. In Berlin werden wir nun mindestens noch einmal so eine Leistung brauchen, aber wenn wir jetzt schon in Spiel 5 sind, wollen wir natürlich auch alles dafür tun, dass wir auch das nächste Spiel gewinnen”, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. Am kommenden Dienstagabend um 20:30 Uhr steigt in der Max-Schmeling Halle im Playoff-Halbfinale nun das alles entscheidende Spiel 5 um den Einzug ins Finale!
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Ausverkaufte Halle peitscht BMA365 Bamberg Baskets zum Sieg gegen Berlin
Auch im dritten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN hat es einen Heimsieg gegeben. Nach den beiden Auftaktsiegen der Berliner gewannen die Bamberger nun am Donnerstagabend in der mit 5.700 Zuschauern ausverkauften BROSE ARENA mit 81:73 (39:30) und verkürzten damit auf 1:2. Spiel 4 steigt am morgigen Samstag (6. Juni).
Mit einem weiteren Heimsieg am Samstag um 18:30 Uhr in Spiel 4 hätten die Bamberger nun die Möglichkeit, die Serie nochmals nach Berlin zurückzuschicken.
Obwohl dem Team von Head Coach Anton Gavel EJ Onu verletzungsbedingt fehlte, präsentierten sich die Bamberger auch ohne ihren Defensiv player of the year in der Verteidigung diesmal deutlich stärker. Großartig von ihren Fans unterstützt hatten die BMA365 Bamberg Baskets die offensive Ausbeute der Albatrosse in Viertel eins, zwei und vier jeweils unter 20 Zähler halten können.
Topscorer im Team der Albatrosse waren Norris Agbakoko und Justin Bean mit jeweils 14 Punkten. Im Team der Hausherren trafen Cobe Williams (20) und Ibi Watson (18) am besten. Zudem holte sich Demarcus Demonia ein Double Double mit 12 Punkten und 11 Rebounds.
Spiel 4 im Playoff-Halbfinale zwischen Bamberg und Berlin steigt am morgigen Samstag (6. Juni) erneut in Freak City. Tip-Off in der BROSE ARENA ist dann um 18:30 Uhr.
Der Spielverlauf
Die erste Überraschung des Abends für die 5.700 Zuschauer hatte Head Coach Anton Gavel parat, der den verletzten EJ Onu in der Startformation durch Finn Döntgens ersetzte. Der 22-Jährige verlor zwar den Eröffnungssprungball gegen Norris Agbakoko, störte den Berliner Big Man aber in den beiden ersten Angriffen des Spiels derart, dass dieser nicht erfolgreich abschließen konnte. Wenig Probleme im Abschluss hatte hingegen Cobe Williams. Der Bamberger Point Guard vollendete zwei Korbleger sowie einen Sprungwurf und war beim 6:2 (4.) für alle Bamberger Zähler verantwortlich. Durch die Einwechslung von Jack Kayil kamen die Hauptstädter nun besser in ihren Rhythmus und per Dreier sorgte Martin Hermannsson (6:8/5.) für die erste Gästeführung. Ibi Watson konterte jedoch umgehend ebenfalls mit einem Dreier, doch Sam Griesel und Norris Agbakoko antworteten für ALBA (9:12/6.). Mit seinem zweiten Dreier holte Ibi Watson die Führung zurück (15:14/8.), ehe Moritz Krimmer 79 Sekunden vor Viertelende mit seinem Korbleger zum 17:16 bereits für den Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Während in den ersten beiden Spielen in Berlin die Dreier auf Bamberger Seite nicht wirklich fallen wollten, so lief es auf eigenem Parkett deutlich besser (dafür fanden diesmal nur einer von 13 Dreierversuchen der Berliner in der ersten Halbzeit das Ziel). Ibi Watson und Demarcus Demonia trafen zum Start ins zweite Viertel aus der Distanz (25:18/13.) Ein Drei-Punkte-Spiel von Daniel Keppeler sowie ein Sprungwurf aus dem Schnellangriff heraus von Demarcus Demonia sorgten beim 32:22 (15.) für die erste zweistellige Führung. Bis auf 39:26 (19.) gelang es den BMA365 Bamberg Baskets, ihren Vorsprung auszubauen, ehe Jack Kayil mit vier Zählern in Folge das 39:30 erzielte, mit dem es für beide Teams auch in die Halbzeitpause ging. Unmittelbar nach der Halbzeitsirene sorgte Head Coach Anton Gavel nochmals für einen Aufreger, da er sich derart heftig beschwerte, dass er von den Schiedsrichtern mit einem Technischen Foul bestraft wurde.
„Es war ein wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen und für unsere Köpfe“
Halbzeit zwei begann mit einem Freiwurf für die Berliner. Die Strafe für das Technische Foul gegen Anton Gavel nutzte Moses Wood eiskalt. Eiskalt trifft auch die Art und Weise, wie Finn Döntgens die beiden folgenden Bamberger Angriffe abschloss. Mit zwei wunderschönen Hakenwürfen stellte der Linkshänder auf 43:31 (21.) und das Bamberger Spiel nahm immer weiter an Fahrt auf. Mit seinem vierten Dreier (bei 4 Versuchen) traf Ibi Watson bei ablaufender Shotclock zum 56:41 und Pedro Calles musste eine Auszeit nehmen. Doch auch der folgende Angriff seines Teams dürfte ihm nicht gefallen haben, denn den Berliner Einwurf direkt nach dieser Auszeit angelte sich Daniel Keppeler, der per Dunk zum 58:41 abschloss (26.). Die Bamberger schienen das Spiel nun vollends unter Kontrolle zu haben, doch weit gefehlt. ALBA drehte wieder auf und kam mit einem 9:0‑Lauf bis auf 58:50 (29) wieder heran. Zach Ensminger beendete die Bamberger Durststrecke mit einem Dreier aus der linken Spielfeldecke (61:50/30.), doch auch Justin Bean schlug vor dem Ende des Viertels gleich noch zweimal von jenseits der 6,75-Meter-Linie zu und so stand es nach 30 Minuten 63:56 für die Hausherren.
