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BMA365 Bam­berg Bas­kets erspie­len sich 2:0‑Führung gegen Ulm

Mit zwei Sie­gen aus den ers­ten bei­den Heim­spie­len haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihren Heim­vor­teil zum Auf­takt der Play­off Vier­tel­fi­nal-Serie per­fekt genutzt. Nach­dem die Bam­ber­ger am Sams­tag mit 80:74 Spiel eins der Serie gegen ratio­ph­arm ulm gewon­nen hat­ten, sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel auch am Mon­tag­abend in Spiel zwei mit 90:87 (41:42) und führt somit in der Best-of-five-Serie mit 2:0 Siegen.

Wie schon die ers­te Par­tie war auch Spiel zwei geprägt von immenser Inten­si­tät und gro­ßer Phy­sis auf bei­den Sei­ten. Bis Mit­te des drit­ten Vier­tels konn­te sich kei­ne der bei­den Mann­schaf­ten deut­li­cher abset­zen. Dann aber gelang den Bam­ber­gern ein 15:2‑Run und man ging mit einer 73:60-Führung in den Schluss­ab­schnitt. Der eine oder ande­re der 5.360 Zuschau­er in der BROSE ARENA glaub­te womög­lich, hier schon den spiel­ent­schei­den­den Zwi­schen­spurt gese­hen zu haben. Doch weit gefehlt. Die Ulmer star­te­ten ins letz­te Vier­tel mit einem 14:1‑Lauf und gli­chen die Par­tie beim 74:74 (35.) wie­der aus. Das Team von Head Coach Anton Gavel fing sich anschlie­ßend zwar wie­der und kon­ter­te schnell zum 84:76 (38.), doch die Gäs­te blie­ben durch Drei­er von Mark Smith und Tho­mas Klepei­sz auch wei­ter­hin im Geschäft. Mit dem letz­ten Wurf des Spiels hät­te Klepei­sz das Spiel in die Ver­län­ge­rung schi­cken kön­nen, doch sein Drei­er ver­fehl­te das Ziel. 

Über­ra­gen­der Scorer auf Ulmer Sei­te war Mark Smith mit 29 Punk­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets tra­fen Cobe Wil­liams (18), Richard Bal­int und Aus­tin Crow­ley (je 14) am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Es schien, als wür­den bei­de Mann­schaf­ten ein­fach da wei­ter­ma­chen, wo sie am Sams­tag­abend auf­ge­hört hat­ten und qua­si in ein 5. Vier­tel star­ten. Von der ers­ten Sekun­de an wur­de wie­der um jeden Mil­li­me­ter gekämpft. Den bes­se­ren Start erwisch­ten dies­mal die Bam­ber­ger, die nach Drei­ern von Ibi Wat­son und Cobe Wil­liams sowie einem Dunk von Demar­cus Demo­nia mit 8:4 (3.) in Füh­rung gin­gen. Doch auch die Ulmer agier­ten fokus­siert und erspiel­ten sich gute Mög­lich­kei­ten. Mit sei­nem ers­ten Drei­er (fünf wei­te­re soll­ten in die­ser Par­tie noch fol­gen) glich Mark Smith beim 12:12 (6.) zunächst wie­der aus, ehe er im Anschluss mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen die Ulmer wie­der in Füh­rung brach­te. Nun ging es hin und her und die Füh­rung wech­sel­te in jedem Angriff. Dani­el Kep­pe­l­er, Aus­tin Crow­ley und der bereits vier­te Bam­ber­ger Drei­er von Moritz Krim­mer sorg­ten für eine 22:18-Führung des Pokal­sie­gers nach zehn Minuten.

Ein­ein­halb Minu­ten waren im zwei­ten Vier­tel gespielt, da hat­ten die Ulmer den Rück­stand wie­der ega­li­siert. Immer wie­der schaff­te es die Mann­schaft von Ty Har­rel­son an die Frei­wurf­li­nie, wo sie in Spiel zwei mit 80% Tref­fer­quo­te (20 aus 25) dies­mal auch eine sehr gute Aus­beu­te hat­te. Wie hart bei­de Mann­schaf­ten in die­ser Par­tie kämpf­ten, konn­te man viel­leicht am bes­ten im Bam­ber­ger Angriff in der 13. Minu­te sehen, als EJ Onu beim Fight um den Offen­siv-Rebound gegen Alec Anig­ba­ta dem Ball auf dem Boden hin­ter­her­hech­te­te, um die Kugel für sein Team zu sichern und dann nach drei­ma­li­gem Rebound letzt­lich selbst zu ver­wan­deln (27:24/14.). Das Spiel wog­te wei­ter hin und her und Tobi­as Jen­sen brach­te Ulm wie­der nach vor­ne (28:29/15.). Die Bam­ber­ger hat­ten aber in Form eines 7:0‑Laufs eine Ant­wort parat und Ty Har­rel­son muss­te beim 35:29 (17.) das Spiel erst ein­mal anhal­ten. Sein Team reagier­te nahe­zu per­fekt und nach zwei Drei­ern von Mark Smith und einem Korb­er­folg von Joel Soria­no waren die Gäs­te wie­der gleich­auf (37:37/19.). Chris Led­lum leg­te einen wei­te­ren Drei­er nach und nach den bei­den Frei­wür­fen von Mark Smith (17 Punk­te in der ers­ten Halb­zeit) führ­te Ulm sie­ben Sekun­den vor der Pau­se (39:42). Anton Gavel nahm noch ein­mal eine Aus­zeit, um den letz­ten Angriff vor der Pau­se zu bespre­chen. Aus­tin Crow­ley brach­te den Ball nach vor­ne und schloss erfolg­reich mit der Halb­zeit­si­re­ne ab. Sein Korb­er­folg wur­de nach­träg­lich jedoch von drei auf zwei Punk­te kor­ri­giert und so ging es beim Stand von 41:42 in die Kabinen. 


„Auch dies­mal haben wir fast eine gan­ze Halb­zeit gebraucht, um uns zu finden“

Die zwei­te Halb­zeit knüpf­te naht­los an die ers­te an. Bei­de Mann­schaf­ten auch wei­ter­hin Kopf an Kopf (50:50/24.). Auch 3:47 Minu­ten vor dem Ende stand es nach dem Tip-In von Joel Soria­no wei­ter­hin unent­schie­den (58:58). Kurz zuvor hat­te EJ Onu sein 4. Foul kas­siert, doch Dani­el Kep­pe­l­er ersetz­te ihn ganz aus­ge­zeich­net. Mit ihm auf dem Par­kett star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun bis zum Vier­tel­en­de so rich­tig durch. Mit einem 15:2‑Lauf, den Dani­el Kep­pe­l­er (nach EJ Onu (+9) hat­te er mit +6 das zweit­bes­te Plus/​Minus im Team) mit einem Sprung­wurf von der Frei­wurf­li­nie selbst abschloss, zog man nach dem drit­ten Vier­tel auf 73:60 davon und es hat­te den Anschein, als wäre es den Bam­ber­gern auch dies­mal zum Ende des drit­ten Vier­tels gelun­gen, das Spiel auf ihre Sei­te zu ziehen.

Von der Leich­tig­keit in den Bam­ber­ger Angrif­fen war zu Beginn des Schluss­ab­schnitts aber plötz­lich nichts mehr zu sehen. Punkt für Punkt spiel­ten sich die Ulmer zurück. Jen­sen, Smith und Led­lum führ­ten ihr Team erneut her­an und bei noch 5:26 Minu­ten Rest­spiel­zeit hat­ten die Gäs­te auf 74:74 wie­der gleich­ge­zo­gen. Knapp fünf Minu­ten waren im Schluss­vier­tel bereits ver­gan­gen, als Richard Bal­int beim 76:74 den ers­ten Bam­ber­ger Feld­korb in den letz­ten zehn Minu­ten erzie­len konn­te. Der Tsche­che leg­te einen wei­te­ren Drei­er nach (81:76/37.) und es folg­te die nächs­te Ulmer Aus­zeit. Doch auch nach die­ser Unter­bre­chung blie­ben die Bam­ber­ger nun am Drü­cker. 99 Sekun­den vor dem Ende führ­ten die Haus­her­ren nach einem Drei-Punk­te-Spiel von EJ Onu mit 87:79 und alles schien gelau­fen, doch mit fünf Zäh­lern in Fol­ge waren die Ulmer 17 Sekun­den vor dem Ende doch noch ein­mal da (87:84). Zach Ens­min­ger wur­de im Anschluss gefoult und ver­wan­del­te sei­ne bei­den Frei­wür­fe (89:84), doch auf der Gegen­sei­te traf Tho­mas Klepei­sz einen super­schwe­ren Drei­er (89:87). Fünf Sekun­den blie­ben noch auf der Uhr und nach der letz­ten Bam­ber­ger Aus­zeit foul­ten die Ulmer Demar­cus Demo­nia, der an der Linie jedoch nur einen Ver­such zum 90:87 ver­wer­ten konn­te. Den Fehl­wurf reboun­de­ten die Ulmer und Aus­tin Crow­ley nutz­te das letz­te Foul, das die Bam­ber­ger noch zu geben hat­ten, um den Ulmer Angriff zunächst ein­mal zu stop­pen. Es blie­ben aber noch 2,2 Sekun­den, die Tho­mas Klepei­sz in der Tat noch für einen fina­len Drei­er genüg­ten. Sein Wurf ging jedoch nicht in den Korb und so konn­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch Spiel zwei der Vier­tel­fi­nal-Serie für sich ent­schei­den. „Es war ein sehr schwe­res Spiel für uns. Als wir im drit­ten Vier­tel mit 13 Punk­ten in Füh­rung lagen, haben wir kom­plett den Faden ver­lo­ren. Auch dies­mal haben wir fast eine gan­ze Halb­zeit gebraucht, um uns zu fin­den“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Das drit­te Vier­tel war dann natür­lich super. Da haben wir Stopps bekom­men und konn­ten dar­aus dann auch Offen­si­ve gene­rie­ren. Im letz­ten Vier­tel war unser Game­ma­nage­ment in der Offen­si­ve dann aber nicht gut. Da müs­sen wir viel smar­ter agie­ren. Am Ende aber zählt der Sieg und natür­lich sind wir froh dar­über. Das nächs­te Spiel wird sicher­lich genau­so schwie­rig.“ Nach zwei Spie­len in Freak City geht die Serie nun nach Ulm. Spiel Num­mer drei im Play­off-Vier­tel­fi­na­le fin­det am kom­men­den Sams­tag, 23. Mai, um 16:30 Uhr in der ratio­ph­arm are­na statt. Spiel Num­mer vier wäre dann wie­der zwei Tage spä­ter, am Mon­tag, 25. Mai eben­falls in Ulm. Spiel­be­ginn wäre auch dann um 16:30 Uhr. Fest steht auf jeden Fall schon ein­mal, dass es in Freak City ein wei­te­res Play­off-Spiel in die­ser Sai­son geben wird. Ob im Vier­tel- oder dann schon im Halb­fi­na­le bleibt nun abzuwarten.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets legen im Play­off-Vier­tel­fi­na­le gegen Ulm vor

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie auch zum Start der Play­offs fort­set­zen kön­nen. In Spiel eins der Vier­tel­fi­nal­se­rie besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend ratio­ph­arm ulm mit 80:74 (35:41) und ging so in der Best-of-five-Serie in Führung.

