Basketball Champions League
BMA365 Bamberg Baskets unterliegen dem SYNTAINICS MBC mit 74:85
Freak City muss weiter warten. Auch im zweiten Anlauf hat es für die BMA365 Bamberg Baskets nicht mit dem ersten Heimsieg der neuen Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga geklappt. Vor 4.023 Zuschauern unterlagen die Bamberger am Samstagabend in der BROSE ARENA gegen den SYNTAINICS MBC mit 74:85 (32:45).
Hatte das Team von Head Coach Jesús Ramírez im ersten Abschnitt nahezu permanent in Führung gelegen, brach man in den folgenden zwei Spielabschnitten komplett ein. Aus einer 8‑Punkte-Führung (22:14/9.) wurde ein 28 Zähler betragender Rückstand (34:62/26.). Im Schlussabschnitt kämpfte man sich dann zwar nochmals zurück in die Spur und konnte den Abstand auch auf unter zehn Zähler verkürzen, die Wölfe aus Weißenfels aber blieben konzentriert und brachten den letztlich verdienten Auswärtssieg routiniert ins Ziel.
Bester Werfer im Team der BMA365 Bamberg Baskets war Trevon Scott mit 22 Punkten. Bei den Weißenfelsern punkteten alle fünf Starter zweistellig (Simanic und Reaves je 16, Hunt 12, Planinic und Gaines je 11).
Der Spielverlauf
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber, die diesmal mit Jordan Jones, Richard Balint, Yuval Hochstadter, Trevon Scott und Hason Ward das Spiel begannen. Tre Scott traf seine beiden ersten Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie und brachte die Bamberger schnell in Front (6:0/2.). Nach knapp drei Minuten fanden dann jedoch auch die Gäste aus Sachsen-Anhalt zu ihrem Rhythmus und nach einem Korberfolg mit Foul nutzte Spencer Reaves in der 5. Spielminute den Bonusfreiwurf zum erneuten Ausgleich (8:8). Die Bamberger zogen aber wieder ein wenig davon. Dank zwei weiterer erfolgreicher Dreier erspielte man sich eine 8‑Punkte-Führung. Richard Balint und Mylik Wilson hatten aus der Distanz getroffen, ehe Bambergs tschechischer Nationalspieler an der Freiwurflinie mit zwei Treffern auf 22:14 (9.) stellte. DeLonnie Hunt per Dreier und Kris Clyburn mit erfolgreichem Sprungwurf brachten die Wölfe nach zehn Minuten aber wieder auf 22:19 heran.
107 Sekunden waren im zweiten Abschnitt gerade gespielt, da war Head Coach Jesús Ramírez nach einem 6:0‑Start des MBC bereits zu einer Auszeit gezwungen (22:25). Der Schwung des ersten Viertels war wie verflogen. Die Gäste hingegen wurden nun immer stärker und setzten sich Punkt um Punkt ab. Geduldig suchte der MBC nach den Lücken in der Bamberger Verteidigung und fand diese auch ein ums andere Mal, so wie Anthony Gaines in der 17. Minute, als er nach einer Pass-Stafette völlig frei unter dem Bamberger Korb zur ersten zweistelligen Führung der Wölfe eindunken konnte (24:34). Die Bamberger Offensive wirkte hingegen ideenlos und auch in der Verteidigung lud man die Gäste förmlich ein. Bestes Beispiel hierfür war die Aktion in der 19. Minute, als DeLonnie Hunt nach einem Foul im Wurf seinen zweiten Freiwurf vergab, Jure Planinic aber den Offensiv-Rebound schnappte und den völlig freistehenden Spencer Reaves bediente. Reaves fackelte nicht lange und versenkte den Dreier zum 30:45. Daniel Keppeler konnte noch zwei Zähler vor der Pause für die BMA365 Bamberg Baskets erzielen, doch mit 10:26 ging der zweite Abschnitt klar verloren (32:45).
„Wir haben die gleichen Fehler gemacht wie zuletzt in Peristeri“
Wer gehofft hatte, dass die Halbzeitpause das Weißenfelser Spiel vielleicht etwas einbremsen würde, sah sich enttäuscht. Der MBC zog sein Spiel weiter völlig humorlos durch, während auf Bamberger Seite nach wie vor so gut wie nichts zusammengehen wollte. 5:20 Minuten waren nach der Pause vergangen, als Collin Welp alleingelassen in der Bamberger Zone zum 34:62 abschließen konnte und die damit höchste Gäste-Führung des Abends erzielte. Die Bamberger präsentierten sich weiterhin ohne Energie und Ideen, weshalb auch das dritte Viertel klar mit 9:21 an die Gäste aus Mitteldeutschland ging. Beim Stand von 41:66 ging es somit in die letzten zehn Minuten.
Dieses letzte Viertel hatte es dann nochmals in sich, denn das Bamberger Team plötzlich wie ausgewechselt. Die Verteidigung stand auf einmal wieder und produzierte gegnerische Fehler. Zudem traf man im Angriff auch wieder seine Würfe und kam innerhalb von nur 2 Minuten und 35 Sekunden dank eines 15:3‑Laufs schnell auf 56:69 heran. Die Wölfe aber hatten hier die passende und eiskalte Antwort in Form eines Korberfolgs von Jure Planinic sowie eines Dreiers von Kostja Mushidi aus der rechten Spielfeldecke. Unerschrocken netzte Mushidi über den herausstürzenden Yuval Hochstadter zum 56:74 (35.) ein. Die BMA365 Bamberg Baskets versuchten nun noch einmal alles und kamen durch den Dreier von Trevon Scott bei noch 4:38 Minuten Restspielzeit abermals auf 63:76 heran. Doch auch hier hatten die Weißenfelser nach einer Auszeit von Head Coach Vladimir Jovanovic die richtigen Plays parat, um die Bamberger nicht noch weiter an sich herankommen zu lassen. Am Ende stand ein 74:85 und damit ein insgesamt verdienter Auswärtssieg des SYNTAINICS MBC auf der Anzeigetafel.
„Glückwunsch an den MBC. Bitte nicht falsch verstehen, aber es ärgert mich hier immer dem Gegner gratulieren zu müssen, weil wir einfach unseren Job nicht richtig machen. Wir haben die gleichen Fehler gemacht wie zuletzt in Peristeri, indem wir einfach nicht mit der richtigen Mentalität über 40 Minuten an dieses Spiel herangegangen sind. Im ersten Viertel haben wir ganz okay begonnen, vielleicht ein wenig langsam aber in Ordnung“, so Bambergs Head Coach Jesus Ramirez. „Im zweiten Viertel waren wir dann aber wie schon in Griechenland auf einem ganz ganz niedrigen Level und konnten keinerlei Energie finden. Der MBC hatte 20 Offensiv-Rebounds, konnte von jeder beliebigen Position aus in unsere Zone eindringen und wir waren einfach nicht in der Lage, dagegenzuhalten, wie das in der BBL einfach vonnöten ist. Anscheinend mache ich etwas falsch, denn ich konnte die Spieler nicht davon überzeugen, dass schön spielen und ein paar Dreier eben nicht genug sind. Wir müssen etwas verändern und wir werden etwas verändern, denn so funktioniert es nicht. Auf diese Art und Weise werden wir auf jeden Fall nicht noch einmal verlieren. Vielen Dank an die Fans in der Arena! Es tut mir leid, dass wir in meinem zweiten Heimspiel nicht in der Lage waren, eine andere Performance zu zeigen. Nochmals Danke und bei nächsten Mal werden wir ein anderes Gesicht zeigen.“
Champions League am Mittwoch in der
Brose Arena
Schon am kommenden Mittwoch geht es für die BMA365 Bamberg Baskets weiter. Dann geht es für das Team von Head Coach Jesús Ramírez erneut in der Champions League zur Sache. Im ersten Heimspiel der neuen BCL-Saison begrüßt man dann um 19:00 Uhr die Spanier von UCAM Murcia in der Brose Arena.