J‘wan Roberts nutzte den ersten Berliner Angriff des Schlussabschnitts zum 63:58, doch Cobe Williams sorgte auf der Gegenseite für ein Bamberger Ausrufezeichen. Im Eins-gegen-eins schlug der Bamberger Aufbauspieler Berlins Michael Rataj und stopfte den Ball zum 65:58 (31.). Wenig später folgte der nächste Dunk. Diesmal bediente Cobe Williams Finn Döntgens, der den Ball im Schnellangriff zum 69:59 (33.) in den ALBA-Korb hämmerte. Die Berliner aber kamen umgehend zurück und nach dem Dreier von Jonas Mattisseck (69:64/34.) holte Anton Gavel sein Team erst einmal wieder zusammen. Demonia und Crowley trafen und Bamberg lag wieder mit 73:64 vorne (36.), doch wenig später dunkte Michael Rataj den Ball zum 76:71 (39.). Es folgte die nächste Auszeit von Anton Gavel in deren Anschluss Cobe Williams abermals zum Korb zog und unwiderstehlich zum 78:71 einnetzte. Martin Hermannsson verkürzte an der Freiwurflinie wieder auf 78:73, doch 1:04 Minuten vor dem Ende machte dann Zach Ensminger mit einem weiteren Dreier zum 81:73 endgültig den Deckel auf Spiel #3, zumal Cobe Williams auf der Gegenseite den Berliner Angriff mit seinem 6. Steal in dieser Partie stoppte.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Es war ein wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen und für unsere Köpfe. Jetzt geht es darum, so schnell als möglich zu regenerieren, weil das heute auch von den Minuten her doch sehr eng war, und dann schauen wir, dass wir die Mannschaft so gut es geht auf Samstag vorbereiten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. Schon am morgigen Samstag geht es nun weiter. Dann steht Spiel 4 auf dem Programm, Tip-Off zur 4. Partie ist dann um 18:30 Uhr.
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Halbfinale Spiel 3: BMA365 Bamberg Baskets wollen ihren Heimvorteil nutzen
Nach den beiden ersten Partien in der Hauptstadt kommt die Halbfinal-Serie in den Playoffs in der easyCredit Basketball Bundesliga jetzt nach Freak City. Hatten die Berliner ihre beiden Heimspiele souverän gewinnen können, hoffen die BMA365 Bamberg Baskets nun ebenfalls, ihren Heimvorteil ausnutzen und so die Serie noch weiter verlängern zu können. Tip-Off am Donnerstagabend zu Spiel 3 im Playoff-Halbfinale zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN ist um 20:30 Uhr.
„Wir wissen, welche Bedeutung das Spiel für uns hat. Wir sind ja eigentlich zum Siegen verdammt und wollen die Serie jetzt erst einmal verlängern, um dann zu schauen, wie es weitergeht. Dafür brauchen wir aber eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Leistung aus den beiden Spielen in Berlin. Wir hoffen jetzt auf eine volle Halle und die volle Unterstützung unserer Fans, um Spiel 3 zu gewinnen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
Spiel 1 und Spiel 2 gingen letztlich klar an die Berliner, die vor allem in der Auftaktpartie eine immens starke Performance aufs Parkett der Max-Schmeling-Halle brachten. 105 Punkte, 28 Assists und ein zudem extrem gut verteiltes Scoring brachten ALBA den verdienten Sieg. In Spiel #2 zeigten die BMA365 Bamberg Baskets ein anderes Gesicht, hatten aber auch hier Probleme zum einen mit ihrer eigenen Treffsicherheit, dem auch in Spiel #2 starken Auftreten von ALBA sowie der im Vergleich zur Ulm-Serie nun auf dem Spielfeld erlaubten beziehungsweise verbotenen Spielweise. Während in der Ulm-Serie sehr viel Physis zugelassen wurde, war die Regelauslegung in den beiden Spielen in Berlin nun doch wieder eher sehr streng.
Zwei Spiele hintereinander verloren haben die BMA365 Bamberg Baskets in dieser Saison übrigens nur zwei Mal zuvor. Der Niederlage nach Verlängerung in Trier am 3. Spieltag folgte eine weitere beim Gastspiel in München und der am 14. Spieltag in Bonn folgte zuhause eine Pleite gegen Ludwigsburg. Drei Niederlagen in Serie haben die Bamberger in dieser Saison noch nie hinnehmen müssen.
Während die BMA365 Bamberg Baskets deutlich weniger Ballverluste in den ersten beiden Spielen hatten, unterstreichen die 21,5 Assists pro Spiel das ausgezeichnete Teamplay der Berliner. Bei den Wurfquoten hatten die Berliner in den beiden ersten Spielen aus allen Bereichen deutliche Vorteile. Vor allem bei den Dreiern lag ALBA um 14,5 Prozent besser. Während der regulären Saison hatten die Bamberger 37,4% ihrer Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie getroffen (ALBA: 33,3%).
Auch in der anderen Serie zwischen dem FC Bayern München und den Telekom Baskets Bonn gab es bislang noch keinen Auswärtssieg und so führen auch hier die Münchner mit 2:0.
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BMA365 Bamberg Baskets verlieren Halbfinalauftakt in Berlin
Die BMA365 Bamberg Baskets haben Spiel 1 im Playoff-Halbfinale bei ALBA BERLIN verloren. Mit 86:105 (34:53) zogen die Bamberger am Samstagnachmittag in der Max-Schmeling-Halle am Ende den Kürzeren. Nach zuletzt zehn Siegen in Serie musste die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel damit wieder eine Niederlage hinnehmen.
Dabei war man gut in die Auftaktpartie der Halbfinal-Serie gestartet und hatte das erste Viertel mit 19:18 gewinnen können. In Viertel Nummer zwei ging dann jedoch so gut wie nichts mehr. Während man selbst nur 15 Zähler auf die Anzeigetafel brachte, gestattete man ALBA 35 Punkte und lag zur Pause bereits deutlich zurück. Auch im dritten Abschnitt konnte man den Spielfluss der Berliner nicht stoppen, die nochmals 30 Zähler erzielten und so kurz vor dem Start des Schlussabschnitts schon spielentscheidend mit 30 Punkten in Führung lagen.
Bester Werfer bei ALBA BERLIN war Jack Kayil mit 18 Punkten. Ibi Watson war Bambergs Topscorer mit 16 Zählern.
