Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets gewinnen auch Spiel 3 in Ulm und stehen im Halbfinale!
Die BMA365 Bamberg Baskets stehen in der easyCredit Basketball Bundesliga im Playoff-Halbfinale. Nach den beiden Heimsiegen zum Auftakt der Best-of-five-Serie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagnachmittag auch Spiel 3 bei ratiopharm ulm mit 96:87 und zog so mit einem souveränen 3:0 in die nächste Runde ein.
Den Grundstein für den dritten Sieg im dritten Spiel in der Viertelfinal-Serie legten die Bamberger wieder einmal im dritten Viertel. Mit 32:19 gewannen die Bamberger die dritten zehn Minuten und zogen somit auf 79:66 davon. Vor 5.798 Zuschauern in der ratiopharm arena gab Kapitän Ibi Watson von Spielbeginn an den Takt vor und erzielte 13 seiner am Ende 28 Punkte (stellte damit seine BBL-Bestleistung ein) bereits im ersten Abschnitt. Demarcus Demonia (17) sowie Cobe Williams und Austin Crowley (beide je 11) punkteten ebenfalls zweistellig für das Team aus Freak City. Wie schon in Spiel 2 war Mark Smith (21 Punkte) auch diesmal der beste Ulmer Score des Spiels.
Der Spielverlauf
Natürlich startete Head Coach Anton Gavel auch diesmal wieder mit seiner gewohnten Starting Five in dieses Spiel und Williams, Balint, Watson, Demonia und Onu fanden offensiv schnell zu ihrem Rhythmus. Gleich die ersten Würfe fielen und so führte man nach Dreiern von Richard Balint und Ibi Watson nach noch nicht einmal 90 Sekunden mit 6:2. Der Tscheche musste das Spielfeld dann jedoch schon wieder verlassen, hatte er sich hier bereits sein zweites Foul eingefangen. Auch die Ulmer zeigten sich stark und glichen durch ein And-One von Chris Ledlum zum 8:8 (4.) aus. Der nächste Dreier von Ibi Watson sowie drei verwandelte Freiwürfe von Demarcus Demonia brachten die BMA365 Bamberg Baskets Mitte des ersten Viertels wieder mit 15:10 in Führung. Doch auch diesmal antworteten die Ulmer umgehend. Keine zweieinhalb Minuten brauchten die Ulmer, um nach einem 10:0 Run selbst mit 5 Zählern in Führung zu gehen (15:20/8.). Head Coach Anton Gavel hatte ja ein ebenso enges Spiel wie in den beiden Partien in Bamberg vorhergesagt und genau so kam es auch. Austin Crowleys Dreier in der 9. Minute bedeutete das 20:20, der von Thomas Klepeisz 34 Sekunden vor dem Ende des Viertels das 25:25. Am Ende des ersten Abschnitts hatten dann die Ulmer hauchdünn die Nase vorne, nachdem Christian Sengfelder einen Offensiv-Rebound noch in zwei Punkte für die Gastgeber verwandeln konnte (27:28).
Das zweite Viertel eröffnete Ibi Watson mit einem starken Drive zum Korb gegen Tobias Jensen (29:28/12.). Chris Ledlum und vor allem Joel Soriano übernahmen jetzt aber für die Ulmer in der Offensive Verantwortung. Der US-amerikanische Big Man erzielte acht seiner insgesamt zehn Punkte in den ersten vier Minuten des zweiten Viertels und brachte Ulm wieder in Front (35:39/14.). Zu diesem Zeitpunkt wusste die Bamberger Verteidigung nicht vollends zu überzeugen, was auch in der immens hohen Trefferquote der Ulmer im Zwei-Punkt-Bereich deutlich wurde. Dennoch aber blieben die Bamberger dran, denn offensiv lief es auch weiterhin gut. Zach Ensminger, der aufgrund der Foulprobleme von Richard Balint viel Spielzeit erhielt, machte seinen Job ebenso tadellos wie auch Daniel Keppeler, der auf dem Parkett ebenfalls aufgrund von Foulproblemen für EJ Onu übernehmen musste. Gemeinsam mit Austin Crowley und Moritz Krimmer führten die beiden ihr Team wieder heran (44:45/17.) und Moritz Krimmer war es dann auch, der per Dreier für den 47:47 Halbzeitstand sorgte.
„Ulm hat in allen drei Spielen sehr physisch gespielt”
In den beiden ersten Partien hatten die Bamberger jeweils im dritten Viertel ihre stärkste Phase. So auch in Spiel drei. Richard Balint eröffnete den dritten Abschnitt mit einem erfolgreichen Korbleger, ehe der Tscheche wenig später nach seinem 4. Foul (21.) bereits wieder zurück auf die Bank musste. Zuvor hatte er aber EJ Onu noch einen Dreier aufgelegt (52:49/22.). Per Alley Oop und nach unwiderstehlichem Drive (hatte die Presse der Ulmer mit einem Dribbling durch die Mitte geschlagen und war beim Abschluss auch noch gefoult worden) erhöhte Demarcus Demonia auf 57:49 (23.). Watson und Williams scorten ebenfalls und die Bamberger gingen nach einem 15:4‑Start in die zweite Halbzeit erstmals zweistellig in Führung (62:51/24.). Auch das vierte Foul in dieser Phase gegen EJ Onu wurde nicht zum Problem. Den Dreier von Chris Ledlum konterte Demarcus Demonia (65:54/25.), den von Christian Sengfelder beantwortete Ibi Watson (68:57/27.) und auf den von Mark Smith hatte Austin Crowley die passende Antwort aus 6,75 Metern Entfernung (71:62/28.). Kleine Unachtsamkeiten ließen die Ulmer nun aber doch nochmals herankommen (71:66/29.), worauf Anton Gavel eine Auszeit beantragte. Diese Unterbrechung hatte gesessen, denn in den letzten 93 Sekunden dieses Viertels legten die Bamberger nochmals einen 8:0‑Lauf (Dreier von Williams und Crowley sowie ein Korbleger von Moritz Krimmer) aufs Parkett und lagen so vor dem letzten Viertel mit 79:66 in Führung.
Die Ulmer warfen nochmals alles aufs Parkett und nach dem Dreier von Thomas Klepeisz und den Punkten von Mark Smith waren die Hausherren schnell auf 79:71 (31.) wieder heran. Kapitän Watson beförderte den Vorsprung mit einem weiteren Dreier jedoch schnell wieder in den zweistelligen Bereich, ehe Moritz Krimmer per Dunking und Daniel Keppeler auf 86:71 (35.) erhöhten. Ty Harrelson nahm seine nächste Auszeit, doch auch im Anschluss blieben die BMA365 Bamberg Baskets zunächst weiterhin mit zehn oder mehr Punkten voraus. Vier schnelle Ulmer Zähler von Chris Sengfelder und Mark Smith zum 90:83 (37.) ließen Head Coach Anton Gavel seine Mannschaft nochmals zusammenrufen. Williams, Watson, Crowley und eine in der gesamten zweiten Halbzeit deutlich stärkere Bamberger Verteidigung hielten die Ulmer nun aber auch weiterhin auf Distanz und als Austin Crowley 30 Sekunden vor dem Ende mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum 96:87 traf, war der 10. Bamberger Sieg in Serie sowie der Einzug ins Playoff-Halbfinale perfekt!
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Einzug ins Halbfinale. Wir wussten, dass uns ein starker Gegner erwartet, und das hat sich in allen drei Spielen bestätigt. Für uns war es entscheidend, den Ball heute offensiv besser zu bewegen und an die Freiwurflinie zu kommen. Beide Mannschaften waren absolut auf Augenhöhe, es war ein intensiver Fight und wir sind froh, dass wir uns am Ende durchsetzen konnten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Die Serie war eng und es war wichtig für uns, in dieser Phase so getestet zu werden. Ulm hat in allen drei Spielen sehr physisch gespielt.”
Im Halbfinale bekommen es die Bamberger nun mit dem Sieger der Serie zwischen ALBA BERLIN und RASTA Vechta zu tun. Vechta führt hier mit 2:1 Siegen. Wäre ALBA der nächste Gegner der BMA365 Bamberg Baskets, würden die beiden ersten Spiele der Halbfinal-Serie in der Hauptstadt stattfinden. Spiel 3 wäre dann am 4. Juni in Freak City. Sollten die Niedersachsen aus Vechta den Sprung ins Halbfinale schaffen, würden die beiden ersten Spiele im Halbfinale in Bamberg stattfinden. Termine hierfür wären der 30. Mai sowie der 1. Juni.