Dabei hat­ten die Ulmer das Spiel in der BROSE ARENA über die ers­ten drei Vier­tel im Griff. 16 Zäh­ler betrug der Vor­sprung des Teams von Ty Har­rel­son bereits im ers­ten Abschnitt und auch Mit­te des drit­ten Vier­tels lagen die Ulmer noch immer zwei­stel­lig vor­aus. Mit einem 16:0‑Lauf ris­sen die Bam­ber­ger das Spiel dann jedoch bin­nen gut vier Minu­ten an sich und brach­ten die mit 5.586 Zuschau­ern gefüll­te BROSE ARENA buch­stäb­lich zum Über­ko­chen. Aus­tin Crow­ley, der die Bam­ber­ger per Drei­er in der 32. Minu­te erst­mals in Füh­rung gewor­fen hat­te, war der gro­ße Ener­gi­zer im Spiel der Haus­her­ren. Sein zwei­ter Drei­er des Abends, fast von der Mit­tel­li­nie, durf­te knapp zwei­ein­halb Minu­ten vor dem Ende zum 72:63 schon als die hal­be Mie­te auf dem Weg zum Auf­takt­sieg im Play­off-Vier­tel­fi­na­le bezeich­net wer­den. Neben 14 Punk­ten sowie je 4 Rebounds und Assists hat­te Crow­ley mit einem Wert von 12 die bes­te Plus-Minus-Sta­tis­tik aller Akteu­re. Die erfolg­reichs­ten Punk­te­samm­ler der BMA365 Bam­berg Bas­kets waren Demar­cus Demo­nia mit 18 und Ibi Wat­son mit 16 Zäh­lern. Auf Sei­ten der Ulmer kamen Chris­to­pher Led­lum und Chris­ti­an Seng­fel­der jeweils auf 13 Punkte. 


Der Spiel­ver­lauf

Abge­klärt und hoch fokus­siert began­nen die Ulmer die Par­tie in Freak City. Nach Kör­ben von Chris­ti­an Seng­fel­der und Chris Led­lum führ­te der Gast aus Ulm nach nicht ein­mal einer Drei­vier­tel­mi­nu­te (0:5/1.). Ibi Wat­son brach­te dann zwar die ers­ten Bam­ber­ger Zäh­ler auf die Anzei­ge­ta­fel (2:5/2.), doch die Ulmer wirk­ten gedan­ken­schnel­ler und ins­ge­samt wacher. Immer wie­der hol­ten sie sich ver­wor­fe­ne Bäl­le zurück und hat­ten so allein im ers­ten Vier­tel am Ende schon neun Punk­te durch zwei­te Chan­cen erzielt. Nel­son Wei­de­mann war es vor­be­hal­ten, mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen die Ulmer Füh­rung erst­mals in den zwei­stel­li­gen Bereich zu heben (10:21/8.). Fünf wei­te­re Punk­te von Mark Smith lie­ßen den Abstand sogar auf 16 Punk­te anwach­sen (10:26/9.), ehe ein 6:0‑Run der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das 16:26 nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

Auch zum Start ins zwei­te Vier­tel leg­ten erst ein­mal die Gäs­te vor. Joel Soria­no und Crist Led­lum erhöh­ten (16:30/11.), ehe wenig spä­ter Richard Bal­int auf der Gegen­sei­te mit einem Distanz­wurf zum 22:30 (12.) zur Stel­le war. Die Inten­si­tät im Spiel bei­der Mann­schaf­ten nach wie vor sehr hoch, wobei die Bam­ber­ger ein wenig mit ihren Wür­fen aus der Distanz hader­ten. Die Unter­stüt­zung von den Rän­gen in der BROSE ARENA ließ hin­ge­gen kei­ne Wün­sche offen und in der 15. Minu­te erreich­te sie einen wei­te­ren Höhe­punkt. Nach dem Block von Ibi Wat­son gegen Chris Led­lum ging es mit Tem­po in die ande­re Rich­tung. Richard Bal­int bedien­te im Schnell­an­griff Demar­cus Demo­nia, der den Ball per Alley Oop zum 29:34 (15.) durch den Ulmer Korb don­ner­te und Ty Har­rel­son zu einer Aus­zeit zwang. Die Bam­ber­ger nun drauf und dran, erst­mals in die­ser Par­tie die Füh­rung über­neh­men zu kön­nen, doch nach­dem Demar­cus Demo­nia zunächst an der Frei­wurf­li­nie auf 32:34 (17.) ver­kürzt hat­te, erlaub­te man sich unmit­tel­bar hin­ter­ein­an­der zwei dum­me Ball­ver­lus­te, was den Ulmern wie­der etwas Luft ver­schaff­te (32:38/18.). Mit die­sen sechs Zäh­lern Vor­sprung für die Gäs­te ging es dann auch in die Halbzeitpause.


„Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Mon­tag weiter“

Der Start in die zwei­te Halb­zeit gehör­te eben­falls den Ulmern, die sich nach dem Drei­er von Tho­mas Klepei­sz wie­der zwei­stel­lig abset­zen konn­ten (35:46/22.). Nach wie vor prä­sen­tier­te sich das Ulmer Spiel sehr stark und so gelang es den Gäs­ten, die Atta­cken der BMA365 Bam­berg Bas­kets bis Mit­te des drit­ten Vier­tels stets erfolg­reich abzu­weh­ren. Nach dem Dunk von Joel Soria­no (44:54/25.) hol­te Anton Gavel sein Team zur Aus­zeit zusam­men. Im Anschluss tra­fen Crow­ley und Bal­int zum 49:54, ehe Nel­son Wei­de­mann den Ball für drei Punk­te zum 49:57 ver­senk­te. Die­se 57 Punk­te der Ulmer 1:21 Minu­ten vor dem Ende des drit­ten Vier­tels müs­sen wir uns an die­ser Stel­le ein­mal mer­ken. Ein wei­te­rer Alley Oop von Demar­cus Demo­nia war das 53:57 nach 30 Minuten.

Wir sprin­gen nun 4:10 Minu­ten hin­ein ins letz­te Vier­tel und noch immer haben die Ulmer 57 Punk­te. Die Bam­ber­ger hin­ge­gen waren ins Lau­fen gekom­men und nach Drei­ern von Cobe Wil­liams und Aus­tin Crow­ley beim 59:57 (32.) erst­mals an die­sem Abend in Füh­rung gegan­gen. Sechs wei­te­re Zäh­ler leg­ten die Bam­ber­ger oben drauf und so führ­te man plötz­lich nach einem vier­tel­über­grei­fen­den 16:0‑Lauf und einem kra­chen­den Fast Break Dun­king von Demar­cus Demo­nia mit 65:57 (34.). Die Ulmer aber blie­ben dran und wur­den von Jus­tin Simon wie­der her­an­ge­führt (66:61/37.). Doch wie schon zu Beginn des Schluss­ab­schnitts waren es auch hier zwei Bam­ber­ger Drei­er, die den Ulmern qua­si den Zahn zogen. Zunächst traf Ibi Wat­son zum 69:61 (37.) und dann schob Aus­tin Crow­ley noch einen unfass­ba­ren Drei­er hin­ter­her. Zunächst hat­te er den Ball von Jus­tin Simon aus der Hand zurück in die eige­ne Spiel­hälf­te gespit­zelt bekom­men. Crow­ley sam­mel­te den Ball wie­der ein, doch da die Shot­clock gna­den­los her­un­ter­lief, muss­te er den Wurf bereits kurz hin­ter der Mit­tel­li­nie los­wer­den. Hoch ließ er die Kugel los und der Ball schlug naht­los zum 72:63 (38.) im Ulmer Korb ein. Ulm ver­such­te noch­mals alles und kam durch den Drei­er von Chris Led­lum wie­der auf 73:68 (39.) her­an, doch die bei­den Frei­wür­fe 51 Sekun­den vor dem Ende von Demar­cus Demo­nia zum 77:68 bedeu­te­ten die Entscheidung.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Es war eine schwie­ri­ge Anfangs­pha­se, da wir mit der Phy­sis der Ulmer nicht zurecht­ge­kom­men sind. Das müs­sen wir im zwei­ten Spiel deut­lich bes­ser hin­be­kom­men. Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Mon­tag wei­ter. Wir müs­sen jetzt sicher­stel­len, dass wir uns gut rege­ne­rie­ren und best­mög­lich auf das zwei­te Spiel vor­be­rei­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. Schritt eins beim Unter­fan­gen, den Heim­vor­teil best­mög­lich aus­zu­nut­zen, haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets schon ein­mal geschafft. Nun gilt es, im zwei­ten Heim­spiel der Serie auch den zwei­ten Heim­sieg zu holen. Spiel zwei steigt am Mon­tag­abend um 20:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Dream on Freak City! BMA365 Bam­berg Bas­kets star­ten in die Playoffs

Die Haupt­run­de in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist abge­schlos­sen, die Play-In-Spie­le sind gespielt: es kann also los gehen mit den Play­offs! Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets geht es ab dem mor­gi­gen Sams­tag in ihrer Vier­tel­fi­nal-Serie dabei gegen den Vize­meis­ter aus Ulm, der mit einer Bilanz von 19 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen die Haupt­run­de auf Tabel­len­po­si­ti­on sechs been­det hat.

Spiel eins in die­ser Best-of-five-Serie, in der man also drei Sie­ge zum Wei­ter­kom­men benö­tigt, ist am mor­gi­gen Sams­tag um 18:30 Uhr. Spiel zwei fin­det dann nur zwei Tage spä­ter, eben­falls in der BROSE ARENA, am Mon­tag in Bam­berg statt. Zum vier­ten Mal, nach 2012, 2015 und 2016, tref­fen bei­de Mann­schaf­ten nun erneut in einer Play­off-Serie aufeinander.