Der Spielverlauf
Beide Mannschaften legten munter los in diesem ersten Halbfinal-Match. Nachdem Jonas Mattisseck und Norris Agbakoko für die Hausherren erst einmal vorgelegt hatten (2:5/2.), zogen Ibi Watson und Richard Balint für die Bamberger nach. Cobe Williams war es dann, der mit einem Schnellangriff Coast-to-coast für die erste Bamberger Führung des Abends gesorgt hatte (9:7/4.). Demarcus Demonia flog zwei weitere Zähler per Alley Oop zum 11:7 ein, doch bereits in den folgenden Minuten hatte die Bamberger Verteidigung ihre Probleme mit dem Berliner Angriffsspiel. Vor allem Martin Hermannsson zog hier ein Foul nach dem nächsten und sein Team ging wieder in Führung (11:13/7.). Die Bamberger aber blieben dran und lagen nach Korberfolgen von Daniel Keppeler, Moritz Krimmer und Austin Crowley 50 Sekunden vor dem Ende des ersten Abschnitts mit 19:13 vorne. Ein Dreier von Moses Wood sowie ein Korbleger aus dem Fastbreak von Michael Rataj ließen die Bamberger Führung jedoch wieder auf einen einzigen Zähler schrumpfen (19:18).
Auch im zweiten Viertel agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Führung wechselte im zweiten Abschnitt nun zum insgesamt sieben Mal hin und her, nachdem Justin Bean den Führungstreffer von Ibi Watson zum 27:26 (13.) mit einem Korberfolg in der Bamberger Zone zur erneuten ALBA-Führung gekontert hatte. In diesem Moment riss nun jedoch der Faden im Bamberger Spiel komplett. Ein 25:4‑Run von ALBA in den folgenden 5:42 Minuten schraubte deren Führung auf 20 Zähler (31:51/19.). Während in dieser Phase beim Team aus Freak City so gut wie nichts funktionieren und auch in den Korb fallen wollte, spielten die Berliner ihre Würfe geduldig heraus und nutzten ihre Chancen eiskalt. Bereits zur Halbzeit konnten die Gastgeber 17 Assists (Bamberg 6) verzeichnen und ihrer Trefferquote aus dem Feld (20 aus 33) lag bei überragenden 61 Prozent (Bamberg 39%). Mit 15:35 mussten die Bamberger das zweite Viertel abgeben und lagen beim Gang in die Halbzeitpause mit 34:53 zurück.
„Wir waren nicht bereit für dieses Spiel“
Mit drei weiteren erfolgreichen Dreiern starteten die Berliner in die zweite Halbzeit und bauten ihren Vorsprung so weiter aus (36:62/22.). Während das Spiel der Hauptstädter auch weiterhin wie am Schnürchen funktionierte, tat sich das Team von Anton Gavel nach wie vor extrem schwer. Bambergs Head Coach versuchte zwar mit Wechseln und Auszeiten sein Team wieder in die Spur zu bringen, doch nach dem Dreier von Jack Kayil zum 44:75 (28.) erhöhte sich der Rückstand erstmals auf über 30 Zähler. Mit einem Drei-Punkte-Spiel war es dann erneut der 20-Jährige, der beim 44:78 (28.) für die höchste Berliner Führung des Abends und eine Vorentscheidung sorgte. 30:20 ging das dritte Viertel an die Berliner (54:83).
Doch auch wenn es aus Bamberger Sicht an diesem Nachmittag in der Hauptstadt nicht laufen wollte, aufgeben kam nicht in Frage und so bissen sich die Jungs um Kapitän Ibi Watson nochmals in die Partie hinein. Nach Dreiern von Zach Ensminger sowie zwei Distanz-Treffern von Adrian Petkovic hatte man den Rückstand bei noch knapp sechseinhalb Minuten Spielzeit auf 71:88 verkürzt. ALBA ließ sich aber nicht noch einmal in Bedrängnis bringen und hielt den Vorsprung nun immer so um die 20 Punkte. Mit dem insgesamt 16. Berliner Dreier (bei 37 Versuchen /43% – Bamberg 8 aus 26 /31%) knackte Malte Delow die Hundert-Punkte-Marke. Am Ende unterlagen die Bamberger in Spiel #1 der Serie mit 86:105. „Glückwunsch an Pedro Calles und sein Team zu diesem absolut verdienten Sieg. Wir haben heute im zweiten und dritten Viertel 65 ALBA-Punkte zugelassen – außerdem sind die 28 Berliner Assists auch deutlich zu viel. Wir waren nicht bereit für dieses Spiel“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
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BMA365 Bamberg Baskets gewinnen auch Spiel 3 in Ulm und stehen im Halbfinale!
Die BMA365 Bamberg Baskets stehen in der easyCredit Basketball Bundesliga im Playoff-Halbfinale. Nach den beiden Heimsiegen zum Auftakt der Best-of-five-Serie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagnachmittag auch Spiel 3 bei ratiopharm ulm mit 96:87 und zog so mit einem souveränen 3:0 in die nächste Runde ein.
Den Grundstein für den dritten Sieg im dritten Spiel in der Viertelfinal-Serie legten die Bamberger wieder einmal im dritten Viertel. Mit 32:19 gewannen die Bamberger die dritten zehn Minuten und zogen somit auf 79:66 davon. Vor 5.798 Zuschauern in der ratiopharm arena gab Kapitän Ibi Watson von Spielbeginn an den Takt vor und erzielte 13 seiner am Ende 28 Punkte (stellte damit seine BBL-Bestleistung ein) bereits im ersten Abschnitt. Demarcus Demonia (17) sowie Cobe Williams und Austin Crowley (beide je 11) punkteten ebenfalls zweistellig für das Team aus Freak City. Wie schon in Spiel 2 war Mark Smith (21 Punkte) auch diesmal der beste Ulmer Score des Spiels.
Der Spielverlauf
Natürlich startete Head Coach Anton Gavel auch diesmal wieder mit seiner gewohnten Starting Five in dieses Spiel und Williams, Balint, Watson, Demonia und Onu fanden offensiv schnell zu ihrem Rhythmus. Gleich die ersten Würfe fielen und so führte man nach Dreiern von Richard Balint und Ibi Watson nach noch nicht einmal 90 Sekunden mit 6:2. Der Tscheche musste das Spielfeld dann jedoch schon wieder verlassen, hatte er sich hier bereits sein zweites Foul eingefangen. Auch die Ulmer zeigten sich stark und glichen durch ein And-One von Chris Ledlum zum 8:8 (4.) aus. Der nächste Dreier von Ibi Watson sowie drei verwandelte Freiwürfe von Demarcus Demonia brachten die BMA365 Bamberg Baskets Mitte des ersten Viertels wieder mit 15:10 in Führung. Doch auch diesmal antworteten die Ulmer umgehend. Keine zweieinhalb Minuten brauchten die Ulmer, um nach einem 10:0 Run selbst mit 5 Zählern in Führung zu gehen (15:20/8.). Head Coach Anton Gavel hatte ja ein ebenso enges Spiel wie in den beiden Partien in Bamberg vorhergesagt und genau so kam es auch. Austin Crowleys Dreier in der 9. Minute bedeutete das 20:20, der von Thomas Klepeisz 34 Sekunden vor dem Ende des Viertels das 25:25. Am Ende des ersten Abschnitts hatten dann die Ulmer hauchdünn die Nase vorne, nachdem Christian Sengfelder einen Offensiv-Rebound noch in zwei Punkte für die Gastgeber verwandeln konnte (27:28).