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Basketball Bundesliga
Playoff-Viertelfinale BMA365 Bamberg Baskets reisen mit 2:0‑Führung nach Ulm
Nach den beiden ersten Playoff-Spielen in Freak City wird die Viertelfinal-Serie zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ratiopharm ulm am kommenden Samstag nun in Ulm fortgesetzt. Die Bamberger hatten ihre beiden Heimspiele gewinnen können und nehmen demnach eine 2:0‑Führung mit in die ratiopharm arena. Ein weiterer Sieg würde dem Team von Head Coach Anton Gavel somit also genügen, um die Serie für sich zu entscheiden und ins Playoff-Halbfinale einzuziehen.
Wie schon in den beiden ersten Begegnungen erwartet Bambergs Cheftrainer aber auch in Spiel 3 eine äußerst hart umkämpfte Partie, bei der sich die Ulmer diesmal auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans verlassen können. Am frühen Donnerstagnachmittag waren in der 6.000 Zuschauer fassenden ratiopharm arena keine 100 Tickets mehr verfügbar.
Spiel 3 der Viertelfinal-Serie beginnt am Samstag um 16:30 Uhr. Mit Blick auf ein anderes sportliches Großereignis an diesem Samstag hatte man sich hinsichtlich der TV-Übertragung zu dieser frühen Tip-Off-Zeit entschieden. Die Viertelfinal-Partie zwischen Trier und dem FC Bayern beginnt am Samstag sogar schon um 14:30 Uhr.
„Wir haben in den ersten beiden Spielen gesehen, wie eng die Serie ist und wie nahe die Mannschaften beieinanderstehen. Schätzungsweise wird das in Spiel drei jetzt auch nicht anders sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir müssen in Ulm mit deren physischer Art zu spielen nochmals besser umgehen, in der Offensive klare und deutliche Aktionen setzen, die Rebounds in der Defensive so gut es geht kontrollieren und versuchen, die individuellen Stärken der Ulmer wegzunehmen.“
Auch wenn der Verlauf der beiden ersten Spiele doch recht unterschiedlich war, lagen beide Teams am Ende beider Spiele sehr eng beieinander und es war jedes Mal richtig spannend. In Spiel 1 hatten die Ulmer ganz klar den besseren Start und konnten sich schnell mit bis zu 16 Punkten absetzen. Auch Mitte des letzten Viertels führte das Team von Ty Harrelson noch zweistellig, ehe Ibi Watson, Demarcus Demonia & Co. die Partie mit einem 160-Lauf doch noch zu ihren Gunsten drehen konnten.
Spiel 2 sah dann die Bamberger vorneweg marschieren. Ende des dritten Viertels führte das Team von Anton Gavel mit 73:60 und schien alles im Griff zu haben. Diesmal aber schlugen die Ulmer zurück und glichen auf 74:74 wieder aus. Die Gastgeber fingen sich aber und blieben bis in die Schlussminute immer leicht in Führung. Der letzte Wurf von Thomas Klepeisz hätte das Spiel noch in die Verlängerung befördern können, doch der Ball sprang vom Ring zurück und die Bamberger gewannen auch Spiel 2.
Der Blick auf die Statistiken beider Mannschaften nach den beiden ersten Viertelfinal-Partien zeigt das, was auch die Zahlen nach der kompletten Saison schon gezeigt haben. Während die Ulmer mehr Rebounds pro Partie abgreifen, erlauben sich die Bamberger im Schnitt weniger Ballverluste pro Partie.
Hatten die Bamberger in der Saison noch eine Freiwurfquote von über 81 Prozent, liegen sie in den Playoffs aktuell fast zehn Prozentpunkte dahinter. Auch die Quote von der Dreipunkte-Linie war im Saisonverlauf deutlich höher (37,4%) und ist sicherlich noch steigerungsfähig.
Nach 7 Zählern in Spiel 1 war Mark Smith mit 29 Punkten in Spiel 2 der Topscorer. Der 26-jährige US-Amerikaner ist einer von drei Spielern im Team der Ulmer mit einem zweistelligen Punkteschnitt in den Playoffs. Mit 15,5 Zählern pro Partie ist Demarcus Demonia Bambergs bester Werfer bisher in den Playoffs. Cobe Williams (15,0), Austin Crowley (14,0), Ibi Watson (11,0) und Richard Balint (10,0) liegen aber dicht dahinter.
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BMA365 Bamberg Baskets erspielen sich 2:0‑Führung gegen Ulm
Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Heimspielen haben die BMA365 Bamberg Baskets ihren Heimvorteil zum Auftakt der Playoff Viertelfinal-Serie perfekt genutzt. Nachdem die Bamberger am Samstag mit 80:74 Spiel eins der Serie gegen ratiopharm ulm gewonnen hatten, siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel auch am Montagabend in Spiel zwei mit 90:87 (41:42) und führt somit in der Best-of-five-Serie mit 2:0 Siegen.
Wie schon die erste Partie war auch Spiel zwei geprägt von immenser Intensität und großer Physis auf beiden Seiten. Bis Mitte des dritten Viertels konnte sich keine der beiden Mannschaften deutlicher absetzen. Dann aber gelang den Bambergern ein 15:2‑Run und man ging mit einer 73:60-Führung in den Schlussabschnitt. Der eine oder andere der 5.360 Zuschauer in der BROSE ARENA glaubte womöglich, hier schon den spielentscheidenden Zwischenspurt gesehen zu haben. Doch weit gefehlt. Die Ulmer starteten ins letzte Viertel mit einem 14:1‑Lauf und glichen die Partie beim 74:74 (35.) wieder aus. Das Team von Head Coach Anton Gavel fing sich anschließend zwar wieder und konterte schnell zum 84:76 (38.), doch die Gäste blieben durch Dreier von Mark Smith und Thomas Klepeisz auch weiterhin im Geschäft. Mit dem letzten Wurf des Spiels hätte Klepeisz das Spiel in die Verlängerung schicken können, doch sein Dreier verfehlte das Ziel.
Überragender Scorer auf Ulmer Seite war Mark Smith mit 29 Punkten. Bei den BMA365 Bamberg Baskets trafen Cobe Williams (18), Richard Balint und Austin Crowley (je 14) am besten.
Der Spielverlauf
Es schien, als würden beide Mannschaften einfach da weitermachen, wo sie am Samstagabend aufgehört hatten und quasi in ein 5. Viertel starten. Von der ersten Sekunde an wurde wieder um jeden Millimeter gekämpft. Den besseren Start erwischten diesmal die Bamberger, die nach Dreiern von Ibi Watson und Cobe Williams sowie einem Dunk von Demarcus Demonia mit 8:4 (3.) in Führung gingen. Doch auch die Ulmer agierten fokussiert und erspielten sich gute Möglichkeiten. Mit seinem ersten Dreier (fünf weitere sollten in dieser Partie noch folgen) glich Mark Smith beim 12:12 (6.) zunächst wieder aus, ehe er im Anschluss mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die Ulmer wieder in Führung brachte. Nun ging es hin und her und die Führung wechselte in jedem Angriff. Daniel Keppeler, Austin Crowley und der bereits vierte Bamberger Dreier von Moritz Krimmer sorgten für eine 22:18-Führung des Pokalsiegers nach zehn Minuten.
Eineinhalb Minuten waren im zweiten Viertel gespielt, da hatten die Ulmer den Rückstand wieder egalisiert. Immer wieder schaffte es die Mannschaft von Ty Harrelson an die Freiwurflinie, wo sie in Spiel zwei mit 80% Trefferquote (20 aus 25) diesmal auch eine sehr gute Ausbeute hatte. Wie hart beide Mannschaften in dieser Partie kämpften, konnte man vielleicht am besten im Bamberger Angriff in der 13. Minute sehen, als EJ Onu beim Fight um den Offensiv-Rebound gegen Alec Anigbata dem Ball auf dem Boden hinterherhechtete, um die Kugel für sein Team zu sichern und dann nach dreimaligem Rebound letztlich selbst zu verwandeln (27:24/14.). Das Spiel wogte weiter hin und her und Tobias Jensen brachte Ulm wieder nach vorne (28:29/15.). Die Bamberger hatten aber in Form eines 7:0‑Laufs eine Antwort parat und Ty Harrelson musste beim 35:29 (17.) das Spiel erst einmal anhalten. Sein Team reagierte nahezu perfekt und nach zwei Dreiern von Mark Smith und einem Korberfolg von Joel Soriano waren die Gäste wieder gleichauf (37:37/19.). Chris Ledlum legte einen weiteren Dreier nach und nach den beiden Freiwürfen von Mark Smith (17 Punkte in der ersten Halbzeit) führte Ulm sieben Sekunden vor der Pause (39:42). Anton Gavel nahm noch einmal eine Auszeit, um den letzten Angriff vor der Pause zu besprechen. Austin Crowley brachte den Ball nach vorne und schloss erfolgreich mit der Halbzeitsirene ab. Sein Korberfolg wurde nachträglich jedoch von drei auf zwei Punkte korrigiert und so ging es beim Stand von 41:42 in die Kabinen.