„Mit Ulm war­tet ein unglaub­lich star­ker Geg­ner auf uns, der inter­na­tio­nal erfah­ren ist und einen 12 Mann tie­fen Kader mit sehr viel Qua­li­tät hat. Wir gehen zwar mit Heim­vor­teil in die­se Serie, aber das ist gleich von Beginn an immer auch ein gewis­ser Druck, mit dem man umge­hen kön­nen muss“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird dar­auf ankom­men, dass wir uns gegen ihre Top-Defen­se durch­set­zen kön­nen, auf den Ball auf­pas­sen und natür­lich defen­siv noch­mals eine Schip­pe drauf­le­gen im Ver­gleich zu so man­chem Spiel, wo wir das bereits getan haben.“


Haupt­run­den­du­el­le ende­ten mit Auswärtssiegen

Die bei­den Auf­ein­an­der­tref­fen in die­ser Sai­son hät­ten kaum unter­schied­li­cher sein kön­nen. Erst­mals stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten Ende Dezem­ber in der BROSE ARENA in Bam­berg gegen­über. In der Par­tie des 12. Spiel­tags sieg­ten am Ende die Gäs­te aus Ulm deut­lich. Nach einem ful­mi­nan­ten zwei­ten Vier­tel hat­ten die Ulmer zur Pau­se bereits mit 18 Zäh­lern in Füh­rung gele­gen. 17 ihrer 27 Drei­er­ver­su­che (63%) fan­den in die­ser Par­tie ihr Ziel und bescher­ten ratio­ph­arm ulm auch auf­grund der Rebound-Domi­nanz (40:29) den Sieg in Freak City. Mark Smith (29), Chris­ti­an Seng­fel­der (17), Chris Led­lum (14) und Tobi­as Jen­sen (12) punk­te­ten zwei­stel­lig für Ulm. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets waren es Cobe Wil­liams (14), Richard Bal­int (11) sowie Aus­tin Crow­ley und EJ Onu (je 10).

105 Tage spä­ter traf man dann in der ratio­ph­arm are­na in Ulm erneut auf­ein­an­der. In der Par­tie des 29. Spiel­tags hat­ten dies­mal die Bam­ber­ger das bes­se­re Ende für sich. Die Gast­ge­ber waren zunächst gut in die Par­tie gestar­tet und hat­ten sich Mit­te des zwei­ten Vier­tels einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung her­aus­spie­len kön­nen. Im drit­ten Abschnitt über­nah­men dann aber die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Kom­man­do und auch die Füh­rung. Mit 30:16 gewan­nen Ibi Wat­son & Co. den Schluss­ab­schnitt und so letzt­lich auch das Spiel. Tobi­as Jen­sen (17) und Tho­mas Klepei­sz (10) waren Ulms bes­te Wer­fer im Rück­spiel. Für die Bam­ber­ger tra­fen dies­mal Ibi Wat­son (18), Cobe Wil­liams (15), Demar­cus Demo­nia (12) und Zach Ens­min­ger (10) am besten.

Nur knapp jeden drit­ten ihrer Drei­er­ver­su­che haben die Ulmer im Sai­son­ver­lauf im geg­ne­ri­schen Korb ver­sen­ken kön­nen. Das ist der dritt­schlech­tes­te Wert in der BBL. Nur die Teams aus Bonn (27,2%) und Hei­del­berg (30,6%) tra­fen noch etwas schwächer.

Dafür jedoch sind die Ulmer stark beim Rebound und haben mit fast 39 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern einen eben­so star­ken Wert wie die Teams aus Mün­chen und Ber­lin. Mit 8,7 Ball­ge­win­nen pro Par­tie sind die Ulmer das Team der Liga, das sei­nem Geg­ner am häu­figs­ten den Ball abnimmt. In sei­ner Kolum­ne stellt BBL-Exper­te Ste­fan Koch zwei ande­re Zah­len in den Vor­der­grund: Ulm hat das zweit­bes­te Defen­siv-Rating der Liga, wäh­rend die Bam­ber­ger über das zweit­bes­te Offen­siv-Rating verfügen.

Auf Ulmer Sei­te geht vor allem in der Offen­si­ve vie­les über Chris­to­pher Led­lum. Vor Mark Smith (9,5) und Tobi­as Jen­sen (9,2) nimmt der US-Ame­ri­ka­ner mit 12,1 Abschlüs­sen pro Par­tie die meis­ten Wür­fe im Team der Ulmer. Bei Ibi Wat­son auf Bam­ber­ger Sei­te sind es 11,3 Wür­fe pro Spiel. Ihm fol­gen im Team Cobe Wil­liams (10,7) und Demar­cus Demo­nia (10,1).

Bas­ket­ball Bundesliga

Das Dut­zend ist voll! BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen beim MBC

Mit dem sechs­ten Heim­sieg in Serie hat­ten sich die Wöl­fe des SYNTAINICS MBC am 33. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga von ihren hei­mi­schen Fans im Wolfs­bau ver­ab­schie­den wol­len. Vor 2.800 Zuschau­ern in der Wei­ßen­fel­ser Stadt­hal­le wur­de dar­aus jedoch nichts. Statt­des­sen fei­er­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Frei­tag­abend ihren sechs­ten Sieg in Serie und mach­ten mit dem 99:82 (57:47)-Erfolg schon ein­mal min­des­tens den drit­ten Tabel­len­platz zum Ende der Haupt­run­de fix.

Mit einem Sieg am Sonn­tag im Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr) könn­te das Team von Head Coach Anton Gavel vor dem Start der Play­offs sogar noch den Sprung auf die zwei­te Tabel­len­po­si­ti­on schaf­fen. Hier­für wäre neben einem eige­nen Sieg am letz­ten Spiel­tag gegen die Rhein­län­der aber zudem eine Nie­der­la­ge von ALBA BERLIN im Heim­spiel der Haupt­städ­ter gegen Sci­ence City Jena vonnöten.

Im Ver­gleich zum Spiel­ver­lauf fiel der Bam­ber­ger 99:82-Erfolg in Sach­sen-Anhalt beim nüch­ter­nen Blick auf die Anzei­ge­ta­fel um eini­ges deut­li­cher aus. Wie schon zuletzt prä­sen­tier­ten sich die Wöl­fe erneut stark. Nach­dem die Gast­ge­ber die Anfangs­pha­se des Spiels bestimmt hat­ten, dreh­ten die Bam­ber­ger bin­nen vier Minu­ten die Par­tie und mach­ten aus einem 8‑Punk­te-Rück­stand eine 9‑Punk­te-Füh­rung. Ab hier lagen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar stets in Füh­rung, so rich­tig abschüt­teln konn­te man den MBC bis zum 80:73 (33.) aber nicht. Mit einem 14:5‑Lauf zog man dann aller­dings auf 94:78 davon und ließ sich den ins­ge­samt 12. Aus­wärts­sieg die­ser Sai­son nicht mehr nehmen.

Tops­corer des Spiels war Aus­tin Crow­ley, der 13 sei­ner ins­ge­samt 21 Zäh­ler bereits im ers­ten Vier­tel erzielt hat­te. Neben ihm punk­te­ten Cobe Wil­liams (18), Ibi Wat­son (13), Demar­cus Demo­nia (12), Moritz Krim­mer (12) und EJ Onu (10) zwei­stel­lig. Auch die Sta­tis­tik von Zach Ens­min­ger, der am Ende 9 Punk­te, 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Ste­als auf sei­nem Kon­to ver­bu­chen konn­te, ver­dient an die­ser Stel­le eine Erwäh­nung. Spen­cer Rea­ves war mit 17 Punk­ten der bes­te Scorer der Wöl­fe, in deren Team Jure Pla­ni­nic mit 13 Zäh­lern und 11 Rebounds zudem ein Dou­ble Dou­ble auflegte.

Soll­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die Sai­son auf dem drit­ten Tabel­len­platz been­den, wür­de der Geg­ner in der ers­ten Play­off-Run­de ratio­ph­arm ulm hei­ßen. Die Ulmer haben bereits vor dem letz­ten Spiel­tag Platz sechs und damit die siche­re Play­off-Teil­nah­me fix, eben­so wie die Fit­ness First Würz­burg Bas­kets (5.), die Tele­kom Bas­kets Bonn (4.) und der FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball (1.). Der Kampf um die Play-In-Plät­ze sie­ben bis zehn ist hin­ge­gen nach wie vor hoch span­nend. Laut dem Tabel­len­rech­ner der easy­Cre­dit BBL haben die Teams aus Lud­wigs­burg (7.), Vech­ta (8.), Olden­burg (9.), Chem­nitz (10.), Ros­tock (11.) und Trier (12.) alle­samt noch die Mög­lich­keit, die Sai­son von Platz sie­ben bis Rang 12 zu been­den und sich so einen Platz in den Play-Ins zu ers

Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger began­nen die Par­tie in Wei­ßen­fels dies­mal wie­der mit Ibi Wat­son und so der gewohn­ten Start­for­ma­ti­on. Der zurück­ge­kehr­te Kapi­tän war es dann auch, der in einer ins­ge­samt recht aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se per Drei­er zum 8:8 (3.) traf. Dann aber zogen die Wöl­fe deut­lich an und gin­gen mit einem Zwi­schen­spurt erst­mals etwas deut­li­cher in Füh­rung. Der Drei­er von Col­lin Welp zum 12:20 (6.) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner ers­ten Aus­zeit. Vor allem Aus­tin Crow­ley schien in die­ser Unter­bre­chung den Wor­ten sei­nes Chef­trai­ners beson­ders gut gelauscht zu haben. 13 Zäh­ler mar­kier­te der US-Boy im Anschluss an die­ses Time­out und war so der Haupt­pro­du­zent, wäh­rend eines 23:6‑Runs bis zum Ende des ers­ten Vier­tels, das die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit star­ken vier Minu­ten noch klar zu ihren Guns­ten gestal­ten konn­ten (35:26). 

Mit einem Drei­er (es war der sechs­te Tref­fer im neun­ten Ver­such) sorg­te Richard Bal­int erst­mals für einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung (38:28). Die Wöl­fe aber bis­sen zurück und ver­kürz­ten den Rück­stand bin­nen zwei­ein­halb Minu­ten wie­der auf 38:35 (14.). Mit zwei sehr star­ken Aktio­nen sorg­te Cobe Wil­liams dann aber erneut für etwas mehr Luft (42:35/14). Im Abschieds­spiel von MBC-Geschäfts­füh­rer Mar­tin Geiss­ler hiel­ten die Wöl­fe wei­ter­hin stark dage­gen und Charles Cal­li­son führ­te sei­ne Mann­schaft auf 50:46 (17.) wie­der her­an. Der amtie­ren­de Pokal­sie­ger zeig­te sich aber auch dies­mal wenig erschro­cken und mach­te aus dem 54:47 sogar noch eine zwei­stel­li­ge Pau­sen­füh­rung, nach­dem Demar­cus Demo­nia kurz vor Ablauf der Uhr aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke per Drei­er zum 57:47-Halbzeitstand traf. 


„Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht“

Mit gutem Fokus star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets dann auch in die zwei­te Halb­zeit. Nach dem Drei­er von Khy­ri Tho­mas (59:50/22.) gin­gen die Bam­ber­ger nach vier Punk­ten von Ibi Wat­son wie­der mit mehr als zehn Zäh­lern in Füh­rung. Die­sen Vor­sprung konn­te man dann auch bis zum 67:57 (26.) hal­ten, ehe die Wöl­fe aber­mals zurück­ka­men. Ein Drei­er von Col­lin Welp sowie der Sprung­wurf von Charles Cal­li­son lie­ßen den Abstand in der 30. Minu­te wie­der auf vier Zäh­ler schmel­zen (71:67). Das Vier­tel war aber noch nicht zu Ende! Zunächst traf Moritz Krim­mer, ehe dann auch Cobe Wil­liams noch ein wei­te­res High­light fol­gen ließ. Nach­dem Charles Cal­li­son sie­ben Sekun­den vor dem Vier­tel­en­de bei sei­nem Korb­le­ger­ver­such geschei­tert war, kam der Ball in die Hän­de von Cobe Wil­liams. Der Bam­ber­ger Point Guard check­te die Uhr, drib­bel­te bis kurz hin­ter die Mit­tel­i­nie, von wo er den Ball über Khy­ri Tho­mas hoch in Rich­tung MBC-Korb abdrück­te. Die Sire­ne ertön­te und der Ball schlug zum 76:67 nach 30 Minu­ten im MBC-Korb ein. 

Auch der Schluss­ab­schnitt ver­lief zunächst wie das drit­te Vier­tel. Den Vor­sprung, den sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets nach 30 Minu­ten erspielt hat­ten, hat­te auch 4:48 Minu­ten vor dem Ende noch Bestand (87:78). Nun aber dreh­ten die Bam­ber­ger noch­mals etwas wei­ter auf und zogen 2:43 Minu­ten vor dem Ende nach einem 9:2‑Zwischenspurt auf 96:80 davon. Die Ent­schei­dung in die­sem Spiel war hier­mit gefal­len. 65 Sekun­den vor dem Ende traf Moritz Krim­mer zum 99:82-Endstand, was auch die höchs­te Füh­rung der Bam­ber­ger in der gesam­ten Par­tie bedeutete.

„Glück­wunsch an unse­re Mann­schaft zum Sieg. Wir haben uns min­des­tens den drit­ten Platz gesi­chert – alles ande­re ist nicht mehr in unse­rer Hand. Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht. Es war von unse­rer Sei­te ein Up-and-Down. Wir waren nicht kon­zen­triert, aber gewon­nen ist gewon­nen”, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Schon am Sonn­tag, 10. Mai beschlie­ßen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun die Haupt­run­de mit dem Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Par­tie gegen die Rhein­län­der sind dann alle ein­ge­la­den, beim Jer­sey-Reti­re­ment der Num­mer 9 mit dabei zu sein. Viel Pro­mi­nenz hat ihr Kom­men ange­sagt, um Kars­ten Tad­das gro­ßen Moment gemein­sam mit ihm in der BROSE ARENA zu zelebrieren.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets schla­gen die Veo­lia Towers Hamburg

Mit 85:71 (47:42) haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihr vor­letz­tes Heim­spiel der Haupt­run­de gegen die Veo­lia Towers Ham­burg gewon­nen. Vor 4.249 Zuschau­ern in der BROSE ARENA fei­er­ten die Bam­ber­ger am Sonn­tag­abend einen Start-Ziel-Sieg, der ihnen nun am kom­men­den Frei­tag im Gast­spiel beim SYNTAINICS MBC die Mög­lich­keit bie­tet, mit einem Sieg bei den Wöl­fen den drit­ten Tabel­len­platz vor dem Start der Play­offs fix zu machen. 

Obwohl die Han­sea­ten in der Par­tie kein ein­zi­ges Mal in Füh­rung lagen, war Bam­bergs Head Coach Anton Gavel nach Spie­len­de nicht zufrie­den mit dem Auf­tritt sei­ner Mann­schaft. Zu vie­le Undis­zi­pli­niert­hei­ten, die sich in ins­ge­samt 17 Ball­ver­lus­ten wider­spie­gel­ten, hat­te der Chef­trai­ner im Spiel sei­ner BMA365 Bam­berg Bas­kets gesehen.

Dabei hat­te die Par­tie zunächst so gut begon­nen. Auch ohne ihren ange­schla­ge­nen Kapi­tän Ibi Wat­son sowie ohne Finn Dönt­gens (Play­offs mit dem BBC Coburg) leg­ten die Haus­her­ren ein­mal wie­der hoch kon­zen­triert und höchst effek­tiv los. Schnell zog man davon und führ­te nach den ers­ten zehn Minu­ten (ohne jeg­li­chen Tur­no­ver) mit 29:15. Zach Ens­min­ger, der den Platz von Ibi Wat­son in der Start­for­ma­ti­on über­nahm, tat dies aus­ge­zeich­net und kam am Ende mit einem Wert von 25 auf den bes­ten Plus­/­Mi­nus-Wert des gesam­ten Teams.

Die Ham­bur­ger, die nur mit einem Sieg in Freak City doch noch die Chan­ce auf den Sprung in die Play-Ins gehabt hät­ten, leg­ten im zwei­ten Vier­tel ordent­lich zu und spiel­ten sich bis zur Pau­se wie­der her­an. Ange­führt von Demar­cus Demo­nia (19), Cobe Wil­liams und Richard Bal­int (bei­de je 17 Punk­te) ver­stan­den es die Bam­ber­ger aber im gesam­ten Spiel­ver­lauf immer wie­der, jeg­li­che Läu­fe der Gäs­te umge­hend zu kon­tern und die Towers so auf Distanz zu hal­ten. Am Ende stand so ein ver­dien­ter 85:71-Heimsieg.


Der Spiel­ver­lauf

Hoch kon­zen­triert star­te­ten die Bam­ber­ger ins Heim­spiel gegen die Towers. Die Ver­tei­di­gung stand gleich von Beginn an wie­der ein­mal sehr stark und außer dem Drei­er von Mar­tin Breu­nig (3:3/1.) ließ man den Gäs­ten in den ers­ten fünf Minu­ten nichts wei­ter zu. Im Gegen­zug kam man selbst immer wie­der nach Stopps in der Ver­tei­di­gung ins Lau­fen und so zu sehens­wer­ten Korb­er­fol­gen (15:3/6.). Nach einer Aus­zeit der Ham­bur­ger sowie der Ein­wechs­lung von Ross Wil­liams (drei Drei­er im ers­ten Vier­tel) lief es nun im Angriffs­spiel der Gäs­te etwas bes­ser. Doch auch die Bam­ber­ger hat­ten ein hei­ßes Händ­chen und ver­senk­ten fünf ihrer zehn Ver­su­che von jen­seits der 6,75-Meter-Linie im ers­ten Abschnitt. Dani­el Kep­pe­l­er ver­senk­te den fünf­ten Drei­er zum 29:13, ehe Leo­nard Thor­pe Jr. mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen auf der Gegen­sei­te für das 29:15 nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

Der Start ins zwei­te Vier­tel gehör­te nun den Gäs­ten aus Ham­burg, die mit einem 7:0‑Lauf auf 29:22 ver­kürz­ten und Head Coach Anton Gavel zu sei­ner ers­ten Aus­zeit zwan­gen. Hat­ten die Bam­ber­ger im ers­ten Abschnitt noch kei­nen ein­zi­gen Ball­ver­lust ver­ur­sacht, waren es nun gleich drei in gut zwei Minu­ten. Zsom­bor Maron­ka bedank­te sich hier per Dunk zum 29:24 (13.), ehe Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te per Drei­er ant­wor­te­te. Die Han­sea­ten ver­kürz­ten wie­der (35:31/15.), doch aber­mals kam die promp­te Ant­wort. Drei­er von Richard Bal­int und Demar­cus Demo­nia zum 41:32 (17.) hat­ten die nächs­te Towers-Aus­zeit zufol­ge. Gut zwei­ein­halb Minu­ten spä­ter kam das Time­out-Signal dann von der ande­ren Bank, nach­dem die Towers mit einem 8:2‑Lauf auf 43:40 wie­der her­an­ge­kom­men waren (19.). Beim Stand von 47:42 ging es in die Kabine. 


„Wir kön­nen heu­te nur mit dem Ergeb­nis zufrie­den sein“

Ein 5:0‑Start in die zwei­te Halb­zeit bescher­te den BMA365 Bam­berg Bas­kets schnell wie­der ihre zwei­stel­li­ge Füh­rung (52:42/21.). Ins­ge­samt sahen die Fans in der BROSE ARENA aller­dings ein recht zähes drit­tes Vier­tel, denn bis zum 58:47 waren bereits sechs­ein­halb Minu­ten nach der Pau­se ver­gan­gen. Danach ging es nun wie­der ein wenig flot­ter zur Sache, wobei die Bam­ber­ger ihren zwei­stel­li­gen Vor­sprung behaup­ten und auch mit ins Schluss­vier­tel neh­men konn­ten (69:59).

Mit einem sei­ner ins­ge­samt 5 erfolg­rei­chen Drei­er begann Richard Bal­int das vier­te Vier­tel. Niklas Wim­berg traf auf der ande­ren Sei­te eben­falls für drei Zäh­ler, bevor EJ Onu in der Ham­bur­ger Zone erfolg­reich war und Demar­cus Demo­nia auf Zuspiel von Aus­tin Crow­ley die Zuschau­er in der Are­na mit dem Alley Oop zum 76:62 buch­stäb­lich von den Sit­zen riss. Es folg­te die nächs­te Towers-Aus­zeit, doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets hat­ten das Spiel nun im Griff und lie­ßen die Ham­bur­ger nicht noch ein­mal her­an­kom­men. Der Drei­er von Cobe Wil­liams zum 83:67 (37.) bedeu­te­te die Ent­schei­dung. Trotz ihrer 17 Ball­ver­lus­te brach­ten es die Bam­ber­ger ein­mal mehr auf eine drei­stel­li­ge und damit aus­ge­zeich­ne­te Team­ef­fek­ti­vi­tät. Mit 107:72 hat­te man hier sogar noch deut­li­cher die Nase vor­ne als beim Ergebnis.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Wir kön­nen heu­te nur mit dem Ergeb­nis zufrie­den sein. Vor allem in der Offen­si­ve waren wir zu undis­zi­pli­niert, hat­ten 17 Ball­ver­lus­te und haben auch vie­le ein­fa­che Mög­lich­kei­ten dane­ben­ge­legt und des­halb kön­nen wir mit der Leis­tung heu­te nicht zufrie­den sein“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Vor den Play­offs ist es wich­tig, dass wir in den bei­den noch zu spie­len­den Par­tien bes­se­re Leis­tun­gen zeigen.“

Im letz­ten Aus­wärts­spiel der Haupt­run­de geht es bereits am kom­men­den Frei­tag nach Sach­sen-Anhalt. In der Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets zu Gast beim SYNTAINICS MBC. Tip-Off bei den Wöl­fen ist um 18:30 Uhr. Zum Sai­son­fi­na­le haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets dann am Sonn­tag, 10. Mai Heim­recht. In der BROSE ARENA emp­fängt man am Mut­ter­tag um 16:30 Uhr die Tele­kom Bas­kets Bonn. Tickets für das 34. Sai­son­spiel, in des­sen Anschluss das Tri­kot von Bam­bergs BBL-Rekord­spie­ler Kars­ten Tad­da sei­nen wohl­ver­dien­ten Platz neben den Bam­ber­ger Bas­ket­ball-Legen­den Golds­ber­ry, Jacob­sen und Zisis unter dem Hal­len­dach bekom­men wird, gibt es online oder direkt im Freak City Store.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets wol­len gegen Ham­burg 6. Heim­sieg in Serie holen

Am heu­ti­gen Sonn­tag tref­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets auf die Veo­lia Towers Ham­burg, die selbst noch Chan­cen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off zur Par­tie gegen die Han­sea­ten ist um 18:00 Uhr.