Das zweite Viertel eröffnete Ibi Watson mit einem starken Drive zum Korb gegen Tobias Jensen (29:28/12.). Chris Ledlum und vor allem Joel Soriano übernahmen jetzt aber für die Ulmer in der Offensive Verantwortung. Der US-amerikanische Big Man erzielte acht seiner insgesamt zehn Punkte in den ersten vier Minuten des zweiten Viertels und brachte Ulm wieder in Front (35:39/14.). Zu diesem Zeitpunkt wusste die Bamberger Verteidigung nicht vollends zu überzeugen, was auch in der immens hohen Trefferquote der Ulmer im Zwei-Punkt-Bereich deutlich wurde. Dennoch aber blieben die Bamberger dran, denn offensiv lief es auch weiterhin gut. Zach Ensminger, der aufgrund der Foulprobleme von Richard Balint viel Spielzeit erhielt, machte seinen Job ebenso tadellos wie auch Daniel Keppeler, der auf dem Parkett ebenfalls aufgrund von Foulproblemen für EJ Onu übernehmen musste. Gemeinsam mit Austin Crowley und Moritz Krimmer führten die beiden ihr Team wieder heran (44:45/17.) und Moritz Krimmer war es dann auch, der per Dreier für den 47:47 Halbzeitstand sorgte.
„Ulm hat in allen drei Spielen sehr physisch gespielt”
In den beiden ersten Partien hatten die Bamberger jeweils im dritten Viertel ihre stärkste Phase. So auch in Spiel drei. Richard Balint eröffnete den dritten Abschnitt mit einem erfolgreichen Korbleger, ehe der Tscheche wenig später nach seinem 4. Foul (21.) bereits wieder zurück auf die Bank musste. Zuvor hatte er aber EJ Onu noch einen Dreier aufgelegt (52:49/22.). Per Alley Oop und nach unwiderstehlichem Drive (hatte die Presse der Ulmer mit einem Dribbling durch die Mitte geschlagen und war beim Abschluss auch noch gefoult worden) erhöhte Demarcus Demonia auf 57:49 (23.). Watson und Williams scorten ebenfalls und die Bamberger gingen nach einem 15:4‑Start in die zweite Halbzeit erstmals zweistellig in Führung (62:51/24.). Auch das vierte Foul in dieser Phase gegen EJ Onu wurde nicht zum Problem. Den Dreier von Chris Ledlum konterte Demarcus Demonia (65:54/25.), den von Christian Sengfelder beantwortete Ibi Watson (68:57/27.) und auf den von Mark Smith hatte Austin Crowley die passende Antwort aus 6,75 Metern Entfernung (71:62/28.). Kleine Unachtsamkeiten ließen die Ulmer nun aber doch nochmals herankommen (71:66/29.), worauf Anton Gavel eine Auszeit beantragte. Diese Unterbrechung hatte gesessen, denn in den letzten 93 Sekunden dieses Viertels legten die Bamberger nochmals einen 8:0‑Lauf (Dreier von Williams und Crowley sowie ein Korbleger von Moritz Krimmer) aufs Parkett und lagen so vor dem letzten Viertel mit 79:66 in Führung.
Die Ulmer warfen nochmals alles aufs Parkett und nach dem Dreier von Thomas Klepeisz und den Punkten von Mark Smith waren die Hausherren schnell auf 79:71 (31.) wieder heran. Kapitän Watson beförderte den Vorsprung mit einem weiteren Dreier jedoch schnell wieder in den zweistelligen Bereich, ehe Moritz Krimmer per Dunking und Daniel Keppeler auf 86:71 (35.) erhöhten. Ty Harrelson nahm seine nächste Auszeit, doch auch im Anschluss blieben die BMA365 Bamberg Baskets zunächst weiterhin mit zehn oder mehr Punkten voraus. Vier schnelle Ulmer Zähler von Chris Sengfelder und Mark Smith zum 90:83 (37.) ließen Head Coach Anton Gavel seine Mannschaft nochmals zusammenrufen. Williams, Watson, Crowley und eine in der gesamten zweiten Halbzeit deutlich stärkere Bamberger Verteidigung hielten die Ulmer nun aber auch weiterhin auf Distanz und als Austin Crowley 30 Sekunden vor dem Ende mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum 96:87 traf, war der 10. Bamberger Sieg in Serie sowie der Einzug ins Playoff-Halbfinale perfekt!
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Einzug ins Halbfinale. Wir wussten, dass uns ein starker Gegner erwartet, und das hat sich in allen drei Spielen bestätigt. Für uns war es entscheidend, den Ball heute offensiv besser zu bewegen und an die Freiwurflinie zu kommen. Beide Mannschaften waren absolut auf Augenhöhe, es war ein intensiver Fight und wir sind froh, dass wir uns am Ende durchsetzen konnten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Die Serie war eng und es war wichtig für uns, in dieser Phase so getestet zu werden. Ulm hat in allen drei Spielen sehr physisch gespielt.”
Im Halbfinale bekommen es die Bamberger nun mit dem Sieger der Serie zwischen ALBA BERLIN und RASTA Vechta zu tun. Vechta führt hier mit 2:1 Siegen. Wäre ALBA der nächste Gegner der BMA365 Bamberg Baskets, würden die beiden ersten Spiele der Halbfinal-Serie in der Hauptstadt stattfinden. Spiel 3 wäre dann am 4. Juni in Freak City. Sollten die Niedersachsen aus Vechta den Sprung ins Halbfinale schaffen, würden die beiden ersten Spiele im Halbfinale in Bamberg stattfinden. Termine hierfür wären der 30. Mai sowie der 1. Juni.