„Auch diesmal haben wir fast eine ganze Halbzeit gebraucht, um uns zu finden“
Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos an die erste an. Beide Mannschaften auch weiterhin Kopf an Kopf (50:50/24.). Auch 3:47 Minuten vor dem Ende stand es nach dem Tip-In von Joel Soriano weiterhin unentschieden (58:58). Kurz zuvor hatte EJ Onu sein 4. Foul kassiert, doch Daniel Keppeler ersetzte ihn ganz ausgezeichnet. Mit ihm auf dem Parkett starteten die BMA365 Bamberg Baskets nun bis zum Viertelende so richtig durch. Mit einem 15:2‑Lauf, den Daniel Keppeler (nach EJ Onu (+9) hatte er mit +6 das zweitbeste Plus/Minus im Team) mit einem Sprungwurf von der Freiwurflinie selbst abschloss, zog man nach dem dritten Viertel auf 73:60 davon und es hatte den Anschein, als wäre es den Bambergern auch diesmal zum Ende des dritten Viertels gelungen, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen.
Von der Leichtigkeit in den Bamberger Angriffen war zu Beginn des Schlussabschnitts aber plötzlich nichts mehr zu sehen. Punkt für Punkt spielten sich die Ulmer zurück. Jensen, Smith und Ledlum führten ihr Team erneut heran und bei noch 5:26 Minuten Restspielzeit hatten die Gäste auf 74:74 wieder gleichgezogen. Knapp fünf Minuten waren im Schlussviertel bereits vergangen, als Richard Balint beim 76:74 den ersten Bamberger Feldkorb in den letzten zehn Minuten erzielen konnte. Der Tscheche legte einen weiteren Dreier nach (81:76/37.) und es folgte die nächste Ulmer Auszeit. Doch auch nach dieser Unterbrechung blieben die Bamberger nun am Drücker. 99 Sekunden vor dem Ende führten die Hausherren nach einem Drei-Punkte-Spiel von EJ Onu mit 87:79 und alles schien gelaufen, doch mit fünf Zählern in Folge waren die Ulmer 17 Sekunden vor dem Ende doch noch einmal da (87:84). Zach Ensminger wurde im Anschluss gefoult und verwandelte seine beiden Freiwürfe (89:84), doch auf der Gegenseite traf Thomas Klepeisz einen superschweren Dreier (89:87). Fünf Sekunden blieben noch auf der Uhr und nach der letzten Bamberger Auszeit foulten die Ulmer Demarcus Demonia, der an der Linie jedoch nur einen Versuch zum 90:87 verwerten konnte. Den Fehlwurf reboundeten die Ulmer und Austin Crowley nutzte das letzte Foul, das die Bamberger noch zu geben hatten, um den Ulmer Angriff zunächst einmal zu stoppen. Es blieben aber noch 2,2 Sekunden, die Thomas Klepeisz in der Tat noch für einen finalen Dreier genügten. Sein Wurf ging jedoch nicht in den Korb und so konnten die BMA365 Bamberg Baskets auch Spiel zwei der Viertelfinal-Serie für sich entscheiden. „Es war ein sehr schweres Spiel für uns. Als wir im dritten Viertel mit 13 Punkten in Führung lagen, haben wir komplett den Faden verloren. Auch diesmal haben wir fast eine ganze Halbzeit gebraucht, um uns zu finden“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Das dritte Viertel war dann natürlich super. Da haben wir Stopps bekommen und konnten daraus dann auch Offensive generieren. Im letzten Viertel war unser Gamemanagement in der Offensive dann aber nicht gut. Da müssen wir viel smarter agieren. Am Ende aber zählt der Sieg und natürlich sind wir froh darüber. Das nächste Spiel wird sicherlich genauso schwierig.“ Nach zwei Spielen in Freak City geht die Serie nun nach Ulm. Spiel Nummer drei im Playoff-Viertelfinale findet am kommenden Samstag, 23. Mai, um 16:30 Uhr in der ratiopharm arena statt. Spiel Nummer vier wäre dann wieder zwei Tage später, am Montag, 25. Mai ebenfalls in Ulm. Spielbeginn wäre auch dann um 16:30 Uhr. Fest steht auf jeden Fall schon einmal, dass es in Freak City ein weiteres Playoff-Spiel in dieser Saison geben wird. Ob im Viertel- oder dann schon im Halbfinale bleibt nun abzuwarten.
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BMA365 Bamberg Baskets legen im Playoff-Viertelfinale gegen Ulm vor
Die BMA365 Bamberg Baskets haben ihre aktuelle Siegesserie auch zum Start der Playoffs fortsetzen können. In Spiel eins der Viertelfinalserie besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend ratiopharm ulm mit 80:74 (35:41) und ging so in der Best-of-five-Serie in Führung.
Dabei hatten die Ulmer das Spiel in der BROSE ARENA über die ersten drei Viertel im Griff. 16 Zähler betrug der Vorsprung des Teams von Ty Harrelson bereits im ersten Abschnitt und auch Mitte des dritten Viertels lagen die Ulmer noch immer zweistellig voraus. Mit einem 16:0‑Lauf rissen die Bamberger das Spiel dann jedoch binnen gut vier Minuten an sich und brachten die mit 5.586 Zuschauern gefüllte BROSE ARENA buchstäblich zum Überkochen. Austin Crowley, der die Bamberger per Dreier in der 32. Minute erstmals in Führung geworfen hatte, war der große Energizer im Spiel der Hausherren. Sein zweiter Dreier des Abends, fast von der Mittellinie, durfte knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 72:63 schon als die halbe Miete auf dem Weg zum Auftaktsieg im Playoff-Viertelfinale bezeichnet werden. Neben 14 Punkten sowie je 4 Rebounds und Assists hatte Crowley mit einem Wert von 12 die beste Plus-Minus-Statistik aller Akteure. Die erfolgreichsten Punktesammler der BMA365 Bamberg Baskets waren Demarcus Demonia mit 18 und Ibi Watson mit 16 Zählern. Auf Seiten der Ulmer kamen Christopher Ledlum und Christian Sengfelder jeweils auf 13 Punkte.
Der Spielverlauf
Abgeklärt und hoch fokussiert begannen die Ulmer die Partie in Freak City. Nach Körben von Christian Sengfelder und Chris Ledlum führte der Gast aus Ulm nach nicht einmal einer Dreiviertelminute (0:5/1.). Ibi Watson brachte dann zwar die ersten Bamberger Zähler auf die Anzeigetafel (2:5/2.), doch die Ulmer wirkten gedankenschneller und insgesamt wacher. Immer wieder holten sie sich verworfene Bälle zurück und hatten so allein im ersten Viertel am Ende schon neun Punkte durch zweite Chancen erzielt. Nelson Weidemann war es vorbehalten, mit zwei erfolgreichen Freiwürfen die Ulmer Führung erstmals in den zweistelligen Bereich zu heben (10:21/8.). Fünf weitere Punkte von Mark Smith ließen den Abstand sogar auf 16 Punkte anwachsen (10:26/9.), ehe ein 6:0‑Run der BMA365 Bamberg Baskets für das 16:26 nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Auch zum Start ins zweite Viertel legten erst einmal die Gäste vor. Joel Soriano und Crist Ledlum erhöhten (16:30/11.), ehe wenig später Richard Balint auf der Gegenseite mit einem Distanzwurf zum 22:30 (12.) zur Stelle war. Die Intensität im Spiel beider Mannschaften nach wie vor sehr hoch, wobei die Bamberger ein wenig mit ihren Würfen aus der Distanz haderten. Die Unterstützung von den Rängen in der BROSE ARENA ließ hingegen keine Wünsche offen und in der 15. Minute erreichte sie einen weiteren Höhepunkt. Nach dem Block von Ibi Watson gegen Chris Ledlum ging es mit Tempo in die andere Richtung. Richard Balint bediente im Schnellangriff Demarcus Demonia, der den Ball per Alley Oop zum 29:34 (15.) durch den Ulmer Korb donnerte und Ty Harrelson zu einer Auszeit zwang. Die Bamberger nun drauf und dran, erstmals in dieser Partie die Führung übernehmen zu können, doch nachdem Demarcus Demonia zunächst an der Freiwurflinie auf 32:34 (17.) verkürzt hatte, erlaubte man sich unmittelbar hintereinander zwei dumme Ballverluste, was den Ulmern wieder etwas Luft verschaffte (32:38/18.). Mit diesen sechs Zählern Vorsprung für die Gäste ging es dann auch in die Halbzeitpause.
„Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Montag weiter“
Der Start in die zweite Halbzeit gehörte ebenfalls den Ulmern, die sich nach dem Dreier von Thomas Klepeisz wieder zweistellig absetzen konnten (35:46/22.). Nach wie vor präsentierte sich das Ulmer Spiel sehr stark und so gelang es den Gästen, die Attacken der BMA365 Bamberg Baskets bis Mitte des dritten Viertels stets erfolgreich abzuwehren. Nach dem Dunk von Joel Soriano (44:54/25.) holte Anton Gavel sein Team zur Auszeit zusammen. Im Anschluss trafen Crowley und Balint zum 49:54, ehe Nelson Weidemann den Ball für drei Punkte zum 49:57 versenkte. Diese 57 Punkte der Ulmer 1:21 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels müssen wir uns an dieser Stelle einmal merken. Ein weiterer Alley Oop von Demarcus Demonia war das 53:57 nach 30 Minuten.
Wir springen nun 4:10 Minuten hinein ins letzte Viertel und noch immer haben die Ulmer 57 Punkte. Die Bamberger hingegen waren ins Laufen gekommen und nach Dreiern von Cobe Williams und Austin Crowley beim 59:57 (32.) erstmals an diesem Abend in Führung gegangen. Sechs weitere Zähler legten die Bamberger oben drauf und so führte man plötzlich nach einem viertelübergreifenden 16:0‑Lauf und einem krachenden Fast Break Dunking von Demarcus Demonia mit 65:57 (34.). Die Ulmer aber blieben dran und wurden von Justin Simon wieder herangeführt (66:61/37.). Doch wie schon zu Beginn des Schlussabschnitts waren es auch hier zwei Bamberger Dreier, die den Ulmern quasi den Zahn zogen. Zunächst traf Ibi Watson zum 69:61 (37.) und dann schob Austin Crowley noch einen unfassbaren Dreier hinterher. Zunächst hatte er den Ball von Justin Simon aus der Hand zurück in die eigene Spielhälfte gespitzelt bekommen. Crowley sammelte den Ball wieder ein, doch da die Shotclock gnadenlos herunterlief, musste er den Wurf bereits kurz hinter der Mittellinie loswerden. Hoch ließ er die Kugel los und der Ball schlug nahtlos zum 72:63 (38.) im Ulmer Korb ein. Ulm versuchte nochmals alles und kam durch den Dreier von Chris Ledlum wieder auf 73:68 (39.) heran, doch die beiden Freiwürfe 51 Sekunden vor dem Ende von Demarcus Demonia zum 77:68 bedeuteten die Entscheidung.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Es war eine schwierige Anfangsphase, da wir mit der Physis der Ulmer nicht zurechtgekommen sind. Das müssen wir im zweiten Spiel deutlich besser hinbekommen. Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Montag weiter. Wir müssen jetzt sicherstellen, dass wir uns gut regenerieren und bestmöglich auf das zweite Spiel vorbereiten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. Schritt eins beim Unterfangen, den Heimvorteil bestmöglich auszunutzen, haben die BMA365 Bamberg Baskets schon einmal geschafft. Nun gilt es, im zweiten Heimspiel der Serie auch den zweiten Heimsieg zu holen. Spiel zwei steigt am Montagabend um 20:30 Uhr.
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Dream on Freak City! BMA365 Bamberg Baskets starten in die Playoffs
Die Hauptrunde in der easyCredit Basketball Bundesliga ist abgeschlossen, die Play-In-Spiele sind gespielt: es kann also los gehen mit den Playoffs! Für die BMA365 Bamberg Baskets geht es ab dem morgigen Samstag in ihrer Viertelfinal-Serie dabei gegen den Vizemeister aus Ulm, der mit einer Bilanz von 19 Siegen und 15 Niederlagen die Hauptrunde auf Tabellenposition sechs beendet hat.
Spiel eins in dieser Best-of-five-Serie, in der man also drei Siege zum Weiterkommen benötigt, ist am morgigen Samstag um 18:30 Uhr. Spiel zwei findet dann nur zwei Tage später, ebenfalls in der BROSE ARENA, am Montag in Bamberg statt. Zum vierten Mal, nach 2012, 2015 und 2016, treffen beide Mannschaften nun erneut in einer Playoff-Serie aufeinander.
„Mit Ulm wartet ein unglaublich starker Gegner auf uns, der international erfahren ist und einen 12 Mann tiefen Kader mit sehr viel Qualität hat. Wir gehen zwar mit Heimvorteil in diese Serie, aber das ist gleich von Beginn an immer auch ein gewisser Druck, mit dem man umgehen können muss“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird darauf ankommen, dass wir uns gegen ihre Top-Defense durchsetzen können, auf den Ball aufpassen und natürlich defensiv nochmals eine Schippe drauflegen im Vergleich zu so manchem Spiel, wo wir das bereits getan haben.“
Hauptrundenduelle endeten mit Auswärtssiegen
Die beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison hätten kaum unterschiedlicher sein können. Erstmals standen sich beide Mannschaften Ende Dezember in der BROSE ARENA in Bamberg gegenüber. In der Partie des 12. Spieltags siegten am Ende die Gäste aus Ulm deutlich. Nach einem fulminanten zweiten Viertel hatten die Ulmer zur Pause bereits mit 18 Zählern in Führung gelegen. 17 ihrer 27 Dreierversuche (63%) fanden in dieser Partie ihr Ziel und bescherten ratiopharm ulm auch aufgrund der Rebound-Dominanz (40:29) den Sieg in Freak City. Mark Smith (29), Christian Sengfelder (17), Chris Ledlum (14) und Tobias Jensen (12) punkteten zweistellig für Ulm. Bei den BMA365 Bamberg Baskets waren es Cobe Williams (14), Richard Balint (11) sowie Austin Crowley und EJ Onu (je 10).
105 Tage später traf man dann in der ratiopharm arena in Ulm erneut aufeinander. In der Partie des 29. Spieltags hatten diesmal die Bamberger das bessere Ende für sich. Die Gastgeber waren zunächst gut in die Partie gestartet und hatten sich Mitte des zweiten Viertels einen zweistelligen Vorsprung herausspielen können. Im dritten Abschnitt übernahmen dann aber die BMA365 Bamberg Baskets das Kommando und auch die Führung. Mit 30:16 gewannen Ibi Watson & Co. den Schlussabschnitt und so letztlich auch das Spiel. Tobias Jensen (17) und Thomas Klepeisz (10) waren Ulms beste Werfer im Rückspiel. Für die Bamberger trafen diesmal Ibi Watson (18), Cobe Williams (15), Demarcus Demonia (12) und Zach Ensminger (10) am besten.
Nur knapp jeden dritten ihrer Dreierversuche haben die Ulmer im Saisonverlauf im gegnerischen Korb versenken können. Das ist der drittschlechteste Wert in der BBL. Nur die Teams aus Bonn (27,2%) und Heidelberg (30,6%) trafen noch etwas schwächer.
Dafür jedoch sind die Ulmer stark beim Rebound und haben mit fast 39 eingesammelten Abprallern einen ebenso starken Wert wie die Teams aus München und Berlin. Mit 8,7 Ballgewinnen pro Partie sind die Ulmer das Team der Liga, das seinem Gegner am häufigsten den Ball abnimmt. In seiner Kolumne stellt BBL-Experte Stefan Koch zwei andere Zahlen in den Vordergrund: Ulm hat das zweitbeste Defensiv-Rating der Liga, während die Bamberger über das zweitbeste Offensiv-Rating verfügen.
Auf Ulmer Seite geht vor allem in der Offensive vieles über Christopher Ledlum. Vor Mark Smith (9,5) und Tobias Jensen (9,2) nimmt der US-Amerikaner mit 12,1 Abschlüssen pro Partie die meisten Würfe im Team der Ulmer. Bei Ibi Watson auf Bamberger Seite sind es 11,3 Würfe pro Spiel. Ihm folgen im Team Cobe Williams (10,7) und Demarcus Demonia (10,1).
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Basketball Bundesliga
Auswärtssieg in Ulm dank großartiger Mannschaftsleistung
Die BMA365 Bamberg Baskets haben das Spitzenspiel des 29. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga gewonnen. Die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel gewann am Samstagabend bei ratiopharm ulm mit 89:73 (40:41).
In der mit 6.000 Zuschauern ausverkauften ratiopharm arena präsentierten sich die Bamberger einmal mehr als absolut geschlossene Einheit und siegten vollkommen verdient.
Auch ein verkorkstes erstes Viertel, in dem sich die Ulmer allein zehn Offensiv-Rebounds angeln konnten und mit 20:5 Rebounds klar die Bretter beherrschten, brachte das Team aus Freak City nicht aus der Ruhe. Nachdem man bis zur Pause zu den Ulmern hatte aufschließen können, wurde die Bamberger Verteidigung in Halbzeit zwei immer stärker. Nach dem Seitenwechsel gestattete man den Gastgebern nur noch 16 Zähler je Viertel, erzielte selbst hingegen 46 Punkte und holte sich so am Ende Saisonsieg Nummer 19 und festigte damit Tabellenposition drei.
