Bro­se baut Sie­ges­se­rie aus

Bam­berg besiegt Ratio­ph­arm Ulm

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Ratiopharm Ulm
Symbolbild, Foto: Pixabay
Bro­se Bam­berg hat am 21. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga mit 97:77 gegen Ratio­ph­arm Ulm gewon­nen und sei­ne Serie von nun fünf sieg­rei­chen Spie­le in Fol­ge ausgebaut.

Die Bam­ber­ger Haus­her­ren hat­ten das Spiel gegen Ratio­ph­arm Ulm vor 3.195 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern nahe­zu über die gesam­ten 40 Minu­ten im Griff. Vor allem ein star­kes drit­tes Vier­tel mach­ten den Unter­schied. Bes­ter Wer­fer der Mann­schaft war Patrick Mil­ler mit 22 Punk­ten, außer­dem gelang dem Team eine Frei­wurf­quo­te von 95 Prozent.

Schon in den ers­ten Minu­ten ent­wi­ckel­te sich ein offen­siv mun­te­res Spiel. Nach drei schnel­len Punk­ten der Ulmer über­nahm Bro­se das Gesche­hen auf dem Par­kett. Zwei Minu­ten benö­tig­ten die Bam­ber­ger für einen 13:0‑Lauf und die zwei­stel­li­ge Füh­rung (13:3, 3.).

Die­se war aller­dings nur von kur­zer Dau­er, denn in der Fol­ge­zeit kam Ratio­ph­arm Ulm bes­ser in die Par­tie und stell­te Bro­se defen­siv immer wie­der vor nicht zuletzt ath­le­ti­sche Pro­ble­me. Den­noch behiel­ten die Haus­her­ren den Vor­sprung, da sie – nach­dem bei­de Teams jeweils 19 Wür­fe abge­ge­ben hat­ten – einen Halb­di­stanz­wurf und zusätz­lich noch einen Frei­wurf mehr ver­senk­ten: 23:20.

Den ers­ten Füh­rungs­wech­sel gab es aller­dings direkt in den Anfangs­se­kun­den des zwei­ten Vier­tels. Ein Ulmer Drei­er und ein Frei­wurf zei­tig­ten das 23:24 in der 12. Minu­te. Bro­se kon­ter­te zwar durch Mil­ler, muss­te in der Fol­ge aber einen 2:10-Lauf hin­neh­men und lag Mit­te des Abschnitts mit sie­ben Punk­ten in Rück­stand: 27:34.

Die Bam­ber­ger Gast­ge­ber lie­ßen sich davon jedoch kaum ent­mu­ti­gen, im Gegen­teil: Sie spiel­ten wei­ter ihr Spiel, lie­ßen den Ball gut lau­fen, zogen aber, wenn es sein muss­te, auch ent­schei­dend in die Zone und ver­rin­ger­ten den Rück­stand. Solo­mon Young war es schließ­lich, der eine Minu­te vor der Pau­se den erneu­ten Füh­rungs­wech­sel her­stell­te: 40:39. Ulm traf noch­mals, doch Kevin Wohl­rath mar­kier­te für Bro­se den Halb­zeit­stand von 42:41.

Bam­berg gewinnt verdient

Bro­se kam bes­ser aus der Kabi­ne. Rea­ves traf einen schnel­len Drei­er, Chach­ash­vi­li leg­te zwei Frei­wür­fe nach (47:41, 22.). So mach­te es Bam­berg Ratio­ph­arm Ulm nun wie­der defen­siv schwe­rer und auch Offen­siv lief der Ball wei­ter­hin gut.

Wohl­rath und Rea­ves tra­fen jeweils für drei Punk­te, Mit­te des Vier­tels konn­te sich Bam­berg zwei­stel­lig abset­zen: 58:48. Anders als im ers­ten Vier­tel, blieb Bro­se nun aber kon­zen­triert. Die Fol­ge: Die Mann­schaft hielt den Vor­sprung und bau­te ihn durch einen Frei­wurf von Amir Bell kurz dem Schluss­ab­schnitt sogar auf elf Zäh­ler aus: 71:60.

Ein ähn­li­ches Bild bot der Schluss­ab­schnitt. Bam­berg blieb offen­siv effek­tiv und defen­siv sicher. Die Ulmer wirk­ten in die­ser Pha­se sogar über­for­dert – offen­siv wie defen­siv. Das nutz­te Bro­se gna­den­los aus. Gerel Sim­mons, Patrick Heck­mann und Patrick Mil­ler tra­fen bis Mit­te des Abschnitts vier wei­te­re Distanz­wür­fe und auch von der Frei­wurf­li­nie blie­ben die Bam­ber­ger sta­bil. Bam­bergs Füh­rung wuchs daher wei­ter an und lag knapp drei Minu­ten vor Ende bei 20 Punk­ten: 92:72. Die­se hat­te bis zum Schluss­pfiff Bestand und Bro­se Bam­berg gewann mit einem guten Auf­tritt ver­dient mit 97:77 gegen Ratio­ph­arm Ulm. Mit die­sem wett­be­werbs­über­grei­fend fünf­ten Sieg in Fol­ge geht die Mann­schaft nun in eine 17-tägi­ge Pokal- und Nationalmannschaftspause.

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