Die Teil­nah­me an den Play­offs 2026 ist gesi­chert, eben­so das Heim­recht für die ers­te Run­de. Nun gilt es, die Serie von zuletzt sechs Heim­erfol­gen fort­zu­füh­ren und damit Platz drei in der Tabel­le der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga vor dem Start der Post-Sea­son wei­ter zu festigen.

Bei noch drei aus­ste­hen­den Spie­len (gegen Ham­burg, beim MBC und gegen Bonn) beträgt der Abstand der Bam­ber­ger sowohl nach oben auf Platz zwei (ALBA BERLIN) als auch nach unten auf Posi­ti­on vier (Tele­kom Bas­kets Bonn) jeweils zwei Sie­ge. Am Sonn­tag bekommt es die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel nun mit den Veo­lia Towers Ham­burg zu tun, die durch­aus noch Chan­cen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off ist um 18:00 Uhr.


Sam­ba-Rhyth­men in der BROSE ARENA

Beim Heim­spiel gegen die Towers war­tet neben dem Spiel ein ech­tes Spek­ta­kel auf alle Besu­cher! Bra­si­lia­ni­sche Tän­ze­rin­nen, spek­ta­ku­lä­re Akro­ba­tik und Sän­ge­rin Nice Fer­rei­ra wer­den die Are­na sicher­lich bereits vor dem Tip-Off zum Beben bringen!

„Im Ver­gleich zu unse­ren bei­den ers­ten Spie­len hat sich die Ham­bur­ger Mann­schaft doch stark ver­än­dert. Sie haben vie­le Spie­ler, die damals noch nicht dabei waren. Über den Sai­son­ver­lauf haben sich die Towers gestei­gert und Fort­schrit­te gemacht und sind längst raus aus dem Abstiegs­kampf“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv sind sie vor allem mit den neu gehol­ten Spie­lern sehr gefähr­lich und haben ja auch noch eine Chan­ce, den Sprung in die Play-Ins zu schaf­fen. Aus die­sem Grund ist das Spiel für sie, wie natür­lich genau­so auch für uns, extrem wich­tig. Wir wol­len zum Ende der regu­lä­ren Sai­son für uns das Best­mög­li­che her­aus­ho­len und uns in jedem Spiel defen­siv noch wei­ter steigern.“

Mit dem Pokal­spiel in der Han­se­stadt begann am 24. Sep­tem­ber die Sai­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets. Im ers­ten Pflicht­spiel bekam man es in der ers­ten Pokal-Run­de gleich mit einem BBL-Kon­kur­ren­ten zu tun und star­te­te ver­hei­ßungs­voll in die Begeg­nung. Bereits nach dem ers­ten Vier­tel hat­te man sich einen 9‑Punk­te-Vor­sprung her­aus­ge­spielt und lag auch bis zur Halb­zeit­pau­se wei­ter­hin stets in Füh­rung. So ging es auch in die zwei­te Hälf­te, ehe die Towers dann 38 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Abschnitts plötz­lich selbst die Nase vor­ne hat­ten. In den letz­ten zehn Minu­ten ent­wi­ckel­te sich ein rich­ti­ger Pokal-Fight, in dem sich bei­de Teams nichts schenk­ten. Mehr­fach wech­sel­te die Füh­rung, ehe Dani­el Kep­pe­l­er (am Ende hat­te er 19 Punk­te auf sei­nem Kon­to) auf­dreh­te und das Momen­tum auf Bam­ber­ger Sei­te zog. Cobe Wil­liams mach­te letzt­lich den Deckel drauf und führ­te sein Team in die nächs­te Run­de auf dem Weg zum Pokalsieg.

Gut fünf Wochen spä­ter stan­den sich bei­de Teams in der Insel­park Are­na das nächs­te Mal gegen­über. Die Towers waren mit vier Nie­der­la­gen am Stück in die BBL-Sai­son gestar­tet und woll­ten gegen das Team aus Freak City end­lich ihren ers­ten Sieg holen. Demar­cus Demo­nia & Co. hat­ten da aller­dings etwas dage­gen. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit domi­nier­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Spiel (58:35) und kamen so am Ende zu einem doch recht unge­fähr­de­ten Aus­wärts­sieg. Ins­ge­samt sechs Bam­ber­ger punk­te­ten am Ende zwei­stel­lig und EJ Onu gelang mit sechs geblock­ten Wür­fen sein per­sön­li­cher BBL-Bestwert.

Nach fünf Sie­gen aus den letz­ten zehn Spie­len sind die Towers nicht nur raus aus dem Abstiegs­kampf, son­dern haben auch noch eine Chan­ce sich für die Play-Ins zu qua­li­fi­zie­ren. Bei noch drei aus­ste­hen­den Spie­len lie­gen die Han­sea­ten nur einen Sieg hin­ter Platz zehn. Chem­nitz (10.), Olden­burg (11.) und Ros­tock (12.) haben alle­samt 14 Sie­ge, der MBC (13.) und die Towers lau­ern mit 13 gewon­ne­nen Spie­len dahin­ter. Für die Ham­bur­ger geht es nach dem Spiel in Bam­berg noch gegen Würz­burg und nach Rostock.

Wie so oft an die­ser Stel­le beschei­nigt der Blick auf die Sta­tis­tik dem nächs­ten Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets ein vom Schnitt gese­hen bes­se­res Reboun­ding. In den ande­ren Kate­go­rien haben die Bam­ber­ger leich­te Vor­tei­le. Die 15,3 Ball­ver­lus­te der Han­sea­ten pro Spiel sind der dritt­schlech­tes­te Wert in der gesam­ten easy­Cre­dit BBL. Nur die Teams aus Trier und Lud­wigs­burg erlau­ben sich noch mehr Turnover.

Mit im Durch­schnitt 25,1 Frei­wür­fen pro Par­tie ste­hen die Towers im Ver­gleich mit allen ande­ren BBL-Teams am häu­figs­ten pro Spiel an der Frei­wurf­li­nie. Ihre Quo­te ist hin­ge­gen nur die zwölft­bes­te in der BBL und im Ver­gleich zu den BMA365 Bam­berg Bas­kets um 8,2 Pro­zent­punk­te geringer.

Vier US-Ame­ri­ka­ner haben im Sai­son­ver­lauf die Towers ver­las­sen. Ross Wil­liams (11,5 Punk­te pro Spiel) und Devon Dani­els IV wur­den unter ande­rem nach­ver­pflich­tet und geben den Ham­bur­gern nun defi­ni­tiv mehr Sta­bi­li­tät. Dani­els kam Ende Novem­ber zum Team und hat sich in der Offen­si­ve der Towers zur stärks­ten Waf­fe ent­wi­ckelt. In den letz­ten vier Par­tien erziel­te er jeweils 22 oder mehr Punk­te. Wie schon Anfang Janu­ar in Würz­burg brach­te er es auch zuletzt beim Gast­spiel in Ulm auf 32 Zähler.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen in Chem­nitz und holen den Heim­vor­teil in der 1. Playoff-Runde

Am 31. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den NINERS Chem­nitz ihren 21. Sai­son­sieg ein­ge­fah­ren und sich damit das Heim­recht in der ers­ten Play­off-Run­de gesichert!

In der Mes­se Chem­nitz besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Mon­tag­abend vor 4.166 Zuschau­ern die NINERS Chem­nitz mit 89:62 (43:40) und lie­fer­te dabei eine wei­te­re bären­star­ke Leis­tung ab. Am Ende mach­te ein­mal mehr die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung, die den offen­siv­star­ken Sach­sen nur 62 Zäh­ler gestat­te­te und sie zu ins­ge­samt 25 Ball­ver­lus­ten zwang, den Unter­schied! In der Offen­si­ve besta­chen die BMA365 Bam­berg Bas­kets durch immer wie­der sehens­wer­te Angrif­fe und Team­play. Acht Spie­ler in der Mann­schaft aus Freak City hat­ten am Ende zwi­schen 8 und 12 Punk­ten auf ihrem Konto.