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Playoff-Viertelfinale BMA365 Bamberg Baskets reisen mit 2:0‑Führung nach Ulm
Nach den beiden ersten Playoff-Spielen in Freak City wird die Viertelfinal-Serie zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ratiopharm ulm am kommenden Samstag nun in Ulm fortgesetzt. Die Bamberger hatten ihre beiden Heimspiele gewinnen können und nehmen demnach eine 2:0‑Führung mit in die ratiopharm arena. Ein weiterer Sieg würde dem Team von Head Coach Anton Gavel somit also genügen, um die Serie für sich zu entscheiden und ins Playoff-Halbfinale einzuziehen.
Wie schon in den beiden ersten Begegnungen erwartet Bambergs Cheftrainer aber auch in Spiel 3 eine äußerst hart umkämpfte Partie, bei der sich die Ulmer diesmal auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans verlassen können. Am frühen Donnerstagnachmittag waren in der 6.000 Zuschauer fassenden ratiopharm arena keine 100 Tickets mehr verfügbar.
Spiel 3 der Viertelfinal-Serie beginnt am Samstag um 16:30 Uhr. Mit Blick auf ein anderes sportliches Großereignis an diesem Samstag hatte man sich hinsichtlich der TV-Übertragung zu dieser frühen Tip-Off-Zeit entschieden. Die Viertelfinal-Partie zwischen Trier und dem FC Bayern beginnt am Samstag sogar schon um 14:30 Uhr.
„Wir haben in den ersten beiden Spielen gesehen, wie eng die Serie ist und wie nahe die Mannschaften beieinanderstehen. Schätzungsweise wird das in Spiel drei jetzt auch nicht anders sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir müssen in Ulm mit deren physischer Art zu spielen nochmals besser umgehen, in der Offensive klare und deutliche Aktionen setzen, die Rebounds in der Defensive so gut es geht kontrollieren und versuchen, die individuellen Stärken der Ulmer wegzunehmen.“
Auch wenn der Verlauf der beiden ersten Spiele doch recht unterschiedlich war, lagen beide Teams am Ende beider Spiele sehr eng beieinander und es war jedes Mal richtig spannend. In Spiel 1 hatten die Ulmer ganz klar den besseren Start und konnten sich schnell mit bis zu 16 Punkten absetzen. Auch Mitte des letzten Viertels führte das Team von Ty Harrelson noch zweistellig, ehe Ibi Watson, Demarcus Demonia & Co. die Partie mit einem 160-Lauf doch noch zu ihren Gunsten drehen konnten.
Spiel 2 sah dann die Bamberger vorneweg marschieren. Ende des dritten Viertels führte das Team von Anton Gavel mit 73:60 und schien alles im Griff zu haben. Diesmal aber schlugen die Ulmer zurück und glichen auf 74:74 wieder aus. Die Gastgeber fingen sich aber und blieben bis in die Schlussminute immer leicht in Führung. Der letzte Wurf von Thomas Klepeisz hätte das Spiel noch in die Verlängerung befördern können, doch der Ball sprang vom Ring zurück und die Bamberger gewannen auch Spiel 2.
Der Blick auf die Statistiken beider Mannschaften nach den beiden ersten Viertelfinal-Partien zeigt das, was auch die Zahlen nach der kompletten Saison schon gezeigt haben. Während die Ulmer mehr Rebounds pro Partie abgreifen, erlauben sich die Bamberger im Schnitt weniger Ballverluste pro Partie.
Hatten die Bamberger in der Saison noch eine Freiwurfquote von über 81 Prozent, liegen sie in den Playoffs aktuell fast zehn Prozentpunkte dahinter. Auch die Quote von der Dreipunkte-Linie war im Saisonverlauf deutlich höher (37,4%) und ist sicherlich noch steigerungsfähig.
Nach 7 Zählern in Spiel 1 war Mark Smith mit 29 Punkten in Spiel 2 der Topscorer. Der 26-jährige US-Amerikaner ist einer von drei Spielern im Team der Ulmer mit einem zweistelligen Punkteschnitt in den Playoffs. Mit 15,5 Zählern pro Partie ist Demarcus Demonia Bambergs bester Werfer bisher in den Playoffs. Cobe Williams (15,0), Austin Crowley (14,0), Ibi Watson (11,0) und Richard Balint (10,0) liegen aber dicht dahinter.
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BMA365 Bamberg Baskets erspielen sich 2:0‑Führung gegen Ulm
Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Heimspielen haben die BMA365 Bamberg Baskets ihren Heimvorteil zum Auftakt der Playoff Viertelfinal-Serie perfekt genutzt. Nachdem die Bamberger am Samstag mit 80:74 Spiel eins der Serie gegen ratiopharm ulm gewonnen hatten, siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel auch am Montagabend in Spiel zwei mit 90:87 (41:42) und führt somit in der Best-of-five-Serie mit 2:0 Siegen.
Wie schon die erste Partie war auch Spiel zwei geprägt von immenser Intensität und großer Physis auf beiden Seiten. Bis Mitte des dritten Viertels konnte sich keine der beiden Mannschaften deutlicher absetzen. Dann aber gelang den Bambergern ein 15:2‑Run und man ging mit einer 73:60-Führung in den Schlussabschnitt. Der eine oder andere der 5.360 Zuschauer in der BROSE ARENA glaubte womöglich, hier schon den spielentscheidenden Zwischenspurt gesehen zu haben. Doch weit gefehlt. Die Ulmer starteten ins letzte Viertel mit einem 14:1‑Lauf und glichen die Partie beim 74:74 (35.) wieder aus. Das Team von Head Coach Anton Gavel fing sich anschließend zwar wieder und konterte schnell zum 84:76 (38.), doch die Gäste blieben durch Dreier von Mark Smith und Thomas Klepeisz auch weiterhin im Geschäft. Mit dem letzten Wurf des Spiels hätte Klepeisz das Spiel in die Verlängerung schicken können, doch sein Dreier verfehlte das Ziel.
Überragender Scorer auf Ulmer Seite war Mark Smith mit 29 Punkten. Bei den BMA365 Bamberg Baskets trafen Cobe Williams (18), Richard Balint und Austin Crowley (je 14) am besten.