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Basketball Champions League
BMA365 Bamberg Baskets unterliegen in Peristeri
Am Ende hat es für die BMA365 Bamberg Baskets nicht ganz gereicht zum Auftaktsieg im ersten Spiel der neuen Saison in der Basketball Champions League. Im Gastspiel bei Peristeri Betsson unterlagen die Bamberger am Dienstagabend nur knapp mit 87:93 (42:53) und das, obwohl man zwischen der 18. und 25. Spielminute für insgesamt 7 Minuten und 44 Sekunden ohne jeglichen Punkt geblieben war.
Das Team von Head Coach Jesús Ramírez bewies in der mit nur 1.006 Zuschauern spärlich besetzten Andreas Papandreou Indoor Arena viel Herz sowie großen Charakter und kämpfte sich nach einem zwischenzeitlichen 22-Punkte-Rückstand in die Partie zurück. Nach einem Dreier von Daniel Keppeler übernahm man knapp fünf Minuten vor dem Ende sogar erneut die Führung und konnte sich einen kleinen Vorsprung herausspielen. Die Griechen aber schlugen nochmals zurück und hatten in einer völlig offenen Schlussphase am Ende auch das Glück in Form eines über Brett verwandelten Dreiers auf ihrer Seite.
Jalen Finch mit 21 Punkten und Ty Nichols mit 20 Zählern waren die besten Scorer im Team der Griechen. Auf Seiten der BMA365 Bamberg Baskets hatten Richard Balint (17) und Yuval Hochstadter (16) am Ende die meisten Zähler.
Der Spielverlauf
Die Bamberger begannen die Partie in Griechenland diesmal mit Jordan Jones, Jordan Wright, Yuval Hochstadter, Trevon Scott und Daniel Keppeler. Keppeler war für Hason Ward in die Startformation gerückt, der aufgrund der sogenannten Homegrown Player Regelung in der Basketball Champions League aussetzen musste (Neben den US-Amerikanern Scott, Jones, Wright, Wilson und Ward sowie unserem tschechischen Nationalspieler Richard Balint, zählen auch Brendan Terry und Yuval Hochstadter, trotz ihres deutschen Passes, nicht zu den sogenannten Homegrown Spielern, da sie in der Jugend nicht mindestens drei Jahre in Deutschland gespielt haben). Die Bamberger starteten gut in ihr erstes Champions League Spiel und lagen dank engagierter Verteidigung und dem bereits zweiten Dreier von Trevon Scott Mitte des ersten Viertels in Front (8:6/5.). Richard Balint packte noch einen weiteren Dreier dazu und nach Dunks von Mylik Wilson und Jonathan Bähre sah sich Peristeris Head Coach Vasilis Xanthopoulos beim 16:10 zu seiner ersten Auszeit veranlasst (7.). Das Spiel blieb insgesamt aber weiter von vielen Fehlern und Fehlwürfen durchzogen. Jordan Wrights Dreier erhöhte die Bamberger Führung auf sieben Zähler (19:12/9.). Den letzten Punsh in diesem ersten Abschnitt aber setzte einer der beiden agilen Guards der Griechen. Ty Nichols fand den Weg bis zum Bamberger Korb und versenkte den Ball zum 22:18 nach den ersten zehn Minuten.
Schon vor dem erwähnten Scoring-Loch gab es eine weitere Schwächephase im Spiel der BMA365 Bamberg Baskets. Auch in den ersten knapp drei Minuten des zweiten Viertels gelang ihnen offensiv nichts Zählbares, was die Gastgeber zu einem 11:0‑Lauf zum 22:29-Zwischenstand (13.) nutzten. Die Auszeit von Head Coach Jesús Ramírez brachte dann aber zunächst einmal wieder Ordnung ins Spiel seines Teams, das sich durch einen Dreier von Mylik Wilson sowie fünf Zählern in Folge von Yuval Hochstadter wieder auf 32:34 (15.) heranspielte. Mit drei weiteren seiner insgesamt 11 Punkten allein im zweiten Abschnitt glich Yuval Hochstadter die Partie beim 40:40 (17.) aus und man schien das Spiel nun wieder in den Griff zu bekommen. Doch irgendwie wollten die Würfe plötzlich nicht mehr fallen und die Griechen machten sich langsam wieder davon. Ein 13:2‑Lauf von Peristeri bescherte den Hausherren eine zweistellige Pausenführung (42:53).
„Wir haben heute in diesem Spiel zwei Gesichter gezeigt“
Die zweite Halbzeit begann mit einem Déjà-vu, denn erneut glückte den Griechen ein 11:0‑Lauf zu Beginn des Viertels, was ihre Führung bis auf 42:64 (24.) anwachsen ließ. Fast fünf Minuten brauchten die Bamberger, um in Person von Brendan Terry die ersten Zähler der zweiten Hälfte zu erzielen. Die Partie schien hier bereits entschieden zu sein. Das Team von Jesús Ramírez aber gab sich noch lange nicht geschlagen, krempelte nochmals die Ärmel hoch, biss sich zurück und plötzlich lief die Partie wieder in die komplett andere Richtung. Der Dreier von Richard Balint zum 47:64 (26.) war der Startschuss eines Bamberger 20:6‑Runs bis zum Ende des dritten Viertels (64:70).
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts ging die Bamberger Aufholjagd weiter. Jordan Wright forcierte zwei Ballverluste der Griechen und verkürzte auf 68:70. 4:43 Minuten vor dem Ende war das Comeback dann perfekt, als Daniel Keppeler sein Team per Dreier mit 79:77 erneut in Führung warf. Richard Balint ließ einen weiteren Dreier folgen und zwang Peristeri beim 82:77 (36.) zur nächsten Auszeit. Die Griechen fingen sich wieder und konterten. Jalen Finch und Ty Nichols schlugen zu und Peristeri lag 2:10 Minuten vor dem Ende wieder vorne (84:86). Yuval Hochstadter gab mit einem Dreier zwar nochmals die passende Antwort (87:86/39.), doch nachdem Omar Payne nach dem 5. Foul von Daniel Keppeler an der Freiwurflinie zunächst ausgeglichen hatte, stoppten die Griechen den Bamberger Angriff. Auf der Gegenseite traf Alexandros Nikolaidis 43 Sekunden vor dem Ende einen Dreier mit Brett zum 87:90 und sorgte hiermit für die Entscheidung.
„Glückwunsch an das Team und den Coaching Staff von Peristeri zum Sieg. Wir haben heute in diesem Spiel zwei Gesichter gezeigt. Vor allem im zweiten Viertel sah das richtig schlecht aus. Da haben wir mit ganz geringer Energie gespielt und es hat uns daran gefehlt, uns gegen das Spiel von Peristeri zur Wehr zu setzen. Das hat uns das Spiel letztlich gekostet“, so Bambergs Head Coach Jesus Ramirez. „Auf der anderen Seite sagt es aber auch viel über unsere Mannschaft, dass man hier in Peristeri nach über 20 Punkten Rückstand zurückkommt und wieder in Führung geht. Kompliment an die Spieler, wie sie weiter an sich geglaubt und gekämpft haben. Wir werden von beiden Gesichtern, die wir heute gezeigt haben, lernen und auf dem Gesicht weiter aufbauen, das wir am Ende des Spiels gezeigt haben.“
Nach dem Champions League Auftakt wartet in vier Tagen bereits die nächste Liga-Aufgabe auf unsere BMA365 Bamberg Baskets. Am 5. Spieltag in der easyCredit BBL geht es am kommenden Samstag um 18:30 Uhr in der BROSE ARENA gegen die Wölfe des SYNTAINICS MBC.