Der Spiel­ver­lauf

Bei­de Teams star­te­ten mit hoher Inten­si­tät ins DYN-Top­spiel des 31. Spiel­tags, wobei die Bam­ber­ger mit dem Drei­er von Kapi­tän Ibi Wat­son beim 5:2 (2.) zunächst etwas vor­leg­ten, ehe es nach vier Zäh­lern in Fol­ge von John New­mann III und sei­nem Alley Oop zum 5:6 (3.) erst­mals so rich­tig laut in der Mes­se Chem­nitz wur­de. Eric Washing­ton leg­te noch einen Drei­er für die Gast­ge­ber oben­drauf, bevor Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te, eben­falls per Drei­er, die pas­sen­de Ant­wort gab (10:9/4.) und Richard Bal­int nach einem Foul beim Drei­er alle sei­ne drei Frei­wür­fe zum 13:9 traf. Wie schon zuletzt beim Heim­spiel gegen Olden­burg brach­te auch in Chem­nitz die Ein­wechs­lung von Dani­el Kep­pe­l­er und Aus­tin Crow­ley zusätz­li­chen Dampf ins Bam­ber­ger Spiel. Nach vier Kep­pe­l­er-Punk­ten führ­te das Team von Head Coach Anton Gavel mit 17:12 (6.) und über­zeug­te in die­ser Anfangs­pha­se ein­mal wie­der mit bären­star­ker Ver­tei­di­gung. Para­de­bei­spiel war der Angriff der NINERS in der 7. Minu­te, als die BMA365 Bam­berg Bas­kets Kost­ja Mus­hi­di nur einen Not-Drei­er gestat­te­ten und den Rebound mus­ter­gül­tig in einen Schnell­an­griff umwan­del­ten, den Aus­tin Crow­ley eis­kalt abschloss. NINERS Coach Rodri­go Pas­to­re nahm sei­ne ers­te Aus­zeit und bekam hier zudem Unter­stüt­zung von der Hal­len­tech­nik, die beim Stand von 20:12 (7.) den Geist auf­gab und für eine lan­ge Unter­bre­chung sorg­te. Nach knapp einer hal­ben Stun­de Pau­se konn­te es dann aber doch wei­ter­ge­hen (aller­dings ohne rich­ti­ge Anzei­ge­ta­fel und auch ohne wirk­lich sicht­ba­re Spiel­uhr) und die Chem­nit­zer schlu­gen durch Ama­dou Sow und Roman Bedime sofort zu (20:17/8.). Gänz­lich unbe­ein­druckt gaben Moritz Krim­mer und Aus­tin Crow­ley die pas­sen­de Ant­wort (25:17/8.) und beim Stand von 27:20 ging das wahr­schein­lich längs­te ers­te Vier­tel der dies­jäh­ri­gen BBL-Sai­son zu Ende.

Wie schon nach der lan­gen Pau­se im ers­ten Abschnitt leg­ten die Chem­nit­zer auch zu Beginn des 2. Vier­tels mit einem 5:0‑Lauf los (27:25/12.). Nun folg­te jedoch das abso­lu­te High­light die­ses Spiels! Wie­der ein­mal kamen die Bam­ber­ger nach dem Defen­siv-Rebound ins Lau­fen. Aus­tin Crow­ley drib­bel­te den Ball nach vor­ne und bedien­te Cobe Wil­liams, indem er ihm den Ball links neben dem Ring hoch­leg­te, wo der Bam­ber­ger Point Guard plötz­lich in der Luft stand und den Ball mit bei­den Hän­den per Alley Oop zum 29:25 (13.) ver­senk­te. Wenig spä­ter traf EJ Onu in der Zone gegen Kevin Yebo zum 35:27 (16.) und die Bam­ber­ger konn­ten die Gast­ge­ber erst ein­mal wie­der etwas auf Distanz hal­ten. Abschüt­teln lie­ßen sich die NINERS aber nicht. Ganz im Gegen­teil, denn knapp drei Minu­ten vor der Pau­se brach­te Kevin Yebo sei­ne Mann­schaft wie­der auf 37:36 her­an. Moritz Krim­mer kon­ter­te jedoch auf der Gegen­sei­te mit einem Drei­er und so lagen die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch zur Pau­se wei­ter­hin in Füh­rung (43:40). 


„Das war eine rei­fe Leistung“

Pau­se, die Drit­te: Wie­der star­te­ten die Chem­nit­zer nach der vor­an­ge­gan­ge­nen Unter­bre­chung mit einem 5:0‑Lauf. Das And-One von Kevin Yebo brach­te die Sach­sen nach dem 9:7 in der 4. Minu­te hier wie­der in Füh­rung (43:45/23.). Wer von den 4.166 Zuschau­ern in der Mes­se Chem­nitz nun gedacht hat­te, dass die NINERS das Spiel in den Griff bekom­men wür­den, hat­te sei­ne Rech­nung ohne den Pokal­sie­ger gemacht. Mit einem 13:0‑Run in knapp drei­ein­halb Minu­ten zogen die BMA365 Bam­berg Bas­kets auf 56:45 (26.) davon und zwan­gen Rodri­go Pas­to­re zu sei­ner nächs­ten Aus­zeit. Dies­mal half die Unter­bre­chung den Chem­nit­zern jedoch nicht, denn die Ver­tei­di­gung der Bam­ber­ger konn­te nach die­sem Time­out noch­mals zule­gen. Drei NINERS Ball­ver­lus­te (am Ende ins­ge­samt 25!) waren die Fol­ge, die man in der Offen­si­ve in ein 63:46 (28.) ummün­zen konn­te. 26 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Abschnitts traf Demar­cus Demo­nia für drei Punk­te und sorg­te mit dem 68:50 nach dem drit­ten Vier­tel für die bis dahin höchs­te Füh­rung des Abends. 

Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nicht nach. Die Ver­tei­di­gung stand nach wie vor her­vor­ra­gend und so gestat­te­te man den NINERS nur ganz weni­ge freie Abschlüs­se. Offen­siv lief der Ball aus­ge­zeich­net und man bau­te so die Füh­rung wei­ter aus (79:52/34.). Als Dani­el Kep­pe­l­er knapp vier Minu­ten vor dem Ende von der Frei­wurf­li­nie zum 84:55 ein­netz­te, war die Par­tie längst ent­schie­den und bei­de Coa­ches nut­zen so die letz­ten Minu­ten des Spiels, um auch ihren Bank­spie­lern ein­mal etwas mehr Ein­satz­zeit zu geben. Am Ende sieg­ten die Bam­ber­ger sou­ve­rän und völ­lig ver­dient mit 89:62 und prä­sen­tier­ten sich ein­mal mehr als geschlos­se­ne Ein­heit. „Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Vie­le von ihnen wis­sen viel­leicht gar nicht, wie schwer es sein kann, in Chem­nitz zu gewin­nen. Abge­se­hen von der ers­ten Minu­te direkt nach dem Sei­ten­wech­sel haben wir in der zwei­ten Halb­zeit rich­tig stark ver­tei­digt und nur 22 Punk­te zuge­las­sen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv teil­ten wir gut den Ball und am Ende scor­ten bei uns acht Spie­ler (nahe­zu) zwei­stel­lig. Das war eine rei­fe Leis­tung, vor allem zu Beginn der Par­tie und dann über die nahe­zu kom­plet­te zwei­te Halb­zeit hin­weg. Wir sind sehr glück­lich über die­sen Erfolg und dass wir jetzt mit Heim­vor­teil in die Play­offs gehen.”

Bereits am kom­men­den Wochen­en­de steht für die BMA365 Bam­berg Bas­kets die nächs­te Auf­ga­be in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga auf dem Pro­gramm. Im vor­letz­ten Heim­spiel der Haupt­run­de tref­fen sie am Sonn­tag, 3. Mai (Tip-Off: 18:00 Uhr), auf die Veo­lia Towers Ham­burg. Das letz­te Haupt­run­den-Heim­spiel steigt dann am 10. Mai gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Par­tie gegen die Rhein­län­der sind dann alle ein­ge­la­den, beim Jer­sey Reti­re­ment der Bam­ber­ger Num­mer 9 mit dabei zu sein, wenn Kars­ten Tad­das Tri­kot für immer sei­nen wohl­ver­dien­ten Platz unter dem Hal­len­dach der BROSE ARENA bekom­men wird.

Bas­ket­ball Bundesliga

Bam­berg Bas­kets kön­nen mor­gen die Play­off-Teil­nah­me sicher machen

Mit einem Sieg am 31. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei den NINERS Chem­nitz am Mon­tag­abend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Play­off-Teil­nah­me sicher und man wür­de im schlech­tes­ten Fall als Fünf­ter in die Post-Sea­son gehen.

Viel fehlt nicht mehr, um einen fes­ten Play­off-Platz sicher zu haben. Der Tabel­len­rech­ner auf der Home­page der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga beschei­nigt den BMA365 Bam­berg Bas­kets in sei­ner Tabel­len­pro­gno­se näm­lich, dass man aktu­ell bei noch vier aus­ste­hen­den Spie­len in der Haupt­run­de die Sai­son schon ein­mal nicht schlech­ter als auf Posi­ti­on 7 abschlie­ßen kann. Mit einem Sieg am Mon­tag­abend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Play­off-Teil­nah­me sicher und man wür­de im schlech­tes­ten Fall als Fünf­ter in die Post-Sea­son gehen.


„Zuhau­se haben sie einen klei­nen Lauf”

Die Auf­ga­be für den fina­len Schritt in die Play­offs ist für die Bam­ber­ger aber alles ande­re als ein­fach. Mit dem Gast­spiel bei den NINERS Chem­nitz steht dem Team aus Freak City der Gang zu einer der zuletzt heim­stärks­ten Mann­schaf­ten der Liga bevor, für die es zudem selbst noch um viel geht. Mit einem Sieg wären die Sach­sen auch wei­ter­hin dick im Ren­nen um einen der Play-In-Plät­ze und könn­ten so den Sprung in die Post-Sea­son viel­leicht doch noch schaf­fen. Tip-Off zur Begeg­nung der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den NINERS Chem­nitz ist am Mon­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Aus­wärts zu spie­len ist nie ein­fach und in Chem­nitz auf­grund der dor­ti­gen Atmo­sphä­re ganz beson­ders nicht. Die Mann­schaft hat enorm viel offen­si­ves Poten­ti­al. Ihr letz­te Spiel gegen Jena haben sie mit einem Buz­zer-Bea­ter gewon­nen, zuvor haben sie Ulm besiegt“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Zuhau­se haben sie einen klei­nen Lauf und spie­len auch noch um den Ein­zug in die Play-Ins, des­halb ist das für Chem­nitz, wie auch für uns, eine unglaub­lich wich­ti­ge Par­tie. Aus­wärts ist es immer wich­tig, sich auf die Defen­si­ve zu kon­zen­trie­ren. Eigent­lich wie in jedem Spiel wird es auch am Mon­tag unse­re Auf­ga­be und unser Haupt­fo­kus sein, dem Spiel in der Defen­si­ve unse­ren Stem­pel aufzudrücken.“

Nach fünf Aus­wärts­spie­len (inklu­si­ve des Pokal­spiels in der ers­ten Run­de in Ham­burg) war die Par­tie gegen Chem­nitz das ers­te Heim­spiel die­ser Sai­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets. In der aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA leg­ten die Bam­ber­ger rich­tig stark los und erspiel­ten sich bereits im ers­ten Abschnitt eine deut­li­che Füh­rung (20:4/7.). Die Chem­nit­zer aber dreh­ten das Spiel bis zur Pau­se. Nach dem Sei­ten­wech­sel kamen die Gast­ge­ber dann jedoch erneut ins Lau­fen, zogen wie­der davon (78:59/32.) und lie­ßen sich den Sieg im ers­ten Heim­spiel der Sai­son nicht mehr neh­men. Die bes­ten Wer­fer der Par­tie waren die Chem­nit­zer Ama­dou Sow mit 23 und Corey Davis mit 19 Punk­ten. Für Bam­berg tra­fen am Ende sechs Spie­ler zwei­stel­lig. Ibi Wat­son und Richard Bal­int waren mit je 18 Zäh­lern die Besten.