Der Spielverlauf
Es schien, als würden beide Mannschaften einfach da weitermachen, wo sie am Samstagabend aufgehört hatten und quasi in ein 5. Viertel starten. Von der ersten Sekunde an wurde wieder um jeden Millimeter gekämpft. Den besseren Start erwischten diesmal die Bamberger, die nach Dreiern von Ibi Watson und Cobe Williams sowie einem Dunk von Demarcus Demonia mit 8:4 (3.) in Führung gingen. Doch auch die Ulmer agierten fokussiert und erspielten sich gute Möglichkeiten. Mit seinem ersten Dreier (fünf weitere sollten in dieser Partie noch folgen) glich Mark Smith beim 12:12 (6.) zunächst wieder aus, ehe er im Anschluss mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die Ulmer wieder in Führung brachte. Nun ging es hin und her und die Führung wechselte in jedem Angriff. Daniel Keppeler, Austin Crowley und der bereits vierte Bamberger Dreier von Moritz Krimmer sorgten für eine 22:18-Führung des Pokalsiegers nach zehn Minuten.
Eineinhalb Minuten waren im zweiten Viertel gespielt, da hatten die Ulmer den Rückstand wieder egalisiert. Immer wieder schaffte es die Mannschaft von Ty Harrelson an die Freiwurflinie, wo sie in Spiel zwei mit 80% Trefferquote (20 aus 25) diesmal auch eine sehr gute Ausbeute hatte. Wie hart beide Mannschaften in dieser Partie kämpften, konnte man vielleicht am besten im Bamberger Angriff in der 13. Minute sehen, als EJ Onu beim Fight um den Offensiv-Rebound gegen Alec Anigbata dem Ball auf dem Boden hinterherhechtete, um die Kugel für sein Team zu sichern und dann nach dreimaligem Rebound letztlich selbst zu verwandeln (27:24/14.). Das Spiel wogte weiter hin und her und Tobias Jensen brachte Ulm wieder nach vorne (28:29/15.). Die Bamberger hatten aber in Form eines 7:0‑Laufs eine Antwort parat und Ty Harrelson musste beim 35:29 (17.) das Spiel erst einmal anhalten. Sein Team reagierte nahezu perfekt und nach zwei Dreiern von Mark Smith und einem Korberfolg von Joel Soriano waren die Gäste wieder gleichauf (37:37/19.). Chris Ledlum legte einen weiteren Dreier nach und nach den beiden Freiwürfen von Mark Smith (17 Punkte in der ersten Halbzeit) führte Ulm sieben Sekunden vor der Pause (39:42). Anton Gavel nahm noch einmal eine Auszeit, um den letzten Angriff vor der Pause zu besprechen. Austin Crowley brachte den Ball nach vorne und schloss erfolgreich mit der Halbzeitsirene ab. Sein Korberfolg wurde nachträglich jedoch von drei auf zwei Punkte korrigiert und so ging es beim Stand von 41:42 in die Kabinen.
„Auch diesmal haben wir fast eine ganze Halbzeit gebraucht, um uns zu finden“
Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos an die erste an. Beide Mannschaften auch weiterhin Kopf an Kopf (50:50/24.). Auch 3:47 Minuten vor dem Ende stand es nach dem Tip-In von Joel Soriano weiterhin unentschieden (58:58). Kurz zuvor hatte EJ Onu sein 4. Foul kassiert, doch Daniel Keppeler ersetzte ihn ganz ausgezeichnet. Mit ihm auf dem Parkett starteten die BMA365 Bamberg Baskets nun bis zum Viertelende so richtig durch. Mit einem 15:2‑Lauf, den Daniel Keppeler (nach EJ Onu (+9) hatte er mit +6 das zweitbeste Plus/Minus im Team) mit einem Sprungwurf von der Freiwurflinie selbst abschloss, zog man nach dem dritten Viertel auf 73:60 davon und es hatte den Anschein, als wäre es den Bambergern auch diesmal zum Ende des dritten Viertels gelungen, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen.
Von der Leichtigkeit in den Bamberger Angriffen war zu Beginn des Schlussabschnitts aber plötzlich nichts mehr zu sehen. Punkt für Punkt spielten sich die Ulmer zurück. Jensen, Smith und Ledlum führten ihr Team erneut heran und bei noch 5:26 Minuten Restspielzeit hatten die Gäste auf 74:74 wieder gleichgezogen. Knapp fünf Minuten waren im Schlussviertel bereits vergangen, als Richard Balint beim 76:74 den ersten Bamberger Feldkorb in den letzten zehn Minuten erzielen konnte. Der Tscheche legte einen weiteren Dreier nach (81:76/37.) und es folgte die nächste Ulmer Auszeit. Doch auch nach dieser Unterbrechung blieben die Bamberger nun am Drücker. 99 Sekunden vor dem Ende führten die Hausherren nach einem Drei-Punkte-Spiel von EJ Onu mit 87:79 und alles schien gelaufen, doch mit fünf Zählern in Folge waren die Ulmer 17 Sekunden vor dem Ende doch noch einmal da (87:84). Zach Ensminger wurde im Anschluss gefoult und verwandelte seine beiden Freiwürfe (89:84), doch auf der Gegenseite traf Thomas Klepeisz einen superschweren Dreier (89:87). Fünf Sekunden blieben noch auf der Uhr und nach der letzten Bamberger Auszeit foulten die Ulmer Demarcus Demonia, der an der Linie jedoch nur einen Versuch zum 90:87 verwerten konnte. Den Fehlwurf reboundeten die Ulmer und Austin Crowley nutzte das letzte Foul, das die Bamberger noch zu geben hatten, um den Ulmer Angriff zunächst einmal zu stoppen. Es blieben aber noch 2,2 Sekunden, die Thomas Klepeisz in der Tat noch für einen finalen Dreier genügten. Sein Wurf ging jedoch nicht in den Korb und so konnten die BMA365 Bamberg Baskets auch Spiel zwei der Viertelfinal-Serie für sich entscheiden. „Es war ein sehr schweres Spiel für uns. Als wir im dritten Viertel mit 13 Punkten in Führung lagen, haben wir komplett den Faden verloren. Auch diesmal haben wir fast eine ganze Halbzeit gebraucht, um uns zu finden“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Das dritte Viertel war dann natürlich super. Da haben wir Stopps bekommen und konnten daraus dann auch Offensive generieren. Im letzten Viertel war unser Gamemanagement in der Offensive dann aber nicht gut. Da müssen wir viel smarter agieren. Am Ende aber zählt der Sieg und natürlich sind wir froh darüber. Das nächste Spiel wird sicherlich genauso schwierig.“ Nach zwei Spielen in Freak City geht die Serie nun nach Ulm. Spiel Nummer drei im Playoff-Viertelfinale findet am kommenden Samstag, 23. Mai, um 16:30 Uhr in der ratiopharm arena statt. Spiel Nummer vier wäre dann wieder zwei Tage später, am Montag, 25. Mai ebenfalls in Ulm. Spielbeginn wäre auch dann um 16:30 Uhr. Fest steht auf jeden Fall schon einmal, dass es in Freak City ein weiteres Playoff-Spiel in dieser Saison geben wird. Ob im Viertel- oder dann schon im Halbfinale bleibt nun abzuwarten.
