Bas­ket­ball Bundesliga

Play­off-Vier­tel­fi­na­le BMA365 Bam­berg Bas­kets rei­sen mit 2:0‑Führung nach Ulm

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Ulm
Symbolbild, Foto: Pixabay
Nach den bei­den ers­ten Play­off-Spie­len in Freak City wird die Vier­tel­fi­nal-Serie zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und ratio­ph­arm ulm am kom­men­den Sams­tag nun in Ulm fort­ge­setzt. Die Bam­ber­ger hat­ten ihre bei­den Heim­spie­le gewin­nen kön­nen und neh­men dem­nach eine 2:0‑Führung mit in die ratio­ph­arm are­na. Ein wei­te­rer Sieg wür­de dem Team von Head Coach Anton Gavel somit also genü­gen, um die Serie für sich zu ent­schei­den und ins Play­off-Halb­fi­na­le einzuziehen.

Wie schon in den bei­den ers­ten Begeg­nun­gen erwar­tet Bam­bergs Chef­trai­ner aber auch in Spiel 3 eine äußerst hart umkämpf­te Par­tie, bei der sich die Ulmer dies­mal auf die laut­star­ke Unter­stüt­zung ihrer Fans ver­las­sen kön­nen. Am frü­hen Don­ners­tag­nach­mit­tag waren in der 6.000 Zuschau­er fas­sen­den ratio­ph­arm are­na kei­ne 100 Tickets mehr verfügbar.

Spiel 3 der Vier­tel­fi­nal-Serie beginnt am Sams­tag um 16:30 Uhr. Mit Blick auf ein ande­res sport­li­ches Groß­ereig­nis an die­sem Sams­tag hat­te man sich hin­sicht­lich der TV-Über­tra­gung zu die­ser frü­hen Tip-Off-Zeit ent­schie­den. Die Vier­tel­fi­nal-Par­tie zwi­schen Trier und dem FC Bay­ern beginnt am Sams­tag sogar schon um 14:30 Uhr.

„Wir haben in den ers­ten bei­den Spie­len gese­hen, wie eng die Serie ist und wie nahe die Mann­schaf­ten bei­ein­an­der­ste­hen. Schät­zungs­wei­se wird das in Spiel drei jetzt auch nicht anders sein“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir müs­sen in Ulm mit deren phy­si­scher Art zu spie­len noch­mals bes­ser umge­hen, in der Offen­si­ve kla­re und deut­li­che Aktio­nen set­zen, die Rebounds in der Defen­si­ve so gut es geht kon­trol­lie­ren und ver­su­chen, die indi­vi­du­el­len Stär­ken der Ulmer wegzunehmen.“

Auch wenn der Ver­lauf der bei­den ers­ten Spie­le doch recht unter­schied­lich war, lagen bei­de Teams am Ende bei­der Spie­le sehr eng bei­ein­an­der und es war jedes Mal rich­tig span­nend. In Spiel 1 hat­ten die Ulmer ganz klar den bes­se­ren Start und konn­ten sich schnell mit bis zu 16 Punk­ten abset­zen. Auch Mit­te des letz­ten Vier­tels führ­te das Team von Ty Har­rel­son noch zwei­stel­lig, ehe Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia & Co. die Par­tie mit einem 160-Lauf doch noch zu ihren Guns­ten dre­hen konnten.

Spiel 2 sah dann die Bam­ber­ger vor­ne­weg mar­schie­ren. Ende des drit­ten Vier­tels führ­te das Team von Anton Gavel mit 73:60 und schien alles im Griff zu haben. Dies­mal aber schlu­gen die Ulmer zurück und gli­chen auf 74:74 wie­der aus. Die Gast­ge­ber fin­gen sich aber und blie­ben bis in die Schluss­mi­nu­te immer leicht in Füh­rung. Der letz­te Wurf von Tho­mas Klepei­sz hät­te das Spiel noch in die Ver­län­ge­rung beför­dern kön­nen, doch der Ball sprang vom Ring zurück und die Bam­ber­ger gewan­nen auch Spiel 2.

Der Blick auf die Sta­tis­ti­ken bei­der Mann­schaf­ten nach den bei­den ers­ten Vier­tel­fi­nal-Par­tien zeigt das, was auch die Zah­len nach der kom­plet­ten Sai­son schon gezeigt haben. Wäh­rend die Ulmer mehr Rebounds pro Par­tie abgrei­fen, erlau­ben sich die Bam­ber­ger im Schnitt weni­ger Ball­ver­lus­te pro Partie.

Hat­ten die Bam­ber­ger in der Sai­son noch eine Frei­wurf­quo­te von über 81 Pro­zent, lie­gen sie in den Play­offs aktu­ell fast zehn Pro­zent­punk­te dahin­ter. Auch die Quo­te von der Drei­punk­te-Linie war im Sai­son­ver­lauf deut­lich höher (37,4%) und ist sicher­lich noch steigerungsfähig.

Nach 7 Zäh­lern in Spiel 1 war Mark Smith mit 29 Punk­ten in Spiel 2 der Tops­corer. Der 26-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner ist einer von drei Spie­lern im Team der Ulmer mit einem zwei­stel­li­gen Punk­te­schnitt in den Play­offs. Mit 15,5 Zäh­lern pro Par­tie ist Demar­cus Demo­nia Bam­bergs bes­ter Wer­fer bis­her in den Play­offs. Cobe Wil­liams (15,0), Aus­tin Crow­ley (14,0), Ibi Wat­son (11,0) und Richard Bal­int (10,0) lie­gen aber dicht dahinter.

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