Bester Werfer der Ulmer war Tobias Jensen mit 17 Punkten. Bei den Bambergern punkteten Ibi Watson (18), Cobe Williams (15), Demarcus Demonia (12) und Zach Ensminger (10) zweistellig.
Der Spielverlauf
Zu Beginn des Spiels hätte man denken können, es gibt einen guten Grund dafür, warum der Basketball orangefarben ist. Immer wieder sprang die Kugel in die Hände der in den orangefarbenen Trikots spielenden Ulmer zurück und so verbuchte das Team von Head Coach Ty Harrelson allein in den ersten beiden Minuten bereits fünf Offensiv-Rebounds. Die vielen zweiten Chancen nutzten die Ulmer und so lagen die Bamberger schnell in Rückstand (0:6/3.). Knapp zweieinhalb Minuten waren gespielt, als Ibi Watson die ersten Zähler für die BMA365 Bamberg Baskets erzielen konnte und sein Team von nun an langsam etwas besser ins Spiel fand. Bis Mitte des ersten Viertels machten die Ulmer jedoch den klar wacheren Eindruck (9:15/6.). Nachdem Demarcus Demonia per Dunk nach vorangegangenem Steal (11:15/7.) und Ibi Watson per Dreier (14:18/8.) jeweils auf vier Punkte Rückstand verkürzt hatten, zogen die Ulmer 1:44 Minuten vor Viertelende nach dem Dunk von Joel Soriano wieder etwas davon (14:23/9.). Anton Gavel nahm seine erste Auszeit und hielt seinem Team das Reboundverhältnis vor Augen, das bis zum Viertelende bei 5:20 stand. 10 dieser Rebounds hatten die Ulmer bis zum 16:23 nach zehn Minuten unter dem Bamberger Korb geholt.
Mit einem Block von EJ Onu sowie einem von Ibi Watson abgeschlossenen Back-door-Play begann das zweite Viertel (18:23/11.). Nachdem Demarcus Demonia dann auch den Alley-Oop von Joel Soriano ebenfalls per Dunk auf der Gegenseite beantworten konnte (20:25/13.), hatte man den Eindruck, die Bamberger wären nun in der Partie angekommen. Drei Ballverluste in Folge gestatteten den Ulmern jedoch sich erst einmal wieder etwas abzusetzen (20:31/15.), worauf Head Coach Anton Gavel das Spiel mit seiner zweiten Auszeit stoppen musste. Den folgenden Angriff der BMA365 Bamberg Baskets schloss Ibi Watson mit einem Dreier ab und 17 Sekunden nach der Auszeit von Gavel rief nun auf der anderen Seite Ty Harrelson sein Team in einer Auszeit zusammen. Zurück auf dem Parkett schraubte Malik Osborne die Ulmer Führung wieder in den zweistelligen Bereich (23:33/16.). Zweimal Moritz Krimmer, Austin Crowley und zwei Dreier von Cobe Williams sorgten dann jedoch für einen Bamberger 12:2‑Run und den 35:35-Ausgleich. Tobias Jensen schlug allerdings umgehend per Dreier zurück. Auch die erste Bamberger Führung der Partie durch den Dreier von Ibi Watson (40:38/20.) konterte der Däne mit einem erfolgreichen Distanzwurf zum 40:41-Halbzeitstand.
„Zu Beginn hatten wir einige Ballverluste und sind nur schwer ins Spiel gekommen“
In den ersten zweieinhalb Minuten nach der Pause blieb die Partie weiter ausgeglichen (43:43/23.). Nach einem erfolgreichen Halbdistanzwurf von Cobe Williams sowie einem Put-back-Dunk von Daniel Keppeler führten die Bamberger mit 47:43 (24.). Richard Balint und Demarcus Demonia ließen jeweils drei Zähler folgen und das Team aus Freak City hatte sich auf 53:45 (25.) davongestohlen. Aber auch hier gab Ulms Bester die Antwort. Wieder traf Tobias Jensen aus der Distanz (53:48/26.). Auch Tommy Klepeisz und Nelson Weidemann trafen für drei und Ulm war bis auf 55:54 (28.) wieder dran. Die BMA365 Bamberg Baskets konnten ihre Führung aber behaupten und beim Stand von 59:57 ging es ins letzte Viertel.
Hier sorgte Zach Ensminger für die ersten Zähler. Sein Dreier zum 62:57 war der Abschluss eines der vielleicht schönsten Bamberger Angriffe in diesem Spiel. Nach mehreren Pässen kam der Ball zu Austin Crowley, der zunächst den Korb attackierte. In der Zone angekommen, spielte er den Ball dann jedoch zurück in die Mitte an die Drei-Punkte-Linie, wo Zach Ensminger freistand und vollendete. Auch Crowley und Watson trafen aus der Distanz (70:62/34.), doch vor allem die Bamberger Verteidigung stand nun richtig gut und auch beim Rebound waren die Probleme aus dem ersten Viertel nicht mehr existent. 5:32 Minuten vor dem Ende brachte Demarcus Demonia sein Team erstmals mit 10 Zählern in Führung (72:62). Ulms Head Coach Ty Harreslon holte seine Mannschaft nochmals zusammen, doch die Bamberger konnten auch in der Folgezeit ihre zweistellige Führung behaupten (78:68/38.). 2:10 Minuten vor dem Ende verkürzte Nelson Weidemann per Dreier zwar nochmals auf 80:71, doch ein 9:2‑Lauf, den Demarcus Demonia 10 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier abschloss, sicherte den BMA365 Bamberg Baskets am Ende den verdienten Auswärtssieg in Ulm.
„Glückwunsch an meine Mannschaft zu diesem Sieg. Es war alles andere als einfach, hier in Ulm zu bestehen. Zu Beginn hatten wir einige Ballverluste und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Im Verlauf ist es uns aber gelungen, das Reboundduell wieder offener zu gestalten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv haben wir uns phasenweise noch schwergetan, die richtigen Lücken zu finden, konnten diese aber immer wieder nutzen. Am Ende freuen wir uns sehr, hier in Ulm einen Sieg geholt zu haben.“
Fünf Spiele sind in der Hauptrunde für unsere BMA365 Bamberg Baskets noch zu spielen. Im nächsten – und zwar am kommenden Samstag (18. April) – empfangen die Baskets um 18:30 Uhr die EWE Baskets aus Oldenburg in Freak City.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets zu Gast in Ulm
Ein enorm wichtiges Spiel steht den BMA365 Bamberg Baskets am 29. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga an diesem Wochenende bevor. Für die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel geht es am Samstag um 18:30 Uhr in Ulm um wichtige Punkte im Kampf um einen festen Playoff-Platz.
Auch das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde ist dank ihrer ausgezeichneten Tabellenposition für beide Teams bei noch sechs (Ulm hat noch sieben) ausstehenden Spielen durchaus machbar.
Mit einer Bilanz von 16 Siegen und 11 Niederlagen stehen die Ulmer aktuell auf Tabellenposition fünf. Die Bamberger sind Dritter und haben bereits zwei Siege mehr (18−10) auf dem Konto, jedoch auch schon eine Partie mehr absolviert.
„Ulm hat uns im Hinspiel mit 20 Punkten Differenz eine Abreibung gegeben und fast das gesamte Spiel über dominiert. Sie haben von Position eins bis zwölf Qualität im Kader und jeder von ihnen kann jederzeit heiß laufen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Das wird eine sehr große Herausforderung für uns. Ulm ist defensiv extrem stark und sie können Mannschaften mit ihrer Physis dominieren. Darauf müssen wir bereit sein. In der Offensive müssen wir den Ball deutlich besser bewegen, als wir das im Hinspiel getan haben. Sie spielen wie wir um die vorderen Plätze in der Tabelle und deshalb ist es ein enorm wichtiges Spiel.“
Nach einer zunächst noch ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Ulmer nach und nach das Geschehen auf dem Parkett. Aus dem 27:28 (13.) wurde bis zur Halbzeitpause ein 35:53-Rückstand. Die Bamberger kämpften sich in die Partie zurück und verkürzten Mitte des dritten Viertels wieder bis auf 50:57, doch bis zum Start in den Schlussabschnitt hatten die Ulmer dank ihrer an diesem Tag hervorragenden Trefferquote aus der Distanz den Vorsprung wieder auf 15 Zähler ausgebaut (61:76). Ein 12:0‑Lauf zu Beginn des vierten Viertels zum 61:88 (33.) sorgte dann schnell für die Vorentscheidung in dieser Partie. Auf Bamberger Seite punkteten Cobe Williams (14), Richard Balint (11) sowie Austin Crowley und EJ Onu (je 10) zweistellig. Bei den Ulmern waren es Mark Smith (29), Christian Sengfelder (17), Christopher Ledlum (14) und Tobias Jensen (12).