Die nächste Partie in der Basketball Champions League folgt dann am Mittwoch, 14. Oktober, wenn um 19:00 Uhr die Spanier von UCAM Murcia ihre Visitenkarte in der BROSE ARENA abgeben werden.
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Basketball Champions League
BMA365 Bamberg Baskets starten bei Peristeri Betsson in die Saison
In Griechenland beginnt für die BMA365 Bamberg Baskets am Dienstagabend die neue Saison in der Basketball Champions League. Das Team von Head Coach Jesús Ramírez ist zum Auftakt zu Gast in Peristeri, einem im Nordwesten Athens gelegenen Vorort der griechischen Hauptstadt.
Peristeri, was zu Deutsch Taube bedeutete, ist eine selbstständige Gemeinde, zählt rund 140.000 Einwohner und ist damit die sechstgrößte Stadt Griechenlands. In der Vorsaison belegte Peristeri Betsson den sechsten Platz in der griechischen Meisterschaft, nachdem man im Playoff-Viertelfinale mit 0:2 gegen PAOK Thessaloniki ausgeschieden war. Spielbeginn in der Andreas Papandreou Indoor Arena zwischen Peristeri Betsson und den BMA365 Bamberg Baskets ist am Dienstagabend um 18:30 Uhr deutscher Zeit (19:30 Uhr Ortszeit).
„Wir freuen uns alle sehr, dass die Champions League Saison nun endlich losgeht. Mit nur sechs Spielen ist die erste Gruppenphase sehr kurz und so ist jedes Spiel und jeder Punkt extrem wichtig. Die Auswärtsspiele sind dabei besonders schwierig, aber auch der Schlüssel, wenn man weiterkommen möchte. In unserer Gruppe geht es für uns gegen drei sehr starke Gegner“, so Bambergs Head Coach Jesus Ramirez. „Unseren Auftaktgegner Peristeri kenne ich noch aus der letzten Saison, als ich hier mit Saragossa gespielt habe. Sie sind eine sehr gute und sehr gut gecoachte Mannschaft, die in ihrer eigenen Halle nur sehr schwer zu bezwingen ist. Insofern wird das Spiel für uns gleich die nächste Challenge werden. Nach dem Sieg in Berlin kommen wir aber mit einem guten Spiel im Rücken hierher nach Griechenland und genau daran wollen wir jetzt auch anknüpfen. Klar erwartet uns ein anderer Gegner und auch eine andere Art, Basketball zu spielen. Das gilt es, unserer Mannschaft jetzt zu vermitteln und dann wollen wir die Herausforderung „Basketball Champions League“ annehmen, alles geben und den nächsten Schritt in unserer Entwicklung als Mannschaft machen.“
Für das Team von Cheftrainer Vasilis Xanthopoulos hat die Saison gerade erst am vergangenen Wochenende begonnen. Am 1. Spieltag in der griechischen Meisterschaft musste man nach Patras. Bei Promitheas, die übrigens im Halbfinale des Champions League Qualifikations-Turniers an RASTA Vechta gescheitert waren, holte man den ersten Saisonsieg. Dank eines starken Schlussabschnitts, den man 26:17 gewann, sowie nur insgesamt 10 Ballverlusten im Spiel drehte man die Begegnung letztlich zu seinen Gunsten und gewann mit 94:88. Peristeri spielte sehr physisch, beging insgesamt 35 Fouls und musste drei Spieler vorzeitig mit 5 Fouls auf der Bank Platz nehmen lassen. Was daneben noch auffiel im Spiel von Peristeri: 42-mal versuchte man es von jenseits der Drei-Punkte-Linie, traf allerdings nur 12 dieser Würfe.
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Basketball-Bundesliga
Ausrufezeichen! BMA365 Bamberg Baskets gewinnen beim Deutschen Meister
Mit 98:83 haben die BMA365 Bamberg Baskets am 4. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga beim amtierenden Deutschen Meister in Berlin gewonnen.
In der mit 9.060 Zuschauern gefüllten Uber Arena steuerte Daniel Keppeler nach seiner Einwechslung im ersten Viertel bis zum 15:3 (7.) bereits sieben Zähler bei und brachte vor allem mit seinen immer wieder kraftvollen Abschlüssen am ALBA-Korb die notwendige Energie ins Spiel und sein Team so auf Kurs. Bereits Mitte des ersten Viertels hatte sich der amtierende Pokalsieger zweistellig absetzen können. Die Berliner kämpften sich jedoch immer wieder zurück ins Spiel und waren knapp sechs Minuten vor dem Ende nach dem Dreier von Malte Delow wieder bis auf 72:75 herangekommen. Jordan Wright & Co. hatten aber jeweils die passende Antwort parat und erspielten sich am Ende einen verdienten Sieg in der Hauptstadt.
Die besten Werfer in Reihen des Meisters waren Jack Kayil und Joe Wieskamp mit jeweils 16 Punkten. Für die BMA365 Bamberg Baskets punkteten fünf Spieler zweistellig. Jordan Wright traf mit 23 Zählern am besten.
Der Spielverlauf
Das Gastspiel beim Meister begann Head Coach Jesús Ramírez erneut mit Jordan Jones, Jordan Wright, Yuval Hochstadter, Trevon Scott und Hason Ward als seiner Starting Five. Tre Scott erzielte die ersten Bamberger Punkte (2:0/2.), die Berlins Neuzugang Joe Wieskamp per Dreier zur einzigen ALBA-Führung im gesamten Spiel beantworten konnte. Von hier an übernahmen nun die Bamberger die Initiative auf dem Parkett. Daniel Keppeler führte sein Team in nicht einmal zwei Minuten mit sieben Punkten zu einer 15:3‑Führung (7.). Malte Delow stoppte den Bamberger Lauf mit einem Dreier, doch auf der Gegenseite antwortete Richard Balint ebenfalls aus der Distanz (18:6/8.). ALBA hatte sich zu diesem Zeitpunkt des Spiels bereits neun Ballverluste geleistet und womöglich hätte die Bamberger Führung nach dem ersten Viertel (22:11) noch höher sein können, wären einem nicht selbst auch schon acht Turnover unterlaufen.
Die ersten Bamberger Zähler des zweiten Viertels waren erneut ein Highlight. Daniel Keppeler umspielte Malte Delow, dunkte den Ball über Joe Wieskamp zum 24:12 (11.) und der Vorsprung wuchs weiter. Per Dreier stellte Yuval Hochstadter auf 32:17 (14.). ALBA schlug jedoch zurück und nach einem 10:2‑Lauf waren die Albatrosse wieder herangekommen (34:27/16.). Dreier von Tre Scott sowie zwei von Richard Balint waren hier die Bamberger Antwort und man lag gut drei Minuten vor der Pause wieder klar in Front (43:29). Ein And-One von Mylik Wilson erhöhte die Führung wieder auf 15 Zähler (18.), ehe die Berliner mit einem 8:0‑Lauf in den letzten beiden Minuten der ersten Halbzeit bis zur Pause wieder auf 46:39 stellen konnten.