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BMA365 Bamberg Baskets legen im Playoff-Viertelfinale gegen Ulm vor
Die BMA365 Bamberg Baskets haben ihre aktuelle Siegesserie auch zum Start der Playoffs fortsetzen können. In Spiel eins der Viertelfinalserie besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend ratiopharm ulm mit 80:74 (35:41) und ging so in der Best-of-five-Serie in Führung.
Dabei hatten die Ulmer das Spiel in der BROSE ARENA über die ersten drei Viertel im Griff. 16 Zähler betrug der Vorsprung des Teams von Ty Harrelson bereits im ersten Abschnitt und auch Mitte des dritten Viertels lagen die Ulmer noch immer zweistellig voraus. Mit einem 16:0‑Lauf rissen die Bamberger das Spiel dann jedoch binnen gut vier Minuten an sich und brachten die mit 5.586 Zuschauern gefüllte BROSE ARENA buchstäblich zum Überkochen. Austin Crowley, der die Bamberger per Dreier in der 32. Minute erstmals in Führung geworfen hatte, war der große Energizer im Spiel der Hausherren. Sein zweiter Dreier des Abends, fast von der Mittellinie, durfte knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 72:63 schon als die halbe Miete auf dem Weg zum Auftaktsieg im Playoff-Viertelfinale bezeichnet werden. Neben 14 Punkten sowie je 4 Rebounds und Assists hatte Crowley mit einem Wert von 12 die beste Plus-Minus-Statistik aller Akteure. Die erfolgreichsten Punktesammler der BMA365 Bamberg Baskets waren Demarcus Demonia mit 18 und Ibi Watson mit 16 Zählern. Auf Seiten der Ulmer kamen Christopher Ledlum und Christian Sengfelder jeweils auf 13 Punkte.
Der Spielverlauf
Abgeklärt und hoch fokussiert begannen die Ulmer die Partie in Freak City. Nach Körben von Christian Sengfelder und Chris Ledlum führte der Gast aus Ulm nach nicht einmal einer Dreiviertelminute (0:5/1.). Ibi Watson brachte dann zwar die ersten Bamberger Zähler auf die Anzeigetafel (2:5/2.), doch die Ulmer wirkten gedankenschneller und insgesamt wacher. Immer wieder holten sie sich verworfene Bälle zurück und hatten so allein im ersten Viertel am Ende schon neun Punkte durch zweite Chancen erzielt. Nelson Weidemann war es vorbehalten, mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die Ulmer Führung erstmals in den zweistelligen Bereich zu heben (10:21/8.). Fünf weitere Punkte von Mark Smith ließen den Abstand sogar auf 16 Punkte anwachsen (10:26/9.), ehe ein 6:0‑Run der BMA365 Bamberg Baskets für das 16:26 nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Auch zum Start ins zweite Viertel legten erst einmal die Gäste vor. Joel Soriano und Crist Ledlum erhöhten (16:30/11.), ehe wenig später Richard Balint auf der Gegenseite mit einem Distanzwurf zum 22:30 (12.) zur Stelle war. Die Intensität im Spiel beider Mannschaften nach wie vor sehr hoch, wobei die Bamberger ein wenig mit ihren Würfen aus der Distanz haderten. Die Unterstützung von den Rängen in der BROSE ARENA ließ hingegen keine Wünsche offen und in der 15. Minute erreichte sie einen weiteren Höhepunkt. Nach dem Block von Ibi Watson gegen Chris Ledlum ging es mit Tempo in die andere Richtung. Richard Balint bediente im Schnellangriff Demarcus Demonia, der den Ball per Alley Oop zum 29:34 (15.) durch den Ulmer Korb donnerte und Ty Harrelson zu einer Auszeit zwang. Die Bamberger nun drauf und dran, erstmals in dieser Partie die Führung übernehmen zu können, doch nachdem Demarcus Demonia zunächst an der Freiwurflinie auf 32:34 (17.) verkürzt hatte, erlaubte man sich unmittelbar hintereinander zwei dumme Ballverluste, was den Ulmern wieder etwas Luft verschaffte (32:38/18.). Mit diesen sechs Zählern Vorsprung für die Gäste ging es dann auch in die Halbzeitpause.
„Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Montag weiter“
Der Start in die zweite Halbzeit gehörte ebenfalls den Ulmern, die sich nach dem Dreier von Thomas Klepeisz wieder zweistellig absetzen konnten (35:46/22.). Nach wie vor präsentierte sich das Ulmer Spiel sehr stark und so gelang es den Gästen, die Attacken der BMA365 Bamberg Baskets bis Mitte des dritten Viertels stets erfolgreich abzuwehren. Nach dem Dunk von Joel Soriano (44:54/25.) holte Anton Gavel sein Team zur Auszeit zusammen. Im Anschluss trafen Crowley und Balint zum 49:54, ehe Nelson Weidemann den Ball für drei Punkte zum 49:57 versenkte. Diese 57 Punkte der Ulmer 1:21 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels müssen wir uns an dieser Stelle einmal merken. Ein weiterer Alley Oop von Demarcus Demonia war das 53:57 nach 30 Minuten.