Wenn man sich die bisherigen Ergebnisse der Ulmer in dieser Saison so ansieht, dann reibt man sich doch ein wenig die Augen, denn starken Auftritten wie zum Beispiel bei den Heimsiegen gegen Würzburg, Trier, Oldenburg, Ludwigsburg, Bonn und dem MBC oder auch dem Sieg in München stehen dann auf der anderen Seite gleich zwei Niederlagen in dieser Serie gegen Heidelberg sowie jetzt auch am letzten Spieltag die Pleite in Braunschweig gegenüber. Unverkennbar ist aber die Tatsache, dass sich die Ulmer in eigener Halle in dieser Saison deutlich wohler fühlen als auf fremdem Parkett.
Die physische Stärke der Ulmer zeigt sich ganz klar beim Rebounding. Liegen die Bamberger – nur die defensiven Abpraller betrachtet – sogar mit 0,1 voraus (26,1), haben die Ulmer unter dem offensiven Brett klar mit 12,9 zu 9,2 die Nase vorne. Ihre von Head Coach Anton Gavel angesprochene defensive Stärke zeigt sich bei den Steals. Hier liegen die Ulmer im Ligavergleich mit im Schnitt 8,3 geklauten Bällen auf Position zwei hinter dem FC Bayern (8,6).
Der Blick auf Seite zwei unseres Teamvergleichs und die hier zu sehenden Wurfquoten dürfte alle Bamberger Basketball Anhänger positiv stimmen. Aus allen Entfernungen haben die BMA365 Bamberg Baskets die besseren Quoten. Wie das aber mit den Statistiken sein kann, hat das Hinspiel gezeigt, als die Ulmer auch dank einer überragenden Trefferquote von jenseits der 6,75-Meter-Linie die Punkte aus Freak City mitnehmen konnten.
Seit nunmehr sechs Heimspielen sind die Ulmer in der ratiopharm arena ungeschlagen. Der MBC, Bonn, Jena, Ludwigsburg, Oldenburg und Trier gingen allesamt in Ulm als Verlierer vom Parkett. 11 ihrer insgesamt 16 Saisonsiege hat die Mannschaft von Head Coach Ty Harrelson in eigener Halle geholt und ist damit hinter dem FC Bayern (10−1) die zweitstärkste Heimmannschaft der gesamten easyCredit BBL.
Während die BMA365 Bamberg Baskets in allen ihren bisherigen Saisonspielen (easyCredit BBL und BBL-Pokal) immer mit der gleichen Startformation die Partien begonnen haben, gilt dies im Kader von ratiopharm ulm nur für einen Spieler. Tobias Jensen hat bislang alle 27 Saisonspiele der Ulmer begonnen und liegt damit weit vor Christopher Ledlum, der in 24 Spielen insgesamt 20-mal in der Starting Five stand. Exakt 28 Minuten steht der Däne dabei im Schnitt auf dem Parkett und liefert hier durchschnittlich 10,0 Punkte, 3,4 Rebounds und 3,8 Assists ab.
Nachdem man Ende November mit Justin Simon schon einmal nachverpflichtet hatte, legten die Ulmer Ende Januar mit Joel Soriano nun nochmals nach. Der 2,11 Meter große Center spielte zuletzt in der ACB in Saragossa und soll, so Sportdirektor Thorsten Leibenath, dem Ulmer Kader mit seinen Fähigkeiten und seiner Präsenz an beiden Enden des Feldes zusätzliche Qualität und Tiefe verleihen. Bislang kam Soriano in neun Partien zum Einsatz, von denen die Ulmer sechs gewannen.
Nach Mark Smith und Tobias Jensen bekommt Christopher Ledlum die meisten Einsatzminuten (25:32) im Team der Ulmer. Der 25-Jährige ist ein athletisches Kraftpaket mit Scoring-Qualitäten. Außer bei der Heimniederlage gegen Heidelberg (6 Punkte) scorte der US-Amerikaner in dieser Saison jeweils zweistellig. Sein bisheriger BBL-Bestwert: 32 Zähler bei der 81:90-Auswärtsniederlage Ende Oktober bei den MHP RIESEN Ludwigsburg.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets gegen den Vizemeister auf verlorenem Posten
Nach zuletzt zwei Siegen in Serie haben die BMA365 Bamberg Baskets am 12. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga wieder eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den deutschen Vizemeister ratiopharm ulm unterlag das Team um Mannschaftskapitän Ibi Watson am Samstagabend mit 83:106 (35:53).
Die 5.700 Zuschauer in der ausverkauften BROSE ARENA sahen eine ausgezeichnet eingestellte Ulmer Mannschaft, der es mit einer Zonenpressverteidigung immer wieder gelang, dem Bamberger Spiel die gefürchtete Geschwindigkeit zu nehmen. Zudem hatten mehrere Ulmer Werfer einen Sahnetag erwischt. Insgesamt fanden 17 der 27 Ulmer Dreipunktewürfe (= 63%) den Weg in den Bamberger Korb.
Besonders heiß präsentierte sich Mark Smith. Der US-Amerikaner traf 7‑mal von hinter der 6,75-Meter-Linie und war mit 29 Punkten Topscorer des Spiels sowie mit 9 eingesammelten Abprallern auch bester Rebounder. Bester Punktesammler in Reihen der BMA365 Bamberg Baskets war Cobe Williams mit 14 Punkten, auf einen zweistelligen Effektivitätswert brachte es im Team von Head Coach Anton Gavel jedoch nur ein Akteur. EJ Onu kam mit 10 Zählern und 5 geblockten Würfen auf eine Effektivität von 12.
Spielverlauf
Die Bamberger benötigten einen Moment, um vor restlos ausverkauftem Haus ins Spiel zu finden. 2:22 Minuten waren bereits gespielt, als Richard Balint mit einem Dreier (3:4/3.) die ersten Bamberger Punkte der Partie erzielen konnte. Wenig später sorgte dann Cobe Williams mit einem Vier-Punkte-Spiel für die erste Bamberger Führung (9:8/4.). Schon hier aber offenbarte die Bamberger Verteidigung ungewohnte Schwächen und ließ die Ulmer immer wieder zu einfachen Korberfolgen kommen. Offensiv konnte man jedoch dagegenhalten, denn zunächst fielen die Dreier und so lag man nach dem erfolgreichen Distanzwurf von Austin Crowley zum 16:16 (7.) gleichauf. In den kommenden nicht einmal 60 Sekunden zogen die Ulmer mit einem 7:0‑Lauf erstmals davon (16:23/8.) und hatten auf Bamberger Seite mit ihrer Verteidigung zu diesem Zeitpunkt schon vier Ballverluste forciert. Christian Sengfelder erhöhte den Ulmer Vorsprung nochmals (18:28/9.), ehe Moritz Krimmer mit einem Dreier den 21:26-Zwischenstand nach dem ersten Viertel erzielen konnte.
Der Start ins zweite Viertel gehörte nun den Hausherren. Großartig unterstützt von den eigenen Fans kamen Ibi Watson & Co. nun wieder heran. Nahezu die exakt gleiche Zeitspanne, die die Fans zu Beginn auf die ersten Zähler warten mussten, nutzten die Bamberger hier, um nach Dreier und erfolgreichem Sprungwurf ihres Mannschaftskapitäns auf 27:28 (13.) zu verkürzen. Plötzlich aber ging nichts mehr und die Ulmer zogen abermals in Windeseile (es dauerte hier nicht einmal zwei Minuten) davon. Mit einem 13:0‑Run, darunter drei Dreier von Tobias Jensen, setzten sich die Ulmer wieder ab (27:41/15.). Bis zur Halbzeitpause konnten die Gäste ihre Führung sogar noch ein klein wenig weiter ausbauen, da sie ihre Chancen in der Offensive hochprozentig nutzten (58% Trefferquote aus dem Feld, 64% Trefferquote bei den Dreiern). Zudem ließ die Ulmer Verteidigung kein Bamberger Tempo-Spiel zu und zwang die Gastgeber ein ums andere Mal in schwierige Situationen (9 Ballverluste in der ersten Halbzeit) und Abschlüsse. Beim Stand von 35:53 ging es in die Halbzeitpause.