„Wir waren fokussiert, haben die körperliche Herausforderung angenommen“
Nach dem Seitenwechsel verkürzte ALBA weiter (48:43/22.), doch die Bamberger blieben ruhig und mit einem schwierigen Turnaround-Jumpshot startete Tre Scott die nächste starke Bamberger Phase, in der Dreier von Jordan Wright und Yuval Hochstadter zum 56:43 (24.) folgten. 2:44 Minuten vor Ende des dritten Abschnitts stand dann auf einmal Joshua Obiesie im Mittelpunkt. Nachdem er zunächst per Dreier zum 60:48 (26.) getroffen hatte, wurde ihm ein Technisches Foul angekreidet. Seine Proteste hier allerdings verständlich, denn die vorangegangene Entscheidung auf Shotclock-Violation war eine klare Fehlentscheidung. Das Team von Jesús Ramírez ließ sich aber auch hiervon nicht aus der Ruhe bringen und behauptete seinen Vorsprung über 66:54 (29.) bis zum 71:58 nach 30 Minuten.
Mit schlechten Nachrichten ging es in den Schlussabschnitt, denn bereits nach 54 Sekunden war das Spiel für Hason Ward mit seinem 5. Foul beendet. ALBA wurde wieder stärker und Nevio Bennefeld verkürzte mit sechs Zählern in Folge auf 71:64 (32.). Punkt um Punkt kamen die Berliner nun zurück ins Spiel. Justin Bean traf für drei Punkte (73:67/33.) und Malte Delow tat ihm eine Minute später gleich (75:72/35.). Jordan Wright aber antwortete sofort, indem er sich gegen Delow zum Korb durchtankte und abschloss (77:72/35.). Die beiden nächsten Würfe gehörten nun den Berlinern, doch nachdem Malte Delow zunächst scheiterte, wurde der Fast-Break Korbleger von Jack Kayil nach dem Ballverlust von Mylik Wilson vom zurückeilenden Wilson geblockt. Den aus dem Block entstandenen Schnellangriff nutzte Tre Scott für einen Dreier zum 80:72 (36.). 48 Sekunden und einen weiteren Dreier von Jordan Wright später war der Bamberger Vorsprung erneut zweistellig (85:75/37.). Richard Balint (88:75) und nochmals Jordan Wright (91:78/39.) trafen ebenfalls aus der Distanz und spätestens beim Korbleger von Jordan Jones, 66 Sekunden vor dem Ende, war beim 93:78 die Entscheidung zugunsten des Pokalsiegers gefallen.
„Das war ein gutes Spiel von uns. Zunächst möchte ich meinen Spielern und dem Staff gratulieren. Wir haben in Bereichen, in denen uns bislang Erfahrung gefehlt hat – etwa bei der Intensität und Physis auf diesem Niveau –, einen großen Schritt nach vorn gemacht“, so Bambergs Head Coach Jesus Ramirez. „Wir waren fokussiert, haben die körperliche Herausforderung angenommen und sind auch in schwierigen Phasen im Spiel geblieben. Als ALBA zweimal großen Druck aufgebaut hat, haben wir Ruhe bewahrt und wichtige Würfe getroffen. Ich bin überzeugt, dass meine Spieler in den nächsten Spielen dort anknüpfen werden.”
Nach dem Auftakt der neuen Saison in der Basketball Champions League am kommenden Dienstag bei Peristeri Betsson wartet das nächste Heimspiel am kommenden Samstag auf alle Fans in Freak City, wenn die BMA365 Bamberg Baskets am nächsten BBL-Spieltag die Wölfe des SYNTAINICS MBC in der BROSE ARENA empfangen werden.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets reisen nach Berlin
Acht Partien gab es zwischen beiden Mannschaften in der abgelaufenen Saison. An diesem Samstag stehen sich die BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN nun zum ersten Mal in dieser Spielzeit gegenüber und fügen der am häufigsten überhaupt in der Bundesliga ausgetragenen Partie eine weitere, und zwar die 138. Auflage des Klassikers Bamberg gegen Berlin, hinzu. Tip-Off am 4. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga zum Match des amtierenden Deutschen Meisters gegen den amtierenden Deutschen Pokalsieger ist am Samstagabend in der Uber Arena um 18:30 Uhr.
Mit zwei Heimsiegen sind die Albatrosse in die neue Saison gestartet. Im Eröffnungsspiel der 61. BBL-Saison besiegten die Berliner dank eines sehr starken Schlussviertels (30:20) die NINERS aus Chemnitz mit 89:82. Auch für die SKYLINERS gab es am 2. Spieltag nichts in Berlin zu holen. ALBA siegte mit 94:83 und hatte diesmal zum Ende des dritten Viertels seine stärkste Phase, als man bis auf 69:55 davonziehen konnte. Das Spiel gegen die Hessen war für ALBA jedoch ein teures, denn sowohl Martin Hermannsson (Muskelverletzung im Oberschenkel) als auch Noris Agbakoko (Fraktur des Innenknöchels) verletzten sich. Spiel drei der neuen Serie beim FC Bayern München ging für die Berliner mit 61:95 klar verloren und so steht ALBA aktuell mit einer Bilanz von zwei Siegen und einer Niederlage punktgleich mit vier anderen Teams im oberen Tabellendrittel.
„Wenn man über ALBA spricht, dann redet man erst einmal über andere Spieler“, sagt Bambergs BBL-Rekordspieler Karsten Tadda. In der Tat: Justin Bean steht weniger im Rampenlicht als so mancher seiner Teamkollegen. Wie wichtig der fast 30-Jährige jedoch für die Berliner ist, hat der in Moore, im US-Bundesstaat Oklahoma geborene Power Forward wohl am eindrucksvollsten in der Finalserie der letzten Saison unter Beweis gestellt, als er sein Team als Motivator, Antreiber und Leader auf dem Parkett mit einem unglaublichen Comeback zur Meisterschaft führte und dafür im Anschluss auch absolut verdient zum MVP der Endspielserie gewählt wurde. Was man bei ALBA an ihm hat, wissen die Verantwortlichen natürlich ganz genau und haben den US-Amerikaner deshalb vor dieser Spielzeit mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet.
„Zu Beginn der Saison sind kleinere Auf und Abs ganz normal”
Von Hapoel Be’er Sheva wechselte Brandon Angel vor dieser Saison aus Israel an die Spree. Nach seiner Zeit am College in den USA in Stanford und Oregon machte der Power Forward in der zurückliegenden Saison den Sprung über den Atlantik und unterschrieb in der israelischen Winner League seinen ersten Profivertrag. In 18 Spielen bei Hapoel erzielte er durchschnittlich 16,8 Punkte und holte 7,9 Rebounds. Der 24-Jährige verfügt über einen sehr guten Distanzwurf und steht bei ALBA für diese Saison unter Vertrag.
„In Berlin erwartet uns der amtierende BBL-Champion und ein sehr sehr starker und schwierig zu spielender Gegner. Insofern wird es für uns die nächste große Herausforderung, aber auf der anderen Seite natürlich auch die Möglichkeit zu sehen und zu zeigen, wie wir als Mannschaft bis hierher bereits gewachsen sind“, so Bambergs Head Coach Jesus Ramirez. „Zu Beginn der Saison sind kleinere Auf und Abs ganz normal. Beim Spiel in Berlin werden wir von Anfang bis Ende auf dem Spielfeld unter hohem Druck stehen und so wird man sehen, auf welchem Level wir aktuell spielen. ALBA ist eine Mannschaft, die die grundlegenden Sachen, auf die es in einem Basketballspiel ankommt, hervorragend gut macht. Gegen so eine Mannschaft zu spielen, ist für uns und jedes andere Team eine gute Vergleichsmöglichkeit. Auch wir arbeiten hart an den Basics und fundamentalen Sachen, um stärker und besser zu werden.“
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets unterliegen MHP RIESEN Ludwigsburg im ersten Heimspiel
Möchte man das Statement von Head Coach Jesús Ramírez nach der 96:103-Niederlage seiner BMA365 Bamberg Baskets gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg in einem Satz zusammenfassen, müsste man wohl schreiben, dass sich die Bamberger in der Partie des 3. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga mehr oder weniger selbst geschlagen haben.