Wir springen nun 4:10 Minuten hinein ins letzte Viertel und noch immer haben die Ulmer 57 Punkte. Die Bamberger hingegen waren ins Laufen gekommen und nach Dreiern von Cobe Williams und Austin Crowley beim 59:57 (32.) erstmals an diesem Abend in Führung gegangen. Sechs weitere Zähler legten die Bamberger oben drauf und so führte man plötzlich nach einem viertelübergreifenden 16:0‑Lauf und einem krachenden Fast Break Dunking von Demarcus Demonia mit 65:57 (34.). Die Ulmer aber blieben dran und wurden von Justin Simon wieder herangeführt (66:61/37.). Doch wie schon zu Beginn des Schlussabschnitts waren es auch hier zwei Bamberger Dreier, die den Ulmern quasi den Zahn zogen. Zunächst traf Ibi Watson zum 69:61 (37.) und dann schob Austin Crowley noch einen unfassbaren Dreier hinterher. Zunächst hatte er den Ball von Justin Simon aus der Hand zurück in die eigene Spielhälfte gespitzelt bekommen. Crowley sammelte den Ball wieder ein, doch da die Shotclock gnadenlos herunterlief, musste er den Wurf bereits kurz hinter der Mittellinie loswerden. Hoch ließ er die Kugel los und der Ball schlug nahtlos zum 72:63 (38.) im Ulmer Korb ein. Ulm versuchte nochmals alles und kam durch den Dreier von Chris Ledlum wieder auf 73:68 (39.) heran, doch die beiden Freiwürfe 51 Sekunden vor dem Ende von Demarcus Demonia zum 77:68 bedeuteten die Entscheidung.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Es war eine schwierige Anfangsphase, da wir mit der Physis der Ulmer nicht zurechtgekommen sind. Das müssen wir im zweiten Spiel deutlich besser hinbekommen. Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Montag weiter. Wir müssen jetzt sicherstellen, dass wir uns gut regenerieren und bestmöglich auf das zweite Spiel vorbereiten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. Schritt eins beim Unterfangen, den Heimvorteil bestmöglich auszunutzen, haben die BMA365 Bamberg Baskets schon einmal geschafft. Nun gilt es, im zweiten Heimspiel der Serie auch den zweiten Heimsieg zu holen. Spiel zwei steigt am Montagabend um 20:30 Uhr.
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Dream on Freak City! BMA365 Bamberg Baskets starten in die Playoffs
Die Hauptrunde in der easyCredit Basketball Bundesliga ist abgeschlossen, die Play-In-Spiele sind gespielt: es kann also los gehen mit den Playoffs! Für die BMA365 Bamberg Baskets geht es ab dem morgigen Samstag in ihrer Viertelfinal-Serie dabei gegen den Vizemeister aus Ulm, der mit einer Bilanz von 19 Siegen und 15 Niederlagen die Hauptrunde auf Tabellenposition sechs beendet hat.
Spiel eins in dieser Best-of-five-Serie, in der man also drei Siege zum Weiterkommen benötigt, ist am morgigen Samstag um 18:30 Uhr. Spiel zwei findet dann nur zwei Tage später, ebenfalls in der BROSE ARENA, am Montag in Bamberg statt. Zum vierten Mal, nach 2012, 2015 und 2016, treffen beide Mannschaften nun erneut in einer Playoff-Serie aufeinander.
„Mit Ulm wartet ein unglaublich starker Gegner auf uns, der international erfahren ist und einen 12 Mann tiefen Kader mit sehr viel Qualität hat. Wir gehen zwar mit Heimvorteil in diese Serie, aber das ist gleich von Beginn an immer auch ein gewisser Druck, mit dem man umgehen können muss“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird darauf ankommen, dass wir uns gegen ihre Top-Defense durchsetzen können, auf den Ball aufpassen und natürlich defensiv nochmals eine Schippe drauflegen im Vergleich zu so manchem Spiel, wo wir das bereits getan haben.“
Hauptrundenduelle endeten mit Auswärtssiegen
Die beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison hätten kaum unterschiedlicher sein können. Erstmals standen sich beide Mannschaften Ende Dezember in der BROSE ARENA in Bamberg gegenüber. In der Partie des 12. Spieltags siegten am Ende die Gäste aus Ulm deutlich. Nach einem fulminanten zweiten Viertel hatten die Ulmer zur Pause bereits mit 18 Zählern in Führung gelegen. 17 ihrer 27 Dreierversuche (63%) fanden in dieser Partie ihr Ziel und bescherten ratiopharm ulm auch aufgrund der Rebound-Dominanz (40:29) den Sieg in Freak City. Mark Smith (29), Christian Sengfelder (17), Chris Ledlum (14) und Tobias Jensen (12) punkteten zweistellig für Ulm. Bei den BMA365 Bamberg Baskets waren es Cobe Williams (14), Richard Balint (11) sowie Austin Crowley und EJ Onu (je 10).
105 Tage später traf man dann in der ratiopharm arena in Ulm erneut aufeinander. In der Partie des 29. Spieltags hatten diesmal die Bamberger das bessere Ende für sich. Die Gastgeber waren zunächst gut in die Partie gestartet und hatten sich Mitte des zweiten Viertels einen zweistelligen Vorsprung herausspielen können. Im dritten Abschnitt übernahmen dann aber die BMA365 Bamberg Baskets das Kommando und auch die Führung. Mit 30:16 gewannen Ibi Watson & Co. den Schlussabschnitt und so letztlich auch das Spiel. Tobias Jensen (17) und Thomas Klepeisz (10) waren Ulms beste Werfer im Rückspiel. Für die Bamberger trafen diesmal Ibi Watson (18), Cobe Williams (15), Demarcus Demonia (12) und Zach Ensminger (10) am besten.
Nur knapp jeden dritten ihrer Dreierversuche haben die Ulmer im Saisonverlauf im gegnerischen Korb versenken können. Das ist der drittschlechteste Wert in der BBL. Nur die Teams aus Bonn (27,2%) und Heidelberg (30,6%) trafen noch etwas schwächer.
Dafür jedoch sind die Ulmer stark beim Rebound und haben mit fast 39 eingesammelten Abprallern einen ebenso starken Wert wie die Teams aus München und Berlin. Mit 8,7 Ballgewinnen pro Partie sind die Ulmer das Team der Liga, das seinem Gegner am häufigsten den Ball abnimmt. In seiner Kolumne stellt BBL-Experte Stefan Koch zwei andere Zahlen in den Vordergrund: Ulm hat das zweitbeste Defensiv-Rating der Liga, während die Bamberger über das zweitbeste Offensiv-Rating verfügen.
Auf Ulmer Seite geht vor allem in der Offensive vieles über Christopher Ledlum. Vor Mark Smith (9,5) und Tobias Jensen (9,2) nimmt der US-Amerikaner mit 12,1 Abschlüssen pro Partie die meisten Würfe im Team der Ulmer. Bei Ibi Watson auf Bamberger Seite sind es 11,3 Würfe pro Spiel. Ihm folgen im Team Cobe Williams (10,7) und Demarcus Demonia (10,1).