„Defensiv haben wir sie nie stoppen können“
Wie schon in Viertel Nummer zwei starteten die Bamberger auch nach der Pause gut. Nach zwei Dreiern in Folge von Cobe Williams brannte die Arena zu Beginn des dritten Viertels plötzlich wieder so richtig (43:56/23.) und Ulms Coach Ty Harrelson musste per Auszeit erst einmal die Bremse ziehen. Die Bamberger blieben jetzt dran und dank zwei verrückter Abschlüsse von Zach Ensminger war man bis auf 50:57 (26.) wieder dran. Nach zwei verworfenen Freiwürfen von Teo Milicic hätte man sogar die Möglichkeit haben können, noch weiter zu verkürzen, doch den Ball nach dem vergebenen Freiwurf angelte sich Ulms Christopher Ledlum, der Christian Sengfelder so den Dreier zum 50:60 auflegen konnte. Jetzt waren die Gäste wieder am Drücker. Angeführt von Mark Smith, der allein im dritten Viertel 14 seiner insgesamt 29 Punkte erzielte, gelang es den Ulmern, ihren Vorsprung wieder in Richtung Halbzeit-Niveau zu schrauben. Beim Stand von 61:76 ging es in die letzten zehn Minuten.
Hier brauchten die Ulmer gerade einmal drei Minuten, um endgültig für klare Verhältnisse zu sorgen. Mit einem 12:0‑Lauf zum Start in den Schlussabschnitt zog man auf 61:88 (33.) davon und sorgte bereits hier für die Vorentscheidung. Christian Sengfelder war es an alter Wirkungsstätte dann vorbehalten, gut zwei Minuten vor dem Ende mit einem Drei-Punkte-Spiel die Ulmer Punktausbeute dreistellig zu machen. Mit 83:106 unterlagen die BMA365 Bamberg Baskets am Ende dem deutschen Vizemeister, der auch ohne Nelson Weidemann und Thomas Klepeisz zu einem insgesamt hoch verdienten und damit vierten BBL-Sieg in Folge kam.
„Glückwunsch an Ulm zum Sieg. Wir waren heute nicht in der Lage, ihre Physis zu matchen. 106 Punkte und deren Dreierquote sind ein Beleg, dass wir nicht gut verteidigt haben und am Wurf nahezu immer die Hände unten hatten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Defensiv haben wir sie nie stoppen können, außer vielleicht zu Beginn des dritten Viertels, als wir erstmals etwas aggressiv gespielt hatten. Ansonsten sind wir im Spiel immer nur dem Rückstand hinterhergelaufen. Auch mit unserer Offensive konnten wir uns nicht durchsetzen. Wir haben vieles nicht richtig gemacht und so sind unsere Abschlüsse immer in schwierigen und hart verteidigten Würfen geendet und so verliert man dann am Ende auch so deutlich dieses Spiel.“
Nur drei Tage nach dem Heimspiel gegen Ulm steht dem Team von Head Coach Anton Gavel bereits die nächste Aufgabe bevor. Erneut in eigener Halle bekommt man es am Dienstag, 30. Dezember, mit dem SYNTAINICS MBC zu tun. Tip-Off zum Spiel gegen die Wölfe aus Sachsen-Anhalt ist um 18:30 Uhr.
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Basketball Bundesliga
Vor vollem Haus spielen die Bamberg Baskets gegen den deutschen Vizemeister
Unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen bekommen es die BMA365 Bamberg Baskets in der easyCredit Basketball Bundesliga am Samstagabend um 18:30 Uhr mit dem Deutschen Vizemeister zu tun.
Beim Heimspiel am 12. Spieltag gegen ratiopharm ulm können Head Coach Anton Gavel und seine Mannschaft dabei auf die bestmögliche Unterstützung ihrer Fans bauen, denn die BROSE ARENA wird a ausverkauft sein.
„Mit der Verpflichtung von Simon haben sich die Ulmer gut verstärkt und nachdem Ledlum nun wieder zurück ist, haben sie ihr kleines Tief überstanden. Der knappe Sieg zuletzt in Berlin spricht für sich und zeigt die Qualität, die in der Ulmer Mannschaft steckt“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben es in der letzten Saison gerade im zweiten Spiel bitterböse erleben müssen, wie schwierig es ist, gegen Ulm zu spielen. Wir sprechen über den Vizemeister der letzten Spielzeit und EuroCup-Teilnehmer, der nun über Weihnachten eine Woche Zeit hatte, um sich auf uns vorzubereiten. Umso schwieriger ist diese Aufgabe für uns, in der wir defensiv richtig herausgefordert sein werden. Offensiv ist es für uns an der Zeit, einmal über 40 Minuten in einer Partie abzuliefern.“
Natürlich ist das Spiel zwischen Ulm und Bamberg ein Wiedersehen alter Bekannter. Während es für Bambergs Head Coach Anton Gavel gegen jenen Club geht, mit dem er als Rookie-Head Coach gemeinsam mit dem nach wie vor als Co-Trainer in Ulm tätigen Tyron McCoy 2023 deutscher Meister wurde, kehren auf Ulmer Seite gleich zwei Ex-Bamberger zurück nach Freak City. Nelson Weidemann spielte in der Saison 2019//20 in Bamberg, Christian Sengfelder trug zwischen 2019 und 2023 das flammenrote Jersey.
Beide Teams gehen mit einer Siegesserie in diese Partie. Während die Bamberger mit Siegen gegen Heidelberg und in Jena die Aufgabe gegen Ulm angehen, hat das Team von Head Coach Ty Harrelson zuletzt drei BBL-Spiele in Serie für sich entscheiden können. Dem Auswärtserfolg in Jena (92:70) folgten zwei wahre Crunchtime-Siege. Zunächst besiegte man auf eigenem Parkett RASTA Vechta (77:75), ehe man am letzten Spieltag in der Hauptstadt bei ALBA BERLIN mit 67:66 den sechsten Saisonsieg verbuchen konnte. In der Vorsaison traf man zweimal in Bamberg aufeinander. Während die Bamberger das Duell im BBL-Pokal für sich entscheiden konnten, siegten die Ulmer Anfang des Jahres im BBL-Spiel.
Das Gesicht des Vizemeisters hat sich stark verändert. Herkenhoff, Jallow, Bretzel, Essengue, Saraf, Jessup oder auch Santos stehen nicht mehr im Kader. Nichtsdestotrotz ist es Sportdirektor Thorsten Leibenath und seinem Team wieder einmal gelungen, eine ambitionierte Mannschaft mit sehr interessanten Talenten zusammenzustellen, die von BBL-erfahrenen Spielern geführt wird.
Geblieben? Eigentlich ist er gekommen. Nach seiner schweren Verletzung, die er sich im EuroCup Spiel im Januar gegen Gran Canaria zugezogen hatte, war Thomas Klepeisz (34 Jahre – SG – 1,86 m) nach der zurückliegenden Saison vertragslos. Der langjährige Ulmer Mannschaftskapitän kämpfte sich in neun Monaten harter Arbeit aber zurück und erhielt Ende Oktober nun einen neuen Vertrag für diese Spielzeit. Bisher kam er nur in zwei Spielen zum Einsatz, in denen er im Schnitt 3,5 Punkte erzielte. Zu einer festen Größe im Team der Ulmer ist Tobias Jensen (21 Jahre – SG – 1,98 m) gereift. Der Däne überzeugte bereits in den Finals in der Vorsaison gegen den FC Bayern und knüpfte von Beginn der neuen Spielzeit an seine starken Leistungen an. Mit 10,9 Punkten pro Spiel sowie 3,5 Rebounds und 4,5 Assists ist er trotz seiner jungen Jahre eine wichtige Säule im Spiel der Ulmer. Auch Nelson Weidemann (26 Jahre – SG – 1,90 m) ist noch an Bord. Mit seiner immensen Energie kann er die komplette Mannschaft antreiben. Der Nationalspieler hat bereits über 200 BBL-Einsätze auf dem Buckel und gilt als ein extrem unangenehmer Verteidiger, der das Spiel der Ulmer sehr schnell machen kann. Zudem ist auch Alic Anigbata (21 Jahre – SF – 2,03 m) noch da.
Er kam aus Frankreich von EB Pau-Orthez und besticht durch seine aktuellen Statistiken: Christopher Ledlum (24 Jahre – PF – 2,04 m) ist der Topscorer der Ulmer und steuert im Schnitt 18,1 Punkte bei. Bei einer Effektivität von 19,1 schnappt er sich zudem 6,4 Rebounds und ist damit hinter Justin Simon (29 Jahre – SF – 1,93 m) zweitbester Rebounder des Teams. Simon wurde Mitte November nachverpflichtet und spielte vor vier Jahren bereits einmal kurz für die Ulmer. Bisher kam er in drei Spielen zum Einsatz und erzielte im Schnitt 11,0 Punkte und holte 8,3 Rebounds. Mit Mark Smiths (26 Jahre – SG – 1,93 m) und Malik Osborne (27 Jahre – C – 2,06 m) holte man BBL-erfahrene Spieler an die Donau. Smiths (44 BBL-Spiele) stand 22⁄23 in Göttingen unter Vertrag, Osborne (53 BBL-Spiele) spielte bereits in Chemnitz und in Rostock. Len Schoormann (23 Jahre – SG – 1,93 m), der vor Saisonbeginn aus Oldenburg nach Ulm gewechselt war, hat den Verein in Richtung Frankreich wieder verlassen. Mit dem Franzosen Mohamed Diakite (19 Jahre – PF – 2,08 m), dem Niederländer Endurance Aiyamenkhue (18 Jahre – C – 2,09 m), dem Franzosen Meissa Faye (17 Jahre – SF – 2,00 m) und dem Italiener Diego Garavaglia (18 Jahre – SF – 2,01 m) hat Ty Harrelson große Talente in seinem Team. Nicht zu vergessen ist der erst 17-jährige Teo Milicic (17 Jahre – PG – 1,92 m), der in seinen bisherigen fünf Spielen schon über 12 Minuten Einsatzzeit im Schnitt bekommen hat. Joel Cwik (19 Jahre – SG – 1,95 m), Namori Omog (19 Jahre – PG – 1,90 m) und Lenni Kunzewitsch (20 Jahre – PF – 2,05 m) komplettieren das Ulmer Team.