Wohl wahr, denn das Team aus Freak City hatte vor 4.210 Zuschauern am Ende der Partie zum einen stolze 20 Würfe mehr auf den Korb abgegeben als die Ludwigsburger. Zum anderen konnte man die RIESEN zu 20 Ballverlusten zwingen und lag auch bei den Rebounds mit 41:36 vorne.
In einer hart umkämpften Partie – insgesamt 17-mal wechselte im Spiel die Führung – hatten letztlich die Gäste aus Ludwigsburg das bessere Ende für sich, da ihnen zwischen der 35. und 36. Spielminute in nur 103 Sekunden gleich vier Dreier gelangen und sie hier aus einem 82:84-Rückstand eine 94:86-Führung machten, die sie bis zur Schlusssirene nicht wieder abgaben.
Bester Scorer auf Bamberger Seite war Jordan Wright mit 22 Punkten. Mit jeweils 21 Zählern führten Ishmael Leggett und Justin Kier die RIESEN an.
Der Spielverlauf
Die Bamberger begannen die Partie mit der identischen Startformation wie zuletzt am Donnerstag in Vechta. Jones, Wright, Hochstadter, Scott und Ward drückten in den ersten Minuten ordentlich aufs Gas und erspielten sich schnell eine 7:0‑Führung (3.). Nach dieser Akklimatisationsphase kamen nun aber auch die Gäste besser ins Spiel und Mitte des ersten Abschnitts waren sie wieder dran (11:10/5.). Das bereits zweite Foul von Richard Balint schickte dann Ishmael Leggett an die Freiwurflinie, wo er die RIESEN in Minute sechs erstmals in Führung warf (13:14). Darius Perry legte einen ganz schwierigen Abschluss über Jonathan Bähre sowie einen Freiwurf-Punkt noch drauf (13:17/6.), ehe Joshua Obiesie mit 5 Zählern in Serie die Führung wieder zurückholen konnte (18:17/7.). Nach Dreiern von Leggett und Jordan Jones (21:20) beendeten die Ludwigsburger den ersten Abschnitt so, wie ihn die Bamberger begonnen hatten, nämlich mit einem 7:0‑Lauf zum 21:27-Zwischenstand nach den ersten 10 Minuten.
Der Abstand blieb dann auch zu Beginn des zweiten Abschnitts erst einmal konstant (27:33/13.). Ein unsportliches Foul gegen Darius Perry beim Dreier von Jordan Jones nutzte Bambergs Nummer 4 dann eiskalt. Zunächst versenkte der Aufbauspieler alle drei Freiwürfe, ehe er den danach folgenden Ballbesitz für einen Dreier zum 33:33-Ausgleich (14.) nutzte. Die 6 Punkte von JJ starteten die stärkste Phase der Bamberger in diesem Spiel, die sich im Anschluss inklusive zweier Dunks von Daniel Keppeler sowie Dreiern von Richard Balint und Jordan Wright mit einem 18:3‑Run bis auf 45:36 (16.) absetzen konnten und Gäste-Coach Ortega zur zweiten Auszeit innerhalb von 73 Sekunden zwang. Diese Unterbrechung brachte sein Team wieder zurück in die Spur. Die RIESEN konterten den Bamberger 18:3‑Run mit einem eigenen 13:3‑Lauf und gingen so 57 Sekunden vor der Pause wieder in Führung (48:49). Diesen einen Punkt Vorsprung nahmen die Gäste dann auch mit in die Kabine (50:51).
„Wir müssen als Mannschaft gemeinsam besser agieren“
Die Foulprobleme (Richard Balint, Hason Ward, Daniel Keppeler und Yuval Hochstadter hatten zur Pause allesamt bereits drei Fouls) verschärftem sich in den ersten 90 Sekunden nach Wiederbeginn nochmals. Hason Ward und auch Daniel Keppeler bekamen ihr 4. Foul angekreidet und während bei so manchem BMA365 Bamberg Baskets Fan die Sorgenfalten größer wurden, bissen sich die Hausherren wieder in die Partie und erspielten sich eine 63:56-Führung (24.). Die nächste Gäste-Auszeit folgte und auch diesmal zeigte sie Wirkung. Denn in den gut zwei folgenden Minuten verkürzten die Gäste erneut auf 67:65 (27.). 69 Sekunden vor Ende des dritten Viertels war es Darius Perry, der die RIESEN erneut nach vorne brachte (71:72). Ein Dreier von Jordan Wright sowie zwei erfolgreiche Freiwürfe von Justin Kier sorgten für das 74:74 vor dem Schlussabschnitt.
Die Intensität blieb auch im letzten Viertel weiter hoch. Viel wurde geschoben, gehalten und gedrückt, doch nicht immer alles gleichermaßen geahndet. Den Ludwigsburgern kam dies etwas gelegener und so zogen sie zu Beginn des letzten Abschnitts wieder etwas davon (74:80/33.). Die BMA365 Bamberg Baskets aber blieben dran und schlugen zurück und glichen durch den Dreier von Joshua Obiesie zum 82:82 wieder aus (34.). 30 Sekunden später holte Tre Scott die Führung zurück nach Freak City (84:82), ehe Elijah Hughes eiskalt zuschlagen sollte. Drei Dreier netzte der Small Forward in den folgenden 103 Sekunden ein und brachte sein Team nahezu im Alleingang auf die Siegerstraße (86:94/36.). Die Bamberger versuchten nochmals alles. 3:09 Minuten vor dem Ende traf Jordan Jones per Dreier zum 90:94, doch beim Stand von 91:96 fielen in der vorletzten Minute gleich zwei Dreier des US-Amerikaners nicht und die RIESEN konnten so die Punkte aus Freak City entführen.
„In unserem Spiel hatten wir heute Momente, in denen wir nicht fokussiert und schlichtweg undiszipliniert gespielt haben. Wir müssen verstehen, dass Einsatz allein nicht genug ist. So haben wir zum Beispiel Hughes in einer entscheidenden Phase im Spiel drei freie Dreier nehmen lassen“, so Bamnbergs Head Coach Jesus Ramirez. „Wir müssen als Mannschaft gemeinsam besser agieren und auch verstehen, was eben in diesen Phasen zu tun ist. Daran müssen wir jetzt arbeiten, denn es passiert uns immer wieder, dass wir die Konzentration verlieren und dem Gegner die gewünschten Würfe geben, wenn sich die Physis auf dem Feld erhöht. Wir hatten in diesem Spiel 20 Würfe mehr, haben Ludwigsburg zu 20 Ballverlusten gezwungen, hatten 23 Offensiv-Rebounds – am Einsatz kann es also nicht gelegen haben, aber wir müssen es schaffen, den Einsatz mit Fokus und mehr Disziplin über 40 Minuten zu verknüpfen.“
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets holen in Vechta ersten Saisonsieg
Am 2. Spieltag in der Basketball-Bundesliga haben die Bamberg Baskets gestern bei RASTA Vechta mit 108:67 gewonnen und damit ihren ersten Saisonsieg gefeiert.