In eige­ner Hal­le sind die Chem­nit­zer in die­ser Sai­son eine ande­re Mann­schaft. Wäh­rend man in frem­der Hal­le nur vier von 15 Spie­len gewin­nen konn­te, sind es in der hei­mi­schen Mes­se-Hal­le bereits 10 Sie­ge. In den letz­ten 6 Par­tien ver­ließ man sogar fünf-mal das Feld als Sie­ger. Ledig­lich gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn muss­te man sich knapp geschla­gen geben

Mit nur 32,6 Ver­su­chen neh­men die Chem­nit­zer im Schnitt die wenigs­ten Ver­su­che aus dem 2‑Punk­te-Bereich. Unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets ste­hen hier bei durch­schnitt­lich 34,2 Ver­su­chen (Rang 16 in der BBL). Statt­des­sen ver­su­chen es die NINERS sehr oft aus der Distanz. Ihre 31,8 Ver­su­che von jen­seits der 6,75-Meter-Linie sind der zweit­bes­te Wert in der easy­Cre­dit BBL. Auch hier ist Bam­bergs Team ähn­lich unter­wegs. Wat­son, Demo­nia & Co. ver­su­chen es pro Par­tie im Schnitt 30,4‑mal aus der Distanz.

Bei­de Teams ver­fü­gen über sehr gute Quo­ten aus dem Feld. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben über die Sai­son gese­hen aktu­ell zwar über­all knapp die Nase vor­ne, aber ähn­lich wie die Olden­bur­ger im letz­ten Spiel ver­fü­gen auch die NINERS über eine Rei­he an exzel­len­ten Ein­zel­spie­lern, die jeder­zeit heiß lau­fen kön­nen. Nach dem FC Bay­ern Mün­chen (18,3) sind die Chem­nit­zer übri­gens das Team, das pro Spiel die wenigs­ten Fouls begeht (20,7).

Das Team von Head Coach Rodri­go Pas­to­re hat sich im Sai­son­ver­lauf häu­fig ver­wan­delt. Bereits nach 4 Spie­len ver­ließ Gavin Schil­ling die NINERS und wech­sel­te nach Lud­wigs­burg. Eben­falls nur 4 Spie­le dau­er­te das Enga­ge­ment von Rob­bie Beran Jr. in Chem­nitz. Der Power For­ward wur­de bis Sai­son­ende aus­ge­lie­hen und spielt aktu­ell in Por­tu­gal für den FC Por­to. Neu ins Team hol­ten sich die Chem­nit­zer um Weih­nach­ten den Deutsch-Ame­ri­ka­ner Jor­dan Scha­kel. Der Small For­ward kam aus Bel­gi­en von Filou Oos­ten­de. Zum Jah­res­en­de wur­de dann jedoch Ty Bre­wer von den Rus­sen aus Kasan aus sei­nem Ver­trag her­aus­ge­kauft. Für ihn kehr­te mit Aher Uguak ein Alt­be­kann­ter nach Chem­nitz zurück. Der Kana­di­er, der bereits die drei zurück­lie­gen­den Spiel­zei­ten für die Sach­sen auf­lief, kam Mit­te Janu­ar und hat bis­lang 13 Spie­le in der Sai­son für die NINERS absol­viert. Mit Eric Washing­ton kam ein wei­te­rer Bekann­ter dann Ende Janu­ar zurück zu den NINERS. Der Point Guard hat­te in der Sai­son 2021/​/​22 schon ein­mal für die Chem­nit­zer gespielt. Die aktu­el­le Serie hat­te der 32-Jäh­ri­ge in Jena begon­nen, ehe er nach 14 Spie­len für Sci­ence City nun in Chem­nitz aufläuft.

Bas­ket­ball Bundesliga

Bas­kets gestat­ten Olden­burg nur 61 Zäh­ler und holen 10. Heimsieg

Eine star­ke Defen­siv­leis­tung hat­te Head Coach Anton Gavel von sei­nem Team als Grund­vor­aus­set­zung für einen Sieg im Heim­spiel gegen die EWE Bas­kets Olden­burg benannt und sei­ne Mann­schaft hat geliefert.

In der Par­tie des 30. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gestat­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets den Don­ner­vö­geln am Sams­tag­abend nur 61 Zäh­ler, hiel­ten Liga-Tops­corer Chris­to­pher Cle­mons bei nur sechs Zäh­lern und gewan­nen so am Ende hoch ver­dient mit 83:61 (41:31). Für die Bam­ber­ger war es der 20. Sai­son­sieg, der das Team um Kapi­tän Ibi Wat­son einen wei­te­ren Schritt in Rich­tung fixe Play­off-Teil­nah­me brachte.

Bes­ter Wer­fer in Rei­hen der Nie­der­sach­sen vor 5.286 Zuschau­ern in der BROSE ARENA war Bri­an Fobbs mit 11 Punk­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets traf Cobe Wil­liams mit 17 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Der Rekord, der meis­ten auf­ein­an­der­fol­gen­den BBL-Spie­le mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on steht seit Sams­tag­abend nun bei 30, denn auch gegen Olden­burg begann Head Coach Anton Gavel wie­der mit Wil­liams, Wat­son, Bal­int, Demo­nia und Onu das Spiel. Bis zum ers­ten Bam­ber­ger Korb­er­folg muss­ten sich die Zuschau­er in der BROSE ARENA jedoch etwas gedul­den, denn die Olden­bur­ger Ver­tei­di­gung stand anfangs aus­ge­zeich­net und ließ nur sehr wenig offen­si­ven Spiel­fluss bei den Gast­ge­bern zu. Nach knapp zwei­ein­halb Minu­ten traf dann Ibi Wat­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets, doch auch die Olden­bur­ger konn­ten zu die­sem Zeit­punkt erst einen Korb­er­folg ver­bu­chen, denn auch die Bam­ber­ger Defen­se war von Beginn an auf Betriebs­tem­pe­ra­tur. Cobe Wil­liams und Mich­ale Kyser über­nah­men nun in der Offen­si­ve mit je 6 Punk­ten für ihre Teams (14:14/7.). Anton Gavel wech­sel­te Aus­tin Crow­ley und Dani­el Kep­pe­l­er ein und die bei­den brach­ten ordent­lich Schwung ins Bam­ber­ger Spiel. Bis zum Vier­tel­en­de scor­ten bei­de je 4 Zäh­ler und brach­ten ihr Team so mit 22:14 nach dem ers­ten Abschnitt in Front. 

Der Lauf der Bam­ber­ger zum Ende des ers­ten Vier­tels war jedoch noch nicht zu Ende. Vier wei­te­re Zäh­ler von Dani­el Kep­pe­l­er sowie ein Drei­er von Richard Bal­int erhöh­ten die Serie auf 15:0 und die Bam­ber­ger lagen 29:14 vor­ne (12.). Moritz Krim­mer und erneut Richard Bal­int leg­ten aus der Distanz noch­mals nach (35:16/13.) und Olden­burgs Coach Lazar Spa­sic muss­te im Abstand von gera­de ein­mal 108 Sekun­den sei­ne bei­den Aus­zei­ten der ers­ten Hälf­te nut­zen. Ein Aus­bau­en der Füh­rung konn­ten die Olden­bur­ger im Anschluss ver­hin­dern, doch der Pokal­sie­ger behaup­te­te sei­nen Vor­sprung und lag nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Zach Ens­min­ger 2:32 Minu­ten vor der Pau­se mit 41:25 in Füh­rung. Das Foul, das zu den Frei­wür­fen geführt hat­te, war übri­gens das bereits drit­te Foul von Chris Cle­mons (18.), für den es mit bis dahin gera­de ein­mal zwei Punk­ten und sicht­lich genervt erst ein­mal auf die Bank zurück ging. Sei­ne Mit­spie­ler Seth Hin­richs und der Ex-Bam­ber­ger Kyle Lof­ton brach­ten die Olden­bur­ger bis zur Halb­zeit­pau­se jedoch noch ein wenig her­an und beim Stand von 41:31 ging es in die Kabine.


„Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten gehalten“

Zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit hat­ten nun die Olden­bur­ger den Ball und somit die Chan­ce, den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken. Der Drei­er im ers­ten Angriff nach dem Sei­ten­wech­sel von James Woo­dard ging jedoch dane­ben. Dafür aber traf Richard Bal­int für drei auf der Gegen­sei­te (44:31/21.) und das Bam­ber­ger Spiel nahm aber­mals Fahrt auf. Aus einer sehr star­ken Ver­tei­di­gung her­aus drück­te man mäch­tig aufs Gas und zog zur Hälf­te des drit­ten Abschnitts bis auf 56:35 (25.) davon. Der letz­te Korb des drit­ten Vier­tels war dann noch ein­mal ein ech­ter Hin­gu­cker. Cobe Wil­liams und Moritz Krim­mer hat­ten Chris Cle­mons den Ball abge­luchst. Zach Ens­min­ger schnapp­te sich den Ball und leg­te die Kugel links hoch neben den Ring, wo sie Aus­tin Crow­ley mit bei­den Hän­den pack­te und per Alley-oop zum 61:43 nach 30 Minu­ten in den Olden­bur­ger Korb einflog.