Nach den Abgängen von Karim Jallow, Philipp Herkenhoff und Nicolas Bretzel sowie der Verletzung von Thommy Klepeisz galt es in Ulm, die deutsche Achse im Team um Weidemann und Anigbata wieder zu stärken. Mit der Verpflichtung von Christian Sengfelder (30 Jahre – PF – 2,03 m) ist dies den Ulmern auch gelungen. Der gebürtige Leverkusener bringt Erfahrung aus 37 Länderspielen sowie 218 BBL-Einsätzen mit nach Ulm. Nach einem Jahr im Team der Telekom Baskets Bonn spielte er in der letzten Saison in Frankreich in Dijon. Seine aktuellen Statistiken: 10,7 Punkte und 4,5 Rebounds bei einer Effektivität von 13,1.
19 Jahre jagte Ty Harrelson selbst als Profi dem Basketball hinterher. Unter anderem spielte er in Finnland, Ungarn, Australien und auch in Deutschland. Nach einem Jahr beim TV Langen lenkte er als Spielmacher von 2006 bis 2008 den BBC Bayreuth. In der Saison 2009//10 war er in Osnabrück, ehe seine Spielerkarriere 2022 in Langen endete. 2022 übernahm Harrelson den Cheftrainerposten in Vechta, eher er RASTA 2024 in Richtung Ulm verließ.
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Siegesserie gerissen
Bamberg Baskets unterliegen Ulm
Die Bamberg Baskets haben ihre Nachholpartie des 3. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga verloren. Nach zuletzt vier BBL-Siegen in Folge unterlag das Team von Head Coach Anton Gavel am Donnerstagabend gegen ratiopharm Ulm mit 77:98 (38:46).
Nachdem Mannschaftskapitän Karsten Tadda bei den Bamberg Baskets bereits vor der Partie krankheitsbedingt passen musste, verletzte sich im Spiel auch noch Filip Stanić. Beim Kampf um den Ball wurde der Bamberger Center in der 36. Spielminute unglücklich vom Knie von Isaiah Roby im Gesicht getroffen und musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch das Spielfeld verlassen.
Vor 5.401 Zuschauern in der BROSE ARENA fanden die Bamberger nie wirklich zu ihrem Spiel und mussten den Gästen am Ende verdientermaßen den Sieg überlassen.
Die herausragenden Akteure in den Reihen von Ulm an diesem Abend waren Isaiah Roby mit 16 Punkten sowie die beiden 18-jährigen Ben Saraf (15) und Noa Essengue (13). Topscorer auf Seiten der Bamberger war Kyle Lofton mit 15 Zählern. Stark schlugen sich auch die beiden Bamberger Youngster. Gabriel Kuku steuerte sechs Punkte bei, Adrian Petković kam auf fünf und erzielte damit seine ersten BBL-Punkte.
Der Spielverlauf
Die Bamberger begannen die Partie mit Kyle Lofton (neben Segu, Watson, Horvath und Stanić), der für den erkrankten Karsten Tadda in die Startformation gerutscht war. Schnell war zu spüren, wie tief der Stachel der Pokal-Pleite bei den Ulmern noch saß, denn das Team von Ty Harrelson drehte von Beginn an richtig auf und so entwickelte sich vom Tip-Off weg eine äußerst physische Partie, in der auch die Schiedsrichter vieles auf beiden Seiten gleichermaßen laufen ließen. Den wohl spektakulärsten Korb der gesamten Partie erzielte Ulms Isaiah Roby bereits nach 91 Sekunden, als er bei ablaufender Shotclock einen Notwurf von der Mittellinie nehmen musste und den Ball ganz locker im Korb unterbrachte (2:5/2.). Bis Mitte des ersten Viertels war das Spiel recht ausgeglichen und beim Korberfolg von Kyle Lofton zum 14:13 (6.) hatte die Führung bereits fünf Mal hin und her gewechselt. Das Bamberger Spiel kam aber dennoch nicht richtig ins Laufen, da es den Ulmern mit ihrer gut gestaffelten Zonen-Press-Verteidigung gelang, den Ball vor allem aus den Händen von Ronaldo Segu fernzuhalten. In Kombination mit ihrer Rebound-Überlegenheit (7:14 im ersten Viertel) zogen die Ulmer nun etwas davon (14:19/8.). Der Dreier von Alfonso Plummer zum 16:23 resultierte aus einem Offensivrebound von Noa Essengue und markierte das Ergebnis nach den ersten zehn Minuten.
Die Intensität blieb weiterhin hoch und auch die Ulmer weiter in Führung. Stanić & Co. spielten sich zwar immer wieder heran (23:27/13.), doch die Ulm konterte umgehend (29:37/16.). Mit etwas mehr Nervenstärke von der Freiwurflinie hätten die Gäste hier sogar höher führen könne (5 von 10), so aber kamen die Bamberger wieder auf 33:37 heran (17.). Doch auch hier gaben Roby und Jallow schnell eine Antwort und die Ulmer lagen gut 60 Sekunden später wieder mit 33:42 in Führung (17.). Marcio Santos sorgte mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für die erste zweistellige Gäste-Führung, die Filip Stanić mit einem Tip-In zum 38:46-Pausenstand nochmals etwas verkürzen konnte.
„Wir waren heute einfach nicht aggressiv genug”
Zum Start in die zweite Hälfte änderte sich zunächst nichts am Abstand beider Mannschaften (42:50/22.). Auch das vierte Foul gegen Karim Jallow (23.) konnte die Ulmer nicht beirren. Ganz im Gegenteil. Mit einem 14:1‑Run zogen die Gäste unwiderstehlich davon (43:64/28.) und das, obwohl mit Alfonso Plummer ihr Topscorer aus dem Pokalspiel (23 Zähler) überhaupt nicht in Schwung kommen wollte. Stattdessen waren andere Ulmer zur Stelle und sorgten mit einem starken dritten Viertel (13:26) beim 51:72 nach dreißig Minuten für klare Verhältnisse.
Die Bamberg Baskets aber gaben noch lange nicht auf. Gut zweieinhalb Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, als Gabriel Kuku mit seinem zweiten erfolgreichen Dreier an diesem Abend auf 59:74 verkürzte. Wenig später legte Kyle Lofton aus der Distanz zum 62:74 nach. Gästecoach Ty Harrelson zog mit einer Auszeit die Bremse und sein Team reagierte prompt. Zunächst schloss Roby den Angriff nach der Auszeit per Dunking ab und den Dreier auf der Gegenseite von Lofton konterte Essengue ebenfalls per Dreier zum 65:79 (34.). Besonders bitter aus Bamberger Sicht dann die Situation 4:49 Minuten vor dem Ende, als Filip Stanić plötzlich mit blutender Nase auf dem Boden saß. Vom Knie von Isaiah Roby im Gesicht getroffen musste der Bamberger Center mit vermutlich gebrochener Nase das Spielfeld verlassen. Direkt nach dieser Situation gaben die Gäste nochmals Gas und sorgten mit einem 13:3‑Run beim 68:92 (38.) für ihre höchste Führung und die Entscheidung an diesem Abend.
„Glückwunsch an Ulm zum verdienten Sieg. Wir waren heute einfach nicht aggressiv genug und haben uns durch die Ulmer Verteidigung aus unseren Plays herausnehmen lassen. Wir haben 98 Punkte zugelassen, bei einer Trefferquote von 71 Prozent bei den Zweiern wobei auch viele einfach Layups dabei waren, die einfach nicht passieren dürfen“, sagte Bambergs Head Coach Anton Gavel nach dem Spiel. „Offensiv haben wir selbst nie in unseren Rhythmus gefunden und sind von Anfang an einem Rückstand hinterhergelaufen. Wir sind jetzt wieder auf dem Boden der Tatsachen und jetzt gilt es schnellstmöglich die nötige Energie zu bekommen für das Spiel am Montag.“