Der RASTA Dome in der Pariser Straße in Vechta gilt für Auswärtsteams aufgrund der immensen Lautstärke als wohl eine der am unangenehmsten zu spielenden Hallen in der easyCredit Basketball Bundesliga. In der Partie des 2. BBL-Spieltags zwischen RASTA Vechta und den BMA365 Bamberg Baskets war am Donnerstagabend davon aber nur wenig zu hören, denn nach fünf zunächst ausgeglichenen Minuten übernahmen die Gäste aus Freak City das Kommando auf dem Parkett und zogen von hier an auf und davon.
Nach einem 32:13 im zweiten Viertel lag das Team von Head Coach Jesús Ramírez zur Pause vor 2.922 Zuschauern bereits klar mit 57:28 in Führung. 41 Zähler betrug letztlich der Bamberger Vorsprung, nachdem man auch die Abschnitte drei und vier für sich entscheiden konnte. Am Ende stand ein 108:67-Auswärtssieg der BMA365 Bamberg Baskets auf der Anzeigetafel, die so mit einem Sieg und einer Niederlage gegen die an diesem Spieltag ebenfalls erfolgreichen MHP RIESEN aus Ludwigsburg am kommenden Samstag in ihr erstes Heimspiel der Saison gehen können.
Bester Werfer bei RASTA war Armaan Franklin mit 12 Punkten. Im Team der BMA365 Bamberg Baskets punkteten gleich sieben Spieler zweistellig (Wright 17, Obiesie 15, Wilson 14, Jones und Scott je 13, Hochstadter 11, Balint 10).
Der Spielverlauf
Im Vergleich zum Bayern-Spiel stellte Coach Jesús Ramírez seine Startformation diesmal auf zwei Positionen um. Jordan Jones und Jordan Wright begannen die Partie im Vechta Dome anstelle von Mylik Wilson und Richard Balint, die zunächst auf der Bank Platz nahmen. Gleich von Beginn an zeigte das Bamberger Team ein anderes Gesicht als im ersten Saisonspiel. Mit großer Intensität ging man in der Verteidigung zu Werke und suchte in der Offensive immer wieder den Weg zum Korb. Aus vier Korblegern sowie einem erfolgreichen Dreier von Trevon Scott resultierten die ersten 11 Bamberger Zähler (11:11/5.). Vechta hingegen tat sich schwer in Korbnähe, vor allem weil an Geburtstagskind Hason Ward in der Anfangsphase kein Vorbeikommen war. Drei Würfe hatte der Bamberger Center bereits in den ersten 3:40 Spielminuten geblockt. Die Verteidigung der Bamberger stand gut und immer wieder konnte man nach Ballgewinnen Tempo ins eigene Spiel bringen. 11 von 19 Bamberger Würfen im ersten Viertel fielen und nach dem Drei-Punkte-Spiel von Tre Scott gingen die Gäste mit einer 25:15-Führung in die erste Viertelpause.
Mit einem Dreier von Yuval Hochstadter starteten die BMA365 Bamberg Baskets ins zweite Viertel. Allein in den ersten 73 Sekunden des zweiten Viertels hatten Jordan Jones & Co. den Vechtaern vier-mal den Ball abgenommen. Zu den 6 RASTA-Turnovern im ersten kamen weitere 10 im zweiten Viertel hinzu, welche die Bamberger zu einem 19:1‑Run zum 44:16 (16.) nutzten. Dem Fast-Break-Dunk von Hason Ward nach wunderschönem Anspiel von Jordan Jones ließ der Aufbauspieler selbst einen weiteren Korbleger folgen und stellte den Bamberger Vorsprung erstmals auf 30 Zähler (51:21/18.). Beim Stand von 57:28 ging es in die Halbzeitpause, in der es lediglich die 10 Vechtaer Offensiv-Rebounds zu monieren gab.
„Wir hatten Konstanz in unserem Spiel“
Auch der Start in die zweite Halbzeit gehörte dem amtierenden Pokalsieger, der weiterhin stark den Weg direkt zum RASTA-Korb suchte. Mit einem 10:0‑Run schraubte man die Führung auf 67:30 (23.), ehe nach dem Drei-Punkte-Spiel von Yuval Hochstadter das Spiel nun etwas an Struktur verlor. Beide Teams nun mit vielen Fehlern im Spiel (73:44/28.), doch zum Ende des Viertels verstanden es die BMA365 Bamberg Baskets erneut, ihre Führung vor dem Schlussabschnitt auf 82:48 wieder etwas auszubauen.
Die Bamberger hielten auch zu Beginn des letzten Viertels die Konzentration hoch und zogen wieder etwas weiter davon (91:52/33.). Auch wenn die Partie bereits längst entschieden war, versuchte RASTA sein Möglichstes und kam mit einer 15:5‑Serie bis zur 38. Minute nochmals etwas heran (96:67). Das Team von Jesús Ramírez schlug aber nochmals zurück und beendete mit einem 12:0‑Lauf das Spiel. Brendan Terry sorgte mit seinen ersten BBL-Punkten für die Zähler 99 und 100. Daniel Keppeler sorgte mit einem weiteren Korbleger für den 108:67 Endstand.
Das hat das Spiel entschieden:
Die Bamberger Verteidigung machte an diesem Abend den Unterschied. 19 Ballgewinne hatten Mylik Wilson, Richard Balint & CO. am Ende auf dem Zettel stehen. Mit 40:36 gewannen die Bamberger zudem das Rebound-Duell. Das Verhältnis zwischen Assists und Ballverlusten sprach am Ende der Partie ebenfalls eindeutig für Bamberg. Während sich die BMA365 Bamberg Baskets bei 22 Assists insgesamt 16 Turnover leisteten, waren es auf Seiten von RASTA bei nur 13 Korbvorlagen unglaubliche 30 Ballverluste.
„Wir müssen dieses Spiel ins Verhältnis zu unserem vom Sonntag in München setzen. Heute haben wir eine Reaktion darauf gezeigt – die war positiv. Zugleich muss man sagen, dass Vechta war aufgrund der letzten Woche wirklich müde war“, so Bambergs Head Coach Jesus Ramirez. „Ich möchte RASTA an dieser Stelle auch noch zur BCL-Qualifikation gratulieren. Sie haben dafür allen Respekt verdient. Vier Spiele in sechs Tagen inklusive Verletzungsproblemen, das hat seinen Preis. Unabhängig davon haben wir heute einen guten Job gemacht. Wir hatten Konstanz in unserem Spiel, haben über das gesamte Spielfeld Druck gemacht und physisch gespielt. Das sind alles Dinge, die wir trainieren.“
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Basketball-Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets unterliegen klar beim FC Bayern
Mit einer Auswärtsniederlage beim Meisterschafts-Topfavoriten sind die BMA365 Bamberg Baskets in die neue Spielzeit in der easyCredit BBL gestartet. Im Gastspiel beim FC Bayern München Basketball unterlag das Team aus Freak City am Sonntagabend mit 72:108 (28:55).
Im zum Wies‘n‑Start mit nur 4.020 Zuschauern gefüllten BMW Park konnte die Mannschaft von Head Coach Jesús Ramírez nur bis Mitte des ersten Viertels mithalten. Danach zogen die Münchener in allen Bereichen an sowie Punkt um Punkt davon und beherrschten fortan das Spiel, das zur Pause bereits entschieden war.
Bester Werfer auf Bamberger Seite war Jordan Wright mit 16 Punkten. Justinian Jessup und Johannes Voigtmann waren mit je 15 Zählern die erfolgreichsten Scorer der Bayern.