32:04 Minu­ten waren in die­ser Par­tie gespielt, als Chris Cle­mons zu sei­nen ers­ten Punk­ten aus dem Feld kam (66:52). Es soll­te aber auch der ein­zi­ge Feld­korb des Liga-Tops­co­rers an die­sem Abend blei­ben. Doch nicht nur der US-Ame­ri­ka­ner hat­te einen schlech­ten Tag in Bam­berg erwischt. Waren die Nie­der­sach­sen als das Team mit der bes­ten Tref­fer­quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie nach Freak City ange­reist, konn­te man am Sams­tag­abend nur mage­re drei der ins­ge­samt 25 Ver­su­che ver­wan­deln und lag mit 12% Tref­fer­quo­te mei­len­weit hin­ter dem bis­he­ri­gen Sai­son­schnitt. Auf Bam­ber­ger Sei­te fie­len hin­ge­gen 10 der 33 Drei­er-Ver­su­che. Richard Bal­int (4 aus 5) und Cobe Wil­liams (5 aus 12) taten sich hier beson­ders her­vor und so betrug der Bam­ber­ger Vor­sprung im Schluss­ab­schnitt immer min­des­tens 14 Punk­te. Spä­tes­tens nach dem Drei­er von Cobe Wil­liams zum 77:60 (37.) war die Par­tie zuguns­ten der BMA365 Bam­berg Bas­kets ent­schie­den und so konn­te Head Coach Anton Gavel in den letz­ten Minu­ten noch alle sei­ne Spie­ler mit Ein­satz­zeit am Erfolg teil­ha­ben lassen.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem enorm wich­ti­gen Sieg. Wir haben heu­te nur 61 Punk­te zuge­las­sen gegen eine der bes­ten Drei­er-Mann­schaf­ten der Liga, was die Tref­fer­quo­te angeht. Wir haben sie heu­te bei 12 Pro­zent von der Drei­er­li­nie hal­ten kön­nen. Natür­lich war das nicht alles unse­rer Ver­tei­di­gung geschul­det, aber ich glau­be, dass wir Chris Cle­mons gut ver­tei­digt haben“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten und einer Quo­te von 1 aus 11 gehal­ten. Wir hat­ten vor dem Spiel dar­über gespro­chen, dass wir defen­siv gut spie­len müs­sen. Das ist uns pha­sen­wei­se auch gelun­gen und wir konn­ten dar­aus auch offen­siv etwas fin­den. Trotz­dem hät­ten wir den Ball deut­lich bes­ser gegen ihre Ver­tei­di­gung bewe­gen müs­sen. Dar­an wer­den wir noch arbeiten.“

Neun Tage haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun Zeit, um sich auf die nächs­te Auf­ga­be vor­zu­be­rei­ten. Am Mon­tag, dem 27. April, geht es nach Chem­nitz, wo man in der dor­ti­gen Mes­se um 20:00 Uhr zu Gast bei den NINERS sein wird. Das nächs­te Heim­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets steigt dann am Sonn­tag, 3. Mai, wenn man um 18:00 Uhr die Veo­lia Towers Ham­burg empfängt. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Aus­wärts­sieg in Ulm dank groß­ar­ti­ger Mannschaftsleistung

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben das Spit­zen­spiel des 29. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gewon­nen. Die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel gewann am Sams­tag­abend bei ratio­ph­arm ulm mit 89:73 (40:41).

In der mit 6.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten ratio­ph­arm are­na prä­sen­tier­ten sich die Bam­ber­ger ein­mal mehr als abso­lut geschlos­se­ne Ein­heit und sieg­ten voll­kom­men verdient.

Auch ein ver­korks­tes ers­tes Vier­tel, in dem sich die Ulmer allein zehn Offen­siv-Rebounds angeln konn­ten und mit 20:5 Rebounds klar die Bret­ter beherrsch­ten, brach­te das Team aus Freak City nicht aus der Ruhe. Nach­dem man bis zur Pau­se zu den Ulmern hat­te auf­schlie­ßen kön­nen, wur­de die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung in Halb­zeit zwei immer stär­ker. Nach dem Sei­ten­wech­sel gestat­te­te man den Gast­ge­bern nur noch 16 Zäh­ler je Vier­tel, erziel­te selbst hin­ge­gen 46 Punk­te und hol­te sich so am Ende Sai­son­sieg Num­mer 19 und fes­tig­te damit Tabel­len­po­si­ti­on drei.

Bes­ter Wer­fer der Ulmer war Tobi­as Jen­sen mit 17 Punk­ten. Bei den Bam­ber­gern punk­te­ten Ibi Wat­son (18), Cobe Wil­liams (15), Demar­cus Demo­nia (12) und Zach Ens­min­ger (10) zweistellig.


Der Spiel­ver­lauf

Zu Beginn des Spiels hät­te man den­ken kön­nen, es gibt einen guten Grund dafür, war­um der Bas­ket­ball oran­ge­far­ben ist. Immer wie­der sprang die Kugel in die Hän­de der in den oran­ge­far­be­nen Tri­kots spie­len­den Ulmer zurück und so ver­buch­te das Team von Head Coach Ty Har­rel­son allein in den ers­ten bei­den Minu­ten bereits fünf Offen­siv-Rebounds. Die vie­len zwei­ten Chan­cen nutz­ten die Ulmer und so lagen die Bam­ber­ger schnell in Rück­stand (0:6/3.). Knapp zwei­ein­halb Minu­ten waren gespielt, als Ibi Wat­son die ers­ten Zäh­ler für die BMA365 Bam­berg Bas­kets erzie­len konn­te und sein Team von nun an lang­sam etwas bes­ser ins Spiel fand. Bis Mit­te des ers­ten Vier­tels mach­ten die Ulmer jedoch den klar wache­ren Ein­druck (9:15/6.). Nach­dem Demar­cus Demo­nia per Dunk nach vor­an­ge­gan­ge­nem Ste­al (11:15/7.) und Ibi Wat­son per Drei­er (14:18/8.) jeweils auf vier Punk­te Rück­stand ver­kürzt hat­ten, zogen die Ulmer 1:44 Minu­ten vor Vier­tel­en­de nach dem Dunk von Joel Soria­no wie­der etwas davon (14:23/9.). Anton Gavel nahm sei­ne ers­te Aus­zeit und hielt sei­nem Team das Rebound­ver­hält­nis vor Augen, das bis zum Vier­tel­en­de bei 5:20 stand. 10 die­ser Rebounds hat­ten die Ulmer bis zum 16:23 nach zehn Minu­ten unter dem Bam­ber­ger Korb geholt.

Mit einem Block von EJ Onu sowie einem von Ibi Wat­son abge­schlos­se­nen Back-door-Play begann das zwei­te Vier­tel (18:23/11.). Nach­dem Demar­cus Demo­nia dann auch den Alley-Oop von Joel Soria­no eben­falls per Dunk auf der Gegen­sei­te beant­wor­ten konn­te (20:25/13.), hat­te man den Ein­druck, die Bam­ber­ger wären nun in der Par­tie ange­kom­men. Drei Ball­ver­lus­te in Fol­ge gestat­te­ten den Ulmern jedoch sich erst ein­mal wie­der etwas abzu­set­zen (20:31/15.), wor­auf Head Coach Anton Gavel das Spiel mit sei­ner zwei­ten Aus­zeit stop­pen muss­te. Den fol­gen­den Angriff der BMA365 Bam­berg Bas­kets schloss Ibi Wat­son mit einem Drei­er ab und 17 Sekun­den nach der Aus­zeit von Gavel rief nun auf der ande­ren Sei­te Ty Har­rel­son sein Team in einer Aus­zeit zusam­men. Zurück auf dem Par­kett schraub­te Malik Osbor­ne die Ulmer Füh­rung wie­der in den zwei­stel­li­gen Bereich (23:33/16.). Zwei­mal Moritz Krim­mer, Aus­tin Crow­ley und zwei Drei­er von Cobe Wil­liams sorg­ten dann jedoch für einen Bam­ber­ger 12:2‑Run und den 35:35-Ausgleich. Tobi­as Jen­sen schlug aller­dings umge­hend per Drei­er zurück. Auch die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung der Par­tie durch den Drei­er von Ibi Wat­son (40:38/20.) kon­ter­te der Däne mit einem erfolg­rei­chen Distanz­wurf zum 40:41-Halbzeitstand.


„Zu Beginn hat­ten wir eini­ge Ball­ver­lus­te und sind nur schwer ins Spiel gekommen“

In den ers­ten zwei­ein­halb Minu­ten nach der Pau­se blieb die Par­tie wei­ter aus­ge­gli­chen (43:43/23.). Nach einem erfolg­rei­chen Halb­di­stanz­wurf von Cobe Wil­liams sowie einem Put-back-Dunk von Dani­el Kep­pe­l­er führ­ten die Bam­ber­ger mit 47:43 (24.). Richard Bal­int und Demar­cus Demo­nia lie­ßen jeweils drei Zäh­ler fol­gen und das Team aus Freak City hat­te sich auf 53:45 (25.) davon­ge­stoh­len. Aber auch hier gab Ulms Bes­ter die Ant­wort. Wie­der traf Tobi­as Jen­sen aus der Distanz (53:48/26.). Auch Tom­my Klepei­sz und Nel­son Wei­de­mann tra­fen für drei und Ulm war bis auf 55:54 (28.) wie­der dran. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets konn­ten ihre Füh­rung aber behaup­ten und beim Stand von 59:57 ging es ins letz­te Viertel.

Hier sorg­te Zach Ens­min­ger für die ers­ten Zäh­ler. Sein Drei­er zum 62:57 war der Abschluss eines der viel­leicht schöns­ten Bam­ber­ger Angrif­fe in die­sem Spiel. Nach meh­re­ren Päs­sen kam der Ball zu Aus­tin Crow­ley, der zunächst den Korb atta­ckier­te. In der Zone ange­kom­men, spiel­te er den Ball dann jedoch zurück in die Mit­te an die Drei-Punk­te-Linie, wo Zach Ens­min­ger frei­stand und voll­ende­te. Auch Crow­ley und Wat­son tra­fen aus der Distanz (70:62/34.), doch vor allem die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung stand nun rich­tig gut und auch beim Rebound waren die Pro­ble­me aus dem ers­ten Vier­tel nicht mehr exis­tent. 5:32 Minu­ten vor dem Ende brach­te Demar­cus Demo­nia sein Team erst­mals mit 10 Zäh­lern in Füh­rung (72:62). Ulms Head Coach Ty Har­res­lon hol­te sei­ne Mann­schaft noch­mals zusam­men, doch die Bam­ber­ger konn­ten auch in der Fol­ge­zeit ihre zwei­stel­li­ge Füh­rung behaup­ten (78:68/38.). 2:10 Minu­ten vor dem Ende ver­kürz­te Nel­son Wei­de­mann per Drei­er zwar noch­mals auf 80:71, doch ein 9:2‑Lauf, den Demar­cus Demo­nia 10 Sekun­den vor dem Ende mit einem Drei­er abschloss, sicher­te den BMA365 Bam­berg Bas­kets am Ende den ver­dien­ten Aus­wärts­sieg in Ulm.

„Glück­wunsch an mei­ne Mann­schaft zu die­sem Sieg. Es war alles ande­re als ein­fach, hier in Ulm zu bestehen. Zu Beginn hat­ten wir eini­ge Ball­ver­lus­te und sind nur schwer ins Spiel gekom­men. Im Ver­lauf ist es uns aber gelun­gen, das Rebound­du­ell wie­der offe­ner zu gestal­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv haben wir uns pha­sen­wei­se noch schwer­ge­tan, die rich­ti­gen Lücken zu fin­den, konn­ten die­se aber immer wie­der nut­zen. Am Ende freu­en wir uns sehr, hier in Ulm einen Sieg geholt zu haben.“

Fünf Spie­le sind in der Haupt­run­de für unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets noch zu spie­len. Im nächs­ten – und zwar am kom­men­den Sams­tag (18. April) – emp­fan­gen die Bas­kets um 18:30 Uhr die EWE Bas­kets aus Olden­burg in Freak City.

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