Der Spielverlauf:
Mit Richard Balint, Yuval Hochstadter, Trevon Scott, Hason Ward und Geburtstagskind Mylik Wilson begann Head Coach Jesús Ramírez die Partie beim FC Bayern. Obwohl sich die Bamberger in der ersten Minute bereits zwei Ballverluste erlaubt hatten, war es Trevon Scott vorbehalten, mit einem Dreier die ersten Bamberger Zähler der neuen Saison zur 3:0‑Führung (2.) zu erzielen. Die Münchener antworteten (3:6/3.), doch mit dem zweiten Bamberger Dreier holte Richard Balint die Führung wieder zurück (8:6/4.). Nach einem Steal von Hason Ward schloss Mylik Wilson zum 10:6 (4.) ab. Miles Norris verkürzte per Dunk für den FCBB (10:8/5.), ehe Coach Ramírez nach 4:34 gespielten Minuten komplett wechselte. Die Bayern packten in dieser Phase 10 weitere Punkte auf das Scoreboard und führten nach einem 12:0‑Lauf erstmals deutlich (10:18/7.). Jordan Wright konnte den Run der Roten hier zwar beenden, doch die 24:3‑Serie der Münchner bis zum 13:30-Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten sorgte bereits für klare Verhältnisse.
Etwas mehr als eine Minute war dann im zweiten Abschnitt gespielt, als Justinian Jessup per Korbleger den Bamberger Rückstand erstmals auf über 20 Zähler anwachsen ließ (15:36/12.). In den folgenden Minuten änderte sich dann wenig am Abstand beider Mannschaften (25:47/17.), ehe die Bayern bis zur Pause nochmals etwas anzogen und man beim Stand von 28:55 in die Halbzeitpause ging.
„Wir waren nicht bereit und wurden zerstört”
Die Bayern hatten auch nach der Pause das Geschehen auf dem Spielfeld weiter fest im Griff und erlaubten es ihrem Coach so, munter durchzuwechseln. Nur Andreas Obst (20:30 min) und Miles Norris (20:14 min) kamen am Ende auf über 20 Minuten Spielzeit. Mit 22:28 verlief der dritte Abschnitt insgesamt deutlich ausgeglichener als die beiden vorhergegangenen, doch beim 50:83-Zwischenstand nach 30 Minuten war die Partie längst entschieden.
Im letzten Viertel plätscherte das Spiel dann so dahin. Die Münchener präsentierten sich auch weiterhin stark unter dem Korb (56 Zähler erzielte der FCBB in der Zone!) und hielten die BMA365 Bamberg Baskets so auf Distanz. Beim 67:106 notierte man 128 Sekunden vor dem Ende die höchste Führung der Bayern, die in souveräner Art und Weise den Season Opener in heimischer Halle gewannen.
„Gratulation an Coach Gavel, die Spieler des FC Bayern und die gesamte Organisation. Was heute Abend passiert ist, geschieht, wenn eine Mannschaft nicht versteht, was die BBL ist und wo man sich befindet. Die Verantwortung dafür liegt ganz offensichtlich bei mir, denn ich konnte es ihnen nicht vermitteln, wie das Geschäft hier läuft“, so Bamberg Baskets-Coach Jesus Ramirez. „Wir waren nicht bereit und wurden zerstört. Wir müssen verstehen, wo wir sind. Die Mannschaft hat Potential und die Saison dauert noch sehr sehr lange, ähnlich einem Marathonlauf. Heute allerdings hatten wir – um in diesem Bild zu bleiben – unsere Schuhe nicht fest genug gebunden, was auch einmal passieren kann. Anerkennung an München dafür, wie hart und fokussiert sie heute gespielt haben.”
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Basketball-Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets starten beim FC Bayern in die neue Saison
Die rund siebenwöchige Saisonvorbereitung der BMA365 Bamberg Baskets geht am heutigen Sonntagabend zu Ende, wenn für das Team aus Freak City mit dem Auswärtsspiel beim FC Bayern Basketball die neue Spielzeit in der easyCredit Basketball Bundesliga beginnt.
Bamberg gegen München – das ist ein Duell, das schon immer für ganz besondere Spiele stand und nach dem, was sich in der letzten Saison und auch noch darüber hinaus zwischen beiden Teams abgespielt hat, bietet sich den Medien im Vorfeld des bayerischen Derbys reichlichst Material für tolle Schlagzeilen. Wenn die BMA365 Bamberg Baskets als amtierender deutscher Pokalsieger am Sonntag beim in der Vorsaison titellosen und nun von ihrem Ex-Trainer Anton Gavel gecoachten FC Bayern antreten, ist das letzten Endes aber nicht mehr als ein sicherlich Geschichten und geschichtsträchtiges Bundesligaspiel zweier Teams, die mit einer starken Performance in ihrer ersten Pflichtaufgabe gut in die neue Spielzeit hineinstarten möchten.
Vieles hat sich in der Off-Season bei beiden Mannschaften verändert. Die Favoritenrolle ist hingegen auch diesmal ebenso klar vergeben wie vor exakt 211 Tagen, als zum einen die Fans aus Freak City im SAP Garden ihrem Namen alle Ehre machten und ihr Team mit dem Overtime-Sieg im Pokal-Halbfinale für eine Basketballsensation sorgte. Diesmal stehen sich Bayern und Bamberg am Sonntag jedoch ab 18:00 Uhr im BMW Park in München gegenüber.
„Endlich geht die neue Saison los. Ich bin schon ein wenig aufgeregt, am Samstag nach München aufzubrechen und dort dann am Sonntag zu spielen und zu sehen, wo wir stehen. Fast sieben Wochen Vorbereitung waren eine lange Zeit mit vielen Trainingseinheiten, vielen Stunden hier in Strullendorf und vielen Vorbereitungsspielen. Wir freuen uns jetzt alle sehr darauf in den Wettkampf zu starten“, so Jesús Ramírez, der neue Head Coach der BMA365 Bamberg Baskets. „Bayern München ist ein sehr starker Gegner. Im Vorbereitungsspiel vor ein paar Wochen haben wir dort verloren und aktuell sind sie sicherlich der stärkste Gegner, den man in der easyCredit BBL finden kann. Wir werden uns in eine Position bringen, in der wir beweisen können, wie weit unser Spiel beziehungsweise wie stark unsere Identität bereits ist. Das wird ein guter Test für uns.“
Die Bayern können auf eine positive Saisonvorbereitung zurückblicken. Nach Siegen in den nicht öffentlichen Testspielen gegen ratiopharm ulm (91:86) und den slowakischen Meister Patrioti Levice (112:78) gewannen die Münchner im Rahmen ihrer offiziellen Saisoneröffnung auch das Testspiel gegen unsere BMA365 Bamberg Baskets (98:67). Hatten die Bamberger das erste Viertel dabei noch mit 29:14 gewinnen können, gingen Trevon Scott & Co. zum Ende des Spiels (und am Ende des Trainingslagers mit dem Testspiel zwei Tage zuvor in Braunschweig) ganz einfach die Kräfte aus.
Zum Abschluss der Vorbereitung nahmen die Münchener am vergangenen Wochenende beim 16. City of Cagliari Turnier auf Sardinien teil. Nachdem man mit einem 81:72-Sieg über Asvel Lyon-Villeurbanne ins Finale eingezogen war, unterlag man im Endspiel dann jedoch gegen Hapoel Tel Aviv mit 77:85.
Der Kader der Bayern wurde im Sommer stark verändert, um nach der titellosen Vorsaison wieder voll anzugreifen. Die Vorbereitung stand dabei ganz im Zeichen der Integration hochkarätiger Neuzugänge wie Weltmeister Johannes Thiemann sowie der Ex-NBA-Profis Duane Washington Jr., Miles Norris und MarJon Beauchamp. Das Herz des Bayern-Teams ist und bleibt jedoch Andreas Obst. Der 30-jährige BBL-MVP der Vorsaison geht bei den Bayern voran. Mit 16,5 Punkten pro Partie war er Top-Scorer sowie mit einem Wert von 13,2 der zweiteffektivste Münchner (Nenad Dimitrijevic: 13,3).
Jede Menge internationale Erfahrung bringt der 26-jährige Duane Washington Jr. ins Team der Bayern. Der US-Amerikaner trug schon das Jersey der Indiana Pacers und der Phoenix Suns und kann auf 46 NBA-Einsätze zurückblicken. Die beiden letzten Spielzeiten stand er bei Partizan Belgrad unter Vertrag und absolvierte für die Serben 42 EuroLeague-Spiele, in denen er im Schnitt 11,6 Punkte pro Spiel (letzte Saison: 14,9 Punkte/Spiel) erzielte.
Die Partie zwischen dem FC Bayern und den BMA365 Bamberg Baskets beschließt am Sonntag den 1. Bundesliga Spieltag der neuen Saison (die Spiele von Würzburg (in Frankfurt) und Vechta (in Jena) wurden aufgrund der Teilnahme der beiden Teams an der BCL-Qualifikation verschoben).
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Basketball Bundesliga
Überragende Bamberger Saison endet mit bitterer Niederlage in Berlin
Eine großartige Saison ist am Dienstagabend für die BMA365 Bamberg Baskets in Berlin zu Ende gegangen. In Spiel 5 der Halbfinal-Serie unterlag die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle bei ALBA BERLIN mit 66:97 (26:52) und musste sich in der Best-of-five-Serie am Ende mit 2:3 Siegen geschlagen geben.
Unglaublich auch im letzten Spiel der Saison war wieder einmal der phänomenale Support der Fans aus Freak City, die mit insgesamt sieben Bussen zu Hunderten nach Berlin gereist waren, um ihr Team lautstark bis zum Spielende zu unterstützen.
Die Entscheidung in Spiel 5 fiel wie schon in Partie 2 der Serie im zweiten Viertel, in dem den Berlinern alles gelang. Mit 9:30 gaben die Bamberger die zweiten zehn Minuten ab und hatten in diesem Abschnitt sowohl beim Rebound als auch im eigenen Offensiv-Spiel ihre lieben Mühen mit den Albatrossen. Den 26 Bamberger Punkten zur Pause standen 26 ALBA-Rebounds gegenüber. Zudem sprach die Teameffektivität von 17:70 auch aufgrund zu vieler Bamberger Ballverluste schon zur Pause eine mehr als deutliche Sprache.
Der Spielverlauf
Bamberg startete wieder mit der gewohnten Anfangsformation, also wieder mit EJ Onu, in dieses alles entscheidende Spiel in der Hauptstadt. Der Bamberger Center war es dann auch, der den ersten Angriff der Gäste spektakulär per Dunking abschließen konnte. Die Berliner präsentierten sich an diesem Abend jedoch von Beginn an hoch konzentriert, deutlich spritziger als noch in den beiden Spielen in Bamberg und beim Rebound wieder einmal äußerst bissig. All das war gleich im ersten ALBA-Angriff des Spiels erkennbar, als Martin Hermannsson nach Offensiv-Rebound von Norris Agbakoko die Gastgeber per Dreier in Führung brachte. Der isländische Spielmacher (8 Punkte im ersten Viertel) zeigte sich wieder als Lenker des Spiels der Albatrosse, während Ibi Watson auf Bamberger Seite einen schlechten Start in die Partie erwischte. Nach zwei vergebenen Abschlussmöglichkeiten ging es für ihn nach gerade einmal 3:15 Minuten Spielzeit mit dem zweiten Foul auf die Bank. Richard Balint glich mit einem Dreier zum 7:7 (4.) aus, doch dem Bamberger Offensivspiel fehlte es ein wenig an der Leichtigkeit aus den vorangegangenen Heimspielen. Noch keine viereinhalb Minuten waren absolviert, da hatte sich das Team aus Freak City bereits vier Ballverluste geleistet. Berlin hingegen traf aus der Distanz und der dritte Dreier der Hausherren durch Malte Delow bedeutete das 7:13 (5.). Es folgte der nächste Ballverlust, den erneut Malte Delow zu zwei einfachen Zählern nutzen konnte. Anton Gavel zog die Bremse und nahm seine erste Auszeit (7:15/6.). Auch der nächste Bamberger Angriff blieb ohne Zähler. Stattdessen sorgte Sam Griesel auf der Gegenseite per Dreier für die erste zweistellige ALBA-Führung des Abends (7:18/6.). Doch plötzlich schien ein Ruck durch das Team des Pokalsiegers zu gehen und Zähler von Keppeler, Ensminger, Williams und Crowley brachten die Gäste wieder auf 15:20 (8.) heran. Mit diesen fünf Punkten Rückstand ging es dann auch ins zweite Viertel (17:22).
Die Viertelpause kam den Berlinern hier aber ganz offensichtlich genau zur richtigen Zeit und so machten die Gastgeber da weiter, wo sie am Anfang des Spiels begonnen hatten. Einen Offensiv-Rebound nutze Malte Delow zunächst per Korbleger, traf dann für drei Punkte aus der Distanz, ehe er Norris Agbakoko bediente, der zum 17:29 (13.) abschloss und so die zweite Bamberger Auszeit in der ersten Halbzeit unumgänglich machte. Doch auch im Anschluss blieb das Bamberger Spiel weiter sehr zerfahren und nach dem bereits 10. Ballverlust erhöhte J’wan Roberts auf 20:40 (16.). Das Spiel glitt dem Team aus Freak City im zweiten Viertel nun immer weiter aus der Hand und nach einem 9:30 in den zweiten zehn Minuten sorgte der Dreier von Moses Wodd beim Pausenstand von 26:52 für die bis dahin höchste ALBA-Führung des Abends.
„Wir haben ab dem zweiten Viertel keinen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt“
Mit einem 5:0‑Lauf starteten die Bamberger dann in die zweite Halbzeit (31:52/22.), doch näher als auf eben diese 21 Zähler Rückstand kam man nicht mehr heran. Im Gegenteil: die Berliner kontrollierten weiter die Bretter und hatten beim 36:60 (26.) mit 34:17 bei den Rebounds nicht nur klar die Nase vorne, sondern mit 13 Offensiv-Rebounds fast ebenso viele, wie die Bamberger zu diesem Zeitpunkt insgesamt. ALBA blieb weiter im Flow und Martin Hermannsson baute den Vorsprung an der Freiwurflinie kurz vor Ende des dritten Abschnitts auf 39:70 aus.
Die Berliner blieben auch im Schlussabschnitt konzentriert und spielten ihr Spiel weiter herunter. Der Bamberger Rückstand wuchs weiter an und beim 41:80 (32.) notierte man die höchste ALBA-Führung des Abends. Die Partie und die Frage, wer dem FC Bayern München in die Final-Serie um die Deutsche Meisterschaft folgen darf, war zu diesem Zeitpunkt bereits längst entschieden. „Glückwunsch an Pedro Calles und sein Team zum Einzug ins Finale. Wir haben ab dem zweiten Viertel keinen Zugriff mehr auf das Spiel gehabt. Wir haben defensiv nicht stattgefunden und es ALBA zu einfach gemacht. Daraus resultierten dann auch unsere Schwierigkeiten in der Offense und diese Niederlage“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.